Der Helm liegt wieder schwer in der Hand, das Visier klackt – Sergio Pérez nimmt Anlauf für 2026. Der Mexikaner kehrt in die Königsklasse zurück und tut’s nicht halb: am Steuer einer Cadillac, mit Blick nach ganz oben. Das US‑Team steigt in die Formel 1 ein, stützt sich auf das Duo Valtteri Bottas – Sergio Pérez und will nicht lernen, sondern liefern. Nach dem holprigen Ende seiner Red‑Bull‑Episode anno 2024 wirkt Pérez heute wie frisch aufgezogen: klar im Kopf, spitz auf Erfolg, bereit, die Sache noch einmal ernsthaft anzugreifen.
Pérez peilt mit Cadillac echte Treffer in der Formel 1 an
Ein Jahr lang fern von Startampel und Boxenlärm – und dann, in der Vorwoche, der erste Roll‑out: Der neue Cadillac‑Pilot hat wieder angelegt, das Lenkrad spricht, die Sinne schärfen sich. Mit ein paar Monaten Abstand ist ihm eines glasklar geworden: Er will sich noch einmal auf ein letztes, großes Projekt einlassen – und es nicht nur ordentlich, sondern glänzend zu Ende bringen. Er sagt, die Pause sei nötig gewesen; in diesem Geschäft jagt man sonst nur der nächsten Saison, dem nächsten Grand Prix, dem nächsten Vertrag hinterher, als würde jemand im Kopf den Autopiloten drücken.
Aus der Distanz schaut das alles anders aus, meint Pérez: Mit etwas Weg dazwischen rücken Dinge zurecht, und der Sport zeigt ein neues Gesicht. Die letzten sechs Monate bei Red Bull? Quer über alle Ebenen hart, sagt er – so hart, dass die Motivation bröckelte. Und das darf nicht sein. Dieser Sport habe ihm alles gegeben; wenn er irgendwann geht, dann mit einem breiten Grinser und Respekt im Gepäck. Rückblickend fühlte sich das Sabbatjahr fast wie ein kleines Wunder an: nach rund 15 Jahren Formel 1 die Batterien wirklich aufladen, die Energie wiederfinden – für das, was er als seine letzte große Ausfahrt in diesem Zirkus begreift. Genau das ist jetzt der Plan: ein letzter Tanz, mit Cadillac, konzentriert, aufgeräumt, zielstrebig. Und wenn er zurückkommt, dann so, dass es sitzt.
Kurz gefasst
Sergio Pérez steht vor dem Comeback in die Formel 1 – mit großer Lust auf Großes. Ab 2026 greift der Mexikaner für Cadillac an, während der US‑Rennstall sein Debüt in der Königsklasse gibt und auf die Erfahrung von Valtteri Bottas und Pérez setzt, um rasch Richtung Spitze zu arbeiten. Nach einem schwierigen Finale bei Red Bull will Pérez die letzte Etappe seiner F1‑Reise mit frischer Energie und klarer Kante angehen.

