KIA SORENTO – UMFASSEND AUFGEWERTET

Kia Motors hat den Sorento in vielen Bereichen überarbeitet und präsentiert die Facelift-Version des SUVs auf dem Pariser Autosalon 2012 erstmals dem europäischen Publikum. Zu den umfassenden Veränderungen gehören eine neu strukturierte Karosserie sowie optimierte Antriebsstränge mit höherer Kraftstoffökonomie und reduzierten Emissionen – unter anderem durch eine neue Direkteinspritzung beim 2,4-Liter-Benziner. Hinzu kommen Verbesserungen bei Fahrkomfort, Handling und Kultiviertheit, zusätzliche Komfort- und Sicherheitselemente sowie ein modifiziertes Außendesign.

  • Überarbeitete Optik unterstreicht Premium-Qualität des Kia-SUVs
  • 2,4-Liter-Benziner jetzt mit Direkteinspritzung (GDI) und 192 PS
  • Höherer Fahrkomfort und besseres Handling durch stabilere Karosserie
  • „5 Sterne“-Sicherheit und neue Hightech-Assistenten

Von der 2009 eingeführten zweiten Generation des Kia Sorento wurden europaweit bisher mehr als 34.000 Einheiten verkauft. Sie knüpfte damit an die 2002 gestartete erste Modellgeneration an, die weltweit einen Gesamtabsatz von fast 900.000 Einheiten erreichte. Dieser SUV war damals ein Schlüsselmodell für unsere Marke, die bis dahin vor allem als Hersteller kleinerer Fahrzeuge wahrgenommen wurde. Mit der Einführung des Sorento begann sich das zu ändern,

sagt Benny Oeyen, Vice President Marketing and Product Planning von Kia Motors Europe

Der Sorento ist in den vergangenen zehn Jahren in den Medien und in der Öffentlichkeit auf äußerst positive Resonanz gestoßen und hat Tausende von neuen Kunden an unsere Marke herangeführt. Das Feedback der Sorento-Besitzer haben die Design- und Entwicklungs-Teams von Kia bei der jetzigen Überarbeitung stark berücksichtigt“, so Benny Oeyen. „Das Resultat ist weit mehr als bloße Kosmetik: Es ist ein neues Kia-Modell und ein großer Schritt vorwärts für unseren beliebten SUV.

Neues Front- und Heckdesign, verbesserte Aerodynamik

Die neue Außenoptik des Sorento mit modifiziertem Front- und Heckdesign sowie mehr Elementen in Wagenfarbe unterstreicht die Veränderungen im „Inneren“ des überarbeiteten Kia-SUVs – also die stabilere Struktur, die Neuerungen in Technik und Ausstattung sowie die Premium-Qualität. Durch den aerodynamischen Feinschliff der Oberflächen und Details konnte zudem der Luftwiderstand des Sorento weiter reduziert werden (cW-Wert 0,34).

Zu den auffälligsten Neuerungen im Außendesign gehören die veränderten Stoßfänger vorn und hinten, die auffälligen, hochkantigen Nebelscheinwerfer, der modifizierte Kühlergrill, die Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie eine veränderte Heckklappe und neu designte LED-Heckleuchten. Neben 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind für die Facelift-Version des Sorento zudem neue 19-Zoll-Leichtmetallfelgen (optional) verfügbar.

Ein neues Design zeigt auch das optional erhältliche zweiteilige Panoramadach. Durch den Wegfall der Mittelstrebe lässt es noch mehr Licht ins Interieur, zudem wird das durchgehende Sonnenschutz-Rollo nun elektrisch betrieben. Sieben neue Karosseriefarben unterstreichen den neuen Auftritt des Sorento.

Interieur mit Hightech-Elementen und luxuriösem Flair

Im Innenraum wurde durch zahlreiche Veränderungen ein hochwertiges Ambiente geschaffen, das je nach Ausführung und Optionen durch neue Hightech-Elemente geprägt ist. Das Interieur wird mit schwarzen oder beigen Stoffbezügen sowie optionaler Lederausstattung in Schwarz, Beige, Braun oder Schwarz-Weiß-Kombination angeboten (bei Active Pro).

Zu den Neuerungen, die dem Innenraum des wahlweise fünf- oder sieben-sitzigen Modells ein luxuriöses Flair geben, gehören vermehrt eingesetzte Soft-Touch-Oberflächen, mattverchromte Innentürgriffe, Schalter und Blenden (etwa an den Lüftungsauslässen), eine neue LCD-Instrumenteneinheit, die umgestaltete Zentralkonsole mit einem 7-Zoll-Display und eine veränderte Mittelkonsole. Die Automatik-Versionen verfügen zudem über einen neuen Lederschaltknauf und eine Schaltkulisse, bei der die Fahrstufen in einer Linie liegen, was ein sportlicheres Schalten erlaubt.

Darüber hinaus sind für die Facelift-Version des Sorento je nach Land und Ausführung zahlreiche Premium-Ausstattungselemente erhältlich, darunter elektrisch einstellbare Sitze mit Sitzheizung und Ventilationsfunktion, Sitzheizung für die zweite Sitzreihe, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, UV-reflektierendes Solarglas und eine Klimaanlage für die dritte Sitzreihe.

Der leicht abgesenkte Kabinenboden (minus 10 mm) macht den Einstieg bequemer, zudem genießen die Fondpassagiere eine größere Beinfreiheit (zweite Sitzreihe plus 30 mm, dritte Sitzreihe plus 9 mm). Schon das bisherige Modell bot ein sehr kultiviertes Fahrerlebnis. Durch etliche weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen haben die Kia-Ingenieure den überarbeiteten Sorento nun zu einem der leisesten Fahrzeuge seiner Klasse gemacht.

Überarbeitete Motoren reduzieren Verbrauch und Emissionen

In Österreich wird die Facelift-Version des Sorento je nach Land mit bis zu drei Motoren angeboten (ein Benziner, zwei Diesel), deren Leistung zwischen 150 bis 197 PS liegt. Der bisherige 2,4-Liter-Benziner wird von einem Benzindirekt-einspritzer (GDI) mit gleichem Hubraum abgelöst, der im Sorento sein Europa-Debüt gibt. Überarbeitet hat Kia auch den 2,2-Liter-Diesel, der hierzulande voraussichtlich der meistgefragte Motor sein wird. Beide Triebwerke zeichnen sich gegenüber ihren Vorgängern durch eine höhere Kraftstoffeffizienz aus.

Zu den neuen Komponenten des 2.4 GDI aus der „Theta II“-Baureihe gehören der Zylinderkopf, die Kolben, die Benzindirekteinspritzung und das Ansaugsystem. Gegenüber dem Vorgängermotor mit Multipoint-Einspritzung (MPI) konnte die Leistung des 2.4 GDI um 9 Prozent auf 192 PS gesteigert werden, das Drehmoment erhöhte sich um 6,6 Prozent auf 242 Nm. Trotz dieses deutlichen Leistungszuwachses konnten die Emissionen leicht gesenkt werden.

Die Diesel-Motoren der „R“-Familie von Kia sind bei den Kunden sehr beliebt und finden sich weltweit in vielen verschiedenen Kia-Modellen. Im Sorento hat sich der 2,2-Liter-Motor aus dieser Baureihe bewährt, der 197 PS leistet und in der Automatik-Ausführung ein Drehmoment von 437 Nm mobilisiert (Schaltversion: 421 Nm). In der Facelift-Version des Sorento verfügt der Turbodiesel mit Ladeluftkühlung (Turbocharged Intercooler, TCI) über ein neues System zur Abgasrückführung (Exhaust Gas Recirculation, EGR), durch das der CO2-Ausstoß auf bis zu 153 Gramm pro Kilometer reduziert wird.

Neben dem 2,2-Liter-Motor wird in manchen Ländern eine kleinere Turbodiesel-Variante mit 2,0 Liter Hubraum, 150 PS und 382 Nm Drehmoment angeboten. In Deutschland ist dieser Motor nicht erhältlich.

Sechsstufige Schalt- und Automatikgetriebe, Front- und Allradantrieb

Die modernen Getriebe und Antriebssysteme der Facelift-Version des Sorento wurden vom Vorgänger übernommen. Standardmäßig ist jedes Modell mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, alternativ wird je nach Ausführung eine Sechsstufen-Automatik angeboten. Wählen können die Kunden zudem zwischen Front- und Allradantrieb, wobei die 2WD-Versionen um etwa 60 Kilogramm leichter und im Verbrauch entsprechend sparsamer sind. In Österreich ist die Benzinvariante als 2WD oder AWD verfügbar. Der 2,0-l-Diesel wird in Österreich nur als 2WD angeboten, während der 2.2 CRDi ausschließlich als AWD angeboten wird.

Der elektronisch geregelte Allradantrieb des Sorento verteilt das Drehmoment nach Bedarf auf Vorder- und Hinterachse. In normalen Fahrsituationen auf der Autobahn oder in der Stadt leitet das AWD-System die gesamte Motorkraft an die Vorderräder. Verliert eines der Vorderräder die Bodenhaftung, wird bis zu 50 Prozent des Drehmoments automatisch an die Hinterräder geleitet. Auf extrem rutschigen Untergrund kann der Fahrer manuell den „Lock Mode“ einstellen, der bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometern die gleichmäßige Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterräder (50/50) fixiert.

Präziseres Fahrwerk, höherer Fahrkomfort, variable Servolenkung

Bei der Überarbeitung des Fahrwerks verfolgten die Kia-Ingenieure zwei Ziele: zum einen dem Fahrer eine noch bessere Rückmeldung zu geben, zum anderen ein kultiviertes Fahrverhalten zu gewährleisten, das hinsichtlich der Ausgewogenheit von Fahrkomfort und Handling im Spitzenbereich dieser Klasse liegt.

Grundsätzlich wurde das bisherige Konzept der Radaufhängung beibehalten, das auf MacPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten basiert. Neu konzipiert wurden aber die Hilfsrahmen, die die Vorder- und Hinterradaufhängung unterstützen und die nun eine stabilere Struktur haben. Dadurch können die Fahrwerkskomponenten präziser arbeiten, zudem dämpft die überarbeitete Aufhängung

auftretende Vibrationen noch effektiver. Größere Fahrwerksbuchsen, längere Längslenker an der Hinterachse und Hochleistungsstoßdämpfer sorgen für mehr Fahrstabilität und höheren Fahrkomfort. Die Lenkung ist mit 2,95 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag etwas direkter als beim Vorgängermodell, was zum guten Lenkgefühl und zur präzisen Fahrzeugkontrolle beiträgt. Zudem wird für die Facelift-Version des Sorento die neue variable Servolenkung Flex Steer™ angeboten. Mit dem dreistufigen System (Comfort, Normal und Sport) kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung den persönlichen Vorlieben oder der Verkehrssituation anpassen.

Neue, hochstabile Karosseriestruktur und modernste Assistenzsysteme

Die zweite Modellgeneration des Sorento wurde bei ihrer Einführung 2009 im Euro NCAP mit der Höchstwertung „5 Sterne“ ausgezeichnet. Inzwischen sind die Anforderungen des maßgeblichen europäischen Crashtests deutlich gestiegen. An diesen hohen Standards haben sich die Kia-Ingenieure bei der Weiterentwicklung der Karosseriestruktur und der Sicherheitsausstattung orientiert, um zu gewährleisten, dass auch die Facelift-Version des Sorento die Bestnote im Euro NCAP und im offiziellen USCrashtest NHTSA erhält.

Der Sorento des Modelljahres 2013 bietet den Insassen bei einem Front-, Seiten- und Heckaufprall einen noch besseren Schutz. Die neue Karosserie besteht zu 70 Prozent aus hochfestem Stahl, ein Wert, den nur wenige Fahrzeuge in dieser Klasse aufweisen können. Die hohe Festigkeit wird unter anderem mit Hilfe der innovativen Presstechnik der Warmumformung erreicht. Dabei wird Stahl auf 900 Grad Celsius erhitzt, um daraus extrem stabile Komponenten für den vorderen Stoßfänger, die zentralen Bodenträger und die hinteren Seitenträger im Boden zu pressen – und damit die Crashfestigkeit des Sorento zu erhöhen.

Die vorderen Federbeindome sind bei der Facelift-Version durch eine Stützstrebe verbunden, zudem ist die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 18 Prozent gestiegen. Diese stabile Basis für Fahrwerk und Lenkung erhöht sowohl die Spurstabilität als auch den Fahrkomfort.

Der überarbeitete Sorento verfügt standardmäßig über eine aktive Motorhaube (Active Hood System, AHS), die dem Fußgängerschutz dient. Bei einer Kollision schnellt der hintere Teil der Haube automatisch nach oben, um das Verletzungsrisiko für den Fußgänger bei einem Aufprall auf die Haube zu reduzieren.

Zu den Technologien, die die aktive Sicherheit steigern, gehören neben der Stabilitätskontrolle ESC unter anderem das Rückfahrkamerasystem KRSC (Kia Reversing Safety Camera) mit 130-Grad-Weitwinkelobjektiv an der Heckklappe, Xenon-Scheinwerfer und eine Berganfahrhilfe (Hill-start Assist Control, HAC), die beim Anfahren an Steigungen das Rückwärtsrollen verhindert. Darüber hinaus sind für die Facelift-Version des Sorento weitere hochmoderne Assistenzsysteme erhältlich, darunter ein

radargestützter Totwinkelassistent (Blind Spot Detection, BSD), ein Spurhalteassistent (Spurverlassen-Warnung, LDWS) mit Kamera oberhalb der Frontscheibe sowie das intelligente Parksystem SPAS (Smart Parking Assist System), das mit Hilfe von Ultraschallsensoren zuverlässig parallele Parkmanöver durchführt.

Ab sofort auch in Österreich

Der neue Kia Sorento ist ab Anfang Oktober, jetzt auch wahlweise als Siebensitzer, bei den Kia Partnern in Österreich verfügbar. Wie üblich bei Kia bietet auch der neue Sorento konkurrenzlose 7 Jahre Werksgarantie.

Technische Daten des Kia Sorento (Stand 03/14)

Download (PDF, 151KB)

Ausstattung und Preise des Kia Sorento (Stand 03/14)

Download (PDF, 712KB)

© Kia / Kia Sorento

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