Das BMW Vision Driving Experience, welches bereits im Februar vorgestellt wurde, zeigt nun sein volles Potenzial auf der Shanghai Auto Show. Der Prototyp des zukünftigen elektrischen M3 beeindruckt durch seine fortschrittliche Technologie und die enormen Leistungswerte, die durch ein starkes elektrisches Antriebssystem und motorisierte Räder erzielt werden.














Im Februar stellte BMW eine neue Version seines Konzeptes für die Nee Klasse vor, welches sich diesmal auf die Fahrdynamik fokussiert. Gekennzeichnet durch Verkleidung, bot der Prototyp einen ersten Einblick in das, was der elektrische M3 bieten könnte. Anlässlich der Shanghai-Messe, die vom 23. April bis 2. Mai stattfindet, zeigt der Automobilhersteller die endgültige und unverhüllte Version des BMW Vision Driving Experience.
Dieses Vorhaben basiert auf der sogenannten Neuen Klasse, die in naher Zukunft für die kommenden elektrischen Modelle der Marke, einschließlich des Nachfolgers des IX3, welcher Ende 2025 auf den Markt kommen soll, und der neuen elektrischen 3er Reihe, die für 2026 avisiert wird, zum Einsatz kommen wird. Die Studie belegt, dass BMW bereits an sportlicheren Varianten arbeitet, während der M3 mit Batterie spezifische Designelemente übernehmen wird.
Modernes Antriebssystem
Das VDX-Konzept integriert ein neues elektrisches Super-System, das als das „Herz der Freude“ bekannt ist. Dieses System, welches in der zentralen Konsole des Fahrzeugs sichtbar ist, wird in allen elektrischen Fahrzeugen der Neuen Klasse verwendet. Es fasst sämtliche fahrdynamischen Funktionen in einem einzigen Modul zusammen, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern und das durch Kabel oder Steuergeräte verursachte Gewicht zu minimieren. Das Herz berechnet die erforderlichen Informationen für das Management von Leistung, Beschleunigung und hydraulischen Bremsen schneller als je zuvor. BMW gibt an, dass das Konzept dank der Energierückgewinnung bis zu 98 % des Bremsvorgangs regenerieren kann, was zu einer Effizienzsteigerung des Fahrzeugs führt.
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Das Fahrerlebnis Vision ist mit vier Motoren ausgestattet, die direkt an den Rädern installiert sind und eine Gesamtleistung von über 1.000 PS sowie ein Drehmoment von 18.000 Nm (am Rad) erzeugen. Während der Präsentation in Shanghai nutzte BMW die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs zu demonstrieren, indem der Fahrer Jens Klingmann einen kleinen Improvisationskurs auf der Bühne absolvierte. Der Deutsche gelang es, an einer Steigung von 55 % zu fahren, was das immense Potenzial dieses herausragenden Prototyps unter Beweis stellte.
Entblößte Formen
BMW nahm diese Gelegenheit wahr, um sein Konzept ohne Tarnung zu präsentieren. Es ist mit einer speziellen zweifarbigen Lackierung ausgestattet: einer vorderen hellen und einer rosafarbenen Rückseite, wobei Lumineszenzfolien je nach Lichtverhältnissen die Farben verändern können. Der Prototyp installiert leuchtende Felgen, deren Farbe sich je nach Fahrzeugstatus ändert: grün beim Beschleunigen, blau bei der Rekuperation, und orange während des mechanischen Bremsens. Die Studie behält das Design des Neuen Klassen-Prototyps bei und fügt zahlreiche aerodynamische Anbauteile hinzu: ein XXL-Diffusor, eine Frontlippe und mehr, die Kräfte von bis zu 1,2 Tonnen bei Seitenkräften von bis zu 3 g zulassen.

Auch im Innenraum gibt es einige Anpassungen. Das Armaturenbrett kombiniert Architektur-Elemente anderer Konzepte innerhalb der Neuen Klasse und insbesondere das Idrive-Panorama, das eine große digitale Anzeige am unteren Rand der Windschutzscheibe umfasst. Die Materialwahl hat sich ebenfalls weiterentwickelt, um der Serienproduktion näherzukommen. Graue Mikrofaser überzieht das Dashboard und das Lenkrad, während die Sitze mit leichtem Gewebe gepolstert sind. Die Türverkleidungen und die zentrale Konsole sind in Beige gehalten, was die Außenfarbe des Fahrzeugs harmonisch widerspiegelt.
Dieser Prototyp, der unter dem Namen VDX bekannt ist, wird auf der Shanghai Auto Show bis zum 2. Mai an einem sehr umfassenden BMW-Stand ausgestellt. Dort sind auch spezielle Serien wie die Nürburgring-Version für die M4 sowie historische Fahrzeuge zu finden (BMW 1500 aus den 1960er Jahren, 320 Gruppe 5 aus den 1970er Jahren) und aktuelle M-Modelle: M2, M5, XM.
Fotos: Dr.
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