Das Team „RoadGenius” aus Karlsruhe hat den Programmierwettbewerb „codeFEST8″ auf der CeBIT in Hannover gewonnen

Das Team „RoadGenius” aus Karlsruhe hat den Programmierwettbewerb „codeFEST8″ auf der CeBIT in Hannover gewonnen. Im großen Finale überzeugten die vier Studenten mit einem interaktiven Quiz-Spiel für Kinder, das während der Fahrt Fragen zu Umgebung und Region stellt. Damit sicherten sie sich ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Platz 2 ging an das Team „Behive” aus München. Ihre Entwicklung, ein Chat-Programm für Autofahrer im Stau, wurde mit 5.000 Euro belohnt. Angesichts der vielen exzellenten IT-Lösungen entschied sich die Jury, vier dritte Plätze zu vergeben. Jeweils 2.500 Euro gingen somit an die Teams „moodcontrol” aus Berlin, „Zoidberg” aus Dresden, „Immediaid” aus Zürich und „iShare” aus Aachen.

  • Sieger entwickelten interaktives Kinder-Quiz für kurzweilige Autofahrt
  • Volkswagen vergibt insgesamt 25.000 Euro Preisgeld
  • Konzern IT-Chef Hofmann lobt Kompetenz und Kreativität der Teilnehmer
  • In Österreich unter der Schirmherrschaft der Porsche Informatik

Es war eine wirklich schwere Entscheidung, die besten Teams zu küren,

sagte Konzern IT-Chef Dr. Martin Hofmann und lobte die IT-Kompetenz der Teilnehmer.

Sie haben nicht nur absolut kreative Ideen entwickelt, sondern sie auch in Software umgesetzt – und das auf einem exzellenten technischen Niveau. Der Wettbewerb war ein gelungenes Beispiel für IT made in Europe. Ich sehe gute Chancen, einige Konzepte gemeinsam mit der Konzern IT und dem Marketing weiterzuentwickeln. Denn innovative IT-Lösungen haben für uns einen hohen Stellenwert, besonders im Rahmen unseres Zukunftsprogramms ‚Future Tracks‘.

Die Berliner von „moodcontrol” überzeugten mit einer Stimmanalyse des Fahrers, die hilft, Fahrzeugfunktionen wie Beleuchtung und Musik zu regeln. Team „Zoidberg” konnte mit einem Motivations- und Belohnungssystem für sicheres Fahren punkten. Für ausgezeichnet befand die Jury auch den vom Schweizer Team „Immediaid” entwickelten elektronischen Notruf, der die „eCall”-Funktionen des Autos clever ergänzt. Das Team „iShare” entwickelte ein flexibles Car-Sharing, bei dem jeder Nutzer gleichermaßen Mieter und Vermieter sein kann.

Der Programmierwettbewerb „codeFEST8″ wurde von verschiedenen Marken des Volkswagen Konzerns gemeinsam veranstaltet und richtete sich an Studentinnen und Studenten technischer Fächer, insbesondere Informatik und Wirtschaftsinformatik. An der Vorrunde, die vom 6. bis 8. März zeitgleich an acht Universitäten in Österreich, Deutschland und der Schweiz stattfand, hatten mehrere hundert Studenten teilgenommen und in nur 28 Stunden Software zum Motto „Mobilität der Zukunft” entwickelt. Damit war das „codeFEST8″ der bislang größte Programmierwettbewerb in der Autoindustrie. Die beiden besten Teams je Standort hatten sich für das Finale auf der CeBIT qualifiziert.

Österreichischer Schirmherr: Porsche Informatik

In Österreich fand die Vorausscheidung des „codeFEST8″ an der TU Wien unter der Schirmherrschaft der Porsche Informatik statt. Mag. Günther Seifert, Geschäftsführer der Porsche Informatik, stellte den Jury-Vorsitz. Zudem unterstützten Experten der Porsche Informatik die IT-Talente als Mentoren und stellten Test-Datensätze aus der Praxis zur Verfügung, mit denen die Teilnehmer arbeiten konnten.

Zur Teilnahme eingeladen waren Studenten technischer Fächer, insbesondere Informatik und Wirtschaftsinformatik. Ob App-Programmierung, Entwicklung neuer Kommunikationsmittel und -wege rund um das Auto oder innovativer Connected-Car-Funktionen – der Phantasie waren in dem Wettbewerb keine Grenzen gesetzt.

Weitere CeBIT-Aktivitäten

Neben dem „codeFEST8″ hat Volkswagen auf der CeBIT den SCALE 11-Branchentag unterstützt, bei dem Start-up-Unternehmen ihre Ideen vorstellen und sich um Mentoring bewerben konnten. Acht Gründer sicherten sich dabei eine einjährige Unterstützung durch Volkswagen. Darüber hinaus war der Konzern mit dem Forschungsprojekt ARVIDA auf der CeBIT vertreten. ARVIDA bietet einen virtuellen Röntgenblick und simuliert mit 3D-Konstruktionsdaten eine transparente Fahrzeugoberfläche, die den Blick auf darunterliegende Bauteile freigibt. ARVIDA ist ein Gemeinschaftsprojekt von 22 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

© Porsche Informatik / Das Team „RoadGenius” aus Karlsruhe hat den Programmierwettbewerb „codeFEST8″ auf der CeBIT in Hannover gewonnen

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