Audi kündigte am Montag mehrere Veränderungen in seiner Struktur an, während es sich auf seinen Einstieg in die Formel 1 vorbereitet und das Team von Sauber ersetzen wird.
Neustrukturierung vor dem Formel 1-Einstieg
Das kommende deutsche Team hat zu Beginn dieser Woche angekündigt, dass es bedeutende Änderungen innerhalb seiner Organisationsstruktur vorgenommen hat. Ab 2026 wird Audi in der Formel 1 antreten und die Rolle von Adam Baker, der bis jetzt als Geschäftsführer des F1-Programms fungierte, wird nun nicht mehr existieren. Baker hat seine Position am Montag verlassen, was als einvernehmliche Entscheidung zwischen ihm und der Leitung betrachtet wird. Die Verantwortung für das Team wird nun Christian Foyer übernehmen, der derzeit Direktor für Operations bei Audi Formel Racing GmbH ist. Foyer bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Entwicklung von F1-Motoren mit, und es wird ihm eine größere Verantwortung übertragen. „Wir möchten Adam Baker für seine wertvolle Arbeit in den letzten Jahren danken. Er hat eine entscheidende Rolle bei der strategischen Planung und Umsetzung von Audis Einstieg in die Formel 1 gespielt sowie die Entwicklung der Motoren in Neubourg initiiert“, erklärte Gernot Döllner, Vorsitzender des Audi-Vorstands. „Mit Christian Foyer integrieren wir einen Experten, dessen Erfahrung uns helfen wird, effiziente Teamarbeit und die erforderliche Geschwindigkeit in unserem neuen Abenteuer sicherzustellen.“
Neuer Leiter für das F1-Projekt
Im Hinblick auf die sportliche Leitung wurde Mattia Binotto als Leiter des Audi F1-Projekts benannt. Der bisherige technische Direktor und Betriebsleiter bei Sauber wird seine Aktivitäten sowohl am Standort in Hinwil (Schweiz) als auch am Audi-Standort in Neubourg-Sur-Le-Danube (Deutschland) erweitern. Binotto, der zuvor Teamchef von Ferrari war, wird in dieser Funktion durch Jonathan Wheatley ersetzt. Wheatley, der zuvor Sportdirektor bei Red Bull war, hat ebenfalls Erfahrungen als Chefmechaniker bei Benetton und Renault gesammelt. Audi hat angekündigt, dass es die Verantwortung für den Betrieb der Rennstrecken übernehmen wird. Aktuell sind in der Organisation zwei Fahrer, Hülkenberg und Bortoleto, vorgesehen. Audi konzentriert sich nun darauf, ein leistungsstarkes Fahrzeug zu entwickeln, während sich das Team auf seinen Debüt in der Formel 1 in der kommenden Saison vorbereitet.

