HomeAuto-TestBYD Atto 3: Schnellere Ladezeiten durch Update für 2025

BYD Atto 3: Schnellere Ladezeiten durch Update für 2025

Der BYD Atto 3 feierte 2022 seine Markteinführung und erhält nun bereits ein wichtiges Update. Dieses zielt insbesondere darauf ab, eine seiner Schwächen zu verbessern – die Ladegeschwindigkeit, die durch eine erhöhte Leistung nun schneller erfolgt.

Im Jahr 2022 führte BYD seine ersten drei Fahrzeuge auf dem europäischen Markt ein, darunter das vollelektrische Kompakt-SUV Atto 3. Dieses Modell tritt in Konkurrenz zu Fahrzeugen wie dem Peugeot E-3008, dem Renault Scenic E-Tech und dem Ford Explorer, konnte jedoch nicht die erwarteten Verkaufszahlen erreichen. Die Frage stellte sich, wie ein Hersteller, der in Asien über 20 Jahre lang Fahrzeuge verkauft und als einer der größten Batteriehersteller gilt, in Europa eine derart durchwachsene Leistung zeigen kann.

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Um diesem Umstand entgegenzuwirken, plant BYD bereits für Anfang 2025 ein umfassendes Update. Kurz nach der Vorstellung des kleineren Modells Atto 2 auf der Brüsseler Automobilausstellung wird die aktualisierte Version des Atto 3 lanciert. Abgesehen von einem neuen Satz Felgen und einem Farbwechsel von Chrom zu Schwarz, um ein moderneres Erscheinungsbild zu erzielen, fällt auch auf, dass das Emblem „Bauen Sie Ihre Träume“ auf der Heckklappe durch ein dezenteres BYD-Logo ersetzt wurde.

Endlich eine verbesserte Ladegeschwindigkeit!

Die bedeutendsten Änderungen betreffen vor allem die Technik. Der BYD Blade Akku bleibt bei 60,4 kWh und verspricht weiterhin eine WLTP-Reichweite von 420 km. Die Ladeleistung wurde jedoch auf 110 kW erhöht, was eine spürbare Verbesserung darstellt. Zuvor lag die DC-Ladeleistung bei lediglich 88 kW, was bedeutete, dass die Batterie von 10 auf 80 Prozent in etwa 40 Minuten aufgeladen werden musste. Nun sind es lediglich 35 Minuten an einer Schnellladestation. Auch wenn diese Werte hinter denen vieler europäischer Konkurrenten zurückbleiben (die typischerweise zwischen 130 und 170 kW liegen), so ist die Ladezeit immerhin schneller als zuvor.

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Zusätzlich wurde die Ausstattung überarbeitet, sodass jetzt zum Beispiel ein beheiztes Lenkrad, ein Regensensor und ein Müdigkeitserkennungssystem an Bord sind. Das Modell wird in zwei Ausstattungsvarianten angeboten: Comfort, die bereits umfangreiche Ausstattungsmerkmale enthält, ab 38.990 € und Design, das mit zusätzlichen Features wie belüfteten Sitzen und einer elektrischen Heckklappe ab 40.990 € erhältlich ist. Es ist wichtig zu beachten, dass dieser SUV aufgrund seiner Herstellung in China in Frankreich nicht für den ökologischen Bonus qualifiziert ist.

Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt

Trotz eines insgesamt gerechten Preis-Leistungs-Verhältnisses hat der Atto 3 Schwierigkeiten, sich gegen etablierte Modelle auf dem europäischen Markt durchzusetzen. Beispielsweise startet der Renault Scenic bei 39.990 € (ohne Boni), der Ford Explorer bei 43.900 € und der Skoda Elroq beginnt bei 33.300 € (ohne Boni, jedoch mit einem kleineren 52 kWh-Akku). Im gleichen Segment positioniert sich das Tesla Model Y, das bereits bei 42.990 € beginnt und aufgrund der deutschen Produktion für staatliche Anreize in Frage kommt. Auch der Kia EV3, der zu Preisen ab 35.990 € mit 204 PS und einem 58,3 kWh-Akku angeboten wird, oder ab 40.990 € mit einer größeren Batterie von 81,4 kWh und einer Reichweite von über 600 km, bringt zusätzlichen Druck auf den Markt.

Preise des BYD Atto 3 (Januar 2025):

Preis (in €) Comfort Design
Elektro 204 PS – 60,4 kWh 38,990 40,990

Foto: Dr.

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Otto
Ottohttps://www.motornews.at
Otto ist Chefredakteur von MotorNews, wo er seine umfassende Erfahrung im Automobiljournalismus einbringt. Mit seiner Leidenschaft für die Welt der Autos und neuen Technologien leitet Konrad seit über 15 Jahren Redaktionsteams bei Fachpublikationen. Seine Fachkenntnisse reichen von Fahrzeugtests über Markttrends und technische Innovationen bis hin zu den ökologischen Herausforderungen der Automobilbranche. Mit einem scharfen Sinn für Analyse und einem präzisen Schreibstil sorgt er dafür, dass die Gemeinschaft der Autofans mit qualitativ hochwertigen Inhalten versorgt wird, während er die Herausforderungen der Zukunft der Mobilität erforscht. Konrad beaufsichtigt den redaktionellen Prozess und sorgt für eine umfassende und fesselnde Berichterstattung über das aktuelle Geschehen in der Automobilbranche. Für Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie ihn per E-Mail kontaktieren : otto@motornews.fr
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