Nissan gibt Ausblick auf die Tankstelle der Zukunft

Nissan präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon gemeinsam mit dem renommierten Londoner Architekturbüro Forster + Partners sein Konzept der vollvernetzten Mobilität. Darin könnte das Elektroauto selbst zur Tankstelle werden und die klassische Station ersetzen.

  • Elektrofahrzeuge und Null-Emissions-Technologien beeinflussen Stadtdesign
  • Mobilität der Zukunft verändert Alltag
  • Zusammenarbeit mit renommiertem Londoner Architekturbüro Forster + Partners

Ein zweiminütiges Video zeigt, wie sich das Leben durch die technologischen Entwicklungen verändern könnte.

Die automobile Hauptrolle spielen der vollelektrische Nissan Leaf und das futuristische IDS Concept, das auf dem Genfer Salon seine Europapremiere feiert. Die Nissan Vision offenbart eine Welt, in der Autos mit der Umgebung kommunizieren und emissionsfrei sowie dank Piloted Drive auch autonom unterwegs sind.

In modernen Technologien stecken viele Antworten auf Fragen, mit denen wir uns heute in den Städten auseinandersetzen. Ihre Kraft entfalten diese Technologien aber erst durch wirkungsvolle Integration,

erläutert Paul Willcox, Chairman Nissan Europe.

Wir sind bereits seit 2010 Vorreiter bei der Null-Emissions-Technologie, doch unsere Vision geht noch einen Schritt weiter. Wir glauben, dass die Zukunft der Mobilität auf die richtige Infrastruktur und Umgebung angewiesen ist. Wir suchen reale, praktikable Lösungen.

Die nun vorgestellte Vision greift eine Reihe von Nissan Technologien wie Vehicle-to-Grid (V2G), Batteriespeicher, kabelloses Aufladen, autonome Fahrsysteme und Konnektivität auf. Zusammengenommen können sie die Art revolutionieren, wie Energie in europäischen Großstädten genutzt und verteilt wird.

Die Integration von Null-Emissions-Technologien im Alltag schafft intelligente und nachhaltigere Städte. Dieses Konzept muss jedoch über das reine Fahrzeug hinausgehen, es muss den Kern all unserer Aktivitäten bilden,

erklärt David Nelson, Head of Design bei Foster + Partners.

Mit der steigenden Nachfrage nach alternativen Quellen wie dem Elektroantrieb wird der Bedarf eines nachhaltigen und innovativen „Tankstellen“-Netzes umso wichtiger. Schon heute leben 54 Prozent aller Menschen weltweit in Großstädten, 2050 werden nach WHO-Angaben sogar sieben von zehn Menschen in urbanen Großräumen leben. Die Infrastruktur muss mit diesem Wachstum Schritt halten.

Nissan testet derzeit in Europa V2G-Systeme, die mit recycelten Batterien aus Elektroautos kombiniert werden können. Fahrer von Stromern werden dadurch zu „Energieversorgern“, die grüne Energie speichern und zurück ins öffentliche Netz speisen können. Umweltorganisationen zufolge kann bis 2050 beinahe der gesamte weltweite Energiebedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Foster + Partners
Foster + Partners ist eines der weltweit innovativsten Architekturbüros. Das Unternehmen wird durch den Gründer und Vorsitzenden Norman Foster und seine Partner geleitet. Das 1967 in London gegründete Architekturbüro unterhält neben dem Hauptsitz in London ein globales Netzwerk an Designstudios. In den letzten 50 Jahren war das Unternehmen Vorreiter in nachhaltiger Architektur in einem weiten Bereich von Stadtplanung über öffentliche Infrastruktur, Flughäfen, öffentliche und kulturelle Gebäude und Büros bis hin zu Privatwohnungen. Das Studio gelangte zu internationalem Ruf mit Gebäuden wie dem weltweit größten Flughafenterminal von Peking, dem Hauptsitz von Swiss Re in London, dem Firmensitz von Hearst in New York, dem Millau Viaduct in Frankreich, die Reichstagskuppel in Berlin, dem Great Court des Britischen Museums in London, den Hauptsitzen von HSBC in Hongkong und London sowie der Firmenzentrale der Commerzbank in Frankfurt. Das Architekturbüro erhielt mehr als 680 Auszeichnungen und gewann über 120 nationale und internationale Ausschreibungen.

 

 

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