15.500 neue Bäume für das Peugeot Klimaschutzprojekt in Brasilien

Wien – Peugeot erweitert sein seit 1998 bestehendes Umweltschutzprojekt zur CO2-Bindung im brasilianischen Regenwald um 15.500 neue Bäume. Mit diesem auf 40 Jahre angelegten Projekt ist Peugeot der einzige Automobilhersteller weltweit, der ein langfristiges, integriertes Projekt zur nachhaltigen Bindung von Kohlendioxid entwickelt hat und langfristig umsetzt und betreibt.

15.500 neue Bäume bis Jänner 2015

Zwischen Juli und November 2014 sind in einer Baumschule 15.500 neue Pflanzen auf ihre Auspflanzung in der Regenzeit vorbereitet worden. Die Regenzeit fällt im Amazonasgebiet in die Monate November bis April fällt. Das zur Keimung eingesetzte Keimsubstrat verringert den Treibhausgasausstoß um den Faktor 20 gegenüber konventionellen Methoden und verhindert die Freisetzung von schädlichem Methan.

Die Baumarten werden im Sinne einer nachhaltigen Diversifizierung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgewählt. Bevorzugt werden Bäume, die als Heilmittel, Nahrungsmittel (Obstbäume) oder als Nutzholz (zur wertschöpfenden Weiterverarbeitung) dienen können. Sie sollten dürreresistent sein und sich an den Klimawandel anpassen können.

Anlass für die diesjährige Erweiterung des Projekts

Rund um die diesjährige Fußballweltmeisterschaft in Brasilien wurde das Öko-Projekt „Kick-it-to-Brazil“ lanciert. Im Rahmen dieser Promotiontour reiste ein Fußball um die Welt und machte in vielen Städten Station, um für Peugeot auf dieses Projekt aufmerksam zu machen. Für jede Person, die mit dem Ball auf seiner Reise in Berührung kam, pflanzt Peugeot in Brasilien einen neuen Baum. Es entstanden über 10.000 Ball-Kontakte und Peugeot erhöht nun um 50%. Daher werden nun 15.500 neue Bäume im Rahmen des Wiederaufforstungsprojekts gepflanzt.

Das Peugeot Klimaschutzprojekt in Brasilien

Peugeot startete im Oktober 1998 ein ambitioniertes Langzeit-Projekt mit dem Namen „CO2-Reduzierung PEUGEOT-ONF“. Kooperationspartner von Peugeot ist die französische Forstbehörde ONF = Office National des Forêts (www.onfinternational.org).

Dieses dynamische Klimaschutzprojekt ist auf eine Dauer von 40 Jahren bis 2038 angelegt. Es liegt im Norden des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso im Verwaltungsbezirk von Cotriguaçu. Das Projektgebiet um fasst eine Fläche von ca. 12.000 Hektar. Diese Fläche ist ca. 1,2 mal so groß wie Paris. Auf einer Fläche von ca. 2.000 Hektar wurden bereits mehr als 2 Millionen Bäume neu gepflanzt, die zusammen etwa 111.000 Tonnen CO2 binden. Mehr als 7.000 Hektar sind geschützte Regenwaldfläche und auf der restlichen Fläche wird im Rahmen dieses Projekts weiter aufgeforstet werden.

Innerhalb von 40 Jahren sollen 10 Millionen Bäume auf 12.000 Hektar ca. 7,32 Millionen Tonnen CO2 binden.

Seit 2001 wird das Projekt wissenschaftlich von einem internationalen Gremium begleitet, das sich aus mehr als einem Dutzend Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammensetzt. Das primäre Ziel dieser Partnerschaft ist, die vorhandene Beziehung zwischen Wiederaufforstung, Bindung des atmosphärischen Kohlendioxids und Klimaregulierung eingehend zu studieren.

Im November 2009 wurde ein Teil des natürlichen Waldes dieses Projekts für wissenschaftliche und pädagogische Aufgaben zum Privatreservat (Réserve Privée du Patrimoine Naturel, RPPN) aufgewertet. Mit Unterstützung der Universität des Bundesstaates Mato Grosso, Brasilien, werden seitdem alle Forschungsaktivitäten koordiniert.

© PSA Peugeot Citroen / 15.500 neue Bäume für das Peugeot Klimaschutzprojekt in Brasilien

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