Der neue Fiat 124 Spider

Der neue Fiat 124 Spider erweckt die Legende wieder zum Leben und bringt seinen klassischen italienischen Stil und seine Leistungsstärke für eine neue Generation zum Ausdruck. Als Hommage an den Urahn 124 Spider verbindet der Fiat 124 Spider – fast 50 Jahre nach seiner Einführung –  als ultimativer italienischer Roadster Erfahrung mit Fahrvergnügen, modernster Technologie und Sicherheit in Kombination mit dem kultigen italienischen Design.

  • Der Fiat 124 Spider kehrt fast 50 Jahre nach seiner Ersteinführung zurück
  • Er verbindet kultigen italienischen Stil mit moderner Adaptation der Original-Legende Spider
  • Angetrieben vom 1,4-Liter MultiAir Turbobenziner mit 103 kW (140 PS) und einem Drehmoment von 240 Nm, verfügbar mit manueller Gangschaltung
  • Ausgestattet mit modernsten Systemen für Sicherheit und Technologien für hohen Komfort und Benutzerfreundlichkeit
  • 124 Fahrzeuge werden auch als limitierte „Jubiläums”-Sonderedition erhältlich sein

Beeindruckende Fahrdynamik dank durchdachter Ingenieurskunst

In der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) ist der Fiat 124 Spider mit dem bewährten 1,4-Liter MultiAir Turbo Vierzylinder-Motor ausgestattet und das erstmals in einem Fahrzeug mit Hinterradantrieb.

Der 124 Spider verfügt über ein Layout mit Doppelquerlenker-Achse und einer Mehrlenkachse im Heck, das speziell auf bessere Stabilitätsverhältnisse beim Bremsen und in der Kurve abgestimmt ist. Der Einsatz eines elektrisch unterstützten Lenksystems (Doppelantriebsritzel) ermöglicht leichte und feinfühlige Lenkeigenschaften.

Die Abstimmung von Lenkung und Fahrwerk, ein leichter Rahmen, eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie der Turbomotor vereinen sich mit einem dynamischen Fahrerlebnis. Durch Optimierung der unerwünschten Nebengeräusche (Noise, Vibration, Harshness – kurz NVH), einschließlich einer Frontscheibe mit Akustikverglasung und Schallisoliermaterialien, ist ein elegantes und ruhiges Fahren garantiert.

Für Fahrspaß unter freiem Himmel sorgt im Fiat 124 Spider das Softtop-Verdeck mit einfacher Bedienung und minimalem Kraftaufwand.

Umfangreiches Systempaket in puncto Sicherheit und Technologie

Der brandneue Roadster zeichnet sich durch modernste Sicherheitssysteme, wie etwa das adaptive Frontscheinwerfersystem AFLS und eine Rückfahrkamera aus. Eine hochfeste Karosserie sorgt für eine hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht.

Der Fiat 124 Spider wartet auch mit einer Reihe an technischen Leistungsmerkmalen für zusätzlichen Komfort und Benutzerfreundlichkeit auf und enthält zum Beispiel ein 7-Zoll-Touchscreen-Display mit Digitalradio-Multimedia-Steuerung, Bluetooth-Verbindung, beheizbaren Sitzen und dem schlüssellosem Enter’n-Go-System.

Ein hochwertiges Bose® Premium Sound-System mit neun Lautsprechern, dual integrierten Lautsprechern in der Kopfstütze sorgt auch mit geöffnetem Verdeck für höchste Klangqualität.

Das Design huldigt der Tradition und lässt die Formensprache der Vergangenheit auf moderne Weise wieder aufleben

Der vom Centro Stile in Turin (Italien) entworfene neue Fiat 124 Spider greift Elemente des Originals, dem Spider aus dem Jahr 1966, der als einer der schönsten Fiat aller Zeiten gilt, auf – und interpretiert sie den heutigen Bedürfnissen entsprechend neu. Der 124 Spider glänzt durch seine zeitlose dynamisch tiefer gelegte Präsenz, mit einer klassisch schönen Seitenführung, ausgewogenen Proportionen und einem sportlichen Verhältnis von Fahrerkabine und Motorhaube. Merkmale wie der obere Hexagon-Kühlergrill sowie das Grillmuster, Hutzen („Powerdomes”) an der Fronthaube und markante horizontale Rückleuchten erinnern en détail Detail an den historischen Spider.

Das Interieur ist mit den durchweg hochwertigen Premium Soft-Touch-Materialien so verarbeitet und ausgelegt, dass das Augenmerk auf die Insassen gelenkt wird. Die Anwendung ergonomischer Prinzipien soll dabei das Fahrerlebnis unterstreichen und gleichzeitig eine benutzerfreundliche Bedienung der Komponenten Lenkrad, Pedale und Schalthebel während des Fahrens gewährleisten.

Der Fiat 124 Spider steht in zwei Ausstattungsvarianten zur Verfügung: 124 Spider und Lusso. Jedes Modell ist in acht Lackvarianten erhältlich, einschließlich Passione Rot (Uni-Lackierung), Gelato Weiss (Uni-Lackierung), Vesuvio Schwarz (Metallic-Lackierung), Argento Grau (Metallic-Lackierung), Moda  Grau (Metallic-Lackierung), Magnetico Bronze (Metallic-Lackierung), Italia Blau (Metallic-Lackierung) sowie Dreischichtlack Ghiaccio Weiss.

Sonderedition ermöglicht es besonderen Liebhabern, einen der ersten Fiat 124 Spider zu ergattern

Um die Rückkehr des legendären Typenschilds gebührend zu feiern, werden 124 Fahrzeuge auch als limitierte Jubiläums-Sonderedition angeboten. Jedes einzelne Fahrzeug wird mit einer nummerierten Erinnerungsplakette versehen und ist in der Lackierung Passione Rot mit schwarzen Ledersitzen erhältlich. In der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) wird der neue Fiat 124 Spider voraussichtlich im Sommer 2016 in den Autohäusern eintreffen.

Preise des Fiat 124 Spider für Deutschland

Preise für die zwei Ausstattungsversionen erhältlich: Fiat 124 Spider und Fiat 124 Spider Lusso für Deutschland bekanntgegeben. 140 PS starker 1.4-Liter-Turbobenziner kombiniert mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe. Ab 1. März in Deutschland bestellbar.

Nach dem Italienischen Heimatmarkt sind nun auch die Preise des neuen 124 Spider für den deutschen Markt bekannt. Die Basisversion des offenen Fiats ist bereits für 23.990 Euro erhältlich (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers). Wer seinen Fiat 124 Spider nahezu vollausgestattet bestellen möchte, kann die Version Lusso für 26.490 Euro beim Händler kaufen.

Leistung und Fahrspaß

Der Fahrer steht beim neuen Fiat 124 Spider im Mittelpunkt. Das Herz des Cabriolets ist der Turbomotor mit 1.4 Liter Hubraum und MultiAir Technologie, der 103 kW (140 PS) leistet. Die MultiAir Technologie und der Turbolader garantieren ein hohes Durchzugsvermögen in allen Drehzahlbereichen, das maximale Drehmoment beträgt 240 Newtonmeter. In Kombination mit dem manuell geschalteten Sechsganggetriebe sorgt das Triebwerk für Fahrleistungen auf dem Niveau eines Sportwagens. Dies alles natürlich bei niedrigen Betriebskosten.

Ausstattungsvarianten

Zum Serienanlauf stehen die Ausstattungsversionen Fiat 124 Spider und Fiat 124 Spider Lusso zur Wahl. Zum Serienumfang gehören bei beiden Modellen vier Airbags, manuelle Klimaanlage, Audioanlage mit MP3-Fähigkeit, USB-Anschluss sowie vier Lautsprechern, Lederlenkrad, Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control), 16-Zoll-Leichtmetallräder und schlüsselloses Startsystem „Keyless Go” mit Start-Knopf. In der Ausstattungsversion Lusso sind zusätzlich Leichtmetallräder im 17-Zoll-Format, Ledersitze, obere und untere Verkleidung der Armaturentafel mit Ziernähten, Überrollbügel und Windschutzscheibenrahmen in Aluminiumoptik, verchromtes Doppelendrohr der Abgasanlage, Nebelscheinwerfer sowie Klimaautomatik an Bord.

Fiat Spider**

1.4  MultiAir Turbo (103 kW)   6,4 l/100 km*   148 g/km*

*) **) Verbrauchsangaben des Fiat 124 Spider

*Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) nach RL 80/1268/EWG und CO2-Emission kombiniert (g/km). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.

** Bei diesen technischen Daten handelt es sich um die Daten des italienischen Vorserienfahrzeugs, das nicht in Deutschland erhältlich ist. Die Daten des deutschen Serienfahrzeugs können ggf. abweichen.

Der neue Fiat 124 im Detail
Design

Das Außendesign

Der 124 Spider glänzt durch seine zeitlose, dynamisch tiefer gelegte Präsenz, mit einer klassisch schönen Seitenwand, ausgewogenen Proportionen und einem sportlichen Verhältnis von Fahrerkabine und Motorhaube. Eine horizontale Linie tritt aus dem Vorderkotflügel aus, verläuft entlang des hinteren Kotflügels und fließt auf die Heckscheinwerfer zu – eine Interpretation der legendären Originalform des 124 Spider.

Der obere Kühlergrill weist eine hexagonale Form auf, inspiriert durch die einzigartige Form der vorderen Lufteinlassöffnung des Originals. Ein hexagonales Grillmuster betont diese Form und spiegelt die sportliche Wabenstruktur des Kühlergrills des historischen 124 Spider wider.

Charakteristische Front- und Heckleuchten mit LED-Technologie verleihen dem Auto sowohl bei Tag als auch bei Nacht kraftvolle Ausdrucksstärke

Die Frontleuchten haben ein kraftvolles Erscheinungsbild und verleihen dem Auto durch die Kombination mit dem hexagonalen Frontkühlergrill einen „herausfordernden” Ausdruck, während die Form des unteren Gitters freundlich wirkt und eine Art „Augenlid” präsentiert, das jeden Frontscheinwerfer umhüllt und sich anmutig zur oberen Ecke des Frontgitters zieht. Die vorderen Richtungsanzeiger und Nebelscheinwerfer drücken eine dynamische Note aus, die der Frontpartie durch die Kombination mit dem breiten hexagonal geformten Kühlergrill einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Die Hutzen („Powerdomes”) an der Fronthaube unterstreichen die Position und Leistungsstärke des Motors und verweisen gleichzeitig auf die zweite Generation des 124 Spider, die aufgrund der größeren Motorisierung diese besondere Form der Motorhaube ihr Eigen nannte.

Charakteristische Front- und Heckleuchten mit LED-Technologie verleihen dem Auto sowohl bei Tag als auch bei Nacht einen kraftvollen Ausdruck.

Die Heckpartie des Fiat 124 Spider ist durch zwei Hauptcharakterzüge gekennzeichnet: den Abschnitt der Heckflügel und die scharfkantigen horizontal verlaufenden Rückleuchten – beides Elemente, die beim Original 124 Spider zu finden sind. Die Heckflügel sind so geformt, dass die Oberseite einwärts in Richtung des Kofferraumdeckels fällt und diesen von hinten die unverkennbare, an die Flügel eines Vogels erinnernde V-Form verleiht.

Ein charakteristisches Detail ist das Durchblitzen der Karosseriefarbe in den Rückleuchten, das in den Leuchten eine Art Kreislauf erscheinen lässt. Ein integrierter Heckspoiler verstärkt die aerodynamische Leistungsfähigkeit und das hintere Nummernschild ist, wie beim Original 124 Spider, zwischen den Rückleuchten angebracht.

Das Innendesign

Das komplette Interieur ist mit Premium-Materialien ausgestattet: Leder (an Sitzen, Lenkrad und Schalthebel), lederähnliches Material an Türverkleidungen und Instrumententafel sowie Bespannung durch Soft-Touch-Materialien der restlichen Flächen. Die italienische Handwerkskunst vereint beim neuen Fiat traditionelles Erbe und Moderne zugleich.

Das Interieur ist so entworfen und ausgelegt, dass das Augenmerk auf die Insassen gelenkt wird. Die Anwendung ergonomischer Prinzipien soll dabei das Fahrerlebnis unterstreichen und gleichzeitig eine benutzerfreundliche Bedienung der Komponenten Lenkrad, Pedale und Schalthebel während des Fahrens gewährleisten. Das Armaturenbrett wartet durch die lackierte Umrahmung und den Einsatz von Soft-Touch-Materialien mit einem einzigartigen Design auf. Das Lenkrad ist ergonomisch gestaltet, um die Fahreigenschaften des Autos zu unterstreichen und mit hochwertigem genarbtem Leder ausgestattet.

Die Sitze weisen eine leichte Netzstruktur mit einer einzigartigen Formstabilität und Polsterung auf und sorgen dank des Ergonomie-Konzepts dafür, dass sie sich dem Fahrer angenehm anpassen. Die Türverkleidungen sind mit Premium Soft-Touch-Materialien bespannt und mit satinverchromten Türgriffen bestückt.

Vom Fahrersitz aus ist die Instrumententafel mit drei Anzeigen ausgeführt. Im Zentrum befindet sich, wie es sich für einen Sportler gehört, der Drehzahlmesser.

124 Spider

Die Modellvariante 124 Spider zeichnet sich durch eine Auspuffanlage mit Doppelendrohren, einem Überrollbügel in schwarzem Finish sowie Header, Seitenleisten und Türgriffen in Wagenfarbe aus. Sie ist serienmäßig mit 16-Zoll Leichtmetallfelgen, schwarzen Premium-Stoffsitzen, Halogenscheinwerfer, LED-Heckleuchten und Tempomat ausgestattet. Im Innenbereich heben sich die Soft-Touch-Materialien an der Instrumententafel durch leicht silberne Akzente hervor.

124 Spider Lusso

Die Modellvariante Lusso („Luxus”) ist serienmäßig ausgestattet mit 17-Zoll Leichtmetallfelgen, silberlackierter Umrahmung der A-Säule und Abdeckung für Überrollbügel sowie einer verchromten Auspuffanlage mit Doppelendrohren und Nebelscheinwerfern. Das Interieur zeichnet sich durch Premium-Ledersitze in der Farbe Nero (schwarz) oder in Sattelleder-Optik, Lederbezug sichtbaren Nähten sowie Klimaautomatik aus.

Beide Modellvarianten sind in acht Lackvarianten erhältlich: Passione Rot (Uni-Lackierung), Gelato Weiss (Uni-Lackierung), Vesuvio Schwarz (Metallic-Lackierung), Argento Grau (Metallic-Lackierung), Moda  Grau (Metallic-Lackierung), Magnetico Bronze (Metallic-Lackierung), Italia Blau (Metallic-Lackierung) sowie Dreischichtlack Ghiaccio Weiss.

Motor

Exzellente Fahrleistung dank der Kombination aus Hochleistungsmotor und Hinterradantrieb

Der Fiat 124 Spider wird vom zuverlässigen und bewährten 1,4 Liter MultiAir Turbo Vier-Zylinder-Motor angetrieben. Der Motorleistung beträgt 103 kW (140 PS) mit einem Drehmoment von 240 Nm.

Die Grundstruktur des Motors wurde nicht verändert: der längs eingebaute 1,4 Liter MultiAir Turbo-Motor mit vier Zylindern passend zur Aluminium-Grundplatte, struktureller Ölwanne und Vierventil-Zylinderköpfen. Der Gesamthubraum beträgt 1,368 Liter mit einer Bohrung von 72 mm und einem Hub von 84 mm sowie einem Verdichtungsverhältnis von 9,8:1.

Dank des leichten Kurbeltriebs kann, trotz des hohen Leistungsniveaus, eine sehr geringe Schwingungsamplitude erreicht werden, wodurch das Fahrzeug ein hervorragendes NVH-Verhalten aufweist. Das hohe Leistungsniveau erfordert einzigartige Features, um der hohen thermomechanischen Belastung standzuhalten: Im Einzelnen verfügen die Kolben über Pendelbolzen und werden durch Ölspritzdüsen am Motorblock gekühlt.

Das MultiAir-System ermöglicht damit sowohl bei niedriger als auch mittlerer Auslastung eine hohe Leistungsstärke im gesamten Drehzahlbereich bei gleichzeitig geringem Kraftstoffverbrauch.

Das Fahrzeug ist mit einem Ansaugsystem mit hoher Permeabilität ausgestattet, um den Druckverlust im Ansaugsystem zu minimieren, sowie mit einem Ladeluftkühler in der Fahrzeugfront. Dieser ermöglicht eine effiziente Druckluftkühlung, was sich positiv sowohl auf die Lufteinschlüsse im Zylinder (Erhöhung der Luftdichte) als auch auf die Verbrennungseffizienz, um die Gefahr des so genannten Klopfens zu reduzieren, auswirkt.

Dieser 1,4 MultiAir Turbo-Motor mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus und glänzt mit einer ausgezeichneten Leistungsstärke über den ganzen Drehzahlbereich hinweg.

Manuelles Schaltgetriebe in Leichtbauversion – auf optimales Handling von Schaltung und Kupplung abgestimmt

Die manuelle Sechsgang-Schaltung des 124 Spider ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe, das sich durch eine einfache Struktur und ein kompaktes Design in Leichtbauweise auszeichnet. Das Druckguss-Gehäuse aus Aluminium und die darin verarbeiteten Materialien tragen zur Gewichtsreduzierung bei.

Die Gänge lassen sich sanft und gefühlvoll und mit wenig Kraftaufwand hoch- und runterschalten. Die Wahl des Getriebes ermöglicht den Einsatz eines kompakten Hinterachsdifferentials zur Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs.

Dank der optimierten Prozesse zur Betätigung des Kupplungspedals wartet der 124 Spider mit präziser Fahrdynamik auf und ermöglicht dem Fahrer, die Beschleunigungskräfte mittels einer ebenso einfachen wie schnell  reagierenden Gangschaltung zu steuern. Die ergonomische Positionierung des Kupplungspedals ist so gestaltet, dass eine optimale Bewegungslänge zwischen dem Pedal in Ruhestellung und dem Druckpunkt gewährleistet wird, was sich in einem leichten Handling beim Gangwechsel widerspiegelt. Der Optimierungsprozess des Pedals beruht auf Untersuchungen von Muskelbelastungen und ermöglicht dadurch eine Haptik der Kupplungsschaltung mit exakter Beschleunigungskontrolle.

Hinterradantriebssystem

Die ausgeglichene Front-Heck-Gewichtsverteilung geht mit einer Reduzierung des Massenträgheitsmoments einher. Erreicht wird dies durch das Versetzen des Motors nach hinten und den Einsatz von Aluminiumkomponenten im Front- und Heckbereich der Karosserie. Dazu kommt der niedrige Fahrzeugschwerpunkt, der für ein unbeschwertes dynamisches Fahrerlebnis sorgt.

Das Hinterachsdifferential weist ein optimiertes Hohlrad auf, um das erzeugte Drehmoment zu unterstützen. Die Stärke des Aluminiumgehäuses ist unter Erhalt der Belastbarkeit und der Leistungsmerkmale in Bezug auf das Geräusch- und Schwingungsverhalten (NVH) reduziert. Das Hinterachsdifferential ist kompakt, die Innenform wurde optimiert, um einen reibungslosen Öldurchfluss aus dem hinteren Differenzialgetriebe zu gewährleisten.

Cabriodach-System

Für ein Fahrerlebnis unter freiem Himmel sorgt das Softtop-Verdeck des Fiat 124 Spider mit einfacher Bedienung bei minimalem Kraftaufwand. Auf Untersuchungen der natürlichen Handbewegung des Fahrers beim Öffnen und Schließen des Verdecks unter geringstem Kraftaufwand beruhend, wurde das Handling beim 124 Spider dahingehend verfeinert. Ein Federmechanismus unterstützt den Fahrer beim Hochziehen des Verdecks aus der vollständig geöffneten Position und reduziert dabei den Kraftaufwand auf das Minimum. Durch diesen Optimierungsprozess kann Gewicht eingespart werden, da der Bedarf für ein elektrisch unterstütztes System entfällt.

Bei Betätigung der Feststellhebel zum Öffnen oder Schließen des Dachs werden die Scheiben automatisch um 140 mm abgesenkt, da das Öffnen des Dachs in dieser tieferen Position einfacher und bequemer ist.

Die Sitzanordnung des 124 Spider ermöglicht es, das Verdeck auch in Sitzposition einfach zu bedienen. Der Sitz bietet eine durchgängige Unterstützung aller Körperpartien von Oberschenkeln, Rücken, Hüfte bis zum Brustkorb- und Schulterbereich, und gewährt dadurch dem kompletten Oberkörper des Fahrers die nötige Bewegungsfreiheit.

Karosserie-Leichtbaustruktur

Dem Konzept der Karosseriestruktur des Fiat 124 Spider liegt der Einsatz von geraden Trägern und einer möglichst durchgängigen Rahmenstruktur zugrunde, so dass die einzelnen Teilelemente in Form und Funktion miteinander harmonieren.

Zudem bietet der Einsatz von Aluminium und hochfestem Stahl Sicherheit und Festigkeit und trägt dazu bei, dass sich die offene Leichtbaukarosserie schnell den Bedürfnissen des Fahrers anpasst.

Der geradlinige hoch montierte Rückgratrahmen für den Fronttunnel-Abschnitt und der große Querschnitt tragen zu einer soliden Struktur bei. Zudem verbinden der Hilfsrahmen und die Querträger das Rückgrat mit den Front- und Heckpartien, die ihrerseits mit einer Struktur und den Attributen „leicht”, „sicher” und „höchst stabil” aufwarten.

Die Fahrleistung wird durch den Einsatz von Aluminiumteilen an Karosserie und Fahrwerk noch weiter verfeinert. Die aus Aluminium bestehenden Komponenten beinhalten Motorhaube und Kofferraumdeckel, Front- und Heckstoßfängerverstärkungen, Rückenlehnenleisten, Unterbauquerträger und die Karosserietragstruktur. Für eine weitere Optimierung des Gewichts wartet der 124 Spider mit einer fortschrittlichen Sitzstruktur auf, die auf dem Einsatz von leichtem Netzmaterial an den Rückenlehnen und Sitzpolstern beruht.

Dynamisches Fahrerlebnis dank optimaler Abstimmung von Lenkung und Fahrwerk

Die Vorderachse des Fiat 124 Spider ist durch ein Doppelquerlenker-Layout gekennzeichnet.

Die Mehrlenkerachse ermöglicht eine Verbesserung der Lenkeigenschaften in Kurven. Die Dämpfer sind direkt mit den Hubstützen verbunden und liefern ein Dämpfungsverhältnis von 1:1 in Bezug auf den Federweg.

Die Einbauposition der Dämpfer ist dahingehend optimiert, dass die Veränderungen in der Übersetzung minimiert werden und die Reifenhaftung verbessert wird. Die Federung ist so entwickelt, dass sie die Seitenkräfte aus den Reifen nutzt, um die Vorspur zu vergrößern – selbst unter hohen g-Kräften während der Kurvenfahrt. Außerdem gewährleistet sie eine größere Stabilität der Lenkeigenschaften in den Kurven.

Der Einsatz eines elektrisch unterstützten Lenksystems (Doppelantriebsritzel) ermöglicht dem 124 Spider direkte und feinfühlige Lenkeigenschaften und eine exakte Übertragung der Fahreigenschaften auf die Straße – und das mit minimalen Drehmomentschwankungen. Dank der direkten Verbindung des Lenksystems mit der Zahnstange ist eine positive Reaktion bei Lenkvorgängen im hohen g-Kraftbereich möglich. Die gerade Lenkwellenposition trägt zu einem linearen Lenkgefühl bei und die optimierte Lenkübersetzung sorgt für eine direkte Reaktionsfähigkeit, die auf die Intuition und den sportiven Anspruch des Fahrers ausgerichtet ist.

Optimierung der unerwünschten Nebengeräusche (NVH) garantiert elegantes und leises Fahren

Um Geräusche und Vibrationen zu minimieren und auch bei offenem Verdeck ein leises, angenehmes Fahren zu ermöglichen, haben die Ingenieure die Charakteristik zwischen den Motorträgern angepasst. Zudem verbindet die Querschnittsform des Rahmens den Durchgang zum Hinterachsdifferenzial und ermöglicht es durch seine Position, dass die Insassen zentrierter im Fahrzeug sitzen, während gleichzeitig Schwingungen im Antriebsstrang reduziert werden. Die einzelnen Fahrwerkkomponenten wurden so optimiert, dass die Erzeugung von gegenseitigen Resonanzen vermieden und eine hohe Stabilität im Fahrverhalten erreicht wird bei gleichzeitiger Minderung der Fahrbahngeräuschkulisse.

Den Windgeräuschen wird dank des effizienten aerodynamischen Designs der Hinterkante der Motorhaube, der A-Säulen sowie des Rahmens entgegengewirkt. Die Befestigungsposition der Sicherheitsgurte ist so angeordnet, dass die Windgeräusche beim Fahren mit geschlossenem Verdeck minimiert werden.

Der 124 Spider wartet zudem mit einer verbesserten Geräuschisolierung auf, die „Flattern” vorbeugt und die Geräuschkulisse während des Fahrens mit offenem Verdeck reduziert. Zur besseren Geräuschisolierung verfügt das Verdeck über einen verstärkten Innenhimmel im Fahrzeug, sowie über eine Isolationsmatte hinten, die zur Schallabsorption und -isolierung dient.

Technologie

Infotainment-System

Der neue Fiat 124 Spider zeichnet sich durch ein bedienerfreundliches Infotainment-System aus. Das Radio 3.0, serienmäßig an Bord des 124 Spider enthalten, umfasst AM/FM-Radio, MP3-Player, USB-Anschluss, AUX-Eingang sowie sechs Lautsprecher. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist optional erhältlich.

Das optionale Infotainment-System umfasst ein 7-Zoll Touchscreen-Display, AM/FM-Radio, HD-Radio, MP3-Player, zwei USB-Anschlüsse, AUX-Eingang, sechs Lautsprecher, Multimedia-Steuerung, Bluetooth-Verbindung, Rückfahrkamera und ein 3D-Navigationssystem.

Serienmäßig beinhaltet das System eine Spracherkennung, die es dem Fahrer ermöglicht, das Mobiltelefon, Musik und Navigationssystem durch Freisprechen zu bedienen und sich dadurch vollständig auf das Fahren zu konzentrieren. Die Applikation zum Versenden von Sprachnachrichten (Voice Text Reply) ermöglicht es dem Fahrer, mit einem kompatiblen Mobiltelefon Textnachrichten mit vordefinierten Antworten zu beantworten.

Weitere erhältliche Optionen umfassen das Navigationssystem. Für eine ausgezeichnete Klangqualität, auch bei offenem Verdeck, sorgt ein hochwertiges Bose® Premium Sound-System mit neun Lautsprechern, einschließlich zweifacher Kopfstützenlautsprecher pro Sitz sowie einem Subwoofer.

Als zusätzliche Entertainmentfunktionen bietet das System dem Fahrer über die Bluetooth-Verbindung auch Zugang zur App „Aha” sowie zur App des Internet-Radiodienstes „Stitcher”.

„Aha”-Radio-App von Harman

„Aha” bietet einen einfachen und schnellen Zugang zu mehr als 30.000 Sendern von Audioinhalten, einschließlich der führenden Internet-Dienste für Musik, Radio, Nachrichten, Unterhaltung und Hörbücher sowie Facebook und Twitter-Newsfeeds, Wetter und noch vieles mehr.

„Stitcher”

Die Radio-App „Stitcher” bietet Zugang zu Tausenden von Radiosendungen und Podcasts, die direkt und ohne Download oder Synchronisation an die Geräte gestreamt werden. Empfohlene Inhalte werden automatisch durch Registrierung der Inhalte zur Kategorie „Favoriten” hinzugefügt.

Sicherheit

Hochfeste Karosserie

Zu den passiven Sicherheitsmerkmalen des Fiat 124 Spider zählt die hochfeste und verwindungssteife Karosserie: Der neue 124 Spider wartet mit einer Karosserie auf, die mit geraden Trägern und einer möglichst durchgängigen Rahmenstruktur speziell für die Anforderungen eines Cabriolets mit Frontmotor und Hinterradantrieb zugeschnitten ist. Das Ergebnis ist eine hochfeste Karosserie mit hoher Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht.

Eine Vielzahl an Maßnahmen wurde in Verbindung mit der Karosseriestruktur umgesetzt, so dass die eingesetzten Materialien eine ausgezeichnete Fähigkeit zur Absorption der Aufprallenergie aufweisen.

Im Falle eines Frontalaufpralls verteilt die „Multi-Load-Path”-Struktur der Karosserie die Aufprallenergie in zwei Richtungen: Die Stoßkraft wird einerseits vom oberen Pfad absorbiert, der eine kreuzförmige Struktur der Aufsatzstoßfänger (crush cans) und Frontrahmenelemente aufweist, und andererseits vom unteren Pfad, der eine stoßdämpfende Erweiterung auf dem Vorderachsenquerträger integriert. Der obere und untere Pfad bilden eine gerade, ununterbrochene Architektur, die Energie aufnimmt und entlang der Seitenschweller, B-Säulen und des Tunnelabschnitts ableitet, um das Risiko einer Kabinendeformation zu reduzieren.

Die Rückenlehnenleisten sind direkt über dem Querträger eingebaut, der die Seiten der Karosserie an den Hinterkanten der Seitenschweller verbindet und dem 124 Spider eine Struktur verleiht, die den Ringstrukturen ähnelt, die man bei Fahrzeugen mit Festdach findet. Im Falle eines Seitenaufpralls nimmt die Struktur das Gewicht des Aufpralls auf, wobei die gesamte Karosserie die Energie absorbiert. Die Form der Verstärkungswinkel für die Rückenlehnenleisten zeichnet sich zudem durch Rippen aus, die dazu beitragen sollen, die Stoßkraft auf dem Querträger zu verteilen. Ultrahochfester Stahl wird bei den Seitenschwellern eingesetzt und die Tragfähigkeit der A-Säulen durch zusätzliche Materialien verstärkt. Die Eigenschaften, die zum Schutz bei einem Heckaufpralls beitragen sollen, beinhalten die Konstruktion einer Struktur mit Doppel-Hutprofilen an den Heckseitenrahmen und den Einsatz von hochfestem Stahl an den oberen Abschnitten, um Deformationen vorzubeugen. Zur Kontrolle der Deformation sind am hinteren Rand der Heckseitenrahmenkomponenten Sicken angebracht, um den Aufprall abzufangen. Und schließlich bilden die Hinterachse und eine entgegen der Schwerkraft gerichtete Struktur an den Heckseitenrahmen einen „Multi-Load”-Pfad zum Schutz der Fahrgastzelle und des Kraftstoffbehälters.

Im Bereich Sicherheit und Schutz beinhaltet die serienmäßige Ausstattung des Fiat 124 Spider folgende Features:

  • Adaptive Frontscheinwerfer AFLS: Sie reagieren auf Lenkeingaben und Fahrzeuggeschwindigkeit, richten die Scheinwerfer in die vom Fahrer beabsichtigte Fahrtrichtung
  • Aktive Motorhaube: Bei Aufprall mit einem Fußgänger wird die Motorhaube automatisch angehoben, um den Kontakt mit harten Motorkomponenten zu verhindern
  • Antiblockiersystem (ABS)
  • Automatische Scheinwerfer: Scheinwerfer schalten sich in Anhängigkeit von Außenlichtverhältnissen und bei ein- bzw. ausgeschalteten Scheibenwischern automatisch ein oder aus
  • Automatische Leuchtweitenregelung: Diese ermöglicht bei allen Beladungszuständen des Fahrzeugs eine gleichbleibende Fahrbahnausleuchtung
  • Gurtstraffer (CFR): Sie regulieren die auf die Insassen einwirkende Gurtbelastung und lockern stufenweise und kontrolliert das Gurtband
  • Tagfahrlicht: Scheinwerfer, die tagsüber leuchten und das Erkennen des Fahrzeugs für andere Fahrer erleichtern
  • Türverkleidung: Auffangstruktur, die das Lösen der Türschalttafeln und Freilegen von Kanten und abstehenden Teilen bei einem Seitenaufprall erheblich vermindert
  • Elektronische Bremskraftverteilung (EBV): Unterstützt den Fahrer beim Optimieren des Bremswegs und Steuerung im Beladungszustand des Fahrzeugs durch das Regulieren der Bremskraft zwischen der Vorder- und Hinterachse
  • Elektronische Überschlagsvermeidung (ERM): Erweiterung der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC). Diese nutzt die Sensoren der elektronischen Fahrstabilitätskontrolle, um die Entwicklung einer potentiellen Überschlags-Situation zu erkennen. Durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder sowie durch Verstellen der Drosselkappenposition der jeweiligen Anforderung ist sie in der Lage, optimal zu reagieren
  • Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC): Diese verbessert die Fahrerkontrolle und unterstützt die Richtungsstabilität. Sie reagiert vorteilhaft in kritischen Fahrsituationen, wie etwa Kurven, und vermindert eine Instabilität des Fahrzeugs bei Änderungen der Fahrbahnoberfläche wie Schnee, Eis oder Kies. Schon bei geringen Unterschieden zwischen den Fahrereingaben über das Lenkrad und der Fahrbahn, reagiert das ESC durch selektives Bremsen und Drosselkappeneingaben, um das Fahrzeug wieder auf die vom Fahrer vorgesehene Bahn zu leiten
  • Elektronische Fahrzeuginformationszentrale (EVIC): Sie liefert dem Fahrer über die Instrumenteneinheit Informationen zu Strecke, Temperatur und weitere Fahrzeuginformationen
  • Energie absorbierende Lenksäule: Die manuell einstellbare Lenksäule verwendet zwei koaxiale Hydroformrohre, die sich bei einem Aufprall gegeneinander verschieben können, damit die Lenksäule nicht in den Innenraum eindringt
  • Elektrische Fensterheber mit Express-Down-Funktion: Elektrische Fensterheber mittels OneTouch-Taste auf der Fahrerseitentür
  • Nebelscheinwerfer: Scheinwerfer, die zusätzliche Lichtkraft bei Nebel oder anderen schlechten Wetterbedingungen liefern
  • Knautschzonen im Front- und Heckbereich: Speziell geformte Bauelemente, die Aufprallenergie knautschen und absorbieren und dadurch Schutz für die Fahrgastzelle gewährleisten
  • Adaptive/Aktive Gurtkraftbegrenzer an Vordersitzen: Sie wurden konstruiert, um der Brustkorbbelastung bei einem Aufprall entgegenzuwirken
  • Gurtstraffer an Vordersitzen: Bei Aufprall aktivieren Aufprallsensoren die Gurtstraffer an den Vordersitzen, um ein Durchhängen zu vermeiden und dadurch die Vorwärtsbewegung des Insassenkopfes oder -oberkörpers zu verringern
  • Global Positioning System (GPS): Für Navigation und elektronische Fahrzeugüberwachung
  • Instrumententafel-Anzeige: Diese bietet dem Fahrer eine Vielzahl an benutzerdefinierbaren Anpassungsoptionen zur Fahrzeug-Kommunikation – und das mit leicht verständlichen Symbolen
  • Schlüsselloses Enter’n-Go-System: Sobald das Fahrzeug bestiegen wird, erkennen elektronische Sensoren, ob der sich der Schlüsselanhänger im Fahrzeug befindet. Danach ist es möglich, das Fahrzeug mittels einer Start-Taste zu starten, ohne den Schlüssel in das Zündschloss stecken zu müssen
  • Mechanische Feststellbremse: Eine sperrende Bremsvorrichtung, um das Fahrzeug im Stillstand zu halten
  • Nicht intrusives Bremspedal und verbesserte Fußstütze: Diese mindern bei Aufprall das Verletzungsrisiko im Beinbereich
  • ParkSense-Rückparkassistent-System: Das System setzt bei langsamer Geschwindigkeit Ultraschall-Sensoren zur Erfassung von stehenden Objekten ein
  • ParkView-Rückfahrkamera: Sie bietet eine Weitwinkelaufnahme des Bereichs unmittelbar hinter dem Fahrzeug und gibt dem Fahrer dadurch mehr Sicherheit beim langsamen Rückwärtsfahren. Die Kamera zeigt Rasterlinien an, um den Fahrer beim Manövrieren des Fahrzeugs in Parklücken oder in enge Bereiche zu unterstützen. Das Bild erscheint auf der Navigationsanzeige, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird
  • Scheibenwischer mit Regensensoren: Eine Komfortfunktion für den Fahrer, bei der Nässe auf der Windschutzscheibe automatisch erkannt und die Scheibenwischerfunktion aktiviert wird
  • Ferngesteuerter Fahrzeugzutritt (Remote keyless entry): Zum Öffnen und Verriegeln der Türen und Einschalten der Innenbeleuchtung. Wenn das Fahrzeug mit einem Alarmsystem ausgestattet ist, lässt sich mittels der Fernsteuerung das System aktivieren oder deaktivieren
  • Sicherheitszelle: Sie schützt die Insassen durch Leiten und Abbauen der Energie bei einem Aufprall
  • Sitzstruktur: Diese ist so konstruiert, dass sie dem Kopf des Fahrers starken Halt bei Erstaufprall bietet, um das Verletzungsrisiko im Nackenbereich zu mindern
  • Alarmsystem: Es alarmiert bei willkürlicher Beschädigung und Diebstahl des Fahrzeugs und ist oft mit niedrigeren Versicherungsbeiträgen verbunden. Das System hilft, das Fahrzeug vor Diebstahl mittels Überwachung der offenen Türverriegelungen und des Zündkreislaufs vor unbefugtem Zugriff zu schützen
  • SentryKey®-Wegfahrsperre: Sie setzt einen Zündschlüssel mit einem integrierten Transponder und einem vorprogrammierten Sicherheitscode zum Schutz vor Fahrzeugdiebstahl ein
  • Seitenschutzträger an den Türen: Verstärkende Träger an der Innenseite der Türen, um den Schutz für die Insassen bei einem Seitenaufprall zu erhöhen
  • Seitenairbags an den Vordersitzen: Diese bieten bei Aufprall dem Fahrer und den vorne sitzenden Insassen höheren Schutz
  • Drei-Punkt-Gurt: Die Sitze verfügen über Becken- und Schultergurte
  • Reifendruck-Überwachungssystem (TPM): Dieses informiert den Fahrer über zu niedrige Druckverhältnisse der Reifen
  • Traktionskontroll-System: Teil des serienmäßigen Antiblockiersystems (ABS). Es vermindert das Durchdrehen der Antriebsräder durch Aktivierung einzelner Bremsen oder in Kombination mit der Drehmomentreduzierung zur Vermeidung von Durchdrehen der Räder – während des Beschleunigungsvorgangs, aus dem Stand oder bei allen Geschwindigkeiten
  • Sprachsteuerung: Ein bordeigenes, sprachbasiertes Kommunikationssystem, ermöglicht dem Fahrer die Bedienung eines Bluetooth-kompatiblen Mobiltelefons durch Sprachsteuerung, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen. Sobald die Bluetooth-Anbindung zum Mobiltelefon erstmals eingerichtet ist, wird die Kontaktliste automatisch heruntergeladen, die Telefoneinträge synchronisiert, die dann durch einfaches Benennen des Kontaktnamens ausgewählt werden können. Die Sprachsteuerung ermöglicht dem Fahrer zudem, in den Radiomodus zu schalten und die Radiofunktionen AM/FM und das Digitalradio (DAB) zu bedienen
Historie

50-Jährige Tradition: Die Geschichte des 124 Spider

Im November 1966 debütierte der Fiat 124 Spider auf dem Turiner Automobilsalon mit großem Erfolg. In den knapp 50 Jahren seit seiner Einführung hat der 124 Spider seinen Kultstatus bei Sammlern und Autoliebhabern gleichermaßen bewahrt.

Der Fiat 124 Spider wurde im Jahre 1968 zum ersten Mal auf dem amerikanischen Markt verkauft. Der Roadster glänzte damals mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe, Twin-Cam-Motor mit 1.438 ccm, Scheibenbremsen an allen vier Rädern, intervallgeschalteten Scheibenwischern sowie an der Lenksäule montierte Lichtsteuerung.

Der 124 Spider, der aus der Fiat 124 Mittelklasselimousine hervorgegangen ist, war ein echter Sportwagen mit großer Anziehungskraft. Für das Design und die Konstruktion des 124 Spider wählte Fiat dazu das Designunternehmen Pininfarina, einen langjährigen Partner und den renommiertesten Namen unter den italienischen Karosseriebauunternehmen.

Die Amerikaner liebten die Proportionen und das unaufdringliche italienische Design des Spider und sein wasserdichtes Verdeck, das man schnell und einfach vom Fahrersitz aus absenken konnte. Sie schätzten auch die hervorragenden Sichtverhältnisse dank der verglasten Heckscheibe.

In der Tat war das Design des 124 Spider so erfolgreich, dass das Fahrzeug in seinem 19-jährigen Produktionslauf nie umfangreich überarbeitet werden musste, und wird nach wie vor als eines der größten Erfolge von Pininfarina angesehen.

Weniger als 10 Jahre nach seiner Einführung auf dem US-Markt war der Fiat 124 Spider dort ein derartiger Verkaufsschlager, dass FIAT 1975 damit begonnen hat, das Fahrzeug ausschließlich für den US-Markt zu bauen. Im Jahr 1979 wurde das Fahrzeug in Spider 2000 umgetauft, mit Bezug auf seinen neuen Motor mit 1.995 ccm Hubraum.

Gegen Ende des Jahres 1981, Pininfarina hatte nun den kompletten Produktionsprozess des Wagens übernommen, wurde der Verkauf auf dem europäischen Markt wieder aufgenommen. 1982 überschnitt sich die Produktion des Fiat und der Pininfarina Spider, da Fiat die letzten Spider 2000 Modelle baute und Pininfarina mit der Produktion seiner eigenen Variante begann. Diese wurden in den USA als Pininfarina Spider Azzurra und in Europa als Pininfarina Spidereuropa angeboten. Der Pininfarina Spider Azzurra war damals serienmäßig mit Lederbesatz, Stereo-/Kassettenplayer sowie elektrischen Fensterhebern ausgestattet.

Nach fast 200.000 gebauten Spider-Fahrzeugen wurde die Produktion der Modellreihe im Jahre 1985 eingestellt. Sein intensiver, 19 Jahre langer Produktionslauf bezeugt, dass der Fiat 124 Spider nahezu alle seine zeitgenössischen Sportwagen-Konkurrenten – bis auf den Alfa Romeo Spider – überlebt hat.

Mehr als 170.000 124 Spider wurden allein im Zeitraum zwischen 1968 bis 1985 in den USA verkauft und es sind immer noch 8.000 Fahrzeuge auf amerikanischem Boden registriert.

Mit seinem weltweiten Debüt auf der Los Angeles Auto Show 2015, erweckt der Fiat 124 Spider seine Legende wieder zum Leben und übergibt das ikonische italienische Design sowie dessen Leistungsstärke einer neuen Generation.

Chronik

November 1966 – Fiat 124 Spider debütiert auf dem Turiner Automobilsalon

1968 – Erster auf dem US-Markt verkaufter Spider

1975 – Aufgrund enormen Verkaufserfolgs wird ausschließlich für den US-Markt produziert

1979 – Umbenennung in Spider 2000

1981 – Pininfarina übernimmt den kompletten Produktionsprozess des Fahrzeugs. Wiederaufnahme der Produktion in Europa

1982 – Überschneidung der FIAT Produktion mit der des Pininfarina Spider, da FIAT die letzten Spider 2000 Modelle baut und Pininfarina mit der Produktion seiner eigenen Variante beginnt. Diese werden in den USA als Pininfarina Spider Azzurra und in Europa als Pininfarina Spidereuropa verkauft

1985 – Produktion der Modellreihe wird eingestellt, nachdem fast 200.000 Spider-Fahrzeuge gebaut werden – drei Viertel davon für den US-Markt

November 2015 – Die Legende kehrt 50 Jahre später nach ihrer Präsentation in Turin mit einem weltweiten Debüt des neuen Fiat 124 Spider auf der Los Angeles Auto Show zurück

 

© FCA / Der neue Fiat 124 Spider

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken