Fiat Panda Natural Power – der erste Zweizylinder-Turbo mit Erdgasantrieb

Der Fiat Panda Natural Power erweitert die Modellpalette des kultigen Autos um eine Version, die eine intelligente und gleichzeitig bewährte Alternative in einer Zeit darstellt, in der die Benzin- und Dieselpreise ständig ansteigen.

  • Neuer 0.9 TwinAir Turbo Natural Power mit 80 PS
  • Bestwerte weltweit: Kraftstoffverbrauch von 3,4 kg/100 km, 86 g/km CO2-Emission
  • 10% mehr Reichweite bei 30% besseren Fahrleistungen
  • Ab sofort in den Versionen Easy, Lounge und Trekking verfügbar
Der Fiat Panda ist das erste Auto weltweit, das mit einem Zweizylinder-Turbotriebwerk für Erdgas und Benzin ausgestattet ist; er ist spritzig, besitzt ein ausgezeichnetes Drehmoment und hervorragende Leistung pro Liter Hubraum, ist sparsam und bietet dennoch großen Fahrspaß.

Die Merkmale des neuen Panda – größere Spurweite sowie Hinterradaufhängung mit Torsionsachse und geringerer Wankneigung – tragen auch beim Panda Natural Power zu einem besseren Handling und mehr Komfort bei, wodurch das Fahrzeug noch sicherer wird und mehr Fahrvergnügen bietet.

Ausgestattet mit dem neuentwickelten, 80 PS starken Zweizylindermotor 0.9 TwinAir Turbo Natural Power garantiert der neue Panda geringe CO2-Emissionen (86 g/km) und hervorragende Verbrauchswerte (3,4 kg/100 km im kombinierten Zyklus). Beide Werte werden im Erdgasbetrieb erzielt. Insbesondere die Emissionswerte sind absoluter Rekord bei den Fahrzeugen der Fiat-Gruppe und gehören zu den niedrigsten Werten auf dem Markt.

Herausragend ist ebenfalls die Reichweite, die bei einer um 30 Prozent verbesserten Leistung im Vergleich zum Panda Classic 1.4 Natural Power um 10 Prozent gestiegen ist. Der Benzintank entspricht mit 35 Litern Fassungsvermögen nahezu dem des konventionellen monovalenten Antriebs. So garantiert der Panda TwinAir Turbo Natural Power dank bivalenter Auslegung zum Betrieb mit zwei Kraftstoffen maximalen Aktionsradius auch außerhalb des Netzes der Erdgastankstellen.

Durch die Anbringung der Gastanks am Unterboden des Fahrzeugs bleibt das Kofferraumvolumen mit 200 Litern im Vergleich zu den Benzin- oder Dieselvarianten des Fiat Panda nahezu unverändert. Dabei besitzen die Erdgasflaschen ein Fassungsvermögen von ca. 12 kg (entspricht 72 Litern bei einem Druck von 200 bar). So kostet eine komplette Gasfüllung gerade einmal 11,35 Euro (Durchschnittspreis im Oktober 0,946 €/kg).

Der bivalente TwinAir Turbo verfügt im Vergleich zur Benzinvariante über spezielle Elemente des Kraftstoffsystems, wie z.B. den Ansaugstutzen, die Injektoren, das elektronische Steuersystem des Motors und die Ventilsitze mit spezieller Geometrie aus verschleißfestem Material. Diese perfekte Integration aller Komponenten garantiert zusammen mit modernster Technik – wie dem revolutionären MultiAir-System und dem Turbolader – maximale Zuverlässigkeit, ohne dass die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs in der Erdgasversion eingeschränkt wäre.

Die beiden Kraftstoffzufuhrsysteme (Erdgas und Benzin) funktionieren unabhängig voneinander: normalerweise läuft das Fahrzeug mit Erdgas, so dass nur für den Startvorgang Benzin benötigt wird. Unmittelbar nach dem Anlassen wird automatisch auf das andere System umgeschaltet. Die Benzinversorgung ist nur dann erforderlich, wenn das Gas in den Gasflaschen nahezu aufgebraucht ist. Es ist jedoch immer möglich, durch einfaches Betätigen einer Taste auf dem Armaturenbrett von Erdgas auf Benzin umzustellen – und umgekehrt.

Die Preise des Fiat Panda Natural Power

Der Fiat Panda Natural Power ist ab sofort in den Versionen Easy, Lounge und der neuen Ausstattungslinie Trekking verfügbar.

Fiat Panda 0.9 TwinAir Turbo Natural Power 80 Easy € 15.590,- inkl. MwSt. u. NoVA

Fiat Panda 0.9 TwinAir Turbo Natural Power 80 Lounge € 16.590,- inkl. MwSt. u. NoVA

Fiat Panda 0.9 TwinAir Turbo Natural Power 80 Trekking € 17.050,- inkl. MwSt. u. NoVA

Dank des breiten Angebots ist Fiat heute auf dem Gebiet der werksseitig ausgestatteten Erdgasfahrzeuge (OEM) führend in Europa, zwischen 1997 und heute wurden hier mehr als 500.000 Einheiten (Pkw und Nutzfahrzeuge) verkauft. Dieser Spitzenwert hat mit dazu beigetragen, dass Fiat im fünften Jahr in Folge die Marke mit dem geringsten CO2-Ausstoß aller im Jahr 2011 in Europa verkauften Fahrzeuge ist mit einem Durchschnittswert von 118,2 g/km (4,9 g/km weniger als der Durchschnitt des Jahres 2010).

Beim Erdgasantrieb handelt es sich derzeit um eine der geeignetsten Techniken zur Verringerung der Luftverschmutzung und zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Erdgas ist nicht nur der „sauberste“ der heute verfügbaren Kraftstoffe, sondern auch bei weitem am günstigsten – wie Einsparungen von 50 Prozent im Vergleich zur Benzinversion zeigen (bezogen auf die Kraftstoffkosten pro Kilometer).

Im Vergleich zum Dieselantrieb setzen Erdgasfahrzeuge keine Partikel frei, die Stickoxidemissionen sind um ca. 90 Prozent geringer. Verglichen mit benzinbetriebenen Motoren garantieren Erdgasantriebe eine Reduzierung der Stickoxide um ca. 50 Prozent und des CO2-Ausstoßes um fast 25 Prozent und leisten so einen Beitrag zur Reduzierung des Treibhauseffekts und der Klimaveränderungen. Erdgasfahrzeuge sind für Tiefgaragen grundsätzlich zugelassen wie für Fähren und hätten in städtischen Umweltzonen uneingeschränkt Zugang.

In wirtschaftlicher Hinsicht überzeugt das Erdgas als echte Alternative zu den traditionellen Kraftstoffen. Im Vergleich zu Diesel oder Benzin ist Erdgas nur halb so teuer und verfügt dabei über die höchste Energiedichte. Daher kann man bei gleichem Wert an Treibstoff doppelt so weit fahren. Außerdem hat der Fiat Panda TwinAir Turbo Natural Power einen bivalenten Antrieb (Erdgas und Benzin), wodurch maximale Autonomie garantiert ist. Je nach Bundesland kann man zudem mit einer Förderung von bis zu 1.000,- Euro (Bundesland  Wien) bei der Anschaffung eines Erdgasfahrzeuges rechnen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der zur Entwicklung der Erdgasnutzung beigetragen hat, ist die hohe Sicherheit. Nach EPA-Standard (US-Umweltschutzagentur) gehört Erdgas zu den sichersten Kraftstoffen und steht auf Platz zwei hinter Diesel. Das Gas ist ungiftig und birgt nur ein geringes Brandrisiko – seine Dichte ist geringer als die der Luft. Bei einem versehentlichen Austritt tendiert es daher dazu, sich zu verflüchtigen und in die Höhe zu steigen, so dass keine gefährliche Konzentration entstehen kann.

© Fiat / Fiat Panda Natural Power

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