Range Rover Evoque Cabriolet

Mit dem neuen Range Rover Cabriolet betritt Land Rover gleich zwei Mal Neuland: Das weltweit erste Cabrio in der Klasse der kompakten Premium-SUV und das erste Cabrio-Serienmodell mit Range Rover-Logo geht an den Start.

DESIGN UND TECHNOLOGIEN

Der britische SUV-Spezialist bietet seine jüngste Modellneuheit in den beiden reichhaltig bestückten Ausstattungsvarianten SE Dynamic und HSE Dynamic an. Beiden Ausführungen gemeinsam ist ein hochwertiges Interieur, unter anderem mit vier lederbezogenen Einzelsitzen und der neuesten Entwicklungsstufe des Infotainmentsystems von Jaguar Land Rover, InControl Touch Pro, das optional exklusiv im Range Rover Evoque Cabriolet verfügbar ist.

Von außen unterscheidet sich das neue Evoque Cabriolet bis auf sein wärme- und schallgedämmtes Stoffdach nur geringfügig von seinen Modellgeschwistern. Wie der Evoque Fünftürer und das Coupé zeigt auch die neue offene Variante ein konsequent modernes Karosseriedesign mit eleganten Proportionen – und dies im geöffneten wie im geschlossenen Zustand. Das Platzangebot im Interieur wie im Kofferraum ist dabei im Übrigen immer gleich groß, da das leichte und praktische Verdeck platzsparend im Heck verschwindet.

Gerry McGovern, Land Rover Design Director und Chief Creative Officer:

Als wir das Evoque Cabriolet erstmals als Studie der Öffentlichkeit präsentierten, erhielten wir ein überwältigend positives Echo. Daher war es ein absolut logischer Schritt, die Studie in Serie gehen zu lassen. Unsere Designstrategie folgt dabei der Maxime, den unverwechselbaren Charakter des Evoque zu bewahren. Das Resultat präsentiert sich nun als ultimativer Ausdruck von Spaß und Vielseitigkeit – und das unter dem Markenzeichen unseres Verkaufsschlagers Evoque, der auf diese Weise unserer Marke wiederum neue Kundengruppen erschließen wird.

Design-Dynamik

Den Land Rover-Designern gelang ein Kunststück: Sie transferierten den progressiven und dynamischen Charakter des Evoque-Designs ohne Abstriche auf das neue Cabriolet – und dies im geschlossenen wie im offenen Zustand. Eine robuste Verdeckkonstruktion mit Stoffdach und Spriegel fügt sich in die charakteristische Silhouette ein, die auch in dieser abgewandelten Form dem beliebten Original treu bleibt. Die ausgeklügelte Z-Faltung sorgt dafür, dass das zusammengeklappte Verdeck bündig im Evoque-Heck verschwindet. Untermalt wird das schlanke und dynamische Profil darüber hinaus mit den neuentwickelten rahmenlosen Türen des Cabriolets.

Die neue offene Version platziert sich an der Spitze des Evoque-Modellangebots. Beleg dafür ist die Wahlmöglichkeit unter den beiden üppig bestückten Ausstattungsalternativen SE Dynamic und HSE Dynamic. Beide Varianten kennzeichnet ein Karosseriedesign mit einem kraftvoll wirkenden, tiefer heruntergezogenen Frontstoßfänger mit größeren Lufteinlässen und – im Fall des HSE Dynamic – schmalen LED-Nebelscheinwerfern. In Wagenfarbe lackierte Schwellerleisten senken optisch den Fahrzeugschwerpunkt, während der dynamische Heckstoßfänger mit zwei Auspuffendrohren versehen ist.

Sichtbare Dynamik ist auch das passende Stichwort für den Kühlergrill, der über einen geometrischen Gitternetzeinsatz verfügt, sowie für die Einfassungen der Lufteinlässe und für die Palette der Leichtmetallfelgen. Hier kann das Evoque Cabriolet mit insgesamt elf verschiedenen Raddesigns samt unterschiedlicher Oberflächen bestückt werden, lieferbar in Größen von 17 bis 20 Zoll. Darunter befinden sich mehrere neue Lösungen mit 18, 19 und 20 Zoll Durchmesser – und vier exklusive Premium-Oberflächen für die 20-Zöller: Polished Finish, Satin Black, Technical Grey und Diamond Turned Finish.

Die Modellvariante SE Dynamic verfügt über mehrere Elemente in Brunel Silver: Lufteinlässe an den Seiten und in der Motorhaube sowie Kühlergrill- und Nebelscheinwerfereinfassungen. Den HSE Dynamic wiederum kennzeichnen verschiedene Stylingkomponenten in edlem Narvik Black, kombiniert mit Motorhauben-Lufteinlässen in Hochglanzschwarz. Beiden Ausstattungsversionen gemeinsam ist die vordere Abschleppöse in Corris Grey.

Wie in der gesamten Evoque-Reihe steht auch beim neuen Cabriolet das schicke Black Pack in der Optionsliste. Das Designpaket verschafft dem Modell eine noch eindrucksvollere Präsenz – zum Beispiel mit 20-Zoll-Alufelgen in Satin Black, mit Scheinwerfern und Nebelscheinwerfern aus abgedunkeltem Glas, zahlreichen weiteren Karosseriedetails in Narvik Black und schwarzen Auspuffendrohren.

Bei Nacht zeigt das Evoque Cabriolet einen weiteren Hingucker: eine Umfeldbeleuchtung in den Außenspiegeln, die an beiden Seiten dem Umriss des offenen Evoque auf den Boden projiziert und so den Bereich um die Vordertüren auf besondere Weise illuminiert.

Auf den ersten Blick wirkt das neue Evoque Cabriolet unterhalb der Glaslinie absolut identisch mit dem bekannten Coupé. Doch dieser Eindruck stimmt nur bedingt: Hinter den Vordertüren wurde der Aufbau in weiten Teilen neu konstruiert, um Platz für die zusammengefaltete Dachkonstruktion zu schaffen. So erhielten die oberen Bereiche der hinteren Kotflügel für die Unterbringung des Verdecks eine neue und durchdachte Form – ergänzt um eine logischerweise komplett neue Heckklappe samt verändertem Spoiler. Der innovative Scharniermechanismus des Verdecks erlaubt dabei die Realisierung einer großen Hecköffnung, was die Beladung des Kofferraums vereinfacht. Der Heckspoiler wiederum enthält die dritte LED-Bremsleuchte und optimiert mit seiner aerodynamisch günstigen Form die Handlingeigenschaften des Cabrios.

Das neue Range Rover Evoque Cabriolet kann in insgesamt 13 Lackfarben geordert werden, darunter die neuen Metallictöne Baltoro Ice und Waitomo Grey. Passend zum in Ebony Black gehaltenen Stoffdach erhalten dabei generell die Außenspiegel und die obere Hälfte des Heckspoilers eine Oberfläche in Narvik Black.

Breites Ausstattungsangebot erleichtert Individualisierung

Im Innenraum stehen beleuchtete Einstiegsleisten, die mit einem Schriftzug nach Wahl versehen werden können, oder Leisten im “Union Jack”-Design zur Verfügung. Darüber hinaus bringen polierte und eloxierte Schaltwippen, ein rot eloxierter Getriebewählknopf oder sportliche “Union Jack”-Teppichmatten eine persönliche Note ins Cabrio-Interieur.

Gleiches gilt für das Karosseriedesign, das unter anderem mit glänzend lackierten Schwellerrohren, Lufteinlässen und Außenspiegelkappen im Carbon-Fibre-Finish oder exklusiven Ventilkappen verschönert werden kann.

Zugleich bleibt das Evoque Cabriolet ein durch und durch praktisches Auto. Dies dokumentiert er zum Beispiel mit seiner Zugkraft von bis zu 1,5 Tonnen samt der Möglichkeit, eine abnehmbare Anhängerkupplung zu montieren.

Adaptive Voll-LED-Scheinwerfer

Land Rover bietet für seinen Neuling drei verschiedene Scheinwerferlösungen an: als Standardausrüstung Halogenlampen im SE Dynamic und Bi-Xenon-Scheinwerfer im HSE Dynamic sowie als Option adaptive Voll-LED-Scheinwerfer.

Die hochmodernen LED-Lösungen zeigen sowohl an den Scheinwerfern wie an den Blinkern eine neu gezeichnete gradlinige Grafik. Die LED-Technik verbessert dabei Sicht und Ausleuchtung der Fahrbahn, sorgt für eine längere Haltbarkeit der Lampen und reduziert den Energieverbrauch. Zugleich folgen die adaptiven Scheinwerfer automatisch den Lenkbewegungen – gerade in Kurven dank verbesserter Ausleuchtung ein beträchtlicher Sicherheitsgewinn.

Ganz gleich, ob mit Halogen-, Bi-Xenon- oder Voll-LED-Scheinwerfern: Das Evoque Cabriolet verfügt generell über LED-Rücklichter und LED-Tagfahrlicht – die letztgenannten Einheiten werden an Front und Heck automatisch aktiviert, sobald die Zündung eingeschaltet ist.

Leichtes und praktisches Stoffdach

Im Rahmen des Entwicklungsprozesses haben die Land Rover-Ingenieure und -Designer verschiedene Dachsysteme untersucht, um schließlich die bestmögliche Lösung für das neue Evoque Cabriolet herauszufiltern: ein Stoffdach mit ausgeklügelter Z-Faltung, hergestellt von Webasto, dem Weltmarktführer für Cabriodach-Systeme.

Die gewählte Lösung mit Verdeck und Spriegel fügt sich harmonisch in die modernen Proportionen des Evoque ein – zugleich sorgt die aufwendige Schallisolierung des Dachs inklusive der bündig eingepassten und mit Heizung versehenen Heckscheibe für ein Maximum an Komfort. In nur 18 Sekunden wird der Evoque zum Open-Air-Künstler, während das Verdeck in gleichfalls knappen 21 Sekunden wieder geschlossen ist. Für beide Vorgänge reicht ein Druck auf den entsprechenden Knopf in der Mittelkonsole, ebenso wie für die gleichzeitige Betätigung aller vier Seitenscheiben.

Schutz gegen störenden Fahrtwind verspricht zudem ein Windschott, das bei geöffnetem Dach schnell und einfach an der hinteren Seitenverkleidung montiert werden kann.

Gegenüber Konstruktionen mit festem Dach bietet ein Stoff-Faltverdeck zahlreiche Vorzüge: zum Beispiel ein deutlich geringeres Gewicht oder ein verbesserter Fahrzeugschwerpunkt. Auch lässt sich ein Stoffdach problemlos bei Geschwindigkeiten bis zu 48 km/h öffnen oder schließen. Weiterhin bleibt das Kofferraumvolumen des Evoque Cabriolet mit 251 Litern unverändert, auch wenn offenes Fahren angesagt ist.

Mit seiner Farbgebung in edlem Ebony Black nimmt das Stoffdach des Evoque Cabriolet gestalterisch die markante Kontrastlackierung für das Dach auf, die bei den anderen Evoque-Modellvarianten zum Angebot zählt.

Sobald das Cabrioverdeck vollkommen heruntergeklappt ist, fahren im Fond des Evoque Cabriolet versteckt angebrachte, klappbare Abdeckungen aus, die den Dachmechanismus diskret verbergen: für eine aufgeräumte Optik ohne störende Mechanik.

Zugleich ist das neue Range Rover Evoque Cabriolet ein überaus sicheres Auto – zum Beispiel dank seines Überrollschutzes: Zwei im Heck verborgene Aluminiumbügel klappen im Falle eines Falles in 90 Millisekunden aus und schaffen so blitzschnell bei einem Überschlag einen Überlebensraum für die Passagiere.

Luxuriöses Interieur mit vier Einzelsitzen

Das neue Range Rover Evoque Cabriolet bietet bis zu vier Passagieren großzügig und stilvoll Platz. Das modern gehaltene Interieur wird dabei von hochwertigen Materialien und weichen Oberflächen beherrscht. Auffallend minimalistisch präsentiert sich das Armaturenbrett, in dem sich der kraftvolle horizontale Schwung der Instrumententafel und die dynamische vertikale Neigung der Mittelkonsole vereinen.

Sämtliche Ausführungen des neuen Evoque Cabriolets sind im Fond mit zwei fest montierten, komfortablen Einzelsitzen ausgestattet, zwischen denen sich eine gepolsterte Fläche sowie modifizierte Lautsprechereinheiten befinden.

Im Vergleich zu konventionellen Cabriolösungen bietet der neue offene Evoque ein besonders großzügiges Interieur. Dies umfasst nicht nur den Komfortraum für die Passagiere, sondern auch den bei geöffnetem wie geschlossenem Dach identischen 251-Liter-Kofferraum, der um eine Skidurchreiche zum Verstauen besonders langer Gegenstände erweitert werden kann.

Im Einklang mit der Evoque-Modellgeneration 2016 erhält das Evoque Cabriolet neugestaltete Sitze, die Komfort und ein Höchstmaß an Unterstützung mit einer sportlichen und technisch wirkenden Ästhetik verbinden. Ebenfalls im klaren, modernen Look neugezeichnet wurden die Evoque-Türverkleidungen, die sich durch veränderte Konturlinien, zusätzliche Nähte und neu profilierte Armlehnen mit stärkerer Polsterung auszeichnen.

Das abschließbare Handschuhfach des Evoque Cabriolet wird automatisch verriegelt, sobald man die Zentralverriegelung betätigt – und dies natürlich auch bei geöffnetem Dach, was einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn bedeutet.

Interieur-Ausstattungsvarianten

In der SE Dynamic-Ausführung besitzt das neue Evoque Cabriolet Sitze mit perforierten und genarbten Lederbezügen in der Farbvariante Ebony/Ebony. Im HSE Dynamic sind Oxford-Ledersitze mit perforierten Mittelbahnen und eleganten Einsätzen mit geriffelten Oberflächen an Bord, lieferbar in den Farben Ebony/Ebony und Lunar/Ivory. Die Oxford-Leder-Vollausstattung in der Top-Modellversion kann außerdem in den drei exklusiven Farbkombinationen Ebony/Pimento, Ebony/Vintage Tan und Lunar/Ice gestaltet werden.

Während die Sitze des SE Dynamic serienmäßig mit achtfacher elektrischer Verstellung und Memoryfunktion sowie optional mit Sitzheizung zu haben sind, lassen sich die Plätze des HSE Dynamic zwölffach elektrisch einstellen – auf Wunsch ist eine 14-fache Verstellung und Massagefunktion möglich.

Attraktive Ambiente-Innenraumbeleuchtung

Die Premiumanmutung des Interieurs im neuen Evoque Cabriolet wird mit einer attraktiven Ambiente-Innenraumbeleuchtung untermalt. In der Modellversion SE Dynamic befinden sich dabei Leuchteinheiten unter allen Armlehnen, in den Staufächern und an der Mittelkonsole. Im HSE Dynamic kann diese Beleuchtung mit verschiedenen Farben an persönliche Vorlieben und Stimmungen angepasst werden. Auf dem Bedienpanel im zentralen Touchscreen stehen die Farben Ultra Violet, Amber Glow, Electric Blue, Ice White und Racing Red zur Wahl. Ein zusätzlicher “Stealth”-Modus reduziert die Innenraumbeleuchtung auf ein Minimum.

Infotainmentsystem mit 10,2-Zoll-Touchscreen

Die umfassende Integration moderner Technologien ist ein Grund für den Erfolg des Range Rover Evoque. Das neue Evoque Cabriolet stößt jetzt bei Infotainment, Kommunikation und Konnektivität in neue Sphären vor: mit der Premiere des von Grund auf neu entwickelten InControl Touch Pro-Infotainmentsystems mit 3G-Konnektivität.

InControl Touch Pro, das optional erhältlich ist, nutzt im vollen Umfang die zahlreichen im Evoque angebotenen Innovationen, wie die von Jaguar Land Rover entwickelten InControl-Technologien, zu denen InControl Apps zur Smartphone-Integration zählt.

Dr. Mike Bell, Jaguar Land Rover Global Connected Car Director:

Als erstes Cabrio für alle Jahreszeiten muss das neue Evoque Cabriolet zwingend mit hochmodernen Technologien bestückt sein, die Technikbegeisterte faszinieren. Weitreichende Konnektivität und vernetzte Technologien sind für moderne Kunden integraler Bestandteil ihres Lebens. Daher ist es logisch, dass wir unser neuestes Modell mit einem hochmodernen Infotainmentsystem ausgestattet haben. Mit InControl Touch Pro fährt das Evoque Cabriolet im Hinblick auf Konnektivität ganz weit nach vorn.

InControl Touch Pro

InControl Touch Pro bietet hochmoderne 3G-Konnektivität – und einen 10,2 Zoll großen kapazitiven Touchscreen im Superbreitbildformat 21:9 sowie mit einer Auflösung von 1280 x 542 Pixeln. Dies bedeutet gegenüber dem bekannten Acht-Zoll-Touchscreen des Evoque ein Größenzuwachs um nicht weniger als 80 Prozent, außerdem Anzeigen in exzellenter Schärfe und Geschwindigkeit.

Das System kommt völlig ohne “hard buttons”, also ohne herkömmliche Tasten aus. Vielmehr präsentiert der Homescreen von InControl Touch Pro die vier gebräuchlichsten Infotainment-Funktionen in einem übersichtlichen Fenster: Audio, Klima, Telefon und Navigation. Diese Funktionen können außerdem über Tasten im Lenkrad angewählt werden. Die kapazitive Auslegung des Touchscreens gibt dem Benutzer die Möglichkeit, mit Wischen, Schwenken sowie Auf- und Zuziehen zwischen den verschiedenen Untermenüs zu navigieren – exakt so, wie man es von einem Tablet oder Smartphone gewohnt ist.

Zu den weiter wählbaren Funktionen von InControl Touch Pro im Evoque Cabriolet gehören ein WiFi-Hotspot, die Einparkkameras, die Anzeige von Eco-Daten, die Wathilfe “Wade Sensing” oder die Klimasteuerung für den Fond. Zwischenschritte zwischen den einzelnen Menüs wurden auf ein Minimum reduziert, während die Bedienung insgesamt ausgesprochen intuitiv ausgelegt ist.

Ein SSD-Speicher nimmt im Evoque Cabriolet 60 GB Daten auf, was nicht weniger als 16 000 Musiktiteln entspricht. Das System glänzt dabei mit wesentlich kürzeren Zugriffszeiten als Lösungen mit SD-Karte oder Festplatte.

Unter dem Namen InControl Touch Pro Navigation verfügt das System über folgende Satellitennavigationsfunktionen:

  • “Dead Reckoning” zeigt die Fahrzeugposition auch dort an, wo kein oder nur ein schlechtes GPS-Signal empfangen wird.
  • Gespeicherte Länderkarten
  • 3-D-Darstellungen von Geländeformationen, Kreuzungen und Gebäuden
  • Vorschläge für Parkplätze oder Pausenstopps
  • “Connected Navigation”, historische Verkehrsdaten, dynamische Routenführung und Verkehrsinformationen in Echtzeit
  • Navigationshinweise im Instrumententräger und per Head-up-Display

Erweiterbares Infotainmentsystem

Für ultimativen Audiogenuss kann InControl Touch Pro im neuen Evoque Cabriolet um ein Premium-Surround-Soundsystem von Meridian mit 660 Watt Leistung, zwölf Lautsprechern, Zweikanal-Subwoofer und Verstärker mit hochentwickelter digitaler Klangbearbeitung erweitert werden.

Serienmäßig verfügt das Modell über ein ebenfalls vom Spezialisten Meridian stammendes hochwertiges Digital-Soundsystem mit 380 Watt, zehn Lautsprechern und Zweikanal-Subwoofer.

Optimale Konnektivität mit InControl-Technologien

Für das neue Evoque Cabriolet steht ein umfangreiches Portfolio an Land Rover InControl-Technologien bereit, die die Konnektivität des Modells optimieren:

  • InControl Apps verbindet ein Apple- oder Android-Smartphone über einen USB-Anschluss mit dem Fahrzeug, sodass kompatible Apps über den Touchscreen des Infotainmentsystems in gewohnter Weise bedient werden können.
  • InControl Remote Premium erlaubt dem Besitzer, den Status seines Fahrzeugs auf dem Smartphone abzufragen oder per App die Türen zu öffnen bzw. zu verriegeln. Außerdem wird das Smartphone alarmiert, sollte die Alarmanlage des Wagens auslöst – sie lässt sich auf dem Telefon auch deaktivieren. Weiterhin erleichtert die Betätigung der Lichthupe per App das Finden des Evoque Cabriolet in einem Parkhaus.
  • InControl Secure ermöglicht die Verfolgung eines gestohlenen Fahrzeugs – der Besitzer wird bei einem Diebstahl per SMS alarmiert.
  • In Control Pro Services verknüpft unterwegs bis zu acht Mobilgeräte über einen 3G-Hotspot auf einer schnellen und zuverlässigen Verbindung mit dem Internet.
  • InControl Arrival Mode zeigt vor der Ankunft eine 360-Grad-Panorama-Straßenansicht des Ziels an.
  • InControl Protect alarmiert falls nötig Pannenhilfe und Notdienste – beim Auslösen von Airbags wird automatisch ein SOS-Signal gesendet.

Während Evoque Coupé und Fünftürer über eine Dachantenne mit der digitalen Welt verknüpft sind, musste für den neuen offenen Evoque eine andere Lösung gefunden werden. Hier übernehmen nun zwei Antennen die gleiche Funktion: eine Niederfrequenzantenne im hinteren Stoßfänger und eine zwischen den beiden Fondplätzen untergebrachte Hochfrequenzantenne.

TECHNIK ERSTER KLASSE

Das Range Rover Evoque Cabriolet hat alle strengen Anforderungen und hohen Standards zu erfüllen, die der britischen Marke in aller Welt ihren herausragenden Ruf sichern. Dazu zählt Sicherheit ebenso wie Leistungsfähigkeit auf jedem Untergrund, ergänzt von einem Maximum an Komfort und Fahrvergnügen. Unter Beweis stellen musste der Neuling sein Können in einem langen und unerbittlichen Testprogramm auf Prüfständen, Teststrecken und öffentlichen Straßen rund um den Globus.

Einen entscheidenden Unterschied zu den übrigen Evoque-Modellvarianten repräsentieren beim neuen Cabriolet die zusätzlichen Versteifungen der Karosserie. Sie fangen die besonderen Belastungen und Kräfte auf, denen eine offene Konstruktion ausgesetzt ist. Tatsächlich zeigt das Evoque Cabriolet bei der Verwindungssteifigkeit sogar noch bessere Werte als das Coupé. Damit ist gewährleistet, dass die neue Open-Air-Version im Straßenbetrieb das gleiche Fahrvergnügen vermittelt wie jeder andere Evoque.

Höchste Festigkeit – beste Sicherheit

Die Ziele Fahrdynamik, Verwindungssteifigkeit, Sicherheit und Leistungsvermögen auf jedem Terrain werden durchweg übererfüllt – und dies, obwohl der Neuling mit seiner Konstruktion ohne konventionelles Dach besondere Herausforderungen bereithält.

Wie alle Land Rover-Projekte der jüngeren Zeit begann auch das Entwicklungsprogramm des neuen Evoque Cabriolet zunächst in Großrechnern: in umfangreichen CAE- und CAD-Simulationen (Computer Aided Engineering und Computer Aided Design). Die dabei ermittelten Daten erlaubten erste Abschätzungen, beispielsweise darüber, wie das veränderte Gewicht das dynamische Verhalten des Modells beeinflussen wird. Auch Bereiche für mögliche Modifikationen der Struktur wurden identifiziert.

Den Computersimulationen schloss sich dann eine Phase an, in denen mit zahlreichen Prototypen die ermittelten Daten in der Realität überprüft und auf ihre Tauglichkeit getestet wurden. Als Ergebnis des aufwendigen Entwicklungsprozesses rollt das Evoque Cabriolet als ein Modell heran, das mit Sicherheit, Komfort und Leistungsvermögen auf und abseits der Straßen gleichermaßen überzeugt – und mit einem Cabrio-Design, das die Blicke auf sich zieht.

Garant für Fahrvergnügen

Das neue Range Rover Evoque Cabriolet fühlt sich im Gelände ebenso heimisch wie auf Stadt- und Landstraßen oder der Autobahn. Verantwortlich dafür ist zum einen selbstverständlich sein fortschrittliches und auf Effizienz getrimmtes Allradantriebssystem. Daneben erhielt das neue Cabrio zum anderen eine besondere Karosseriestruktur, zu der beispielsweise Streben aus hochfestem Stahl in den Schwellerleisten gehören. Diese und andere Verstärkungen kompensieren hier im vollen Umfang das fehlende Dach: Das Evoque Cabriolet glänzt mit enormer Steifigkeit als Grundlage für beste Handlingeigenschaften und hohen Fahrkomfort.

Der Fahrdynamik der neuen Open-Air-Version kommen außerdem weitere Detailverbesserungen zugute – wie die optimierten Federraten und dickeren Stabilisatoren der sportlich ausgelegten Einzelradaufhängung. Sie sorgen für ein präzises Handling ebenso wie für eine hohe Wanksteifigkeit: Bei diesen Merkmalen bewegt sich das neue Cabriolet auf dem gleichen hohen Niveau des Evoque Coupé, von dem es selbstverständlich auch alle Komforteigenschaften übernommen hat.

Zum gut gefüllten Dynamikpaket des Evoque Cabriolet zählen ferner die elektrische Servolenkung und das TVB-System (Torque Vectoring by Braking). Es tritt in Kurven in Funktion, sobald ein Untersteuern registriert wird. TVB bremst in diesem Fall die kurveninneren Räder leicht ab, sodass das Fahrzeug perfekt auf Kurs bleibt.

Die elektrische Servolenkung vermittelt nicht nur ein gutes Lenkgefühl, sie bietet vor allem im Gelände, aber auch beim Rangieren größtmögliche Unterstützung. Die Lenkung arbeitet mit dynamischer Übersetzung und geschwindigkeitsabhängig variabler Unterstützung. Das bedeutet einerseits, dass die Lenkung bei starkem Lenkradeinschlag direkter anspricht als in Geradeausposition, und andererseits, dass bei geringem Tempo weniger Kraftaufwand zum Lenken notwendig ist. Während die Lenkung um die Mittellage indirekter wirkt, bürgt sie bei höherem Tempo für höchste Stabilität und eine entspannte Fahrt.

Sicherheit steht an erster Stelle

Für sein hohes Sicherheitsniveau und den Insassenschutz erhielt der Range Rover Evoque im Euro-NCAP-Crashtest die Höchstwertung von fünf Sternen. Um dieses Level ohne Abstriche auf die neue Cabrio-Version zu übertragen, waren einige konstruktive Modifikationen nötig. So erhielt das neue Evoque Cabriolet zum Beispiel verstärkte A-Säulen als Teil des Überschlagschutzsystems, während Verstärkungen des Unterbodens Verwindungssteifigkeit und Crashsicherheit gleichermaßen positiv beeinflussen. Ein Überroll-Schutzsystem im Fond fährt darüber hinaus in nur 90 Millisekunden Aluminiumbügel aus, sollte ein Überschlag drohen.

Der Verzicht auf das Dach hatte auch für das Airbagsystem Konsequenzen: An den Vordersitzen kommt hier ein kombinierter Kopf-Thorax-Airbag zum Einsatz, der die gleiche Schutzwirkung entfaltet wie separate Airbags. Eine Feinjustierung aller elektronischen Systeme verhindert, dass Airbags oder Überrollbügel versehentlich auslösen – auch nicht bei extremen Geländepassagen.

Schließlich hatte das neue Evoque Cabriolet das identische Crashtestprogramm zu erdulden wie alle Modelle aus dem Haus Land Rover. Um die gleichen hohen Sicherheitsstandards zu erfüllen, musste es etwa einen versetzten Frontalaufprall mit 64 km/h auf eine verformbare Barriere aushalten. Weitere Tests simulieren einen seitlichen Aufprall auf einen Laternenmast mit 48 km/h und einen Heckaufprall mit 89 km/h.

Vorbildlich leistungsfähig auf jedem Terrain

Mit vorderen und hinteren Böschungswinkeln von 19 bzw. 31 Grad und einem Rampenwinkel von 18,9 Grad ist das neue Evoque Cabriolet für Aufgaben off the road gut gewappnet. Das offene Modell kann zudem 45 Grad Steigungen erklimmen und 500 Millimeter tiefe Wasserläufe durchqueren sowie 35 Grad Seitenneigung problemlos aushalten.

Neben seiner Grundkonstruktion helfen dem Evoque Cabriolet zahlreiche elektronischen Unterstützer, jedes Terrain zu meistern. An Bord befinden sich unter anderem die neueste Entwicklungsstufe der “Terrain Response”-Steuerung und “All-Terrain Progress Control” (ATPC) – das System feiert im Evoque-Jahrgang 2016 seine Premiere.

Terrain Response sichert das Vorwärtskommen

Das von Land Rover entwickelte System steuert alle wichtigen Fahrzeugsysteme, wie Motor, Lenkung, Getriebe, Differenziale, Bremsen und Assistenzsysteme, um stets beste Traktion zu sichern. Zur Verfügung stehen im Evoque Cabriolet die vier Programme “Normal”, “Gras/Schotter/Schnee”, “Schlamm” und “Sand”.

ATPC verbessert Offroad-Fähigkeiten weiter

Ebenfalls eine Land Rover-Entwicklung ist All-Terrain Progress Control (ATPC). Die Innovation kann bei Geschwindigkeiten zwischen 1,8 und 30 km/h genutzt werden – und zwar vorwärts wie rückwärts. ATPC ermöglicht das Fahren mit einer voreingestellten konstanten Geschwindigkeit. Damit bleibt das Evoque Cabriolet auch in besonders anspruchsvollen Situationen gelassen und souverän: zum Beispiel an steilen Abhängen, auf schwierigem Gelände oder glattem Untergrund.

Der Pilot kann das gewünschte Tempo sowohl vor dem Start als auch unterwegs eingeben – sobald die Bremse gelöst ist, bewegt sich das Fahrzeug mit der gewählten Geschwindigkeit. Das System überwacht und regelt automatisch alle Systeme und Einstellungen des Fahrzeugs, um ein Höchstmaß an Traktion und ein souveränes Vorwärtskommen zu gewährleisten. Bedient wird ATPC über einen Schalter an der Mittelkonsole und über die Lenkradtasten der Geschwindigkeitsregelung. Ist das System aktiv, kann sich der Fahrer ganz aufs Lenken konzentrieren – will er wieder die volle Kontrolle übernehmen, genügt ein Tritt auf das Gas- oder Bremspedal und ATPC ist außer Funktion.

“Wade Sensing” gibt Sicherheit bei Wasserdurchfahrten

Das neue Evoque Cabriolet besitzt eine Wattiefe von 500 Millimetern – Wasserdurchfahrten im Gelände oder auf überschwemmten Straßen müssen ihn nicht bremsen. Zum entspannten Erlebnis werden Durchquerungen dank “Wade Sensing”: Sensoren in den Außenspiegeln messen die Wassertiefe, eine Anzeige auf dem 10,2-Zoll-Touchscreen und ein Warnton informieren den Piloten über den aktuellen Stand. Darüber hinaus prognostiziert “Wade Sensing”, bis zu welcher Tiefe eine gefahrlose Durchfahrt möglich ist. Gerade bei Nacht oder unter schlechten Sichtverhältnissen erhält der Fahrer auf diese Weise belastbare Daten.

Mit diesen Systemen, seiner hohen Achsverschränkung, seinen Allroundreifen und natürlich seinem hochentwickelten Allradantrieb ist das neue Evoque Cabriolet auf vielfältige Weise für Geländeeinsätze gewappnet.

Großes Angebot an Assistenzsystemen

Wie bei Land Rover gewohnt, lässt auch das neue Evoque Cabriolet den Piloten nicht allein. Für anspruchsvolle Aufgaben steht eine Fülle an Assistenzsystemen bereit, wie die serienmäßig vorhandene Bergabfahrhilfe HDC, die an steilen Hängen selbsttätig eine konstante Geschwindigkeit beibehält.

Ebenfalls zur Ausrüstung zählen die Berganfahrhilfe HSA, die ein Zurückrollen an Steigungen unterbindet, und die Bremskraft-Entriegelungssteuerung GRC: Sie verhindert eine zu schnelle Beschleunigung des Fahrzeugs, sollte der Fahrer an einem Hang versehentlich oder zu schnell die Bremse lösen.

Leistungsstarke und effiziente Diesel- und Benzinmotoren

Das neue Range Rover Evoque Cabriolet tritt mit einer Auswahl modernster Vierzylindermotoren an. Die Turbodiesel und -benziner sind ausnahmslos komplett aus Aluminium gefertigt und überzeugen neben ihrem geringen Gewicht mit Laufkultur, Durchzugskraft und Effizienz.

Als Benzineralternative empfiehlt sich der Si4-Vierzylinder*, der 177 kW (240 PS) mit ruhigem Lauf und Wirtschaftlichkeit kombiniert.

Daneben sind die hochmodernen Ingenium-Motoren im Evoque Cabriolet erhältlich. Die 2,0-Liter-Turbodiesel* sind ein echtes Jaguar Land Rover-Produkt. Von Grund auf neu entwickelt von den Ingenieuren der britischen Premiummarken, laufen sie in dem gleichfalls neuen Motorenwerk des Unternehmens vom Band, das mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Britischen Pfund in den britischen West Midlands entstand. Die Ingenium-Diesel sind dabei die sparsamsten Selbstzünder, die Land Rover jemals produziert hat. Mit modernster Motorentechnologie bilden die Euro-6-Aggregate einen der Stützpfeiler der Land Rover-Strategie zur Senkung des CO2-Ausstoßes.

Serienmäßig sind alle Benzin- und Diesel-Triebwerke des neuen Evoque Cabriolet mit Allradantrieb und der hochentwickelten Neunstufenautomatik aus dem Haus ZF gekoppelt.

Kraftvoller 2,0-Liter-Turbobenziner

Der Si4-Benziner stellt im neuen Evoque Cabriolet satte 177 kW (240 PS) und ein maximales Drehmoment von 340 Nm bereit: Garanten für reichlich Durchzug und souveräne Fahrleistungen. Das Aggregat beschleunigt das Cabrio in 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h.

Der kompakte Vollaluminium-Vierzylinder zählt zu den fortschrittlichsten Triebwerken des Marktes. Belege dafür liefert er mit seinem trägheitsarmen Turbolader, der Hochdruck-Direkteinspritzung und der variablen Ventilsteuerung, die allesamt zur Durchzugsstärke beitragen. Gleichzeitig bürgen zwei Ausgleichswellen für enorme Laufruhe.

Mit mehreren Innovationen drückt der Benziner den Kraftstoffkonsum nach unten. Dazu gehört ein Blech-Abgaskrümmer, der den Motor schneller auf Betriebstemperatur bringt und vorrangig auf kurzen Strecken den Emissionsausstoß begrenzt. Speziell behandelte Kolbenringe und Stößel verringern die Reibung, während das ausgeklügelte Motormanagement eine hochpräzise Kontrolle der Verbrennung gewährleistet.

Neu entwickelte Ingenium-Turbodiesel mit besten Effizienzwerten

Die Konzipierung der Ingenium-Motoren begann mit einem weißen Blatt Papier. Die AJ200D-Triebwerke besitzen einen Aluminium-Zylinderblock in Schürzenbauweise mit tief heruntergezogenen Seitenwänden und dünnwandige, eingepresste Grauguss-Laufbuchsen: die Basis für geringes Gewicht und hohe Festigkeit. Der Kraftstoff findet seinen Weg in die Brennkammern mithilfe eines hocheffizienten, mit Magnetventil und 1800 Bar Druck arbeitenden Common-Rail-Systems, das für eine präzise Einspritzung ebenso bürgt wie für geringe Laufgeräusche und eine perfekte Gemischbildung. Weiterhin sorgen Turbolader mit variabler Geometrie für einen raschen Drehmomentaufbau aus niedrigen Drehzahlen sowie für eine besonders breite Spreizung des Drehmomentmaximums.

Zur Umweltfreundlichkeit der Evoque Cabriolet-Dieseltriebwerke trägt ferner die Abgasnachbehandlung mit AdBlue bei. Dabei wird eine wässrige Harnstofflösung in den Abgasstrom eingespritzt, um auf diese Weise den Stickoxidausstoß zu reduzieren. Dem gleichen Effekt dienen daneben die selektive katalytische Reaktion und die gekühlte Niederdruck-Abgasrückführung.

Dank dieses hochmodernen Profils überzeugen die neuen Ingenium-Turbodiesel mit Durchzugsstärke aus niedrigen Drehzahlen, mit hoher Flexibilität und Laufruhe und nicht zu vergessen mit niedrigen Kraftstoffverbräuchen ab 5,7 Litern auf 100 Kilometern im kombinierten Zyklus.

Der leistungsstärkere Diesel bringt 132 kW (180 PS)* und 430 Nm Drehmomentmaximum an den Start – bei einer besonders breiten Spreizung des Drehzahlbands. Sein kombinierter Verbrauch von 5,7 Litern und der CO2-Ausstoß von 149 g/km bewegen sich dabei auf sehr niedrigem Niveau. Die Version mit 110 kW (150 PS)* Leistung stellt bei gleichen Verbrauchs- und Emissionswerten ebenfalls 430 Nm Drehmoment bereit.

Die Ingenium-Motoren erfüllen sämtliche Forderungen nach Effizienz und bester Laufkultur, die gerade von Range Rover-Kunden gestellt werden. Sie erreichen dieses Profil dank ihrer modernen und leichten Vollaluminiumkonstruktion sowie der Verwendung von Rollenlagern für die Nockenwellen – hinzu kommen zwei Ausgleichswellen, die die Vibrationsentwicklung auf ein Minimum senken. Ein Nockenwellenversatz von 12 Millimetern reduziert die Reibung von Kolbenringen und Zylinderwänden beträchtlich, während entkoppelte Einspritzdüsen und die Ovalität des Einspritzpumpenrads weitere nutzbringende Faktoren für die bemerkenswerte Laufruhe der Ingenium-Motoren sind.

Die neuen Ingenium-Motoren sind jedoch nicht allein leichter, sparsamer und leiser – sie sparen außerdem Geld, indem sie den Wartungsaufwand senken: mit Serviceintervallen, die auf 34 000 Kilometer verlängert werden konnten.

Verantwortlich für die deutliche Verlängerung der Wartungsperioden sind zahlreiche Innovationen. Dazu zählen reibungsarme Kolben-Bohrungs-Grenzflächen, die den Ölverbrauch senken, und der Einsatz besonders hochwertigen Motoröls mit modernsten Additivpaketen. Darüber hinaus profitiert das Filtersystem von der wesentlich saubereren Verbrennung. Dreh- und Angelpunkt ist der niedrige Verbrauch der Ingenium-Diesel. Weniger Konsum bedeutet weniger Abgase und weniger Partikel, die das Filtersystem aus dem Öl herausholen muss. Auch die optimierte Bohrungstechnologie verringert den Grad der Verschmutzung. Erfolge dieser Lösungen: Öl und Ölfilter bleiben länger sauber und müssen seltener gewechselt werden.

Die neuen Ingenium-Motoren wurden intensiv auf ihren Einsatz im Evoque Cabriolet vorbereitet. Unter anderem hatten sie rund 3,2 Millionen Testkilometer auf Straßen und Pisten zu absolvieren, außerdem mehr als 72 000 Stunden Prüfstandstests. Dieses harte Entwicklungsprogramm entspricht einem achtjährigen Dauerbetrieb unter Extrembedingungen.

Moderne Neunstufenautomatik

Alle Benzin- und Dieselmotoren des neuen Evoque Cabriolet sind serienmäßig mit der hochmodernen 9HP-Neunstufenautomatik von ZF gekoppelt. Die speziell für den Quereinbau entwickelte Automatik verfügt über neun eng gestufte Gänge, die Garanten für zügige und sanfte Schaltvorgänge bei hervorragenden Effizienzwerten sind.

Bedient wird das moderne Getriebe zum einen über den angenehm geformten Getriebewählschalter, der beim Einschalten der Zündung lautlos, aber eindrucksvoll aus der Mittelkonsole hochfährt. Überlässt der Pilot dem Getriebe die automatische Gangwahl, passt sich die adaptive Schaltstrategie selbsttätig dem Fahrstil an. Zum anderen stehen Schaltwippen am Lenkrad bereit, die manuelle Eingriffe ermöglichen.

Eine sehr kurz übersetzte erste Schaltstufe ermöglicht das Anfahren in speziellen Situationen, etwa im Gelände oder an Steigungen. Üblicherweise rollt das Evoque Cabriolet in der zweiten Schaltstufe los, deren Übersetzung der eines ersten Gangs in einer konventionellen, weniger umfangreichen Automatik entspricht.

Am anderen Ende der Getriebeskala ist der neunte Gang besonders lang übersetzt – dies reduziert die Motordrehzahl und erlaubt ein souveränes Dahingleiten auf der Autobahn.

Allradantrieb als “Efficient Driveline” oder “Active Driveline”

Allradantrieb mit “Efficient Driveline” ist im neuen Range Rover Evoque Cabriolet die Standardlösung: Ein intelligentes System verteilt die Antriebskraft variabel zwischen Vorder- und Hinterrädern. Eine elektronisch gesteuerte Haldex-Zentralkupplung reagiert blitzschnell auf Traktionsverluste, um Handling und Traktion auf und abseits der Straßen zu optimieren.

Optional ist daneben “Active Driveline” lieferbar: ein hochmodernes Antriebssystem, das den Vierradantrieb “auf Abruf” bereitstellt. Bei konstanter Fahrgeschwindigkeit über 35 km/h wird das Evoque Cabriolet ausschließlich über die Vorderräder angetrieben – die Entkoppelung des Hinterradantriebs spart Kraftstoff, senkt Emissionen und optimiert das Fahrverhalten. Das System überwacht permanent Antrieb, Traktion und Fahrdynamik. Falls nötig, schaltet “Active Driveline” innerhalb von 300 Millisekunden automatisch in den Vierradmodus.

Darüber hinaus arbeitet das System mit einem Paar elektronisch gesteuerter Kupplungen auf beiden Seiten des hinteren Differenzials. Diese Einheiten leiten die Antriebskraft zu jenem Hinterrad mit dem höchsten Grip weiter und optimieren dadurch die Traktion bei schwierigen Geländemanövern, aber auch im normalen Straßeneinsatz.

Die Passagiere können die Funktion von “Active Driveline” verfolgen: Auf dem Touchscreen des neuen Infotainmentsystems InControl Touch Pro gibt es unter dem Menüpunkt “4x4i” laufend Informationen zum aktuellen Betriebszustand des intelligenten Allradantriebs.

Ergänzt werden die Möglichkeiten der Antriebssysteme unter anderem durch “Torque Vectoring by Braking” (TVB), das im Evoque Cabriolet gleichfalls enthalten ist. Beim Untersteuern in Kurven bremst das System die kurveninneren Räder leicht ab, um das Fahrzeug sicher auf Kurs zu halten.

Hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme

Das Fahren mit dem neuen Range Rover Evoque Cabriolet soll so angenehm, sicher und komfortabel wie möglich sein. Deshalb packt Land Rover in seinen offenen Neuling eine Vielzahl moderner Assistenzsysteme.

360-Grad-Einparkhilfe

Exklusiv verfügt das Evoque Cabriolet über dieses Merkmal: Eine 360-Grad-Einparkhilfe ermöglicht dem Piloten bis zu einer Geschwindigkeit von 16 km/h eine virtuelle Objektverfolgung an beiden Seiten seines Fahrzeugs. Dies ist vor allem in engen Situationen hilfreich, wie in Parkhäusern.

Intelligenter Notbremsassistent hilft Unfälle zu verhüten

Der intelligente Notbremsassistent ist zwischen 5 und 80 km/h aktiv – unterhalb von 35 km/h hilft er, Unfälle zu verhüten und zwischen 50 und 80 km/h die Schwere eines Aufpralls zu verringern.

Der intelligente Notbremsassistent nutzt die Stereo-Digitalkamera, die in der Nähe des Rückspiegels untergebracht ist. Die Kamera “erkennt” potenzielle Gefahren, wie kreuzenden Verkehr. Hält das System eine Kollision für möglich, warnt es den Fahrer optisch und akustisch. Reagiert er nicht auf die Warnung und steigt die Gefahr eines Zusammenpralls, erfolgt eine noch eindringlichere Warnung, während der Bremsassistent gleichzeitig eine Vollbremsung einleitet.

Im neuen Evoque Cabriolet kann der intelligente Notbremsassistent sowohl mit Spurverlassenswarner als auch mit Spurhalteassistent kombiniert werden.

Spurhalteassistent hält den Evoque auf Kurs

Technische Unterstützung erhält der Evoque-Cabriolet-Pilot außerdem mit dem Spurverlassenswarner und dem Spurhalteassistenten: Das letztgenannte System warnt den Piloten vor dem Verlassen seiner Fahrspur und bringt ihn nötigenfalls durch sanfte Lenkeingriffe wieder auf Kurs.

Möglich wurde diese Technologie durch die Koppelung der hochmodernen Stereo-Digitalkamera mit den Möglichkeiten der elektrischen Servolenkung.

Die Kamera überwacht die Fahrbahnmarkierungen und verhindert ungeplante Spurwechsel. Sollte das Evoque Cabriolet beginnen, die Fahrspur zu verlassen, ohne dass der Fahrer zuvor geblinkt hat, sorgt der Spurhalteassistent für eine sanfte Lenkkorrektur. Das System arbeitet dabei sehr zurückhaltend – der Pilot kann problemlos gegenlenken, falls er ein anderes Manöver plant. Außerdem lässt sich der Spurhalteassistent komplett deaktivieren.

Aufmerksamkeitsassistent wirkt gegen Übermüdung des Fahrers

Die Ermüdung des Fahrers ist ein ernsthaftes Problem im Straßenverkehr und führt immer wieder zu Unfällen. Anhand der Lenkbewegungen erkennt der Aufmerksamkeitsassistent, sollte der Fahrer einzuschlafen drohen: Ruckartige Bewegungen sind ein deutliches Anzeichen für Übermüdung. Auch in diesem Fall warnen Töne und optische Hinweise vor der drohenden Gefahr.

Der Aufmerksamkeitsassistent harmoniert ideal mit dem Spurhalteassistenten und dem intelligenten Notbremsassistenten – ein hochmodernes Sicherheits- und Komfortpaket.

Weitere Lösungen helfen dem Piloten

Neben den genannten Systemen verfügt das neue Cabriolet über zahlreiche weitere Assistenz-Lösungen, die bereits aus den anderen Evoque-Modellvarianten bekannt sind. Das Angebot umfasst hier unter anderem eine Verkehrsschilderkennung oder das praktische Head-up-Display.

Produktion im ausgezeichneten Werk Halewood

Nachdem Design und Entwicklung des neue Range Rover Evoque Cabriolet eine britische Angelegenheit waren, rollt der Neuling auch im Vereinigten Königreich von den Bändern. Die Produktion übernimmt das vielfach ausgezeichnete Werk Halewood, in dem zugleich der Evoque Fünftürer und das Coupé von den Bändern rollen. Seine Premiere auf den 170 Märkten rund um den Globus feiert das Evoque Cabriolet im Frühjahr 2016.

© Jaguar Land Rover / Range Rover Evoque Cabriolet

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