Die Technik des neuen Porsche 718 Boxster

Neue Turbomotoren, weiterentwickeltes Fahrwerk, schärferes Design

Die Technik des neuen Porsche 718 Boxster

20 Jahre nach dem Debüt des ersten Boxster ändert Porsche zum Generationswechsel auch die Modellbezeichnung: Die neue Generation heißt 718 Boxster und 718 Boxster S. Die offenen Zweisitzer sind leistungsstärker, leichter und effizienter. Damit knüpft Porsche an die Tradition der Vierzylinder-Boxermotoren der 718 Mittelmotor-Sportwagen an. Sie gewannen in den 1950er und 1960er Jahren zahlreiche Rennen, darunter die legendäre Targa Florio, Le Mans und die Europa-Bergmeisterschaft.

Herzstück der Modellreihe sind die neu entwickelten Vierzylinder-Boxermotoren mit Turboaufladung: Der 718 Boxster leistet 220 kW (300 PS) aus zwei Liter Hubraum, der 718 Boxster S kommt auf 257 kW (350 PS) bei 2,5 Liter Hubraum. Im S-Modell setzt Porsche außerdem einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) ein. Porsche bietet damit neben dem 911 Turbo auch im 718 Boxster S als einziger Hersteller die VTG-Technologie in Serienmodellen mit Benzinmotor an. Sowohl das Leistungsplus von 26 kW (35 PS) im Vergleich zu den bisherigen Boxster-Modellen, als auch die Effizienz der neuen Turbo-Motoren überzeugen: Bis zu 13 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen die neuen 718 Boxster-Modelle.

Für emotionalen und sportlichen Fahrspaß sorgen das komplett neu abgestimmte Fahrwerk und die verstärkten Bremsen. Umfassend weiterentwickelt präsentiert sich die neue Modellreihe auch im Design – bis auf den Kofferraumdeckel und die Windschutzscheibe ist alles neu. Im Interieur prägt eine neu gestaltete Schalttafel das Cockpit. Dazu ist das Porsche Communication Management (PCM) jüngster Generation mit modernem Touchscreen serienmäßig an Bord. Das Navigationsmodul ist optional erhältlich.

Effiziente Turbokraft aus vier Zylindern

Seit dem Produktionsende des 912 E vor über 40 Jahren setzt Porsche erstmals wieder auf Sportwagen mit Vierzylinder-Boxermotoren. Die Turboaufladung sorgt für ein deutlich gestiegenes Drehmoment. Der Zweiliter-Motor des 718 Boxster erreicht 380 Nm (plus 100 Nm), das ab 1.950/min und bis 4.500/min zur Verfügung steht. Der 2,5-Liter-Motor des 718 Boxster S erzielt sogar 420 Nm (plus 60 Nm) in einem Drehzahl-Bereich zwischen 1.900/min und 4.500/min.

Damit sprinten die neuen 718 Boxster-Modelle noch schneller: Der 718 Boxster beschleunigt mit PDK und Sport Chrono-Paket in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h (minus 0,8 Sekunden). Der 718 Boxster S legt diese Disziplin mit gleicher Ausstattung in 4,2 Sekunden zurück (minus 0,6 Sekunden). Als Höchstgeschwindigkeit erreicht der 718 Boxster 275 km/h, der 718 Boxster S 285 km/h.

Mit dem Turbo-Konzept von Porsche steigen die Fahrleistungen bei sinkendem Verbrauch: Der Vierzylinder-Motor mit PDK verbraucht im 718 Boxster 6,9 l/100 km (minus 0,7 l/100 km) im NEFZ. Der 2,5-Liter-Turbo-Boxermotor mit PDK im 718 Boxster S begnügt sich mit 7,3 l/100 km (minus 0,9 l/100 km).

Serienmäßig sind die 718-Modelle mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgerüstet. Als Option steht das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe PDK zur Wahl.

Eigenständiges Design unterstreicht geschärftes Profil

Die 718-Familie ist auf den ersten Blick zu erkennen. Das Bugteil des neuen Roadsters deutlich stärker profiliert. Die Front wirkt breiter. Mit den größeren Kühllufteinlässen stellt sich das neue Turbomotoren-Konzept auch äußerlich sehr prägnant dar. Abgerundet wird die Front des 718 Boxster durch die neu gestalteten Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Als neue Option stehen LED-Hauptscheinwerfer mit Vierpunkt-Tagfahrlicht zur Wahl.

In der Seitenansicht ist die neue Modellreihe an den eigenständig gestalteten Kotflügeln und Schwellern erkennbar. Vergrößerte Lufteinlassblenden mit zwei Lamellen betonen den dynamischen Charakter. Türen kommen ohne zusätzliche Griffschalen aus. Neue 19 Zoll große Räder sind beim 718 Boxster S serienmäßig. Optional stehen auch Räder mit einem Durchmesser von 20 Zoll zur Wahl.

Auch das Heck der 718 Boxster wirkt durch die Akzentleiste mit integriertem Porsche-Schriftzug zwischen den Rückleuchten deutlich breiter. Neu entwickelte Heckleuchten zeichnen sich durch die dreidimensional geprägte Technik aus.

Sportlicher abgestimmtes Fahrwerk für mehr Agilität

In ihrer Fahrdynamik folgen die neuen Roadster der Spur der 718-Urahne: Das komplett neu abgestimmte Fahrwerk verbessert die Handlichkeit und das Kurven-Verhalten. Zehn Prozent direkter ist die elektromechanische Lenkung ausgelegt. Damit lassen sich die 718 Boxster noch agiler und handlicher über Rundkurse und durch den Alltagsverkehr steuern.

Minus zehn und minus 20: Porsche Active Suspension Management

Gegen Aufpreis ist für die Roadster das Porsche Active Suspension Management (PASM) verfügbar, das die Karosserie um zehn Millimeter tieferlegt. Für den 718 Boxster S gibt es darüber hinaus erstmals das PASM-Sportfahrwerk mit 20 Millimeter Tieferlegung als Option. Ebenfalls neu abgestimmt, bietet das aktive Fahrwerk eine nochmals erweiterte Spannbreite zwischen langstreckentauglichem Komfort und sportlich dynamischer Straffheit.

Umfangreiches Sport Chrono-Paket für dynamisches Fahrerlebnis

Wie beim 911 umfasst das optionale Sport Chrono-Paket neben den drei Einstellungen “Normal”, “Sport” und “Sport Plus” das Programm “Individual”. In Verbindung mit PDK kommt der Sport Response Button dazu. Er befindet sich in der Mitte des Fahrprogramm-Schalters. Inspiriert vom Rennsport, gestaltet er das Ansprechverhalten von Motor und Doppelkupplungsgetriebe noch direkter.

Interieur mit neuem Porsche Communication Management serienmäßig

Im Cockpit des 718 Boxster erwartet den Fahrer die vertraute Porsche-Umgebung, aufgewertet mit neuen Elementen. Im Zentrum des überarbeiteten Interieurs steht das neue, serienmäßige Porsche Communication Management (PCM) einschließlich Handy-Vorbereitung, Audio-Schnittstellen und 110 Watt starkem Sound Package Plus. Das PCM lässt sich mit optionalen Modulen erweitern und den persönlichen Anforderungen anpassen. So um fasst das Connect-Modul spezielle Erweiterungen für Smartphones. Alternativ ist das Navigationsmodul mit Sprachbedienung zur komfortablen Eingabe von Fahrzielen erhältlich. Als Erweiterung des Navigationsmoduls steht das Connect Plus-Modul für die Einbindung von Smartphones zur Verfügung.

Die neuen Vierzylinder-Boxermotoren mit Turboaufladung

Effiziente Kraft für neue sportliche Bestleistungen

Porsche führt mit dem 718 Boxster zwei komplett neu entwickelte Vierzylinder-Boxermotoren mit Turboaufladung ein. Damit steigen Leistung und Effizienz gegenüber den bisherigen Triebwerken deutlich. Ein Bündel an Innovationen sorgt darüber hinaus für Porsche-typischen Fahrspaß. Die Motoren zeichnen sich durch ein spontaneres Ansprechverhalten aus, durch Drehfreudigkeit bis in höchste Drehzahlbereiche und – nicht zuletzt – durch den emotionalen Klang.

Porsche setzt die Vierzylinder-Boxermotoren in zwei Leistungsversionen ein: Mit zwei Liter Hubraum und 220 kW (300 PS) im 718 Boxster sowie als 2,5-Liter-Aggregat mit 257 kW (350 PS) im 718 Boxster S. Im Vergleich zu den bisherigen Boxster-Modellen entspricht das jeweils einer Mehrleistung von 26 kW (35 PS). Auch das Drehmoment ist deutlich gestiegen. Der 2,5-Liter-Motor des 718 Boxster S erreicht zwischen 1.900/min und 4.500/min ein Drehmoment von 420 Nm, also 60 Nm mehr als beim Vorgänger. Der Zweiliter-Motor des 718 Boxster erreicht ein Drehmoment von 380 Nm, das schon ab 1.950/min und bis 4.500/min zur Verfügung steht. Das entspricht einer Steigerung um 100 Nm und damit um 35 Prozent. Das ist der größte Drehmomentzuwachs in der Geschichte des Porsche Boxster.

Drehmoment-Sprung: Schneller Spurten bei jedem Tempo

Die neuen 718 Boxster-Modelle absolvieren Zwischenspurts deutlich souveräner und beschleunigen noch schneller aus niedrigen Drehzahlen heraus. So spurtet der 718 Boxster mit PDK und Sport Chrono-Paket in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h – 0,8 Sekunden schneller als das Vorgängermodell. Der 718 Boxster S mit gleicher Ausstattung schafft diesen Sprint in 4,2 Sekunden und ist 0,6 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Gleichzeitig ist der Motor Sportwagen-typisch drehfreudig: Das Drehzahlband endet erst bei 7.500/min, wobei der Leistungsabfall von der Nenn- bis zur Maximaldrehzahl bei lediglich fünf Prozent liegt. Kein anderer Turbomotor im Segment des 718 Boxster erreicht diesen Wert. Bei sportlicher Fahrweise kann der Fahrer damit Leistung und Drehmoment des Motors über einen weiten Drehzahlbereich ausnutzen ohne zum Schalthebel greifen zu müssen. Und bei voller Beschleunigung steht ihm nach dem Gangwechsel das volle Drehmoment des Turbomotors zur Verfügung. Besonders deutlich wird der  Drehmomentgewinn deshalb auch bei Zwischensprints im Geschwindigkeitsbereich oberhalb von 100 km/h. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht der 718 Boxster 275 km/h, der 718 Boxster S 285 km/h.

35 PS mehr Leistung, 13 Prozent weniger Verbrauch

Das Turbo-Konzept von Porsche überzeugt in Leistung und Effizienz: Der Turbo-Vierzylinder mit PDK im 718 Boxster verbraucht mit 6,9 l/100 km im NEFZ gesamt 0,7 l/100 km weniger als der bisherige Boxster. Der 2,5-Liter-Turbo-Boxermotor mit PDK im 718 Boxster S begnügt sich mit 7,3 l/100 km. Das entspricht einer Einsparung von 0,9 l/100 km gegenüber dem Vorgängermodell. Unter dem Strich bedeutet das: 35 PS mehr Leistung bei bis zu 13 Prozent weniger Verbrauch.

Traditionelle Porsche-Kompetenzen: Vierzylinder-Boxermotor und Turboaufladung

Mit der neuen Motorengeneration führt Porsche zwei traditionelle Technologien der Marke zusammen: den Vierzylinder-Boxermotor und die Turboaufladung. Die Anordnung mit je zwei in einer Ebene gegenüberliegenden Zylindern hat eine Reihe von Vorteilen. Der Ausgleich seiner Massenkräfte garantiert exzellente Laufruhe. Durch die liegenden Zylinder bauen Boxermotoren besonders flach, senken damit den Schwerpunkt und sind erste Wahl für Sportwagen. Durch die kurze Kurbelwelle sind Boxermotoren zudem sehr kompakt und drehfreudig.

Die beiden Varianten des neuen Porsche-Boxermotors unterscheiden sich nicht nur beim Hubraum. Im Basistriebwerk drückt ein so genannter Wastegate-Turbolader zusätzlich Luft in die Brennräume. Die leistungsstärkere Maschine wird von einem Lader mit variabler Turbinengeometrie zwangsbeatmet, wie er bisher weltweit exklusiv dem 911 Turbo vorbehalten war. Das Prinzip der verstellbaren Leitschaufeln, die den Abgasstrom variabel und gezielt auf die Turbinenräder des Laders leiten, verknüpft die Funktion von kleinen und großen Abgasturboladern – mit nahezu geschlossenen Leitschaufeln für ein gutes Ansprechverhalten und hohen Drehmomentwerten bereits bei niedrigen Drehzahlen und offenen Leitschaufeln für hohe Leistungswerte bei hohen Drehzahlen. Das Besondere beim Turbo-Vierzylinder des 718 Boxster S: Ein zusätzliches Wastegate betreibt durch gezielte Steuerung des Abgasstroms den Lader mit verstellbaren Leitschaufeln immer im optimalen Wirkungsgrad. Dadurch wird die Energie im Abgasstrom besonders effizient in Antriebsleistung umgesetzt.

Spontanes Ansprechverhalten und Dynamic Boost-Funktion

Bei der Abstimmung der Abgasturboaufladung legten Porsche-Entwickler besonderen Wert auf ein zum Saugmotor vergleichbares Ansprechverhalten des Motors. Dazu dient unter anderem die “Vorspannung” des Turboladers im Teillastbereich bei sportlicher Fahrweise mit aktiviertem Sport- und Sport Plus-Modus. Das Bypass-Ventil wird  geschlossen, der Zündwinkel zurückgenommen und die Drosselklappe leicht geöffnet. So bleibt das aktuelle Antriebsmoment konstant, während Luftdurchsatz durch den Motor und Ladedruck steigen. Gibt der Fahrer Vollgas, steht durch den höheren Ladedruck spontan ein höheres Drehmoment zur Verfügung. Diese Vorspannung ist entsprechend dem gewählten Programm – Sport oder Sport Plus – unterschiedlich stark ausgeprägt.

Die neue Dynamic Boost-Funktion greift ein, wenn der Fahrer bei voller Beschleunigung den Fuß kurz vom Gaspedal nimmt. Die Drosselklappe bleibt trotz Gaswegnehmen weitgehend geöffnet, nur die Benzineinspritzung setzt aus. Dadurch baut sich der Ladedruck nicht komplett ab, der Motor reagiert spontan auf erneutes Gasgeben. So verhält sich das Turbotriebwerk reaktionsschnell wie ein Saugmotor. Diese Dynamic Boost-Funktion verbessert in leicht abgeschwächter Ausprägung auch im Normal-Modus das Ansprechverhalten bei kurzen Lastwechseln.

Auf vergleichbare Weise reagiert der Turbolader beim Druck auf den Sport Response Button. Er sitzt in Verbindung mit Sport Chrono-Paket und PDK-Getriebe – wie bei den 911-Modellen – in der Mitte des Programm-Schalters am Lenkrad. Inspiriert vom Rennsport, werden damit Motor und Getriebe für 20 Sekunden auf ein spontanes Ansprechverhalten vorbereitet. Im Teillastbereich schließt das Wastegate des Turboladers. Resultat ist ein deutlich schnellerer Aufbau des Ladedrucks. Der Motor spricht spontaner auf Gaspedalbefehle an und erreicht seine maximale Leistung zügiger. Außerdem schaltet das PDK beim Druck auf den Sport Response Button unmittelbar in einen niedrigeren Gang zurück und wechselt in ein besonderes Schaltkennfeld mit noch höheren Schaltdrehzahlen als im Sport Plus-Modus.

Indirekte Ladeluftkühlung über erweiterten Kühlmittelkreislauf

Eine weitere Innovation ist die indirekte Ladeluftkühlung. Um Design und Aerodynamik des 718 Boxster nicht zu verändern, nutzen die Turbo-Motoren die seitlichen Lufteinlässe hinter den Türen zum Ansaugen der Luft und jetzt auch zur indirekten Ladeluftkühlung. Die Temperaturabsenkung läuft über einen zusätzlichen Kreislauf im Kühlsystem. Dazu dient ein Wärmetauscher über dem Motor. In dem gibt die verdichtete Luft aus dem Turbolader einen Teil ihrer Wärme an das Kühlmittel ab. Die Flüssigkeit strömt anschließend durch je einen Kühler pro Lufteinlass.

Technologien aus den Dreiliter-Sechszylinder-Biturbomotoren des neuen 911 Carrera steigern Leistung und Effizienz der Triebwerke. So sorgt der zentral angeordnete Injektor für sehr gute Verbrennung, was sich unmittelbar auf Verbrauch und Abgasqualität auswirkt. Eine Kraftstoffpumpe versorgt die Benzin-Direkteinspritzung mit dem Systemdruck von bis zu 250 bar. Ergänzend lässt sich der Gaswechsel durch die Einführung der verstellbaren Auslass-Nockenwelle mit Ventilhubumschaltung noch präziser steuern. Auf der Einlass-Seite setzt Porsche dieses VarioCam plus genannte System weiter ein. Ein weiterer Vorteil dieser nun beidseitig adaptiven, reibungsreduzierten Ventilsteuerung: Das Ansprechverhalten des Turbo-Triebwerks bei niedrigeren Drehzahlen entspricht dadurch noch mehr der Porsche-typischen Spontanität. Über die neue Laufbahnbeschichtung, bei der ein Plasmastrahl die Zylinderlaufbahn mit Eisen beschichtet, verringern die Ingenieure die Reibungsverluste sowie den Verbrauch an Kraftstoff und Öl. Wie die 911-Triebwerke verfügen auch die Vierzylinder-Boxermotoren über eine vollvariable Ölpumpe und ein Thermomanagement mit schaltbarer Wasserpumpe.

Vollständig neue Abgasanlagen für emotionalen Sound

Die neu entwickelte Abgasanlage garantiert ein Porsche-typisches, emotionales Sound-Erlebnis. Die Abgase aus den vier Zylindern werden in Fahrtrichtung links vor dem Motor zusammengeführt und strömen vor dem Triebwerk durch Turbolader und Katalysator. Der einflutige Abgasstrang führt weiter am Motor vorbei und teilt sich vor dem Getriebe in zwei Rohre, die – wie bisher – parallel am Getriebe vorbei zu den beiden Schalldämpfern im Heck führen.

Im 718 Boxster strömen die Abgase durch eine Anlage mit einem ovalen Einzelendrohr aus gebürstetem Edelstahl. Der 718 Boxster S hat mittig angeordnete, runde Doppelendrohre aus gebürstetem Edelstahl. Zwei ebenfalls in der Mitte angeordnete, runde Sport-Endrohre kennzeichnen die optionale Sportabgasanlage für alle Modelle.

Sechsgang-Schaltgetriebe serienmäßig, Siebengang-PDK auf Wunsch

Serienmäßig sind die 718-Modelle mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgerüstet. Als Option steht das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe PDK mit sieben Gängen zur Wahl. Zur Effizienzsteigerung verfügt das PDK über die weiterentwickelte Auto Start-Stopp-Funktion, die den Motor bereits beim Ausrollen ausschaltet.

Optimiertes Sport Chrono-Paket als Option

Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket lassen sich die sportlichen Eigenschaften der neuen 718 Boxster noch weiter verbessern. Wie beim 911 umfasst es neben den drei Einstellungen “Normal”, “Sport” und “Sport Plus” auch das Programm “Individual”. Über ein entsprechendes Menü im Kombiinstrument lassen sich auf Grundlage der programmierten Einstellungen PASM, Sportabgasanlage, Auto Start-Stopp-Funktion und Heckspoiler individuell kombinieren.

Bei Sportwagen mit PDK kommt der Sport Response Button in der Mitte des Programm-Schalters dazu. Inspiriert vom Rennsport, gestaltet er das Ansprechverhalten von Motor und Doppelkupplungsgetriebe auf Knopfdruck besonders direkt – beispielsweise zum Überholen.

In Verbindung mit dem Sport Chrono-Paket bietet das Porsche Stability Management (PSM) der 718 Boxster-Modelle außerdem ein separat schaltbares Programm: “PSM Sport”. In diesem besonders sportlichen Fahrprogramm kann sich der ambitionierte Fahrer in einem sicheren Umfeld noch weiter an den Grenzbereich seines Fahrzeuges herantasten. Das PSM bleibt dabei im Hintergrund aktiv. In Kombination mit dem aufgewerteten Sport Chrono-Paket
führt dies zu einem Fahrerlebnis, das den Roadster noch näher in Richtung Rennsport rückt.

Tradition und Zukunft: Porsche-Vierzylinder gewinnen im Motorsport

Die Modellreihe 718 führt sowohl ein bewährtes Vierzylinder-Konzept fort als auch die Historie namhafter Porsche-Sportwagen. Aktuellstes Beispiel dafür ist der LMP1-Rennwagen 919 Hybrid. Er verfügt ebenfalls über ein aufgeladenes, hocheffizientes Vierzylinder-Triebwerk mit nur zwei Litern Hubraum. Damit hat Porsche nicht nur im Juni 2015 einen Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans errungen, sondern in 2015 auch den Marken- und den Fahrer-Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Mit diesen Erfolgen hat der 919 Hybrid den Horizont für die Leistungspotenziale künftiger Sportwagen-Motoren von Porsche erweitert.

Mittelmotor-Sportwagen mit Vierzylinder-Boxermotor haben bei Porsche eine lange Tradition. Den Grundstein legte 1948 der 356/1, das erste Fahrzeug mit dem Namen Porsche. 1953 folgte der Porsche 550. Er bewies eindrucksvoll die Überlegenheit des Mittelmotor-Konzepts in Kombination mit konsequentem Leichtbau. 1956 passierte der Renn- und Sportwagen mit fast 15 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten die Ziellinie der Targa Florio. Der Porsche 718 löste ihn als konsequente Weiterentwicklung ab: leicht, schnell und schön. Aufgrund seines niedrigen Leistungsgewichts erreichte der extrem wendige Zweisitzer Spitzengeschwindigkeiten bis zu 260 km/h. Damit konnte er die Renn-Erfolge seines Vorgängers noch einmal übertreffen. Der 718 gewann unter anderem die Targa Florio 1959, 1960 und 1963.

Die Fahrdynamik des 718 Boxster

Grundlegende Neuabstimmung für noch sportlicheren Kurvenspaß

Die Physik sagt: Unter allen Konzepten bietet der Mittelmotor-Sportwagen die optimalen Voraussetzungen für beste Fahrdynamik. Mit dem 718 Boxster tritt Porsche überzeugender denn je den Beweis für diese Theorie in der Praxis an. In ihrer Fahrdynamik folgen die neuen Roadster der Spur ihres klassischen Paten 718, der mit überragender Wendigkeit seine Rennen gewann. Das komplett neu abgestimmte Fahrwerk steigert die Kurven-Performance der Mittelmotor-Sportwagen. Für die Nürburging-Nordschleife erwartet Porsche damit eine Verbesserung der Rundenzeiten eines optimal ausgestatteten 718 Boxster S um 16 Sekunden gegenüber dem Vorgängermodell. Er liegt damit auf dem Niveau eines Boxster Spyder und nahe am Cayman GT4.

Adaptive Aggregatelagerung steigert Komfort und Sportlichkeit

Die Grundlage für die fahrdynamischen Eigenschaften legt nicht nur die Position, sondern auch die Lagerung des Triebwerks. Die Platzierung des Vierzylinder-Boxermotors ergibt die nahezu ideale Gewichtsverteilung von 45 zu 55 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Das Triebwerk stützt sich wie bisher über zwei hintere Getriebelager und vorne jetzt über zwei statt einem hydraulischen Motorlager mit schaltbarer Steifigkeit ab. Vorteil für den Fahrer: Im Leerlauf genießt er durch die entkoppelten Motorlager optimalen Schwingungskomfort. Während der Fahrt minimiert das Umschalten auf festere Anbindung störende Impulse der Motormasse. In Verbindung mit den weiterentwickelten dynamischen Getriebelagern des optionalen Sport Chrono-Paketes bietet der 718 Boxster so eine erneut breitere Spreizung zwischen Komfort und maximalem Kurvenspaß. Die neue Generation der dynamischen Getriebelager passt sich dabei durch eine optimierte Regelstrategie den verschiedenen Fahrsituationen nochmals besser an.

Neue Fahrwerksabstimmung für mehr Präzision und Querstabilität

Um mit den Fahrleistungen auch Präzision und Querstabilität weiter zu erhöhen, modifizierten Porsche-Ingenieure zahlreiche Details im Bereich der Hinterachse. So verstärkt eine neue Querstrebe den hinteren Hilfsrahmen und erhöht damit die Quersteifigkeit. Stoßdämpfer mit größeren Kolben- und Zylinderrohrdurchmessern verbessern ebenfalls durch ihre höhere Steifigkeit die exakte Radführung. Die um ein halbes Zoll breiteren Hinterräder steigern das Seitenkraftpotenzial und tragen zusammen mit dem neu entwickelten Reifen wesentlich zur gesteigerten Kurvenstabilität bei.

Die neu abgestimmten hydraulischen Schwingungsdämpfer sowie höhere Stabilisator- und Federraten halten die Nick- und Wankbewegung so gering wie möglich. Beim konventionellen Fahrwerk setzt Porsche an der Vorderachse  zusätzliche Zuganschlagfedern ein. Sie reduzieren beim Beschleunigen das Ausheben des Vorderwagens und bei dynamischer Kurvenfahrt die Wankwinkel. Gleichzeitig gewinnt auch der Komfort. Die Abstimmung steigert die Solidität und verbessert das Anfedern auf kleinen und größeren Fahrbahnunebenheiten. Die Spreizung zwischen Komfort und Performance wird damit nochmals verbessert.

Zehn Prozent direkter: Lenkung aus dem 911 Turbo verbessert Handling

Auch in ihren Handling-Eigenschaften legen die neuen Roadster nochmal nach. Mit der um zehn Prozent direkter ausgelegten elektromechanischen Lenkung lassen sich die 718 Boxster noch agiler und handlicher über Rundkurse und durch den Alltagsverkehr steuern. Dafür übernahmen die Ingenieure das direkter übersetzte Lenkgetriebe aus dem 911 Turbo. Optional ist die Servolenkung Plus erhältlich. Sie zeichnet sich durch einen gesteigerten Komfort mit geringeren Lenkkräften beim Parken und gleichzeitig hoher Stabilität im oberen Geschwindigkeitsbereich aus.

Das verbesserte Handling teilt sich dem Fahrer über die neue Lenkrad-Generation mit. Das Design ist am 918 Spyder-Lenkrad angelehnt. In Verbindung mit dem optionalen Sport Chrono-Paket setzt Porsche jetzt auch im 718 Boxster den Mode-Schalter ein, der ebenfalls vom 918 Spyder abgeleitet ist. Der Mode-Schalter besteht aus einem drehbaren Ring mit vier Positionen für die Fahrprogramme Normal, Sport, Sport Plus und Individual. Bei Sportwagen mit optionalem PDK-Getriebe kommt der Sport Response Button hinzu.

Option: Erstmals PASM-Sportfahrwerk mit 20 Millimeter Tieferlegung

Als Option steht für die Roadster sowohl das Porsche Active Suspension Management (PASM) mit zehn Millimeter Tieferlegung der Karosserie als auch – allerdings nur für den 718 Boxster S – erstmals ein PASM-Sportfahrwerk mit 20 Millimeter Tieferlegung zur Wahl. Durch die Absenkung des Schwerpunkts wird die Performance weiter gesteigert. Mit neuer Abstimmung bietet das adaptive Fahrwerk für beide Varianten eine nochmals größere Spannbreite zwischen langstreckentauglichem Komfort und sportlich dynamischer Straffheit. Um die Regelbandbreite zu erhöhen, setzt Porsche auf eine erweiterte Sensorik: An jedem Federbein misst jetzt ein Höhensensor die Federbewegungen. Darüber hinaus ermitteln drei Beschleunigungsaufnehmer die Dynamik der Anregungen. Dadurch wird die Steuerung noch präziser und feinfühliger. Für besonders ambitionierte Fahrer bietet das PASM-Sportfahrwerk mit 20 Millimeter Tieferlegung eine nochmals deutlich straffere Abstimmung im Sport-Modus.

Verstärkte Bremsanlage mit Multikollisionsbremse

Den höheren Fahrleistungen angemessen, verzögern verstärkte Bremsanlagen mit Bremsscheiben in den Dimensionen 330 Millimeter vorne und 299 Millimeter hinten. Der 718 Boxster verfügt jetzt über die Bremsanlage, die bisher im Boxster S eingesetzt war. Der 718 Boxster S übernimmt dagegen an der Vorderachse die neuen Vierkolben-Sättel des 911 Carrera, kombiniert mit dickeren Bremsscheiben. Porsche stattet die 718-Modelle zu dem mit der Multikollisionsbremse aus. Das System kann die Schwere eines Folge-Unfalls reduzieren, indem es das Fahrzeug nach einer Erstkollision mit Airbag-Auslösung automatisch abbremst.

Porsche Stability Management mit neuem PSM Sport-Modus

Die geschärfte Sportlichkeit der Roadster zieht sich bis zur Steuerung des Porsche Stability Management (PSM). In Verbindung mit dem optionalen Sport Chrono-Paket bietet das System den über die PSM-Taste in der Mittelkonsole separat schaltbaren Modus “PSM Sport”. Er unterscheidet sich funktional deutlich vom Normal-Modus PSM On und lässt sich jetzt auch unabhängig vom Sport Plus-Modus des Sport Chrono-Pakets aktivieren. Zur Information leuchten beim Aktivieren des PSM Sport-Modus ein entsprechender Hinweis im Kombiinstrument sowie die gelbe PSM-Off-Lampe auf.

Mit dem PSM Sport-Modus nähern sich ambitionierte Fahrer – beispielsweise auf der Rundstrecke oder bei Winter-Fahrtrainings auf niedrigen Reibwerten – noch weiter dem Grenzbereich. Im Vergleich zu PSM On erlaubt die neue Funktion deutlich größere Schwimmwinkel und höheren Schlupf an den Antriebsrädern. Dadurch wird die fahrdynamische Performance des Sportwagens noch besser erfahrbar. Selbst für ambitionierte Sportfahrer erübrigt sich
eine Vollabschaltung des PSM. Dieser PSM Off-Modus ist jedoch weiterhin verfügbar und wird über eine lange Betätigung der PSM-Taste aktiviert. Aber auch im PSM Off-Modus sowie im neuen PSM Sport-Modus aktiviert starkes Bremsen im ABS-Regelbereich die stabilisierende Unterstützung des PSM wieder in vollem Umfang – so lange, bis die Bremse wieder gelöst wird.

Das Design des 718 Boxster

Neu und doch vertraut: Außen markant, innen serienmäßig mit neuem PCM

Der Porsche Boxster steht seit 20 Jahren für unverwechselbares Roadster-Design mit zwei Sitzen, klar erkennbarem Mittelmotor-Konzept und klassischem Stoffverdeck. Der 718 Boxster betont diesen starken Charakter mehr denn je – mit athletisch durchtrainiertem Design, sportlich großen Rädern mit engen Radausschnitten und kurzen Überhängen. Formal zeigt sich die neue Modellreihe ebenso umfassend weiterentwickelt wie in der Technik. Nur Kofferraumdeckel, Windschutzscheibe und das Verdeck blieben in der neuen Modellreihe unverändert. Die gespannten Proportionen, die betonten Lufteinlässe an Front und Seite sowie die niedrige Silhouette unterstreichen die gesteigerte Dynamik des Roadsters.

Der 718 Boxster zeigt sein geschärftes Profil auf den ersten Blick. Konsequent gestraffte Flächen, enge Radien und die abgesenkte Nase drücken den Roadster noch näher zur Straße. Die flachen, betont funktional ausgeprägten Lufteinlässe unterstreichen in Verbindung mit ultraschlanken Bugleuchten den puristischen Gestaltungsansatz. Kotflügel und Haube wurden formal weiterentwickelt, mit nochmals flacheren, weniger gewölbten Konturen und den typischen Lichtkanten. Die erzeugen vom Bug ausgehend bis hin zur Windschutzscheibe durch ihre V-Form zusätzliche Dynamik. Eine besondere Rolle spielen die Scheinwerfer, die Augen eines jeden Porsche. Die komplexe Kontur zeichnet die spezifische Formgebung des Kotflügels nach. Hinter dem Deckglas stecken neu entwickelte Leuchten, die innovative formale Themen mit markentypischen Merkmalen verbinden. Die zentrale Projektionslinse im Mittelpunkt, umrahmt von sorgfältig gestalteten Details, die die Form-Philosophie des Exterieur-Designs konsequent fortsetzen. Erstmals ist im 718 Boxster optional ein Voll-LED-Scheinwerfer erhältlich, dessen formale Ausprägung mit weit auseinander gezogenen Vierpunkt-Tagfahrleuchten einen unverwechselbaren Akzent setzt.

Markante Lufteinlässe betonen den neuen Turbo-Antrieb

Die Seitenansicht der neuen Modellreihe wird von den schlanken, überspannten Kotflügeln geprägt, ergänzt durch neue, markant modellierte Schwellerblenden, neue Türen ohne Griffschalen und doppelte Lamellen in den seitlichen Lufteinlässen. Durch sie saugt der Motor wie bisher seine Luft an, zusätzlich versorgen sie die Ladeluftkühler mit Kühlluft.

Das überarbeitete Räderangebot trägt ebenfalls zum neuen Auftritt des Roadsters bei. Serienmäßig ist der 718 Boxster mit 18-Zoll-Rädern ausgestattet, der 718 Boxster S erhält neu gestaltete 19-Zoll-Räder. Als Option bietet Porsche neue Räder mit 20 Zoll Durchmesser an. Alle Räder sind an der Hinterachse um ein halbes Zoll breiter. Sie verbessern damit neben der Optik auch die Querdynamik.

Kraftvolles Heck mit dreidimensionalem Porsche-Schriftzug

Das Heck ist breit, niedrig und kraftvoll. Eine neue, schwarz-hochglanz lackierte Akzentblende betont die geduckten Proportionen und bringt gleichzeitig den dreidimensional ausgestalteten Porsche-Schriftzug – auch haptisch erfahrbar – zur Geltung. Klar strukturierte Flächen und Lichtkanten gliedern das Porsche-typische Formthema dynamisch auf. Highlight sind die Heckleuchten. Sie bilden einen markanten Abschluss des Kotflügelschwungs, aus dem sich deren Kontur ableitet. Die klaren Lichtscheiben bieten einen Einblick auf die vier scheinbar frei schwebenden Bremslicht-Spots, die sich um das horizontale Hauptlichtmodul gruppieren.

Der breite Heckflügel mit optimiertem Profil spannt sich zwischen den Heckleuchten auf. Ein weiterentwickelter Antrieb garantiert die perfekte aerodynamische Balance, sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Verdeck. Dafür fährt der Flügel bei geschlossenem Dach 45 Millimeter, bei geöffnetem Dach 55 Millimeter aus. Auf dem hinteren Kofferraumdeckel ist wie bisher die dritte Bremsleuchte integriert. Die hohe Anzahl an LEDs führt zu einer homogenen Ausleuchtung der dritten Bremsleuchte. Das dadurch erzeugte Strichdesign greift die Lichtgrafik der Heckleuchten auf. Der 718 Boxster besitzt wie bisher ein mittig angeordnetes Einzelendrohr, während der 718 Boxster S mit einem mittig angeordneten Doppelendrohr die höhere Motorleistung auch optisch demonstriert.

Weiterentwickeltes Interieur mit neuem Porsche Communication Management serienmäßig

Im Cockpit des 718 Boxster werten neue Elemente die vertraute Porsche-Umgebung auf. Das Interieur besticht durch eine nochmals höhere Wertigkeit. Die Lederausstattung überzeugt durch den durchgängigen Nahtverlauf bis zum Ablagefach. Das überarbeitete Oberteil der Schalttafel reflektiert mit den erhabenen Lüftungsdüsen das betont dreidimensionale Design im Exterieur. Über das Sportlenkrad mit 375 Millimeter Durchmesser im Design des 918 Spyder lässt sich der Roadster noch präziser steuern. Optional ist das GT-Sportlenkrad mit 360 Millimeter Durchmesser. Für alle Lenkräder bietet Porsche die Option Multifunktion und Lenkradheizung an. Fünf neue Interieur-Farbtöne ermöglichen darüber hinaus eine noch individuellere Konfiguration der 718 Boxster.

Im Zentrum des überarbeiteten Interieurs steht das neue, serienmäßige Porsche Communication Management (PCM) einschließlich Handy-Vorbereitung, Audio-Schnittstellen und 110 Watt starkem Sound Package Plus. Das PCM lässt sich mit optionalen Modulen erweitern und den persönlichen Anforderungen anpassen. So umfasst das Connect-Modul eine Smartphone-Ablagefläche für die kabellose Anbindung des Smartphones an die Außenantenne, eine iPod-fähige USB-Schnittstelle in der Mittelkonsole, Apple CarPlay inklusive Sprachsteuerung “Siri” und Porsche Car Connect.

Alternativ ist das Navigationsmodul mit Sprachbedienung zur komfortablen Eingabe von Fahrzielen erhältlich. Es bietet eine verbesserte Kartendarstellung und zeigt Karten zweidimensional oder perspektivisch an. Auch 3D-Darstellungen sind in ausgewählten Gebieten möglich. Das Modul schließt die Karten-Updates innerhalb der ersten drei Jahre kostenfrei mit ein. Als Erweiterung des Navigationsmoduls steht das Connect Plus-Modul zur Verfügung. Es ermöglicht die einfache Einbindung des Smartphones in das PCM und die Nutzung von Online-Funktionen wie Info-Navigationsdienste, drahtloser Internetzugang für WLAN-Geräte und LTE-Telefonmodul.

© Porsche / Die Technik des neuen Porsche 718 Boxster

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