ŠKODA 2013: Wachstumsstrategie erfolgreich umgesetzt

ŠKODA AUTO hat seine Wachstumsstrategie auch im schwierigen Autojahr 2013 weiter erfolgreich umgesetzt. Mit 920.800 ausgelieferten Fahrzeugen erzielte der tschechische Autohersteller das zweitbeste Verkaufsjahr seiner 118-jährigen Unternehmensgeschichte (2012: 939.200 Auslieferungen; minus 2,0 Prozent). Nach den Modellanläufen in der ersten Jahreshälfte 2013 legten die ŠKODA Auslieferungen im weiteren Jahresverlauf wieder zu. Der ŠKODA Umsatz lag 2013 mit 10,3 Milliarden Euro im dritten Jahr hintereinander über der 10-Millarden-Euro-Marke. In einer Phase hoher Investitionen erzielte das Unternehmen mit 522 Millionen Euro ein solides Operatives Ergebnis. Die Investitionen betrugen 741 Millionen Euro. 2014 geht die ŠKODA Modelloffensive in die nächste Runde. Dabei setzt die Marke modellseitig auf mehr Emotionen und expressive Formensprache. Zugleich verstärkt das Unternehmen seine internationalen Vertriebsaktivitäten.

  • ŠKODA liefert 920.800 Fahrzeuge in 2013 an Kunden aus (2012: 939.200)
  • Rekordjahr mit acht neuen oder komplett überarbeiteten Modellen
  • Zweitbestes Verkaufsjahr der ŠKODA Geschichte
  • Umsatz erneut über zehn Milliarden Euro: 10,3 Milliarden Euro
  • Solides Operatives Ergebnis: 522 Millionen Euro
  • Neuer ŠKODA Octavia ist ein Volltreffer: Zweistellige Wachstumsraten
  • ŠKODA Modell- und Designoffensive geht 2014 in die nächste Runde
  • ŠKODA Produktion: Neues Modell für den Standort Kvasiny
  • Bester Jahresauftakt aller Zeiten: 151.100 Auslieferungen an Kunden bis Ende Februar 2014

2013 war für ŠKODA ein ebenso intensives wie erfolgreiches Jahr. ŠKODA hat in einem herausfordernden Umfeld Stärke bewiesen,

sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland.

Mit der Rekordzahl von acht neuen oder komplett überarbeiteten Modellen haben wir so viele neue Autos präsentiert wie nie zuvor und unseren Wachstumskurs fortgesetzt. Trotz überdurchschnittlich vieler Produktanläufe und teilweise heftigen Gegenwindes aus den Märkten haben wir das zweitbeste Verkaufsergebnis aller Zeiten erzielt. Zwar liegen wir kumuliert leicht unter dem Auslieferungsergebnis von 2012. Aber nach den erfolgreichen Produktanläufen sind wir in der zweiten Jahreshälfte 2013 wieder gewachsen. Dieser positive Trend hat sich mit hohen Wachstumsraten zu Jahresbeginn 2014 fortgesetzt,

so Vahland.

Nach einem durch die schwierige Marktsituation in Europa sowie durch zahlreiche Produktionsanläufe und den damit verbundenen niedrigen Fertigungsvolumen geprägten ersten Halbjahr 2013 legte ŠKODA im Laufe der zweiten Jahreshälfte mit der vollen Verfügbarkeit der neuen Modelle kräftig zu. Diese positive Entwicklung verstärkt sich im bisherigen Jahresverlauf 2014. Bis Ende Februar 2014 stiegen die ŠKODA Auslieferungen um 10,6 Prozent auf 151.100 Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – eine neue Rekordmarke für die ersten beiden Monate eines Jahres.

Unsere Modelloffensive entfaltet jetzt ihre ganze Kraft. Der gute Jahresbeginn, die gute Auftragslage und die zunehmend positiven Signale aus den europäischen Märkten stimmen uns für 2014 optimistisch. Dennoch müssen wir nach wie vor unsichere Marktentwicklungen sorgfältig beobachten,

sagt Dr. Vahland.

2014: ŠKODA Wachstumsoffensive geht mit neuen Modellen weiter

2014 geht die ŠKODA Modell- und Designoffensive in die nächste Runde. Auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März präsentierte der Hersteller vor wenigen Tagen die Coupé-Designstudie „ŠKODA VisionC“. Das emotional gezeichnete, fünftürige Coupé unterstreicht den Aufbruch der Marke und leitet den nächsten Evolutionsschritt der ŠKODA Formensprache ein. Gleichzeitig zeigt die Studie die Möglichkeit innovativer ŠKODA Karosseriekonzepte.

Zudem bringt ŠKODA in diesem Jahr zwei neue, attraktive Varianten des neuen ŠKODA Octavia. Der neue ŠKODA Octavia Scout ist ein kerniger ‚Pfadfinder’ im besten Sinne und besticht mit robustem Offroad-Look sowie innovativer Allradtechnologie und damit herausragenden Fahreigenschaften auf und abseits der Straße. Mit dem neuen ŠKODA Octavia G-TEC setzt ŠKODA seine CNG-Offensive fort. Der erste serienmäßige Erdgas-Octavia bietet saubere Mobilität zu einem bezahlbaren Preis und kommt im Erdgasbetrieb auf einen CO2-Ausstoß von nur 97 g/km. Bereits im reinen CNG-Betrieb schafft das Fahrzeug bis zu 410 km. Im Benzinmodus liegt die Reichweite bei bis zu 920 km. Damit legt der Octavia G-TEC mit nur einer Füllung der Tanks kombiniert insgesamt bis zu 1.330 km zurück.

Mit den neuen Octavia Varianten zielt ŠKODA auf weiteres Wachstum seiner mit Abstand stärksten Modellreihe. Der Octavia ist das Herz der Marke und die Anfang 2013 eingeführte dritte Octavia Generation erweist sich erneut als Volltreffer. So steigen die Auslieferungen in Westeuropa seit August 2013 jeden Monat zweistellig. Der neue ŠKODA Octavia rollte 2013 als Limousine, als Combi, als Combi 4×4 und als Power-Version Octavia RS zu den Kunden. Mit der dritten Generation erobert Skoda zunehmend neue, anspruchsvolle Kundengruppen.

2013: Wachstum in West- und Zentraleuropa

ŠKODA lieferte im Jahr 2013 insgesamt 920.800 Fahrzeuge aus, ein leichter Rückgang um 2,0 Prozent im Vergleich zu 2012 (939.200 Auslieferungen).

Wachstum verzeichnet ŠKODA in Westeuropa. Hier entwickelte sich der Hersteller deutlich besser als der rückläufige Gesamtmarkt. Die Auslieferungen stiegen um 3,1 Prozent auf 369.600 Fahrzeuge (2012: 358.400), der ŠKODA Marktanteil wuchs auf 3,2 Prozent (2012: 3,0 Prozent). In Deutschland baute das Unternehmen seine Position als stärkste ausländische Marke weiter aus.

Ebenfalls zulegen konnte ŠKODA 2013 in Zentraleuropa: 126.500 Auslieferungen an Kunden entsprechen einem Plus von 2,0 Prozent (2012: 124.000). Der Marktanteil stieg auf über 19 Prozent. Im Heimatmarkt Tschechien, in Polen und der Slowakei war ŠKODA die klare Nummer eins.

In Osteuropa erreichte der Hersteller 125.400 Auslieferungen (2012: 137.100). Der ŠKODA Marktanteil lag bei knapp 4 Prozent. In Russland lieferte ŠKODA 87.500 Fahrzeuge an Kunden aus (2012: 99.100).

China war 2013 erneut stärkster ŠKODA Einzelmarkt. Insgesamt erzielte der Hersteller im Reich der Mitte 227.000 Auslieferungen (2012: 235.700). In China steht die Einführung des neuen Octavia erst 2014 auf dem Programm. In Indien wurden im vergangenen Jahr 22.600 ŠKODA Fahrzeuge ausgeliefert. Starken Zulauf erfuhr die tschechische Marke in Israel (14.400; +11,7%), in der Türkei (12.800; +23,2%) und in Algerien (9.100; +85,3%).

Erfolgreich mit neuen Modellen

 Mit insgesamt 359.600 Auslieferungen war 2013 der ŠKODA Octavia erneut das mit Abstand meistverkaufte ŠKODA Modell (2012: 409.600). Der Rückgang um 12,2 Prozent ist durch den Modellwechsel begründet. Mit den vollen Produktionsvolumen des neuen Octavia ab Jahresmitte nahmen die Auslieferungen wieder zu.

Der ŠKODA Fabia erreichte im vergangenen Jahr 202.000 Auslieferungen nach 240.500 Einheiten im Jahr zuvor. Im Herbst 2014 steht die Einführung des neuen ŠKODA Fabia an.

Prächtig entwickelte sich in seinem ersten vollen Verkaufsjahr der neue ŠKODA Rapid. Mit 103.800 verkauften Einheiten (2012: 24.700) konnte ŠKODA die Rapid Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfachen. Damit ist der als Limousine und als Spaceback erhältliche Rapid nicht einmal zwei Jahre nach seinem Marktstart bereits das drittstärkste ŠKODA Modell. Mit dem ŠKODA Rapid Spaceback präsentierte die Marke Mitte 2013 ihr erstes kompaktes Kurzheck-Modell. Damit bietet ŠKODA erstmals ein Fahrzeug im volumenstärksten Segment Europas.

In 2013 erreichte der ŠKODA Superb 94.400 Auslieferungen an Kunden (2012: 109.100). Mitte 2013 wurde das Flaggschiff der Marke umfassend überarbeitet. Der neue ŠKODA Superb besticht mit neuem ŠKODA Design, frischem Interieur und neuen Technik-Features. Verbrauch und Emissionen der Motorenpalette wurden um bis zu 19 Prozent reduziert.

Der ŠKODA Yeti kam 2013 auf 82.400 Auslieferungen (2012: 87.400). ŠKODAs beliebter Kompakt-SUV erhielt ebenfalls eine umfassende Überarbeitung in Sachen Technik und Design. Erstmals gibt es das Fahrzeug jetzt in zwei Varianten: Als elegant gestylten ŠKODA Yeti für die Stadt und als auf Gelände und Abenteuer getrimmten ŠKODA Yeti Outdoor. Beide Varianten bieten ein dynamisches Design, beste Funktionalität sowie exzellente Fahreigenschaften auf Straßen und im Gelände.

Eine hervorragende Entwicklung verzeichnet der seit Ende 2011 im Markt präsente Kleinwagen ŠKODA Citigo. Die Auslieferungen legten 2013 kräftig um satte 51 Prozent auf 45.200 Fahrzeuge zu (2012: 30.000). Der ŠKODA Roomster überzeugte weltweit 33.300 Käufer (2012: 38.000 Auslieferungen).

ŠKODA Finanzzahlen 2013

ŠKODA erzielte 2013 ein solides Finanzergebnis. Der Umsatz lag mit 10,3 Milliarden Euro volumenbedingt leicht unter dem Vorjahreswert (2012: 10,4 Milliarden Euro).

Das Operative Ergebnis erreichte 522 Millionen Euro (2012: 712 Millionen Euro). Die operative Rendite lag bei 5,1 Prozent (2012: 6,8 Prozent). „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Europa und hoher Aufwendungen für den Ausbau der Modellpalette konnten wir das Operative Ergebnis auf solidem Niveau halten. Dies ist vor allem auf Kosteneinsparungen zurückzuführen“, sagt ŠKODA Finanzvorstand Winfried Krause. Die Investitionen des Unternehmens beliefen sich 2013 auf 741 Millionen Euro (2012: 832 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern betrug 536 Millionen Euro (2012: 713 Millionen Euro). Nach Steuern wurde ein Ergebnis von 455 Millionen Euro erreicht (2011: 611 Millionen Euro).

ŠKODA will weiter wachsen, Investitionen in tschechische Standorte

In den kommenden Jahren will ŠKODA weiter wachsen und die weltweiten Verkäufe auf mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr steigern. Dazu wird das Unternehmen im Schnitt alle sechs Monate ein neues oder überarbeitetes Modell vorstellen.

Hierfür wurde auch der Ausbau der tschechischen ŠKODA Standorte konsequent fortgeführt. Für die Produktion des neuen Octavia und seiner zahlreichen Varianten sowie des Rapid und Rapid Spaceback wurden die Anlagen in Mladá Boleslav umfassend modernisiert und erweitert.

Im Zuge der Erneuerung von Yeti und Superb investierte ŠKODA auch in die Modernisierung und den Ausbau der Produktion in Kvasiny. Zudem wurde kürzlich – anlässlich des Besuchs des tschechischen Premierministers Bohuslav Sobotka in Wolfsburg – bekannt gegeben, dass die Entscheidung für die Produktion eines weiteren ŠKODA Modells in Kvasiny gefallen ist.

Im Rahmen der Modell- und Designoffensive verstärkt das Unternehmen auch die Vertriebsaktivitäten auf den europäischen und internationalen Märkten. Neben dem Ausbau der guten Position in Europa setzt ŠKODA auf die Wachstumsmärkte in China und Russland. In China geht im Frühjahr 2014 der neue ŠKODA Octavia an den Start. In Russland fiel vor wenigen Wochen der Startschuss für die Fertigung des neuen ŠKODA Rapid.

© Skoda / Skodas Wachstumsstrategie erfolgreich

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