Der Maßstab seiner Klasse: der neue Audi Q7

Luxuriöser Komfort, der größte Innenraum im Segment und eine Gewichtsersparnis von bis zu 325 Kilogramm – bei der Neuauflage des Q7 setzt Audi neue Maßstäbe. Mit seinen innovativen Assistenz- und Infotainmentsystemen setzt sich der große SUV an die Spitze des Wettbewerbs. Seine neuen Motoren verbrauchen deutlich weniger Kraftstoff als beim Vorgängermodell und im Audi Q7 3.0 TDI e-tron quattro verbindet die Marke mit den Vier Ringen erstmals einen effizienten Plug-in-Hybrid-Antrieb mit dem permanenten Allradantrieb quattro.

Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi Vorstand für Technische Entwicklung, fasst die größten Stärken so zusammen:

Der neue Audi Q7 steht für Vorsprung durch Technik: Mit bis zu 28 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgänger setzt er die Effizienzbestmarke im Wettbewerb. Ebenso ist er mit seinem niedrigen Gewicht Benchmark in seiner Klasse. Er hat die neuesten Assistenzsysteme, Infotainment-Bausteine und connect Umfänge an Bord.

Der neue Q7 ist das leichteste Auto seiner Klasse

Als 3.0 TDI mit fünf Sitzen wiegt der Audi Q7 leer (ohne Fahrer) lediglich 1.995 Kilogramm, im Vergleich zum Vorgängermodell sind es je nach Ausstattung bis zu 325 Kilogramm weniger. Mit seiner Leichtbaukarosserie in Multimaterialbauweise und dem grundlegend neuen Fahrwerk bietet er exzellenten Komfort und zugleich die Performance eines sportlichen Audi – bei erstklassigen CO2 Werten.

Dynamik serienmäßig

Durchzugsstarke Motoren kombiniert mit einem adaptiven Fahrwerk und der leichten Karosserie machen den Audi Q7 zum dynamischen Auto unter den großen SUVs. Die Leistungsdaten waren vor wenigen Jahren noch Sportwagen vorbehalten. Der 3.0 TFSI mit 245 kW (333 PS) und der 3.0 TDI mit 200 kW (272 PS) bringen den neuen Audi Q7 in 6,1 Sekunden beziehungsweise 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ist beim TFSI reine Formsache und der TDI sprintet mühelos auf 234 km/h. Dabei ist der Verbrauch ungewöhnlich niedrig. Der Diesel V6 begnügt sich auf 100 Kilometer im Mittel mit gerade mal 5,7 Liter Kraftstoff (149 g CO2 pro km). Der TFSI braucht nur 7,7 Liter auf 100 Kilometer respektive 179 Gramm CO2 pro Kilometer.

Bedienung und Anzeige sind innovativ

Auch beim Bedienkonzept, beim Infotainment und bei der Connectivity setzt der neue Audi Q7 Maßstäbe. Auf Wunsch ist der Modulare Infotainmentbaukasten der zweiten Generation ebenso an Bord wie das Audi virtual cockpit. Das neue MMI all-in-touch-Bedienteil mit dem großen Touchpad macht die Bedienung intuitiv einfach. Das Audi tablet für die Fondpassagiere und die beiden Soundanlagen mit 3D Klang stellen weitere Innovationen dar. Neu ist auch die Smartphone Integration von Google Android Auto und Apple CarPlay durch das neue Audi smartphone interface.

Kein anderes Serienauto im Segment hat mehr Assistenzsysteme

Ein weiteres Highlight ist das extrem breit gestaffelte Angebot an neuen Fahrerassistenzsystemen – darunter die adaptive cruise control mit Stauassistent, der Prädiktive Effizienzassistent, der Anhängerassistent und der Querverkehrassistent hinten. Kein anderes Serienauto bietet aktuell auf diesem Technikfeld mehr.

Der Audi Q7 auch als Plug-in-Hybrid mit quattro-Antrieb

Der Audi Q7 e tron quattro, der Anfang 2016 in den österreichischen Handel kommt, ist der erste Plug-in Hybrid mit Dieselmotor von Audi und zugleich der erste Diesel-Plug in-Hybrid mit quattro Antrieb im Premium SUV Segment. Er bietet eine Systemleistung von 275 kW (373 PS) und ein Systemdrehmoment von 700 Nm. Im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) verbraucht er nur 1,7 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (46 g CO2 pro km). Eine Vollladung der Lithium-Ionen-Batterie genügt für eine Strecke von bis zu 56 Kilometern im NEFZ.

Auf einen Blick – Der neue Audi Q7

 Design und Karosserie

  • Plastischer Singleframe-Grill, quattro-Blister über den Rädern, steil stehende D-Säule und umgreifende Heckklappe
  • Auf Wunsch Scheinwerfer in LED- oder Matrix LED-Technologie
  • Länge 5,05 Meter, Radstand 2,99 Meter, Breite 1,97 Meter, Höhe 1,74 Meter
  • Neue Multimaterial Karosserie mit hohen Anteilen an ultrahochfesten Stählen und Aluminium, Leergewicht beim Fünfsitzer mit 3.0 TDI-Motor gegenüber Vorgängermodell bis zu 325 Kilogramm geringer. Mit 3.0 TFSI-Motor wiegt er nur 1.970 Kilogramm

Antrieb

  • Zum Marktstart zwei intensiv überarbeitete V6-Motoren: 3.0 TDI mit 200  kW (272 PS) und 3.0 TFSI mit 245 kW (333 PS)
  • Souveräne Fahrleistungen, zugleich Verbrauchssenkung um bis zu 28 Prozent
  • Kurz nach dem Marktstart 3.0 TDI mit 160 kW (218 PS) sowie Q7 e-tron quattro mit Plug-in-Hybridtechnologie und 275 kW (373 PS) Systemleistung
  • Neu entwickelte Achtstufen-tiptronic und permanenter Allradantrieb quattro

Fahrwerk

  • Neu konzipierte Fünflenker-Aufhängungen an Vorder- und Hinterachse, hohe Agilität und exzellenter Abrollkomfort
  • Elektromechanische Servolenkung, auf Wunsch neue Allradlenkung
  • Fahrdynamiksystem Audi drive select Serie, auf Wunsch Luftfederung adaptive air suspension erhältlich
  • Gute Offroad-Fähigkeiten, Bergabfahrassistent Serienausstattung

Innenraum

  • Elegant-luxuriöse Anmutung, zweiteilige Dekorleisten, neue Farben und Materialien, aufwendige Innenbeleuchtung, sehr niedriges Geräuschniveau
  • Breites Angebot bei den Sitzen bis zum klimatisierten Individualkontursitz mit Massage, neu entwickelte Klimaautomatik in zwei Varianten lieferbar
  • Größter Innenraum im Segment, auf Wunsch längs verschiebbare Sitze in der zweiten Reihe und elektrisch klappbare dritte Sitzreihe
  • leichter Einstieg in dritte Sitzreihe durch neue Wickelfunktion der äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe
  • Gepäckraum 890 bis 2.075 Liter (beim Fünfsitzer), elektrische Heckklappe Serie, auf Wunsch mit Gestensteuerung in Verbindung mit Komfortschlüssel, elektrische Laderaumabdeckung

Bedienung

  • Völlig neues MMI-Bedienkonzept inklusive Freitextsuche, MMI Navigation plus mit großem Touchpad MMI all-in-touch
  • Bedienung auch per Multifunktionslenkrad und natürlicher Sprachsteuerung
  • Auf Wunsch Head-up-Display und Audi virtual cockpit

Infotainment und Audi connect

  • Optionales Infotainmentsystem MMI Navigation plus mit 8,3-Zoll-Monitor und LTE-Modul, dazu Audi phone box für induktives Smartphone-Laden
  • Zahlreiche neue connect-Dienste, darunter Audi smartphone interface für die Einbindung von Apple- und Android- Smartphone
  • Auf Wunsch Soundsysteme von Bose und Bang & Olufsen mit 3D-Klang sowie Audi tablets als mobiles Rear Seat Entertainment

Fahrerassistenzsysteme

  • Umfangreiches Angebot an Fahrerassistenzsystemen mit zahlreichen Neuentwicklungen, weltweit größtes Angebot im Segment
  • adaptive cruise control mit Stauassistent für zähfließenden Verkehr, prädiktiver Effizienzassistent für noch geringeren Kraftstoffverbrauch
  • Weitere Systeme wie Querverkehrassistent hinten und Anhängerassistent

Das Außendesign

Die Proportionen des neuen Audi Q7 sind im Vergleich zum Vorgänger schlanker: Mit 5,05 Meter Länge, 2,99 Meter Radstand, 1,97 Meter Breite und 1,74 Meter Höhe (mit Stahlfederung) baut der große SUV 37 Millimeter kürzer und 15 Millimeter schmäler, während die Höhe annähernd gleich geblieben ist.

Die Proportionen des neuen Audi Q7 sind harmonisch, kräftige Dachsäulen betonen die Stabilität und das Raumangebot. Klare horizontale Linien fassen athletisch gespannte Flächen ein – sie sind hochpräzise geformt, obwohl die Außenhaut komplett aus Aluminium besteht.

Der Singleframe-Gill mit seinen kräftigen, in Aluminiumoptik glänzenden Querstreben baut breiter und niedriger als beim Vorgängermodell. Sein dreidimensionaler Körper ist das zentrale Element der Front, der starke Rahmen läuft bis zu den Scheinwerfern. Kräftige Konturen schließen die großen Lufteinlässe ein, je zwei Querstege gliedern ihr Inneres.

Markante Grafik: Die Scheinwerfer

Die Scheinwerfer des großen SUV nehmen engen Bezug auf den Singleframe: Auch bei ihnen vermittelt der plastische Aufbau intensive Tiefenwirkung. Ebenso wie der Grill werden sie von der Motorhaube nach oben begrenzt, ihre Unterkante liegt auf Höhe der zweiten Singleframe-Lamelle. Xenon plus-Einheiten sind Serie. Bei den optionalen LED- und Matrix LED-Scheinwerfern bildet das Tagfahrlicht zusammen mit dem Blinker einen doppelten Lichtleiter-Pfeil – eine neue, unverwechselbare Lichtsignatur innerhalb der Audi-Familie.

Bei den Matrix LED-Scheinwerfern ist das Fernlicht pro Scheinwerfer in 15 einzelne Leuchtdioden aufgeteilt, die drei Reflektoren nutzen. Eine Kamera am Innenspiegel analysiert die Verkehrssituation. Auf Basis dieser Informationen schaltet das Steuergerät die Dioden je nach Situation einzeln zu und ab oder dimmt sie in je 64 Stufen. Mit den Millionen verschiedenen Lichtverteilungen, die sich daraus ergeben, leuchten die Highend-Scheinwerfer von Audi die Straße immer exzellent aus, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Zum Funktionsspektrum der Matrix LED-Scheinwerfer gehört auch das intelligente Kurvenlicht, das durch Verschieben des Lichtschwerpunkts entsteht. Wenn die optionale MMI Navigation plus an Bord ist, leuchtet es anhand der Streckendaten schon kurz vor dem Lenkeinschlag in die Kurve hinein. Zusammen mit den LED- und den Matrix LED-Scheinwerfern liefert Audi das dynamische Blinklicht am Heck – seine einzelnen Segmente leuchten in rascher Folge von innen nach außen auf.

Typisch quattro: Die Seitenansicht

In der Seitenansicht des neuen Audi Q7 setzt sich das Spiel der Linien und Flächen fort. Von den Scheinwerfern und vom Singleframe gehen Konturen aus, die die Motorhaube optisch straffen. Am oberen Eck des Scheinwerfers startet die so genannte Blisterlinie, die die Flanke gliedert. Über den Rädern zeichnet sie dezente Muskeln – eine kleine Reminiszenz an die klassischen quattro-Modelle von Audi. Die Radläufe wirken groß und prägnant, auch diese Räderbetonung ist typisch quattro.

Die Außenspiegel sitzen auf den Türbrüstungen, das verleiht der Flanke einen sportlichen Touch und schafft Platz für ein kleines Dreiecksfenster. Die Türen sind weit nach unten gezogen und überlappen die Schweller. Am unteren Rand tragen sie Einlegeleisten („Blades“) mit geprägten quattro-Schriftzügen. Die Schwellerkontur zieht zum Heck hin nach oben – im Zusammenspiel mit der absinkenden Dachlinie und dem langen Fensterband macht diese Lösung die Karosserie optisch leichter.

Breitenwirkung: Das Heck

Die Heckklappe umgreift die massiven, steil stehenden D-Säulen – ein typisches Feature der Q-Modelle von Audi. Am ganzen Heck dominieren die horizontale Linien, sie unterstreichen die Breite des neuen Audi Q7. Die großen LED-Heckleuchten variieren das Motiv der Frontscheinwerfer: Das Schlusslicht, das mit dem Einschalten der Zündung aktiv wird, bildet auch hier einen doppelten Pfeil. In den beiden oberen Kammern liegt das Bremslicht, das Innere der Leuchten wirkt plastisch, leicht und elegant.

Die Gehäuse der Heckleuchten sind trapezförmig geschnitten, ihre Innenkanten laufen in Richtung der Räder. Diese Kontur setzt sich im Blech fort, wo sie das Kennzeichenfeld mit einer Schattenkante rahmt. Weil die Beleuchtung auch bei geöffneter Heckklappe zu sehen sein muss, trägt der neue Audi Q7 in der Heckschürze zusätzliche Leuchteinheiten. Der untere Bereich des Stoßfängers birgt die beiden großen, eckigen Endrohre der Abgasanlage.

Der Farbfächer: elf Lackierungen

Audi stellt für den neuen Q7 elf Farben zur Wahl, darunter fünf neue. Die Uni-Lackierungen heißen Carraraweiß und Tiefschwarz, die Metalliclackierungen Argusbraun, Caratbeige, Florettsilber, Gletscherweiß, Graphitgrau, Orcaschwarz und Tintenblau. Daytonagrau bildet das S line Exterieurpaket ab. Bei den Individual-lackierungen, einem speziellen Audi-Angebot, kann der Kunde seinen Lieblings-Farbton selbst wählen.

Die Zier- und Anbauteile verleihen dem großen SUV je nach Kundenwunsch einen robusten, eleganten oder sportlichen Touch. Die Zierleisten sind in einer neuen, matten Aluminiumoptik gehalten. Im Serien-Look sind die Einlegeleisten in den Türen und der vordere Unterfahrschutz silberfarben lackiert, während das Gitter des Singleframe-Grills, die unteren Zonen der Stoßfänger und die Radläufe anthrazit genarbt sind und eine leichte Struktur tragen. Optional sind die Anbauteile durchgängig in Wagenfarbe erhältlich.

Im S line Exterieurpaket, der zweiten Alternative, sind die Stoßfänger, die Türaufsatzleisten und der Dachkantenspoiler besonders markant gezeichnet. An der Front sind die Lufteinlässe miteinander verbunden, am Heck ersetzt ein Diffusoreinsatz den Unterfahrschutz. Das Gitter des Singleframe-Grills und die Lamellen der seitlichen Lufteinlässe tragen eine neue, dunkelgraue Hochglanz-Lackierung.

Das Interieur

Der neue Audi Q7 bietet das geräumigste Interieur im Segment der Premium-SUV. In der Kniefreiheit, in der Schulterfreiheit sowie in der Kopffreiheit (plus 41 Millimeter in der ersten Reihe) übertrifft er auch die Abmessungen seines Vorgängermodells – obwohl das ganze Auto im Exterieur etwas kompakter geworden ist. Alle Passagiere steigen durch breite und hohe Türausschnitte bequem ein, auf Wunsch liefert Audi eine elektrische Servoschließung.

Wie eine Lounge: Der Innenraum

Das Interieur vermittelt ein Gefühl von Weite, Großzügigkeit und kultivierter Eleganz wie in einer schicken Lounge. Die klare Architektur und das logische Bedienkonzept spielen perfekt zusammen, alle Linien sind straff gespannt und strikt horizontal orientiert. Wie bei einer Luxuslimousine sind die Dekoreinlagen zweiteilig gehalten, die unterschiedlichen Materialien bilden wirkungsvolle Kontraste.

Ein großer Bogen, fasst den vorderen Bereich des Interieurs ein, er zieht sich in elegantem Schwung von Tür zu Tür. Die Instrumententafel ist schlank. Ihre Front, die im Beifahrerbereich von einem flachen Luftausströmerband geprägt wird, hat keine Verbindung zur Mitteltunnelkonsole – eine Lösung, die das Interieur noch leichter wirken lässt. Die Konsole selbst ist schräg gestellt wie ein Steuerpult, ihre linke Hälfte birgt den Technikbereich mit dem tiptronic-Wählhebel und dem optionalen MMI all-in touch, die rechte die Komfortzone mit Getränkehaltern und Lautstärke-Drehregler.

Bei den Lenkrädern stellt Audi unterschiedliche Versionen zur Wahl. Je nach Version haben sie drei oder vier Speichen, einen runden oder einen abgeflachten Kranz, eine Beheizung und eine elektrische Verstellung. Gemeinsame Kennzeichen sind die Multifunktion plus-Bedienelemente und die Schaltwippen. Bei den sportlichen Lenkrädern bildet eine offene Spange in Aluminiumoptik die untere Speiche.

Leichtbau und Komfort: Die Sitze vorn

Die Sitzanlage im neuen Audi Q7 ist von Grund auf neu entwickelt. Im Vergleich zu den Sitzen im Vorgängermodell ist sie fast 19 Kilogramm leichter, fünf Kilogramm davon entfallen auf die Vordersitze. Sie vermitteln eine angenehm aufrechte Position und bieten besten Halt und Unterstützung. Die Kopfstützen lassen sich nicht nur in der Höhe, sondern auf Wunsch auch im Abstand zum Hinterkopf einstellen.

Audi bietet die Sitze in mehreren Varianten an. Die Sportsitze mit ihren ausgeprägten Wangen lassen sich elektrisch justieren. Ganz oben im Programm stehen die Individualkontursitze, die sich auf 18 Wegen einstellen lassen. Sie kombinieren die elektrische Funktion mit einer pneumatischen Betätigung für die Wangen und die Lordosenstütze. Ihre Lederbezüge sind perforiert, der Fahrer-und der Beifahrersitz lassen sich auf Tastendruck kühlen und heizen. Massage ist auf Wunsch ebenfalls erhältlich. Zehn Luftkammern verwöhnen hier den Rücken in je fünf unterschiedlichen Programmen und Intensitäten.

Bei den Serien- und Sportsitzen liefert Audi die Sitzheizung separat, auch für die Einzelsitze in der zweiten Reihe. Die Belüftung für die Vordersitze ist beim Seriensitz eine weitere Einzeloption.

Großzügig: Die Sitze hinten

Auch in der zweiten Sitzreihe liegen das Raumangebot und der Sitzkomfort auf Top-Niveau. Die Lehnen – im Verhältnis 35:30:35 geteilt – lassen sich 16-stufig in der Neigung verstellen. Bei der optionalen Rücksitzbank plus lassen sich die äußeren Sitze um jeweils elf Zentimeter längs verschieben.

Auf Wunsch liefert Audi den neuen Q7 als Siebensitzer aus – die beiden Einzelsitze in der dritten Reihe sind als Kindersitze der ECE-Gruppe III für Kinder bis 36 Kilogramm Gewicht zugelassen. Ihre Lehnen, im Verhältnis 50:50 geteilt, lassen sich auf Tastendruck elektrisch aufstellen beziehungsweise flach klappen und in den Ladeboden integrieren. Für den komfortablen Zustieg in die dritte Reihe stattet Audi auch die Außensitze in der zweiten Reihe mit einer aufwendigen Mechanik aus: Sie lassen sich zu einem kompakten Paket zusammenklappen und aufrecht stellen.

Alle Sitze in der zweiten und dritten Reihe verfügen über Isofix-/i-Size-Befestigungen für Kindersitze. Zusammen mit der Beifahrerseite lassen sich dadurch im neuen Audi Q7 bis zu sechs Kindersitze fixieren. Die Ablagen und Getränkehalter sind großzügig bemessen. Die Türtaschen zum Beispiel nehmen 1,5 Liter-Flaschen auf.

Stark und effizient: Die Klimaautomatik

Der neue Audi Q7 fährt serienmäßig mit einer neu entwickelten Zweizonen-Klimaautomatik vom Band, ihr Bedienkonzept kommt mit wenigen Tasten und Reglern aus. Alternativ ist eine luxuriöse Vierzonen-Anlage zu haben, bei der die Temperatur-anzeigen in den Drehreglern integriert sind. Ein TFT-Display präsentiert den Status wichtiger Funktionen; wenn sich der Finger den darunter liegenden kapazitiven Wippschaltern nähert, vergrößert sich die Darstellung. Die Passagiere im Fond können ein eigenes Bedienteil nutzen. Für die Vierzonen-Klimaautomatik ist auch ein Ionisator zur Verbesserung der Luftqualität erhältlich.

Die Zweizonen- und die Vierzonen-Klimaautomatik bieten besonders hohe Luftqualität, sie filtern im Frisch- wie im Umluftbetrieb kleinste Feinstaubpartikel heraus. Das Ausströmerband sorgt für eine indirekte und zugfreie Belüftung, zudem vergrößert es den zirkulierenden Luftstrom. Beide Anlagen verbrauchen nur wenig Energie – dank Neuerungen beim Gebläsemotor, bei der Frischluftansaugung, beim effizienten Kältekreis und einer hochflexiblen Steuerung.

Kompromisslos: Die Verarbeitungsqualität

Alle Materialien im neuen Audi Q7 sind mit maximaler Sorgfalt ausgewählt und verarbeitet. Bedienelemente wie der Lautstärke-Drehregler, die Start-Stop-Taste, die Regler der Klimaautomatik und selbst das Drehrädchen für die Innenbeleuchtung glänzen in Aluminiumoptik. Alle Schalter lassen sich spielfrei und leichtgängig betätigen.

Die Entwickler des großen SUV haben alle Geräusche sowie die Verstellwege und -kräfte, die zur Bedienung nötig sind, akkurat definiert. Die Fugen verlaufen gleichmäßig und schmal. In vielen Bereichen sind sie nur so breit, wie es die Wärmeausdehnung der Materialien erfordert.

Die komplette Innenbeleuchtung einschließlich Gepäckraum ist in LED-Technologie ausgeführt. Das Lichtpaket, ist Serienausstattung. Bereits hier schalten kapazitive (berührungssensitive) Schalter das Licht in den Türtaschen ein. An der Instrumenten-tafel und in den Türverkleidungen liegt die so genannte Konturbeleuchtung– extrem schmale LED-Lichtleiter zeichnen die großen Linien nach.

Ergänzend steht die Ambientebeleuchtung zur Wahl, sie umfasst beleuchtete Einstiegsleisten und eine zusätzliche Konturbeleuchtung an der Mitteltunnel¬konsole. In diese Version kann der Fahrer des Q7 das Innenlicht förmlich inszenieren – er kann es über das MMI in mehreren Profilen und in fünf Zonen einstellen und die Farbe der Konturbeleuchtung in 32 Stufen regeln. Die Farben ändern sich, abhängig vom Modus, der im Fahrdynamiksystem Audi drive select eingestellt ist.

Progressiv: Farben und Materialien

Die Palette an Farben und Materialien im Interieur präsentiert sich von Grund auf neu gemischt. Die Instrumententafel lässt sich in zwei Farbzonen unterteilen – für den dunklen oberen Bereich stehen Schwarz, Granitgrau und Criollobraun zur Wahl, für die untere Zone die Töne Schwarz, Felsgrau und Pistazienbeige. Die gleichen Farben gibt es auch für die Sitzbezüge, ergänzt um Zedernbraun und Nougatbraun. Der Dachhimmel (auf Wunsch aus Alcantara) ist in Mondsilber, Leinenbeige oder Schwarz gehalten.

Ähnlich vielseitig und stilsicher präsentieren sich die zweiteiligen Dekoreinlagen. Eine Version mit Diamantlack silbergrau (im oberen Bereich) und Eloxal anthrazit auf der unteren Leiste ist Serie. Alternativ stehen elf weitere Kombinationen zur Wahl – mit Eiche- oder Nussbaumfurnier und Aluminium, mit hochglänzend oder matt lackierten Flächen. Die Holz-Einlagen sind auch als Schichtholzfurnier mit der Bezeichnung Beaufort erhältlich, für die Topversion bringt ein Angebot der quattro GmbH schwarzes Beaufort-Holz mit Aluminium zusammen.

Auch das Programm an Sitzbezügen spiegelt den luxuriösen Charakter des neuen Audi Q7 wider. Neben den serienmäßigen Stoffbezügen und einer Leder-/ Kunstleder-Kombination stehen das Leder Cricket, eine Alcantara-/Leder-Kombination und das besonders edle Leder Valcona zur Wahl. Drei Lederpakete runden das Programm ab.

Das S line Sportpaket taucht das ganze Interieur in Schwarz beziehungsweise Rotorgrau. Die Sitzbezüge der Sportsitze bestehen aus gelochtem Alcantara/ Leder und sind mit Kontrastnähten flankiert, die Lehnen der Vordersitze tragen S Prägungen. Die Dekorblenden kombinieren Chromlack schiefergrau mit Aluminium Sono. Das Sportlederlenkrad, die Einstiegsleisten sowie die Kotflügel tragen S line-Embleme. 20-Zoll-Räder und die adaptive air suspension sport runden die Ausstattung ab.

Noch exklusiver ist die Audi design selection murillobraun. Die obere Zone der Instrumententafel trägt granitgraues Leder mit Kontrastnähten in Murillobraun. Die Valcona-Bezüge der klimatisierten Individualkontursitze, die Türarmauflage, die Komfortmittelarmlehne und die Mitteltunnelkonsole sind in murillobraun mit Kontrastnähten in Granitgrau beledert. Der untere Bereich der Instrumententafel ist murillobraun beledert, der Alcantara-Dachhimmel ist in Mondsilber ausgeführt. Die Dekorblenden sind in gebürstetem Aluminium Sono mit dunkelbraunem offenporigem Platanenholz erhältlich. Ein Voll-Lederpaket, inklusive Lehnenabdeckung, kontrastierende Nähte, Luxusvelours-Fußmatten und Sonnenrollos runden die Audi design selection murillobraun ab.

Hochvariabel: Der Gepäckraum

Der neue Audi Q7 wartet mit einem großen, hochvariablen Gepäckraum auf. Wenn alle sieben Plätze belegt sind, bietet er 295 Liter Volumen. Beim Fünfsitzer sind es 890 Liter, mit umgeklappten Lehnen der zweiten Sitzreihe werden daraus 2.075 Liter. Im Vergleich mit dem Vorgängermodell liegt die Ladekante fast fünf Zentimeter niedriger.

Die Heckklappe verfügt serienmäßig über einen elektrischen Antrieb. Optional liefert Audi den Komfortschlüssel mit Gestensteuerung – hier löst eine Kickbewegung mit dem Fuß, die von einem Sensor im Stoßfänger erkannt wird, das Öffnen und das Schließen aus. Alternativ kann der Fahrer die Klappe mit einer an ihr montierten Taste oder mit dem Funkschlüssel schließen.

Taschenhaken, Verzurrösen, eine Gepäckraumabdeckung und ein Trennnetz sind Standard beim neuen Audi Q7. Ergänzend gibt es eine elektrische Laderaumabdeckung samt Ladekantenschutz aus Edelstahl, eine Wendematte und ein Schienensystem mit Teleskopstange, Fixiergurt und variablen Ösen.

Auch mit Anhänger macht der neue große SUV von Audi eine exzellente Figur. Mit beiden Motorisierungen darf er bis zu 2,7 Tonnen ziehen (bei zwölf Prozent Steigung), mit der adaptive air suspension sogar 3,5 Tonnen. Zusammen mit der elektrisch schwenkbaren Anhängerkupplung kommt das System Anhängerassistent, welches den Fahrer beim Rangieren mit einem Anhänger unterstützt, an Bord.

Anzeige und Bedienung

Auch beim Bedien- und Anzeigenkonzept schlägt der neue Audi Q7 ein neues Kapitel auf. Im Blickfeld des Fahrers liegt serienmäßig ein Instrumenteneinsatz mit analogen Rundinstrumenten für Drehzahl und Geschwindigkeit. Zwischen ihnen befindet sich das sieben-Zoll-Farbdisplay des Fahrerinformationssystems (FIS), das attraktive, hochaufgelöste Grafiken zeigt. Zum Spektrum gehören – je nach Ausstattung –beispielsweise Radiosender, Musiklisten, Navigationskarten oder die Schwarzweiß-Bilder des Nachtsichtassistenten.

Faszinierende Grafiken: Das Audi virtual cockpit

Zusammen mit der optionalen MMI Navigation plus mit MMI all-in-touch kommt im Audi Q7 auf Wunsch das Audi virtual cockpit an Bord – ein TFT-Bildschirm mit 12,3 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1.440 x 540 Pixeln, der gestochen scharfe, faszinierend detailreiche Darstellungen zeigt. Die Nadel des Drehzahlmessers etwa wird pro Sekunde 60 mal neu berechnet, um absolut flüssig zu laufen.

Der Fahrer kann zwischen zwei Oberflächen wechseln. Im „Infotainment“-Modus dominiert ein zentrales Fenster die Ansicht – es bietet Themen wie der Navigations-karte oder den Listen aus den Bereichen Telefon, Radio und Audio eine große Bühne. Der Drehzahlmesser und der Tachometer sind links und rechts als kleine Rundinstrumente zu sehen. In der klassischen Ansicht ist das Mittelfenster kleiner, die Instrumente erscheinen etwa so groß wie Analoganzeigen.

Der Fahrer bedient das Audi virtual cockpit – ebenso wie das FIS-Display im analogen Instrument – über das serienmäßige Multifunktionslenkrad. Mit den Schaltern auf der linken Speiche bewegt er sich durch die Menüs des Bordcomputers, der Audioanlage sowie – je nach Ausstattung – von Telefon und Navigation. Auf der rechten Lenkradseite liegen die Lautstärkewalze, die Sprachdialog-Taste, die Telefon-Expressbedienung und die Skip-Funktion für den schnellen Wechsel des Radiosenders oder Musiktitels.

Schwebendes Bild: Das Head-up-Display

Auf Wunsch stattet Audi den neuen Q7 mit einem Head-up-Display aus – es projiziert wichtige Informationen als Symbole und Ziffern in einem Feld von 200 x 80 Millimeter Fläche auf die Windschutzscheibe. Ein TFT-Bildschirm, von einer weißen LED hinterleuchtet, generiert das farbige Bild, zwei asphärische Spiegel vergrößern es und lenken es um. Dabei gleichen sie Verzerrungen aus, die von der Geometrie der Scheibe herrühren. Das ganze System ist optisch unauffällig in die Instrumententafel integriert.

Die Informationen scheinen in einem Fenster etwa 2,1 Meter vor dem Fahrer zu schweben. Das Auge erfasst sie extrem schnell – an Fernsicht gewöhnt, muss es sich nicht umstellen. Über das MMI kann der Fahrer festlegen, welche Informationen das Display zeigen soll. Zudem kann er die Höhe und Helligkeit der Anzeige justieren. Um Doppelbilder zu vermeiden, hat die Scheibe eine spezielle Form.

Mit haptischer Rückmeldung: Das MMI all-in-touch

In der Mitte der Instrumententafel sitzt der MMI-Monitor für Fahrer und Beifahrer, der beim Start der Anlage elektrisch ausfährt. Er hat 8,3 Zoll Diagonale und zeigt die aufwendigen Grafikdarstellungen von Audi in hoher Auflösung.

Zur Steuerung dient das MMI-Terminal auf der Konsole des Mitteltunnels. In der Top-Ausbaustufe mit der MMI Navigation plus trägt es die Bezeichnung MMI all in touch, hier integriert es einen Dreh-/Drück-Steller und zwei Wippschalter für die Grundmenüs.

Die wichtigste Benutzerschnittstelle ist jedoch das Touchpad. Seine anthrazitfarbene Echtglas-Oberfläche ist extrem kratzfest und bietet exzellente Gleiteigen-schaften. Auf der Fläche kann der Fahrer Zeichen eingeben oder Mehrfinger-Gesten ausführen, um etwa in der Karte zu zoomen oder in Listen zu scrollen. Sein Handgelenk ruht dabei komfortabel auf dem tiptronic-Wählhebel. Nach jeder Eingabe erfolgt eine akustische und haptische Bestätigung – ein Klick, der auch am Finger zu spüren ist. Ausgelöst wird er durch ein Gewicht, das sich mit hoher Geschwindigkeit elektrisch unter dem Touchpad bewegt.

Wie beim Smartphone: Die Bedienlogik

Im MMI-System des neuen Audi Q7 lassen sich fast alle Eingaben mit wenigen Schritten erledigen. Die Bedienung folgt einer flachen Hierarchie, die sich an der Logik moderner Smartphones orientiert. Die MMI-Suche beispielsweise läuft wie bei einer Internet-Suchmaschine über freie Texteingabe. Sie beantwortet Anfragen in der Regel schon nach wenigen Buchstaben und berücksichtigt dabei den Standort des Autos. Bei der Restaurantsuche etwa muss der Fahrer nur den Namen eines Lokals und die ersten Buchstaben der Stadt eingeben, schon erscheinen die Treffer samt Adresse in einer Ergebnisliste – dies funktioniert europaweit. Die Suche nach Musiktiteln, Alben und Radiosendern funktioniert ganz ähnlich.

Am linken und rechten Rand des Touchpads liegt der Zugang zu den Funktions- und Optionsmenüs, die viele Bereiche der Bedienung intelligent ergänzen. Im Radiomenü beispielsweise kann der Fahrer hier das Band auswählen, im Kartenmenü die Verkehrsinformationen aufrufen. Mit den Funktionen und Optionen kann er sich zu einem eingegebenen Ziel leiten und Parkplätze in der Nähe anzeigen lassen oder das Ziel in die Favoriten-Liste speichern. Der obere Rand der Touch-Fläche birgt acht frei programmierbare Favoritentasten, etwa für die bevorzugten Sender, Kontaktdaten und Medientitel.

Auch die Sprachbedienung der MMI Navigation plus ist auf dem aktuellen Stand der Technik, sie versteht zahllose Formulierungen aus dem täglichen Sprachgebrauch. Im Telefon-Menü kann der Fahrer zum Beispiel einen Kontakt mit den Worten „Ich will mit Peter Müller telefonieren“ anrufen. Bei der Navigation helfen Befehle wie „Wo kann ich tanken?“ oder „Wo ist das nächste italienische Restaurant?“. Diese natürliche Sprachsteuerung, die auch das Diktieren von SMS erlaubt, steht in den Menüs Radio und Media ebenfalls zur Verfügung.

Rechenzentrale: Der Modulare Infotainmentbaukasten

Hinter der MMI Navigation plus mit MMI all-in-touch im neuen Audi Q7 steckt die Rechenpower des Modularen Infotainmentbaukastens (MIB) von Audi. Sein Zentral-rechner fasst zwei Haupteinheiten auf engem Raum zusammen – die Radio Car Control Unit und das MMX-Board (MMX= Multi-Media eXtension).

Das MMX-Board integriert neben dem Arbeits- und Flash-Speicher einen schnellen Tegra-Prozessor vom Audi-Partner NVIDIA, der alle Online-, Media-, Sprachsteuerungs- Navigations- und Telefonfunktionen verarbeitet. Das Board ist als Steckmodul konzipiert – Audi kann es im Entwicklungsprozess immer auf dem Stand der Technik halten und so die Trends der Consumer-Elektronik frühzeitig ins Auto holen.

Der MIB der zweiten Generation, der im neuen Audi Q7 arbeitet, nutzt einen NVIDIA Tegra 30-Prozessor, einen Quadcore-Chip aus der Tegra 3-Serie. Er kann mit mehr als einem GHz Taktfrequenz und einer schnellen Grafikkarte zwei Displays ansteuern und pro Sekunde acht Milliarden Rechenoperationen ausführen. Der Tegra 30-Prozessor kooperiert mit einem 3D-Grafikprogramm vom Spezialisten Rightware, das die dreidimensionalen Darstellungen realisiert. Das Audi virtual cockpit nutzt einen eigenen Tegra 30-Prozessor, der eng mit seinem Pendant im MIB zusammenarbeitet.

Das Infotainment und Audi connect

Die optionale MMI Navigation plus mit MMI all-in-touch bringt eine reichhaltige Ausstattung mit. Sie bietet ein DVD-Laufwerk, zwei Kartenleser, einen Flashspeicher, das Audi sound system, das Audi music interface mit zwei USB-Anschlüssen, eine Bluetooth-Schnittstelle und den hochauflösenden 8,3-Zoll-Monitor. Die MMI Navigation plus mit MMI touch ermöglicht den Zugriff auf die Smartphone-Sprachsteuerung, sie zeigt E-Mails vom Handy an und liest diese vor, und sie gewährt fünf kostenlose Online-Updates für die Navigationskarte im Abstand von sechs Monaten. Sie kooperiert eng mit vielen Assistenz- und Sicherheitssystemen im neuen Audi Q7.

Per LTE ins Internet: Audi connect

Ein weiterer Baustein des Top-Systems ist das Hardware-Modul Audi connect. Ein LTE-/UMTS-Modul stellt eine superschnelle Verbindung ins Internet mit bis zu 100 MBit/s im Download her, ein integrierter WLAN-Hotspot erlaubt den Passagieren freies Surfen und Mailen mit mobilen Endgeräten. Für den Fahrer kommen die Online-Dienste von Audi connect an Bord. Sie sind für die ersten drei Monate gratis freigeschaltet, danach können die Q7-Kunden dreijährige Abonnements gegen Gebühr abschließen.

Das Serviceangebot von Audi connect ist vielseitig: Es reicht von der Navigation mit Google Earth und Google Street View über die Verkehrsinformationen online und die Parkplatzsuche bis zu den Sozialen Medien Twitter und Facebook, die für die Nutzung im Auto aufbereitet sind. Im Online Media Streaming eröffnet die vielseitige App Audi MMI connect den Zugang zu den Diensten Aupeo! und Napster. Dabei gelangen die Musikdaten per WLAN vom Smartphone auf die MMI Navigation plus und von dort auf die Soundanlage.

Mit dem Marktstart des Q7 präsentiert Audi ein neues Angebot im connect-Portfolio: Das neue Audi smartphone interface holt Apple Car Play und Android Auto an Bord. Wenn der Fahrer ein iOS- oder Android-Handy am USB-Port ankoppelt (iOS ab 7.1, Android ab 5.0 Lollipop, Einsatztermin marktabhängig), öffnet sich im Audi smartphone interface die entsprechende Umgebung. Den Kern des Angebots bildet die Online-Musik, hier gibt es Zugriff auf das riesige Angebot von Google Play Music und von iTunes. Darüber hinaus bieten beide Plattformen Navigationsfunktionen, Benachrichtigungs- und Terminerinnerungen.

Sowohl Apple Car Play als auch Android Auto sind in die Bedienphilosophie von Audi integriert – die Anwendungen lassen sich per Sprache, mit dem Dreh-Drück-Steller und über das Multifunktionslenkrad steuern. Durch so genannte 3rd-Party-Apps wie Pandora, Spotify und WhatsApp wird das Angebot weiter wachsen. Über die kostenlose Smartphone-App MMI connect kommen weitere Services in den neuen Audi Q7. Ziele von Google Maps, Sonderziele (POI, points of interest) und die Termine aus dem Dienst City Events lassen sich vom Handy ins Auto übertragen.

Kurz nach dem Marktstart erhält der Audi Q7 weitere neue Dienste mit der Bezeichnung „Audi connect Notruf & Service“. Darunter finden sich Funktionen wie Notruf, Online Pannenruf und Audi Servicetermin online. Beim zuletzt genannten sendet das Auto auf Kundenwunsch servicerelevante Daten über einen Audi-Server an die vom Kunden präferierte Werkstatt. Diese Dienste sind für zehn Jahre kostenfrei nutzbar.

Komfortabel und informativ sind die Funktionen der Audi connect Fahrzeug¬steuerung (für drei Jahre kostenfrei). Darunter sind ein Fahrzeugstatusreport, eine Fernsteuerung für Ver- und Entriegeln, Informationen über die Parkposition sowie die Fernsteuerung der optionalen Standheizung. Die einfache Bedienung erfolgt über die MMI connect App.

Multimedia: Die Infotainment-Bausteine

Ein ganzes System an Bausteinen rundet das Multimedia-Portfolio im neuen Q7 ab. Das serienmäßige MMI Radio plus bringt das Audi sound system, eine Sprachbedienung, das Audi music interface mit zwei USB-Anschlüssen und eine Bluetooth-Schnittstelle mit. Der elektrisch ausfahrbare MMI-Monitor bietet eine sieben-Zoll-Diagonale. Der große Dreh-/Drücksteller bildet den Mittelpunkt des MMI-Terminal. Acht frei programmierbare Favoritentasten runden die Einheit ab.

Auf Wunsch liefert Audi einen DVD-Wechsler sowie zwei Tuner für digitales Radio und digitales Fernsehen. Die Audi phone box, eine weitere Option, bindet das Mobiltelefon per Nahfeld-Kopplung kabellos an die Autoantenne an und ermöglicht das Laden per USB-Anschluss. Kurz nach dem Marktstart folgt das drahtlose Laden nach dem Qi-Standard – hier fließt der Strom induktiv von einer Spule im Boden der Box zur Empfängerspule im Smartphone. Die Audi phone box ist in die Mittelarmlehne integriert.

Neues Hörerlebnis: Audioanlagen mit 3D-Klang

Für anspruchsvolle HiFi-Fans stehen im neuen Audi Q7 zwei optionale Anlagen von Bose und von Bang & Olufsen zur Wahl. Beide bieten den neuen 3D-Klang. Zwei (bei Bose) beziehungsweise vier (bei Bang & Olufsen) zusätzliche Lautsprecher in den A-Säulen liefern die räumliche Dimension der Höhe, die Musik erklingt luftig und offen auf einer großen virtuellen Bühne.

Die 3D-Technologie, die zur Zeit Einzug in Kinos und Wohnzimmer hält, generiert im Auto ein bislang unbekanntes Klangerlebnis. Ein intelligentes Programm errechnet aus herkömmlichen Stereo- oder 5.1-Aufnahmen die Informationen für die dritte Dimension und bereitet sie für die Lautsprecher in den A-Säulen auf. Während Bose dafür seine eigenen Algorithmen (Bose Advanced Staging Technology) nutzt, greift das System von Bang & Olufsen auf ein Verfahren zurück, das Audi gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen entwickelt hat.

Das Herzstück des Bose Soundsystems mit 3D-Klang ist ein 558 Watt starker 15 Kanal-Verstärker. Der innovative Bose-Algorithmus analysiert die Komponenten eines Musikstücks und positioniert sie perfekt auf der virtuellen Klangbühne. Dazu steuert er 19 Lautsprecher an, von denen einige in ihren Blenden LED-Lichtleiter tragen. Das Bang & Olufsen Advanced Sound System mit 3D-Klang integriert 23 Lautsprecher, ihre Aluminium-Abdeckungen sind in einem neuen Design gehalten und ebenfalls im Bereich der Türen illuminiert. Ein Subwoofer mit 25 Zentimeter Durchmesser generiert kraftvolle Bässe, zwei akustische Linsen aus massivem Aluminium strahlen die Höhen ab. Sie fahren beim Start der Anlage aus der Instrumententafel aus. Der hocheffiziente Verstärker leistet 1.920 Watt.

Cleveres Rear Seat Entertainment: Das Audi tablet

Beim Audi tablet mit seinem hochauflösenden 10,1-Zoll-Bildschirm (1.920 x 1.200 Pixel) handelt es sich um ein flexibles Infotainment-System neuen Zuschnitts. Es vernetzt sich per WLAN mit der MMI Navigation plus und erhält dadurch Zugriff auf die Menüs Radio, Medien, Navigation und Car-Funktionen. Der Datentransfer läuft in beide Richtungen – die Fondpassagiere können beispielsweise eine geplante Route an den Fahrer schicken, umgekehrt kann der Fahrer für sie von der MMI Navigation plus aus ein Radio- oder Medienprogramm starten. Die Klangausgabe erfolgt über das bordeigene Soundsystem oder über Kopfhörer.

Das Audi tablet, welches das Betriebssystem Android nutzt, unterstützt die NFC Technologie (NFC = Near Field Communication), mit der sich Daten vom Smartphone per Annäherung übertragen lassen. Es verfügt über 32 Gigabyte internen Speicher und kann mittels microSD-Karte noch um zusätzlichen Speicher erweitert werden. Als technisches Herzstück fungiert der neue, superschnelle Tegra 40-Prozessor von NVIDIA.

Ein Klick auf den Button „more“ im Startmenü öffnet den Zugang zum Internet – zu etwa einer Million Apps und Spiele, zu Filmen und Musik, Hörbüchern, eBooks und Office-Anwendungen. Die integrierte Full HD-Kamera lässt sich für ein Videogespräch via Skype nutzen. Nach der Fahrt kann der Benutzer das Audi tablet aus dem Auto mitnehmen und offline oder an einem externen WLAN Netz weiter betreiben.

Das Audi tablet gibt seinen hochwertigen Charakter durch ein aus dem Vollen gefrästen Chassis aus eloxiertem Aluminium zu erkennen. Mitsamt seinem Akku ist es konsequent für den Einsatz im Auto ausgelegt. Es verkraftet auch hohe oder sehr niedrige Temperaturen problemlos, die neigungsverstellbare Halterung an der Lehne des Vordersitzes ist crashsicher und bei Bedarf entnehmbar. Das Audi tablet ist einzeln oder als Zweier-Set erhältlich.

Die Fahrerassistenzsysteme

Kein anderes Modell im Segment bietet derzeit so viele Fahrerassistenzsysteme wie der neue Audi Q7. Einige von ihnen gehören zur Serienausstattung, die optionalen Lösungen sind entweder einzeln oder in den Paketen Stadt, Parken und Tour erhältlich, wobei das Paket Tour an die MMI Navigation plus mit MMI touch gekoppelt ist. Gegenüber dem Q7-Vorgängermodell sind nahezu alle Systeme völlig neu oder grundlegend weiterentwickelt.

Mehr Sicherheit: Die serienmäßigen Systeme

Bereits das serienmäßige Fahrerinformationssystem bringt die Pausenempfehlung mit – sie analysiert das Fahrverhalten und warnt den Fahrer bei Anhaltspunkten, die auf beginnende Unaufmerksamkeit schließen lassen. Weitere Serien-Features sind der Anfahrassistent, die Geschwindigkeitsregelanlage, der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer, die Einparkhilfe hinten sowie die Sicherheitssysteme Audi pre sense basic und Audi pre sense city.

Das System Audi pre sense basic vernetzt unterschiedliche Fahrzeugsysteme. Sobald es einen instabilen Fahrzustand erkennt leitet es präventive Schutzmaßnahmen für die Insassen ein. Die vorderen Gurte werden elektrisch gestrafft, und die Fenster sowie das Schiebedach werden geschlossen. Zusätzlich wird die Warnblinkanlage, zur Warnung des nachfolgenden Verkehrs, aktiviert.

Audi pre sense city beobachtet im Geschwindigkeitsbereich bis 85 km/h die Straße hinsichtlich anderer Verkehrsteilnehmer (z. B. Fahrzeuge und Fußgänger). Dafür nutzt es die serienmäßige Frontkamera an der Windschutz¬scheibe, die das Geschehen bis zu einer Entfernung von gut 100 Metern erfassen kann. Droht eine Kollision, warnt es den Fahrer in einem abgestuften Konzept (Warnung, Warnruck und automatische Notbremsung), bei Bedarf leitet es eine Vollverzögerung ein. Bei Geschwindigkeiten bis 40 km/h können Unfälle innerhalb der Systemgrenzen vollständig vermieden werden. Bei höheren Geschwindigkeiten (bis 85 km/h) kann durch Warn- und Bremseingriff die Aufprallgeschwindigkeit reduziert werden.

Wenn der Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden ist, unterstützt der Bremsassistent Folgekollision den Fahrer durch gezielte Bremsmanöver während des Unfalls. Das kann helfen, ein Schleudern und somit weitere Kollisionen zu vermeiden. Falls nötig, leitet Audi pre sense city die gleichen Schutzmaßnahmen wie Audi pre sense basic ein.

Im Assistenzpaket Tour: Die adaptive cruise control

Im Assistenzpaket Tour spielt die adaptive cruise control (ACC) die Hauptrolle. Sie hält den neuen Audi Q7 auf Abstand zum Vordermann, der Fahrer kann die Distanz und die Dynamik der Regelung in mehreren Stufen einstellen.

Das System, das in erster Linie die beiden Front-Radarsensoren nutzt, deckt den vollen Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 250 km/h ab. Seine Stop&Go-Funktion bremst den neuen Q7 bis zum Stillstand und lässt ihn auf Fahrerwunsch automatisiert wieder anfahren. Wenn die ACC deaktiviert ist, zeigt sie ab 60 km/h Tempo die Distanz zum Vorausfahrenden an und warnt vor zu dichtem Auffahren. Dabei kann der Fahrer seinen gewünschten Abstand einstellen.

Im Assistenzpaket Tour: Der Stauassistent

Im Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 65 km/h kann der Stauassistent, eine weitere Funktion der ACC, auf gut ausgebauten Straßen auch die Lenkarbeit übernehmen, solange der Verkehr zähflüssig ist. Das System nutzt die Radsensoren und die Videokamera. Es führt das Auto durch sanfte Lenkeingriffe und folgt der vorausfahrenden Kolonne innerhalb der Systemgrenzen. Dabei orientiert sich der Stauassistent an den Fahrbahnmarkierungen und an den anderen Fahrzeugen auf der Straße.

Wenn der Stauassistent seine Systemgrenzen erreicht – etwa, wenn sich der Stau auflöst oder eine enge Kurve vor ihm liegt, muss der Mensch am Steuer die Fahraufgabe wieder selbst übernehmen. Unterstützend warnt ihn das System in mehreren Stufen. Als letzte Maßnahme bringt es den großen SUV selbsttätig zum sicheren Stillstand.

Zusammen mit der ACC ist das Sicherheitssystem Audi pre sense front an Bord. Es hilft, Auffahrunfälle zu vermeiden und ihre Folgen zu mindern. In einer gefährlichen Situation fordert das System den Fahrer mit einem differenzierten Warnkonzept – mit optischen und akustischen Signalen sowie einem Bremsruck – zum Bremsen auf. Reagiert der Fahrer nicht, erfolgen erst eine autonome Teilverzögerung und danach eine Vollverzögerung – vorausgesetzt, dass sich das vordere Fahrzeug bewegt. Auch hier strafft das System die Gurte und leitet die Maßnahmen des pre sense basic ein. Audi pre sense front ist auch bei ausgeschalteter ACC funktionsfähig.

Im Assistenzpaket Tour: Der Prädiktive Effizienzassistent

Die adaptive cruise control arbeitet in enger Abstimmung mit der MMI Navigation plus, der (auch außerhalb des Pakets bestellbaren) kamerabasierten Verkehrszeichenerkennung und dem Prädiktiven Effizienzassistent, einem weiteren wegweisenden System aus dem Assistenzpaket Tour. Er passt die vorgewählte Geschwindigkeit selbstständig an die Gegebenheiten an – an die Strecken-Topographie, die Tempolimits und die vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer.

Der Prädiktive Effizienzassistent nutzt – auch bei inaktiver Zielführung – die Streckendaten, um den Fahrer auf Situationen hinzuweisen, in denen er sinnvollerweise das Tempo verlangsamen sollte. Er erkennt Kurven, Kreisverkehre und Kreuzungen, Gefälleabschnitte, Ortschaften oder Tempolimit-Schilder – in vielen Fällen lange bevor der Fahrer sie sieht. Im Kombiinstrument beziehungsweise im Audi virtual cockpit erscheint dann ein entsprechender Hinweis. Falls dort der Assistenz-Screen aktiv ist, sind differenzierte Grafiken zu sehen.

Wenn der Fahrer es wünscht, regelt das System den Freilauf der Achtstufen-tiptronic unter bestimmten Randbedingungen (bezüglich Geschwindigkeit und Fahrpedalgradient) selbst, der neue Audi Q7 rollt dann im Leerlauf auf die Langsamfahrstelle zu. Der Segelbetrieb wird nur dann aktiviert, wenn er mehrere Sekunden dauern kann. Sobald er endet, beschleunigt der SUV selbsttätig wieder auf die gewählte Wunschgeschwindigkeit, sofern die ACC aktiviert ist. Mit dieser hochvernetzten Intelligenz hat der Prädiktive Effizienzassistent das Potenzial, auf Landstraßen den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent zu senken.

Im Assistenzpaket Tour: Weitere Systeme

Ab 65 km/h Geschwindigkeit unterstützt der Audi active lane assist, ein weiteres System aus dem Assistenzpaket Tour, den Fahrer beim Halten der Spur. Er beobachtet die Linien auf der Straße mit einer Videokamera und nutzt darüber hinaus weitere

Daten. Wenn sich der neue Audi Q7 einer Markierung nähert ohne zu blinken, hilft das System dem Fahrer über einen sanften Eingriff in die elektromechanische Servolenkung, in der Spur zu bleiben.

Der Fahrer kann dabei wählen, ob er kontinuierlich oder erst kurz vor Überfahren der Spurmarkierung unterstützt werden möchte. Wenn er sich für den frühen Eingriff entscheidet, führt ihn das System in der Mitte der Spur. Zusätzlich ist eine Lenkradvibration einstellbar. Der Audi active lane assist ist auch als Einzeloption erhältlich.

Der Ausweichassistent und der Abbiegeassistent ergänzen das Assistenzpaket Tour. Der Ausweichassistent unterstützt den Fahrer, wenn der neue Q7 ein Hindernis umfahren muss, um einen Unfall zu vermeiden. Mit den Daten von Videokamera und Radarsensoren berechnet er blitzschnell eine geeignete Spur, wobei er Abstand, Breite und Versatz des vorausfahrenden Fahrzeugs einbezieht. Seine erste Aktion ist ein Warnruck, der den Fahrer auf die Gefahr aufmerksam macht. Sobald er jetzt lenkt, hilft ihm das System mit Momenten-Eingriffen in die Servolenkung, um das Hindernis herum zu steuern.

Der Abbiegeassistent überwacht beim Linksabbiegen mit niedrigem Tempo den Gegenverkehr. In einer gefährlichen Situation bremst er den Q7 zum Stillstand. Dieser Eingriff bewirkt, dass der Audi Q7 in der eigenen Fahrspur gehalten wird. Das System wird im Geschwindigkeitsbereich zwischen zwei und zehn km/h aktiv, sobald der Fahrer den Blinker zum Linksabbiegen setzt.

Das Assistenzpaket Stadt

Der Spurwechselassistent Audi side assist (auch einzeln erhältlich) ist ein System aus dem Assistenzpaket Stadt. Er unterstützt den Fahrer ab 15 km/h Geschwindigkeit beim Wechseln der Spur, dafür nutzt er zwei Heck-Radarsensoren, die etwa 70 Meter weit messen. Wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel bewegt oder rasch annähert, leuchtet eine Warn-LED im Gehäuse des betreffenden Außenspiegels auf. Falls der Fahrer trotzdem den Blinker setzt, blinkt die LED mehrmals kurz hintereinander hell auf. Der Audi side assist ist mit dem System Audi pre sense rear gekoppelt, das vor einem drohenden Heckaufprall präventive Schutzmaßnahmen einleitet. Es ist auch bei ausgeschaltetem Audi side assist im Hintergrund aktiv, mit Ausnahme des Anhängerbetriebs.

Auch der Querverkehrassistent hinten nutzt die Heckradar-Sensoren. Mit ihnen warnt er bei aktivierter Einparkhilfe den Fahrer beim langsamen Rückwärtsfahren, etwa beim Heraussetzen aus einer Querparklücke vor anderen als kritisch erkannten Fahrzeugen. Der Hinweis erfolgt abgestuft – optisch auf dem MMI-Monitor, akustisch sowie gegebenenfalls per Warnruck.

Die Ausstiegswarnung kommt ins Spiel, sobald der große SUV angehalten hat. Falls sich jetzt Fahrzeuge und Fahrräder von hinten nähern, warnt sie den Fahrer und alle Beifahrer beim Öffnen der Tür. Das System nutzt die LED-Lichtleiter des Lichtpakets in den Türen – in einer als gefährlich erkannten Situation flackern und leuchten spezielle Hochleistungs-LEDs rot auf. Nach dem Ausschalten der Zündung bleibt die Ausstiegswarnung noch etwa drei Minuten lang in Bereitschaft.

Im Assistenzpaket Stadt: Der Anhängerassistent

Wenn der neue Audi Q7 als Zugfahrzeug dient, kann der Fahrer beim Rückwärts-Rangieren den Anhängerassistent aktivieren. Er muss dann nur noch die Fahrstufe R einlegen und behutsam Gas geben, Mit dem Dreh-/Drück-Steller im MMI stellt er dabei kontinuierlich den Winkel ein, in dem er zurücksetzen möchte. Falls er geradeaus fahren möchte, tippt er einmal auf den Steller. Das Bild der Rückfahrkamera auf dem MMI-Monitor zeigt ihm Hilfslinien als Orientierung. Der Anhängerassistent schlägt das Lenkrad ein und dirigiert den Anhänger stabil auf den gewählten Kurs, somit lenkt der Fahrer das gesamte Gespann mit dem Dreh-/Drück-Steller des MMI.

Als technische Basis des Anhängerassistenten fungiert ein drehbarer Sensor in der Anhängerkupplung – er erfasst den Knickwinkel zwischen Zugfahrzeug und Hänger. Vor Benutzung sollte der Fahrer das System kurz mit dem Hänger bekannt machen, indem er einige Meter mit ihm fährt. Der Anhängerassistent erlaubt bis zu zehn km/h Fahrgeschwindigkeit. Falls der Knickwinkel zu groß wird, veranlasst das System eine Warnung, im Notfall bremst es.

Zwei weitere Systeme runden das Assistenzpaket Stadt ab – die akustische und optische Einparkhilfe plus sowie die Rückfahrkamera. Beide sind auch einzeln erhältlich.

Das Assistenzpaket Parken

Die ideale Ergänzung zum Assistenzpaket Stadt bildet das Assistenzpaket Parken. Es umfasst den Parkassistenten (auch einzeln erhältlich), der den neuen Audi Q7 mithilfe von zwölf Ultraschallsensoren nahezu selbsttätig in Längs- und Querparklücken lenkt und aus Längsparklücken auch wieder ausparkt. Außerdem gehören die Umgebungskameras zum Paket. Sie zeigen auf dem MMI-Monitor unterschiedliche Ansichten vom direkten Umfeld des Autos, darunter eine virtuelle Draufsicht und 180 Grad-Bilder von Front und Heck. In unübersichtlichen Ausfahrten oder auch im Zusammenspiel mit dem Querverkehrassistenten hinten sind sie sehr hilfreich.

Der Nachtsichtassistent

Der separat erhältliche Nachtsichtassistent nutzt eine Ferninfrarot-Kamera, sie reagiert auf die Wärme, die von Objekten ausgeht. In Schwarzweiß-Bilder umgewandelt, sind ihre Informationen im Instrumenteneinsatz beziehungsweise im Audi virtual cockpit zu sehen. Die kühlere Umgebung erscheint dunkel, während Menschen und Tiere auffällig hell dargestellt werden. Das System, das bis zu 300 Meter weit sieht, erkennt Personen und auch größere Wildtiere bis zirka 100 Meter Entfernung und hebt sie durch gelbe Markierungen hervor.

Wird eine gefährliche Situation erkannt, ertönt ein Warnsignal. In den Instrumenten sowie im optionalen Head-up-Display erscheint ein Warnsymbol. Wenn der neue Audi Q7 den Fernlichtassistent oder die Matrix LED-Scheinwerfer an Bord hat, leuchtet er die Person außerorts mit drei kurzen Lichtimpulsen an.

Das Leichtbaukonzept

In puncto Leichtbau setzt der neue Audi Q7 im Segment der großen SUV neue Maßstäbe. Als 3.0 TFSI wiegt er leer (ohne Fahrer) lediglich 1.970 Kilogramm, als 3.0 TDI 1.995 Kilogramm. Im Vergleich mit dem Vorgängermodell sind das bis zu 325 Kilogramm Gewicht weniger.

Einen großen Beitrag zu diesem Fortschritt leistet die Karosserie: Mit ihrer Multimaterial-Bauweise spart sie bis zu 71 Kilogramm Gewicht. Die Türen, die wie die komplette Außenhaut aus Aluminium bestehen, tragen mit weiteren 24 Kilogramm zur Einsparung bei. Auch im Fahrwerk hoben die Entwickler große Gewichtspotenziale – 27 Kilogramm bei der vorderen und 40 Kilogramm bei der hinteren Radaufhängung. Der Antriebsstrang schlägt mit 20 Kilogramm zu Buche, die Abgasanlage mit 19 Kilogramm.

Der Leichtbau ist bei Audi ein Anspruch, der alle Bereiche der Entwicklungsarbeit durchzieht – im neuen Q7 manifestiert er sich in der Vielzahl der Gewichts-Beträge. Die Sitzanlage notiert mit knapp 19 Kilogramm Ersparnis, der Modulquerträger unter der Instrumententafel mit 3,5 Kilogramm und der Ladeboden mit 4 Kilogramm. Die Radbremsen steuern 8,5 Kilogramm bei, die Verkabelung 4,2 Kilogramm, die Motorkühlung
8,7 Kilogramm und der 3.0 TDI-Motor 2,5 Kilogramm. Das Bremspedal besteht aus Aluminium – Gewichtsersparnis: 1.010 Gramm.

Dank seiner hohen Kraftstoffeffizienz, die wesentlich auf dem geringen Gewicht beruht, schneidet der neue Audi Q7 auch in der Umweltbilanz gut ab. In der rechnerischen Betrachtung seines Lebenszyklus – von der Gewinnung der Ausgangsmaterialien über die Produktion bis zur Verwertung nach 200.000 Kilometer Fahrstrecke – ergibt sich eine Summe von CO2-Äquivalenten, die 16 Prozent unter dem Wert des Vorgängermodells liegt. In der Herstellung sind die Werte wegen des Energieaufwands für das Primäraluminium zwar noch etwas schlechter, aber schon ab etwa 34.000 Kilometer fährt der neue Q7 in der Umweltbilanz einem Stahlkonzept davon.

Die Fahrdynamik

Die Fahrdynamikeigenschaften sind ein wesentlicher Bestandteil des Q7. Die mit dem Fahrzeugkonzept eines SUV verbundenen beeindruckenden Abmessungen und der großzügige Innenraum dürfen dabei das  Fahrgefühl nicht beeinflussen. Sie müssen denen einer sportlichen Limousine entsprechen und gleichzeitig exzellenten Fahrkomfort bieten.

Beim Audi Q7 zeigt sich die Fahrdynamik in jeder Situation. Er ist gelassen bei einer schnellen Autobahnfahrt, agil auf kurvenreichen Landstraßen und dank der optionalen Allradlenkung außerordentlich wendig bei Rangiermanövern auf engstem Raum.

Entscheidend dafür sind unter anderem die präzise agierende elektromechanische Lenkung und die Gewichtsreduzierung an der neuen Vorder- und Hinterachse.

Mit der adaptive air suspension wird das Fahrzeugniveau und die Dämpfung für jede Achse entsprechend der Fahrzeugbeladung adaptiert, wodurch weitere fahrdynamische Vorteile spürbar werden. Ergänzt durch Audi drive select kann der Fahrer die Fahrwerkssysteme und den Antrieb von sportlich direkt bis komfortabel ausgewogen einstellen.

Die Karosserie

Mit ihrer Gewichtsersparnis von 71 Kilogramm spielt die Karosserie im Leichtbaukonzept des neuen Audi Q7 eine entscheidende Rolle. Sie ist in der Audi Space Frame Bauweise (ASF) konzipiert, mit der die Marke bereits 20-jährige Erfahrung besitzt. Der Multimaterial-ASF des Q7 folgt einem neuen Konzept, das große Bauteile aus warmumgeformtem Stahl und Aluminium integriert.

Bei der Stahlwarmumformung werden die Blechplatinen zunächst in einem Ofen auf etwa 900 Grad Celsius erhitzt, direkt danach gelangen sie in die Presse. Im wassergekühlten Werkzeug wird das Blech auf zirka 200 Grad abgeschreckt – dabei entsteht ein Gefüge von extremer Zugfestigkeit, die geringere Wandstärken und
entsprechend niedriges Gewicht möglich macht.

Die warmumgeformten Bauteile bilden das hochfeste Rückgrat der Q7-Passagierzelle – sie verstärken den Übergang vom Vorderwagen zum Innenraum, die Seitenschweller, den Boden, den vorderen Bereich des Dachbogens und die B-Säulen. Ihr Anteil an der Karosseriezelle beträgt zwölf Prozent.

41 Prozent Anteil: Die Aluminiumteile

Die Federbeindome im Motorraum, die den Lagerbock für die oberen Achslenker integrieren, die benachbarte Gehängeaufnahme, die Verbindungsteile zwischen Schwellern und Längsträgern sowie die Scharnierverstärkungen für die Heckklappe bestehen aus Aluminium-Druckgussteilen. Audi produziert sie selbst. Bei den vorderen Längsträgern und weiteren tragenden Teilen im Vorderwagen, den Endabschnitten der hinteren Längsträger sowie zwei Bauteilen im Heck kommen Aluminiumprofile zum Einsatz, die eine sehr hohe Energieaufnahme im Aufprallfall ermöglichen.

Weite Bereiche des Bodens von Fahrgastzelle und Gepäckraum, der hinteren Radhäuser und des Dachs bestehen aus Aluminiumblechen. Unterm Strich hat das leichte Material 41 Prozent Anteil an der Karosseriestruktur. Die Türen, die 24 Kilogramm leichter sind als beim Vorgängermodell, die vorderen Kotflügel, die Motorhaube und die Heckklappe sind ebenfalls aus Aluminiumblech gefertigt.

Bei der Produktion der Teile und ihrem Zusammenbau kommen unterschiedliche Fügeverfahren zum Einsatz, darunter mehrere neu entwickelte. Eines von ihnen ist das Rollfalzen des Seitenwandrahmens um höchstfeste B-Säulen zu fertigen. Es ermöglicht schmale Flansche und entsprechend große, komfortable Türeinstiege.

Beim Reibelementschweißen, einer ebenfalls neuen Technik, durchdringt ein schnell rotierender Stahlniet unter hohem Druck ein Aluminiumblech und stellt eine feste Verbindung mit dem darunter liegenden Stahlblech her. Das Stanznieten, das Clinchen und die selbstfurchenden Schrauben sind so genannte kalte Verbindungstechniken aus dem Repertoire von Audi.

Steifigkeit und akustischer Komfort: Die Torsionsringe

Drei Torsionsringe – ein liegender und zwei aufrecht stehende – verstärken den Vorderwagen, den Bereich der C-Säulen sowie den Heckklappenausschnitt des neuen Audi Q7. Sie tragen wesentlich zur stark verbesserten statischen und dynamischen Steifigkeit der Karosserie bei, die auch bei der Ausstattung mit dem optionalen Panorama-Glasdach erhalten bleibt. Auf Höhe der zweiten Sitzreihe verläuft eine massive Querstrebe unter dem Kardantunnel.

Die Torsionsringe bilden eine wesentliche Grundlage für das exakte Fahrverhalten und den souveränen Schwingungskomfort – die Abwesenheit von störenden Vibrationen und Geräuschen – im Innenraum. Ein weiterer Faktor ist hier die aufwendige Entkoppelung der Aggregate und Achsen von der Karosserie.

Eine Akustikverglasung im vorderen und seitlichen Bereich der Passagierzelle und ein umfangreiches Dichtungskonzept für Türen und Heckklappe sind Serie, an den Fenstern decken elegante Zierleisten die Fensterschächte ab. Auf Wunsch liefert Audi Fenster aus Dämm-/Akustikglas, zudem stehen abgedunkelte Privacy-Ausführungen zur Wahl. Details wie die auf der Türbrüstung platzierten Außenspiegel tragen zur Best-in-Class-Aeroakustik bei.

Die Crashsicherheit und der Insassenschutz des großen SUV liegen ebenfalls auf Top-Niveau. Bei einer Kollision mit einem Fußgänger drücken pyrotechnische Elemente die Motorhaube blitzschnell nach oben, so dass der Kopf nicht auf harte Motorteile durchschlägt.

Leicht durch den Wind: Die Aerodynamik

Auch beim Luftwiderstand liegt der neue Audi Q7 im Spitzenfeld des Segments, sein cw-Bestwert mit Luftfederung und Autobahn-Absenkung beträgt 0,31. Am steil abfallenden Heck verbessern der Dachkantenspoiler, die Leisten links und rechts des Heckfensters und kleine Konturen in den oberen Leuchten den Abriss der Strömung.

Der Unterboden leitet die Luft ebenfalls gezielt. Eine robuste Kapsel, die auch als Unterfahrschutz dient, verschließt den Motorraum zur Straße hin vollständig. Unter der Passagierzelle und dem Gepäckraum ist die Verkleidung, die auch Geräusche dämmt und das Blech vor Salz und Steinschlag schützt, nur im Bereich der Abgasanlage geöffnet. Selbst die Lenker der Hinterachse sind speziell abgedeckt, Mini-Spoiler verringern hier den Auftrieb.

Auch im Motorraum verläuft die Durchströmung verlustarm. Der Q7 3.0 TDI mit 160 kW (218 PS), der etwas später folgt, besitzt einen steuerbaren Kühllufteinlass. Es handelt sich um eine aus zwölf Lamellen bestehende Jalousie, die in einem Gehäuse zwischen dem Singleframe und dem Hauptwasserkühler steht. Sie wird immer dann geschlossen, wenn der Bedarf an kühlendem Fahrtwind gering ist.

Die Motoren

Auf dem österreichischen Markt geht der neue Audi Q7 mit zwei aufgeladenen V6-Aggregaten an den Start – dem 3.0 TFSI und dem 3.0 TDI. Ihr Verbrauch ist im Vergleich zum Vorgängermodell um 28 beziehungsweise 23 Prozent zurück-gegangen – ein CO2-Äquivalent von bis zu 50 Gramm pro Kilometer. Mit ihnen setzt der neue Q7 im Segment der großen SUV mit Allradantrieb neue Effizienz-Maßstäbe.

Ein Start-Stop-System ist bei beiden Aggregaten Serie. Wenn der Fahrer zum Beispiel auf eine rote Ampel zurollt, deaktiviert es den Motor bereits kurz vor dem Stillstand. Das System ist mit dem optionalen Assistenzsystem ACC inklusive Stauassistent vernetzt: Wenn der Vordermann nach einem Stopp losrollt, startet der Motor des neuen Q7 selbsttätig wieder. Bei beiden Motorisierungen sind zudem Soundgeneratoren an Bord, die den Motorklang gezielt modulieren.

Aufladung per Kompressor: Der 3.0 TFSI

Der 3.0 TFSI hat 2.995 cm3 Hubraum (Bohrung x Hub 84,5 x 89,0 Millimeter). Seine Leistung beträgt 245 kW (333 PS) von 5.500 bis 6.500 Umdrehungen pro Minute, das maximale Drehmoment von 440 Nm steht zwischen 2.900 und 5.300 Umdrehungen pro Minute bereit. Der Kompressor ist im 90-Grad-V der Zylinderbänke platziert und wird über einen Riemen von der Kurbelwelle bedarfsgerecht angetrieben. Er verdichtet die Ansaugluft mit bis zu 0,8 bar. Zwei in seinem Gehäuse integrierte Ladeluftkühler senken ihre Temperatur danach wieder ab, so dass mehr Sauerstoff in die Brennräume gelangt.

Blitzschnelles Ansprechen dank kurzer Gaslaufwege, kraftvoller Schub und sonorer Klang – der kompakte Dreiliter-V6 mit seinem Leichtmetall-Kurbelgehäuse beschleunigt den neuen Audi Q7 in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis 250 km/h. Im NEFZ-Zyklus beschränkt sich sein Verbrauch jedoch auf durchschnittlich 7,7 Liter pro 100 Kilometer (179 g CO2 pro km).

Der 3.0 TFSI hat schlagkräftige Effizienztechnologien an Bord. Eine elektromagnetische Kupplung legt den Kompressor bei Lasten bis 250 Nm und Drehzahlen bis 4.000 Umdrehungen pro Minute still. Je nach Bedarf erfolgt eine Mischeinspritzung zur Partikelreduktion mit FSI-Technologie direkt in die Brennräume und indirekt ins Saugrohr. Die Ein- und Auslassnockenwellen lassen sich um 50 beziehungsweise 40 Grad Kurbelwinkel verstellen, am Kettentrieb, an den Kolbenringen und an den Nockenwellen ist die Reibung verringert. Der Ölkühler, die Wasserpumpe, die Laufbuchsen und die Kurbelwelle sind ebenfalls überarbeitet. Die Verdichtung ist auf 10,8:1 erhöht.

Satter Durchzug: Der 3.0 TDI

Der 3.0 TDI im neuen Audi Q7, der einen 90-Grad-Bankwinkel sowie 2.967 cm3 Hubraum aufweist (Bohrung x Hub 83,0 x 91,4 Millimeter), liefert 200 kW (272 PS) Leistung und 600 Nm Drehmoment, letztere von 1.500 bis 3.000 1/min. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 6,3 Sekunden, die Spitze liegt bei 234 km/h. Im Mittel genügen dem 3.0 TDI auf 100 Kilometer 5,7 Liter Kraftstoff (149 g CO2 pro km).

Der V6-TDI imponiert mit zahlreichen Highend-Lösungen. Sein Kurbelgehäuse aus hochfestem Vermikulargraphitguss ist sehr leicht, der ganze Motor wiegt nur etwa 190 Kilogramm. Eingegossene Kanäle kühlen die Kolben mit Öl, ihre Ringe und die Bolzen sind auf minimale Reibung optimiert. Das Kurbelgehäuse und die Zylinderköpfe nutzen getrennte Kühlwasserkreisläufe. Um die Druckverluste zu verringern, sind die Wassermäntel der Zylinderköpfe zweiteilig bedarfsgerecht ausgeführt.

Gegenüber dem Vorgänger-Aggregat ist auch der wassergekühlte Turbolader überarbeitet, die Ölpumpe arbeitet vollvariabel. Als Nockenwellen dienen besonders leichte Hohlwellen. Die Common-Rail-Einspritzanlage baut 2.000 bar Druck auf. Im Kettentrieb ersetzen Zwischenräder mit Zahnradstufen die großen Kettenräder der Nockenwellen.

Die Bauteile der Abgasreinigung sind beim neuen 3.0 TDI extrem kompakt und nah am Motor platziert. Der Oxidations-Katalysator ist zur Verbesserung der Performance in minimalem Abstand temperaturgünstig zum Abgasturbolader-austritt verbaut. Im gleichen Gehäuse ist der Dieselpartikelfilter mit integrierter SCR-Beschichtung (selective catalytic reduction) untergebracht.

Er entfernt Partikel und Stickoxide aus dem Abgas. Durch die Kombination von Dieselpartikelfilter und SCR konnte der Abstand des SCR-Systems von mehr als zwei Meter beim Vorgänger auf nur noch 30 Zentimeter reduziert werden. Das ermöglicht ein schnelles Ansprechen des Katalysators. Ein wassergekühltes Dosiermodul spritzt das dafür notwendige Additiv AdBlue ein. Für die Aufbereitung des Reduktionsmittels
(aus AdBlue und Stickoxiden wird Stickstoff und Wasser) auf der kompakten Mischstrecke sorgt ein Vollstrommischer. Auf Wunsch liefert Audi den Q7 mit einem von 12 auf 24 Liter vergrößerten AdBlue-Tank.

Der 3.0 TDI läuft hochkultiviert und vibrationsarm. Ein wichtiger Faktor dabei sind die schaltbaren hydraulischen Lager, die den Motor mit dem Hilfsrahmen der Vorderachse verbinden. Im Leerlauf eliminieren sie störende Schwingungen mit weichen Kennlinien, in Fahrt schalten sie auf eine höhere Dämpfung um, um Triebwerksschwingungen zu unterdrücken.

Noch effizienter: 3.0 TDI mit 160 kW (218 PS)

Kurz nach dem Marktstart des Q7 in Österreich folgt eine zweite Version des 3.0 TDI mit 160 kW (218 PS) und 500 Nm Drehmoment. Letztere von 1.250 bis 3.000 Umdrehungen pro Minute.Technisch unterscheidet sie sich in einigen Details vom stärkeren TDI. Speziell beim Motormanagement gibt es bedarfsgerechte Anpassungen unter anderem an Wasserpumpe, Ölkühler und Brennverfahren. Die Effizienz ist wegweisend: Auf 100 Kilometer verbraucht der 3.0 TDI (vorläufige Daten) mit 160 kW (218 PS) im Mittel 5,5 Liter Kraftstoff, ein CO2-Äquivalent von 144 Gramm pro Kilometer. Er beschleunigt den neuen Q7 in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis 216 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Ein viertes Aggregat für den neuen Audi Q7 ist der 2.0 TFSI mit 185 kW (252 PS) und 370 Nm Drehmoment. Er ist vor allem für asiatische Märkte und die USA vorgesehen.

Die Kraftübertragung

Von Grund auf neu entwickelt, der Antriebsstrang im neuen Audi Q7 ist viel schlanker als sein Pendant im Vorgängermodell, im Gewicht unterbietet er ihn um 20 Kilogramm. Ein neues quattro-Mittendifferenzial ersetzt das bisherige Verteilergetriebe. Es ist in die Achtstufen-tiptronic integriert.

Komfortable Wandlerautomatik: Die Achtstufen-tiptronic

Die neue Achtstufen-tiptronic ist als klassische Wandlerautomatik konzipiert, sie schaltet weich, schnell und spontan. Ihre hohe Gangzahl macht es möglich, den Motor häufig nah am idealen Lastpunkt zu betreiben, zudem erlaubt die hohe Spreizung von 7,1:1 eine drehzahl- und verbrauchssenkend lange Übersetzung des obersten Gangs. Die unteren Gänge hingegen sind sportlich kurz übersetzt.

Eine große Stärke des neuen Getriebes ist der hohe Wirkungsgrad. Schon der grundlegende Aufbau der Radsätze und Schaltelemente bürgt für geringe Schleppmomente und hohe Effizienz. Die Ölpumpe arbeitet auf einem vergleichsweise niedrigen Druckniveau, das Getriebe ist über einen Wärmetauscher in das Thermomanagement des Motors eingebunden.

Ein neu entwickelter drehzahladaptiver Tilger (DAT) erlaubt es, die Aggregate des neuen Audi Q7 mit extrem niedrigen Touren im Bereich von 850 1/min zu betreiben. Seine Massen bewegen sich entgegengesetzt zu den Drehschwingungen des Motors und verringern dadurch die unerwünschten Anregungen stark. Die Wandlerüberbrückungskupplung kann schon sehr früh schließen – auch dieser Faktor trägt stark zur
Effizienz bei.

Ein Hydraulikspeicher stellt die Start-Stop-Funktion sicher: Beim Neustart wird sein Ölvolumen per Federkraft ins System gepresst, was das Automatikgetriebe in kürzester Zeit startklar macht. Technik-Details wie eine aufwendige Entlüftung ertüchtigen das neue Achtstufen-tiptronic für den Offroad-Einsatz und für Wasserdurchfahrten bis 50 Zentimeter Wattiefe.

Der Fahrer des Q7 kann die neue Achtstufen-tiptronic in den automatischen Betriebsarten D und S arbeiten lassen oder selbst ins Geschehen eingreifen – durch Tippen am eleganten, flachen Wählhebel auf der Konsole des Mitteltunnels oder mit den serienmäßigen Wippen am Lenkrad. In beiden Fällen gelangen die  Kommandos elektrisch – by wire – an das Getriebe.

Das Management der Achtstufen-tiptronic nutzt die Daten, die die optionale MMI Navigation plus bereitstellt, um auf jedem Streckenabschnitt die beste Schaltstrategie zu berechnen. In Zusammenarbeit mit dem optionalen Prädiktiven Effizienzassistent und der ACC wechselt es in den Freilauf, wenn sich dadurch Kraftstoff sparen lässt. Dabei öffnet eine der Kupplungen im Bereich der Radsätze. Dieser Segelbetrieb ist bis 160 km/h möglich.

Blitzschnelle Umverteilung: Der permanente Allradantrieb quattro

Im Gehäuse der Achstufen-tiptronic ist das selbstsperrende Mittendifferenzial integriert – das Herzstück des quattro-Antriebs. Das Konzept mit integriertem Mittendifferenzial und Vorderachsgetriebe in das tiptronic-Getriebe ist erheblich kompakter und leichter als das Verteilergetriebe des Vorgängermodells. Damit trägt es
den Löwenanteil zur Gewichtsersparnis im Antriebsstrang bei.

Im regulären Fahrbetrieb schickt das Mittendifferenzial, das als Planetenradgetriebe konzipiert ist, die Kräfte im Verhältnis 40:60 an die Vorder- und Hinterachse. Wenn die Räder einer Achse Grip verlieren, kann es ohne jede Verzögerung bis zu 70 Prozent der Momente nach vorn und maximal 85 Prozent nach hinten leiten. Diese Sperrwerte liegen höher als beim Vorgängermodell, das erlaubt eine noch klarer definierte Verteilung der Momente und ein hochpräzises, kaum noch spürbares Zusammenspiel mit den Regelsystemen.

Als Ergänzung für den quattro-Antrieb fungiert die radselektive Momentensteuerung, eine intelligente Softwarefunktion. Wenn eines der kurveninneren Antriebsräder zu stark entlastet wird, veranlasst ihr Management dort einen gezielten minimalen Bremsimpuls. Durch ihn bleibt das Eigenlenkverhalten länger neutral, das Fahrverhalten wird präziser, agiler und stabiler. Die Traktion wird noch stärker.

Auch das Hinterachsgetriebe präsentiert sich neu entwickelt und etwas leichter als sein Vorgängerbauteil. Es ist an vier statt wie bisher an drei Punkten an den Hinterachsträger angebunden – dieses Konzept erlaubt  den Einsatz relativ weicher, komfortabler Lager.

Das Fahrwerk

Der neue Audi Q7 ist ein hochkomfortabler Begleiter. Auf Schnellstraßen zieht er ruhig und souverän seine Bahn, der Abrollkomfort ist exzellent – gerade mit der optionalen Luftfederung adaptive air suspension  (Luftfederung mit geregelter Dämpfung). Auf kurvigen Landstraßen erweist er sich als überaus handlich, präzise und agil, und er kommt mit seiner hohen Achsverschränkung auch dort noch weiter, wo der Asphalt
endet. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Schwerpunkt des großen SUV um 50 Millimeter abgesenkt, unter anderem durch die tiefere Einbaulage des Motors.

Auch das Fahrwerk ist von Grund auf neu konzipiert. Verglichen mit dem Vorgängermodell baut es in der Summe mehr als 100 Kilogramm leichter – ein wichtiger Faktor für die Agilität. An Vorder- und Hinterachse lösen Fünflenker-Konstruktionen die Doppelquerlenker-Achsen des Vorgängermodells ab. Sie können die
Quer- und Längskräfte getrennt verarbeiten – in Querrichtung sind ihre Lager sportlichsteif, in Längsrichtung hingegen geschmeidig-weich ausgelegt.

Minus 27 Kilogramm: Die Vorderachse

Je zwei Querlenker unten und oben sowie die Spurstange bilden die vordere Aufhängung, die 1.679 Millimeter Spurweite aufweist. Im Vergleich zum Vorgänger spart sie 27 Kilogramm Gewicht ein. Die Radlenker und das Schwenklager sind aus Aluminium geschmiedet, die Gelenkwellen hohl ausgeführt, beim Stabilisator variiert die Wandstärke je nach Bedarf. Die fünfeckige Radnabe aus geschmiedetem Stahl, die Aluminium-Dämpferstelze und der Achsträger aus Aluminium und Stahlblech zahlen ebenfalls auf das Leichtbau-Konto ein.

Eine weitere große Neuerung im neuen Audi Q7 ist die elektromechanische Zahnstangenlenkung. Anders als das hydraulische Aggregat im Vorgängermodell benötigt sie nur bei Kurvenfahrt Energie, damit verringert sie den Kraftstoffverbrauch. Die Übersetzung von 15,8:1 ist sportlich-direkt, die Servounterstützung orientiert sich an der gefahrenen Geschwindigkeit. Die Lenkung arbeitet eng mit wichtigen Fahrerassistenzsystemen zusammen.

Die elektromechanische Lenkung vermittelt fein differenziert Rückmeldung von der Straße, sie spricht spontan an und arbeitet mit hoher Präzision. Ihr Lenkgetriebe ist auf Höhe der Radmitte platziert, die Kräfte gelangen direkt in die Räder. Die Zahnstange und der Servoantrieb sind konzentrisch angeordnet – eine sehr kompakte Bauweise.

Minus 40 Kilogramm: Die Hinterachse

Bei der hinteren Radaufhängung beläuft sich die Gewichtsreduktion auf 40 Kilogramm. Ihre fünf schlanken Stablenker – die oberen von ihnen sind aus Package-Gründen stark gekröpft – bestehen aus Stahl beziehungsweise Aluminium, wobei zwischen der stahlund luftgefederten Ausführung Unterschiede im Detail bestehen. Die Federlenker sind als Aluminium-Strangpressprofile ausgeführt. Wie bei der Vorderachse sorgt die Kinematik der Lenker für hochpräzise Radführung und gute Wankabstützung.

Bei den Radträgern der Hinterachse ist Aluminium im Einsatz, während der Hilfsrahmen aus hochfestem Stahl gefertigt ist. In der ganzen Konstruktion ermöglichen Elastomerlager mit hochdämpfenden Gummimischungen und Zwischenhülsen eine weite Spreizung der Steifigkeit in Längs- und Querrichtung.Die Spur misst 1.691 Millimeter.

Leistungsfähiges Regelsystem: Audi drive select

Das serienmäßige Fahrdynamiksystem Audi drive select rundet den vielseitigen Charakter des neuen Audi Q7 ab. Es bindet je nach Ausstattung bis zu zwölf Technikbausteine ein. Serienmäßig sind dies die Achtstufen-tiptronic, die elektromechanische Servolenkung, das Motormanagement, die Klimaautomatik und der Motorsound. Hinzu kommen Optionen wie die die adaptive air suspension, die neue Allradlenkung, die Scheinwerfer und die adaptive cruise control.

Serienmäßig hält Audi drive select die Modi efficiency, comfort, auto, dynamic, individual und offroad bereit. Im Zusammenspiel mit der adaptive air suspension kommt noch der Modus allroad hinzu, aus dem Modus offroad wird lift/offroad. Die Luftfederung, die auch als Niveauregulierung fungiert, stellt eine weitere Neuentwicklung dar. Ihre Dämpfer bauen leichter als beim Vorgängermodell, das ganze System wiegt etwa zehn Kilogramm weniger. In den Federbeinen der Vorderachse umschließen die Luftfedern die Stoßdämpfer, an der Hinterachse sind sie voneinander getrennt.

Ein zentrales Steuergerät mit der Bezeichnung EFP (Elektronische Fahrwerks-Plattform), das alle Systeme der Aufbauregelung managt, regelt die Arbeit der Dämpfer im Millisekunden-Takt für jedes Rad einzeln. Elektromagnetisch betätigte Ventile in ihrem Inneren variieren den Volumenstrom der Hydraulikflüssigkeit – dieses Konzept erlaubt eine besonders große Spreizung zwischen sportlichem und komfortablem Abrollen.

Die adaptive air suspension kann die Trimmlage der Karosserie je nach Bedarf einstellen. Auf dem Niveau offroad, das auf 80 km/h Tempo beschränkt ist, liegt sie 25 Millimeter über dem Normal-Level, beim Niveau lift (bis 30 km/h) kommen weitere 35 Millimeter hinzu. Für komfortables Beladen sinkt die Karosserie auf Tastendruck um 55 Millimeter ab. Bei 120 beziehungsweise 160 km/h Tempo erfolgen automatische Absenkungen um je 15 Millimeter, sie verringern den Luftwiderstand und erhöhen die Stabilität.

Je nach dem in Audi drive select eingestellten Modus unterscheiden sich die Absenschwellen geringfügig. Auf Wunsch liefert Audi die adaptive air suspension auch in einer Sportversion.

Innovation im Segment: Die Allradlenkung

Ein weiteres optionales System für den neuen Audi Q7 ist die Allradlenkung – eine Technologie, wie es sie im SUV-Segment sonst nirgends gibt. An der Hinterachse ist hier ein Lenksystem mit einem elektrischen Spindelantrieb und zwei Spurstangen installiert, das die Hinterräder je nach Situation um einige Grad gegen- oder gleichsinnig zur den Vorderrädern einschlägt.

Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenken die Hinterräder gegensinnig. Der große SUV wird dadurch noch einmal deutlich agiler, sein Wendekreis um bis zu einen Meter kleiner – der Fahrer spürt es beim Rangieren und Parken deutlich. Bei langsamem Tempo zwischen fünf und 15 km/h kann der gegensinnige  Lenkeinschlag bis zu fünf Grad betragen. Bei höheren Geschwindigkeiten folgen die Hinterräder bis 3,5-Grad-Winkel der Bewegung der Vorderräder. Der gleichsinnige Einschlag verbessert die Lenkansprache und erhöht die Stabilität in Ausweichsituationen weiter.

Serienmäßig fährt der neue Q7 auf Rädern im Format 19 Zoll mit Reifen der Dimension 255/55. Alternativ gibt es von Audi und der quattro GmbH weitere Räder in unterschiedlichen Designs und Abmessungen. Die 20 Zoll-Räder haben Reifen der Dimension 285/45 und die 21-Zöller Reifen der Serie 285/40. Alle Reifen sind im Rollwiderstand optimiert, ohne Abstriche bei der Performance. Ein Reparatur-Set und eine Reifendruck-Kontrollanzeige sind Serie, ein Reservefaltrad und ein aktiv messendes Kontrollsystem gibt es auf Wunsch.

Stark: Die Bremsanlage

Große, innenbelüftete Bremsscheiben verzögern den neuen Audi Q7 sicher, an der Vorderachse werden sie von steifen und zugleich leichten Sechskolben-Sätteln aus Aluminium angepackt. An der Vorderachse haben  die Scheiben 350 oder 375 Millimeter, an der Hinterachse 330/350 Millimeter Durchmesser, abhängig von der Ausstattung/Motorisierung des großen SUV. Zu einem späteren Zeitpunkt liefert Audi Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik, die besonders leicht und abriebfest sind. Die elektromechanische Parkbremse, mit komfortablen Halte- und Anfahrfunktionen verfeinert, wirkt auf die Hinterräder.

Auch die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) gehört einer neuen Generation an. Sie arbeitet erheblich feiner und präziser als das System im Vorgängermodell. Im ESC-Offroadmodus ist der Motoreingriff weitgehend deaktiviert und der Bremseneingriff leicht abgeschwächt. Wenn der neue Q7 im Gelände unterwegs ist, lässt die Stabilisierungskontrolle beim Bremsen und Beschleunigen für eine verbesserte Traktion mehr Schlupf zu.

Zu den vielen Funktionen der ESC gehört auch der Bergabfahrassistent – er regelt bei Offroad-Bergabfahrten das Tempo im Bereich zwischen vier und 30 km/h auf den Wert ein, den der Fahrer über das Gas- und Bremspedal vorgibt.

Im Gelände wirkt sich neben der großen möglichen Achsverschränkung des neuen Audi Q7 auch die Bodenfreiheit von bis zu 245 Millimeter positiv aus. Zusammen mit der adaptive air suspension und der MMI Navigation plus kommt eine Anzeige an Bord, die den Nick- und Wankwinkel des Autos in anschaulichen und exakten Darstellungen präsentiert. Der Fahrer hat die Möglichkeit zusätzliche Informationspakete der Anzeige zuzuschalten. Das Informationspaket „Winkel“ zeigt Lenkradwinkel sowie die maximal erreichten Neigungswinkel und „Position“ zeigt die geografische Höhe, Kompass und GPS-Koordinaten. Der Luftfilter ist aus dem Bereich der Scheinwerfer auf den Motor verlegt – ein Plus bei Wasserdurchfahrten.

Die Ausstattung

Der neue Audi Q7 startete im März seinen Vorverkauf und kommt ab Juni zu den österreichischen Händlern. Als 3.0 TDI kostet er 67.900 Euro, als 3.0 TSFI 72.900 Euro.

Großzügig: Die Serienausstattung

Die Serienausstattung ist großzügig. Im Exterieur umfasst sie unter anderem 19-Zoll-Leichtmetallräder, eine Reifendruck-Kontrollanzeige, Xenon plus-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten, elektrisch beheiz- und anklappbare Außenspiegel mit Bordsteinautomatik, eine elektrische Gepäckraumklappe und eine Dachreling.

Im Inneren bietet der neue Audi Q7 eine Mittelarmlehne vorn, eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine Start-Stop-Taste für den Motor, ein Multifunktions-Lederlenkrad mit Schaltwippen, Aluminium-Einstiegsleisten, eine LED-Innenbeleuchtung, die elektromechanische Parkbremse, neigungsverstellbare und klappbare  Sitzlehnen in der zweiten Reihe, ein Trennnetz und eine Gepäckraumabdeckung. Die vier Isofix-Befestigungen, die sechs Airbags und das integrale Kopfstützensystem dienen der Sicherheit, das Start-Stop-System senkt den Kraftstoffverbrauch.

Das Fahrerinformationssystem (FIS) mit großem Farbdisplay, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit einstellbarem Begrenzer, eine Einparkhilfe hinten, das Fahrdynamiksystem Audi drive select und ein  Licht-/Regensensor runden die Palette der Komfortausstattungen ab. Das MMI Radio plus mit Bluetooth-Schnittstelle, Audi music interface und Audi sound system sorgen für Unterhaltung. Der Anfahrassistent, der Bremsassistent Folgekollision sowie Audi pre sense basic und Audi pre sense city sind leistungsfähige Sicherheitssysteme.

Vielseitig: Die Optionen

Auch das Options-Angebot präsentiert sich höchst vielseitig. Anbauteile in Wagenfarbe und das S line Exterieurpaket verleihen dem großen SUV einen individuellen Look. Auf Wunsch montiert Audi Räder von 19 bis 21 Zoll Durchmesser, ein Reifendruck Kontrollsystem, LED-Scheinwerfer oder Matrix LED-Scheinwerfer. Die adaptive air suspension – auch in Sport-Ausführung lieferbar – und die Allradlenkung sind weitere
Hightech-Optionen.

Wer seinen Q7 als Begleiter für die sportliche Freizeit nutzt, kann eine elektrisch schwenkbare Anhängerkupplung (im Paket mit dem Anhängerassistent), eine elektrische Laderaumabdeckung, ein Schienensystem mit Fixierset sowie eine Wendematte dazu bestellen. Der Komfortschlüssel mit Gestensteuerung macht den Alltag noch angenehmer.

An Bord sorgen das Lichtpaket und die Ambientebeleuchtung, das Panorama-Glasdach, die Servoschließung für die Türen, das Dämm-/Akustikglas, die Privacy-Verglasung, die beheizbare Frontscheibe, die Sonnenschutzrollos für den Fondbereich, die Vierzonen-Klimaautomatik (auf Wunsch auch mit Ionisator) und die Standheizung für noch mehr Komfort. Wenn gewünscht, montiert Audi auch in der zweiten Sitzreihe Seitenairbags.

Auch bei den Sitzen ist die Auswahl groß. Sie umfasst elektrisch einstellbare Vordersitze auf Wunsch auch mit Memory für den Fahrersitz oder beide Vordersitze, elektrisch justierbare Sportsitze vorn, die vielseitig einstellbaren Individualkontursitze vorn mit und ohne Massagefunktion, längsverstellbare Kopfstützen, eine Komfortmittelarmlehne vorn sowie eine Massagefunktion vorn. Die Rücksitzbank plus mit verschiebbaren Sitzen verleiht dem Innenraum des neuen Q7 noch mehr Variabilität, die dritte Sitzreihe macht ihn zum Siebensitzer.

Die Palette an Farben und Materialien ist attraktiv. Sie umfasst Lederbezüge in den Qualitäten Cricket und Valcona, Kombinationen aus Leder/Kunstleder und Leder/Alcantara und einen Dachhimmel aus Alcantara. Bei den zweiteiligen Dekoreinlagen existieren zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Die drei Lederpakete,
das S line Sportpaket und die Audi design selection murillobraun wenden sich an besonders anspruchsvolle Individualisten.

Innovativ: Bedienung und Anzeige

Auf dem Feld Bedienung und Anzeige besticht der neue Audi Q7 durch Multifunktionslenkräder in unterschiedlichen Designs, Head-up-Display, Audi virtual cockpit und durch die MMI Navigation plus mit MMI all-in touch – sie holt durch den Hardware-Baustein Audi connect die Online-Dienstleistungen von Audi connect an Bord. Weitere Infotainment-Bausteine sind das Audi tablet für die Rücksitze, das neue Audi smartphone interface, der DVD-Wechsler, die Audi phone box mit kabelloser Ladefunktion, die serienmäßige Bluetooth-Schnittstelle sowie die digitalen Rundfunk- und TV-Tuner. Das Bang & Olufsen Advanced Sound System und das Bose Soundsystem bestechen mit der neuen Technologie des 3D-Klangs.

Reiche Auswahl: Die Fahrerassistenzsysteme

Bei den Fahrerassistenzsystemen bietet der Audi Q7 in seinem Segment die derzeit breiteste Auswahl auf dem Weltmarkt. Neben den serienmäßigen Systemen gibt es hier als Einzel-Optionen den Audi active lane assist, den Audi side assist, die Einparkhilfe plus, den Parkassistent, den Nachtsichtassistent, die Rückfahrkamera und die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung.

Eine ganze Reihe weiterer Systeme sind in Paketen zusammengefasst. Das Assistenzpaket Tour beinhaltet die adaptive cruise control (ACC) inklusive Stauassistent, den Audi active lane assist, den prädiktiven Effizienzassistenten, Audi pre sense front, den Ausweichassistenten und den Abbiegassistenten. Im Assistenzpaket Stadt stecken neben der Einparkhilfe plus, der Rückfahrkamera und dem Audi side assist auch die Systeme Audi pre sense rear, Ausstiegswarnung und Querverkehrassistent hinten.

Gemeinsam mit dem Assistenzpaket Stadt oder auch separat liefert Audi das Assistenzpaket Parken, es umfasst den Parkassistenten und die Umgebungskameras. Ein weiteres Paket ist die Technology selection. Ihre Bestandteile sind der Nachtsichtassistent, das Head-up-Display und das Audi virtual cockpit.

 

© Audi / Der Maßstab seiner Klasse: der neue Audi Q7

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