Toyota Mirai im Praxiseinsatz auf deutschen Straßen

Köln. Toyota ebnet den Weg für die Brennstoffzelle: Im Rahmen der europaweiten hyFIVE-Initiative hat der japanische Automobilhersteller nun zwei Toyota Mirai an den Technologiekonzern The Linde Group übergeben.

  • Japanischer Automobilhersteller übergibt zwei Brennstoffzellenautos an Linde
  • hyFIVE-Partner nutzt Fahrzeuge im Alltag rund um München
  • Initiative zeigt Vorzüge und Tauglichkeit des alternativen Antriebs

hyFIVE („Hydrogen for Innovative Vehicles“) ist ein Zusammenschluss von 15 Partnern, die die Kommerzialisierung des Brennstoffzellenantriebs in Europa vorantreiben. Neben Technologiefirmen wie Linde und Mineralölkonzernen wie OMV, die unter anderem den notwendigen Wasserstoff produzieren und bereitstellen, beteiligen sich auch fünf Automobilhersteller. Sie stellen der Initiative insgesamt 185 Brennstoffzellenfahrzeuge zur Verfügung, um den Einsatz der Technologie im Alltag zu demonstrieren und ihre Weiterentwicklung zu beschleunigen. In einem ersten Schritt werden Daten über das Nutzungsverhalten der Kunden, deren Erwartungen und Erfahrungen gesammelt.

Der Gase Spezialist Linde hat die beiden Toyota Brennstoffzellenautos für vier Jahre geleast und baut seinen FCEV-Fuhrpark damit auf insgesamt sieben Fahrzeuge aus. Sie kommen im normalen Geschäftsalltag in und um München zum Einsatz. Die beiden Mirai wurden im Rahmen des „H2 Mobility“-Kongresses Mitte April in Berlin von Dr. Johan van Zyl, Präsident von Toyota Motor Europe, an Bernd Eulitz, Vorstandsmitglied der Linde AG, übergeben.

Das hyFIVE-Projekt wird im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms (FP7 / 2007-2013) der Europäischen Union durch die „Gemeinsame Technologieinitiative für Brennstoffzellen und Wasserstoff“ unterstützt (grant agreement No. 621.219).

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