Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle im MotorNews-Test

Nach dem markanten Jet-Fighter-Grill, wirkt das Facelift der dritten Outlander-Generation unauffällig und schlicht. Mit dem trapezförmigen Grill und den Chromleisten, welche das Drei-Diamanten-Markenlogo umschließen, sowie die nach hinten gezogenen Scheinwerfer unterstreichen das neue Design mit einem Touch stilbewussten Understatement und ziehen so die Blicke auf sich. Von der Seite betrachtet präsentiert sich uns der Outlander rund, bullig und solide.

Der niedere cw-Wert von 0,33 wirkt sich positiv auf Kraftstoffverbrauch und die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten aus. Die Bodenfreiheit von 183mm spricht nicht gerade für exorbitante Offroaderqualitäten, was mit den in Wagenfarbe lackierten Stoßfängern unterstrichen wird. Das Heck schließt mit einer schlichten, aber dennoch gelungenen Formensprach ab. Das Gimmick „elektrische Heckklappe“  kann vom Cockpit aus, wie auch per Fernbedienung betätigt werden. Die Heckklappe lässt sich so bequem öffnen bzw. schließen. Einziger Nachteil – sie kann im geöffneten Zustand bei Personen ab einer Körpergröße von 175 cm im Falle von Unachtsamkeit für Kopfschmerzen sorgen.

© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

Der Innenraum präsentiert sich komfortabel und voluminös. Die Zierleisten im vorderen Bereich des Fahrgastraums, sowie auch die Ledersitze lassen ein erstes Anzeichen von Luxus erhaschen. Bei rasanten Kurvenfahrten und im Gelände ist mit Stabilitätseinbußen im Seitenhalt zu rechnen. Mit bis zu sieben Sitzplätzen gehört der Outlander zu den Familien-SUVs. Die dritte Sitzreihe bleibt allerdings den kleineren Fahrgästen vorbehalten. Ein zusätzliches Merkmal, den Outlander als Familien-SUV zu sehen, ist der hohe Sicherheits-Standard, welcher beim Euro NCAP-Crashtest 2012 mit 5***** Sternen ausgezeichnet wurde. Hier geht es zur Website von Euro NCAP: Outlander Euro NCAP Bewertung

© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

Ein weiteres Einsatzgebiet – der Outlander als Transport-SUV. Mit wenigen Handgriffen ist die zweite und mit nur einem Handgriff die dritte Sitzreihe im Boden des Innenraums verschwunden, welcher dann Platz für 28 Bierkisten bietet.

© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

Der erste Eindruck des Cockpits mag etwas steif und kühl erscheinen, was sich jedoch nach dem betätigen des Motorstartknopfes ins Gegenteil kehrt. Das MMCS (Mitsubishi Multi Communication System) befindet sich in der Mitte des Armaturenbrettes und ist mit einem Navigationssystem, CD/Radio/DVD, Touch Screen und 2 SD-Slots ausgestattet. Weiteres dient es auch als Monitor für die Rückfahrkamera. Der darüber platzierte Schriftzug „Rockford Fosgate“ steht mit 9 Boxen und 710 Watt Leistung für ein Soundvergnüngen der Premiumklasse. Zwischen Tourenzähler und Tacho befindet sich das mehrfarbige LCD-Mulitinfodisplay, welches u.a. nützliche Fahrzeug- und Routeninformationen, sowie die Außentemperatur anzeigt.

Für weiteren Komfort und Sicherheit sorgen u.a.:

  • Lenkrad mit Bluetooth, Audiokontrolle, sowie Tempoautomatik und Speedlimiter
  • Schlüsselloses Schließ- und Startsystem (KOS)
  • Hub- und Schiebedach mit Sonnenrollo
  • AUTO STOP & GO – Funktion (AS&G)
  • Xenonlich “‘WIDE-VISION”
  • 2-Zonen Klimaautomatik
  • Licht- und Regensensor
  • Berganfahrhilfe
  • Regensensor
  • 7 SRS Airbags
© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

Bewegt werden die knapp 1,6 Tonnen von einem 2,2 Liter 110kW/150PS starken Commonrail Direkteinspritzer, welcher zwischen 1.700-2.500 UpM das max. Drehmoment von 380Nm entfacht.
Der mit einem manuellem 6-Gang Schaltgetriebe ausgestattete Outlander erreicht eine Höchst-geschwindigkeit von 200 km/h. Im Testverbrauch lag der SUV zwischen 6,8 und 7,5 Litern auf 100 km, was bei einem Tankinhalt von 60 Litern für rund 760 km Reichweite sorgt.
Fürs Gelände steht ein elektronisch gesteuertes 4WD System mit 3 Modis zur Verfügung – 4WD Eco, permanenter 4WD Antrieb und permanenter 4WD Antrieb mit erhöhtem Kraftfluss auf die Hinterachse. Bei normalen Straßenverhältnissen fährt der Outlander im Eco-Modus im 2WD Betrieb.
Neben der im MotorNews-Test gefahrenen Dieselversion steht auch ein 2,0 Liter MIVEC Benziner mit ebenfalls 110kW/150PS, welcher als 2WD oder 4WD erhältlich ist, zur Verfügung. Beide Motorvarianten sind mit manuellem Schaltgetriebe und als Automatik erhältlich.

© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

MotorNews Resümee:
Den Outlander sehen wir als geräumige Offroad-Reiselimousine, welche sich lieber auf der befestigten Straße fortbewegt. Ist Raum gefragt, so lässt sich der neue Outlander bei Bedarf auch als Transporter zweckentfremden. Die 2WD-Benzinerversion ist ab EUR 24.990,- zu haben – unser Test-Modell Instyle 2,2 DI-D mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe schlägt mit EUR 40.990,- zu Buche.

© MotorNews, kw / Mitsubishi Outlander 2,2 DI-D Instyle 2013

Den Outlander als Plug-in-Hybrid EV-Modell gibt’s ab Mitte 2013.
Weitere Informationen: Outlander Plug-in-Hybrid

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