Der neue Volkswagen Beetle Dune

In den 60er und 70er Jahren sorgten sie weltumspannend für ein endloses Summer-Feeling: die legendären Dune Buggys. Eine Erfindung aus Kalifornien; ein Trend auch in Europa. Jetzt kehrt dieses einzigartige Feeling zurück. Mit dem Crossover-Modell Beetle Dune. Als Coupé und Cabriolet sorgt der „Dune“ dafür, dass die Sommer gut und die Winter besser werden. Mit kraftvoll dimensionierten Karosserie-Applikationen und breiten Reifen im Stile der Dune Buggys. Individualisierung bedeutet in diesem Fall aber auch Veredelung. Und des-halb zeigt der „Dune“ innen wie außen exklusive Ausstattungsfeatures. Damit folgt er einer Tradition, die bei Volkswagen einst mit den Käfer Cabriolets von Hebmüller und Karmann begann. Schon 1949, vor 77 Jahren, bewiesen diese Open-Air-Versionen des Käfer, dass ein knackig-freches Lifestyle-Modell auch auf der Basis von Großserientechnik möglich ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Für Volkswagen markiert der Beetle Dune einen Auftakt: Die komplette Modellreihe soll fortan eine einzige Hommage an den Spaß am Fahren sein. Welches Automobil könnte das besser als der Beetle – das unkonventionellste Auto der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der Beetle Dune in Stichpunkten

  • Beetle Dune schlägt mit Allterrain-Design die Brücke zu den legendären Dune Buggies der 60er und 70er Jahre.
  • Beetle Dune startet gleichzeitig als Coupé und Cabriolet.
  • „Sandstorm Yellow Metallic” wurde für den “Dune” kreiert.
  • Rundumlaufender Karosserieschutz, erhöhte Bodenfreiheit und 18-Zoll-Felgen optimieren Allterrain-Eigenschaften.
  • Speichen der Leichtmetallfelgen „Canyon” können optional in „Sandstorm Yellow Metallic” bestellt werden.
  • Serie: Geschwindigkeitsregelanlage, Regensensor, automatisch abblendender Innenspiegel, ParkPilot, Berganfahrassistent.
  • Fünf effiziente Turbo-Motoren (TSI und TDI) mit einem Leistungsspektrum von 77 kW / 105 PS bis 162 kW / 220 PS.
  • App-Connect holt Apple und Google an Bord.
  • US-Erfindung: New York Times verwendete in den 30er Jahren als erstes Medium die Bezeichnung „Beetle”.
  • Exklusives Konzept des Beetle Dune führt eine vor 77 Jahren begründete Tradition der Käfer Lifestyle-Modelle fort.

Ein Auto als Lebensgefühl

Wer sich für den zwischen 77 kW / 105 PS und 110 kW / 150 PS starken Beetle Dune entscheidet, kauft mehr als ein Auto – es ist ein Lebensgefühl, das die Signatur unter dem Kaufvertrag besiegelt. Es ist die Freiheit, individueller unterwegs zu sein als der Mainstream. Vor allem dann, wenn der „Dune“ in der eigens für ihn entwickelten Farbe: „Sandstorm Yellow Metallic“ bestellt wurde. „Beetle“, „Dune“, „Sandstorm Yellow Metallic“ – viele Anglizismen für ein deutsches Auto. Doch das ist okay so, weil der Beetle längst ein Globetrotter ist; konstruiert und designt in Deutschland; gebaut und adoptiert in Mexiko; geliebt in Asien, Europa und, wie zu allen Zeiten, in den USA. Dort wurde nicht nur der Dune Buggy und damit der zweite Namensteil des Beetle Dune erfunden, sondern auch der erste: „Beetle“. Es war die New York Times, die den Volkswagen in einer Story am 3. Juni 1938 als „shiny little beetle“ bezeichnete.

Auf den ersten Blick ein „Dune”

Der Beetle Dune ist eine eigenständige Linie innerhalb der Modellreihe. Zu erkennen ist das Crossover-Modell in Sekundenbruchteilen: an seiner erhöhten Bodenfreiheit (mit Schlechtwegefahrwerk), der verbreiterten Spur, den schwarzen Radlauf- und Schwellerverbreiterungen, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Canyon”, den eigenständigen Stoßfängern mit Diffusoren für die Front- und Heckpartie, den verkleideten Seitenschwellern und „Dune”-Schriftzügen im Bereich der Silhouette. Ein Crossover der Neuzeit; frontgetrieben und effizient; robust wie einst die Dune Buggy, edel wie ein Hebmüller und Karmann. Das Exterieur des Beetle Dune im Detail:

Karosserie mit Nehmerqualitäten

Frontpartie – Verdammt souverän kommt die in weiten Teilen neu gestaltete Frontpartie daher. Geblieben sind die ikonenhafte Grundstilistik und die typischen Rundscheinwerfer. Optional machen Bi-Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht die Nacht zum Tage. Maskulin präsentiert sich die Frontschürze: Stilprägend ist ein großer, zentraler Lufteinlass mit einem schwarzen Wabengitter. Integriert ist das Gitter in einen silbernen Rahmen. Seitlich vom zentralen Lufteinlass befinden sich zwei mattschwarze Ein­sätze; sie beherbergen die Blinker (weitere Blinker sind in den Außenspiegelkappen untergebracht) sowie die serienmäßigen Nebelscheinwerfer und das Abbiegelicht. Darüber kennzeichnet den Beetle Dune ein zusätzlicher Lufteinlass unter der Motorhaube.

Silhouette – In Verbindung mit helleren Farbtönen kommen die schwarzen Offroad-Applikationen als prägende Elemente des Beetle Dune besonders gut zur Geltung. Perfektion im Detail: die mit einem äußeren und inneren Radius gestalteten Radlaufverbreiterungen; sie zeigen einerseits eine robuste Anmutung und bilden andererseits eine harmonische Einheit mit dem charismatischen Design der unverwechselbaren Beetle Kotflügel. Die Radläufe gehen in die umlaufenden Karosserieverbreitungen über. In der Silhouette unterstreichen zudem schwarze Seitenleisten (stilisierte „Käfer”-Trittbretter) und in Silber ausgeführte Seitenschweller das Crossover-Design. Oberhalb der schwarzen Türbeplankungen findet sich ein schwarzer Doppelstreifen (weiß bei schwarzem Lack), der nach vorn in den Schriftzug „Dune” übergeht. Edel: die Seitenfensterleisten aus eloxiertem Aluminium.

Heckpartie – Gleich drei Elemente dominieren den Heckbereich: der große Spoiler, die neu mit dem Beetle Dune eingeführten LED-Rückleuchten (Serie) und der ebenfalls neu gestaltete Stoßfänger. Der Heckspoiler, oben glänzend schwarz und nach unten hin in Wagenfarbe lackiert, optimiert die Abtriebswerte an der Hinterachse. Den ganz eigenen Charakter des Beetle Dune unterstreicht der Stoßfänger: Die Hintergrundfläche für das Kennzeichen (mit LED-Beleuchtung bei Xenon-Scheinwerfern) und der untere Bereich sind in mattem Schwarz ausgeführt; darunter integriert wurde ein silberner Diffusor.

Farben und Dimensionen – Bestellt werden kann der Beetle Dune in sieben unterschiedlichen Farbtönen. Neu im Programm sind das „Sandstorm Yellow Metallic” und „White Silber”. Darüber hinaus stehen die Farben „Dark Bronze Metallic”, „Schwarz”, „Pure White”, „Platinum Grey Metallic” und „Deep Black Perleffekt” zur Verfügung. In „Sandstorm Yellow Metallic” lasiert werden können optional zudem die ansonsten glanzgedrehten Speichen der 18-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Canyon” (Reifen: 235/45); die Innenflächen der Räder sind stets schwarz. In „Reflexsilber” lackiert werden der Front- und Heckdiffusor, die Außenspiegelkappen und die Schwellerverbreiterungen. Last but not least kann das Coupé in einer Zweifarblackierung mit schwarzem Dach oder einem ebenfalls schwarz eingefassten und dunkel getönten Panorama-Ausstell-/Schiebe geordert werden. Das Beetle Dune Cabriolet besitzt generell ein schwarzes Softtop. Ebenfalls in schwarz abgesetzt sind wie skizziert die Türbeplankungen, die Lufteinlässe sowie die umlaufenden Offroad-Applikationen; letztere verbreitern die Karosserie um insgesamt 14 mm. Darüber hinaus kennzeichnet den Beetle Dune eine um 7 mm (vorn) und 6 mm (hinten) verbreiterte Spur. Exakt 10 mm erhöht wurde die Bodenfreiheit.

Interieur eines Klassikers

„Sandstorm Yellow” und „Schwarz” dominieren – Der Beetle ist anders. Das war er immer. Und das gilt auch für das Interieur. Da ist die relativ steil stehende Frontscheibe, die an die Welt der Klassiker erinnert. Da ist das Dash Pad, das innovative Technologien und Bedienelemente mit lackierten Oberflächen und einem Handschuhfach à la luftgekühltem Käfer verbindet. Da sind die optionalen Zusatzinstrumente oben auf der Instrumententafel, die eine Brücke zu den Sportwagen schlagen. Da ist viel Raum und Komfort für vier Personen. Dieses Interieur wurde für den Beetle Dune weiter individualisiert. Drei Features sind dabei farblich dominant: das serienmäßig in „Sandstorm Yellow Metallic” lackierte Dash Pad samt Türbrüstungen (glänzend „Schwarz” in Verbindung mit der Außenfarbe „Dark Bronze Metallic”); die ebenfalls im Farbton „Sandstorm” ausgeführten Ziffernblätterringe der Haupt- und Zusatzinstrumente; die Kontrastnähte der Sitze (inklusive Mittelarmlehne), des Lederlenkrades (mit „DUNE”-Logo), des Handbremshebelgriffs und der Schaltknaufverkleidung im farblich korrespondierenden „Curry”; im selben Farbton sind die Ziernähte der Textilfußmatten gehalten. Beide Farben, „Sandstorm” und „Curry”, wirken besonders prägnant, da alle anderen Elemente entweder in Schwarz oder aber in Aluminiumoptik ausgeführt sind. Zu den schwarzen Interieur-Features zählen die Sitzanlage (Sitzmittelbahn in Stoff, Dessin „Global”), die Türverkleidungen, die Dachsäulen und der Dachhimmel.

Ausstattungsplus – Zur erweiterten Interieur- und Funktionsausstattung des Beetle Dune gehören im Vergleich zur bereits gehobenen Ausstattungsversion „Design” (inkl. Klimaanlage) über die optische Individualisierung hinaus folgende Details: automatische Fahrlichtschaltung (mit Tagfahrlicht, „Leaving home”-Funktion und manueller „Coming home”-Funktion), Sportsitze mit Lendenwirbelstützen vorn, Sitzheizung vorn, beleuchtete Make-up-Spiegel, zwei Leseleuchten vorn (mit Kulissenbeleuchtung), Geschwindigkeitsregelanlage, automatisch abblendender Innenspiegel, Regensensor, beheizte Scheibenwaschdüsen vorn, ParkPilot und Berganfahrassistent. Optional stehen zudem Leder-Sportsitze (Typ „Vienna”) in „Titanschwarz” zur Verfügung.

Infotainmentsysteme

Apple und Google sind an Bord – Jeder Beetle, und damit auch der Dune, verlässt das mexikanische Werk Puebla serienmäßig mit dem 5-Zoll-Infotainmentsystem „Composition Colour” Richtung Europa. Optional gibt es die 6,3-Zoll-Systeme „Composition Media” und „Discover Media” (plus Navigation). Alle drei Anlagen gehören zur neuesten Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB). Für die zwei 6,3-Zoll-Infotainmentsysteme bietet Volkswagen App-Connect und damit „MirrorLink“, „Android Auto” (Google) und „CarPlay” (Apple) an. Ist das „Discover Media” an Bord, stehen optional zudem diverse Onlinedienste (Car-Net „Guide & Inform”) zur Verfügung. In Verbindung mit dem „Composition Media” und „Discover Media” offeriert Volkswagen für den Beetle Dune ein 400 Watt starkes Highend-Soundsystem des US-Herstellers Fender.

Motoren und Getriebe

Volkswagen bietet den Beetle Dune in fünf Euro-6-Motorversio­nen an: drei Benziner (TSI) und zwei Diesel (TDI). Es sind Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung; stets serienmäßig an Bord ist ein Start-Stopp-System plus Rekuperationsmodus sowie ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Die TSI entwickeln 77 kW / 105 PS, 110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS. 81 kW / 110 PS und 110 kW / 150 PS leisten die TDI. Bis auf den 110-PS-TDI können alle Motoren mit einem automatischen 6- oder 7-Gang-Doppelkupp­lungsgetriebe (DSG) kombiniert werden.

Technische Daten des neuen VW Beetle Dune

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Abmessungen des neuen VW Beetle Dune

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Abmessungen des neuen VW Beetle Dune Cabriolet

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Feature / Heritage Liftstyle-Modelle - 77 Jahre Lifestyle-Modelle auf der Basis des Käfer und Beetle
  • Mit zwei Cabriolets begann 1949 die Ära der Käfer Lifestyle-Modelle
  • Beetle Dune trägt Idee der Dune Buggys und ein Lebensgefühl in die Neuzeit

Vom „Hebmüller” und „Karmann” zum „Dune”

Die Erfolgsgeschichte von Volkswagen ist untrennbar an ein Auto gekoppelt: den Käfer, alias Beetle. Konzept, Design und Charisma machten den kleinen Volkswagen über Jahrzehnte zum erfolgreichsten motorisierten Gefährt/en des Planeten. Von Beginn an war der Käfer nicht nur ein unerschütterliches Alltagsauto, sondern in bestimmten Versionen immer auch ein Lifestyle-Modell. Ende der 40er Jahre ging es los – mit den einzigartigen Käfer Cabriolets von Hebmüller und Karmann. Beide zusammen gelten heute als die ersten kompakten Lifestyle-Modelle. Später folgte mit den legendären Dune Buggys gar eine ganz eigene Spezies auf Käfer Basis. Die Gene des Beetle Dune reichen zurück bis in die Zeit der ersten Käfer Cabrios und Buggys. Eine Retrospektive:

Geburt der Lifestyle-Volkswagen – Heinrich Nordhoff, der erste Volkswagen Chef, greift die Pläne von Ferdinand Porsche auf, den Käfer auch als Cabriolet und damit als Lifestyle-Fahrzeug anzubieten. Dabei unterstützen ihn zwei renommierte Karosseriebauer: Hebmüller & Söhne aus Wülfrath und die Wilhelm Karmann KG aus Osnabrück. Beide Unternehmen entwickeln mehr oder weniger parallel ein Volkswagen Open-Air-Modell.

Hebmüller – Schon 1948 stellt Hebmüller den Prototypen eines Käfer Cabrios mit voll versenkbarem Verdeck und elegant gewölbtem Heck in Wolfsburg vor. Unter Verwendung möglichst vieler Teile der Limousine finden vorn zwei Erwachsene und auf den Notsitzen zwei Kinder Platz. Die Volkswagen Chefs goutieren was sie sehen und bestellen für den Anfang 2.000 Exemplare. Am 1. Juli 1949 kommt das Hebmüller Cabriolet auf den Markt. Die Nachfrage ist gewaltig. Doch dann durchkreuzt am 23. Juli 1949 ein Großbrand in den Wülfrather Produktionsanlagen den Erfolgskurs. Der 1951 abgeschlossene Wiederaufbau der Produktionsanlagen übersteigt die finanziellen Möglichkeiten Hebmüllers; 1952 muss das Unternehmen trotz guter Auftragslage die Tore schließen. So bleibt es bei nur 696 Exemplaren des bildhübschen Cabriolets; die letzten 15 werden aus Restbeständen bis Februar 1953 beim Konkurrenten Karmann zusammengebaut.

Karmann – Wilhelm Karmann entwickelt bereits 1946 ein allererstes Cabriolet. Es folgen bis 1949 weitere Prototypen. Gemeinsam mit dem Hebmüller Cabriolet kommt der offene Karmann Käfer am 1. Juli 1949 auf den Markt. Anders als das Hebmüller Cabrio mit zwei Seitenfenstern, verfügt das „Vierfenster-Modell” von Karmann über vier vollwertige Sitzplätze und als Folge ein geöffnet aufliegendes Verdeck. Es wird zum Bestseller. Anfang April 1950 verlässt bereits das 1000. Cabriolet das Fertigungsband in Osnabrück. Bis 1952 ist die Produktion auf 10.000 Exemplare hochgeschnellt. Das Käfer Cabriolet ist zum Selbstläufer geworden. Drei Jahrzehnte lang, bis zum 1303 S, bleibt der offene Käfer im Programm. Mit 331.847 Exemplaren avanciert er zu einem der meistverkauften Cabriolets seiner Epoche.

Karosseries und Tuner – Wie groß der Markt für edle Käfer im Wirtschaftswunderland Deutschland und im westlichen Europa in den 50er, 60er und 70 Jahren ist, zeigen parallel zudem die Lifestyle-Modelle von Karosseries wie Beutler, Dannenhauer & Stauss, Drews, Enzmann, Ghia Aigle, Rometsch oder Wendler. Volkswagen selbst beweist mit sportlichen Modellen im Stile des „Gelb-Schwarzen-Renners” – dem GSR 1303 S – welches Potenzial im Käfer steckt. Ebenfalls auf Dynamik setzen Tuner-Legenden wie Theo Decker, Oettinger oder das Autohaus Nordstadt (Artz) in Hannover, um nur einige zu nennen. Mit diesen bunten und mutigen Lifestyle-Versionen entsteht eine Modellvielfalt, die zu jener Zeit unschlagbar ist.

Jolly – In der Reihe der Käfer-Funmobile darf ein bei Karmann gefertigtes Einzelstück nicht fehlen. Es entsteht 1960 nach einem Designentwurf von Ghia unter dem Namen „Jolly”. Das türkisfarbene Strandmobil verzichtet auf Türen und ein konventionelles Faltdach. Stattdessen laden ein allein als Schattenspender dienendes Baldachin-Dach mit Rundum-Fransen und legere Korbsessel zum Cruisen zwischen Kaimauer und Strandbar ein. 30 Boxer-PS reichen allemal, um den rollenden Strandkorb anzutreiben.

US-Buggy – Dann folgt der Sprung über den großen Teich in die USA. Längst ist der kleine Käfer dort eine große Nummer. In Sachen Lifestyle ist es mal wieder Kalifornien, wo die Trends der Zeit gesetzt werden: Erstmals in den 50er Jahren liefern sich dort Hobbyracer mit selbstgebastelten Rahmen und V8-Power im Rücken Duelle in den Sanddünen und an den Stränden des Pazifiks. Bald machen den V8-Beachracers Vehikel mit nacktem Käfer Chassis samt Überrollbügeln und Tank hinter den Sitzen Konkurrenz. Dieser Anblick bringt Bruce Meyers, bis dahin mit dem Bau von Booten und Surfboards beschäftigt, auf die Idee einer leichten GFK-Karosserie. 1964 stellt der Amerikaner sein erstes Modell vor: ein knallrotes Etwas namens „Old Red”. In den Dünen von Pismo Beach, einer lässigen Kulisse zwischen San Francisco und Los Angeles, wird er Automobilgeschichte schreiben. Als Ingenieur, Künstler, Bootsbauer und Surfer bringt Meyers die perfekte Kombination von Berufen und Berufungen mit, um eine neue Fahrzeuggattung zu begründen, die unter dem Sammelbegriff „Dune Buggy” oder „Beach Buggy” bald Hunderttausende Menschen begeistern sollte. Selbst Steve McQueen, der „King of cool”, lässt es im Film „Die Thomas Crown Affäre mit dem Buggy mächtig krachen.

Europa-Buggy – In Deutschland tritt als Wegbereiter 1968 die Hamburger Rudolf Kühn KG auf, doch brauchen hiesige Fans für den HAZ-Buggy vorerst noch eine mühsam beim TÜV erstrittene Einzelzulassung. Während in den USA der Volkswagen als „Herbie” im Disney-Kinohit „Ein toller Käfer” weiter zum Kultgegenstand reift, schwappt die Buggy-Welle zu Beginn der 70er Jahre endgültig in die alte Welt. Zu verdanken ist der Durchbruch maßgeblich drei Redakteuren der Zeitschrift „Gute Fahrt”. Das Buggy-verrückte Team erreicht das ersehnte Mustergutachten des TÜV und gewinnt zugleich Karmann für die Produktion und den Bau des „Karmann GF Buggy”. Vom Mustergutachten profitieren fortan alle in Deutschland zugelassenen Buggys. Bis zum Höhepunkt des Buggy-Booms in den 80er Jahren steigen viele weitere Anbieter in den Markt ein. Einer der bekanntesten ist Apal aus Belgien.

New Beetle Studie Dune – Kein anderes Auto spiegelt bis heute das Lebensgefühl der 60er und 70er Jahre so unverfälscht wider wie ein Dune Buggy. Und genau dieses Feeling füllt Volkswagen zur Jahrtausendwende auf der Los Angeles Auto Show mit neuem Leben. Genauso wie die legendären Buggys soll die im Jahr 2000 in Kalifornien enthüllte New Beetle Studie Dune ihre Insassen überall dorthin führen, wo reine „Onroad”-Autos scheitern. Das variable Dach des Dune bedient die Sehnsüchte nach Sonne, Wind und Strand. Dank der lichtdurchlässigen Kunststoffstruktur des in einem warmen Gelbton gehaltenen Softtops entsteht im geschlossenen Zustand der sympathische Eindruck, unter einem Sonnensegel zu sitzen. Offen entwickelt der Dune hingegen ein Open-Air-Feeling der besonderen Art. 2000 ist der Dune als Crossover von morgen seiner Zeit zu weit voraus.

Beetle Studie Dune – Doch 2014 schließt sich der Kreis: Volkswagen präsentiert auf der North American International Auto Show in Detroit eine zweite Dune-Studie. Diesmal bildet der neue Beetle die Basis für ein Lifestyle-Crossover der Neuzeit – auch dieses Conceptcar schlägt ein. Weil es konzeptionell die Welt der ersten Dune Buggys mit jener der heutigen SUV verbindet. Eine avantgardistische Mischung, die sich heute weltweit Menschen wünschen. In den folgenden Monaten transferiert die Entwicklungsmannschaft das Konzept der Volkswagen Studie nahezu unverändert in die Serie. Im Frühjahr 2016 läuft die Produktion des Coupés und Cabriolets an und schließt so – 77 Jahre nach dem Start der Hebmüller und Karmann Cabriolets – den Kreis der Lifestyle-Mobile auf der Basis des Käfer und Beetle.

Hinweise:
TDI, TSI und DSG sind eingetragene Markenzeichen der Volkswagen AG oder anderer Unternehmen der Volkswagen Gruppe in Deutschland und weiteren Ländern.
Ausstattungsangaben und technische Daten von Serienmodellen gelten für das in Deutschland angebotene Modellprogramm. Für andere Länder können sich Abweichungen ergeben.
Alle in dieser Presseinformation genannten Fahrleistungen, Verbrauchs- und Emissionsangaben sind.
Prognosewerte, Stand Mai 2016.

 

© Volkswagen AG / Der neue Volkswagen Beetle Dune

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