Mit der Einführung am 4. Juli dieses Jahres hat der neue Fiat 500 sofort großes Interesse ge-weckt und äußerst positive Kommentare von den mehr als 7.000 Gästen aus 63 Ländern (da-runter mehr als 1.000 Journalisten) erhalten, die anlässlich der Vorstellung des neuen Modells in Turin waren: Vertreter aus Regierungskreisen, Finanzanalysten, Geschäftsleute und Promi-nente aus der Welt der Unterhaltung, Mode und Sport.
Ein erster Eindruck, der sofort auch durch die Zustimmung der Kundschaft bestätigt wurde. Dies zeigte sich durch die mehr als 105.000 eingegangenen Bestellungen innerhalb von nur vier Monaten und in lediglich zwei Ländern (Italien und Frankreich), während der Vertrieb nach und nach in den übrigen Ländern Europas beginnt (beispielsweise wurden in Deutschland, wo das Auto erst vor einigen Wochen auf den Markt kam, bereits 6.300 Bestellungen verzeichnet). Inzwischen steht der Fiat 500 in Europa mit einem Marktanteil von 14,1% im Oktober auf dem zweiten Platz im A-Segment (nach dem Fiat Panda mit annähernd 17.000 Zulassungen und einem Marktanteil von 21,2 %).

Der Fiat 500 ist der „Blueprint" einer neuen Generation, ein Modell, das in jeder Hinsicht das Symbol für den neuen Ansatz des Unternehmens und für die erneuerten Strategien der Marke darstellt. Aus diesem Grund wurden beim Fiat 500 eine Reihe von Neuheiten eingeführt, die als Benchmark in seinem Segment gelten. Beispielsweise ist es das erste Mal, dass ein Auto, das nur 3,55 Meter lang ist, 5 Sterne im EuroNCAP erreichte. Und es ist das erste Mal, dass ein Auto in diesem Segment mit 7 Airbags als Standard (der Fiat 500 ist auch der einzige Kompakte mit einem Knie-Airbag) und mit ESP, das mit allen Motorisierungen erhältlich ist (beim 1.4 16V sogar in Serie), ausgestattet ist.
Zudem ist es das erste Mal, dass ein Modell mit der gesamten Motoren-Palette (1.2 69 PS, 1.3 Multijet 75 PS mit DPF und 1.4 16V 100 PS) schon jetzt die Euro5-Norm einhält, und dies alles mehr als zwei Jahre vor dem offiziellen Inkrafttreten der Norm.
Das ist jedoch noch nicht alles:

es ist das erste Mal, dass ein „kleines" Auto wie der Fiat 500 mit einer so breiten Palette auf-warten kann, die dadurch ermöglicht wird, das man unter vier Ausstattungsvarianten, drei Mo-toren, zwölf Farben (darunter die sechs Vintage-Farben, die den Bogen zu den 50er- und 60er-Jahren schlagen und das dreischichtige Weiß, das mit einem Lackierungsverfahren erreicht wurde, das bis dato nur bei Superautos eingesetzt wurde), 15 Innenraumausstattungen ein-schließlich hochwertiger Cordura- und Lederbezüge des Herstellers Frau, neun Felgentypen und 19 Stickermodellen wählen kann, wodurch sich insgesamt mehr als 500.000 Variationen ergeben.
Außerdem wurden 100 Originalzubehörteile für den Fiat 500 entworfen, darunter als besondere Überraschung der elektrische Duftdiffusor und die farbigen Schlüsselgehäuse, sowie die fort-schrittlichsten Telematik-Geräte, wie z.B. ein multifunktional tragbares Navigationsgerät der Blue &Me TM -Plattform.
Die Auszeichnung „Auto des Jahres" wird seit 1964 vergeben. Die Neuheiten auf dem Auto-mobilmarkt müssen, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, in mindestens fünf verschie-denen europäischen Märkten während des Jahres eingeführt worden sein. Außerdem werden Beurteilungen über die folgenden Eigenschaften abgegeben: Design, Komfort, Sicherheit, Ver-brauch, Fahrverhalten, Leistungen, Funktionalität, Umweltfreundlichkeit und schließlich Preis-/Leistungsverhältnis.

Unter allen neuen während des Jahres eingeführten Modellen (in diesem Jahr waren es 33 Au-tos) wird zunächst eine Vorauswahl durchgeführt; davon kommen sieben Kandidaten in die engere Auswahl, unter denen dann der Sieger gewählt wird. Um seine Bewertung abzugeben, hat jedes Jurymitglied 25 Punkte zur Verfügung, die unter den sieben Fahrzeugen aufgeteilt werden können, wobei für den ersten Platz höchstens zehn Punkte verwendet werden dürfen.
Die Feier zur Preisverleihung für das „Auto des Jahres 2008", die dieses Mal von dem deutschen Magazin „Stern" ausgerichtet wird, findet am 28. Januar 2008 in Ber-lin statt. |