Concept Car Peugeot QUARTZ

500 PS Systemleistung: starker Benzin-Hybridantrieb verfügt über zwei Elektromotoren

Aufsehenerregendes Karosseriedesign mit unverwechselbarem Stil Innenraumgestaltung mit ungewöhnlichen Materialien

Seit 2009 nimmt Peugeot bei Crossover-Modellen eine Spitzenposition ein. Mit dem Concept Car Quartz zeigt die Löwenmarke in dem Segment eine neue Vision auf. In dieser Studie, die auf dem Mondial de l’Automobile in Paris präsentiert wird, verbindet sich der ausgeprägte Charakter einer neuen SUV-Generation mit der Welt der leistungsfähigsten Modelle der Marke. Die einzigartige Umsetzung sportlicher Stilelemente schlägt sich sowohl im äußeren Erscheinungsbild als auch in der Innenraumgestaltung durch ein aufsehenerregendes Design und innovative Materialien wie Basalt, mit einem digitalen Webverfahren gefertigte Stoffe und meliertes Leder nieder. Der Quartz verfügt über ein auf den Fahrer ausgerichtetes Peugeot i-Cockpit, über das sich der von PEUGEOT Sport entwickelte 500 PS starke Antrieb und das elektronisch geregelte Fahrwerks perfekt beherrschen lassen.  Der ultra-sportliche Crossover


Der Peugeot Quartz tritt unverkennbar sportlich, robust und leistungsstark auf. Die Karosserie eines SUV und die Fahrgastzelle einer Limousine vereinen sich zu einem ausgewogenen Ganzen.

Die hervorragende Straßenlage des Crossover ist bereits beim Blick auf die 2,06 Meter breite Front und die 305 Millimeter breiten Reifen zu erkennen. Die einzelnen Beleuchtungsfunktionen der Scheinwerfer werden im Sinne optimaler Effizienz von LED-Leuchtmodulen übernommen. Die Scheinwerfer werden von einem Lichtleiter unterlegt, der an den Seiten aus der Karosserie heraustritt und so als Luftsplitter dient. In der Mitte des Kühlergrills thront der Löwe über einem Zielflaggenmuster, das sich je nach Position des Betrachters verändert.

In der langgezogenen Linienführung der Seitenansicht spiegelt sich die ganze Dynamik der Studie wider. Die 23 Zoll großen Aluminiumfelgen mit Continental-Bereifung fügen sich in kräftig ausgeformte Radhäuser ein. Durch die extrem kurzen Überhänge kommt die Gesamtlänge von 4,50 Metern vor allem den Insassen zugute. Die Bedeutung der Antriebseinheit wird dennoch durch eine langgezogene Motorhaube mit Lufteinlässen zur besseren „Beatmung“ hervorgehoben. Das elektrisch einziehbare Trittbrett unterstützt die Fahrzeugflanke, deren stilistische Gestaltung sich an die Welt der Mode anlehnt. Die Außenhaut wird mit Klammern eng tailliert an die darunter liegenden technischen Komponenten angelegt und unterstreicht damit die ausgeprägte Wölbung der Radhäuser.

Der obere Teil der Fahrgastzelle wirkt wie aus einem Guss, unterbrochen durch Aussparungen für verschiedene Funktionen. Metallbögen grenzen die Polykarbonat-Verglasung zur Karosserie ab. In die Scheibe sind präzise geführte Designlinien eingearbeitet, die das Licht einfangen. Auch die Karosserie ist von solchen Linien durchzogen, die dem Ganzen eine mineralische Anmutung verleihen.Im Linienverlauf hin zu den hinteren Kotflügeln ziehen sich aus dem Glasdach zwei Spoiler zur Unterstützung des aerodynamischen Abtriebs. Sie sind auf einer Achse mit der klaren Kontrastlinie zwischen den beiden Farbtönen des Quartz angeordnet – dem mineralischen Grau der Frontpartie, das an Bergkristall erinnert, und dem matten Schwarz des Heckbereichs, hervorgehoben durch rote Farbtupfer.

Die Präzision, mit der jedes Element ausgeführt wurde, unterstreicht die Effizienz des Quartz. So sind die fein gearbeiteten Speichen der 23-Zoll-Felgen genau so bemessen, dass sie die nötige Festigkeit aufweisen. Sie werden von Felgenflaps aus Verbundwerkstoff geschützt. Abgesehen von ihrer ästhetischen Wirkung optimieren diese Flaps die aerodynamische Strömung und die Kühlung der Bremsen.

Innenraum mit innovativen, effizienten Werkstoffen

Gegenläufig schräg öffnende Flügeltüren erleichtern den Einstieg in den Quartz. Dank eines neuen Herstellverfahrens konnte auf den B-Holm verzichtet werden. Der Quartz basiert auf einer EMP2-Plattform, auf die eine Verbundstruktur aus geklebten Elementen aufgesetzt wird. Abgesehen von der Gewichtseinsparung zeichnet sich diese Konstruktion durch eine hervorragende Festigkeit aus, durch die sich der B-Holm als Strukturverstärkung erübrigt.

Wenn die vier Insassen über die ausgefahrenen Trittbretter eingestiegen sind, erwartet sie ein außergewöhnliches Interieur mit natürlichen oder auch recycelten Werkstoffen.

Als Symbol für die für den Quartz typische Verbindung von Kraft und Leichtigkeit wurde vor allem für die Mittelkonsole Basaltstein verwendet. Basalt entsteht durch plötzliches Erkalten von Magma beim Kontakt der Elemente. Überall auf der Erde weist das Gestein die gleichen Eigenschaften auf und erleichtert damit die Beschaffung für die jeweiligen Zielmärkte. Hierzulande wird der Basalt als Kontrast zu den anderen eingesetzten Werkstoffen unbehandelt verarbeitet.

Weltweit erstmals werden im Quartz mit einem digitalen Webverfahren hergestellte Textilien verwendet. Mit dieser innovativen Technik lassen sich großflächige, komplexe und sofort verwendbare Teile herstellen. Da der Zuschnitt entfällt, fallen auch keine Schnittreste an. Darüber hinaus wird die Textilie mit einem Polyesterfaden gewebt, der aus der Wiederverwertung von Kunststoff, zum Beispiel aus dem Recycling von Wasserflaschen, gewonnen wurde. Zusätzliches Qualitätsmerkmal: Dieses Verfahren ermöglicht die Herstellung von Teilen erheblicher Dicke mit flauschigem Charakter, weshalb auf die Verwendung der üblichen Schaumstoffe verzichtet werden kann.In Anknüpfung an die schönsten Kapitel der Automobiltradition darf Leder im Innenraum nicht fehlen. Boden, Säulen und Dachhimmel mit schwarzem Lederbezug sorgen für das sportliche Ambiente, während die Kontaktflächen wie Sitze und Rückenlehnen mit rötlich braunem Leder bezogen sind. Die Häute werden in Möbel- oder antiker Kleideroptik meliert.

Zur Abrundung der Charakteristik werden die Türverkleidungen aus einem Verbundblock gefräst, wobei jeder Werkzeuggang eine rötliche Schattierung hinterlässt. Das so entstehende Liniennetz erzeugt einen Werkstoff mit kinetischem Effekt und ständig changierendem Erscheinungsbild.

Ein ganz auf den Fahrer ausgerichtetes Peugeot i-Cockpit

Für alle vier Insassen sind Schalensitze vorgesehen, die ein maximales Raumangebot sicherstellen. Ihre Struktur ist sichtbar und nimmt einen Vierpunkt-Sicherheitsgurt mit Gurtstraffern auf. Aus Komfortgründen sind die mit rötlich braunem Leder bezogenen Sitzflächen und Rückenlehnen schwimmend auf der sichtbaren Struktur gelagert.In den auch bei hohen Kräften guten Halt bietenden Sitzen kann der Fahrer das innovative Peugeot i-Cockpit genießen. Die nach dem Vorbild von Rennwagen im kompakten Lenkrad integrierten Bedienfunktionen sorgen für maximale Effizienz. Blinker, Fahrmodi und Schaltpaddles lassen sich mit geringem Bewegungsaufwand bedienen. Das hochgesetzte Kombiinstrument besteht aus einem großen, konfigurierbaren Display, in dessen Mitte auf einer um 45 Grad geneigten Polykarbonatscheibe zusätzliche Informationen mit Tiefeneffekt angezeigt werden können.

Zu beiden Seiten des kleinen Lenkrads und des hochgesetzten Kombiinstruments bietet die auf den Fahrer ausgerichtete Armaturentafel bequem erreichbare Kippschalter. Aktiviert der Fahrer einen dieser Schalter, erscheint die Information auf der dazugehörigen Lichtfaser.

Sportliche Motorisierung: 500 PS Systemleistung

Ein so schönes, skulpturales Concept Car wie der Quartz verlangt eine außergewöhnliche Motorisierung. Der Plug-in-Full-Hybrid-Antriebsstrang mit einer Gesamtleistung von 500 PS besteht aus einem Verbrennungs- und zwei Elektromotoren.

Unter der charakteristisch gewölbten Motorhaube verbirgt sich der von Peugeot Sport entwickelte 1,6 l  THP 270. In Verbindung mit einer Sechsgang-Automatik wartet der Vierzylinder-Benziner mit einem Drehmoment von 330 Nm und einer spezifischen Leistung von fast 170 PS/l auf und gehört damit zur Weltspitze. Zusätzlich wird die Vorderachse direkt von einem 85-kW-Elektromotor angetrieben. Dieser lädt im Schubbetrieb die 400-Volt-Batterie auf und unterstützt den Verbrennungsmotor beim Gangwechsel. Auch die Hinterachse wird von einem 85-kW-Elektromotor für den Vortrieb des Fahrzeugs angetrieben, der ebenfalls zur Batterieaufladung beiträgt. Ein speziell ausgelegtes ESP steuert die Bremskraftverteilung auf die vier Räder sowohl zur Stabilisierung des Fahrzeugs als auch im Hinblick auf ein optimales Batterielademanagement.

Mit diesem Antrieb stehen dem Fahrer drei Modi zur Auswahl: Im emissionsfreien ZEV-Modus verfügt das Fahrzeug mit dem Energievorrat der am Netz aufladbaren Batterie über eine Reichweite von bis zu 50 Kilometer. Im „Route“-Modus sorgen Verbrennungs- und vorderer Elektromotor gemeinsam für das Fahrvergnügen und die maximale Batterieaufladung im Schubbetrieb. Im „Race“-Modus schließlich greifen alle drei Motoren ein, um das Potenzial des mit mechanischen Differentialen mit begrenztem Schlupf ausgerüsteten Fahrwerks optimal auszuschöpfen. Diese Architektur ermöglicht es, das Drehmoment je nach dem herrschenden Reibwert auf die vier Räder zu verteilen.

Um dieses Kraftpaket optimal nutzen zu können, verfügt der Quartz über eine spezifische McPherson-Vorderachse und eine Mehrlenkerhinterachse, die die E-Maschine aufnimmt. Die Luftfederung sorgt automatisch für eine Bodenfreiheit zwischen 300 und 350 Millimetern. Diese Funktion wird von einem optischen Erkennungssystem gesteuert, das über mit dem Navigationssystem verbundene Kameras den Straßenverlauf antizipiert.

Das Concept Car Quartz sorgt für ein außergewöhnliches Fahrerlebnis und ein durch hohe Fahrleistungen, Lenkpräzision und intuitive Bedienung geprägtes, unvergleichliches Fahrvergnügen. Mit dem Quartz bietet Peugeot Sportlichkeit der Oberklasse in einer völlig neuen Form.

© Peugeot / Concept Car Peugeot QUARTZ

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken