Alaskan – der neue Pick-up von Renault

Mit dem Alaskan präsentiert Renault sein neues Pick-up-Modell in der Klasse bis eine Tonne Nutzlast. Der robuste und komfortable Newcomer wird von einem 2,3-Liter-dCi-Dieselmotor in Leistungsstufen von 160 und 190 PS angetrieben, der sich durch kraftvollen Durchzug und hohe Effizienz auszeichnet. Die groß dimensionierte Ladefläche, die hohe Zuladung, die ausgeprägte Gelände­tauglichkeit und der Allradantrieb garantieren ein vielseitiges Einsatzspektrum im Alltag, während die athletische Formgebung dem neuen Nutzfahrzeug ein sportliches Aussehen verleiht. Renault bedient mit dem Alaskan ein weltweit boomendes Marktsegment. Der Verkauf des Pick-ups startet zunächst in Südamerika.

Der neue Renault Alaskan ist ein Entwurf von internationalem Format. Er wurde sowohl in Frankreich als auch in Japan und Lateinamerika entwickelt und deckt die Ansprüche verschiedenster Kundengruppen rund um den Globus ab.

Das neue Pick-up-Modell ist gleichermaßen für den harten gewerblichen Einsatz wie für Sport und Freizeit geeignet,

erklärt Ashwani Gupta, Global Head of Light Commercial Vehicles Business bei Renault.

Der Alaskan spielt daher eine Schlüsselrolle in der Strategie des Unternehmens, noch mehr zum Global Player auch im Transportersektor aufzusteigen,

so Gupta weiter.

Das Design

Das eigenständige, emotionale Design des Alaskan folgt mit der Betonung von Kraft und Robustheit sowie den eindrucksvollen Fahrzeugdimensionen ganz den Regeln des Pick-up-Segments. Kennzeichen sind der große, verchromte Kühlergrill mit dem dominanten Renault Rhombus und der markanten Chromleiste am unteren Ende sowie die muskulös ausgeformte Motorhaube. Weiteres markentypisches Merkmal sind die in die Scheinwerfer integrierten „C“-förmigen Tagfahrlichter.

Betont athletisch und spannungsvoll präsentieren sich auch die Fahrzeugflanken sowie die breit ausgestellten, prägnanten Radhäuser, die Leichtmetallräder im 16- und 18-Zoll-Format aufnehmen.

Robustes Kastenrahmenchassis

Die Verbindung von Hightech und pick-up-typischer Robustheit setzt sich auch unter dem Blech fort. So baut der Alaskan traditionell auf einem steifen Kastenrahmenchassis aus hochfestem und korrosionsgeschütztem Stahl auf. Die Konstruktion erlaubt hohe Nutzlasten und überzeugt mit ausgezeichneter Verwindungssteifigkeit, wichtig unter anderem für den Einsatz im Gelände und im Anhängerzugbetrieb. Auch die Bodenfreiheit von 23 Zentimetern zusammen mit offroadtauglichen Böschungs- und Rampenwinkeln prädestiniert den Renault Pick-up für Fahrten abseits befestigter Wege. Als weiteren Pluspunkt kann der Newcomer bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Damit zählt er zu den besten Zugwagen seiner Klasse.

Renault bietet den Alaskan je nach Absatzmarkt mit zwei verschiedenen Ladeflächenlängen an. Dank des cleveren C-Channel-Verzurrsystems lässt sich Ladung in jeder Form oder Größe an den drei Seiten der Pick-up-Ladefläche fixieren. In die Ladefläche integriert ist ein 12-Volt-Stromanschluss.

Zuschaltbarer Allradantrieb

Renault bietet den Alaskan mit Heckantrieb sowie mit zuschaltbarem Allradantrieb an, der das vielseitige Einsatzspektrum des Pick-ups noch weiter steigert. Auf asphaltierten Straßen fährt die Allradversion mit Hinterradantrieb. Im leichten Gelände oder bei nachlassender Traktion lassen sich während der Fahrt bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h durch den Wechsel in den 4H-Modus Vorder- und Hinterachse starr miteinander verbinden, so dass beide angetrieben werden. Das maximale Fahrtempo im 4H-Betrieb liegt bei 100 km/h. Für besonders schweres Gelände und widrige Fahrbahnbedingungen mit komplettem Traktionsverlust verfügt der Alaskan zusätzlich über eine Geländeuntersetzung.

Ergänzend zum Allradantrieb verfügt das Pick-up-Modell über eine elektronische Differenzial-sperre mit limitiertem Schlupf. Diese vergleicht permanent die Rotationsgeschwindigkeiten der gegenüberliegenden Räder an jeder Achse. Droht eines der Räder durchzudrehen und übersteigt der Unterschied der Raddrehzahlen einen bestimmten Schwellenwert, so bremst das System das betreffende Rad in Sekundenbruchteilen ein.

Darüber hinaus ist ein mechanisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse für besonders schweres Gelände verfügbar. Zusätzlich verfügt der Alaskan über eine Berganfahrhilfe und einen Bergabfahrassistenten, der das Fahrzeug in Bergabpassagen automatisch einbremst.

Zu den technischen Highlights des Alaskan zählt ferner die neu entwickelte 5-Lenker-Hinterachse für die Varianten mit Doppelkabine. Die außergewöhnliche Steifigkeit dieser Konstruktion ermöglicht eine präzise Radführung, die sich im hohen Fahrkomfort bemerkbar macht. Außerdem verringern sich hierdurch Fahrwerksgeräusche und Vibrationen.

Der Innenraum

Fahrer und Passagiere erfreuen sich im Alaskan eines großzügig dimensionierten Raumangebots und eines hohen Komforts. Der Knieraum im Fond entspricht mit 58,9 Zentimetern dem Wert einer großen Limousine. Für Fahrer und Beifahrer sind 4-, 6- und 8-Wege-Sitze mit manueller oder elektrischer Verstellung sowie mit Lordosenstütze verfügbar.

Außerdem sind Sitzheizung vorne sowie eine für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbare 2-Zonen-Klimaautomatik mit verstellbaren Austrittsöffnungen im Fond erhältlich. Zahlreiche Ablagemöglichkeiten in der Kabine steigern Komfort und Alltagsnutzen zusätzlich. Hierzu zählen Staufächer unter den Sitzen ebenso wie in der Mittelkonsole und in den Türen.

Der Motor

Als Motorisierung für den Alaskan Concept dient ein Common-Rail-Diesel mit 2,3 Liter Hubraum und Twin-Turbo-Technik. Hierbei sorgen zwei unterschiedlich große Turbolader je nach Drehzahl einzeln oder zusammen für die Komprimierung der Ansaugluft. Dies ermöglicht ein kraftvolles Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und mehr Leistung im oberen Drehzahlbereich. Ergebnis: Der Vierzylinder zählt in puncto Effizienz zu den Besten seiner Klasse und besticht mit geringen CO2-Emissionen. Außerdem stellt er satten Durchzug bereits bei niedrigen Drehzahlen bereit. Renault bietet das aus dem Renault Master bekannte Vierzylinder-Triebwerk in Leistungsstufen mit 160 und 190 PS an.

Je nach Absatzmarkt sind für den Alaskan auch Dieselmotoren mit 2,5 Liter Hubraum sowie ebenfalls 160 und 190 PS und ein 2,5-Liter-Benzinmotor mit 160 PS verfügbar. Zusätzlich haben die Kunden die Wahl zwischen dem 6-Gang-Schaltgetriebe und der 7-Stufen-Automatik.

Das “leichte Nutzfahrzeugsegment”

Mit dem Alaskan trägt Renault einem wichtigen Trend im weltweiten Markt für leichte Nutzfahrzeuge Rechnung: dem rasanten Wachstum des Pick-up-Segments. Dieses macht mittlerweile rund ein Drittel des globalen Transporterabsatzes aus und umfasste 2015 insgesamt fünf Millionen Einheiten.

Mit dem kompakten Duster Oroch in der Klasse von einer halben Tonne Nutzlast präsentierte das Unternehmen im Juni 2015 bereits einen maßgeschneiderten Pick-up für den wichtigen südamerikanischen Markt. Allein 2015 wurden hier eine Million leichte Nutzfahrzeuge abgesetzt.

Der Alaskan markiert für Renault den Einstieg in die volumenstarke 1-Tonnen-Pick-Up-Klasse, die aktuell rund 17 Prozent des globalen Markts für leichte Nutzfahrzeuge ausmacht und bis 2019 um insgesamt 19 Prozent wachsen soll. In Lateinamerika repräsentiert dieses Segment sogar 45 Prozent des gesamten leichten Nutzfahrzeugabsatzes. Der Newcomer wird eine entscheidende Rolle in der Strategie des Unternehmens spielen, noch mehr zum Global Player auch im Transportersektor aufzusteigen. In Europa ist Renault bereits seit 18 Jahren stärkster Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen. Auch in Südamerika und Afrika hält die Marke eine starke Position. Sein Marktdebüt hat der Alaskan in Kolumbien, wo die Renault Gruppe einen Marktanteil von 18,6 Prozent halt.

© Renault Group / Alaskan – der neue Pick-up von Renault

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