Nissans Zukunft des Autofahrens

Der Auftritt von Nissan auf dem Genfer Autosalon findet vor dem Hintergrund einer ausgesprochen erfreulichen Geschäftsentwicklung statt. Nissan kann auf sechs Jahre mit ununterbrochenen Steigerungsraten in Europa zurückblicken und feierte im Kalenderjahr 2015 eine Rekordbilanz: Mit 715.623 Fahrzeugen wurde das beste europäische Verkaufsergebnis in der Geschichte des Unternehmens erzielt. Auch Österreich hat zu diesem Wachstum beigetragen: Im selben Zeitraum stiegen die Pkw-Zulassungen hierzulande um 14,5% auf 7.213 Einheiten.

Dennoch: Nissan blickt in Genf nicht zurück, sondern in eine bereits nahe Zukunft. Der diesjährige Stand steht ganz im Zeichen der Vision „Intelligent Mobility“. Unter diesem Leitmotiv will Nissan eine Mobilität, die frei von Emissionen ist und keine fatalen Verkehrsunfälle verursacht, verwirklichen. Um diese Ziele zu erreichen, verfolgt Nissan langfristige Strategien und tätigt seit Jahren umfassende Investitionen. Wie bereits bei der Elektromobilität will Nissan als Schrittmacher und Technologieführer in diese neue Ära des Autofahrens aufbrechen.

Autonomes Fahren: Nissans ehrgeizige Pläne

Die Ära des autonomen Fahrens beginnt bei Nissan bereits im kommenden Jahr. 2017 wird der Qashqai als erstes Serienfahrzeug von Nissan pilotiertes Fahren anbieten.

Dieses Modell wird in der Lage sein, durch aktive Lenkeingriffe innerhalb spezieller Geschwindigkeitsparameter auf Autobahnen und Schnellstraßen selbsttätig die Spur und im dichten Verkehr zudem den Sicherheitsabstand zu halten. Damit wird der Fahrer deutlich entlastet, speziell im Stop-and-Go-Verkehr.

In den folgenden Jahren werden weitere Modelle von Nissan mit immer komplexeren Möglichkeiten zum pilotierten Fahren ausgestattet werden, etwa „multi-lane control“ für selbsttätigen Spurwechsel. Gegen Ende des Jahrzehnts soll schließlich pilotiertes Fahren in Innenstädten mit Kreuzungsverkehr folgen.

Das Ziel von Nissan ist klar: Bis zum Jahr 2020 will Nissan eine ganze Palette an Fahrzeugen anbieten, die in der Lage sind, autonom zu fahren.

EUROPAPREMIERE: Nissan IDS Concept

» weitere Informationen zum Nissan IDS Concept

Wie ein Fahrzeug aussehen könnte, das „Intelligent Mobility“ auf effiziente Weise verpackt, zeigt Nissan mit dem IDS Concept. Neben seinem Elektroantrieb mit deutlich erhöhter Reichweite und der Möglichkeit zum autonomen Fahren beschreitet das Konzeptfahrzeug auch stilistisch neue Wege. Dabei lag der Fokus der Designer insbesondere auf aerodynamischer Exzellenz. Kein Wunder: Die strömungsgünstige Form verringert den Energiebedarf bei höheren Geschwindigkeiten und verringert Windgeräusche im Innenraum.

Intelligente Mobilität: Nissan präsentiert seine Vision für den Verkehr der Zukunft

  •  Emissionsfreie Fahrzeuge und null Verkehrstote als Ziel
  • Drei Säulen als Basis für dieses Konzept
  • Tests mit autonom fahrenden Fahrzeugen noch 2016

Damit will der japanische Automobilhersteller dem Ziel eines emissions- und unfallfreien Straßenverkehrs näher kommen. Als Grundlage für die weitere Produktentwicklung beschäftigt sich Nissan unter anderem damit, wie Fahrzeuge in Zukunft angetrieben und bewegt werden und wie sie besser in der Gesellschaft verankert werden.

Unsere Vision von intelligenter Mobilität dient als Fundament, um Kunden auf der ganzen Welt in eine sicherere und nachhaltigere Zukunft zu führen,

erläutert Carlos Ghosn, CEO und Präsident von Nissan.

Nissan hat dazu eine langfristige Strategie entwickelt, die mit kräftigen Investitionen in Forschung und Entwicklung einhergeht. Dies ermöglichte bereits 2010 die Einführung des Leaf, des weltweit ersten in Serie produzierten Elektroautos – Jahre vor allen Wettbewerbern. Wir haben auch die Entwicklung von Technologien für das autonome Fahren vorangetrieben, die ab 2020 in einer Reihe von Serienmodellen erhältlich sind. Durch diese Maßnahmen kann Nissan möglichst vielen Kunden die Vorzüge der Elektromobilität und des autonomen Fahrens bieten und so den Weg in ein neues Mobilitäts-Zeitalter ebnen.

 Das intelligente Mobilitätskonzept basiert auf drei zentralen Säulen:

  • Nissan Intelligent Driving – steigert das Vertrauen von Autofahrern mithilfe autonomer Fahrsysteme (Piloted Drive)
  • Nissan Intelligent Power – mehr Effizienz und Leistung, insbesondere durch Elektrofahrzeuge
  • Nissan Intelligent Integration – schafft neue Verbindungen zwischen Autos und Gesellschaft

 Nissan Intelligent Driving: Autonomes Fahren

Beim Nissan Intelligent Driving geht es vor allem um Leistung, Komfort und Sicherheit: Kein Stress mehr auf dem täglichen Weg zur Arbeit, kaum noch Gefahren durch unsichere Fahrbedingungen. Schon heute können sich Autofahrer darauf verlassen, dass moderne Autos Gefahren erkennen und entsprechend reagieren. Mit dem Nissan Safety Shield, das verschiedene Sicherheitssysteme wie einen Spurhalte-Assistenten und einen autonomen Notbremsassistenten kombiniert, nimmt der japanische Automobilhersteller in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Darauf aufbauend treibt Nissan auch das autonome Fahren voran.

Innerhalb der nächsten vier Jahre wird Nissan mehrere Modelle mit autonomen Fahrsystemen in Europa, Japan, China und den USA einführen. Dabei handelt es sich um populäre Modelle für große Zielgruppen zu bezahlbaren Preisen. Das erste Modell wird noch im laufenden Jahr in Japan eingeführt. In Europa starten zudem Demonstrationsfahrten, ehe der Nissan Qashqai ab 2017 als erstes Fahrzeug mit Piloted Drive teilautonom auf europäischen Straßen unterwegs ist.

Autonome Fahrsysteme sind seit langem Bestandteil unserer Forschung und Entwicklung. Wir führen bereits seit 2013 ausgiebige Tests auf den Straßen durch,

erklärt Daniele Schillaci, Executive Vice President Global Marketing & Sales bei Nissan.

Sie bestätigen die Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit von Nissan Piloted Drive unter realen Bedingungen.

 Nissan Intelligent Power: Effiziente Antriebe

Nissan ist die weltweit führende Automobilmarke bei Elektrofahrzeugen. Die leise und kraftvolle Beschleunigung sowie steigende Reichweiten bilden dabei die Grundlage für ein eindrucksvolles Fahrerlebnis. Aus diesem Grund verbessert Nissan kontinuierlich die Energiedichte und Leistung der Batterien seiner Elektroautos. Das Nissan IDS Concept, das auf dem Genfer Autosalon seine Europapremiere feiert, verfügt beispielsweise über eine 60 kWh starke Batterie und bis zu 550 Kilometer Reichweite*.

Nissan reduziert außerdem die Ladezeiten von Elektrofahrzeugen und arbeitet an weiteren Einsatzmöglichkeiten für den Elektroantrieb – etwa innerhalb eines Brennstoffzellenantriebs – um die Entwicklung neuer Energien zu fördern und die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen zu verringern.

Ein weiterer Beweis für Nissan Intelligent Power sind kontinuierliche Verbesserungen an klassischen Verbrennungsmotoren: Kleinere Turbomotoren und das Xtronic Automatikgetriebe verbinden hohe Effizienz mit kraftvoller Beschleunigung und einer direkten Rückmeldung.

Nissan beschäftigt sich mit verschiedenen Energiequellen für die Fahrzeuge von morgen und investiert kontinuierlich in unterschiedliche Technologien,

so Schillaci.

Unsere Leaf Kunden sind hochzufrieden und haben mit ihren Elektroautos inzwischen mehr als 2,1 Milliarden Kilometer zurückgelegt – ein Beleg für unsere Kompetenz im Bereich der Elektromobilität und für unsere Fähigkeit, fortschrittliche und intelligente Technologien einzuführen.

Nissan Intelligent Integration: Clevere Lösungen

Was kann ein Automobilhersteller für die Gesellschafft tun? Und wie kann er zu sauberer Luft und höherer Verkehrssicherheit beitragen? Die Antwort lautet: Vernetzung. Die Vernetzung von Autos, Menschen und der Infrastruktur sowie die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos schaffen die notwendigen Voraussetzungen.

Nissan unterstützt die Vernetzung von Autos und Straßen, Informations- und Stromnetzen, damit sich zum Beispiel Staus reduzieren und Carsharing-Angebote effektiver nutzen lassen.  Der japanische Autohersteller beteiligt sich darüber hinaus weiterhin am Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos in Europa, Japan, Mexiko und den USA: Bislang wurden mehr als 10.500 Schnellladestationen aufgestellt. In Europa arbeitet Nissan intensiv mit weiteren Partnern zusammen, um den Ausbau barrierefreier, also für alle Elektroautos nutzbarer Ladestationen voranzutreiben – und so die Akzeptanz für die Technik zu erhöhen.

Universelle Vernetzung erwarten auch Käufer zunehmend von ihrem Auto – gewissermaßen als Verlängerung ihrer persönlichen und Arbeits-Geräte. Nissan hat sich auf die Fahne geschrieben, Fahrzeuge als Teil dieses vernetzten Ökosystems zu entwickeln.

Intelligent Integration verknüpft die Nissan Initiativen mit der Gesellschaft. Intelligente Mobilität erhöht nicht nur den Fahrspaß, sondern ist auch ein wichtiger Schritt hin zu einem emissionsfreien und unfallfreien Straßenverkehr,

fasst Schillaci zusammen.

Diese Ziele erfordern ein größeres Engagement der Autohersteller. Wir müssen mit Zulassungsbehörden zusammenarbeiten und Gesetzgebung und Normen anpassen, um das autonome Fahren zu unterstützen.

Mit dem Nissan Safety Shield, kamerabasierten Technologien und den erfolgreichen Elektrofahrzeugen sind viele Bestandteile der Nissan Intelligent Mobility bereits heute verfügbar. Der nächste Schritt ist die Einführung von Fahrzeugen mit autonomen Fahrsystemen, die noch in diesem Jahr in Japan und ab 2017 auch in Europa erfolgt. Carsharing, integrierte Verkehrsmanagement-Systeme und kabellose Lademöglichkeiten sind weitere Komponenten der Nissan Vision einer intelligenten Mobilität der Zukunft.

  • Nach NEDC (New European Driving Cycle)

© Nissan / Nissans Zukunft des Autofahrens

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