Der neue Volkswagen Polo

Start in den Frühling mit dem neuen Polo: Polo überzeugt mit neuen Motoren, neuer Technik und neuer Optik
Neue EU-6-Motoren sind bis zu 21 Prozent sparsamer und bieten hohe Agilität Neue Infotainment- und Assistenzsysteme sprengen die Klassengrenzen Zehn wichtige Fakten zum Start des neuen Polo:

  1. Polo debütiert mit einem komplett neuen Motorenspektrum. Alle Antriebsvarianten erfüllen die EU-6-Abgasnorm.
  2. Sparsamster Benziner ist der 1.0 TSI mit 70 kW / 95 PS im Polo TSI BlueMotion: 4,1 l/100 km (94 g/km CO2).
  3. Sparsamster Diesel ist der 1.4 TDI mit 55 kW / 75 PS im Polo TDI BlueMotion: 3,1 l/100 km (82 g/km CO2).
  4. Alle Infotainmentsysteme an Bord des Polo sind neu.
  5. Via MirrorLink™ können Apps in die Infotainmentsysteme integriert werden.
  6. Der Polo ist in seiner Klasse das Auto mit den meisten Assistenzsystemen. Dazu gehört u.a. die serienmäßige Multikollisionsbremse.
  7. Das Sport Select-Fahrwerk (schaltbare Dämpfer) und die elektromechanische Servolenkung sind Neuentwicklungen.
  8. Front- und Heckpartie zeigen ein neues Design.
  9. Die Serienausstattung aller Versionen wurde reichhaltiger.
  10. Trendline, Comfortline, Highline, CrossPolo und BlueMotion TDI starten zur Markteinführung; BlueGT (vorerst nicht in Österreich erhältlich) und GTI folgen im Laufe des Jahres.
Mit nahezu 14 Millionen produzierten Exemplaren ist der Polo von Volkswagen eines der meistverkauften Kompaktmodelle der Welt. Allein im letzten Jahr entschieden sich rund 721.000 Autofahrer für den Bestseller. Jetzt debütiert ein optisch und technisch weiterentwickelter Polo. Insbesondere die Assistenz- und Infotainmentsysteme sowie die neuen EU-6-Motoren des Polo machen einen gewaltigen Sprung nach vorn. Tatsache ist: Der neue Polo ist in seiner Klasse das Auto mit dem größten Spektrum an Assistenzsystemen; als erstes Auto im Segment ist der Volkswagen beispielsweise serienmäßig mit einer Multikollisionsbremse, Müdigkeitserkennung und optional mit einer automatischen Distanzregelung ausgerüstet. Für die Infotainmentsysteme und Motoren gilt, dass hier komplett neue Technologie-Generationen Einzug hielten.

Pure Effizienz. Volkswagen realisierte dank der neuen Motoren und BlueMotion-Maßnahmen Verbrauchsfortschritte von bis zu 21 Prozent. Einen Rekordwert setzt der neue Polo TDI BlueMotion (55 kW / 75 PS): Mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,1 l/100 km (82 g/km CO2) ist er der sparsamste fünfsitzige Diesel-Pkw in seinem Segment. Erstmals wird es in Form des Polo TSI BlueMotion (70 kW / 95 PS) ab Herbst zudem einen Volkswagen mit Benzinmotor als eigenständiges BlueMotion-Modell geben: In diesem Fall markieren 4,1 l/100 km und 94 g/km CO2-Bestwerte. Sparsam sind allerdings auch schon die neuen Grundmodelle der Baureihe: Der Polo 1.0 MPI mit 44 kW / 60 PS – Einsteiger bei den Benzinern – verbraucht im Schnitt nur 5,0 l/100 km (analog 114 g/km CO2) und damit 0,5 l/100 km weniger als der Vorgänger. Als Version mit BlueMotion Technology (inkl. Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus) sinkt der Verbrauch des Grundmodells gar auf 4,7 l/100 km (106 g/km CO2). Wegweisend effizient ist der neue Basis-Diesel: Der Polo 1.4 TDI mit 55 kW / 75 PS begnügt sich trotz agiler Fahrleistungen (173 km/h Höchstgeschwindigkeit) mit nur 3,4 l/100 km (88 g/km CO2).

Assistenzsysteme für alle. Parallel halten wie skizziert viele Assistenzsysteme der Golf-Klasse im neuen Polo Einzug. Dazu gehören serienmäßig die Multikollisionsbremse (bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um eine Folgekollision zu verhindern) und die Müdigkeitserkennung, optional das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremssystem und die automatische Distanzregelung ACC. Der Blick nach hinten wird nun zudem durch die optionale Rückfahrkamera Rear Assist geschärft. Darüber hinaus vergrößert der Polo des Jahres 2014 mit einem in diesem Segment einzigartigen Spektrum neuer Komfort- und Sicherheits-Technologien den Abstand zu den Wettbewerbern: Eine neue  elektromechanische Servolenkung verbessert die Lenkeigenschaften. Optional offeriert Volkswagen den Polo zudem mit dem neu entwickelten Sport Select-Fahrwerk, das dank elektronisch schaltbarer Dämpfer auf Knopfdruck die Wahl zwischen zwei Abstimmungskennlinien bietet. Als einer der ersten Kompakten wird der Polo mit LED-Scheinwerfern durchstarten (verfügbar ab Herbst). Serienmäßig ist nun auch das Grundmodell, der Polo Trendline, mit H7-Scheinwerfern ausgestattet. Neu im Programm: mit Chromspangen im Gehäuse veredelte H7-Technologie Scheinwerfer (Serie ab Polo Comfortline).

Progressive Infotainmentwelt. Ebenfalls neu konzipiert wurden die Radio- und Radio-Navigationssysteme; sie spiegeln als zweite Generation des sogenannten modularen Infotainmentbaukastens (MIB) den neusten Stand der Technik wider. Die Systeme folgen dabei mit ihrer Soft- und Hardware der Infotainmentwelt des größeren Golf und bieten so je nach Version Funktionen wie das Bluetooth-Audio-Streaming (in Abhängigkeit vom Smartphone inklusive Cover-Anzeige und Steuerung via Touchscreen), eine Annäherungssensorik (Einblenden weiterer Menüdetails bei Annäherung einer Hand), das Karten-Zoomen im Navigationsmodus mit zwei Fingern (wie bei einem Smartphone) und die Anbindung des Smartphone über die drahtlose Mobiltelefonschnittstelle „Comfort“ mit der Fahrzeug-Außenantenne. Via MirrorLink™ werden zudem spezielle Smartphone-Apps über den Touchscreen nutzbar sein.

Vier Versionen machen den Anfang. Optisch zu erkennen gibt sich der neue Polo an einem geschärften Front- und Heckpartiedesign. Frische Farben, neue Interieur-Stoffe und zahlreiche weitere Ausstattungsdetails perfektionieren den Volkswagen. Zur Markteinführung startet der Volkswagen in den Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline, Highline sowie als CrossPolo und Polo BlueMotion durch. Darüber hinaus wird es den Polo auch wieder als GTI, BlueGT (vorerst nicht in Österreich erhältlich) geben. Ähnlich wie beim Debüt des up! und Beetle, hat Volkswagen zur Markteinführung in Europa zudem ein individualisiertes Launchmodell auf den Markt gebracht: den Polo „Fresh“: Das hochwertige Sondermodell gibt es in fünf Farben, mit exklusiven Ausstattungsfeatures und einem zweifarbig gestalteten Interieur.

Der neue Polo – die Fakten im Überblick

Wichtige Aspekte in alphabetischer Reihenfolge

  • Antrieb: Frontantrieb
  • Assistenz- und Fahrdynamiksysteme: Automatische Distanzregelung ACC, Electronic Stability Control (ESC) inklusive ABS, Bremsassistent, Antriebsschlupfregelung, Motorschleppmomentregelung, elektronische Bremskraftverteilung und elektronische Differenzialsperren (Serie), Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control). – Müdigkeitserkennung (Serie), Multikollisionsbremse (Serie), ParkPilot, Rückfahrkamera Rear View, Sport Select-Fahrwerk, Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremsfunktion
  • Ausstattungslinien: Trendline, Comfortline, Highline
  • Ausstattungen eigenständiger Modelle: BlueMotion (TSI und TDI), BlueGT (vorerst nicht für Österreich), CrossPolo, GTI und Sondermodell Fresh
  • Dimensionen: Länge 3.972 mm, Breite 1.682 mm ohne Spiegel, Höhe 1.453 mm
  • Fahrwerk: Vorn Schraubenfedern mit Teleskop-Gasdruckstoßdämpfern, Radführung über Federbeine und untere Dreiecksquerlenker, hinten Gasdruckdämpfer mit separaten Federn, Radführung über Verbundlenkerachse mit integriertem Stabilisator
  • Neue Farben: „Pure White“, „Urano Grey“, „Blue Silk Metallic“ (zuvor exklusiv Polo BlueGT), „Sunset Red Metallic“, „Corn Flower Blue“, „Clear Water Blue Metallic“ (exklusiv Polo BlueMotion), „Honey Orange Metallic“ & „Titanium Beige“ (beide exklusiv CrossPolo)
  • Infotainment: Radio „Composition Touch“ (5 Zoll), Radio „Composition Colour“ (5 Zoll), Radio „Composition Media“ (6,5 Zoll), Radio „Composition Media“ mit Navi-Funktion „Discover Media“ (6,5 Zoll), MirrorLink™
  • Markteinführung Europa: seit Frühjahr 2014
  • Markteinführung Österreich: 9. Mai 2014
  • Motoren – Benzin (Markteinführung): 1.0 MPI mit 44 kW / 60 PS, 1.0 MPI mit 55 kW / 75 PS, 1.2 TSI mit 66 kW / 90 PS, 1.2 TSI mit 81 kW / 110 PS
  • Motoren – Diesel (Markteinführung): 1.4 TDI mit 55 kW / 75 PS, 1.4 TDI mit 66 kW / 90 PS
  • Scheinwerfersysteme: H7, H7-Doppelscheinwerfer, Bi-Xenon (für CrossPolo), LED (ab Herbst 2014)
  • Serien- und Automatikgetriebe: 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-DSG

Komfort und Assistenzsysteme

Revolution in der kompakten Klasse: Polo bringt Assistenzsysteme des Golf in die Welt der „Kleinen“
Polo ist das erste Auto seiner Klasse mit serienmäßiger Multikollisionsbremse Mehr Fahrspaß durch elektromechanische Lenkung und Sport Select-Fahrwerk.

Der neue Polo debütiert mit einem Spektrum an Komfort- und Assistenzsystemen, das in dieser Klasse bislang einmalig ist. Ein interessantes Beispiel für die Demokratisierung innovativer Technologien ist die automatische Distanzregelung ACC: Erstmals auf den Markt brachte Volkswagen das System mit dem Phaeton. Dann folgte der Touareg. Mit der Integration in den Passat und Golf stand ACC dann erstmals für Volumenmodelle zur Verfügung. Mit dem neuen Polo ist das Komfort- und Sicherheitssystem nun in einer neuen Klasse angekommen. Zu den weiteren neuen Assistenzsystemen des Polo gehören die serienmäßige Multikollisionsbremse (bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um eine Folgekollision zu verhindern), die Müdigkeitserkennung und das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremssystem. Der Blick nach hinten wird nun zudem durch die optionale Rückfahrkamera Rear View geschärft. Darüber hinaus perfektionieren eine neue elektromechanische Servolenkung und das ebenfalls neu entwickelte Sport Select-Fahrwerk den Polo. Alle neuen Technologien im Detail:

Elektromechanische Lenkung. Im Polo debütiert eine neu entwickelte elektromechanische Lenkung. Das kompakt bauende System wurde direkt in die Lenksäule integriert. Die neue Polo Lenkung zeichnet sich durch ein besonders präzises wie agiles Ansprech- und Lenkverhalten und eine auffallend gute Entkopplung von Fahrbahnunebenheiten aus. Das System arbeitet mit einem von einem Elektromotor angetriebenen Lenkgetriebe (Schneckengetriebe).

Sport Select-Fahrwerk. Volkswagen bietet für den Polo erstmals elektronisch schaltbare Dämpfer an; sie sind die Kerntechnologie des neuen, optionalen Sport Select-Fahrwerks. Die Grundabstimmung dieses Fahrwerks ist bereits sportlich, dabei aber komfortabler als ein herkömmliches Sportfahrwerk. Durch das Betätigen der Taste „Sport“ (im oberen Bereich der Mittelkonsole) aktiviert der Fahrer in den Dämpfern ein elektromechanisches Schaltventil und wechselt so von dieser sportlichen aber immer noch komfortorientierten Grundabstimmung zur straffen Kennlinie eines Sportfahrwerks.

Automatische Distanzregelung ACC. Das System nutzt einen in die Frontpartie integrierten Radarsensor. Die gewünschte Geschwindigkeit kann im Spektrum von 30 bis 160 km/h vorgegeben werden. ACC arbeitet mit manuellem Getriebe und mit DSG (Doppelkupplungsgetriebe). Bei allen Polo mit DSG bremst ACC komfortabel hinter einem anhaltenden Fahrzeug bis zum Stillstand ab. ACC hält die vorgegebene Geschwindigkeit sowie einen vorgewählten Abstand und verzögert beziehungsweise beschleunigt automatisch im fließenden Verkehr. Die Systemdynamik kann durch die Auswahl eines Fahrprogramms individuell variiert werden. Wird der neue Polo mit ACC bestellt, sind auch das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist und die City-Notbremsfunktion an Bord. Alternativ kann das Modul aus Front Assist und City-Notbremsfunktion auch separat ohne ACC bestellt werden.

Umfeldbeobachtungssystem Front Assist. Der Front Assist nutzt einen, in die Frontpartie integrierten Radarsensor, um permanent den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr zu überwachen. Front Assist unterstützt den Fahrer in kritischen Situationen, indem es die Bremsanlage vorkonditioniert und den Fahrer mittels optischer und akustischer Warnung sowie in einer zweiten Stufe durch einen kurzen Warnruck auf eine notwendige Reaktion hinweist. Bremst der Fahrer zu schwach, erzeugt das System einen deutlich höheren Bremsdruck, wie er zur Vermeidung einer Kollision notwendig wäre. Sollte der Fahrer indes gar nicht reagieren, verzögert Front Assist automatisch – wenn nötig sogar bis zum Stillstand des Polo. Zusätzlich unterstützt das System den Fahrer, indem es ihn auf einen zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hinweist. Ein Bestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion.

City-Notbremsfunktion. Die City-Notbremsfunktion ist eine Systemerweiterung des Front Assist und überwacht per Radarsensor den Raum vor dem Volkswagen. Das System arbeitet im  Geschwindigkeitsbereich von unter 30 km/h. Erfolgt bei einer drohenden Kollision mit einem vorausfahrenden oder stehenden Fahrzeug keine Reaktion durch den Fahrer, wird die Bremsanlage analog zum Front Assist vorkonditioniert. Bei Bedarf leitet die City-Notbremsfunktion anschließend automatisch eine Vollbremsung ein, um die Unfallschwere zu mindern. Darüber hinaus wird der Fahrer bei nicht  ausreichender Pedalbetätigung mit maximaler Bremskraft unterstützt.

Multikollisionsbremse. Ein Technologie-Highlight des neuen Polo ist die serienmäßige Multikollisionsbremse. Sie bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um Folgekollisionen zu verhindern oder abzuschwächen. Die Auslösung der Multikollisionsbremse basiert auf der Erkennung einer primären Kollision. Die Beherrschbarkeit des Autos durch den Fahrer ist auch im Fall der automatischen Bremsung sichergestellt. Die Multikollisionsbremse kann vom Fahrer jederzeit „übersteuert“ werden; gibt er etwa erkennbar Gas, wird das System deaktiviert. Abgeschaltet wird die Multikollisionsbremse ebenfalls, wenn der Fahrer selbst eine Vollbremsung mit noch stärkerer Verzögerung einleitet.

Müdigkeitserkennung. Die Müdigkeitserkennung registriert eine nachlassende Konzentration des Fahrers / der Fahrerin und warnt über eine Dauer von fünf Sekunden mit einem akustischen Signal sowie einer optischen Pausenempfehlung im Kombiinstrument. Macht man nun innerhalb der nächsten 15 Minuten keine Pause, wird die Warnung einmal wiederholt.

Motoren, Getriebe und Fahrwerk

Bis zu 21 Prozent sparsamer: Alle Polo-Motoren sind neu im Programm und erfüllen EU-6-Norm
Benziner – neuer 1.0 TSI BlueMotion wird nur noch 4,1 l/100 km verbrauchen Diesel – neuer 1.4 TDI BlueMotion ist mit 3,1 l/100 km sparsamster Polo-Motor.

Neu aufgebaut hat Volkswagen das Programm der effizienten Benzin- und Dieselmotoren. Der neue Polo ist deshalb noch sparsamer unterwegs.
Ein Beispiel: Der Verbrauch des 70 kW / 95 PS starken TSI (Variante mit DSG) wurde im Vergleich zum abgelösten Polo in der Version mit 90-PS-TSI und DSG um 21 Prozent reduziert. Sämtliche Motoren erfüllen zudem durchgängig die EU-6-Abgasnorm; alle Versionen sind darüber hinaus mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus verfügbar.

Die neuen Benziner
MPI und TSI.
Alle in Europa angebotenen Benziner wurden auf neue Drei- und Vierzylinderversionen umgestellt, die entweder gänzlich neu oder zum ersten Mal im Polo eingesetzt werden. Die Leistungsstufen zur Markteinführung im Überblick: 44 kW / 60 PS (indirekte Einspritzung / MPI) und 55 kW / 75 PS (MPI) sowie 66 kW / 90 PS (direkte Einspritzung / TSI) und 81 kW / 110 PS (TSI). Der Verbrauch und die Emissionen der Einstiegsmotorisierung mit 60 PS konnten von 5,5 l/100 km und analog 128 g/km CO2 in der Version mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus auf 4,7 l/100km und 106 g/km CO2 reduziert werden. Ein Paradebeispiel der Effizienz ist zudem der im Laufe der zweiten Jahreshälfte debütierende 95-PS-Motor (70 kW) des Polo 1.0 TSI BlueMotion – dem ersten Einliter-Dreizylinder-Turbodirekteinspritzer der Baureihe: Er verbraucht nur 4,1 l/100 km und kommt damit auf einen  CO2-Wert von 94 g/km.

BlueGT und GTI folgen. Wie zuvor, so wird es auch im Fall des aktuellen Polo im Laufe des Jahres seitens der Benzinmotor-Varianten eine BlueGT-Version – vorerst nicht in Österreich vorgesehen – mit Zylinderabschaltung (ACT / aktives Zylindermanagement) geben; der Motor entwickelt nun 110 kW / 150 PS statt 103 kW / 140 PS. Genauso fest eingeplant: ein neuer Polo GTI. Hier steigt die Leistung von 132 kW / 180 PS auf 141 kW / 192 PS. Die direkt zur europäischen Markteinführung des Polo angebotenen Benzinmotoren – sowie der neue 1.0 TSI und 1.4 TDI des Polo BlueMotion und der 1.4 TSI des Polo BlueGT – im Detail: 1.0 MPI mit 44 kW / 60 PS. Die Einstiegsmotorisierung entwickelt aus 999 cm3 exakt 44 kW / 60 PS (zwischen 5.000 und 6.000 U/min); das maximale Drehmoment von 95 Nm steht zwischen 3.000 und 4.300 U/min zur Verfügung. In der Grundversion ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von 5,0 l/100 km, analog 114 g/km CO2. Für die Variante mit BlueMotion Technology (mit Start-Stopp-System und Rekuperation) sind es 4,7 l/100 km und 106 g/km. Der Polo 1.0 MPI beschleunigt mit 60 PS in 15,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Ab Ende April wird die Einstiegsmotorisierung ausschließlich mit spritsparender BlueMotion-Technologie samt Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus geben.

1.0 MPI mit 55 kW / 75 PS. Die stärkere Variante des 1,0-Liter-Motors weist denselben Hubraum und die gleichen Maße für Bohrung (74,5 mm) und Hub (76,4 mm) auf. Das Leistungsplus wird über eine Modifizierung der Motorsteuerung erreicht. Dementsprechend liegt die maximale Leistung von 55 kW / 75 PS bei 6.200 U/min an. Das maximale Drehmoment von 95 Nm ist identisch. Der 75-PSMotor verbraucht im Polo durchschnittlich 5,1 l/100 km (analog 116 g/km CO2). Die BlueMotion Technology-Version (mit Start-Stopp-System und Rekuperation) kommt auf 4,8 l/100 km respektive 108 g/km CO2. Der Polo mit 75 PS ist 173 km/h schnell und erledigt den Spurt auf 100 km/h in 14,3 Sekunden.

1.2 TSI mit 66 kW / 90 PS. Der aktuell zur Markeinführung kleinste TSI-Motor entwickelt im Polo 66 kW / 90 PS bei 4.9800/min). Der Durchschnittsverbrauch des 1.2 TSI liegt bei niedrigen 4,7 l/100 km (analog 107 g/km CO2). Dank Aufladung beträgt das Drehmoment in dieser Leistungsstufe gegenüber 160 Nm (bei 1.400 bis 3.54.000 U/min). Und das schlägt sich deutlich in einem Plus an Agilität wieder. Der 90 PS starke Polo 1.2 TSI ist 184 km/h schnell und beschleunigt in 10,8 Sekunden auf 100 km/h. In dieser Leistungsstufe kann der neue Polo auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) geordert werden. Bis auf den CO2-Wert (109 g/km) sind alle relevanten Werte identisch.

1.0 TSI mit 70 kW / 95 PS. Erstmals wird es in der zweiten Jahreshälfte ein eigenständiges Volkswagen BlueMotion-Modell mit einem Ottomotor geben: den neuen Polo TSI BlueMotion. Der Antrieb – ein 1.0-Liter-Turbobenzindirekteinspritzer – ist ein komplett neu entwickeltes Aggregat, das im Laufe des Jahres erstmals zum Einsatz kommen wird. Der Dreizylinder entwickelt kräftige 70 kW / 95 PS. Der Polo TSI BlueMotion setzt mit einem Verbrauch von 4,1 l/100 km und CO2-Emissionen von 94 g/km CO2 neue Bestwerte im Bereich der Fünfsitzer mit Ottomotor.

1.2 TSI mit 81 kW / 110 PS. Mit 110 PS kommt der neue Polo auf einen Verbrauch von 4,8 l/100 km (analog 110 g/km CO2). Die höchste Leistung dieses Motors steht bei 5.000 U/min zur Verfügung; das maximale Drehmoment von 175 Nm gibt der TSI zwischen 1.500 und 4.000 U/min ab. Der Polo 1.2 TSI ist in dieser Leistungsstufe 196 km/h schnell und beschleunigt in 9,3 Sekunden auf 100 km/h. Alternativ zum serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe kann auch dieser Motor mit einem 7-Gang-DSG bestellt werden; in diesem Fall sinkt der Verbrauch auf 4,7 l/100 km (109 g/km CO2).

1.4 TSI mit 110 kW / 150 PS. Der 1,4-Liter-TSI des Polo BlueGT leistet ab sofort 110 kW / 150 PS (zuvor 103 kW / 140 PS). Das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm und steht ab 1.500 U/min zur Verfügung. Richtung Vorderachse weitergereicht wird die Kraft über ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein optionales 7-Gang-DSG. Ist das Schaltgetriebe an Bord, sind es durchschnittlich 4,8 l/100 km (analog 110 g/km CO2), die der Polo BlueGT verbraucht. In Kombination mit dem 7-Gang-DSG reduziert sich der Verbrauch auf 4,7 l/100 km (108 g/km CO2). Dieser Effizienz steht eine um 10 km/h auf nun 220 km/h verbesserte Höchstgeschwindigkeit gegenüber. Das herausragende technische Merkmal des BlueGT-Motors ist das aktive Zylindermanagement, kurz ACT genannt. Durch das temporäre Stilllegen des zweiten und dritten Zylinders unter niedrigen und mittleren Lastzuständen sinkt der Verbrauch im EU-Fahrzyklus um 0,3 l/100 km. Bei konstanter Fahrt ergibt sich sogar eine Verbrauchseinsparung von bis zu 1,0 l/100 km. Der Polo BlueGT wird vorerst nicht in Österreich angeboten.

Die neuen Diesel
TDI. Wie die Benziner, so sind auch die Turbodieseldirekteinspritzer neu an Bord des Polo. Die Dreizylinder-TDI schöpfen ihre Leistung aus 1,4 Liter Hubraum (zuvor 1,2 und 1,6 Liter) und sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Das Leistungsspektrum ist mit dem des Vorgängers identisch: 55 kW / 75 PS, 66 kW / 90 PS und 77 kW / 105 PS. Die Versionen mit 75 und 90 PS sind bereits auf dem Markt; die 105-PS-Variante folgt zeitversetzt.

Common-Rail und Ausgleichswelle. Sehr gut sind die Komforteigenschaften der neuen Dreizylinder. Zum einen punktet an dieser Stelle einmal mehr die Common-Rail-Einspritzung. Zum anderen realisierte Volkswagen eine besonders leise Motorakustik und sehr niedrige Vibrationen über die Art der Aggregate-Lager, eine Ausgleichswelle und ein Zweimassenschwungrad. Eine innovativ konzipierte Motorabdeckung und eine spezielle Ölwannenvorsatzschale tragen ebenfalls zur Reduzierung der Akustikemissionen bei. Weiter reduziert wurden zudem die Abgasemissionen und die Verbrauchswerte. Wegweisend sparsam ist einmal mehr der 75 PS starke Polo TDI BlueMotion: Volkswagen konnte den Verbrauch von extrem anspruchsvollen 3,4 l/100 km auf 3,1 l/100 km senken (analog 88 g/km CO2 auf 82 g/km). Doch auch die zwei direkt zur Markteinführung angebotenen TDI setzen Maßstäbe in Sachen Minimal-Verbrauch:

1.4 TDI mit 55 kW / 75 PS. Besonders interessant ist ein Vergleich der Eigenschaften zwischen dem neuen 1.4 TDI und dem abgelösten 1.2 TDI: Die Anhebung des Hubraums auf 1,4 Liter führt zu einem deutlich verbesserten Anfahrdrehmoment sowie einem harmonischeren Drehmoment- und Leistungsverlauf. Schon in der 75-PS-Version (55 kW) stehen bereits ab niedrigen 1.500 U/min kraftvolle 210 Nm Spitzendrehmoment zur Verfügung. Seine höchste Leistung gibt der Dreizylinder zwischen 3.000 und 3.750 U/min ab. So motorisiert, ist der Polo 173 km/h schnell. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der „kleine“ Polo TDI in 12,9 Sekunden. Dem gegenüber steht wie dargestellt ein Durchschnittsverbrauch von nur 3,4 l/100 km. Noch sparsamer ist der Motor an Bord des konsequent auf Effizienz ausgerichteten Polo BlueMotion: Der modifizierte Unterboden, der geschliffene Kühlergrilleinsatz sowie aerodynamisch perfektionierte Heck- und Frontspoiler senken den Luftwiderstand der BlueMotion-Versionen. Rollwiderstandsoptimierte Reifen tragen ebenfalls zu den wegweisenden Verbrauchswerten bei. In diesem Fall sind es lediglich 3,1 l/100 km (analog 82 g/km CO2); damit ist dieser Polo der sparsamste fünfsitzige Diesel-Pkw der Welt. Die theoretische Reichweite des mit einem 45-Liter-Tank und manuellem Fünfgang-Getriebe ausgelieferten Polo TDI BlueMotion beträgt 1.450 Kilometer – eine Non-Stopp-Fahrt von Flensburg bis Venedig!

1.4 TDI mit 66 kW / 90 PS. Auffallend groß sind die erzielten Fortschritte zudem beim Polo TDI mit 90 PS: Hier ergibt sich beim neuen Modell ein Verbrauch von ebenfalls nur 3,4 l/100 km (88 g/km CO2). Der „große“ Polo TDI ist 184 km/h schnell. Den klassischen Sprint auf 100 km/h erledigt der wegweisend effiziente Volkswagen in kurzen 10,9 Sekunden.

Die Getriebe

5-, 6- und 7-Gang. Serienmäßig wird der neue Polo mit präzise schaltbaren und gut abgestuften 5-Gang-Getrieben ausgeliefert. Im Fall des 1.2 TSI mit 110 PS und 1.4 TSI des BlueGT mit 150 PS kommt zudem ein 6-Gang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Für ein Höchstmaß an Effizienz, Dynamik und Komfort sorgt das optionale 7-Gang-Doppelkupplungsgteriebe (DSG) des Polo. Es wird zur Markteinführung für die zwei stärksten TSI-Motoren (90 und 110 PS) sowie den 90-PS-TDI angeboten.  Über diverse Einzelparameter, Kennlinien und Kennfelder kann das automatisch schaltende Getriebe individuell auf den Einsatz mit den verschiedenen Motoren abgestimmt werden.

Das Fahrwerk

McPherson und Verbundlenker. Das Fahrwerk basiert auf einem Grundlayout aus McPherson-Vorderachse und Verbundlenker-Hinterradaufhängung. Serienmäßig ist natürlich auch im Polo das elektronische Stabilisierungsprogramm ESC an Bord. Damit verbunden sind zahlreiche weitere elektronische Module wie das Antiblockiersystem (ABS), der Berganfahrassistent, die Antriebsschlupfregelung (ASR), die Motorschleppmomentregelung (MSR) und die elektronischen Differenzialsperren (EDS). Den Reifenfülldruck überwacht die ebenfalls serienmäßige Reifendruckkontrollanzeige (RKA).

Exterieur- und Interieur

Designqualität macht den Polo klassenlos: Polo gewinnt durch geschärftes Design weiter an Souveränität
Neu gestaltete Polo Frontpartie erstmals mit LED-Doppelscheinwerfern Neue Infotainmentsysteme bringen via MirrorLink™ auch Apps an Bord des Polo Das souveräne Design des Polo mit seinen klar gezeichneten Linien wurde präzisiert und geschärft. Markant weiterentwickelt haben die Designer insbesondere die Front- und Heckpartie des Bestsellers; ein ganz eigenes Charisma zeigen zudem die neu konzipierten Scheinwerfer und Rückleuchten. Der neue Polo ist 3.972 mm lang (+ 2 mm), 1.682 mm breit (ohne Außenspiegel) und 1.453 mm hoch.

Das Exterieur im Detail
Frontpartie.
Das Design der Frontpartie wurde aufgrund des neugestalteten Stoßfängers und größeren unteren Lufteinlasses deutlich dreidimensionaler und sportlicher. Eine neue Chromzierleiste (ab Comfortline) verbindet hier als strukturierendes Designdetail die beiden Nebelscheinwerfer und lässt den Polo breiter wirken; gleichzeitig wird der optische Schwerpunkt durch die Zierleiste weiter nach unten verlagert. Die formale Integration des Grills in das Design der Scheinwerfer wird ebenfalls durch ein Chromelement unterstützt; diese Chromlinie verbindet die Zentren der Scheinwerfer des Polo mit der horizontalen Ausrichtung des Kühlergrills und sorgt so gleichfalls für eine souveränere Anmutung.

LED-Hauptscheinwerfer. Mit dem neuen Polo hält ein sehr innovatives Lichtdesign ab Herbst Einzug in die Baureihe. Hintergrund: Volkswagen hat die Topvariante der Polo Scheinwerfer komplett neu in LED-Technik entwickelt – ein Novum für die Baureihe und die gesamte Klasse. Die detailreich und avantgardistisch gestalteten LED-Doppelscheinwerfer sind aufgrund ihrer Bauart und den prägnanten Reflektoren selbst von weitem unverwechselbar. Das Licht der LED-Scheinwerfer ist noch weißer und tageslichtähnlicher als das der Xenon-Scheinwerfer und strengt die Augen des Fahrers damit bei Dämmerungs- und Nachtfahrten weniger an. Erhältlich sein werden die LED-Scheinwerfer für den Polo Trendline, Comfortline, Highline und GTI.

Heckpartie und Shilouette. Im Bereich des hinteren Stoßfängers wird die Betonung der Breite durch stilistische Weiterentwicklungen sowie eine klarere horizontale Gliederung und einen breiteren Ausschnitt für das Nummernschild realisiert. Die trapezförmige Außenkontur dieses Bereiches läuft auf die Hinterräder zu; dadurch entsteht eine dynamischere Spannung in der Fläche. Die in die Stoßfänger verlagerten Rückstrahler sorgen parallel ebenfalls für ein optisches Plus an Breite. Neu gestaltet wurden zudem die Heckleuchten. Seitlich gibt sich der aktualisierte Polo an neuen Leichtmetallfelgen zu erkannen.

Acht neue Farben. Bei den Lacken wurden acht von 15 Farben neu abgemischt: „Pure White“, „Urano Grey“, „Blue Silk Metallic“ (bislang Exklusivfarbe für den Polo BlueGT), „Sunset Red Metallic“, „Corn Flower Blue“, „Clear Water Blue Metallic“ (speziell für den Polo BlueMotion) sowie „Honey Orange Metallic“ und „Titanium Beige Metallic“ (individuelle Farbtöne für den CrossPolo).

Das Interieur im Detail
Neues Layout der Instrumente und Mittelkonsole.
Im Innenraum des jüngsten Polo gibt es zahlreiche ergonomische und optische Verbesserungen. Neben den neuen Dreispeichen-Lenkrädern der Golf-Klasse fällt sofort das neue Kombiinstrument mit 3D-Tubenoptik ins Auge; die in der typischen Volkswagen Designsprache gestalteten Instrumente sind fein detailliert und sehr präzise in ihrer Ausführung. Sehr übersichtlich: das neu konzipierte Bedienlayout der Mittelkonsole. In der obersten Bedienebene unterhalb der Luftausströmer ist eine von sieben auf neun Taster erweiterte Funktionsleiste zu finden; mittig und perfekt erreichbar angeordnet ist hier zum Beispiel der Warnblinkschalter.

Neue Radio- und Radionavigationssysteme. In der nächsten Bedienebene der Mittelkonsole folgt gut einsehbar das Infotainmentmodul. Der neue Polo erhält als erster Volkswagen die zweite Generation der Radio- und Radio-Navigationssysteme des „modularen Infotainmentbaukasten“ (MIB). Dabei stehen vier Geräte mit Touchscreen zur Wahl: Das Modell „Composition Touch“ markiert mit einem 5-Zoll-Monochrom-Display, SD- und AUX-IN-Schnittstellen sowie vorderen Lautsprechern den Einstieg. Darüber positioniert ist das „Composition Colour“; es bietet ein 5-Zoll-Farbdisplay, zwei zusätzliche Lautsprecher im Fond, ein CD Laufwerk (inklusive MP3/WMA-Funktion) und Phasendiversity (duales Empfangssystem). Die höchste Ausbaustufe im Bereich der Radio-CD-Module nennt sich „Composition Media“. Es beinhaltet unter anderem eine USB-Schnittstelle und ein 6,5-Zoll-Farbdisplay mit Annäherungssensorik, eine Bluetooth-Telefon-Schnittstelle, einen JPEG-Viewer für das Einspielen von Bildern und, als Sonderausstattung, eine Sprachsteuerung. Das Topgerät der neuen Infotainmentgeneration ist das „Discover Media“; gegenüber dem „Composition Media“ ist es zusätzlich mit einem Navigationssystem ausgestattet. Optional können die Systeme zudem um eine iPod-Integration (MEDIA-IN) und eine Rückfahrkamera (ab Composition Colour) erweitert werden.

MirrorLink™ bringt Apps an Bord. Als Novum im Polo wird in Verbindung mit denInfotainmentsystemen „Composition Media“ und „Discover Media“ optional MirrorLink™ an Bord sein. Damit ist es künftig möglich, auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen via Touchscreen des Polo Infotainmentsystems darzustellen und zu bedienen. Um eine Ablenkung des Fahrers zu vermeiden, werden während der Fahrt ausschließlich speziell applizierte Apps nutzbar sein. Volkswagen wird dabei zum Beispiel Apps anbieten, die neben den Geokoordinaten aus dem Navigationsgerät auch auf Fahrzeugdaten wie Drehzahl, Geschwindigkeit und Tankinhalt zugreifen können. Apps ohne direkten Fahrzeugbezug wie Internet-Radio oder Nachrichtendienste können ebenfalls genutzt werden, wenn sie MirrorLink™ unterstützen. Um die Empfangsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Strahlung des Handys deutlich zu reduzieren, kann das Smartphone drahtlos – über die Mobiltelefonschnittstelle „Comfort“ – mit der Außenantenne des Polo verbunden werden. Dabei genügt es, das Telefon vorn in ein Ablagefach der Mittelkonsole einzustecken. Das Aufladen erfolgt über einen USB-Stecker.

Neue Klimaanlagen-Steuerung und Chromleisten. Optimiert haben die Interieur-Spezialisten auch die Bedienteile für die Klimaanlagen (manuelle oder automatische Regelung). Sie befinden sich unterhalb der Infotainmentsysteme. Darüber hinaus perfektionieren Chromleisten in den Türverkleidungen, an den Luftausströmern und rund um die Schalthebelkonsole die hochwertige Anmutung.

Serien- und Sonderausstattungen

Drei Ausstattungslinien, ein Sondermodell und fünf Spezialisten: Neues Exklusivmodell „Fresh“ zur Markteinführung des neuen Polo
Ausstattungslinien „Trendline“, „Comfortline“ und Highline“ deutlich aufgewertet CrossPolo, BlueGT, GTI und BlueMotion (TSI und TDI) als eigenständige Modelle

Analog zum bisherigen Modell bietet Volkswagen auch den Polo des Modelljahres 2014 in den drei Ausstattungsstufen „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ an; die Serienausstattung aller drei Linien wurde verbessert Als Sondermodell zur Einführung der neuen Baureihe startet darüber hinaus der exklusive Polo Fresh durch. Demnächst bestellbar: der neue CrossPolo und der neue Polo TDI BluMotion. Im Laufe des Jahres wird Volkswagen das Modellspektrum dann um den neuen Polo BlueGT (vorerst nicht in Österreich), den Polo GTI sowie den Polo TDI BlueMotion sowie einen Polo TSI BlueMotion ergänzen.

Polo Fresh – das Sondermodell zur Markteinführung
Individualisiertes Exterieur.
Ähnlich wie beim Debüt des up! und Beetle, hat Volkswagen zur Markteinführung des Polo in Europa ein exklusiv ausgestattetes Launchmodell auf den Markt gebracht: „Fresh“. Highlights: ein zweifarbiges, auffallend edles Interieur. Das auf 16-Zoll-Felgen im neuen Design „Portago“ (exklusiv im Farbton „High Gloss Steel“) ausgelieferte und vorzugsweise in „Cornflower Blue“ lackierte Sondermodell setzt sich mit schwarz lackierten Außenspiegelkappen, einer LED-Kennzeichenbeleuchtung, einem hochglänzend schwarz lackierten Kühlerschutzgitter, serienmäßigen Nebelscheinwerfern, abgedunkelten Fondscheiben (ab der B-Säule) und ebenfalls abgedunkelten Rückleuchten optisch ab. Alternativ zur sogenannten Kommunikationsfarbe „Cornflower Blue“ stehen „Pure White“, „Reflexsilber“, „Oryx White“ und „Deep Black“ als Außenlackierungen zur Verfügung.

Individualisiertes Interieur. Im Innenraum macht der Polo Fresh seiner Bezeichnung ebenfalls alle Ehre, da er zweifarbig konzipiert wurde. Besonders exklusiv wirken hier die hellen Oberflächen in „Ceramique“ für die Türeinsätze und die untere Instrumententafel samt Handschuhfachdeckel. Ebenfalls in „Ceramique“ ausgeführt sind die Sitzmittelbahnen; im Kontrast dazu stehen die in „Palladium dunkel“ gehaltenen Partien. Dazu gehören die Türverkleidungen, der obere Bereich des Instrumententrägers, die Mittelkonsole mit einer hier als Kontrast in „Dark Rhodium Fine“ gehaltenen Blende, die Seiten- und Anbauteile der Sportsitze, die Mittelarmlehne und die unteren Bereiche der A- und B-Säulen. Alternativ können zudem auch die Sitzmittelbahnen in „Palladium dunkel“ konfiguriert werden. Edel: das in schwarzem Leder mit hellen Kontrastnähten („Ceramique“) eingefasste Lenkrad sowie der analog ausgeführte Handbremshebelgriff und Schalthebel. Perfektioniert wird das exklusive Interieur durch Pedalen in Alu-Optik, Textilfußmatten mit farbiger Einfassung, eine weiße LED-Ambientebeleuchtung im Bereich der Mittelkonsole und eine farblich darauf abgestimmte Fußraumbeleuchtung.

Der Polo Trendline im Detail
Attraktives Grundmodell.
Speziell in der Basisausstattung erhalten die Käufer fortan einen noch höheren Gegenwert. Beispiel Österreich: Es gehören unter anderem die neue elektromechanische Lenkung, die Multifunktionsanzeige, Vordersitze mit Höheneinstellung, Müdigkeitserkennung, Multikollisionsbremse und eine Reifenkontrollanzeige zur Serienausstattung des Polo Trendline.

Von Basis keine Spur. Im Interieur zeichnet sich das Einstiegsmodell unter anderem durch diverse Applikationen in einem edlen Schwarz und die neuen Sitzstoffe im Dessin „Grip“ aus. Und selbstverständlich bekommt auch der Polo Trendline eine umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung mit auf den Weg. Beispiel aktive Sicherheit: Hier ist neben dem ABS serienmäßig unter anderem das elektronische Stabilisierungsprogramm ESC inklusive Berganfahrassistent an Bord.
Beispiel passive Sicherheit: Neben den Front- und kombinierten Kopf-ThoraxSeite Airbags (Beifahrer-Frontairbag abschaltbar) wartet der Polo mit fünf Kopfstützen, fünf Dreipunktgurten (vorn in der Höhe einstellbar), Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern vorn und Isofix-Verankerungen für entsprechende Kindersitze (außen auf der Rücksitzbank) auf. Die vorderen Kopfstützen wurden zudem so ausgelegt, dass sie einem Schleudertrauma entgegenwirken.
Beispiel Komfort: Zur Serienausstattung gehören in diesem Bereich unter anderem Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne, Radiosystem „Composition Touch“, Gepäckraumabdeckung, Warnsummer für nicht ausgeschaltetes Licht, Fahrersitz-Höheneinstellung für Fahrer- und Beifahrersitz, Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden und eine grün getönte  Wärmeschutzverglasung.

Der Polo Comfortline im Detail
Edle Mitte.
Die Ausstattung des Polo Comfortline wird um 15 Zoll große Stahlräder und die Multifunktionsanzeige „PLUS“ erweitert. Darüber hinaus gibt sich die Ausstattungslinie „Comfortline“ außen unter anderem an einer Chromleiste um den Lufteinlass, an in Wagenfarbe lackierten Außenspiegelgehäusen und Türgriffen sowie neu designten H7-Doppelscheinwerfern zu erkennen. Auf der Komfortseite ergänzen Features wie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber an allen Türen, Mobiltelefon-Schnittstelle samt USB-Schnittstelle, geteilt umklappbare Rücksitzbank und -lehne, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung diverse Einfassungen in Aluoptik (Instrumente, Belüftungsdüsen, Licht-Drehschalter, Radio- und  Klimasteuerung) und Ablagetaschen an den Lehnen der Vordersitze das serienmäßige Ausstattungsspektrum. Im Polo Comfortline reisen der /die Fahrer/in und Gäste auf edlen Stoffen im Dessin „Rail“.

Der Polo Highline im Detail
Highend-Polo.
Serienmäßig mit 16-Zoll-Alufelgen im Design „Portago“ ausgestattet wird der Polo Highline. Außen differenziert sich der edelste aller Polo zudem über serienmäßige Nebelscheinwerfer von der Ausstattungsversion „Comfortline“. Innen sind es Details wie ein Dreispeichen-Multifunktions-Lederlenkrad, Klimaanlage „Climatronic“, die Mittelarmlehne vorn, höheneinstellbare Sportsitze vorn, Handbremshebel und Schalthebelknauf in Leder, Radio „Composition Colour“ sowie ein elegantes Sitz-Dessin im Stoff „Cell“, die dem „Highline“-Modell ein besonders edles Flair verleihen.

Der neue CrossPolo im Detail
Polo für den Urban Jungle. Ein silbern abgesetzter Unterfahrschutz an Front- und Heckstoßfänger sowie schwarze Abdeckungen an den Radläufen, Schwellern und Türen verleihen auch dem aktualisierten CrossPolo einen eigenständigen Offroad-Charakter. Die unabhängig von der Wagenfarbe ebenfalls silbern lackierten Außenspiegelgehäuse und die analog silbern eloxierte Dachreling sorgen für ein Plus an Sportlichkeit. Ab sofort komplettieren darüber hinaus zwei neue Metallic-Farben („Honey Orange“ und „Titanium Beige“) sowie neu gestylte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Canyon“ das Ausstattungsspektrum. Edel: die auch hier neu designten und abgedunkelten Rückleuchten.

Alles drin. Darüber hinaus werten exklusive und speziell für diesen Polo entworfene Polsterstoffe den serienmäßig mit Sportsitzen, H7-Scheinwerfern (optional: Bi-Xenon) und Nebelscheinwerfern ausgestatteten CrossPolo auf. Das neu designte Lenkrad sowie der Schalt- und Handbremshebel sind mit Leder bezogen; farbige Kontrastnähte steigern die Wertanmutung im zweifarbig gehaltenen Interieur ebenso wie das neue Kombiinstrument in Tubenoptik und Applikationen in Chrom matt. Bestellbar ist der CrossPolo in Österreich mit zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren, die ein Leistungsspektrum von 55 kW / 75 PS bis 66 kW / 90 PS abdecken werden.

Der neue Polo TDI und TSI BlueMotion im Detail
Niedriger Luft- und Rollwiderstand. Beim Polo BlueMotion – ganz gleich ob TDI oder TSI – steht die Effizienz im Vordergrund; gleichwohl werden beide Avantgarde-Modelle auch dem Thema Komfort gerecht, da minimaler Verbrauch auch hier nicht mit Verzicht erkauft wird. Zur Effizienz: Der modifizierte Unterboden, der geschliffene Kühlergrilleinsatz sowie der aerodynamisch perfektionierte Frontspoiler senken den Luftwiderstand der BlueMotion-Versionen. Rollwiderstandsoptimierte Reifen tragen ebenfalls zu den wegweisenden Verbrauchswerten bei. Zum Komfort respektive Avantgarde: Die nachhaltigen Talente des Polo TSI BlueMotion und TDI BlueMotion unterstreicht unter anderem die exklusiv für diese Modelle angemischte Farbe „Clearwater Blue Metallic“. Ebenfalls den beiden Polo BlueMotion-Modellen vorbehalten ist das neue 15-Zoll-Leichtmetallrad des Typs „Buenos Aires“. Ein eigenständiger Stoffbezug, Chromverzierungen und Lederbezüge für das Lenkrad sowie den Schalt- und Handbremshebel sorgen auch im Interieur des BlueMotion für ein betont hochwertiges Ambiente.

Der neue Polo BlueGT im Detail
Karosserie 15 mm tiefer. Der Polo BlueGT – das erste Modell der Baureihe und Marke mit selektiver Zylinderabschaltung – weist sowohl im Exterieur als auch Interieur eigene Spezifikationen auf. Außen sind es unter anderem neu designte und abgedunkelte Rückleuchten, 17-Zoll-Alufelgen, ein Dachkantenspoiler, Seitenschweller, die bekannten eigenständigen Stoßfänger und eine um 15 mm tiefere Karosserie, die der BlueGT ab Werk mit auf den Weg bekommt. Das Interieur wird durch Details wie den erweiterten Umfang der Multifunktionsanzeige (ACT-Hinweis) und Sportsitze vorn aufgewertet. Der Polo BlueGT wird vorerst nicht in Österreich angeboten.

Die Sonderausstattungen
Starker Auftritt. Nicht nur die Serienausstattung, sondern auch das Spektrum der Sonderausstattung wurde – über die neue Komfort-, Infotainment- und Assistenzsysteme hinaus – erweitert. Neu im Programm sind unter anderem elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine automatische Fahrlichtschaltung und eine Rückfahrkamera. Wie den Vorgänger, so wird es auch den neuen Polo wieder mit einem großen Panorama-Ausstell-/Schiebedach geben. Für den neuen Polo hat die Volkswagen R GmbH im Rahmen des R-Line Programms ein neues Exterieurpaket und Interieurpaket konzipiert. Darüber hinaus gibt es wieder diverse R-Line Leichtmetallfelgen in den Formaten 16 Zoll und 17 Zoll. Die voraussichtlich ab Herbst bestellbaren R-Line Pakete im Detail:

R-Line Exterieur. Die R-Line Pakete wurden neu abgemischt. Beispiel Exterieur: Die Designer entwickelten für den Polo ein neues, hochglänzendes Kühlerschutzgitter mit R-Line Schriftzug; ebenfalls neu designt wurde das untere Lüftungsgitter, das analog zum Kühlergrill auch in einem hochglänzenden Schwarz ausgeführt ist. Die Leichtmetallfelge „Salvador“ ergänzt das Exterieurpaket gleichfalls als neues Feature. Zu den weiteren Details des Exterieurpaketes gehören Stoßfänger im R-Line Design (vorn mit integrierten Nebelscheinwerfern inklusive Abbiegelicht), Seitenschwellerverbreiterungen, ein R-Line Diffusor im Heck, ein individualisierter Dachkantenspoiler und verchromte Endrohrblenden (sofern je nach Motorisierung sichtbar).

R-Line Interieur. Das Interieurpaket wurde noch deutlicher modifiziert. Neu gestaltet hat die Volkswagen R GmbH hier die Sportsitze mit R-Line Bezug im Dessin „Race/San Remo“ (optional „Leder/Alcantara“) mit R-Line Logo, das neu designte Multifunktions-Sportlenkrad, das „kleine Lederpaket“ (Schalt- und Handbremshebel) und die Fußmatten. Bei all diesen Features kommen Kontrastnähte in „Kristallgrau“ zum Einsatz. Übernommen wurden der schwarze Dachhimmel, die schwarzen Blenden respektive Rahmen im Bereich der Mittelkonsole und der Luftauslässe, die R-Line Einstiegsleisten und die Pedalkappen in Edelstahl.

© Volkswagen / Der neue Volkswagen Polo

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