Der McLaren 650S steigert Leistung und Fahrerlebnis

Dieses Jahr kehrt McLaren Automotive mit seinem bis jetzt schnellsten, packendsten, am besten ausgestatteten und schönsten Seriensupersportler zum Internationalen Auto-Salon Genf zurück.

  • Konzipiert um dem Fahrer zu begeistern und ihm ein Höchstmaß an Luxus und Fahrerlebnis zu bieten – auf der Straße und auf der Rennstrecke
  • Verfügt über die größte Bandbreite an Fähigkeiten aller Supersportwagen
  • Design und Technik inspiriert vom bahnbrechenden McLaren P1™
  • Ordnet sich in die Reihe der McLaren Supersportwagen oberhalb des 12C, der weiterhin produziert wird, ein
  • Ab Frühjahr 2014 als Coupé und Spider, mit elektrisch einfahrbarem Hardtop, erhältlich

Der McLaren 650S ordnet sich als zusätzliches Modell zwischen dem 12C und dem ausverkauften McLaren P1™ in die Modellpalette ein. Die Erkenntnisse aus diesen beiden Modellen und aus 50 Jahren Wettkampf auf höchstem Niveau des Motorsport stecken im 650S. Erhältlich als fest überdachtes Coupé oder als Spider mit einfahrbarem  Hardtop, verspricht der McLaren 650S eine neue Definition des Supersportwagensegments und wurde entwickelt, um dem Fahrer das Höchstmaß an Faszination auf der Straße und auf der Rennstrecke zu bieten.

Die Bezeichnung „650S“ bezieht sich auf die Leistung – 650 PS – aus dem einzigartigen, in Großbritannien hergestellten McLaren M838T Twin Turbo V8-Motors. „S“ steht für Sport und unterstreicht den Fokus und die Weiterentwicklungen  des Handlings, Getriebes und Fahrverhaltens. Die Maximalleistung garantiert das beste Leistungsgewicht in seiner Klasse – 500 PS pro Tonne.

Das Design wurde inspiriert vom McLaren P1™ und zeigt eine neue einheitliche Formensprache der Marke. Wichtiger ist, dass der neue Look dem Design-Ethos von McLaren „Form follows function“ (Form folgt Funktion) entspricht, mit einem Frontstoßfänger, der für einen spektakulären und dennoch klaren Auftritt sorgt, während der integrierte Frontsplitter zu besseren Abtriebswerten beiträgt. Dies sorgt für ein besseres Lenkgefühl und eine verbesserte Agilität, der Fahrer bekommt ein  größeres Vertrauen in das Fahrzeug beim Einlenken und gesamten Handling. Einzigartige Luftleitlamellen an der unteren Kante der Flügeltüren leiten die Luft hinter dem Frontsplitter und Vorderrädern, was den Grip vorn und die Balance des Fahrzeugs weiter verbessert.

Charakteristisch geformte vergrößerte Seiteneinlässe leiten die Luft in effizient gebündelte Kühler um den einzigartigen Twin Turbo M838T V8-Triebwerks mit 3,8 Litern Hubraum zu kühlen. Das maximale Drehmoment beträgt 678Nm.

McLaren ist ein technisch orientiertes Unternehmen, und wir sind stolz darauf,

sagt Mike Flewitt, CEO von McLaren Automotive.

Das neue Design bietet sowohl aus technischer wie aus fahrerischer Sicht bedeutende Vorteile. Doch es geht nicht nur um die Verbesserung der Zahlen. Der McLaren 650S steigert auch die Begeisterung beim Fahren und sorgt für einen spektakulären Auftritt.

Das Erfolgsgeheimnis des McLaren 650S ist die Tatsache, dass die von jedem McLaren Modell angebotene und erwartete Alltagstauglichkeit nicht eingebüßt wird.. Trotz der Fokussierung auf Kraft und Leistung weist der McLaren 650S eine umfangreiche Reihe an Spezifikationen auf, z.B. einen optimierten Antriebsstrang, weiterentwickelte Brems- und Federungssysteme sowie einen luxuriös ausgestatteten Innenraum. Auch mit diesen besonderen Merkmalen wiegt der McLaren 650S lediglich 1330 kg (trocken) und ist damit 6 kg leichter als der 12C. Wie immer ist auch beim neuesten Modell von McLaren das geringe Gewicht ein Hauptmotiv.

Sowohl das Coupé als auch der Spider sind leistungsmäßig führend in ihrer Klasse: Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h werden nur 3,0 Sekunden benötigt, das Coupé braucht für die Beschleunigung von 0 auf 200 km/h lediglich 8,4 Sekunden (der Spider 8,6 Sekunden). Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 333 km/h (Spider 329 km/h).

Mike Flewitt kommentiert:

Der McLaren 650S ist ein vielseitig verwendbarer Supersportwagen, und ihn zu fahren ist ein tolles Erlebnis. Kein anderer Seriensportwagen auf dem Markt bietet solche Fähigkeiten. Maximale Anziehungskraft auf den Fahrer und dessen Fahrerlebnis stehen, wie immer bei McLaren, auch bei diesem Auto im Mittelpunkt. Doch anders als einige Konkurrenten ist der McLaren kein „abgespeckter“ Rennwagen. Er ist schneller als viele andere Supersportwagen der Konkurrenz, und dennoch macht er keine Kompromisse beim Luxus . Er weist all’ die Raffinessen und den Komfort auf, den Sie von einem McLaren erwarten, genauso wie Leistung und Faszination. Viele Besitzer von McLaren Fahrzeugen benutzen diese jeden Tag und fahren häufig harte Rennen. Der McLaren 650S ist für beides gemacht. Er ist wirklich eine Wahl ohne Kompromisse.

Mit 11,7l pro 100 km im EU-Fahrzyklus und einem CO2-Wert von 275 g/km ist der kompromisslose McLaren 650S auch einer der effizientesten Modelle seiner Klasse. Dies ist ein Beweis für das Streben von McLaren nach ständiger Verbesserung und führender Effizienz.

Der McLaren 650S wird als Ergänzung des Angebots von McLaren Automotive eingeführt und ist oberhalb des bahnbrechenden 12C angesiedelt – der weiter zu einem attraktiveren Preis verkauft wird. Wie der gefeierte 12C und der limitiert produzierte McLaren P1, verwenden die McLaren 650S Modelle ein von der Formel 1™ inspiriertes Karbonchassis. Die innovative MonoCell, die nur 75 kg wiegt, bildet das Zentrum des McLaren 650S und sorgt für Vorteile im Bezug auf Gewicht, Torsionssteifigkeit, Sicherheit und Qualität. Dies alles trägt zu einem erstklassigen Fahrerlebnis bei. Weitere Technologien mit Verbindungen zum reichem Formel-1-Erbe des Unternehmens sind die vollgefederte Dreiecklenkeraufhängung, Brake Steer für bessere Agilität, Karbon-Keramik-Bremsen (beim McLaren 650S serienmäßig) und aktive Aerodynamik.

Neben den Erfahrungen aus den Erfolgen auf der Rennstrecke, profitiert der McLaren 650S auch von den bahnbrechenden Technologien, die bei den anderen McLaren Modellen angewandt wurden. Die aktive Aerodynamik, die sowohl beim 12C als auch beim McLaren P1™ zu finden ist, wurde weiter entwickelt und verfeinert, um die ultimative Leistung und Fähigkeiten des McLaren 650S zu gewährleisten. Die McLaren Airbrake, ursprünglich im 12C und 12C Spider verbaut und für einen optimalen Abtrieb am Fahrzeugheck entwickelt, arbeitet jetzt mit größerer Funktionalität und sorgt so für eine noch höhere Stabilität bei vielfältigeren Bedingungen.

Alles was wir vom McLaren P1 und 12C gelernt haben, ist in den McLaren 650S eingeflossen. Das Ergebnis ist ein Auto, das schneller ist und sich mit mehr Spaß und Begeisterung fahren lässt – und trotzdem komfortabler, luxuriöser und noch einfacher täglich zu nutzen ist,

sagt Flewitt.

 McLaren ist ein schnelllebiges Unternehmen, das ständig nach Verbesserungen und technischem Fortschritt strebt. Wir wollen immer etwas vorantreiben und verbessern. Hier kommt unser Erbe und unsere Mentalität aus der Formel 1 durch. Immer auf der Suche nach Innovation, stets  bestrebt, Klassenbester  zu sein und neue Technologien so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.

Der McLaren 650S nutzt eine spezielle Ausführung des preisgekrönten 3,8 Liter Twin Turbo V8 M838T Motors.. Neue Kolben und Zylinderköpfe sorgen für einen Anstieg der Leistung und des Drehmoments und werden kombiniert mit neuen Auslassventilen und überarbeiteten Ventilsteuerzeiten. Außerdem wurde die Getriebesoftware verbessert und ermöglicht nun eine schnellere und präzisere Schaltung durch die Gänge. Die Cylinder-Cut-Technologie, die ein Verpuffung im Auspuff beim Hochschalten erzeugt, trägt zur spektakulären Akustik im Sportmodus bei. Dies wird durch eine vorübergehende Unterbrechung des Zündfunkens und ein Knallen des Kraftstoffs bei der Neuzündung erreicht. Dem Motor wird dadurch eine eigene, unverwechselbare Note verliehen, da der Auspuffsound ohne Leistungsverlust verstärkt wird.

Bei starker Beschleunigung im Rennmodus (Track), wenn volle Leistung gefordert wird, schickt der McLaren 650S den so genannten „Inertia Push“ ins Rennen. Diese Funktion nutzt die aufgebaute kinetische Energie beim Schalten in den nächsten Gang für einen Drehmomentimpuls. Bei dieser Methode wird in den nächsthöheren Gang geschaltet, bevor die Motordrehzahl abgesunken ist, was zu einer fortwährend starken Beschleunigung ohne Absenkung der Geschwindigkeit beim Hochschalten führt.

Die von McLaren entwickelte Kupplungssteuersoftware wurde weiter optimiert. Sie verbessert die Geschmeidigkeit, Berechenbarkeit und Präzision, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen, durch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Das von McLaren entwickelte, zukunftsweisende Fahrwerkssystem „ProActive Chassis Control (PCC)“ wurde für den McLaren 650S weiterentwickelt. Ein Merkmal dieses Systems ist die Möglichkeit, die Einstellung der Fahr- und Handling-Modi – Normal, Sport und Track- unabhängig vom Antrieb, vorzunehmen. Dies ermöglicht volle Flexibilität in Bezug auf Fahrverhalten und Handling. Diese Einstellungen, sowohl für den Antriebsstrang als auch für das Fahrwerk, wurden neu kalibriert, um das Fahrerlebnis des Fahrers zu steigern. Die Neuerungen sind besonders im Sportmodus zu spüren.

Neue Stoßdämpferbefestigungen bieten mehr Fahrkomfort und minimieren das Übertragen von Geräuschen, Vibrationen und Stöße auf den Innenraum, während die neu konstruierten Stoßdämpfer und Federn mit einer präziseren Lenkung verbunden sind. Der McLaren 650S ist serienmäßig mit leichten, geschmiedeten Leichtmetallräder im 650S-Design ausgestattet. Dies ergibt eine Gewichtseinsparung von 6 kg gegenüber den serienmäßigen Gussrädern des 12C. Erhältlich in Silber- bzw. optional in Stealth- oder Diamant-Cut-Optik, ist das einzigartige Design mit Pirelli P Zero™ Corsa Reifen, für eine optimierte Bodenhaftung, Handhabung und Rückmeldung an den Fahrer, bestückt. Diese Reifen mit der Markenbezeichnung MC1 wurden parallel zum McLaren 650S vom Technologiepartner Pirelli entwickelt und bieten sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke eine starke Leistung

Vom McLaren P1™ abgeleitete LED-Scheinwerfer sind Teil der spektakulären Außenoptik. Sie sorgen für eine einzigartige Ausleuchtung der Straße und ihr Design orientiert sich am  „Speed Marque“-Logo von McLaren. Die Motorhaube trägt ein neues McLaren-Emblem, das vom Emblem des legendären McLaren F1 inspiriert wurde. Das Heck des McLaren 650S wurde zur Optimierung der Aerodynamik mit einem, vom 12C GT3 inspirierten, dreiteiligen Stoßfänger konzipiert.

Serienmäßig ist der Innenraum mit leichtem Alcantara ausgestattet. Auch eine Volllederausstattung ist erhältlich. Diese Materialien erstrecken sich auch über den gesamten Himmel, auch farbige Kontrastnähte sind erhältlich. Karbon-Rennsitze mit fester Rückenlehne, aufbauend auf dem Leichtbaukonzept des McLaren P1, sorgen für ausgezeichnete Stützung des Körpers, steigern den Fahrspaß und sparen 15 kg Gewicht.

Der McLaren 650S wurde konzipiert, um das beste und packendste Auto seiner Klasse zu sein, doch er ist kein „abgespeckter“ Straßenrenner. Fahrkomfort und Ausstattung sollen hohen Ansprüchen gerecht werden. Serienmäßig sind die McLaren 650S Modelle mit IRIS Satellitennavigation einschließlich Bluetooth-Telefonie, DAB-Digitalradio (SIRIUS Satellitenradio für die Nordamerika-Ausführung), kabelloser Anbindung, Audio Streaming und Sprachsteuerung ausgestattet, wobei auch mehr zusätzliche Ausstattungsmerkmale als zuvor angeboten werden. Zu den optionalen Ausstattungen gehören Karbon-Rennsitze mit fester Rückenlehne basierend auf der Leichtbauweise, die im McLaren P1™ zu finden ist, eine elektrische Lenksäulenverstellung zur Erleichterung des Ein- und Aussteigens, eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera und erweiterte Karbon-Innenausstattung.

DER McLAREN 650S IM DETAIL

Mehr Leistung und neue Optik

  • Entwickelt auf der Basis von 50 Jahren Erfahrung und Know-how im Motorsport
  • Offensive Formgebung sorgt für optimiertes Handling und hohen Abtrieb
  • Kompromisslosigkeit kombiniert mit Alltagstauglichkeit

Der McLaren 650S ist ein weiterer großer Schritt von McLaren Automotive. Diese neue Erweiterung der Modelpalette baut auf den Technologien und Fähigkeiten des 12C und des McLaren P1™ auf. Das charakteristische Außendesign spiegelt die einen neuen, familiären McLaren-Look wider, optimiert die aerodynamisch Leistung und sorgt für mehr Aufmerksamkeit auf der Straße und einen spektakulären Auftritt. Das Design greift die aerodynamischen Erkenntnisse des McLaren P1™ auf, da auch der McLaren 650S dem Unternehmenscredo „Form folgt der Funktion“ entspricht. Dadurch ergeben sich höhere Abtriebswerte, die zu besserem Handling und mehr Grip führen.

Die Bezeichnung auf dem neuen Emblem bezieht sich auf die Maximalleistung von 650 PS, wobei das „S“ für „Sport“ steht und den Fokus und die Weiterentwicklungen bezüglich Fahrwerksabstimmung, Kraftübertragung, Fahrverhalten und Leistung unterstreicht. Außen befindet sich das Emblem an der Vorderseite der neu entwickelten aerodynamischen Flügeltüren.

EXTERIEUR-design inspiriert durCh den McLaren P1™

  • Spektakuläre Optik vom ausverkauften McLaren P1™ inspiriert
  • Wesentliche Steigerung des vorderen Abtriebs und des Fahrzeugs insgesamt
  • Neueste LED-Lichttechnik

Der limitierte McLaren P1 – der schnell-ausverkaufte Supersportler der neuen Generation – stand beim Design des McLaren 650S Modell.

Wir haben so viel beim McLaren P1 – dem technisch fortschrittlichsten Supersportwagen, der je in Großbritannien gebaut wurde – gelernt und wir wollten diese Erkenntnisse nutzen und sie so schnell wie möglich auf den Markt bringen,

sagt Mark Vinnels, Executive Director – Product Development.

Dies ist nirgendwo so offensichtlich wie beim Außendesign des McLaren 650S. Der Frontstoßfänger verleiht dem McLaren 650S ein spektakuläres und doch klares Aussehen und spiegelt die Optik des McLaren P1™ wider. Ein größer ausgeprägter, integrierter Frontsplitter, optional aus Kohlefaser erhältlich, sorgt für ein besseres Lenkgefühl und mehr Vertrauen des Fahrers beim Einlenken und trägt außerdem zur Agilität des Autos und zur Handlingsbalance bei.

Die aerodynamische Leistung des McLaren 650S ist genauso effizient wie die des 12C, d. h. er weist denselben Luftwiderstandswert auf, jedoch wird die Luft mehr und effizienter bearbeitet, wenn sie über und durch die funktionale Karosserie strömt. Der Abtrieb bei 241 km/h wurde um 24 % erhöht und unverwechselbare Türlamellen direkt hinter den Vorderrädern, an der Vorderkante der Flügeltüren, leiten die Luft von den Hinterkanten des Frontsplitters, davon profitiert der Grip an der Vorderachse und die Fahrzeugstabilisierung.

Dieser zusätzliche Abtrieb sorgt für mehr Grip, der wiederum bessere Rundenzeiten ermöglicht und auch den Fahrspaß steigert,

erläutert Cheftestfahrer Chris Goodwin.

Die Lenkung reagiert präziser und schneller, selbst bei geringen Geschwindigkeiten. Auch die Handling-Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten auf der Rennstrecke ist besser. Der McLaren 650S ist bei hohen Geschwindigkeiten fantastisch berechenbar und das Lenkverhalten herausragend.

Design Director Frank Stephenson erläutert, dass er die gleiche Designsprache

– unser neues einheitliches Gesicht –

wie beim McLaren P1 nutzen wollte und von neuen Technologien, z. B. LED-Scheinwerfer, profitieren, sowie gleichzeitig die technischen Herausforderungen bewältigen wollte.

Die LEDs sorgen für viel mehr Freiheit beim Design. Wie beim McLaren P1 wollten wir auch hier die „Speed Marque“ von McLaren als neue Scheinwerfersignatur widerspiegeln.

Die LEDs liefern alle Scheinwerferfunktionen, einschließlich Abblend- und Fernlicht sowie Blinker. Abgesehen davon, dass sie eine natürlichere Farbe als Xenon- oder Glühlampenscheinwerfer abgeben, sind LEDs zuverlässiger, halten länger und verbrauchen weniger Energie, was die CO2-Bilanz verbessert.

Der große Frontsplitter, die Frontlufteinlässe und die Türflügel hinter den Vorderrädern sind alle durch das Design des McLaren P1 inspiriert. Laut Stephenson verstärken sie auch die spektakuläre Optik.

Diese Autos fahren sich spektakulär. Ich möchte das im neuen Design widerspiegeln.

Der Frontsplitter und die Türflügel sind standardmäßig palladium-grau lackiert, sind aber optional auch in Karbonfaser erhältlich, wodurch das spektakuläre Aussehen weiter verstärkt und eine Gewichtseinsparung von zusammen 1,6 kg erzielt wird.

Die unverwechselbaren Seiteneinlässe des McLaren 650S versorgen große, effizient gebündelte Kühler, die für die notwendige Kühlung des mittig sitzenden kompakten Motors sorgen. Die Einlässe sind auch in Kohlefaser erhältlich, was wieder 1,5 kg Gewicht spart. Seitenschweller aus Kohlefaser verbessern die Optik des  Innenraums bei geöffneter Tür und sind mit den Markenzeichen „McLaren“ oder „650S“ erhältlich.

Am Heck sorgt ein neuer dreiteiliger Stoßfänger für das 12C GT3 Design, dem erfolgreichen Rennwagen, und akzentuiert den großen Heckdiffusor. Der Mittelabschnitt des Stoßfängers ist standardmäßig palladium-grau lackiert, kann aber auch in Kohlefaser spezifiziert werden, was 0,7 kg einspart. Eine weitere Gewichtseinsparung von 1,1 kg kann mit der optionalen Kohlefaser-Airbrake erzielt werden. Der Motorraum, der sowohl beim Coupé als auch beim Spider vollständig sichtbar ist, verfügt, zur Verbesserung der Optik, über Verschlussdeckel aus bearbeiteter Legierung auf den Motoröl- und Kühlmittelstutzen. Erweiterte Upgrades aus Kohlefaser sind zusätzlich erhältlich.

Die McLaren Airbrake bietet jetzt größere Funktionalität und sorgt damit für noch höhere Fahrstabilität. Das neu entwickelte System setzt die Airbrake immer dann ein, wenn zusätzlicher Abtrieb benötigt wird, z. B. beim Abbremsen oder beim schnellen Fahren in einem spitzen Kurvenscheitelpunkt. Vorher wurde die Airbrake nur beim Bremsen eingesetzt oder durch eine manuelle Betätigung im Aero-Modus. Dies gewährleistet optimierten Abtrieb über das gesamte Heck. Diese Funktion ist nur in den Handling-Modi „Sport“ oder „Track“ aktiv.

Auf gerader Strecke und bei hoher Beschleunigung senkt sich die Airbrake automatisch ab, um den Luftwiderstand zu minimieren, ähnlich der DRS-Funktion in der Formel 1. Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie die im McLaren P1 eingesetzten Technologien und Systeme den McLaren 650S beeinflusst haben und wie Technologie aus der Formel 1 in Straßensportwagen von McLaren umgesetzt werden.

Ab der Markteinführung ist der McLaren 650S in allen Außenfarben erhältlich, einschließlich vier neuer Farbtöne, die mit dem Technologiepartner AkzoNobel entwickelt wurden. Storm Grey, Aurora Blue und Mantis Green wurden in die Palette „Special“ und Tarocco Orange in die Farbkollektion „Elite“ aufgenommen.

Eine Rückfahrkamera befindet sich im Gitter zwischen dem Unterteil des Stoßfängers und dem Diffusor. Das System arbeitet zusammen mit den Einparksensoren und  erleichtert das Rückwärtsfahren, wobei die IRIS-Entertainment-Anzeige ein Bild in HD-Qualität anzeigt.

DAS FAHRER-FOKUSSIERTESTE AUTO SEINER KLASSE

  • Gesteigerte Faszination für den Fahrer
  • Fahrverhalten und Handling für bessere Rundenzeiten optimiert
  • 0-100 km/h in 3,0 Sekunden, 0-200 km/h in 8,4 Sekunden

Das Hauptaugenmerk des McLaren 650S liegt darauf, dem Fahrer sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke ein ultimatives und tägliches Erlebnis zu bieten. Aufbauend auf den wertvollen Erfahrungen aus 50 Jahren Motorsport und den Erkenntnissen aus den 12C und McLaren P1™-Programmen, steigert der McLaren 650S die Faszination des Fahrers durch Motor, Getriebe, Fahrwerk und Aerodynamik noch weiter.

Mit einer Leistung von 650 PS und einem Drehmoment von 678 Nm, bietet der McLaren 650S eine merkliche Steigerung der Beschleunigung und, laut Mark Vinnels, Executive Director – Product Development,

das echte Gefühl der Beschleunigung.

Für uns ist das aussagekräftigste Maß für höhere Leistung eine herausragende Rundenzeit. Damit werden alle wirklich erstrebenswerten Leistungsparameter getestet, z. B. Beschleunigung, Bremsen, Handling, Straßenlage und Fahrerfaszination. Dies treibt uns an, die aerodynamischen Eigenschaften, den Abtrieb, die Straffheit des Fahrwerks und – in Bezug auf den Motor – insbesondere das Drehmoment zu verbessern

erläutert Vinnels.

Alle diese Verbesserungen haben wir beim McLaren 650S durchgeführt“, fährt er fort. „Dennoch, wenn eine schnellere Rundenzeit dein einziges Ziel ist, dann baust du einfach nur einen guten Rennwagen. Eine viel größere Herausforderung ist die Entwicklung eines Autos, das gute Rundenzeiten erreicht UND vielseitig verwendbar ist – ein Auto, das sich gut fährt, edel ausgestattet und alltagstauglich ist. Genau das erreichten wir mit der Einführung des 12C. Wir haben es beim McLaren 650S erneut geschafft. Tatsächlich haben die Änderungen am Fahrwerk den Gesamtfahrkomfort  verbessert – ein Merkmal, für das der 12C seit seiner Markteinführung allseits gelobt wird. Der 12C hat die größte Bandbreite an Fähigkeiten in seiner Klasse, mit einigem Vorsprung, würde ich sagen. Die Bandbreite an Fähigkeiten, die der McLaren 650S bietet, ist sogar noch größer. Sie ist um einiges größer auf der sportlichen Skala, aber auch besser auf der Ausstattungsskala.

Die Erhöhung der Faszination für den Fahrer war bei der Entwicklung des McLaren 650S ein Schwerpunkt.

Wir haben eine Menge dafür getan, das Feeling und Feedback für den Fahrer zu verbessern, was wiederum Vertrauen aufbaut“, sagt Vinnels. „Wir haben daran gearbeitet, die Lenkung präziser und fühlbarer zu machen. Auch bei geringer Geschwindigkeit ändert der Wagen die Richtung scharf. Das liegt am optimierten Abtrieb an der Vorderachse. Mit den Verfeinerungen und Verbesserungen am Motor verfügen wir über mehr Leistung und Drehmoment, und das Gasansprechverhalten ist berechenbarer und schneller. Ein Schwerpunkt war auch das Ansprechen der Karbon-Keramik-Bremsen, und das Ergebnis ist ein System, das sanft und effizient sowohl bei geringer Geschwindigkeit in der Stadt als auch auf der Rennstrecke funktioniert.

Er fährt fort: 

Der Fahrspaß wird durch schnellere Schaltvorgänge bei hoher Geschwindigkeit und sanftere in der Stadt gesteigert, und da gibt es noch den spektakulären Effekt der Verpuffung beim Hochschalten. Die aerodynamischen Eigenschaften des Autos, insbesondere durch das Frontdesign, gewährleisten, dass sich der Wagen bei hohen Geschwindigkeiten stabiler anfühlt. Die Rückmeldung, die der Fahrer bekommt, ist immer situationsgerecht, und diese „Angemessenheit“ ist wirklich wichtig. Sie bedeutet zum Beispiel, dass die vertikale Beschleunigung, die Sie im Sitz verspüren, der Rückmeldung entspricht, die Sie vom Lenkrad bekommen. Dies alles zusammen liefert ein wirklich prächtiges und ganzheitliches Erlebnis.

Wie der 12C bietet auch der McLaren 650S einen luxuriösen Fahrkomfort, insbesondere im Fahrmodus „Normal“.

Das ist unser Ziel und entspricht den Erwartungen unserer Kunden,

sagt Vinnels. 

Dies wird von der Marke McLaren jetzt erwartet.

Trotz des Komforts und der Ausstattung des McLaren 650S, unterstreichen die Leistungszahlen den Fokus. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht er nur 3,0 Sekunden.

Befragungen von 12C-Besitzern ergaben, dass sie öfter längere Strecken als die meisten anderen Besitzer von Supersportwagen fahren.

Viele benutzen ihren Wagen jeden Tag und fahren viele Kilometer. Sie fahren gewöhnlich auch Rennen. Unser Ziel, einen gut ausgewogenen, ausgestatteten und kompromisslosen Supersportler anzubieten, der schnelle Rundenzeiten fahren kann, ist eine großartige Leistungsdisziplin unserer Ingenieure und definiert die Art von Fahrzeugen, die wir entwickeln. Aber es wird auch regelmäßig durch unsere Kunden auf den Rennstrecken auf den Prüfstand gestellt.

Der McLaren 650S ist sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße zu Hause,

bestätigt Cheftestfahrer Chris Goodwin.

Wir haben beim McLaren 650S an der Optimierung der Abtriebswerte gearbeitet, und nun fährt der Wagen in den Grenzbereichen mit noch mehr Steuerbarkeit als der bereits gut abgestimmte 12C. Das ESP wurde ebenfalls neu kalibriert, um den Eingriff etwas weniger aggressiv zu gestalten, und das Ergebnis ist ein in Grenzbereichen fantastisch reagierendes Auto.

MEHR LEISTUNG UND DREHMOMENT VOM REAKTIONSFREUDIGEREM TWIN-TURBO V8

  • Die effiziente 3,8 Liter Twin Turbo V8 Motor verbraucht 11,7l pro 100 km und stößt nur 275 g/km CO2 aus
  • Vom Motorsport übernommene Technologien und Verfahren verbessern die Motorleistung
  • Maßgeschneiderte Drosselklappensteuerung

Für den McLaren 650S wurden wesentliche Änderungen am einzigartigen Twin Turbo V8-Motor M838T mit 3,8 Litern Hubraum vorgenommen. Für die Erzeugung der geforderten Leistungswerte und des Gasansprechverhaltens wurden neue Kolben und Zylinderköpfe entwickelt, neue Auslassventile verbaut und die Kühlkreisläufe optimiert.

Die Steuerzeiten der Nockenwelle des McLaren 650S wurden verändert, und verbessern das Gasansprechverhalten weiter und reduzieren den CO2-Ausstoß. Eine neue Abgasanlage trägt zur spektakulären Akustik bei und spart Gewicht.

Der in Großbritannien entwickelt und produzierte V8-Motor wiegt nur 199 kg und ist einer der weltweit effizientesten Motoren bezüglich des Verhältnisses von Leistung zu CO2-Ausstoß. Wie auch in anderen Bereichen des McLaren 650S, bieten Technologien und Verfahren aus der Welt des Motorsports weitere Leistungsvorteile. Dazu gehören Trockensumpfschmierung, die höhere Kurvengeschwindigkeiten ohne Ölschwall ermöglicht, und eine Flat-Plane-Kurbelwelle, die dafür sorgt, dass der Motor extrem tief im Chassis positioniert werden kann, wodurch der Masseschwerpunkt abgesenkt und die Reaktionsfähigkeit des Handlings optimiert wird.

Auch die Drosselklappensteuerung ist im McLaren 650S maßgeschneidert.

Auch dies war eine Inspiration aus den, durch den McLaren P1,  gewonnenen Erkenntnissen,

sagt Vinnels.

Der IPAS-Antrieb des McLaren P1™ mit der Integration eines Elektromotors und dem effizienten Benzinmotor liefert sofortige Leistung ohne jede Verzögerung. Die Reaktion ist sehr linear und berechenbar. Wir wollten diese Erfahrung beim McLaren 650S so genau wie möglich replizieren. Ziel bei der Software war es, statt einer plötzlichen Steigerung des Turbodrehmoments, sofort das Gefühl einer Reaktion auf jede Gasbetätigung zu bekommen. Dies ist progressiver. Außerdem braucht man das Gaspedal weniger durchzudrücken, um Leistung zu bekommen.

Die Drehmomentkurve steigt auch über ein breites Drehzahlband (3.000-7.000 U/min) an, statt konstant zu bleiben.

Dies trägt zur Bereicherung und Faszination des Fahrerlebnisses bei,

sagt Vinnels.

Insbesondere in höheren Gängen bekommt man länger mehr Leistung.

SCHNELLERE UND GESCHMEIDIGERE SCHALTVORGÄNGE DURCH DAS SIEBENGANG-DOPPELKUPPLUNGSGETRIEBE

  • Optimierte Kalibrierung für weichere Schaltvorgänge und kürzere Schaltzeiten
  • Flüssigeres und besser berechenbares Fahren bei geringer Geschwindigkeit
  • Normal-, Sport- und Track-Modi für sportliche Fahrweise neu kalibriert
  • Cylinder-Cut-Technologie steigert das Klangerlebnis beim Hochschalten
  • „Inertia Push“ liefert maximale Leistung bei der Beschleunigung

Fahrspaß und erstklassiges Ansprechverhalten wurden bei den McLaren 650S Modellen als Kerneigenschaften festgelegt. In erster Linie war es das Ziel, das ultimative Auto für den täglichen Gebrauch auf der Straße als auch auf der Rennstrecke zu entwickeln. „Wir wollten die beste Verbindung von Fahrer und Auto erreichen”, merkt Engineering Director Carlo Della Casa an. Schnelle und saubere Schaltvorgänge waren eine Priorität.

Die Schaltzeiten wurden minimiert,

sagt er.

Dies wurde durch moderne Elektronik statt durch Überarbeitungen der Mechanik erreicht.

Bei starker Beschleunigung, wenn vom Motor volle Leistung gefordert wird, kommt der „Inertia Push“ zum Einsatz. Dieses von McLaren entwickelte System nutzt die Drehmomentwerte des Motors zum Zeitpunkt des Schaltens. Für die Optimierung der Schaltzeit und zur Erzeugung eines Beschleunigungsschubs, liegt die Motordrehzahl oberhalb des Wertes für den nächsten Gang und stellt sicher, dass die Leistung beim Schalten durch die Gänge nicht abfällt.

Della Casa fährt fort:

Doch es ist nicht nur die Schnelligkeit des Schaltens, es ist die emotionale Verbundenheit mit dem Auto.

Diese wird im McLaren 650S durch eine vorübergehende Unterbrechung des Zündfunkens und anschließende Wiederzündung des Kraftstoffs erreicht. Diese, unter der Bezeichnung „Cylinder Cut“ bekannte, Technologie erzeugt beim Hochschalten ein Flackern im Auspuff und erzeugt ein spektakuläres Auspuffgeräusch beim Schalten.

Wie beim  McLaren P1™ und 12C wird die Leistung über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (SSG) übertragen, das automatisch, oder unter Verwendung der am Lenkrad montierten Schaltwippen, halbautomatisch oder vollständig manuell funktioniert. Das Schaltgetriebe arbeitet sauberer, was insbesondere bei geringen Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr mit hoher Stop-and-Go Frequenz zu spüren ist. Die von McLaren entwickelte Kupplungssteuersoftware verbessert die Berechenbarkeit, Finesse und das Fahrverhalten beim Ein- und Ausrücken der Kupplung bei niedriger Geschwindigkeit. Dies ist besonders im Automatikmodus spürbar.

Die Schaltpunkte im Automatikmodus sind so programmiert, dass das Schalten bei Erhöhung der Drehzahl und unter Beschleunigung erfolgt, statt bei Erhöhung der Fahrzeuggeschwindigkeit. Della Case erläutert, dass dies auch das Fahrerlebnis und die Verbindung zwischen Fahrer und Auto steigert.

Wir haben die Art und Weise wie Motor und Getriebe interagieren grundlegend verändert. Sie kommunizieren nun viel effizienter und effektiver, was zu einem schnellerem Ansprechverhalten und spektakulärem Fahrerlebnis führt.

Drei verschiedene Antriebseinstellungen sind möglich – Normal, Sport und Track. Jede wurde speziell für den McLaren 650S kalibriert, um die Fahrerfaszination und das Feeling zu steigern, was besonders im Sport-Modus spürbar ist. Gasannahme und Schaltung wurden optimiert, wobei die Schaltvorgänge durch Ziehen oder Drücken der Schaltwippen hinter dem Lenkrad ausgelöst werden – wie bei modernen Formel 1-Rennwagen.

Die Launch Control und Wintermodi können am Active Dynamics Panel ausgewählt werden.

SCHNELLER REAGIERENDES UND DENNOCH KOMFORTABLES PCC-FAHRWERK

  • Straffere Federn und Stoßdämpfer optimieren das Fahrverhalten und Handling
  • Schärferer Lenkung mit verbesserter Rückmeldung an den Fahrer
  • Überarbeitete Stoßdämpferbefestigungen zur Verbesserung der Innenraumatmosphäre und Reduzierung der Vibrationen des Chassis

Fahrkomfort und Straßenlage wurden beim McLaren 650S durch straffere Stoßdämpfer- und Federkonstanten verbessert. Die Straffheit der Federn wurde vorne um 22 % und hinten um 37 % erhöht, wodurch eine geducktere Lage und eine sichere Bodenhaftung erreicht wird.

Der Wagen schwimmt sogar noch weniger als der 12C, der auf diesem Gebiet führend war, und diese Überarbeitungen sorgen für eine noch bessere Verbindung zwischen Straße und Auto,

bemerkt Mark Vinnels, Executive Director – Product Development.

Die Bemühungen konzentrierten sich auf die Minimierung von Geräuschen, Vibrationen und Unannehmlichkeiten im Innenraum des McLaren 650S. Dies geschah durch überarbeitete Stoßdämpferbefestigungen, die den besten Fahrkomfort der Klasse gewährleisten, und  Überarbeitungen an den oberen Buchsen, wodurch  Einflüsse durch das unglaublich stabile MonoCell-Chassis aus Kohlefaser verringert wurden. Diese Methoden führen zu einem ruhigen und geschmeidigen Fahrverhalten.

Die Steifigkeit des Kohlefaser-Chassis ist der Hauptgrund, warum sich der 12C und der McLaren P1 so großartig fahren lassen. Aber Kohlefasermaterial federt nicht und gibt nicht nach, also sind die Fahrwerkbüchsen zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten wichtig,

sagt Vinnels.

Das Lenksystem ist dasselbe wie beim 12C, ist aber wegen des höheren Abtriebs des McLaren 650S noch stärker fühlbar. Dies sorgt für schärferes Lenkverhalten mit höherer Präzision, bei geringeren, sowie Stabilität und Feedback, bei höheren Geschwindigkeiten.

Die bahnbrechende McLaren  „ProActive Chassis Control (PCC)“ – die eine aktive Dämpfung beinhaltet – wurde ursprünglich im 12C verbaut und für eine kompromisslose Fahrqualität, auf der Straße als auch auf der Rennstrecke, weiter verbessert. Der McLaren 650S verfügt über eine spezielle Kalibrierung des Systems , die mehr auf ein straffes und sportliches Fahrverhalten fokussiert ist. Gegenüber konventionellen Federungssystemen werden Wankbewegungen verringert und die Geschmeidigkeit erhöht.

Die Stoßdämpfer sind hydraulisch miteinander verknüpft und  mit einem gasgefüllten Speicher verbunden. Sie reagieren angepasst an Straßenzustand und Vorlieben des Fahrers. Dies ermöglicht eine präzise Fahrzeugstabilisierung in Kurven, während die Federung auf gerader Strecke ausgekoppelt werden kann und so zu einem hervorragendes Ansprechverhalten führt. Dieses System schafft die konventionellen mechanischen Querstabilisatoren ab. Diese gehören bei allen anderen Hochleistungssportwagen zur Grundausstattung und sind ein Grund dafür, warum traditionell alle anderen Sportwagen bei geringen Geschwindigkeiten so steif und unkomfortabel sind.

Wie auch beim Antrieb kann beim Fahrwerk unabhängig zwischen den Einstellungen Normal, Sport und Track gewählt werden. Im Vergleich zum 12C ist die Federung in allen Modi straffer, doch besonders ist der Unterschied im Sportmodus zu spüren. Der Modus „Normal“ ist für Fahrten auf der Straße vorgesehen, um hochklassigen Fahrkomfort zu gewährleisten. Cheftestfahrer Chris Goodwin erläutert:

Dies ist die perfekte Einstellung für einen Hochleistungssportwagen bei den meisten Gelegenheiten – nie unruhig, einfach großartig zu fahren.

Brake Steer ist eine weitere Technologie, die die Fähigkeiten und Beweglichkeit des McLaren 650S steigert. Von McLaren anfänglich für die Formel 1™ entwickelt und in der Saison 1997 eingeführt, wurde sie schnell verboten, da sie als Wettbewerbsvorteil beurteilt wurde. Das System erleichtert die Kurvenfahrt, indem es die Nase des Fahrzeugs, durch Bremskrafteinwirkung auf das innenliegende Hinterrad, zum Scheitelpunkt der Kurve ausrichtet. Dadurch kann der Fahrer später bremsen und früher wieder Gas geben. Es bietet die gleichen Vorteile wie ein „Torque Vectoring Differential“, aber durch die Verwendung derselben Hardware wie das elektronische Stabilierungssystem (ESC) kann es Untersteuern reduzieren und Rundenzeiten sowie Fahrpräzision optimieren.

Dreiecklenkeraufhängung, wie bei Formel 1™-Fahrzeugen, wird an allen vier Rädern des McLaren 650S eingesetzt. Sie ist an der revolutionären Kohlefaser-MonoCell angebracht – wegen ihrer Steifheit und Fertigungspräzision die perfekte Plattform für die Garantie eines berechenbaren Fahrwerkverhaltens.

Das Kohlefaserchassis – dasselbe wie bei den 12C und 12C Spider Modellen – ist die von der Formel 1™ inspirierte Wanne, die 25 % steifer als ein vergleichbares Aluminiumchassis und gegenüber Stahl noch überlegener ist. Auch bei einem Unfall ist es fester und sicherer und fungiert wie bei der Formel 1™ als Überlebenszelle. Es wiegt nur 75 kg und ist damit viel leichter als ein Metallchassis, das bei fast allen Konkurrenten verwendet wird. Außerdem ist es langlebiger als ein Metallchassis und seine bessere Formgenauigkeit steigert die Fertigungsqualität und die Berechenbarkeit seiner Leistung.

Es hat auch Vorteile bei Reparaturen. Strangpress- und Gussteile aus Aluminium vorn und hinten sind für die Absorbierung von Aufprällen gedacht und können leicht montiert werden. Autos mit ganzheitlichem Aluminium oder Stahl Chassis nutzen ihre Struktur für die Absorbierung und das Knautschen bei einem Aufprall, was zu größeren Schäden an der Gesamtstruktur führt.

McLaren ist ein anerkannter Kohlefaserpionier und fördert das Potenzial dieses beeindruckenden Materials seit mehr als 30 Jahren. 1981 führte das Unternehmen das Kohlefaser-Monocoque mit dem MP4/1 in die Formel 1™ ein und revolutionierte so den Sport. 1992 folgte der legendäre McLaren F1 – das erste Straßenauto mit Kohlefaserchassis und Karosserie.

HÖHERE BREMSKRAFT UND MASSGESCHNEIDERTE REIFEN

  • Karbon-Keramik-Bremsen serienmäßig
  • Unverwechselbare 650S Fünfspeichen-Leichtmetallräder
  • Serienmäßig speziell entwickelte, auf Leistung getrimmte, Pirelli P Zero™ Corsa Reifen

Ein leistungsfähiges Bremssystem und entsprechende Reifen sind zentral für die Fähigkeiten jedes Supersportwagens. Der McLaren 650S weist serienmäßig eine auf Leistung orientierte Ausstattung mit Karbon-Keramik-Bremsen an Leichtmetallrädern im neuen Design mit maßgeschneiderten Pirelli P Zero™ Corsa Reifen auf. Durch die enge Zusammenarbeit mit Pirelli, dem exklusiven Reifentechnologiepartner von McLaren, wurde die Entwicklung der Reifen mit der Markenbezeichnung MC1 in das Entwicklungsprogramm für den McLaren 650S integriert, um optimale Leistung in allen Situationen zu gewährleisten, wie erstklassige Bodenhaftung und Fahrkomfort. Pirelli P Zero™ Reifen sind als kostenlose Option erhältlich.

Wir haben sehr hart daran gearbeitet, das Fahrgefühl im McLaren 650S einzigartig zu machen,

sagt Engineering Director Carlo Della Casa.

Das Ergebnis sind äußerst feinfühlige und berechenbare Karbonbremsen. Bei niedrigen Geschwindigkeiten verläuft die Bremskraftkurve sehr linear, und sie sind einfacher zu regulieren. Bei hoher Geschwindigkeit steigt die Bremskraft progressiv an. Die Erkenntnisse, die wir beim McLaren P1 gewonnen haben, halfen uns in diesem Bereich außerordentlich. Die Bremsleistung dieses Autos ist herausragend und wird durch die aktive Airbrake mit verbesserter Funktionalität, welche die Abtriebskraft auf die Hinterräder beim starken Bremsen optimiert, noch unterstützt.

Als Teil der einzigartigen Kalibrierung des Systems wurde der Pedalverstärkungsdruck speziell für den McLaren 650S eingestellt und Anpassungen am ABS-System vorgenommen, um den Eingriff weniger aggressiv zu gestalten.

Geschmiedete Fünfspeichen-Leichmetallräder im neuen 650S-Design wurden speziell für das Modell gefertigt. Es gibt sie in Silber-, Stealth-Black- oder Diamond-Cut-Optik, vorn 19” x 8.5” J und hinten 20” x 11” J.

VEREDELTER UND LUXURIÖSER INNENRAUM

  • Luxuriös und hochwertig ausgestatteter Innenraum – komfortabel und praktisch
  • Edel und zweckorientiert, statt „abgespeckt“
  • Optionale elektrisch verstellbare Lenksäule für optimale Fahrerposition und bequemeres Ein- und Aussteigen
  • Optionale, McLaren P1-inspirierte, leichte Rennsitze aus Kohlefasermaterial

Trotz seiner Fähigkeit zu sportlichen Höchstleistungen ist der McLaren 650S kein reduzierter, reiner Rennwagen. Bezüglich des Interieurs ist er das bis jetzt am luxuriösesten und hochwertigsten ausgestattete McLaren-Modell. Bis auf das  Lederlenkrad ist der Innenraum serienmäßig vollständig mit Alcantara bezogen. Auch ein Alcantarabezug des Lenkrads, der das Lenkgefühl verbessert, ist als Option erhältlich.

Zwei neue Semianilinlederfarben, Arabica Brown und Midnight Blue sind ab der Einführung erhältlich, genauso wie das luxuriöse Nappaleder, das für seine Weichheit und Haltbarkeit bekannt ist. Der Himmel ist ebenfalls in Semianilin- oder Nappaleder erhältlich, gleichzeitig können, auch für das Lenkrad, Kontrastnähte bestellt werden.

Trotzdem wirkt sich die erweiterte Ausstattung nicht negativ auf das Gesamtgewicht des McLaren 650S aus. Um das Gewicht möglichst gering zu halten, wurden Erkenntnisse aus dem McLaren P1™-Programm eingebracht.. Leichte Kohlefaserverkleidungen schmeicheln dem Innenraum und tragen zum sportlichen Stil bei. Kohlefaser kann auch für die Türeinsätze, das hintere Abdeckpaneel, die Viertelpaneele und den unteren Teil der B-Säulen bestellt werden. Sportliche Extras, wie z. B. leichte Karbon-Rennsitze, basierend auf dem Design der Sitze des McLaren P1, sind ebenfalls erhältlich. Das Alcantara, die Karbonpaneele innen und die Karbonsitze tragen alle zur Gewichtsreduzierung bei. Allein die Karbonsitze sparen zusammen 15 kg (jeweils 7,5 kg).

Laut Cheftestfahrer Chris Goodwin verbessern die Rennsitze die Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.

Die Bindung zwischen Fahrer und Maschine steht beim McLaren 650S im Vordergrund, und die auf dem McLaren P1 aufbauenden Karbonsitze tragen wirklich dazu bei, dass der Fahrer das Gefühl hat, Teil des Ganzen zu sein.

Obwohl die Rückenlehne fest ist, kann der Sitz nach vorn und hinten verstellt und als ganze Einheit geneigt werden.

Goodwin fügt hinzu

Wirklich beeindruckend beim McLaren 650S ist, dass wir hier ein Auto mit einer edlen Ausstattung haben, wie sie die Leute von einem McLaren erwarten, es aber mehr leistet als die meisten  „abgespeckten“ Sportwagen, die von unserer Konkurrenz angeboten werden. Es ist also schneller, Fahrer-orientierter und packender – und doch steigert es die Maßstäbe bezüglich Komfort, Raffinesse und Ausstattung.

Eine elektrisch verstellbare Lenksäule, die einen Komfortmodus für die Erleichterung des Ein- und Aussteigens beinhaltet, ist jetzt erhältlich ebenso wie elektrisch verstellbare Sitze mit Memory-Funktion.

Für einen Sportwagen mit mittig angeordnetem Motor ist die Rundumsicht im McLaren 650S ausgezeichnet. Eine intelligente und effiziente Anordnung der Baugruppen macht das Auto äußerst kompakt, wobei der Motor tief im Chassis liegt. Dies gewährleistet eine optimale Gewichtsverteilung und bedeutet auch, dass die Sicht nach hinten nicht beeinträchtigt wird. Vorne befinden sich die Pedale direkt vor dem Fahrer, ohne Versatz, anders als bei den meisten Konkurrenten, bei denen versetzte Pedale besonders bei längeren Fahrten unbequem für den Fahrer sind.

Optimierte Audioanlage von Meridian

Verbesserungen und Erweiterungen setzen sich im gesamten Innenraum des McLaren 650S fort, Satellitennavigation und DAB-Digitalradio (SIRIUS-Satellitenradio für die Nordamerika-Ausführung) sind nun serienmäßig. Das IRIS-Telematik System der zweiten Generation vereinfacht Fahrzeugbefehle weiter und reduziert die Anzahl der Schalter und Bedienelemente im Innenraum.

Wie bei den Systemen im McLaren P1™ und im 12C, ist das IRIS-System für eine intuitivere Hochformatanzeige konfiguriert. Bei dieser Ausrichtung der Anzeige, sitzen Fahrer und Beifahrer enger zusammen, wodurch die Gewichtsverteilung optimiert wird.

Serienmäßig ist der McLaren 650S mit einer Meridian-Audioanlage mit vier Lautsprechern ausgestattet, wobei in jeder Tür zwei Lautsprecher sitzen. Als Option kann das Meridian Surround Sound Upgrade ausgewählt werden, wodurch drei weitere Vollbereichslautsprecher hinzugefügt werden – einer zentral vorne und zwei hinten. Damit einhergehend ändert sich der Verstärker in ein Siebenkanalgerät, das mehr Ausgangsleistung und eine bessere Kontrolle über die Audioeinstellungen bietet, mit Überblend-Regelung zwischen vorderen und hinteren Lautsprechern und konfigurierbaren Equalizer-Einstellungen zur besseren Anpassung an Vorlieben des Benutzers.

Auf den Europäischen Märkten bietet digitaler Rundfunk, im Vergleich zu herkömmlichem AM- und FM-Empfang, einen klareren Klang und exklusive Radiostationen. Die Stationen sind leichter zu finden, da sie statt auf Frequenzbasis nach Namen geordnet sind, und auf der Anzeige werden mehr Details über die Inhalte des Audioangebots angezeigt. Alle McLaren 650S Modelle für den nordamerikanischen Markt werden mit serienmäßigem Anschluss für SIRIUS-Satellitenradio ausgeliefert.

DER OFFENE McLaren 650S SPIDER GESELLT SICH ZUR PREMIERE IN GENF
  • Der neue McLaren 650S Spider –genauso fesselnd auf Straße und Rennstrecke wie das festüberdachte Coupé
  • 0-100 km/h in 3,0 Sekunden, 0-200 km/h in 8,6 Sekunden
  • Keine Verminderung der Torsionssteifigkeit dank dem einzigartigen Kohlefaser-MonoCell-Chassis, bei ähnlichem Gewicht
  • Zweiteiliges Dach – kann in weniger als 17 Sekunden während der Fahrt mit maximal 30 km/h geschlossen oder geöffnet werden

Der neue McLaren 650S ist als Coupé oder Spider erhältlich. Während das McLaren 650S Coupé ein festes Dach und eine Motorabdeckung aus Glas aufweist, hat der Spider ein zweiteiliges, einfahrbares Dach (Retractable Hard Top (RHT)), das in weniger als 17 Sekunden geschlossen oder geöffnet werden kann. Das Dach kann im Stand oder während der Fahrt mit maximaler Geschwindigkeit von 30 km/h betätigt werden.

Der neue McLaren 650S Spider ist ein kompromissloser, offener Hochleistungssportler. Mechanisch ist er identisch mit dem McLaren 650S Coupé, dies trifft  auch auf Leistung, Handling und Fahrspaß zu. Das Geheimnis seines Erfolgs ist sein branchenführendes MonoCell-Chassis aus Kohlefasermaterial, das ohne zusätzliche Verstärkung auskommt und die nötige Steifheit und Sicherheit für die Entwicklung eines Cabrios bietet. Damit wird die Gewichtszunahme minimiert, der McLaren 650S Spider bietet also dieselbe Faszination und Anziehungskraft wie sein Bruder mit festem Dach – jedoch mit dem zusätzlichen Anreiz, den Fahrtwind im Haar spüren zu können.

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht er wie das Coupé 3,0 Sekunden, 200 km/h werden in 8,6 Sekunden erreicht, nur 0,2 Sekunden langsamer als das überdachte Modell. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 329 km/h. Kraftstoffverbrauch und Emissionswerte bleiben beim Spider gleich, d. h. 11,7 l/100 km im EU-Fahrzyklus und 275 g/km.

Wie beim 12C Spider kommt auch beim McLaren 650S Spider eine beheizte Glasheckscheibe zum Einsatz, die unabhängig vom Dach arbeitet. Wenn das Dach abgesenkt ist, fungiert die Heckscheibe als Windabweiser und reduziert das Flattern im Innenraum. Bei geschlossenem Dach kann die Heckscheibe abgesenkt werden, um mehr Motorsound – und somit mehr Dramatik – in den Innenraum zu lassen. Dies ermöglicht ein halboffenes Fahrerlebnis, sogar bei Regen. Im eingefahrenem Zustand wird das Dach, unterhalb der Fahrgastraumabdeckung in Karosseriefarbe, zwischen den beiden Heckstützen verstaut. Ist das Dach geschlossen, kann der Bereich unterhalb der Dachhälftenabdeckung als zusätzlicher Stauraum genutzt werden.

Ein Überrollschutzsystem enthält eine Stahlstruktur in jeder der Heckstützen, um Aufprälle zu absorbieren und die Insassen zu schützen. Auf ein aktives Aufklappsystem (Pop-up-System) wurde verzichtet, da es zusätzliches Gewicht bedeuten würde.

Der McLaren 650S Spider ist insgesamt nur geringfügig schwerer als das 650S Coupé. Wegen der charakteristischen Festigkeit des MonoCell-Karbonchassis, besteht keine Notwendigkeit einer zusätzlichen Verstärkung und einer damit verbundenen Gewichtszunahme. Das Gesamtgewicht beträgt 1.370 kg (trocken), d. h. nur 40 kg mehr und damit weniger als jedes andere Auto in dieser Klasse. Das zusätzliche Gewicht ist auf das einfahrbare Dach (Retractable Hard Top) und den Dachmechanismus zurückzuführen.

Im Innenraum belaufen sich die Änderungen beim McLaren 650S Spider auf das Audiosystem und die Klimaanlage. Die Audiolautstärke ändert sich, wenn das Dach geöffnet wird, um Außengeräusche zu übertönen, auch die Klimaanlage passt sich den Bedingungen bei abgesenktem Dach an.

Die Audioanlage – entwickelt vom britischen Hifi-Spezialisten Meridian – optimiert die Musikwiedergabe je nach geschlossener oder offener Fahrt. Meridian war während der gesamten Entwicklung der Audioanlage einbezogen, um eine optimale Klangqualität zu gewährleisten.

Die neu kalibrierten Systeme Automatic Volume Control (AVC) und Automatic Tone Control (ATC), ursprünglich beim 12C Spider verwendet, wurden im McLaren 650S Spider verbaut. Einzelne Lautsprecher werden automatisch angepasst, um zusätzliche Außengeräusche zu übertönen.

Auch die Klimaanlage wurde neu kalibriert, so dass sie sich automatisch anpasst, wenn das Dach abgesenkt ist. Der Luftstrom an der Windschutzscheibe wird reduziert und zu den unteren Auslässen im Innenraum geleitet. Auch die Gebläsestärke reagiert auf die Fahrzeuggeschwindigkeit, um die gewünschte Temperatur aufrechtzuerhalten.

TECHNOLOGIEPARTNER

Die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung des McLaren 650S wurde durch eine enge Zusammenarbeit mit führenden Technologiepartnern ermöglicht. McLaren Automotive arbeitet eng mit weltweit führenden Unternehmen zusammen, die Fachkenntnis, Technologien und technische Unterstützung bieten. Zu diesen Partnern zählen: Akebono, AkzoNobel, ExxonMobil, Pirelli, SAP und TAG Heuer.

McLaren und Mobil 1 optimieren die Motorleistung für Rennstrecke und Straße

ExxonMobil stellt sicher, dass jedes der bahnbrechenden McLaren Modelle vom gleichen technischen Engagement und Fachwissen wie das McLaren Mercedes Formel 1-Team profitiert.

Der McLaren 650S ist das vierte McLaren Straßenmodell, das werkseitig mit Mobil 1 New Life™ 0W-40 gefüllt wird. Das High-Tech-Motoröl ist eine optimale Kombination aus synthetischen Grundölen und wurde für Hochleistungsmotoren konzipiert. Die moderne Rezeptur des Produkts beinhaltet speziell entwickelte Zusätze für einen besseren Schutz der Maschine. Sie verhindern Ablagerungen auf wichtigen Motorteilen. Dadurch laufen McLaren Motoren nach tausenden Kilometern noch wie neu – sogar unter den härtesten Fahrbedingungen.

Gemeinsam mit Pirelli entwickelte Reifen

Der McLaren 650S ist serienmäßig mit Pirelli P Zero™ Corsa Reifen ausgestattet – 235/35 R19 vorn und 305/30 R20 hinten. Wie beim 12C und 12C Spider führte die Entwicklungsarbeit zur Entstehung des brandneuen P Zero™ Corsa Reifens mit der Markenbezeichnung MC1, der speziell auf die Eigenschaften des 650S zugeschnitten wurde. Diese Reifen wurden unter Verwendung der neuesten Technologien entwickelt und gefertigt – sowohl im Bezug auf das Material wie auch auf die Prozesse..

Das Profil der asymmetrischen Vorderreifen am McLaren 650S optimiert die aerodynamische Leistung und durch die neue Seitenwandgestaltung wurde der Luftwiderstandsbeiwert der P Zero™ Corsa Reifen um fünf Prozent verbessert. Dies wirkt sich günstig auf den Kraftstoffverbrauch aus, ohne das Fahrverhalten und die Bodenhaftung bei Nässe zu beeinträchtigen.

Die Entwicklungsarbeit am Profil der Vorderreifen führte auch zu einer Erhöhung der Steifigkeit der Lauffläche selbst um ca. 13 % und damit zur Steigerung der gesamten Reifenleistung.

Die für die neuen McLaren 650S Reifen verwendeten Zusammensetzungen entsprechen ebenfalls dem neuesten Stand der Technik. Sie wurden abgeleitet aus den Erfahrungen von Pirelli in der Formel 1 sowie anderen Motorsportserien, mit denen die italienische Firma seit mehr als 100 Jahren fest verwurzelt ist.

Der Pirelli P Zero™ – ein Reifen, der mehr auf Komfort und alltägliches Fahren zugeschnitten ist – kann als kostenlose Option montiert werden. Außerdem hat Pirelli Sottozero 3 Winterreifen für den McLaren 650S entwickelt.

50 Jahre McLaren

Im Jahr 2013 feierte McLaren sein 50.-jähriges Bestehen. Das Unternehmen – gegründet durch den Neuseeländischen Ingenieur und Rennfahrer Bruce McLaren – stand schon immer an der Spitze des globalen Motorsports. Es gewann mehr als 180 Rennen in der Formel 1, stellte 12 Mal den Fahrerweltmeister und gewann 8 Mal die Konstrukteurswertung. Zu den legendären Fahrern, die in McLaren Rennwagen Erfolg hatten, zählen Emerson Fittipaldi, James Hunt, Niki Lauda, Alain Prost, Ayrton Senna, Mika Hakkinen, Lewis Hamilton und Jenson Button.

Der erste Grand Prix-Sieg von McLaren – errungen durch Fahrer Bruce McLaren – war 1968 der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps. Seit jenem Tag hat der junge, in Neuseeland geborene Unternehmer, Ingenieur und Rennfahrer ein bleibendes Erbe hinterlassen, und das Team, das seinen Namen trägt, wurde weltweit eines der erfolgreichsten im Motorsport. Rennwagen von McLaren gewannen die 500 Meilen von Indianapolis, McLaren war in den 1960- und 1970-iger Jahren das dominierende Team in der American Can Am Sportwagenserie und siegte bei den mörderischen 24 Stunden von Le Mans.

Bruce McLaren starb 1970 bei einer Testfahrt eines neuen Can Am Rennwagens in Goodwood. Doch diese Tragödie minderte das Streben nach Siegen des McLaren-Teams nicht. In jenem Jahr gewann es 9 von 10 Can Am-Rennen. In jenem Jahr hoffte Bruce auf die Einführung des ersten Sportwagens mit Straßenzulassung, dem M6GT. Wie alle nachfolgenden Straßenautos von McLaren war der M6GT extrem leicht und außergewöhnlich schnell. Bruce hoffte, den M6GT in Sportwagenrennserien einführen zu können, aber in letzter Minute änderte die FIA die Regeln für die Markenweltmeisterschaften und erhöhte die Mindestanzahl der Autos, die für die Freigabe erforderlich waren. Das M6GT-Programm wurde eingestellt, trotzdem hat Bruce den M6GT persönlich bis zu seinem Tod  genutzt.

Trotz des Todes des Gründers gab es kein Abbruch der Erfolge oder Innovationen von McLaren. 1981 führten sie das erste Auto mit Karbon-Moncoque – den MP4/1 – in die Formel 1 ein. In ihm gewann John Watson im gleichen Jahr den Großen Preis von Großbritannien. Mit dem MP4-4 und dem legendären Fahrerpaar Alain Prost und Ayrton Senna gewann McLaren 1988 15 von 16 Rennen – noch nie war ein Team in der Grand Prix-Geschichte so erfolgreich.

Das erste Straßenauto des Unternehmens nach dem eingestellten M6GT war der von Gordon Murray designte McLaren F1, der 1992 seine Weltpremiere feierte. Dies war das weltweit erste Straßenauto mit Karbon-Chassis und Karosserie. Es wurde als das schnellste und technisch fortschrittlichste Auto der Welt gefeiert und von den besten Fahrern gefahren

Der 12C wurde 2011 eingeführt und ist das erste Auto der neuen McLaren Automotive Abteilung, deren Autos zusammen mit den Formel-1-Rennwagen in Woking, England, entwickelt und gefertigt werden. Im darauf folgenden Jahr wurde der offene 12C Spider vorgestellt. .

Zuletzt wurde der limitierte McLaren P1™ eingeführt, und alle 375 Exemplare waren schnell ausverkauft. Durch das Einbringen der  Erfahrungen aus 50 Jahren Formel 1, war der McLaren P1™ der erste Hochleistungssportwagen der nächsten Generation mit einem Doppeltriebwerk, das 916 PS erzeugte. Ein hocheffizienter Twin Turbo Benzinmotor mit 3,8 Liter Hubraum und 737 PS wurde mit einem leichten Elektromotor mit 179 PS kombiniert. Dies führte zu einer Zeit von 16,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 300 km/h – 5,5 Sekunden schneller als der legendäre McLaren F1.

Das neue McLaren 650S Coupé und der 650S Spider werden im McLaren Production Centre (MPC) zusammen mit dem McLaren P1, dem 12C und dem 12C Spider gefertigt. Das 40 Millionen Pfund teure McLaren Production Centre (MPC), designt von Foster + Partners, liegt neben dem McLaren Technology Centre (MTC), in dem alle Fahrzeuge von McLaren Automotive und die McLaren Formel-1-Rennwagen entwickelt werden. Das Fertigungszentrum wurde im November 2011 von Premierminister David Cameron und dem CEO der McLaren Group und Chairman von McLaren Automotive Ron Dennis eröffnet.

Bis zur Mitte dieses Jahrzehnts wird McLaren Automotive in Woking eine Reihe hocheffizienter Supersportwagen aus Kohlefaser herstellen.

 

TECHNISCHE UND LEISTUNGSDATEN

 

TECHNISCHE DATEN – McLaren 650S COUPÉ

Antriebsaufbau Längs angeordneter Mittelmotor, RWD Spurweite vorn/hinten (mm) 1.656 / 1.583
Motorkonfiguration V8-Doppelturbo / 3.799 cc Länge (mm) 4.512
MotorPS bei U./min. 650 / 7.250 Breite (mm) 2.093
Drehmoment in Nm bei U./min. 678 / 6.000 Höhe (mm) 1.199
Getriebe 7-Gang Seamless Shift (SSG) Trockengewicht ohne Betriebsstoffe (kg) 1.330
Chassisaufbau Kohlefaser-MonoCell mitFront- und Heckrahmen aus Aluminium Aktive Aerodynamik McLaren Airbrake
Radstand (mm) 2670 Federung Proactive Chassis Control
Bremsen Karbon-Keramik-Bremsscheiben mit geschmiedeten Aluminiumnaben (vorn 394 mm/hinten 380 mm) Einstellmodi für Proactive Chassis Control Normal/Sport/Track
Reifen (vorn/hinten) Pirelli P Zero Corsa 235/35 R19 /Pirelli P Zero Corsa 305/30 R20 Antriebsmodi Winter/Normal/Sport/Track
Radgrößen in Zoll (vorn/hinten) 19 x 8,5 J/20 x 11 J

LEISTUNGSKENNZAHLEN

Effizienz   CO2 275 g/km
  Kraftstoffverbrauch (kombiniert) 11,7 l/100 km
  Leistungs-Gewichts-Verhältnis (mit Optionen
zur Gewichtsreduzierung)
500 PS/Tonne
  CO2/Leistung 0,42 g/km pro PS
Geschwindigkeit   Maximalgeschwindigkeit 333 km/h
Beschleunigung   0-100 km/h 3,0 s*
  0-200 km/h 8,4 s*
  0-300 km/h 25,4 s*
  0-400 m 10,5 bei 224 km/h*
Bremsen   Bremsen 100-0 km/h     30,5 m
200-0 km/h     123 m
300-0 km/h     271 m

* mit standardmäßigen Reifen Pirelli P Zero™ Corsa

Alle Zahlen gelten für das McLaren 6505 Coupé in der europäischen Ausführung.

 

TECHNISCHE DATEN – McLaren 650S SPIDER

Antriebsaufbau   Längs
angeordneter
Mittelmotor,
RWD
Spurweite vorn/hinten (mm) 1.656 / 1.583
Motorkonfiguration   V8-Doppelturbo /
3.799 cc
Länge (mm) 4.512
MotorPS bei U./min.   650 / 7.250 Breite (mm) 2.093
Drehmoment in Nm bei U./min.   678 / 6.000 Höhe (mm) 1.203
Getriebe   7-Gang Seamless
Shift (SSG)
Trockengewicht ohne Betriebsstoffe (kg) 1.370
Chassisaufbau   Kohlefaser-
MonoCell
mit
Front- und
Heckrahmen aus
Aluminium
Aktive Aerodynamik McLaren Airbrake
Radstand (mm)   2670 Federung Proactive Chassis Control
Bremsen   Carbon-Keramik-
Bremsscheiben
mit
geschmiedeten
Aluminiumnaben
(vorn  394 mm/
hinten 380 mm)
Einstellmodi für Proactive Chassis Control Normal/Sport/Track
Reifen (vorn/hinten)   Pirelli P Zero
Corsa
235/35 R19 /Pirelli P Zero
Corsa
305/30 R20
Antriebsmodi Winter/Normal/Sport/Track
Radgrößen in Zoll (vorn/hinten)   19×8,5 J/20×11 J

LEISTUNGSKENNZAHLEN

Effizienz CO2 275 g/km
Kraftstoffverbrauch (kombiniert) 11,7 l/100 km
Leistungs-Gewichts-Verhältnis (mit Optionen zur Gewichtsreduzierung) 485 PS/Tonne
CO2/Leistung 0,42 g/km pro PS
Geschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit 329 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 3,0 s*
0-200 km/h 8,6 s*
0-300 km/h 26,5 s*
0-400 m 10,6 bei 222 km/h*
Bremsen Bremsen 100-0 km/h     30,7 m
200-0 km/h     124 m
300-0 km/h     273 m

* mit standardmäßigen Reifen Pirelli P Zero™ Corsa

Alle Kenndaten gelten für das McLaren 6505 Spider in der Europa-Ausführung.

 

© McLaren / Der McLaren 650S steigert Leistung und Fahrerlebnis

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