Volkswagen präsentiert Updates des Golf

Volkswagen digitalisiert mit einem großen Update das erfolgreichste Modell der Unternehmensgeschichte: den Golf. Im Fokus für das Modelljahr 2017 steht dabei – parallel zu neuen Motoren, einem geschärften Design und neuen Assistenzsystemen – eine komplett neue Generation der Infotainmentsysteme. Weltweit erstmals in der Kompaktklasse kann das Topsystem „Discover Pro“ via Gestensteuerung bedient werden. Mit seinem 9,2-Zoll-Screen bildet es eine konzeptionelle und visuelle Einheit mit dem im Golf ebenfalls neuen Active Info Display. Parallel vergrößert sich das Spektrum der Online-Services und Apps. Das Update des mehr als 33 Millionen Mal verkauften Golf spiegelt in der Kompaktklasse zudem einen neuen Status quo der Assistenzsysteme wider: Technologien wie die City-Notbremsfunktion mit neuer Fußgängererkennung, der neue Stauassistent (teilautomatisiertes Fahren bis 60 km/h) und der ebenfalls in diesem Segment neue Emergency-Assistent verbessern signifikant die Sicherheit.

  • Golf startet als erster Kompakter mit Gestensteuerung
  • Oberklasse-Technologie: Highend-Infotainment mit größtem Display der Klasse
  • Jetzt auch im Golf: Stauassistent und Emergency Assist

Wichtige Fakten – das Golf Update in Stichpunkten

  1. Weltpremieren: Volkswagen präsentiert Updates des Golf (2- und 4-Türer) sowie des Golf GTI, Golf GTE und Golf Variant.
  2. Infotainmentsystem „Discover Pro“ mit Gestensteuerung bringt erstmals Bedienung der Zukunft in die Kompaktklasse.
  3. Komplette Range der Infotainmentsysteme wurde neu konzipiert und erhielt durchgängig größere Touchscreens.
  4. Online-Services erweitert; „Guide & Inform“ und nun auch „Security & Service“* für Modelle mit Navigationssystem.
  5. Spektrum der Golf Assistenzsysteme demokratisiert den Fortschritt; erstmals mit Stauassistent und Emergency Assist.
  6. Golf GTI mit Leistungsplus: 169 kW / 230 PS für die Grundversion und 180 kW / 245 PS für den GTI Performance.
  7. Neu entwickeltes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG wird im Golf sukzessive alle 6-Gang-DSG ablösen.
  8. Front- und Heckpartie mit neuen Stoßfängern. Serienmäßig Voll-LED-Rückleuchten; animierte Blinker in der Topversion.
  9. Neu entwickelte LED-Scheinwerfer lösen im Golf und Golf Variant des Modelljahres 2017 alle Xenon-Scheinwerfer ab.

Kraftvolles, präzisiertes Design und neues LED-Licht. Volkswagen präsentiert das Update des zwei- und viertürigen Golf, des Golf Variant sowie der sportlichen Versionen Golf GTI und Golf GTE im Volkswagen Stammwerk Wolfsburg. Das weiter präzisierte Design aller neuen Golf Versionen wirkt kraftvoller als je zuvor. Zu den Modifikationen gehören neue Stoßfänger vorn und hinten, neue Halogenscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, neue Voll-LED- statt Xenon-Scheinwerfer, neue Kotflügel vorn, neue und für alle Golf Versionen serienmäßige Voll-LED-Rückleuchten sowie neue Räder und Farben. Neue Dekorblenden und Stoffe veredeln darüber hinaus den Innenraum des Golf Modelljahres 2017. Das Spektrum der Ausstattungsversionen bleibt unverändert.

Das Design im Detail – charismatisch geschärfte Ikone

Souveräne Golf Frontpartie. Das ikonenhafte Design des Golf gewinnt durch neue Detaillösungen nochmals an unverwechselbarer Klarheit. Hier ist es besonders der Verbund aus Kühlergrill und Scheinwerfern, die das Original stilistisch weiter perfektionieren. Die untere Chromleiste des Kühlergrills wird in der Verlängerung nach links und rechts als Chromelement (im GTI rot, im GTE blau lackiert) und LED-Tagfahrlicht bis in die neuen Voll-LED-Schein¬werfer fortgeführt (die ausstattungsabhängig serienmäßigen und ansonsten optionalen LED-Scheinwerfer lösen im neuen Golf die Xenon-Scheinwerfer ab). Die ebenfalls neu gestalteten Kühlöffnungen im unteren Bereich des Stoßfängers betonen mehr als zuvor die Breite des Volkswagen. Im Zusammenspiel der neuen Details wirkt der Golf nun noch markanter. Ein weiterer optischer Pluspunkt im Fall der Versionen mit automatischer Distanzregelung ACC und / oder Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion mit neuer Fußgängererkennung: Der Radarsensor dieser Systeme befindet sich bei allen TDI-, TSI-, Erdgas-, GTD- und GTI-Versionen fortan nicht mehr (sichtbar) im unteren Kühllufteinlass des Stoßfängers, sondern unsichtbar hinter dem VW-Zeichen im oberen Kühlergrill.

Serienmäßige Voll-LED-Rückleuchten. Charismatischer wurde auch der Heckbereich: Alle Golf und Golf Variant sind fortan mit Voll-LED-Rückleuchten ausgestattet. Im Gegensatz zu zahlreichen Standard-LED-Rückleuchten werden dabei im Golf keine Funktionen mehr über konventionelle Glühlampen dargestellt. Die Topversion der Voll-LED-Rückleuchten (für Golf 2- und 4-Türer erhältlich) verfügt zudem über eine animierte Blinkfunktion; optisch ist diese Variante an einem schmalen, weiß-transparenten LED-Streifen zu erkennen, der beim Blinken ins Orange wechselt. Last, but not least kennzeichnet die Topversion eine visuell prägnante Umschaltdynamik zwischen LED-Rücklicht und aktiviertem LED-Bremslicht.

Veredeltes Interieur. Für das Interieur des Golf hat der Volkswagen Designbereich „Color & Trim“ neue Dekorblenden in den Türen, der Schalttafel und der Mittelkonsole sowie neue Sitzbezüge entworfen.

Golf GTI. Die sportlichen GT-Versionen kennzeichnen statt des Chromstreifens in Kühlergrill und Scheinwerfern farblich auf den Charakter des jeweiligen Golf abgestimmte Applikationen. Eines der wichtigsten Golf GTI Insignien – der rote Streifen im Kühlergrill – wird damit zu einem jetzt noch prägnanteren Erkennungsmerkmal. In Rot ausgeführt sind dabei die Querspange im Kühlergrill und kleine, seitliche Winglets in den serienmäßigen LED-Doppelscheinwerfern. Hinten weist sich der Golf GTI des Modelljahres 2017 nicht nur durch den neuen Stoßfänger und die Voll-LED-Rückleuchten, sondern auch über vergrößerte Querschnitte der verchromten Abgasendrohre aus.

Golf GTE. Analog zum Golf GTI sind die roten Designelemente beim neuesten Golf GTE im charakteristischen Blau der Plug-in Hybridversion gehalten. Die blauen Winglets in den neuen und ebenfalls serienmäßigen LED-Scheinwerfern des GTE unterstreichen optisch die Dynamik des effizienten Volkswagen.

Golf Variant. Zu den vielseitigsten Modellen des Golf Programms gehört traditionell der Golf Variant. Die neueste Version des Allrounders feiert ebenfalls ihre Weltpremiere. Insbesondere der neue Heckstoßfänger lässt den Golf Variant noch gestreckter und eleganter wirken. In dieses Bild passen die auch in dieser Version serienmäßigen Voll-LED-Rückleuchten.

Digitalisierter Golf – Active Info Display, Gestensteuerung und Online-Services

Digitale Instrumente und Gestensteuerung. Das Update des Golf erschließt sich am schnellsten von innen nach außen. Weil das Modelljahr 2017 ein neues und in immer mehr Bereichen digitalisiertes Anzeigen- und Bedienkonzept bietet. Die Basis dafür bilden das im Golf neue Active Info Display und das erste Volkswagen Infotainmentsystem mit Gestensteuerung. In diesem Zuge hat Volkswagen die komplette Range der Infotainmentsysteme aktualisiert. Wichtigste Kennzeichen: neues und edles Design, größere Touchscreens und, wie skizziert, – im Fall des Topmodells „Discover Pro“ – die erstmals in der Golf Klasse realisierte Gestensteuerung.

Active Info Display – das voll digitalisierte Cockpit

Instrumente einer neuen Generation. Das Active Info Display des Golf ist ein voll digitalisiertes Kombiinstrument mit zahlreichen interaktiven Funktionen. Alle Instrumente werden im 12,3 Zoll großen Farbscreen rein virtuell über Software realisiert. Die Navigationsinformationen können in 2D und 3D dargestellt werden. Die Auflösung von 1.440 x 540 Pixel erlaubt eine äußerst präzise und edle Darstellung aller Details. Generell gibt es fünf verschiedene Info-Profile, über die sich in bestimmten Bereichen die Art der angezeigten Informationen und die Grafik ändern. Der Fahrer wählt unter den Profilen „Classic“, „Verbrauch & Reichweite“, „Effizienz“, „Leistung & Fahrassistenz“ und „Navigation“. Ein gutes Beispiel für die interaktiven Elemente des Active Info Displays zeigt das Profil „Navigation“: Hier rücken Tacho und Drehzahlmesser an den seitlichen Rand, um der Landkarte in der Mitte mehr Raum zu geben. Je nach Bedarf können zudem Infos zu Fahr-, Navigations- und Assistenzfunktionen in die Grafikflächen des Tachos und Drehzahlmessers integriert werden. Daten wie Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover können ebenfalls im Active Info Display dargestellt werden. Je nach Modell ist die Grafik dabei individualisiert: Im Golf GTI nutzt die Grafik beispielsweise das GTI-Rot als Kontrastfarbe; im Golf GTE indes ist es das GTE-Blau, über das die Instrumente auf den Plug-In-Hybrid abgestimmt werden. Volkswagen bietet das Active Info Display bei der Ausstattungslinie Highline optional als Alternative zu den Analog-Instrumenten an. Bereits Serie ist es bei den sportlichen Ausstattungslinien GTI, GTD, GTE und R.

MIB der neuesten Generation –  erstmals Gestensteuerung

Weltpremiere. Die Gestensteuerung feiert mit dem Debüt des aktualisierten Golf in der kompakten Klasse ihre Weltpremiere. Sie wird direkt zur Markteinführung des neuen Modelljahres mit dem Topsystem – „Discover Pro“ – des „Modularen Infotainmentbaukasten“ (MIB) erhältlich sein.

6,5 bis 9,2 Zoll. Volkswagen ersetzt alle bisherigen Infotainmentsysteme des Golf durch eine neue Generation des MIB. Wichtigstes Kennzeichen: Alle Systeme haben ein neues Design und größere Touchscreens erhalten; die Bezeichnungen der Infotainmentsysteme ändern sich nicht. Die bisherigen 5-Zoll-Systeme „Composition Touch“ und „Composition Colour“ (Display-Auf¬lösung 400 x 240 Pixel) werden durch das neue 6,5-Zoll-System „Composition Colour“ mit einer Touchscreen-Auflösung von 800 x 480 Pixel ersetzt; das „Composition Touch“ mit Schwarzweiß-Display entfällt. In der nächsten Ausbaustufe kamen bislang das „Composition Media“ und „Discover Media“ (inkl. Navigation) mit 6,5-Zoll-Screens zum Einsatz; diese werden durch ebenfalls gleichnamige Systeme mit 8,0-Zoll-Displays abgelöst. Die Auflösung von 800 x 480 Pixel bleibt gleich. Das Topsystem „Discover Pro“ (inkl. Navigation) erhält fortan einen 9,2 statt 8,0 Zoll großen Touchscreen; die Auflösung vergrößert sich von 800 x 480 auf 1.280 x 640 Pixel. Als erstes Infotainmentsystem von Volkswagen ist das neue „Discover Pro“ zusätzlich zur Annäherungssensorik sowie Touch- und Sprachbedienung mit einer Gestensteuerung ausgestattet – eine Weltpremiere im Segment der Kompaktfahrzeuge. In vielen weiteren Baureihen wird Volkswagen die neuen Systeme im Laufe des Jahres 2017 einführen.

„Discover Pro“ im Detail. Das „Discover Pro“ des MIB besitzt nicht nur ein 9,2-Zoll-Display mit einer von 117 auf 155 dpi erhöhten Auflösung, sondern auch ein komplett neues Design. Im Gegensatz zum jetzt im Golf abgelösten 8,0-Zoll-System, wird die gesamte Front von einer durchgängigen, edlen Glasfläche überspannt (gilt auch für das neue „Discover Media“). Gewöhnliche Tasten und Regler gibt es beim „Discover Pro“ nicht mehr; die haptische Bedienung erfolgt allein über den Touchscreen und fünf kapazitive Felder am linken Rand des neuen Infotainmentsystems. Diese vertikale Leiste links umfasst die Funktionen „Menu“, „Home“, „On/Off“, „Lauter“ und „Leiser“ – also übergeordnete Befehle. Denn Funktionen wie die Lautstärke muss der Fahrer sofort im Zugriff haben. Gleiches gilt für das kapazitive Feld „Home“, über das der Fahrer aus jedem Untermenü heraus in Sekundenbruchteilen wieder in das Hauptmenü und damit zum Homescreen zurückkehrt.

Individuell konfigurierbarer Homescreen. Im Gegensatz zum Vorgänger des „Discover Pro“ kann der Fahrer den Homescreen zudem selbst konfigurieren. Auf der linken Displayseite ist dabei stets in einem großen Feld die Navigationsfunktion angeordnet; rechts indes stehen zwei kleinere, übereinander angeordnete Felder zur Verfügung. Diese zwei ebenfalls interaktiven Displayflächen kann der Fahrer mit Funktionen belegen, die ihm besonders wichtig sind – oben beispielsweise die Radiosender oder die Mediathek, und unten etwa die Telefonkontakte. Sobald der Fahrer – ganz gleich in welchem anderen Menü auch immer – ähnlich wie bei einem Smartphone das kapazitive Feld „Home“ betätigt, kehrt er, wie skizziert, wieder zu seinem individuell konfigurierten Homescreen zurück.

Geste, Touch und Sprache. Die Bedienung des „Discover Pro“ erfolgt, wie eingangs dargestellt, erstmals via Gestensteuerung sowie Touchfunktionen und Sprachsteuerung. Selbstverständlich ist zudem auch das neue „Discover Pro“ mit einer Annäherungssensorik ausgestattet, durch die sich beim Annähern einer Hand an den Screen weitere Menüfunktionen im Display öffnen. Trotz eines im Golf bislang nie zuvor realisierten Ausstattungs- und Funktionsspektrums des neuen Infotainmentsystems bleibt die Handhabung – typisch Volkswagen – intuitiv einfach.

Gestensteuerung. Die Gestensteuerung funktioniert in den verschiedensten Menüs. Durch eine Wischgeste mit der Hand werden die horizontal angeordneten Menü-Punkte nach links oder rechts verschoben. Der Fahrer kann sich so durch das Hauptmenü bewegen, die Radiosender ändern und die Playlist vor- und zurückschalten sowie im „Picture Viewer“ und in den Musikalben (Coverflow) blättern. Ein Lichtreflex zeigt dabei an, welche Kontexte per Gestensteuerung bedienbar sind. Unterstützt wird die Bedienung durch ein visuelles Interaktionsfeedback; eine erfolgreich ausgeführte Wischgeste wird zudem über einen abschaltbaren Soundeffekt bestätigt.

Voll vernetzt und maximal kompatibel. Zum weiteren Ausstattungsumfang des „Discover Pro“ gehören unter anderem ein Verstärker mit 4×20 Watt Ausgangsleistung, ein DVD-Laufwerk, zwei USB-Schnittstellen (Apple-fähig), zwei SD-Kartenleser, AUX-IN, eine SSD-Festplatte mit 10 GB freiem Datenvolumen, die komplette Range der Musikwiedergabemöglichkeiten, Filmwiedergabe, Jukebox, Podcast-Wiedergabe, Annäherungssensorik und Sprachsteuerung sowie die Navigation. Optional: „Rear View“ (Rückfahrkamera), DAB+ sowie zwei Mobiltelefonschnittstellen. Das Smartphone selbst legen Fahrer oder Beifahrer an Bord des Golf einfach in eine neu konzipierte, optionale Koppelbox (Mobiltelefonschnittstelle „Comfort“). Der Clou dabei: Über jeweils induktive – also kabellose – Schnittstellen wird das Telefon aufgeladen und mit der Außenantenne gekoppelt (nach QI-Standard). Ebenfalls als Sonderausstattung stehen die Car-Net Angebote „App-Connect“, „Security & Service“* (neu im Golf) und „Guide & Inform“ zu Verfügung. „Media Control“ erweitert optional zudem die Infotainment-Funktionen.

„Media Control“. Über die App „Media Control“ bietet Volkswagen eine Schnittstelle für Tablets (und Smartphones) zum Infotainmentsystem an. Mit der App können viele Funktionen des Infotainmentsystems komfortabel über das Tablet aus gesteuert werden. Das Tablet einfach per WLAN-Hotspot mit den Infotainmentsystemen „Discover Media“ oder „Discover Pro“ vernetzen und fertig. Zu den steuerbaren Funktionsumfängen gehören das Radio, sämtliche Audio- und Video-Quellen (wie USB, CD oder DVD, Festplatte) sowie die Navigation. Angezeigt werden im Menü unter anderem Interpret, Albumname und Cover. Im Navigationsmenü sind neben den Standardfunktionen auch die Adressensuche im Internet und das anschließende Senden als Zieleingabe möglich. Darüber hinaus erhalten die Gäste im Fond die Möglichkeit, Kalenderereignisse sowie Adressbucheinträge des Tablets oder Smartphones als Navigationsziele an das Infotainmentsystem zu senden. „Media Control“ wird so zu einer mobilen Erweiterung des Infotainmentsystems und zum erschwinglichen Rear Seat Entertainment der Neuzeit.

Volkswagen Car-Net – Apps und Online-Services für den Golf

„App-Connect“. Der „Modulare Infotainmentbaukasten“ der neuesten Generation schafft die Voraussetzung dafür, dass sich der Golf via „App-Connect“ mit den aktuellen Apple- und Android-Smartphones vernetzt. Denn „App-Connect“ integriert neben „MirrorLink™“ (Android) auch „CarPlay™“ (Apple) und „Android Auto™“ (Google) in die Infotainmentsysteme.

„Security & Service“**. Erstmals bietet Volkswagen im Golf das Dienste-Paket „Security & Service“ an. Dabei kann in den verschiedensten Situationen Unterstützung angefordert werden. Zu den Highlights gehören hier Services wie die „Automatische Unfallmeldung“, der „Pannenruf“ oder die „Service-Terminplanung“ (Wartungstermine mit der Werkstatt vereinbaren). Beispiel Pannenruf: Per Infotainmentsystem nimmt der Fahrer Verbindung zum Volkswagen Notdienst auf, dessen Mitarbeiter augenblicklich für schnelle Hilfe vor Ort sorgen. Die Fahrzeugdaten und den Standort hat der Fahrer zuvor mit dem Auslösen des Pannenrufs automatisch an den Notdienst übertragen. Darüber hinaus bietet „Security & Service“ Funktionen wie die Onlinekontrolle von „Türen & Licht“ sowie Infos zur „Parkposition“ (Abfrage per Smartphone oder Web-Portal). Wer Fahranfänger in der Familie hat, wird die „Gebietsbenachrichtung“ (Info, wenn der Golf ein definiertes Gebiet erreicht oder verlässt) und die „Geschwindigkeitsbenachrichtigung“ (Aktivierung, sobald eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten wird) zu schätzen wissen. Ebenso nützlich ist die „Online-Diebstahlwarnanlage“ (nur in Verbindung mit der optional bestellbaren Sonderausstattung verfügbar); bei einem Einbruchsversuch schickt der Golf einen entsprechenden Warnhinweis via Push-Nachricht an die Car-Net App (inklusive Smartwatch) und/oder eine Benachrichtigung per E-Mail.

„Guide & Inform“. Mittels „Guide & Inform“ können diverse Internet-Dienste genutzt werden. Hier gibt es ein App-Spektrum für das „Discover Media“ sowie ein erweitertes App-Angebot für das „Discover Pro“. Zu den Diensten für das „Discover Media“ gehören Apps wie „Online-Sonderzielsuche“, „Online-Zielimport“, „Tankstellen“ (Location und Preis), „Nachrichten“, „Parkplätze“ (Location und Verfügbarkeit), „Wetter“,„Ladestationen“ (für Golf GTE und e-Golf) und „Online-Verkehrsinformationen“. Insbesondere die „Online-Verkehrsinformationen“ (Live-Traffic-Infos) machen jede Fahrt im Golf zeitlich berechenbarer, da Hinweise zu Daten wie Verkehrsdichte, Staus, Stauauflösungen und andere Behinderungen nahezu in Echtzeit in die dynamische Zielführung des Navigationssystems mit einbezogen werden. Die Meldungen selbst können detailliert über den Menüpunkt „Traffic“ eingesehen werden. Parallel liefern grafische und farbliche Markierungen auf der Karte im Screen permanent aktuelle Hinweise zur Verkehrslage. Die „Online-Verkehrsinformationen“ helfen so, Staufahrten auf dem Berufsweg, beim Trip ins Wochenende oder in die Ferien zur Seltenheit werden zu lassen. Das erweiterte App-Spektrum für das „Discover Media“ beinhaltet darüber hinaus „Google Street View™“ (in Österreich nicht verfügbar), „Google Earth™“, „Online-Sonderzielsuche“ und die „Online-Kartenaktualisierung.“

Neue Assistenzsysteme – mehr Sicherheit und Komfort

Golf schützt Fahrer, Passagiere und Passanten. Wenn es jemals eine Automobil-Baureihe gab, mit der der Fortschritt demokratisiert wurde, so waren das die ersten sieben Generationen des Golf. Systeme wie das ABS, das ESC und später das ganz große Spektrum der Assistenzsysteme wurden an Bord des erschwinglichen Golf für Millionen von Menschen weltweit selbstverständlich. Er war zum Beispiel eines der ersten Autos der Kompaktklasse mit automatischer Distanzregelung ACC, Front Assist mit City-Notbremsfunktion, Lane Assist, Blind Spot-Sensor, Ausparkassistent, Park Assist, Müdigkeitswarnung, Rückfahrkamera (Rear View), Verkehrszeichenerkennung, Multikollisionsbremse und Gespannstabilisierung. Das Update des Golf knüpft hier an. Mit dem Modelljahr 2017 erweitert Volkswagen das Programm der Assistenzsysteme um den Stauassistent, die neue Fußgängererkennung für Front Assist mit City-Notbremsfunktion, den erstmals in der Kompaktklasse überhaupt angebotenen Trailer Assist als Anhängerrangierassistent und den Emergency Assist. Weiterentwickelt wurde zudem das proaktive Insassenschutzschutzsystem.

Stauassistent – der Golf fährt teilautomatisiert.

Teilautomatisiert durch den Stau. Auf der Basis von Lane Assist (Spurhalteassistent) und ACC (automatische Distanzregelung) hat Volkswagen den Stauassistent für alle Golf mit DSG an Bord entwickelt. Das System macht Stau- respektive Stop-and-Go-Fahrten im Golf deutlich komfortabler. Zudem wird das Staufahren sicherer da der Assistent hilft, die hier typischen Auffahrunfälle zu vermeiden. Durch das Zusammenspiel mehrerer Assistenzsysteme fährt der Golf in diesem Fall erstmals teilautomatisiert.

Lane Assist plus ACC. Als Grundlage bietet Lane Assist dabei auch unterhalb von 60 km/h die Funktion einer adaptiven Spurführung an – das System lenkt nicht nur korrigierend gegen, falls der Wagen im Begriff ist, die Spur zu verlassen; vielmehr hält Lane Assist den Golf bei aktiver adaptiver Spurführung in der Fahrspurmitte beziehungsweise in einer vom Fahrer bevorzugten Position. Als zweites Assistenzsystem ist ACC in den Stauassistent eingebunden. Denn das Bremsen und Gasgeben erfolgt bei aktivem ACC auch im Stop-and-Go-Bereich automatisch. ACC und Lane Assist verschmelzen so zum Stauassistent. Sprich: Das System ermöglicht eine assistierte Quer- und Längsführung. Der Wagen lenkt, beschleunigt und bremst also innerhalb seiner Systemgrenzen automatisch; jedoch mit der Bedingung, dass der Fahrer die Hände am Lenkrad hat und mitlenkt, damit er jederzeit eingreifen kann.

Emergency Assist – Golf stoppt im Notfall automatisch

Der Golf merkt, wenn der Fahrer ausfällt. Ein weiteres System, bei dem der Lane Assist und das ACC zu einem neuen Assistenzsystem verschmelzen, ist der Emergency Assist: Sobald die Sensoren erkennen, dass der Fahrer weder Lenk-, Brems- noch Beschleunigungsaktivitäten zeigt, leitet das System in verschiedenen Eskalationsstufen zunächst das Wachrütteln des Fahrers und in der Folge einen Nothalt ein. Dabei wird automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet; darüber hinaus führt der Golf leichte Lenkmanöver aus, um das Umfeld auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Das ACC verhindert dabei das Auffahren auf den vorausfahrenden Verkehr. Schließlich bremst das System den Golf kontinuierlich bis zum Stillstand ab, um schwere Unfälle möglichst zu vermeiden.

Front Assist und City-Notbremsfunktion – erkennt Fußgänger

Sicherheit in der City. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Die im Golf angebotene neueste Version des Front Assist registriert nun nicht nur andere Fahrzeuge, sondern auch Fußgänger, die sich quer zur Fahrbahn bewegen. Sobald ein Fußgänger gefährdet ist, warnt das System den Fahrer und bremst den Golf schließlich autonom ab.

Trailer Assist – teilautomatisiertes Rangieren mit Gespann

Rückwärtsfahren mit Anhänger wird kinderleicht. Ebenfalls ein Novum in der Kompaktklasse ist der Trailer Assist. Die Idee dahinter: Der Trailer Assist soll der Fahrerin oder dem Fahrer das komplizierte Umdenken abnehmen, dass man beim Rückwärtsrangieren mit einem Gespann das Lenkrad nach links einschlagen muss, damit der Anhänger nach rechts abbiegt – und umgekehrt. Generell war es zudem ein Ziel, auch das exakte Zurücksetzen geradeaus über längere Distanzen einfacher zu gestalten. Das alles funktioniert mit dem Trailer Assist nun fast wie von selbst. Um einen Golf mit Anhänger von einer Straße rückwärts in eine Einfahrt oder Parkbucht zu rangieren, hält der Fahrer an einer geeigneten Stelle an und legt den Rückwärtsgang ein. Via Tastendruck wird das System aktiviert. Im Kombiinstrument werden nun der aktuelle und der mögliche Fahrwinkel visualisiert. Dies geschieht auf Basis von Bildverarbeitungsalgorithmen aus den Daten der Rückfahrkamera, die den Knickwinkel des Anhängers beobachtet und auswertet. Mit Hilfe des Spiegeleinstellschalters, der dabei als eine Art Joystick fungiert, kann der Fahrer die gewünschte Fahrtrichtung seines Gespanns stufenlos einstellen. Der Golf übernimmt die vorgegebenen Lenkbefehle des Fahrers, der selbst wiederum lediglich Gaspedal und Bremse bedient. Die Ausrichtung des Golf erfolgt durch das automatische Ansteuern der elektromechanischen Servolenkung.

Park Assist 3.0 – teilautomatisiert Ein- und Ausparken

Bremst und lenkt automatisch. Der Park Assist macht es möglich, in alle parallel- und quer zur Fahrbahn angeordneten Parklücken halbautomatisch einzuparken; darüber hinaus wird auch das Ausparken aus parallel angeordneten Parklücken angeboten. Im Fall von quer angeordneten Parklücken wird nun zudem erstmals im Golf nicht nur das rückwärts Einparken unterstützt, sondern auch das halbautomatische vorwärts Parken. Die erste Generation des Park Assist unterstützte durch automatisiertes Lenken das rückwärts Einparken in Lücken parallel zur Fahrbahn. Die zweite Generation des Park Assist ermöglichte es zudem, rückwärts auch in quer zur Fahrbahn angeordnete Parkplätze automatisch lenkend einzuparken; die Parallel-Parklücken konnten zudem kleiner werden. Darüber hinaus war nun auch das automatisierte Ausparken aus Parallel-Parklücken möglich. Die jetzt auch für den Golf angebotene dritte Generation des Park Assist erlaubt es wie skizziert ebenfalls, auch vorwärts halbautomatisch in Querparklücken einzuparken. Aufgrund der hohen Funktionsvielfalt kann der Park Assist 3.0 den Fahrer insbesondere in schwierigen Verkehrssituationen optimal unterstützen, da er das Einparken beschleunigt.

Proaktives Insassenschutzsystem – bestmögliche Sicherheit

Vorbereitet sein. Der Golf ist eines der ersten Fahrzeuge seiner Klasse mit einem proaktiven Insassenschutzsystem. Im Zuge des Golf Updates wurde der proaktive Insassenschutz weiter perfektioniert. Im intelligenten Zusammenspiel mit dem Front Assist reagiert das System zusätzlich auf starke autonome Bremseingriffe und akute Kollisionsgefahren, um die Passagieren so bestmöglich in kritischen Situationen zu unterstützen. Zur generellen Funktion: Erkennt des proaktive Insassenschutzsystem eine potenzielle Unfallsituation – etwa über das Einleiten einer Vollbremsung mittels aktiviertem Bremsassistenten –, werden automatisch die Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer vorgespannt, um so den bestmöglichen Schutz durch die Airbag- und Gurtsysteme zu erreichen. Liegt eine höchstkritische instabile Fahrsituation wie etwa starkes Über- oder Untersteuern mit ESC-Eingriff vor, werden zusätzlich Seitenscheiben und Schiebedach bis auf einen Restspalt geschlossen. Hintergrund: Bei nahezu geschlossenen Scheiben und Dächern können sich die Kopf-/Seitenairbags optimal abstützen und so ihre bestmögliche Wirkung entfalten.

Personalisierung – individuelle Einstellungen gespeichert

Schlüssel als ID. Die Anzahl der Komfort- und Assistenzsysteme wächst mit jeder Fahrzeuggeneration. Das gilt, wie skizziert, auch für den neuen Golf. Viele dieser Systeme werden individuell eingestellt und nicht selten von verschiedenen Fahrern eines Autos genutzt. Jeder Fahrer muss deshalb im Normalfall stets aufs Neue seine persönlichen Einstellungen aktivieren. Um das signifikant zu vereinfachen, hat Volkswagen eine neue Generation der Personalisierung konzipiert. Dabei werden die individuellen Einstellungen eines Fahrers zu einem Benutzerkonto zusammengefasst und gespeichert. Über eine Benutzerverwaltung kann jeder Fahrer nun blitzschnell sein individuelles Benutzerkonto aktivieren und damit seine persönlichen Einstellungen abrufen. Der jeweilige Fahrer identifiziert sich ganz einfach über seinen Fahrzeugschlüssel; das erfolgt mit dem Öffnen des Golf. Damit werden bereits erste Einstellungen wie etwa die nun per Memory-Funktion speicherbare Sitzposition auf der Fahrerseite aktiviert.

Die im Golf je nach Ausstattung möglichen Personalisierungsumfänge in der Übersicht:

  • Ambientebeleuchtung
  • Automatische Distanzregelung ACC
  • Front Assist
  • Infotainmentsystem (inkl. Mediathek, Navigation und Telefon)
  • Klimaautomatik
  • Kombiinstrument / Multifunktionsanzeige
  • Lane Assist
  • Licht und Sicht (Funktionen „Leaving home“- und „Coming home“, Regensensor und automatisch abblendender Innenspiegel)
  • Park Assist
  • Schließen / Öffnen
  • Blind Spot-Sensor Plus mit Ausparkassistent
  • Fahrersitz (bei Memory-Sitz)

Neue TSI Motoren und Getriebe

Neue TSI-Motoren und neues 7-Gang-DSG. Weiterentwickelt hat Volkswagen die TSI-Motorenfamilie EA211, die ihr Debüt im Golf feiert.
In Vorbereitung ist eine BlueMotion-Variante des 1.5 TSI Evo mit 96 kW / 130 PS. Der NEFZ-Verbrauch dieser Version wird 4,6 l/100 km* betragen (analog 104 g/km CO2*). Zu den besonderen Kennzeichen dieses Hightech-Motors gehören ein neues Brennverfahren (abgeleitet vom sogenannten Miller-Cycle) und ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG).

Der Motor erreicht sein volles Drehmoment von 200 Nm bereits bei 1.400 U/min. Als Weltpremiere wird der 1.5 TSI Evo mit 130 PS zudem eine erweiterte Segelfunktion mit deaktiviertem Motor bieten – der TSI wird beim Gaswegnehmen also komplett ausgeschaltet. Eine solche Abschaltung ist bislang nur in Verbindung mit Hybridfahrzeugen bekannt, da Systeme wie die elektromechanische Servolenkung oder der Bremskraftverstärker auch bei abgeschaltetem Evo-Motor weiterhin mit Energie versorgt werden müssen. An Bord des Golf 1.5 TSI Evo mit 130 PS ist genau das der Fall; die hier serienmäßig eingesetzte erweiterte Segelfunktion senkt den Verbrauch im Realbetrieb um bis zu 0,4 l/100 km. Durch die Segelfunktion und die weiteren technischen Innovationen wird dieser 1.5 TSI Evo im kundenrelevanten Betrieb je nach Fahrweise einen Verbrauchsvorteil von bis zu 1,0 l/100 km bieten.

GTI Modelle mit mehr Leistung. Gestärkt hat Volkswagen im Zuge des Updates die Golf GTI Modelle. Mit 169 kW / 230 PS (plus 7 kW / 10 PS) entwickelt die Grundversion nun das Leistungsniveau, wie ehemals die Performance-Version. Die Leistung des neuen Golf GTI Performance stieg analog auf 180 kW / 245 PS.

Neues 7-Gang-DSG. Neu entwickelt hat Volkswagen ebenso ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Das neue DSG wird sukzessive alle bis dato im Golf eingesetzten 6-Gang-DSG ablösen und zu einer weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.

* Alle in dieser Presseinformation genannten Fahrleistungen, Verbrauchs- und Emissionsangaben sind Prognosewerte, vorbehaltlich der ausstehenden Typgenehmigung, Stand November 2016.

** Car-Net „Security & Service“ setzt zu einem späteren Zeitpunkt ein.

© Volkswagen AG _ Volkswagen präsentiert Updates des Golf (Modelljahr 2017)

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken