Der Fiat Panda

Der neue Panda ist die Evolution eines einzigartigen Fahrzeugs, das seit 31 Jahren für Sympathie, Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit steht. Der Panda ist all das und noch viel mehr: ein Markenbegriff, der reich an rationalen und emotionalen Werten ist. Ein Fahrzeug, von dem über 6,4 Millionen Exemplare hergestellt wurden und das 16 Millionen Autofahrer aus unterschiedlichsten Altersgruppen und Gesellschaftsschichten überzeugen konnte. Ein Bestseller, der entscheidend zur unbestrittenen Führungsposition von Fiat in diesem Segment beigetragen hat: vom ersten Fiat 600 bis zum Fiat 500, vom Fiat 126 bis zum ersten Panda, vom Cinquecento bis zum Seicento, von der zweiten Panda-Generation (2003) bis zum aktuellen Fiat 500, der 2007 auf den Markt kam. Fiat ist dank dieser großen Erfahrung seit jeher ein Fixpunkt im europäischen City-Car-Segment.
Die dritte Generation des Fiat Panda hat in den Bereichen Platz, Komfort, Technologie und Sicherheitsausstattung einen weiteren qualitativen Sprung nach vorne gemacht hat. Der neue Panda ist
eine intelligente Lösung für alle, die die leichte Manövrierbarkeit eines City-Cars schätzen, ohne auf das Platzangebot und den Komfort eines kompakten Fünftürers verzichten zu wollen. All dies wird noch attraktiver durch eine moderne und harmonische Linienführung, die das sympathische Image des Panda noch weiter unterstreicht.

Einfach Panda

Panda steht für Funktionalität und Nutzbarkeit. Ein damit verbundenes Äußeres, das all diese Eigenschaften sichtbar macht, wurde während der Entwicklungsphase gesucht und gefunden. In seiner dritten Generation wurde jeder einzelne Bestandteil des Panda noch weiter verbessert – sowohl in der Funktionalität als auch bei der Liebe zum Detail. Das Endergebnis besticht durch große Harmonie, die durch die Verwendung untereinander abgestimmter Merkmale entsteht, die sowohl den Kundennutzen als auch die Sympathiewerte noch erhöhen.
Trotz seiner sehr kompakten Abmessungen wächst der Panda um wenige Zentimeter, um ein Erreichen der höchsten Sicherheitsstandards zu garantieren und sein großzügiges Platzangebot noch weiter zu verbessern. Der neue Panda ist 365 Zentimeter lang, 164 cm breit und 155 cm hoch. Mit seinen fünf Türen bietet er bis zu fünf Personen bequem Platz und besitzt einen der größten Kofferräume des Segments: 225 Liter Laderaum (bei fixiertem Vordersitz), der auf 260 Liter erweitert werden kann, indem die auf Wunsch erhältliche, verschiebbare Rücksitzbank in die vorderste Stellung gebracht wird. Bei umgeklappter Rücksitzlehne werden gar 870 Liter erreicht. Der Fiat Panda bietet dank seiner modularen Platzaufteilung, seiner zahlreichen Ablagefächer und seiner verschiedenen Vorder- und Rücksitzkonfigurationen höchste Verwendungsfreiheit.

Mehr Panda

Der neue Fiat Panda zeigt sich durch seine innovativen Features großzügig und intelligent und erfüllt den Wunsch nach einer nachhaltigen, sicheren und wirtschaftlich attraktiven Mobilität. Hinter seinem sympathischen und ungezwungenen Äußeren bietet der Panda technologisch ausgereifte Lösungen, die sowohl den konkreten Anforderungen an die tägliche Mobilität als auch der wachsenden sozialen Sensibilität gegenüber der Umwelt und dem Anspruch nach Sicherheit gerecht werden. Zwei davon sind neue, hochwertige Systeme, die man eher bei Fahrzeugen höherer Segmente vermuten würde: das Bremssystem “Low Speed Collision Mitigation” und das Navigationssystem “Blue&Me TomTom 2 LIVE”.
Hinzu kommen Features wie die Start&Stop-Automatik, der Gear Shift Indicator (GSI), eco:Drive und die Betriebsart ECO des TwinAir Turbo Motors mit 85 PS. Abkürzungen für Technologien, die heute von Fiat unter der Marke “Air Technologies” zusammengefasst werden. Air Technologies steht für umweltschonende Technologien, die Ökologie und Fahrvergnügen miteinander zu vereinen wissen.

Dieselbe Philosophie hat zur Entwicklung einer Motorenreihe geführt, die bezüglich Leistung, Fahrfreude und Umweltfreundlichkeit allesamt führend sind. Darunter die neuen TwinAir-Motoren mit serienmäßiger Start&Stop-Automatik: der 0.9 TwinAir Turbo mit 85 PS, der zur “International Engine of the Year 2011” gewählt wurde und der als Premiere beim Panda eingeführte 0.9 TwinAir Saugmotor mit 65 PS.
Vervollständigt wird die Motorenreihe vom neu überarbeiteten Benzinmotor 1.2 FIRE mit 69 PS und vom Turbodiesel 1.3 MultiJet II mit 75 PS, der ebenfalls serienmäßig mit der Start&Stop-Automatik ausgestattet ist. Bei seiner Einführung im März 2012 ist das neue Modell mit Vorderradantrieb und in drei Ausführungen (Pop, Easy und Lounge), 10 Karosseriefarben, 9 Innenausstattungen, 2 Radkappen und 2 Leichtmetallfelgen mit 14 und 15 Zoll erhältlich. Zu den neuen Features gehört das “Blue&Me TomTom LIVE” Navigationssystem und das innovative Bremssystem LSCM (Low Speed Collision Mitigation) erhältlich sein. Es handelt sich um eine Sicherheitsabstandskontrolle, die bei Geschwindigkeiten unter 30km/h Hindernisse im näheren Umkreis erkennt und automatisch abbremst. Im Spätsommer 2012 wird der Fiat Panda als 4×4 wieder sein außerordentliches Klettertalent unter Beweis stellen.

Rundherum italienisch

Als Symbol des italienischen Designs und Know-hows entwickelt sich der neue Panda zu einem Erfolgsmodell, das Fiat als unbestrittenen Marktführer in der Kategorie City-Car bestätigt. Während der gesamten Entwicklungsphase wurde Wert auf höchste Qualität gelegt. Ein so wichtiges Projekt konnte natürlich nur von einer gleichermaßen hochentwickelten Produktionsstätte umgesetzt werden. Dies ist der Grund, warum der neue Fiat Panda im komplett erneuerten Werk Pomigliano d’Arco bei Neapel gebaut
wird. In einer Rekordzeit von 12 Monaten wurde das Werk „Giambattista Vico“ auf höchsten technologischen und organisatorischen Standard gebracht. Es wurden insgesamt 800 Millionen Euro in diesen Standort investiert, dazu gehören auch 200.000 Fortbildungsstunden für Mitarbeiter. So entsteht in Pomigliano d`Arco ein Automobil, in dem die Leidenschaft und die Expertise einer Marke stecken, die vor über einem Jahrhundert ins Leben gerufen wurde.

Technische Daten des Fiat Panda City Car (Stand 01.01.2014)

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Preisliste des Fiat Panda City Car (Stand 01.01.2014)

Download (PDF, 66KB)

Eine Erfolgsgeschichte – seit 31 Jahren

Der Fiat Panda trat 1980 in die Geschichte des Automobils ein, als Fiat auf dem Genfer Autosalon das erste Modell präsentiert. Er steht für eine einfache, demokratische, sympathische und aufgrund ihrer intuitiven und genialen Lösungen gleichzeitig revolutionäre Idee. Es ist die erste Generation eines der beliebtesten Stadtautos in Europa, das immer wieder aufs Neue überrascht. 1983 kommt die Version mit Faltdach und die 4×4-Version dazu und nur vier Jahre nach seiner Einführung läuft der 1-Millionste Panda
vom Band.

Im Jahr 1986 geht der Erfolg mit der zweiten Serie der ersten Generation weiter. Die wichtigsten Neuheiten sind die Motoren: die Motoren mit 652 cm3 und 903 cm3 Hubraum werden durch die neuen FIRE-Motoren mit 769 cm3 und 999 cm3 Hubraum und 34 PS bzw. 45 PS ersetzt. Gleichzeitig werden die Dieselmotoren eingeführt. Was sich nicht ändert, ist die Liebe der Kunden zu diesem Fahrzeug. In den darauffolgenden zwei Jahren wird die 2-Millionen-Produktionsmarke überschritten, und im Jahr 1990
entwickelt sich die Baureihe weiter und wird um den zukunftsträchtigen Panda Elettra erweitert, der ersten Version mit Elektroantrieb. Der Panda der ersten Generation wird bis 2003 produziert und bleibt bis zum Ende seiner Laufzeit auf den ersten Plätzen der Kleinwagen-Verkaufsranglisten.

Im September 2003 kommt der Zeitpunkt der zweiten Generation: Der Fiat Panda wird in neuem Design vorgestellt. Die Dreitürer-Karosserie wird Vergangenheit und die Abmessungen nehmen um 13 cm in der Länge und um etwa 10 cm in der Breite zu, damit die bequeme Struktur eines Kompakt-Van mit fünf Türen eingeführt werden kann. Und der Erfolg lässt nicht auf sich warten. Er wird das erste Fahrzeug dieses Segments, das im Jahr 2004 den renommierten Titel “Car of The Year” holen kann. 2007 verlässt
der 1-Millionste Panda der zweiten Generation das Fließband und die 2-Millionen-Grenze wird im Juli 2011 erreicht. Von der ersten bis zur zweiten Generation wurden etwa 6,4 Millionen Pandas produziert. Heute setzt die dritte Generation des Fiat Panda diesen Erfolg fort, der vor 31 Jahren begonnen hat.

Solide

Beim Design des neuen Pandas wurden die modernsten Ansätze berücksichtigt. Das Äußere besticht durch ausgewogene Eleganz mit weichen und abgerundeten Linien und einer Form, die eine effiziente Ausnutzung des verfügbaren Raums ermöglicht. Das Fehlen harter Kanten vermittelt Solidität und unterstreicht den Charakter einer behaglichen und schützenden Schale. Die abgerundeten Formen vereinen Ästhetik und Aerodynamik, der Luftwiderstandsbeiwert (0,32) ist einer der Besten in diesem Marktsegment.
An der Seitenpartie zeigen sich einige der Merkmale der zweiten Generation des Fiat Panda: beginnend beim dritten Seitenfenster, in Anlehnung an die weichen Außenlinien heute mit abgerundeten Ecken, das den Eindruck einer durchgehenden Fensterfront bis zu den senkrechten Heckscheinwerfern verleiht. Die weiter oben positionierten Scheinwerfergruppen verbessern daneben die Ausleuchtung und mindern das Schadensrisiko bei kleineren Auffahrunfällen. Im Gegensatz zum Panda der zweiten Generation verlaufen die Frontscheinwerfer an der Seitenpartie weiter und verleihen dem Design so noch mehr Volumen.
Weiche und abgerundete Formen wurden auch für die Seitenschutzleisten an den Stoßfängern und an der Seitenpartie gewählt, die einerseits an die erste Generation des Fiat Panda erinnern und andererseits zum Schutz der Karosserie im Stadtverkehr dienen und den “All-Terrain”-Look des Modells unterstreichen, der durch die markanten Radkästen noch verstärkt wird. Die obere Kante der seitlichen Fenster verbessert die Sicht nach draußen und den Einstiegskomfort, während die niedrige Gürtellinie ein Gefühl der größeren Kontrolle über das Umfeld gibt und so das Sicherheitsgefühl beim Fahren erhöht.
Der Fokus der dritten Bremsleuchte ist so positioniert, dass ein Sichtwinkel ausgeleuchtet werden kann, der normalerweise nur schwer einzusehen ist. Durch das große, dritte Seitenfenster ergibt sich zusätzlich eine hervorragende Übersichtlichkeit, die sonst kaum einsehbare Blickfelder für den Fahrer überschaubar macht. Wie beim Panda der ersten Generation ragt der untere Teil der Heckklappe über die Heckscheibe hinaus: Dies ergibt zusammen mit der Linienführung der Seitenpartie den Eindruck eines auf die
Karosserie aufgesetzten Dachhimmels.

Frei

Der Fiat Panda erlaubt höchste Einsatzfreiheit dank eines geräumigen, funktionellen und komfortablen Fahrgastraums, der dem von Fahrzeugen höherer Segmente in nichts nachsteht.
Das neue Armaturenbrett ist als praktische und funktionelle Einheit konzipiert worden, in deren Innerem genau wie in der ersten Serie des Modells eine breite und geräumige Ablage entstanden ist, die zum idealen Aufbewahrungsort aller möglichen Dinge wird und auch ein kleines “Durcheinander” duldet. Hinzu kommt das klassische, geschlossene Handschuhfach im unteren Bereich des Armaturenbretts.
Näher betrachtet ist das Armaturenbrett in einen farbigen Rahmen eingelassen, einem durchgehenden Element, das das Lenkrad, das Radio, die Hauptbedienelemente und die Lüftungsdüsen umrandet. Neu sind auch die Sitze, die die Flexibilität des Modells bestätigen. Im Einzelnen ist der Fahrersitz auch mit Höhenregulierung erhältlich, während der Beifahrersitz mit einer vorklappbaren Lehne ausgestattet werden kann. In diesem Fall entsteht eine bequeme Ablagefläche sowohl für Gebrauchsgegenstände wie eine Tasche oder einen Laptop. Das Fahrzeug eignet sich aber auch für Sondertransporte: Werden auch die Rücksitze umgeklappt, entsteht eine durchgehende Ladefläche in der Länge des gesamten Fahrgastraumes (über 2 Meter), wodurch der Innenraum aufs Beste genutzt werden kann.
Dieselbe Vielseitigkeit garantiert auch die Rücksitzbank, die in folgenden Konfigurationen erhältlich ist: 2 Sitzplätze mit umklappbarer Lehne, 2 längs verschiebbare Sitzplätze mit einzeln umklappbarer Lehne 50/50, 3 Sitzplätze mit umklappbarer Lehne und 3 Sitzplätze mit einzeln umklappbarer Lehne 60/40.
Noch funktioneller wird die Fläche in Verbindung mit der praktischen und nützlichen “Cargo Box” im Kofferraum, die sowohl als Staufach für kleine Gegenstände fungiert als auch eine nahezu ebene Ladefläche bietet.

Intelligent

Höchste Funktionalität findet man auch bei den “Slim”-Vordersitzen – eine Technologie, die zum ersten Mal in einem Fiat eingesetzt wird und die den Insassen auf den Rücksitzen mehr Beinfreiheit, mehr Flexibilität (der Sitz kann um 21 cm vor- und zurückbewegt und um 6 cm in der Höhe verstellt werden) und besseren Sitzkomfort bietet. Eine weitere stilistische und funktionelle Neuheit stellt die einzigartige Form der Handbremse dar, die aus dem Wunsch der Platzoptimierung in der Mittelkonsole entwickelt
wurde. Dank der reduzierten Länge konnte der Platz vor und hinter dem Handbremshebel besser ausgenutzt und der darunterliegende Raum ebenfalls genutzt werden.
Für ein komfortableres Fahren ohne Ablenkungen wurde der Schalthebel nach Panda-Tradition leicht erhöht in der Mitte des Armaturenbretts in unmittelbarer Lenkradnähe angebracht. Die quadratische Innenform des Lenkrads bietet optimale Sicht auf die Instrumententafel.
Die 14 Ablagefächer im Innenraum des Panda sind nicht nur zahlreich und geräumig, sondern sie wurden auf die vielfältigen, täglichen Gebrauchsgegenstände abgestimmt. Man findet so leicht zugängliche offene Fächer für den häufigen Gebrauch sowie geschlossene und verstecktere Fächer für die Gegenstände, die normalerweise im Auto gelassen werden.
Zu guter Letzt bietet der Fiat Panda erstmalig das innovative “Smart Fuel System” an, das den konventionellen Schraubverschluss des Tanks ersetzt. Das neue Fahrzeug macht dank dieser Einfüllöffnung, die sich beim Einführen bzw. Abziehen der Zapfpistole automatisch öffnet bzw. schließt, einen großen Schritt vorwärts und ermöglicht so ein bequemeres und auch sichereres Auftanken. Das neue “Smart Fuel System” löst auch das Problem des “Falschtankens”, da es kein Betanken von dieselbetriebenen Fahrzeugen mit Benzin und umgekehrt erlaubt.

Beschützend

Zum Schutz seiner Insassen verfügt der neue Panda über eine Karosserie, die nach höchsten Kriterien gebaut wurde sowie modernste Vorrichtungen der aktiven und passiven Sicherheit. Bei der Entwicklung der Sicherheitssysteme haben Fiat Research & Development und das Centro Sicurezza Fiat sämtliche Unfallarten untersucht: Frontalcrashs, seitliche Crashs, Unfälle mit Überschlägen, Auffahrunfälle und Kollisionen mit Fußgängern. Außerdem wurden die verschiedenen Geschwindigkeiten, bei denen die Unfälle passieren können sowie die unterschiedlichen Hindernisse und der Schutz der Insassen mit unterschiedlichen physischen Merkmalen untersucht.
Zum Schutz seiner Insassen bietet der neue Panda serienmäßig 4 Airbags (vordere Frontairbags und Windowbags zum Schutz des Kopfes), ABS einschließlich B.A.S. (Brake Assist System) sowie Sicherheitsgurte vorne mit Gurtstraffer und Lastbegrenzung. Für Österreich ist bei allen Versionen das elektronische Stabilitätsprogramm ESP samt Hill-Holder selbstverständlich serienmäßig.
Besondere Beachtung wurde den Sitzen geschenkt: Die Vordersitze sind mit modernsten Kopfstützen (Anti-Whiplash-System) ausgestattet, das bei einem Heckaufprall vor Verletzungen im Nackenbereich bewahren soll, während sich an den Rücksitzen Isofix-Verankerungen für Kindersitze sowie Kopfstützen befinden. Abgerundet wird die umfangreiche Sicherheitsausstattung von den Scheinwerfern mit Tagfahrlicht-Funktion (Daytime Running Lights).

Das innovative System “Low Speed Collision Mitigation”, das bald nach der Markteinführung erhältlich sein wird, erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und bremst automatisch, wenn der Fahrer nichts unternimmt, um eine Kollision zu vermeiden. Entsprechend einiger Parameter (Straßenbedingungen, Dynamik und Fahrtrichtung des Fahrzeugs, Hindernisanordnung, Reifenzustand usw.) kann der Eingriff des LSCM eine Kollision komplett verhindern (“Collision Avoidance”) oder deren Auswirkungen mindern
(“Collision Mitigation”). Das hoch entwickelte System im neuen Panda arbeitet dabei mit drei zusätzlichen Funktionen: der automatischen Notfallbremse (Automatic Emergency Braking – AEB), dem Brems – Vorfüllsystem (Brake Prefill-Funktion) und dem Notbremsassistenten (Brake Assist): Das „Low Speed Collision Mitigation“ System überlässt dem Fahrer grundsätzlich die volle Fahrzeugkontrolle, greift jedoch in Gefahrensituationen ein um eine Kollision zu verhindern. Dies geschieht nachdem es Position und Geschwindigkeit der Hindernisse, die Fahrzeuggeschwindigkeit (unter 30 km/h), die seitliche Beschleunigung, den Lenkwinkel und den Druck auf das Bremspedal und
dessen Variation überwacht hat. Mit der “Prefill”-Funktion wird das Bremssystem vorgefüllt, damit ein schnelleres Ansprechen sowohl beim Eingreifen des Automatic Emergency Braking als auch beim Betätigen der Bremse durch den Fahrer erreicht wird. Der Brake Assist erkennt hingegen Notfallsituationen und ändert das Ansprechen des Bremspedals für einen noch kürzeren Bremsweg in Notsituationen.

Respektvoll

Ein echtes Stadtauto sollte nicht nur agil und spritzig sondern auch sparsam sein und die Umwelt schonen. Auf diesem Gebiet setzt der neue Panda dank der Einführung zahlreicher Systeme zur Steigerung der Fahrzeugdynamik neue Maßstäbe: von der Start&Stop-Automatik bis zum Gear Shift Indicator (GSI), vom eco:Drive bis zum ECO-Betrieb des Motors TwinAir Turbo.

Start&Stop-Automatik
Alle Benzinmotoren TwinAir sowie der 1.3 MultiJet II mit 75 PS bieten serienmäßig eine Start&Stop- Automatik.

Gear Shift Indicator (GSI)
Die Schaltanzeige Gear Shift Indicator (GSI) ist ein Assistenzsystem, das dem Fahrer diskret den richtigen Schaltzeitpunkt vorgibt, sodass der Kraftstoffverbrauch auf ein Minimum reduziert werden kann. Anhand einer entsprechenden Anzeige auf der Instrumententafel schlägt GSI beispielsweise vor, einen höheren Gang einzulegen, damit der Motor bei einer niedrigeren Drehzahl laufen kann, bzw. zurückzuschalten, um das verfügbare Drehmoment bestens auszunutzen.

ECO-Betrieb
Beim Zweizylindermotor 0.9 TwinAir Turbo mit 85 PS gibt es die Möglichkeit, durch Drücken der Taste “ECO” auf dem Armaturenbrett, eine verbrauchsärmere Betriebsart zu wählen. Bei der Wahl des ECOModus wird durch die Reduktion des Drehmoments um 45 Nm (von 145 auf 100 Nm) ein weniger leistungs- als vielmehr verbrauchsorientiertes Fahren möglich.

eco:Drive
Mithilfe der Anwendung eco:Drive, die auf der Fiat-Webseite (www.fiat.com/ecoDrive) mit dem System Blue&Me kostenlos heruntergeladen werden kann, hat der Fahrer die Möglichkeit, seine Fahrdaten zu sammeln und auf einem USB-Speicher zu speichern. Anschließend sendet das System eco:Drive bei Einfügen des USB-Sticks in den eigenen Computer die Daten an den Fiat-Server, der diese verarbeitet, um die Fahreffizienz auf der Grundlage von vier Fahrparametern zu bestimmen: Beschleunigung, Verlangsamung, Gangwechsel und Geschwindigkeit. Die in jedem dieser vier Bereiche erhaltenen Punktzahlen bestimmen den eco:Index, der die Fahrqualität mit einer Punktzahl zwischen 1 und 100 zusammenfasst.
Die eco:Drive Nutzer erhalten individuell abgestimmte Empfehlungen zur Verbesserung ihrer Leistungen in jedem Bereich und folglich ihres eco:Index. Sie können ihre Fortschritte im Laufe der Zeit verfolgen, sich Ziele setzen und ihre Ersparnisse mittels der eco:Drive-Anwendung auf ihrem PC überprüfen.
Bis heute haben zirka 64.000 Nutzer insgesamt 4.300 Tonnen CO2 eingespart, indem sie die Effizienz ihres eigenen Fahrstils verbessert haben.

Gastlich

Trotz seiner geringen Abmessungen, die ihn zu einem idealen Stadtauto machen, bietet der neue Fiat Panda einen äußerst geräumigen Fahrgastraum. Er verfügt außerdem über Vorrichtungen, die längere und anspruchsvollere Fahrten auch außerhalb der Stadt durchaus bequem machen: leichte Lenkung, rationelle und ergonomische Anordnung von Bedienelementen und Ausstattung, zahlreiche Ablagefächer sowie “Slim”-Sitze für ein bequemeres Einsteigen und mehr Komfort auf den Rücksitzen.
Daneben garantieren die erhöhte Sitzposition, die mittige Position des Gangwahlhebels und die großen Fensterfronten Fahrern und Beifahrern hervorragende Sicht nach außen. Nicht zuletzt tragen auch die ergonomische Anordnung der Bedienelemente und die Beinfreiheit sowie die große Bewegungsfreiheit im oberen Fahrgastraumbereich zur Verbesserung des Fahrkomforts bei.
Der neue Fiat Panda ist ein überraschend großes Fahrzeug. Bei der Planung wurde großes Augenmerk auf die Bereiche Platzangebot, Fahrhaltung und Einsteigekomfort gelegt. Im Einzelnen wurden die internen senkrechten Hauptabmessungen (vorne + 7 mm und hinten + 4 mm) und die seitlichen Hauptabmessungen (vorne + 26 mm und hinten + 5 mm) im Vergleich zum aktuellen Panda verbessert, was den neuen Panda zum Spitzenmodell seiner Kategorie macht. Daneben ist auch dank der “Slim”- Vordersitze für mehr Einstiegskomfort (vorne + 23 mm, hinten + 6 mm) der Platz in der Länge besser nutzbar geworden (+ 20 mm), was den hinteren Passagieren mehr Komfort garantiert. Der Kofferraum mit 225 Litern Fassungsvermögen kann auf 260 Liter erweitert werden, indem die auf Wunsch erhältliche, verschiebbare Rücksitzbank in die vorderste Stellung gebracht wird. Bei umgeklappter Rücksitzlehne werden gar 870 Liter erreicht. Übrigens ist das Kofferraumvolumen gegenüber der zweiten Panda-Generation um 10 Liter (normale Konfiguration) und um 36 Liter (bei umgeklapptem Rücksitz) gestiegen.

Akustik und Komfort

Bei der Planung des neuen Panda wurden eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung aller Geräusche ergriffen, die in den Fahrgastraum dringen. Gegenüber der zweiten Generation verzeichnet der neue Panda beispielsweise eine Geräuschreduzierung von 4 dB, was einer Halbierung der Intensität des eindringenden Straßenlärms entspricht und ruhiges Fahren garantiert.
Schließlich wird im neuen Fiat Panda neben der Heizung und der manuellen Klimaanlage eine leistungsstarke und schnelle, automatische Klimaanlage angeboten, die Temperatur, Luftmenge, Kompressorbetrieb und Umluft mittels eines elektronischen Steuergeräts selbständig regelt.

Neue Radaufhängung

Gegenüber der zweiten Generation bietet der neue Panda eine neuartige Vorderradaufhängung mit McPherson-Konstruktion. Sie wurde leichter gebaut und trägt zu besten Crashergebnissen bei. Die leichtere Bauweise wurde durch einen unteren Schalenlenker aus hoch widerstandsfähigem Material erreicht sowie einem modularen Querlenker aus dünnem, aber hoch widerstandsfähigem Stahl. Der Querlenker schneidet den so genannten dritten Lastpfad und führt so zu einer entscheidenden Verbesserung des Crash-Verhaltens bei Auffahrunfällen mit hoher und niedriger Geschwindigkeit (z.B. Fußgängerkollision). Die neue Vorderradaufhängung besitzt einen “doppelten” Anschlagpuffer des
Stoßdämpfers, mit dem die Lasten über zwei Wege an die Karosserie weiterleitet werden können und dadurch eine größere Filterung der Straßenvibrationen und ein besseres akustisches Verhalten erreicht werden kann. Durch die hohe Achssteifigkeit wird gleichzeitig die beste Effizienz des Stoßdämpfers garantiert.
Die Hinterradaufhängung mit Torsionsachse ist mit einer neuen, größeren Buchse ausgestattet, die den Komfort auf unwegsamem Gelände erhöht und gleichzeitig die Schalldämpfung verbessert, ohne die Straßenhaftung zu beeinträchtigen. Die Form wurde so entwickelt, dass die Aufnahme längs verlaufender Unebenheiten optimiert wird.
Innovatives Fahrwerk Eine Neuheit ist auch das Fahrwerk des neuen Panda, dessen Entwicklung sich an den Zielen „Sicherheit“ und „Leichtigkeit“ orientiert hat. Beide Kriterien konnten dank des weitgehenden Einsatzes (über 70%) von hochresistenten Materialien, wovon 11% heißgestanzt sind, erfüllt werden. Trotz leichterer Struktur wird dadurch die Fähigkeit der Energieabsorbierung bei Frontal- und Seitencrashs erhöht. Gegenüber dem Vorgängermodell stellt die Einführung des dritten Lastpfads in der vorderen
Struktur ein weiteres innovatives Element dar. Mit diesem wird eine bessere Kontrolle der Verformungen und der Lastaufnahme bei Frontcrashs erzielt, da die Lasten in Richtung der resistenteren Fahrzeugunterseite abgelenkt werden und damit das Eindringen in den Fahrgastraum reduziert wird.

Elektrische Servolenkung Dual-Drive mit „City”-Funktion

Zu den vielen technischen Besonderheiten des neuen Fiat Panda gesellen sich Funktionen, die das Leben an Bord des Fahrzeugs verändern, wie die elektrische Servolenkung Dual-Drive mit „City”-Funktion. Die gesamte Baureihe ist serienmäßig mit Dual-Drive ausgestattet.
Durch Wahl des City-Modus lässt sich das Lenkrad leichter drehen, was sich bei Stadtfahrten und beim Parken als ideal erweist. Maximale Sicherheit ist auch dann garantiert, wenn vergessen wird, dass die City-Taste gedrückt ist, denn über 35 km/h schaltet sich die City-Funktion automatisch ab, sodass das Lenkrad der höheren Geschwindigkeit angemessen reagiert.

© Fiat / Fiat Panda

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