Als Basisfahrzeug für den Dakar Bus dient ein Multivan 4MOTION mit Fünfzylinder TDI-Motor und 128 kW (174 PS). Von der Serie unterscheidet er sich durch eine Höherlegung, eine kürzere Übersetzung und einen kompletten Unterfahrschutz. Alle Umbauten lassen sich bei Volkswagen Nutzfahrzeuge bestellen und erfolgen in der hauseigenen Business Unit Spezialausstattung.

Für die Mechaniker steht während des gesamten Rennens ein straffes Tages- und Nachtprogramm auf dem Plan. Morgens werden die Renn-Touareg startklar gemacht, dann wird das Biwak abgebaut und verladen. Danach hetzt das Team zum Servicepunkt oder zum nächsten Fahrerlager.
Im Idealfall sollte das nächste Camp schon vor dem Erreichen der Rennfahrzeuge errichtet sein. Auch wenn keine Reparaturen notwendig sind, die Touareg werden nach einer strikten Checkliste gewartet. Und falls größere Arbeiten anfallen, wird schon mal die Nacht zum Tag.

Drei bis vier Mann sitzen im Service-Multivan. Während Fahrer und Navigator unweigerlich wach bleiben müssen, darf sich der Rest der Crew ausruhen, um für den kommenden Fahrerwechsel gewappnet zu sein. Damit wird auch klar, warum der Multivan der Hit bei den Mechanikern ist.
Nahezu gemütlich geht es auf den hinteren Plätzen zu. Die Ruhesuchenden finden in der Großraumlimousine ausreichend Platz und erfahren den Bus für die Dauer des Rennens als mobilen Lebensraum. Zwei der teilnehmenden Busse haben sich zudem schon bewährt und nehmen zum dritten Mal an der härtesten Rallye der Welt teil. |