Porsche Holding Salzburg und Universität Salzburg gehen Forschungskooperation ein

Heute haben Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, Professor Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg, und Professor Dr. Manfred Tscheligi, Leiter des Center for Human-Computer Interaction (HCI), in Salzburg eine zukunftsweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

  • Feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erfolgt
  • PHS-Geschäftsführer Alain Favey: „Investition in digitale Zukunft.“
  • Forschungsprojekt „Automotive Retail Lab“ startete im April 2016
  • Kooperationsdauer bis Ende 2017
  • Thema: Entwicklung von einzigartigen Kauferlebnissen von Fahrzeugen in der Zukunft

Das Forschungsprojekt läuft unter dem Namen „Automotive Retail Lab“. Das Thema ist, darin einzigartige Kauferlebnisse für Fahrzeugkunden zu entwickeln.

Diese Zusammenarbeit ist eine Investition in unsere digitale Zukunft.,

sagte Alain Favey in seiner Rede anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Für Kunden einzigartige Kauferlebnisse entwickeln

Der Automobilhandel ist im Wandel. Das Verhalten der Konsumenten verändert sich aufgrund neuer, digitaler Möglichkeiten laufend. Die Porsche Holding Salzburg als größtes und erfolgreichstes Automobilhandelshaus in Europa hat es sich zum Ziel gesetzt, auch in der digitalen Zukunft eine führende Rolle einzunehmen.

Die Universität Salzburg und das HCI sind aufgrund des langjährigen Forschungsschwerpunkts im automotiven Bereich der ideale Partner für uns,

so Alain Favey.

Diese Kooperation setzt die Tradition der Universität Salzburg im Bereich von forschungsgeleiteten Industriekooperationen fort. Besonders mit Leitbetrieben wie der Porsche Holding Salzburg können dadurch wesentliche inhaltliche Synergien entwickelt werden und gemeinsam zukünftige Innovationen entstehen,

definiert Rektor Heinrich Schmidinger den Mehrwert für die Universität Salzburg.

Zwei Forschungsthemen

Wie könnte der Schauraum der Zukunft aussehen? Kann man das Erlebnis eines Autokaufs und dessen Prozesse mit digitalen Mitteln optimieren? Antworten auf diese und weitere Fragen verspricht man sich von der Forschungskooperation, die im April dieses Jahres gestartet ist. Die Kooperationsdauer ist bis Ende 2017 anberaumt. Das höchst interdisziplinäre Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dr. Manfred Tscheligi besteht aus wissenschaftlichen Mitarbeitern des Centers for Human-Computer Interaction und des Fachbereichs Chemie und Physik der Materialien und wird von Fachkräften der Porsche Holding Salzburg unterstützt. Geforscht wird zu zwei Themen: Zum ersten werden alle Bereiche, bei denen es zum Kontakt mit Kunden kommt, analysiert und Potenziale erhoben. Zum zweiten wird die optimale Unterstützung der Porsche Holding-Verkaufs- und Servicemannschaft mit interaktiven Elementen wie Tablet-PCs geprüft. In das Projekt sind drei Einzelhandelsstandorte der Porsche Inter Auto eingebunden.

Wenn es um hochkomplexe Produkte wie Fahrzeuge geht, wird ein ausschließlich digitales Einkaufen, beispielsweise über Online-Shops, auch in näherer Zukunft die Ausnahme bleiben. Im Forschungsprojekt konzentrieren wir uns deshalb auf den besonderen Mehrwert einer Shopping-Experience im Ausstellungsraum, welcher die Interaktion mit den physischen, sensorischen Qualitäten des Produktes um digitale Inhalte erweitert. Erst wenn die digitalen besser mit den physischen Qualitäten realer Fahrzeuge verschmelzen, kann ein durchgängiges Einkaufserlebnis für den Kunden ermöglicht werden,

erklärt Professor Manfred Tscheligi die Relevanz von Schauräumen für den Kunden.

Salzburg ist ein fruchtbarer Boden für Wissenschaft und Forschung. Wir haben gerade die Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 unseres Landes beschlossen und darin vor allem eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als wesentliches Ziel unserer Forschungs- und Innovationspolitik verankert. Gerade Kooperationen wie diese zwischen unserer Universität und der Porsche Holding Salzburg leisten zur Innovationsfähigkeit unserer Region einen wesentlichen Beitrag. Wir brauchen Innovationen um den Wirtschaftsstandort und damit auch die hohe Lebensqualität in Salzburg weiter erhalten zu können. Ich gratuliere den Kooperationspartnern und bin überzeugt, dass es ein WIN-WIN- Situation für alle Beteiligten darstellt,

sagte Dr. Brigitta Pallauf, Landtagspräsidentin in Salzburg.

DI Harald Preuner, Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt Salzburg, unterstrich die Bedeutung der Forschungsvereinbarung mit den Worten:

Ich freue mich über diese wissenschaftliche Kooperation zwischen einem wichtigen Salzburger Handelsunternehmen und der Universität Salzburg. Ich sehe es sehr positiv, dass man sich schon heute Gedanken über die Kundenwünsche der Zukunft macht.

Über das Center für Human-Computer Interaction
Das Center für Human-Computer Interaction wurde 2004 ursprünglich als Forschungsbereich des ICT&S-Centers gegründet (auch in enger Anbindung an den Fachbereich Computerwissenschaften). Seit 2016 ist es eine besondere Einrichtung der Universität Salzburg und ist mit rund 40 MitarbeiterInnen auch in vielfältigen Industriekooperationen tätig. Das interdisziplinäre Team des Centers setzt sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Computerwissenschaften, Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaften, Design oder Multimedia zusammen.
Über die Porsche Holding Salzburg
Die Porsche Holding Salzburg ist das größte und erfolgreichste Automobilhandelshaus Europas. Das Salzburger Handelsunternehmen wurde 1949 gegründet und ist heute in 22 Ländern in West- und Südosteuropa sowie in China, Kolumbien und Chile tätig. Seit 1. März 2011 ist die Porsche Holding Salzburg eine 100-Prozent-Tochter der Volkswagen AG.

 

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