Die neuen Panamera-Modelle – Modellvielfalt von Anfang an

Mit der zweiten Generation des Gran Turismo baut Porsche das schon bisher konkurrenzlos breit gefächerte Angebot des Panamera weiter aus. Zehn Modelle mit einem nochmals erweiterten Spektrum zwischen Sportlichkeit und Komfort stehen bereits mit dem Start der zweiten Generation zur Wahl:

Panamera

  • 3,6-Liter-V6-Motor mit 310 PS (228 kW)
  • Siebengang-Doppel – kupplungsgetriebe (PDK)
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in6,3 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 259 km/h
  • Verbrauch8,4 l/100 km
  • CO2 196 g/km

Panamera 4

  • 3,6-Liter-V6-Motor mit 310 PS (228 kW)
  • PDK; aktiver Allrad -antrieb (PTM)
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 257 km/h
  • Verbrauch 8,7 l/100 km
  • CO2 203 g/km.

Panamera Diesel

  • Dreiliter-V6-Turbodiesel mit 250 PS (184 kW)
  • Achtgang-Tiptronic S
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 6,8 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 244 km/h
  • Verbrauch 6,3 l/100 km
  • CO2 166 g/km.

Panamera S

  • Dreiliter-V6-Biturbo mit 420 PS (309 kW)
  • PDK
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 5,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit287 km/h
  • Verbrauch 8,7 l/100 km
  • CO2 204 g/km

Panamera S E-Hybrid

  • Parallel-Vollhybrid mit Plug-in-Technik
  • Dreiliter-V6-Kompressormotor und Synchron-Elektromaschine mit 416 PS (306 kW) Systemgesamtleistung
  • Achtgang-Tiptronic S
  • Beschleunigung0 – 100 km/h in 5,5 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 270 km/h
  • Verbrauch 3,1 l/100 km
  • CO2 71 g/km

Panamera 4S

  • Dreiliter-V6-Biturbo mit 420 PS (309 kW)
  • PDK
  • PTM
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 4,8 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 286 km/h
  • Verbrauch 8,9 l/100 km
  • CO2 208 g/km

Panamera 4S Executive

  • Dreiliter-V6-Biturbo mit 420 PS (309 kW)
  • PDK
  • PTM
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 5,0 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit286 km/h
  • Verbrauch 9,0 l/100 km
  • CO2 210 g/km

Panamera GTS

  • 4,8-Liter-V8-Motor mit 440 PS (324 kW)
  • PDK
  • PTM
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 4,4 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 288 km/h
  • Verbrauch 10,7 l/100 km
  • CO2 249 g/km

Panamera Turbo

  • 4,8-Liter-Biturbo-V8 mit 520 PS (382 kW)
  • PDK
  • PTM
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 4,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 305 km/h
  • Verbrauch 10,2 l/100 km
  • CO2 239 g/km

Panamera Turbo Executive

  • 4,8-Liter-Biturbo-V8 mit 520 PS (382 kW)
  • PDK
  • PTM
  • Beschleunigung 0 – 100 km/h in 4,2 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit 305 km/h
  • Verbrauch 10,3 l/100 km
  • CO2 242 g/km

Technische Daten der Panamera-Modelle im Überblick

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Anfang kommenden Jahres ersetzt ein neues Dieselaggregat mit höherer Leistung den aktuellen Selbstzünder und bietet noch mehr Fahrspaß bei dieseltypischer Effizienz. Ebenfalls 2014 kommen der neue Porsche Panamera Turbo S und Panamera Turbo S Executive auf den Markt und bilden die exklusive und sportliche Speerspitze des Modellangebots.

Zukunftsweisend: Weltweit erster Plug-in-Hybrid-Antrieb in der Luxusklasse

Nur vier Jahre nach Markteinführung durchbricht der Porsche Panamera mit dem Anlauf der zweiten Generation bereits die Grenze von 100.000 produzierten Einheiten. Am 15. Mai 2013 lief im Porsche Werk Leipzig ein Panamera S E-Hybrid vom Band und setzt als erster Plug-in Hybrid in der Luxusklasse einen neuen technologischen Maßstab. Der Porsche Panamera bleibt Leitbild für Technologie, Individualität und Fahrspaß. Neben dem Panamera S E-Hybrid mit 416 PS Systemleistung debütieren zwei luxuriöse Executive-Varianten mit verlängertem Radstand und ein komplett neu entwickelter Dreiliter-V6-Motor mit Biturbo-Aufladung für Panamera S und Panamera 4S. Neue und weiterentwickelte Technologien bringen einerseits Verbrauchseinsparungen von bis zu 56 Prozent, andererseits weitere Steigerungen in Bedien- und Fahrkomfort. Der neue Panamera unterstreicht seine Ausnahmestellung mit einer noch ausdrucksvolleren Designsprache im Stil der neuen Sportwagen-Generationen, die von strafferen Linien, stärkeren Konturen und neu gestalteten Karosserieelementen geprägt ist.
Kurz: Der Porsche Panamera wird noch effizienter, sportlicher, komfortabler und eleganter.

Bei den einzelnen Modellen steht dafür der neue Panamera S E-Hybrid mit seinem nochmals erweiterten Spektrum zwischen Effizienz und Sportlichkeit an vorderster Stelle. Über die gesamte Baureihe hinweg ist das Angebot an zehn Varianten mit individuell ausgeprägten Eigenschaften ohne Beispiel im Gran Turismo-Segment. Dazu bietet der Panamera Porschetypische Individualisierungsmöglichkeiten.

Alle Panamera-Modelle mit reduziertem Verbrauch

Mehr denn je steht der Porsche Panamera für eine einzigartige Vielfalt an Fahrerlebnissen. Um diese weiter zu optimieren gehen alle Modelle mit mehr Effizienz und – mit Ausnahme des Diesel-Modells – auch mit mehr Leistung in die neue Generation. So steigt die Leistung des V6-Motors in Panamera und Panamera 4 um zehn PS (acht kW) auf 310 PS (228 kW), während der Verbrauch bei beiden Varianten um 0,9 Liter auf deutlich weniger als neun Liter pro 100 Kilometer zurückgeht. Auch der sportliche Panamera GTS mit V8-Saugmotor legt um zehn PS auf 440 PS (324 kW) zu, beschleunigt damit eine Zehntel-Sekunde schneller Der neue Porsche Panamera 3 von null auf 100 km/h und verbraucht dennoch 0,8 l/100 km weniger als bisher. Neben dem neuen Panamera S E-Hybrid bleibt der Panamera Diesel weiterhin der Langstreckenläufer. Sein Kraftstoffbedarf verringert sich bei unveränderter Leistung um 0,2 Liter, was eine rechnerische Reichweite von rund 1.270 Kilometern ergibt. Spitzenreiter bei der Kraftstoffeinsparung ist bei den konventionell motorisierten Gran Turismo der Panamera Turbo, dessen Leistung um 20 PS (14 kW) auf 520 PS stieg, während der Verbrauch um 1,3 l/100 km zurückgeht. Durch die Mehrleistung spurtet das Topmodell eine Zehntel-Sekunde schneller in 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h und die Spitzengeschwindigkeit steigt um zwei Kilometer pro Stunde auf 305 km/h. Dabei betont der Panamera Turbo seine sportliche Note jetzt auch akustisch: Die neue Abgasanlage umfasst drei schaltbare Klappen, eine im Mittelschalldämpfer zur Verbindung der beiden Abgasstränge und jeweils eine in den beiden Endschalldämpfern. Je nach Last und Drehzahl werden sie geöffnet oder geschlossen und sorgen so für eine beeindruckende Klangkulisse.

Neu: PDK mit virtuellen Gängen für mehr Komfort und weniger Verbrauch

Das Plus an Performance und Minus im Verbrauch ist mit ein Erfolg der weiterentwickelten, sportlich optimierten Getriebesteuerung, die zugleich neue Funktionen ermöglicht. So haben die Porsche-Ingenieure die sieben Fahrstufen des PDK um virtuelle Zwischengänge ergänzt, die Verbrauch und Komfort weiter verbessern. Sie werden bei ruhiger Fahrweise bis zu einer Geschwindigkeit von rund 80 km/h eingesetzt um die Drehzahl zu senken, wenn der nächsthöhere Gang die untere Drehzahlgrenze des Motors unterschreiten würde. Dazu legt die Getriebesteuerung die benachbarten Gangstufen ein, regelt die beiden Kupplungen auf definierten Schlupf und überträgt so die Antriebskraft. Gibt der Fahrer Gas, schaltet das Doppelkupplungsgetriebe blitzschnell zurück in den passenden Gang. Da das PDK über Ölbad-Kupplungen verfügt, ist diese innovative Getriebefunktion verschleißfrei. Sie wird bei allen Gran Turismo mit PDK-Getriebe eingesetzt, ausgenommen der betont sportliche Panamera GTS.

Weiterhin schaltet die erweiterte Start-Stopp-Funktion des PDK jetzt bereits beim Ausrollen den Motor ab und spart damit weiter Kraftstoff. Die Modelle mit PDK bieten mit Ausnahme des Panamera GTS darüber hinaus die Segel-Funktion, bei der in Schubphasen die Kupplungen öffnen, der Motor in den Leerlauf geht und das Fahrzeug im Freilauf rollt. Insbesondere bei Reisen auf der Autobahn kann diese Funktion den Kraftstoffverbrauch signifikant verringern.

Weiterentwickeltes Fahrwerk mit erweiterter Spreizung für noch mehr Komfort

Das Fahrwerk der neuen Panamera-Modelle ist grundlegend überarbeitet. Ziel war es, die Spreizung zwischen Porsche-typischer Sportlichkeit und luxuriösem Komfort noch mehr zu erweitern. Die entsprechenden Komponenten der neuen Panamera-Modelle sind so optimiert, dass ein noch komfortableres Fahrerlebnis möglich wurde. So ist beispielsweise der Öldurchfluss in den einzelnen Modi der adaptiven Dämpfer des Porsche Active Suspension Management (PASM) an Vorder- und Hinterachse angepasst. Ein leichterer Ölfluss führt zu einer weicheren Dämpfung und somit zu mehr Fahrkomfort. Zudem stimmten die Fahrwerksingenieure die Steuerungssoftware für Dämpfer und Luftfedereinheiten an allen vier Rädern neu ab und erreichten damit ebenfalls eine Komfortsteigerung.

An der Vorderachse wurden darüber hinaus die Fahrwerkslager größer dimensioniert und bieten jetzt noch mehr Komfort durch mehr Solidität. Die weiterentwickelte Lenkgetriebelagerung sorgt für ein direkteres Ansprechen im Bereich der Mittellage und damit für noch mehr Neutralität im Vorderwagen. Zudem konnten Fahrdynamik und Bremsperformance durch den Einsatz neu entwickelter Reifen und ein darauf abgestimmtes Porsche Stability Management (PSM) nochmals gesteigert werden.

Die serienmäßigen 18-Zoll großen Panamera-Räder tragen einen wesentlichen Teil zu Sportlichkeit und Komfort bei. Durch eine als “Flow-Forming” bezeichnete Leichtbautechnologie in der Felgen-Produktion wird zusätzlich Gewicht eingespart, mit dem Effekt, dass die ungefederten Massen weiter reduziert werden konnten. Neue Varianten ergänzen das umfangreiche Angebot. Das 19-Zoll Panamera Design II Rad ersetzt das bisherige Panamera Design Rad und zählt zur Serienausstattung der Executive-Modelle. Das Panamera Turbo II Rad ergänzt das Angebot um ein weiteres Design. Es wird beim Panamera GTS und dem Panamera Turbo serienmäßig eingesetzt.

Profiliertes Design mit neuer Option: LED-Scheinwerfer

Die straffere und prägnantere Linienführung im Bugteil ist vor allem an den größeren Lufteinlässen und dem markanteren Übergang zu den Scheinwerfern sichtbar. In der Seitenansicht erzeugt die neue, flachere Heckscheibe eine noch gestrecktere Silhouette. Auch in der Seitenansicht hat sich der neue Panamera weiterentwickelt. So haben die Seitenschweller nun eine deutlich sichtbare Kante im Außenbereich. Diese Kante lässt sich auch im Spiegel wiederfinden.

In der Heckansicht identifiziert sich die neue Panamera-Generation vor allem durch die neu gestaltete Heckklappe. Die verbreiterte Heckscheibe betont die horizontale Ausrichtung des Gran Turismo und damit seinen sportlichen Charakter. Verstärkt wird dieser Effekt, der den Panamera optisch noch tiefer auf der Straße stehen lässt, durch den weiter unten in den Stoßfänger integrierten Kennzeichenträger. Das Heckteil selbst ist einschließlich des breiteren Spoilers ebenfalls neu gestaltet und spiegelt im Bereich der Heckleuchten den strafferen Übergang wieder, wie er auch bei den Frontscheinwerfern sichtbar ist.

Wie bereits bei den Vorgängermodellen gibt es auch bei den neuen Panamera-Modellen eine Vielzahl an Differenzierungsmerkmalen im Exterieur. Neben farblichen Unterscheidungen der Bremssättel sind je nach Motorisierung die unterschiedlich geformten Bugteile und die modellspezifischen Auspuff-Endrohre die signifikantesten Erkennungsmerkmale. Die Turbo-Modelle und der Panamera GTS differenzieren sich dabei deutlich von den anderen Modellen. So sind die Lufteinlässe nochmals größer und der mittlere Lufteinlass besitzt eine nach unten hin auslaufende Form. Gemeinsam mit den in die seitlichen Lufteinlassöffnungen integrierten Blinkern lassen sich die Topmodelle so auf den ersten Blick erkennen.

Neue Serienausstattungen wie Bi-Xenon-Scheinwerfer, Multifunktionslenkrad oder die automatische Heckklappe werten die Panamera-Modelle weiter auf. Zur weiteren Individualisierung stehen zahlreiche Optionen zu Wahl, darunter die neuen LED-Scheinwerfer, die dem Gran Turismo einen ganz besonderen Auftritt verleiht. Die LED-Scheinwerfer sind mit dem intelligenten Lichtsystem Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus) gekoppelt. Ihr Design ist grundlegend unterschiedlich zu dem der serienmäßigen Bi-Xenon-Variante: Das Fahrlicht wird direkt von zwei übereinander angeordneten LED-Einheiten produziert, während Positionslicht und Blinkleuchten in das Bugteil ausgelagert sind. Zudem steht ein erweitertes Angebot an Assistenzsystemen aus den Bereichen Sicherheit und Komfort zur Verfügung. So greift die optimierte Abstandsregelung in Gefahrsituationen jetzt aktiv in den Bremsvorgang ein. Eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung und die Spurverlassenswarnung machen Überland- und Autobahnfahrten noch komfortabler.

Porsche Car Connect: Fernverbindung per Smartphone-App

Mit Porsche Car Connect steht für die Panamera-Modelle in den meisten Märkten eine neuartige Komfortoption zur Wahl. Es bietet dem Fahrer die Möglichkeit, über eine App seines Smartphones mit dem Gran Turismo in Verbindung zu treten und Funktionen zu steuern. Porsche Car Connect ist eine neue Option zusätzlich zu den bereits bestehenden Online Diensten. So zeigt die App auf Wunsch den Weg zum Fahrzeug, die Reichweite, den Verriegelungsstatus oder lässt die Spiegel anklappen. Die Dienste von Porsche Car Connect sind für sechs Monate, die speziellen E-Mobilitätsdienste für fünf Jahre kostenfrei. Beim Panamera S E-Hybrid gehört Porsche Car Connect zur Serienausstattung.

Der Panamera S E-Hybrid
E-Mobility mit überragendem Fahrspaß: Neues Vorbild für Effizienz und Dynamik

Der Panamera S E-Hybrid bietet ein völlig neues Fahrerlebnis der Elektromobilität. Mehr noch als das Vorgängermodell beherrscht er die Verbindung von Effizienz und Emotion, von Souveränität und Sportlichkeit, von Avantgarde und Alltagstauglichkeit. Einerseits bietet er dem Fahrer die Möglichkeit, mit 70 Kilowatt auf bis zu 135 Kilometer pro Stunde geräuschlos zu beschleunigen. Andererseits steckt in ihm ein klassischer Gran Turismo, der mit den vereinten Kräften von Verbrennungs- und Elektromaschine in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurtet und mit 270 Kilometer pro Stunde unterwegs sein kann. Und das bei einem Normverbrauch von 3,1 Liter auf 100 Kilometer im NEFZ, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 71 g/km.

Der Panamera S E-Hybrid ist die Weiterentwicklung des Parallel-Vollhybrids mit kraftvollerem Elektromotor, leistungsfähigerer und energiereicherer Batterie sowie externer Auflademöglichkeit am Stromnetz. Der Elektroantrieb leistet mit 95 PS (70 kW) mehr als doppelt so viel wie die 47 PS (34 kW) starke E-Maschine des Vorgängermodells. Er bezieht seine Energie aus der neu entwickelten Lithium-Ionen-Batterie, die mit 9,4 kWh über mehr als den fünf fachen Energieinhalt der bisherigen 1,7 kWh-Batterie in Nickel-Metallhydrid-Technik verfügt. Kombiniert mit dem V6-Kompressormotor, der 333 PS (245 kW) leistet, kommt der Panamera S E-Hybrid auf eine Systemleistung von 416 PS (306 kW). Damit liegt der Plug-in-Hybrid auf dem Leistungsniveau eines V8-Aggregats.

Der neuartige Fahrspaß, den der Panamera S E-Hybrid seinem Fahrer bietet, liegt im intelligenten Zusammenspiel der beiden Antriebsarten, bei dem sich ihre Vorteile ergänzen. So entfaltet die Elektromaschine ihr größtes Drehmoment bereits beim Losfahren aus dem Stand. Der kraftvolle Antritt wirkt durch die nahezu geräuschlose Beschleunigung um so eindrucksvoller. In 6,1 Sekunden sind alleine mit der Kraft des E-Antriebes 50 km/h erreicht und auch auf einer Stadtautobahn hält der Panamera S E-Hybrid ohne Einsatz des Verbrennungsmotors mühelos mit. Die elektrische Reichweite des Panamera S E-Hybrid wurde im NEFZ mit 36 Kilometern ermittelt. Dabei kann die Reichweite im Realbetrieb schwanken. Eine realistische, elektrische Reichweite im Alltagsbetrieb liegt deshalb zwischen 18 und 36 Kilometern – unter besonders günstigen Bedingungen sogar noch darüber.

Vier Fahrmodi für bedarfsgerechten Einsatz des Elektroantriebes

Das Plus an elektrischer Leistung erschließt für den Fahrer des neuen Panamera S E-Hybrid eine noch größere Vielfalt möglicher Fahrweisen. Vier Fahrmodi, die über drei Tasten in der Mittelkonsole angesteuert werden können, stellt der neue Panamera S E-Hybrid dafür zur Wahl: Der E-Power-Modus ermöglicht weitestgehend rein elektrisches Fahren. Wird E-Power deaktiviert, wechselt die Betriebsstrategie in den Hybrid-Modus. Dieses bewirkt, dass der aktuelle Ladezustand der Hochvolt-Batterie quasi eingefroren und damit elektrische Reichweite für die nächste Stadt-Etappe konserviert werden kann. Des Weiteren ist es möglich, die Hochvolt-Batterie während der Fahrt effizient über den E-Charge-Modus aufzuladen. Komplettiert werden die Wahlmöglichkeiten des Fahrers durch den Sport-Modus für Porschetypische Antriebsperformance und eine besonders sportliche Charakteristik mit direktem Ansprechverhalten.

Hybridspezifische Anzeigen im Kombiinstrument und im optional erhältlichen Porsche Communication Management (PCM) versorgen den Fahrer jederzeit mit den wichtigsten Informationen. So ersetzt das neue Power-Meter die analoge Tachoanzeige und informiert den Fahrer mit einer Anzeige zur abgerufenen Antriebs- oder Rekuperationsleistung des Hybridsystems.

Die Geschwindigkeitsanzeige erfolgt weiterhin dauerhaft digital im Display des zentralen Rundinstruments. Das Power-Meter zeigt dem Fahrer darüber hinaus nützliche Informationen an, zum Beispiel die Systembereitschaft bei eingeschalteter Zündung (Ready-Anzeige), einen effizienten oder besonders sportlichen Fahrbereich (Efficiency-Bereich oder Boost-Bereich) sowie den Zuschaltpunkt des Verbrennungsmotors bei höherer Leistungsanforderung.

Um jederzeit einen Blick auf die beiden Energiereserven des Plug-in-Hybridantriebs zu haben, wurde die Benzintankanzeige um eine neue analoge Anzeige zum Batterieladestatus ergänzt. Die elektrische Reichweite zeigt ein TFT-Display zusätzlich an. Die Berechnung berücksichtigt dabei sowohl die elektrische Reichweite im E-Power-Modus (auf Basis des Batterieinhalts), als auch die hybridische Restreichweite (auf Basis des Kraftstofftankinhalts). Die beiden Restreichweiten werden separat ausgewiesen.

E-Power-Modus priorisiert rein elektrisches Fahren

Der E-Power-Modus ist standardmäßig aktiviert, so dass jede Fahrt – einen entsprechenden Batterieladestand vorausgesetzt – rein elektrisch gestartet werden kann. Grundvoraussetzung für eine effiziente Nutzung des E-Power-Modus ist die regelmäßige externe Aufladung der Hochvolt-Batterie, beispielsweise über Nacht in der heimischen Garage oder am Arbeitsplatz. Eine elektrische Kaltabfahrt, etwa nachdem das Fahrzeug über Nacht bei Minustemperaturen abgestellt wurde, ist mit dem neuen Panamera S E-Hybrid bis zu einer Motoröltemperatur von null Grad Celsius möglich.

Das neue Power-Meter im Kombiinstrument visualisiert die Leistungsschwelle, an der sich der Verbrennungsmotor zuschaltet. Elektrisches Fahren ist somit besser kontrollierbar, da der Fahrer optisch die Rückmeldung über das Power-Meter bekommt. Per Kick-Down kann jederzeit auch die gesamte Systemleistung abgerufen werden, um beispielsweise ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen. Der E-Power-Modus bleibt dabei im Hintergrund aktiviert und ermöglicht rein elektrisches Fahren, wenn die Beschleunigung wieder moderater ist und die elektrische Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird.

Bei deaktivierter E-Power-Taste fährt der Panamera S E-Hybrid im Hybrid-Betrieb. Die auf Effizienz ausgelegte Betriebsstrategie wechselt vollautomatisch zwischen den Fahrzuständen: elektrisches Fahren, hybridisches Fahren mit Lastpunktverschiebung, Segeln, Rekuperation und Boosten. Hier unterstützt der im TFT-Display des Kombiinstrumentes anwählbare E-Power-Assistent den Fahrer, der anhand der Anzeige genau dosieren kann, ob er rein elektrisch oder mit Unterstützung des Verbrennungsmotors fährt. Grundsätzlich schaltet sich der Sechszylinder im Hybrid-Betrieb früher zu, um den verfügbaren Energieinhalt der Batterie für spätere elektrische Fahrphasen vorzuhalten.

Neu: Effizienter E-Charge-Modus lädt Batterie während der Fahrt

Der E-Charge-Modus ist ein neu entwickeltes Fahrprogramm und über eine Taste in der Mittelkonsole aktivierbar. Er lädt während der Fahrt die Hochvolt-Batterie auf. Dazu wird der Elektromotor auf Generatorfunktion geschaltet und dadurch eine zusätzliche Last erzeugt, bis der Verbrennungsmotor in besonders effizienten Betriebsbereichen arbeitet. Beim Nachladen per Verbrennungsmotor holt der Panamera S E-Hybrid dadurch mehr Energie aus jedem Tropfen Kraftstoff, die dann in der Fahrbatterie gespeichert wird und für spätere Zero-Emission-Fahrten zur Verfügung steht.

Besonders nützlich ist der Modus auf Fahrten mit hohem Verbrennungsmotoranteil, um gezielt die elektrische Reichweite zu erhöhen; beispielsweise bei Autobahnfahrten, wenn im Anschluss eine Stadtroute folgt. So kann während der Autobahnfahrt die Batterie geladen werden, um später die Stadtroute rein elektrisch – ohne lokale Emissionen – zu fahren. Im innerstädtischen Stop-and-go-Verkehr wird aus Effizienzgründen das Laden der Batterie reduziert, damit auch im E-Charge-Modus typische Hybridmerkmale, wie der abgeschaltete Verbrennungsmotor im Fahrzeugstillstand oder langsames elektrisches Anfahren, beibehalten werden.

Wie beim Vorgänger ermöglicht das Bremssystem des neuen Panamera S E-Hybrid die Rückgewinnung von üblicherweise verlorener Bremsenergie durch Rekuperation und Speicherung in der Hochvolt-Batterie. Abhängig davon, wie stark der Fahrer auf das Bremspedal tritt, wird zunächst die Generatorfunktion des Elektromotors bis zur maximal möglichen Last eingeschaltet und danach von der konventionellen Bremse überlagert. Dieses Rekuperations-Kennfeld wurde gegenüber dem Vorgänger an die stärkere E-Maschine angepasst und hinsichtlich Fahrbarkeit und Pedalgefühl weiter optimiert.

Über die Sport-Taste wird der Sport-Modus und damit das volle Performance-Potenzial des Hybridantriebs aktiviert. Boosten – die sportliche Seite des Panamera S E-Hybrid – wird erfahrbar. Verbrennungsmotor und Elektromotor arbeiten bereits ab einer Gaspedalstellung von 80 Prozent zusammen und addieren Leistung sowie Drehmoment für Porsche-typischen Fahrspaß. Das intelligente Zusammenspiel der beiden Antriebsarten ist nach jedem Schaltvorgang spürbar: Bei niedrigen Anschlussdrehzahlen schiebt zuerst die E-Maschine mit ihrem hohen Drehmoment kraftvoll an, bei steigender Drehzahl übernimmt der V6-Kompressormotor die Hauptarbeit. Dadurch überzeugt der Panamera S E-Hybrid in sportlicher Disziplin durch eine noch sattere Kraftentfaltung als ein vergleichbarer konventioneller V8-Motor.

Programmierbare Standklimatisierung, optional per Smartphone

Die Elektrifizierung der Nebenaggregate wie der Klimatisierung bietet beim Plug-in-Hybrid die Voraussetzung für eine besonders komfortable Option: die Standklimatisierung. Sie wärmt oder kühlt den Fahrzeuginnenraum auf einen definierten Wert von 23° C ohne laufenden Verbrennungsmotor. Bei höheren Außentemperaturen wird dafür der elektrisch angetriebene Klimakompressor eingesetzt, bei niedrigeren Temperaturen erzeugt ein Hochvolt-Zuheizer mit 5 kW Leistung die Heizleistung.

Der Fahrer hat mehrere Möglichkeiten die Standklimatisierung zu aktivieren. So kann er sie bei eingeschalteter Zündung sofort initialisieren. Die Klimatisierung startet dann nach Ausschalten der Zündung und ist für 30 Minuten aktiv. Alternativ kann er sie mit dem Lade-Timer, der die Batterieladung managt, kombinieren. Die Klimatisierung wird zum gewünschten Abfahrtszeitpunkt hinzugewählt und startet 30 Minuten vor der programmierten Abfahrtszeit, so dass beim Einsteigen die Hochvolt-Batterie vollgeladen und der Fahrzeuginnenraum angenehm temperiert ist. Das Vorheizen bei niedrigen Außentemperaturen hat darüber hinaus den Effekt, dass die elektrische Reichweite erhöht wird: Der Kaltstart und der damit verbundene höhere Energiebedarf entfallen. Wird die Standklimatisierung über das Menü im Fahrzeug programmiert, ist sie nur bei gestecktem Ladekabel aktivierbar. Alternativ ist die komfortable Fernsteuerung der Standklimatisierung über die Smartphone App von Porsche Car Connect möglich.

Erweitertes Porsche Car Connect serienmäßig für Panamera S E-Hybrid

Das zukunftsweisende Konzept des Panamera S E-Hybrid umfasst ein völlig neues Spektrum an Komfortfunktionen, die auch über die Smartphone-App Porsche Car Connect aktiviert und abgerufen werden können. Porsche Car Connect gliedert sich in die drei Kategorien: E-Mobilität mit Hybrid-spezifischem Inhalt, Remote für allgemeine Funktionen, wie sie auch für andere Porsche-Fahrzeuge als Option angeboten werden sowie Vehicle Tracking System (VTS), wel ches ebenfalls für konventionelle Fahrzeuge verfügbar ist. Die E-Mobility-Services sind für fünf Jahre kostenlos, die beiden anderen Kategorien von Porsche Car Connect stehen für sechs Monate kostenfrei zur Verfügung.

Für den Panamera S E-Hybrid spielt die Vernetzung von Fahrzeug und Fahrer über ein Smartphone eine besondere Rolle, da somit spezielle Funktionen wie das externe Aufladen der Hochvolt-Batterie transparenter werden. Der Fahrer kann mit der Smartphone-App wichtige Informationen über das Fahrzeug abrufen und steuern. Die Funktionen von E-Mobility sind in vier Menübereiche unterteilt: Ladestatusübersicht, Reichweiten-Management, Lade-Timer und optional Fernsteuerung der Standklimatisierung. Neben dem Batterie-Ladestatus mit verbleibender Restladezeit ist die aktuelle Reichweite sowohl elektrisch als auch verbrennungsmotorisch ersichtlich. Dabei wird die E-Reichweite in einer Navigationskarte anschaulich visualisiert. Über die Funktion Lade-Timer stehen drei verschiedene Einstellmöglichkeiten zur Abfahrtszeit zur Wahl. Das System steuert auf dieser Basis den Ladevorgang so, dass die Batterie möglichst schonend und kostenoptimal geladen wird.

Die Standklimatisierung per App ist sowohl bei angeschlossenem Ladekabel, als auch nur auf Batterie-Basis möglich. Auch hier stehen dem Fahrer zwei Möglichkeiten zur Wahl. Auf Wunsch kann er die Klimatisierung per Smartphone sofort für die Dauer von 30 Minuten einschalten. Oder er programmiert und aktiviert die Standklimatisierung zu einem beliebigen Zeitpunkt unabhängig vom Lade-Timer. Die Klimatisierung startet dann 30 Minuten vor der programmierten Uhrzeit.

Vollständiges Plug-in-Ladesystem mit allen Ladegeräten serienmäßig

Für den Panamera S E-Hybrid hat Porsche ein komplett neues Plug-in-Ladesystem entwickelt. Jedem Fahrzeug liegt serienmäßig das von Porsche Design gestaltete Universal-Ladegerät (AC) bei. Darüber kann das Fahrzeug mit Wechselstrom (AC = Alternating Current bzw. Wechselstrom) aus dem Stromnetz versorgt werden. Zu diesem Ladegerät gehören serienmäßig zwei Netzkabel: eines für Haushalts-Steckdosen, das andere für den Anschluss an Industrie- beziehungsweise Starkstrom-Steckdosen. Je nach verfügbarem Anschluss kann der Kunde leicht den jeweils passenden Netzadapter anschließen.

Über die Ladeschnittstelle am Fahrzeug im Fondseitenteil links, gegenüber der konventionellen Tankklappe, kann die Lithium-Ionen-Batterie aufgeladen werden. Zwei integrierte LED-Ladeleuchten informieren über den Ladezustand (rechte LED) und den  Verbindungszustand (linke LED). Die beiden LED-Leuchten sind in der Nähe der Steckverbindung positioniert. Leuchtet die rechte LED konstant grün, ist dies das Zeichen für eine vollständig geladene Batterie, während ein schnelles Pulsieren einen aktiven Ladevorgang kennzeichnet. Je langsamer die LED pulsiert, desto höher ist der Batterieladezustand. Abhängig vom Stromanschluss ist der Panamera S E-Hybrid in nur etwa zweieinhalb Stunden (bei 16 Ampere) oder in weniger als vier Stunden (bei zehn Ampere) geladen.

Über die Multifunktionsanzeige des Kombiinstruments können bis zu drei Abfahrts-Timer programmiert werden. Dabei wird die Batterie so geladen, dass sie zum festgelegten Zeitpunkt vollgeladen ist. Vorteilhaft ist hierbei, dass zum einen beispielsweise über Nacht günstige Nachtstromtarife genutzt werden können und zum anderen die Batterielebensdauer erhöht wird, da der Ladevorgang batterieschonend gesteuert werden kann. Wenn kein Abfahrts-Timer aktiviert wurde, wird die Batterie sofort geladen. Eine Rückmeldung erfolgt über ein integriertes Leuchtsignal in der Abfahrts-Timer-Taste.

Langer Radstand, geräumiger Fond
Executive-Modelle mit Komfort der Extraklasse

Das Raumkonzept des Panamera mit zwei vollwertigen Einzelsitzen im Fond erwies sich als so erfolgreich, dass Porsche es mit der neuen Generation des Gran Turismo weiter ausbaut. Die neuen Executive-Modelle bieten – durch einen um 15 Zentimeter verlängerten Radstand – mehr Raum im Fond und nochmals gesteigerten Fahrkomfort. Sie verfügen über eine sehr umfangreiche Ausstattung und bieten damit vor allem auf den beiden hinteren Plätzen bereits serienmäßig ausnehmenden Komfort. Alle Executive-Modelle haben die innovative Panamera-Luftfederung, die hervorragenden Abrollkomfort mit Porsche-typischen Fahreigenschaften verbindet. Der Park-Assistent vorne und hinten sorgt bei unübersichtlichen Einparkmanövern für die entsprechende Übersicht.

Das Exterieurdesign der neuen Panamera Executive-Modelle lehnt sich weitgehend an das der jeweiligen Basisversionen an. Als Panamera 4S Executive und Panamera Turbo Executive zeigen sie im Exterieur dieselben Differenzierungsmerkmale wie das entsprechende Basismodell. Deutlich zu erkennen ist jedoch die gestreckte Silhouette, die gleichzeitig die charakteristische Dynamik eines Panamera widerspiegelt. In Verbindung mit den serienmäßigen 19-Zoll großen Panamera Design II-Rädern im Fünf-Doppelspeichen-Leichtbaudesign wirkt der gestreckte Gran Turismo besonders elegant.

Das umfassende Komfortkonzept der Executive-Modelle macht sich bereits beim Einsteigen bemerkbar: Durch die um 15 Zentimeter längeren hinteren Türen nehmen die Passagiere mühelos auf den beiden bequemen Einzelsitzen im Fond Platz. Die Soft-Close-Türen schließen nahezu geräuschlos dank der serienmäßigen Zuziehhife. Die Geräusch- und Wärmeschutzverglasung einschließlich Privacy-Sichtschutz für die hinteren Seitenscheiben stellt über die starke Tönung und erhöhte Reflexion eine ungestörte Privatsphäre im Fond sicher. Das elektrische Schiebe- und Hubdach aus getöntem Einscheibensicherheitsglas mit manuellem Schiebehimmel und Komfortschließfunktion gibt auf Knopfdruck ungehinderte Sicht nach oben frei oder erzeugt geschlossen durch das gedämpfte Außenlicht ein angenehmes Raumgefühl im Fahrzeug.

Großzügiger Fond mit vielfach individuell einstellbaren Einzelsitzen

Im Interieur umgibt die Fondpassagiere ein rundum komfortables Ambiente. So ermöglicht das vergrößerte Raumangebot eine flachere Neigung der elektrisch verstellbaren Fondsitzlehnen für noch entspannteres Sitzen sowie einen um zwölf Zentimeter vergrößerten Fußraum für mehr Beinfreiheit. Die serienmäßigen Komfortsitze hinten mit Komfortkopfstützen sind getrennt einstellbar und bieten neben der elektrischen Vier-Wege-Lordosenstütze sowohl eine elektrische Lehnenverstellung als auch eine elektrische Sitzflächen-Längenverstellung. Dank der serienmäßigen getrennt und dreistufig regelbaren Sitzheizung und -belüftung vorne und hinten kann ganzjährig ein angepasstes Sitzklima sichergestellt werden.

Für ein angenehmes Ambiente sorgt das fondorientierte Innenraum-Licht-Paket. Es umfasst Fußraumbeleuchtung, beleuchtete Türablagefächer und dimmbare Beleuchtung in der Dachkonsole sowie zwei zusätzliche Lesespots. Zusätzlich sind alle Executive-Modelle serienmäßig mit zwei beleuchteten Schminkspiegeln im Fond ausgestattet. Die Vierzonen-Klimaautomatik gewährleistet durch ihre individuell für jeden Sitzplatz einstellbaren Klimabereiche hohen persönlichen Reisekomfort. Die große Mittelkonsole bietet neben zusätzlichem Stauraum und einer Armauflage auch eine 230-Volt-Steckdose (beziehungsweise länderabhängig 110 Volt). Die Fondpassagiere haben damit die Möglichkeit elektronische Geräte während der Fahrt zu laden oder direkt über das Bordnetz zu betreiben. Elektrische Sonnenrollos für die Seitenfenster und hinter den Fond-Kopfstützen bieten bei Bedarf zusätzlichen Sonnenschutz und Privatsphäre. Weiter differenzieren sich die Panamera Executive-Modelle durch die im Fond angebrachten und in gebürstetem Aluminium gehaltenen Türeinstiegsblenden mit dem Schriftzug “executive”. Abgerundet wird das Interieur des Fahrzeugs durch die Lederausstattung in einer der fünf erhältlichen Serienfarben. Optional sind Lederaustattungen auch in Bi-Color, Naturleder oder in Naturleder Bi-Color erhältlich.

Mehr Performance und mehr Effizienz durch Downsizing
Neuer V6-Biturbo-Motor

Die Steigerung von Performance und Effizienz ist eine Kernkompetenz von Porsche. Bei der Entwicklung des neuen Panamera führte sie über das Downsizing-Konzept zu einem völlig neuen Motor: einem V6-Triebwerk mit drei Litern Hubraum und Biturbo-Aufladung. Der V6-Biturbo löst den bisherigen 4,8 Liter großen V8-Motor in Panamera S und Panamera 4S ab, und wird auch in der neuen Executive-Variante des Panamera 4S eingesetzt. Bereits die Eckdaten kennzeichnen den Fortschritt: 20 PS mehr Leistung und 20 Newtonmeter mehr Drehmoment, aber bis zu 18 Prozent weniger Verbrauch im Vergleich zum V8-Motor im Vorgänger. Dem Fahrer steht damit nicht nur ein kraftvollerer und effizienterer Antrieb zur Verfügung, durch die Turboaufladung ist das maximale Drehmoment von 520 Newtonmeter über einen besonders breiten Drehzahlbereich abrufbar, was eine souveräne und gleichmäßige Kraftentfaltung bereits bei niedrigen Drehzahlen bedeutet. Die Unterschiede im Überblick:

Panamera S / Panamera 4S*

Hubraum:  bisher 4.806 cm3  ;  neu 2.997 cm3  ;  Δ –1.809 cm3

Max. Leistung:  bisher 400 PS (294 kW)   ;  neu 420 PS (309 kW)  ;  Δ +20 PS (15 kW)

bei Drehzahl:  bisher 6.500/min  ;  neu 6.000/min  ;  Δ –500/min

Max. Drehmoment:  bisher 500 Nm  ;  neu 520 Nm  ;  Δ +20 Nm

bei Drehzahl:  bisher 3.500 – 5.000/min  ;  neu 1.750 – 5.000/min  ;  Δ +1.750/min

Höchstgeschwindigkeit: bisher 283 km/h (282 km/h*)  ;  neu 287 km/h (286 km/h*)  ;  Δ +4 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h:  bisher 5,4 s (5,0 s*)  ;  neu 5,1 s (4,8 s*)  ;  Δ –0,3 s (–0,2 s*)

Verbrauch (Gesamt NEFZ):  bisher 10,5 l/100 km (10,8 l/100 km*)  ;  neu 8,7 l/100 km (8,9 l/100 km*)  ;  Δ –1,8 l/100 km (–1,9 l/100 km*)

CO2-Emission:  bisher 247 g/km (254 g/km*)  ;  neu 204 g/km  (208 g/km*)  ;  Δ –43 g/km (–46 g/km*)

Der V6 ist eine direkte Ableitung aus dem klassischen V8 von Porsche und steigert die Fahrdynamik von Panamera S und Panamera 4S nicht nur durch mehr Leistung und mehr Drehmoment. Da ein V-Motor mit 90 Grad Zylinderbankwinkel prinzipiell deutlich flacher baut als typische V6-Motoren mit 60 Grad Bankwinkel, senkt er auch den Fahrzeugschwerpunkt ab. Es war deshalb nur logisch, den neuen Sechszylinder direkt vom V8 abzuleiten. Panamera S und Panamera 4S bieten damit die gleiche überlegene Straßenlage und Agilität wie die bisherigen V8-Modelle. Die flache Bauweise des Triebwerks trägt außerdem dazu bei, dass die typische Panamera-Silhouette mit der flachen Motorhaube auch bei den V6-Modellen beibehalten werden konnte. Weil der V6 kürzer baut als der Achtzylinder, liegt der Fahrzeug-Schwerpunkt zudem weiter hinten als bisher, was die sportliche Agilität des Gran Turismo weiter steigert.

Optimierter Gaswechsel verbessert Effizienz und Leistung

Um die Laufruhe des neuen V6-Turbomotors für Panamera S und 4S auf dem hohen Niveau des Achtzylinders im Vorgänger zu erhalten, kompensiert eine Ausgleichswelle die störenden Massenmomente. Sie rotiert im Ölsumpf und wird gemeinsam mit der Ölpumpe angetrieben. Wie bei den V8 unterstützt eine flache Ölwanne, durch die beim Panamera 4S die Antriebswellen der Vorderachse geführt werden, die tiefe Einbauposition des Triebwerks. Die Kurbelwelle hat im Vergleich zu den Porsche-V8-Motoren einen geringeren Hub, der Motor ist dadurch besonders drehfreudig. Zwei schnell ansprechende Turbolader liefern die auf Neuer V6-Biturbo-Motor 17 bis zu 1,2 bar vorverdichtete Verbrennungsluft. Zwei Einlassventile pro Zylinder mit unterschiedlichem Hub sorgen dafür, dass die Luft mit dem gewünschten Drall in die Brennräume strömt. Die VarioCam Plus-Einlassnockenwellen passen darüber hinaus die Steuerzeiten und den Ventilhub an Last und Drehzahl an. Als erster V-Motor von Porsche verfügt der neue V6-Biturbo auch auf der Auslassseite über Nockenwellen mit verstellbaren Steuerzeiten. Die Kraftstoffversorgung übernimmt ein neues Einspritzsystem mit 200 bar Hochdruck und Direkteinspritzung durch Mehrlochinjektoren.

Das drehfreudige Biturbo-Triebwerk zeigt sich auch akustisch von seiner sportlich-emotionalen Seite. So wird das Ansauggeräusch wie beim Panamera GTS über eine Membran in den Innenraum übertragen. Dazu greift ein Akustikkanal die Ansaugschwingungen zwischen Drosselklappe und Luftfilter ab. In dem Akustikkanal ist eine Membran integriert, die die Schwingungen als Motorsound in die A-Säule überträgt. Über eine steuerbare Klappe, die sich vor der Membran befindet, lässt sich dieser Sound Symposer über die Sport-Taste aktivieren oder deaktivieren. Auch das Mündungsgeräusch der Abgasanlage lässt sich über die Sport-Taste emotionalisieren. Ist sie aktiviert, gibt eine Abgasklappe einen größeren Querschnitt frei, was durch einen besonders sonoren Sound hörbar wird. Sound Symposer und Abgasklappe werden bei der Executive-Version nicht eingesetzt.

© Porsche / Die neuen Panamera-Modelle – Modellvielfalt von Anfang an

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