Volkswagen Osnabrück zeigt Zukunftstechnologien in der Fertigung

Volkswagen Osnabrück hat gestern während des zweiten Standortsymposiums des jüngsten deutschen Volkswagen Werks zukunftsweisende Technologien vorgestellt.

  • Flexibilität und Produktivität im Fokus
  • Roboter zur selbstständigen Montage von Verdecken präsentiert
  • Effizienzsteigerung in der Fertigung erzielt

Beim Rundgang dabei waren Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen, Volkswagen Produktionsvorstand Thomas Ulbrich, Bernd Osterloh, Vorsitzender des Volkswagen Konzern- und Gesamtbetriebsrats, sowie weitere Mitglieder des Vorstands, Betriebsrats und Werkmanagements. Sie diskutierten die zukünftige Ausrichtung des Standorts Osnabrück und seiner drei Geschäftsbereiche Fahrzeugbau, Metall-Gruppe und Technische Entwicklung.

Der Standort Osnabrück ist gut für die Zukunft aufgestellt. Die Mannschaft hat ihre hohe Flexibilität in der Vergangenheit wiederholt bewiesen. Zuletzt beispielsweise beim Anlauf des Tiguan, der pünktlich und erfolgreich umgesetzt worden ist. Jeder Tiguan aus Osnabrück leistet einen positiven Beitrag zum Ergebnis der Marke Volkswagen,

sagte Thomas Ulbrich, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw für den Geschäftsbereich Produktion und Logistik und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen Osnabrück GmbH.

Ludger Teeken, Sprecher der Geschäftsführung Volkswagen Osnabrück, sagte:

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich einen hervorragenden Ruf als Experten für Klein- und Kleinstserienfahrzeuge im Konzern erarbeitet. Diesen Wettbewerbsvorteil wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen. Deshalb richten wir unsere drei Geschäftsbereiche entsprechend konsequent danach aus.

Der Betriebsratsvorsitzende bei Volkswagen Osnabrück, Wolfram Smolinski, erklärte:

Dank großer Flexibilität, hoher Einsatzbereitschaft und dem hervorragenden Know-how unserer Kolleginnen und Kollegen haben wir uns als Mehrmarkenwerk des Volkswagen Konzerns etabliert. Der Tiguan sichert mittelfristig Beschäftigung in Osnabrück. Darüber hinaus arbeiten wir konsequent an einer langfristigen Standortsicherung.

Während eines Rundgangs durch die Fertigung gaben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Infoständen Einblicke in aktuelle Projekte und präsentierten Zukunftstechnologien zur Steigerung von Produktivität und Effizienz.

Die konsequente Ausrichtung des Standorts als Kleinserienspezialist verdeutlichte unter anderem der Anlagenbau. Die Experten entwickelten eine besonders flexible und speziell an die Fertigung kleinerer Stückzahlen angepasste Software. Sie sorgt dafür, dass ein Roboter mehr unterschiedliche Werkzeuge einsetzen kann als in Großserienanlagen.

Hohe technologische Kompetenz beweist der Standort Osnabrück auch bei der Mensch-Roboter-Kooperation. In einer Technologiezelle zeigten die Fachleute einen Roboter zur selbstständigen Montage von Verdecken im Inneren der Fahrzeuge. Ein höherer Automatisierungsgrad erleichtert den Mitarbeitern in der Fertigung die Arbeit, indem Roboter ergonomisch belastende Arbeitsschritte übernehmen.

Eine weitere Station des Rundgangs war der neue Windgeräusche-Prüfstand. Die Anlage ermöglicht realitätsnahe Prüfergebnisse unabhängig von Witterungsbedingungen wie Schnee und Glatteis. Dadurch entfallen die in der Vergangenheit obligatorischen Windgeräusche-Tests auf der Straße. Damit sorgt der neue Prüfstand für niedrigere Kosten bei gleichzeitig gesteigerter Effizienz.

Während des Symposiums verschafften sich die Gäste auch einen Eindruck bereits umgesetzter Maßnahmen in der Tiguan-Fertigung, die zu einer weiteren Flexibilisierung der Prozesse und somit höherer Produktivität beitragen: Durch eine neue Halle zum Einschleusen von Karosserien in die Lackiererei lassen sich zukünftige Projekte noch schneller realisieren.

Den Charakter eines Mehrmarkenstandorts verdeutlichten die Exponate der Technischen Entwicklung, die bei Volkswagen Osnabrück gefertigte Prototypen mehrerer Konzernmarken zeigte. Darüber hinaus ermöglichten Karosseriekonzepte für Elektrofahrzeuge mit hohem Schutz- und Leichtbaupotential einen Ausblick auf den Automobilbau der Zukunft.

© Volkswagen AG / Volkswagen Osnabrück zeigt Zukunftstechnologien in der Fertigung

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken