Volkswagen auf der CES 2016 – e-Golf Touch & BUDD-e

Volkswagen ist auf der CES 2016 mit zwei wegeweisend progressiven Automobilen vertreten: dem Zero-Emission-Van BUDD-e und dem ebenfalls elektrisch angetriebenen e-Golf Touch. BUDD-e ist eine Studie, der die Besucher der Messe auf eine Zeitreise in das Jahr 2019 schickt. Der e-Golf Touch hingegen zeigt mit einem Infotainmentsystem der neusten Entwicklungsstufe, dass Technologien, die 2015 auf der CES noch Zukunft waren, ein Jahr später bereits kurz vor der Serienreife stehen. Darüber hinaus debütieren diesmal in Las Vegas zahlreiche neue elektronische Lösungen, die in naher Zukunft ebenfalls in die Serie einfließen werden.

  • Gestensteuerung für die Großserie: e-Golf Touch überrascht mit neuer Infotainmentsystem-Generation
  • Volkswagen wird eines der ersten Kompaktmodelle mit Gestensteuerung anbieten
  • 9,2-Zoll-Homescreen des neuen Infotainmentsystems ist konfigurierbar

    Zehn wichtige Fakten – e-Golf Touch / Infotainment News

    1. Volkswagen zeigt als Weltpremiere die seriennahe Version einer neu entwickelten Infotainmentsystem-Generation.
    2. Topsystem der neuen Infotainment-Generation wird auch in Kompaktmodellen mit Gestensteuerung starten.
    3. Im e-Golf Touch präsentiertes Infotainmentsystem entspricht bis auf wenige Details bereits der künftigen Serienversion.
    4. Neues Topsystem besitzt einen hochauflösenden 9,2-Zoll-Touchscreen (1.280 x 640 Pixel) mit einer edlen Glasoberfläche.
    5. Homescreen des neuen Topsystems ist konfigurierbar; Displayinhalte sind in Funktionskacheln darstellbar.
    6. Funktionskacheln des 9,2-Zoll-Screens können mit Inhalten aus zehn Themen konfiguriert werden (z.B. „Musik” und „Telefon”).
    7. Im Frühsommer wird Volkswagen für den Golf eine neue Sprachsteuerung mit verbessertem Bedienkonzept anbieten.
    8. Neue „Elektronische Sprachverstärkung” wird die Kommunikation mit den Gästen im Fond akustisch stark vereinfachen.
    9. Personalisierung eines Volkwagen kann künftig in der Cloud gespeichert und so auf andere Fahrzeuge übertragen werden.
    10. Smartphone Notifications ermöglicht künftig auch während der Fahrt das Lesen und Beantworten von Kurznachrichten.

Die von Volkswagen auf der CES vorgestellten News verdeutlichen, dass sich das Automobil aktuell massiv verändert. Es sind diverse Richtungen, aus denen diese Veränderungen kommen. Doch sie folgen alle einem Kompass: der Elektronik. Sie steuert den Antrieb, der immer häufiger elektrisch erfolgen wird. Sie ermöglicht Assistenzsysteme, die schneller reagieren als jeder Mensch. Sie bringt das Internet ins Auto und das Auto ins Internet. Und sie verändert die Instrumente, Anzeigen, Bedienelemente. Glasklare Displays bringen dabei als sichtbare Ebene der nächsten Human-Machine-Interfaces (HMI) einen neuen, cleanen Stil in die Autos. Interaktive HMI-Funktionen ermöglichen neue Kommunikationswege zwischen Menschen und Autos. Fakt ist zudem: Die elektronischen Geräte des täglichen Lebens – Smartphones, Tablets, Smartwatches, Kameras – kommen an Bord. Ihre Potenziale und Bedienmuster vermischen sich mit denen des Autos. Beschleunigt wird der Prozess dieser Fusion durch immer leistungsfähigere Rechner und intelligentere Software. Die Folge: Evolutionssprünge, die das Auto wie skizziert massiv verändern. Ein Spiegelbild der weltweit wichtigsten elektronischen News liefert als Fixpunkt zum Beginn eines Jahres die CES in Las Vegas. Die Weltpremieren der zwei außergewöhnliche Volkswagen unterstreichen das:

  • Der BUDD-e ist die erste Volkswagen Studie auf der Basis des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Der Zero-Emission-Van liefert einen Ausblick darauf, wie Volkswagen automobile Avantgarde und Nachhaltigkeit gegen Ende dieses Jahrzehnts definieren wird.
  • Der e-Golf Touch – ebenfalls ein Zero-Emission-Vehicle – spiegelt mit einem Infotainmentsystem der nächsten Generation einen der wichtigsten Connectivity-Trends der unmittelbaren Zukunft wider: die intuitive Gestensteuerung. Sie wird durch Hersteller wie Volkswagen und Modelle wie den Bestseller Golf in nahezu allen automobilen Segmenten Einzug halten.

e-Golf Touch – Gestensteuerung für die Großserie

Infotainmentbaukasten einer neuen Generation. Die 2015 auf der CES gezeigte Studie Golf R Touch war das erste Volkswagen Modell der Großserie mit einer Gestensteuerung. Mit dem e-Golf Touch präsentiert Volkswagen im Januar 2016 nun eine weiterentwickelte Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB) und damit erstmals einen frühen Serienstand dieser intuitiv nutzbaren Bedientechnologie. Im e-Golf Touch kommt das neue Topsystem des MIB mit einem 9,2 Zoll großen und hochauflösenden Display (1.280 x 640 Pixel) zum Einsatz. Alle Funktionen und Anzeigen sind in eine ebenso edle wie glasklare Fläche eingebettet; links – dem Fahrer zugewandt – gibt es vier Sensortasten („Menü”, „Home”, „Car”, „App”) und einen Dreh-Drück-Schalter. Der 8,2 in / 209 mm breite und 4,1 in / 104,6 mm hohe Homescreen des Topsystems besteht aus einem großen Hauptfeld sowie zwei konfigurierbaren Kacheln (rechts im Homescreen angeordnet), die jeweils 1,7 in / 42 mm hoch und 2,4 in / 60 mm breit sind. Sie können mit zehn unterschiedlichen Inhalten – etwa „Medien” (inkl. Cover-Bild) und „Telefon” (inkl. Foto der Gesprächsteilnehmer) – belegt werden. Darüber hinaus ist es möglich, das Hauptfeld auch über die komplette Fläche des Homescreens zu ziehen, etwa um die Navigationskarte groß anzuzeigen oder über „App-Connect” von Volkswagen die Smartphone-Apps von „MirrorLink“, „Android Auto” (Google) oder „CarPlay” (Apple) einzublenden.

Sprachsteuerung perfektioniert. Erstmals im e-Golf Touch präsentiert Volkswagen zudem eine neue Sprachsteuerungsgeneration. Sie überzeugt mit einem signifikant verbesserten Bedienkonzept, da die implementierten und im jeweiligen Dialog empfohlenen Sprachbefehle in einer neuen Struktur begleitend auf dem Display angezeigt werden. Der Nutzer sieht also stets, welche Sprachbefehle sinnvoll genutzt werden können. Die neue Version der Sprachsteuerung wird bereits im Frühsommer in ersten Ländern wie den USA auf den Markt kommen.

  • Sprachsteuerung mit Keyword Activation. Darüber hinaus zeigt Volkswagen im e-Golf Touch als erster Hersteller die neue Sprach­steuerungsfunktion „Keyword Activation”. Der Fahrer erhält mit die­sem Feature die Möglichkeit, den Sprachdialog direkt über ein gesprochenes Kommando wie „Hello Volkswagen” zu starten. Er muss also nicht mehr, wie bislang üblich, eine Taste drücken.

Wireless Charging. In Verbindung mit einem Elektroauto denkt man bei „Wireless Charging” zuerst an das induktive Laden der Fahrzeugbatterie. In Fall des e-Golf Touch aber steht „Wireless Charging” für das kabellose Laden des Smartphones. Volkswagen hat ein solches System zum induktiven Laden in der Handy-Ablage (unterhalb des Infotainmentsystems) integriert. Erstmals gibt es zudem auch im Fond – in den hinteren Armlehnen – die Möglichkeit, das Smartphone kabellos zu laden. Darüber hinaus ist der e-Golf Touch mit einem neuen USB-Port des Typ C ausgestattet; die Datenübertragung erfolgt hier per USB-Highspeed. Parallel werden die Geräte natürlich auch geladen; künftig werden damit drastisch verkürzte Ladezeiten ermöglicht.

Elektronische Sprachverstärkung. Die im e-Golf Touch eingesetzte „Elektronische Sprachverstärkung” verbessert die akustische Verständigung von Fahrer und Beifahrer mit den Gästen im Fond. Das System nutzt dabei das Freisprechmikrofon und die hinteren Lautsprecher. Der Lautstärkepegel der „Elektronischen Sprachverstärkung” wird automatisch an die jeweilige Fahrzeuggeschwindigkeit angepasst. Bei einer großen Lautstärker von Musik wird die „Elektronische Sprachverstärkung” heruntergeregelt.

Infotainment News – Connectivity der nächste Generation

Exit Screen. Bereits heute gibt es bestimmte Anzeigen im Home Screen des Infotainmentsystems, die kurzeitig beim Abstellen des Wagens aktiv werden. Zum Beispiel „Telefon nicht vergessen”. Das Funktionsspektrum dieses „Exit Screens” wird deutlich erweitert: Erstmals bietet der „Exit Screen” vor dem Verlassen des Wagens einen personalisierten, vereinfachten Zugriff („One-Touch”) auf situationsgerechte Funktionen. In Sekundenschnelle kann so beispielsweise die Programmierung der Standheizung direkt bedient werden. Für eine definierte Zeit blendet das Infotainmentsystem dazu die zuvor definierten Funktionen ein. Der „Exit Screen” soll in allen künftigen Fahrzeuggenerationen angeboten werden. Analog dazu ist zudem ein individuell konfigurierbares Einstiegspanel in der Entwicklung.

Personalisierung 2.0. Die Menge der Komfort- und Assistenzsysteme und das Spektrum der damit verbundenen Einstellmöglichkeiten wächst mit jeder neuen Fahrzeuggeneration. Viele dieser Systeme werden individuell eingestellt und von verschiedenen Fahrern eines Autos genutzt. Zahlreiche persönliche Einstellungen müssen deshalb stets aufs Neue aktiviert werden. Um genau das zu vereinfachen, hat Volkswagen die Personalisierung 2.0 konzipiert. Dabei werden die individuellen Einstellungen eines Fahrers zu einem Benutzerkonto zusammengefasst und über die „Volkswagen Car-Net ID” in der Cloud gespeichert. Übernimmt der Fahrer nun einen kompatiblen Volkswagen, kann er über die Eingabe seiner „Car-Net ID” in das Infotainmentsystem blitzschnell die Einstellungen abrufen und in den neuen Wagen einspeisen. Damit hat er seine individuellen Einstellungen praktisch immer dabei – besonders praktisch, wenn ein Mietwagen gebucht oder ein Firmenwagen gewechselt wird. Via „Volkswagen Car-Net App” kann man seine Einstellungen ebenfalls im Benutzerkonto anpassen und in der Cloud speichern. Zudem ist es möglich, sich über die App im Vorfeld mit einem neuen Volkswagen vertraut zu machen. Selbstverständlich sind alle Daten des Users vor dem Zugriff Dritter geschützt; sie können zudem im Handumdrehen vollständig gelöscht werden.

Media Control Generation 3.0. Mit der App „Volkswagen Media Control” können nahezu alle wichtigen Infotainmentfunktionen komfortabel via Tablet gesteuert werden. „Volkswagen Media Control” ist damit eine Art Rear-Seat-Entertainmentsystem der Neuzeit. Das Tablet einfach per WLAN-Hotspot mit dem Infotainmentsystem vernetzen und fertig. Zu den steuerbaren Funktionsumfängen gehören das Radio, sämtliche Media-Quellen (wie USB, CD oder DVD, Festplatte, Online-Songsuche) sowie die Navigation. Auf der CES zeigt Volkswagen nun die dritte Generation von „Media Control”. Sie kommt bereits im Frühsommer auf den Markt. Folgende Funktion wurden dabei neu integriert:

  • Videostreaming zwischen Tablets mit Fernsteuerung.
  • Fernsteuerung der Medienwiedergabe auf Tablets über das Infotainmentsystem. So kann zum Beispiel ein Film synchron auf zwei Tablets im Fond wiedergeben werden – die typische Nutzung mit Kindern an Bord.
  • Audiostreaming einer Playlist via Tablet oder Smartphone an das Infotainmentsystem (synchrone Tonausgabe über die Fahrzeug-Laut­sprecher). Die aktive Playlist kann dabei von allen Usern der App mit dem eigenen Gerät im Auto individualisiert werden.

App-Connect + WiFi. „App-Connect” spiegelt die kompatiblen Apps eines Smartphones im Screen des Infotainmentsystems. Beispiel iPhone: Ist das Smartphone mit dem Infotainmentsystem gekoppelt, kann an Bord die App „Telefon” via Touchscreen des Infotainmentsystems in der gleichen Grafik- und Bedienstruktur wie auf dem iPhone genutzt werden. Ebenso stehen zum Beispiel die Apple-Sprachsteuerung „Siri” oder die Apps „Maps” und „Musik” zur Verfügung. Über „App-Connect” und die hier integrierten Plattformen „MirrorLink“, „Android Auto” (Google) und „CarPlay” (Apple) sind alle aktuellen Smartphones ab „Android 5.0″ und „Apple iOS 8.1″ kompatibel. Bislang aber war es bei allen Plattformen notwendig, das Smartphone via Kabel mit dem Infotainmentsystem zu koppeln. In einer Weltpremiere präsentiert Volkswagen auf der CES 2016 nun „App-Connect + WiFi” und damit die kabellos nutzbare zweite Generation von „App-Connect” (zunächst in Verbindung mit „CarPlay Wireless” und „MirrorLink 1.2 Mira­cast”). Ist die Funktion einmal eingerichtet, kann das Smartphone sogar in der Hand- oder Jackentasche bleiben. Auf längeren Strecken empfiehlt es sich natürlich, das Smartphone in der Ladeschale des Volkswagen induktiv – also ebenfalls kabellos – mit Energie zu versorgen.

Volkswagen Car-Net. Zu den verschiedenen Online-Diensten von „Volkswagen Car-Net” gehören die Pakete „Guide & Inform”, Security & Service”, „App-Connect” und „e-Remote”. Auf der CES präsentiert Volkswagen nun zahlreiche neue Programme und Funktionserweiterungen für „Volkswagen Car-Net”. Künftig ist es zudem möglich, eine Smartwatch zu integrieren.

  • „e-Remote” wird „Volkswagen Car-Net App”. Die Car-Net App „e-Remote” – entwickelt für die Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeuge von Volkswagen – wird neu konfiguriert und künftig auch für Fahrzeuge mit ausschließlich Benzin- oder Dieselantrieb zur Verfügung stehen. In diesem Zuge werden die Funktonen der App erweitert; das multifunktionale Programm selbst erhält eine neue Bezeichnung: „Volkswagen Car-Net App”. Eine der neuen Funktionen nennt sich „Kalender Import”. Der Clou dabei: Beim Import von Zielinformationen aus dem Smartphone (via Facebook-Events oder Google-Kalender) werden die Daten auf Wunsch in der mit den Kalendereinträgen korrespondierenden Reihenfolge in das Navigationsmenü „Häufige Routen” übernommen. Von hier aus können sie direkt in die Routenführung integriert werden. Eine ebenfalls neue Erweiterung ist die „Intelligente Routenplanung”. Hier berechnet die App die ideale Route zu mehreren ausgewählten POI. Ein Beispiel: Der Fahrer gibt verschiedene Shops als POI in einer bestimmten Reifenfolge ein – etwa ein Schuhgeschäft, einen Juwelier und einen Supermarkt. Die „Volkswagen Car-Net App” schlägt nun automatisch die beste Route vor, die dann in das Infotainmentsystem übertragen wird.
  • Neue App für „MirrorLink“. Ein witziges und extrem nützliches neues Programm für „MirrorLink” ist „My Rules” – meine Regeln. „My Rules” hilft, Dinge zu erledigen. Denn diese App kann in simplen Schritten programmiert und damit auf die eigene Welt zugeschnitten werden. Das Prinzip der App: „Wenn das passiert, soll das folgen” / „If-this-then-that”. Drei Beispiele für diese Programmierungen oder besser Eingaben, die einem Ereignis während der Fahrt eine Interaktion des Autos folgen lassen. Beispiel 1, Tanken / Reserveanzeige leuchtet: „Navigiere mich zur nächsten Tankstelle, sobald die Reservewarnung der Tankanzeige aktiv wird.” Beispiel 2, Temperatur über 25 Grad / Wetterprognose „sonnig”: „Spiele den Song ‚Summer in the City'”. Beispiel 3, Wochenende, Auto nähert sich Supermarkt: „Message ‚Wochenendeinkauf nicht vergessen”.
  • Funktionserweiterungen. Bei den Funktionserweiterungen stellt Volkswagen den Service-Aspekt in den Vordergrund. Der neue „Service-Assistent” empfiehlt zum Beispiel, bei anhaltend niedrigen Temperaturen auf Winterreifen zu wechseln; der „Lade-Assistent” für Elektrofahrzeuge zeigt die nächsten erreichbaren Ladestationen an weist auf die Ladedauer hin; die „Unfallnotiz” hilft indes im Falle eines Falles, alle notwendigen Informationen aufzunehmen; der Dienst „Parkposition” zeigt im Smartphone die aktuelle Parkposition und den Fußweg dorthin nun auch per „Google Street View” an; die „Routeninfo” schlägt Ladesäulen entlang der Route vor und liefert beim Überqueren einer Landesgrenze Infos zu den dortigen Verkehrsregeln; last but not least lässt sich über den „Kalenderassistent” beispielsweise die Verfügbarkeit eines gemeinsamen Firmenwagens online mit Kollegen verwalten.

Smartphone Notifications. Jeder hat diese Situation beim Autofahren schon erlebt: Das Smartphone signalisiert akustisch und optisch, dass eine neue Sprachnachricht oder die Eilmeldung eines Newsletters eingegangen ist. Gecheckt werden kann die Massage leider nicht, da der Griff zum Smartphone während der Fahrt bekanntlich ebenso gefährlich wie untersagt ist. Volkswagen hat nun eine Lösung entwickelt, durch die der Fahrer legal und ohne Ablenkung informiert werden kann ­­– mit den „Smartphone Notifications”. Und so funktioniert es: Sobald das Smartphone per WLAN mit dem Infotainmentsystem verbunden ist, erscheinen die Benachrichtigungen (Notifications) des Smartphones für einen kurzen Zeitraum als Pop-Up-Menü im Kombiinstrument und Display des Infotainmentsystems. Möchte der Fahrer Näheres wissen, kann er sich die Eilmeldung komplett vorlesen lassen. Bei einer Geschwindigkeit bis zu 5 km/h wird die Eilmeldung vollständig eingeblendet. Ab 6 km/h ist diese Funktion aus Sicherheitsgründen deaktiviert; in diesem Fall werden die Headlines beziehungsweise die ersten Wörter der Nachricht eingeblendet.

  • Social Media Notifications. Darüber hinaus präsentiert Volkswagen auf der CES in Las Vegas eine zweistufige Erweiterung der Smartphone Notifications. Der Fahrer kann sich dabei Social Media-Benachrichtigungen von Facebook und Twitter nicht nur anzeigen lassen, sondern auch direkt darauf antworten.

Stufe 1: Auf Facebook- und Twitter-Nachrichten, die wie beschrieben als Pop-Up-Meldung erscheinen, kann der Fahrer per Antwortoption während der Fahrt ein Feedback geben. Die Antwort-Optionen entsprechen den in sozialen Netzwerken üblichen Standards (etwa wie bei einem „Retweet”). Künftig wird die Antwort auch via Spracheingabe möglich sein. Bis zu einer Geschwindigkeit von 5 km/h ist zudem eine freie Texteingabe per Tastatur möglich.

Stufe 2: Das Fahrzeug bekommt in der zweiten Erweiterungsstufe eine eigene Identität und damit einen Account bei Twitter. Basierend auf einer eigenen Timeline postet der Wagen nun selbst Botschaften, die der Fahrer allerdings freigeben muss. Sinkt die aktuelle Geschwindigkeit für eine definierte Zeit auf unter 20 km/h, postet der Wagen zum Beispiel: „Mist, Stau, sorry Leute, ich komme etwas später. Krieche gerade mit nur 15 km/h über die Piste.” Sinkt die Temperatur bei aktivem ESP unter 0 Grad, lautet eine der möglichen Nachrichten: „Freunde, seid vorsichtig heute. Es sind bei uns -2 Grad und es ist echt rutschig! #Danke ESP.” Bekannte und Familienmitglieder, die mit dem Wagen „befreundet” sind, können so automatisch über die Fahrzeugzustände und Reisebedingungen informiert werden.

Hinweise:
TDI, TSI und DSG sind eingetragene Markenzeichen der Volkswagen AG oder anderer Unternehmen der Volkswagen Gruppe in Deutschland und weiteren Ländern. Ausstattungsangaben und technische Daten von Serienmodellen gelten für das in Deutschland angebotene Modellprogramm. Für andere Länder können sich Abweichungen ergeben.

© Volkswagen / Volkswagen auf der CES 2016 – e-Golf Touch & BUDD-e

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