Nach einer ersten statischen Präsentation im September wird das Audi Concept C bereits im Herbst auf die Straßen rollen, bevor es voraussichtlich 2027 in die Serienproduktion überführt wird. Hier haben wir die Möglichkeit, mehr über das Design und die Technologien zu erfahren, die dieses Fahrzeug mit sich bringt.
Anfang September wurde das Audi Concept C in einem kleinen Rahmen bei einer Veranstaltung in Mailand (Italien) vorgestellt. Nur wenige Tage später hatte das Fahrzeug seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Münchner Automobilausstellung. Während der Prototyp erst 2027 in die Serienfertigung gehen soll, ließ Audi ihn nicht lange ungenutzt und schickte ihn auf die Straße.
In einem spannenden Moment verzückte der Prototyp die italienischen Dolomiten. Ausgestattet mit einem deutschen Nummernschild, strahlenden Scheinwerfern und einem geheimen Elektromotor, der schlichtweg funkelt, schnurrte der Concept C das erste Mal über asphaltierte Straßen. Sogar einige Journalisten aus der internationalen Automobilpresse, darunter unsere englischen Kollegen von Autocar und die deutschen Spezialisten von Autogefühl, durften für kurze Zeit selbst Platz nehmen.

Dieser Prototyp verkörpert die neue Designphilosophie von Audi, die mit der Ernennung von Massimo Frascella zum neuen Designdirektor einen frischen Wind erhalten hat. Bis 2027 soll dieser zukünftige elektrische Sportwagen erscheinen, der irgendwo zwischen dem R8 und dem TT angesiedelt ist. Zudem spiegelt sich die Kunstfertigkeit des berühmten Auto Union Typs C von 1936 sowie der dritten Generation des A6 (2004) im Design wider. Im Innenraum zeigt sich eine minimalistische Eleganz: das Armaturenbrett ist schnörkellos, die Materialien sind von hoher Qualität – sei es Stoff, Leder oder Aluminium. Besonders diese diskret unter dem Bildschirm versteckten Touch-Bedienelemente sowie die druckempfindlichen Tasten am Lenkrad und der Mittelkonsole laden zum Interagieren ein.
Neue Erkenntnisse über den zukünftigen Elektro-Audi
Dieser erste Roadtrip des Prototyps gab uns spannende Einblicke. Das Zweisitzer-Modell besitzt ein versenkbares Hardtop, das es dem Fahrer ermöglicht, entweder das Gefühl eines offenen Fahrzeugs zu genießen oder in einem klassischeren Coupé zu verweilen. Eine perfekte Kombination der damaligen TT-Coupé- und TT-Roadster-Modelle. Im Innenraum schimmert ein 10,2 Zoll großer, versenkbarer zentraler Bildschirm, der Erinnerungen an die Audi-Modelle der 2010er Jahre wachruft, die auf ähnliche Systeme zurückgriffen. Vor dem Fahrer liegt ein fahrerorientierter Informationsbildschirm, der von einer kleinen Geschwindigkeitsanzeige krönt wird, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Obwohl Audi bislang nur spärliche Informationen zur Verfügung stellte, konnten erfahrene Journalisten beim kurzen Test auf abgesperrter Strecke bestimmte technische Details herausfinden. So hat Autogefühl-Redakteur Thomas Majchrzak festgestellt, dass das getestete Fahrzeug über Hinterradantrieb verfügt – es könnten jedoch auch Versionen mit Allradantrieb angeboten werden. Die 21-Zoll-Räder und die nicht adaptiven Federungen (die möglicherweise als Option im Serienmodell verfügbar sein werden) sorgen für ein großartiges Fahrgefühl mit direkter Lenkung und einem spürbaren Feedback.
James Attwood von Autocar hebt hervor, dass die tiefe Sitzposition und der niedrige Schwerpunkt, der durch die Platzierung der Batterien hinter den Vordersitzen ermöglicht wird, das Fahrzeug in puncto Dynamik erstaunlich lebendig machen – ganz ohne den Drang eines Supersportwagens mit mehr als 1.000 PS. Der englische Journalist berichtet von einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h für diesen Prototyp, der lediglich einen Elektroantrieb nutzen kann.
Was die Batterie-Kapazität, die angestrebte Reichweite oder das potentielle Gewicht des Fahrzeugs betrifft, ist bisher jedoch nichts durchgesickert. Auf diese Informationen müssen wir bis zur geplanten Markteinführung des elektrischen Sportcoupés im Jahr 2027 warten. Der Stil des Serienmodells dürfte dem des Prototyps ziemlich nahe kommen – ähnlich wie beim Audi TT vor fast 30 Jahren.
Fotos: Motornews
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