Der neue Abarth 695 biposto – der Kleinste in der Liga der Supersportwagen

Varano – Mit 190 PS Motorleistung, einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und einem Wert von 5,9 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h ist der Abarth 695 biposto das leistungsfähigste Serienfahrzeug in der Geschichte der Marke. Kurz gesagt: ein zweisitziger Rennwagen für die Straße.

Der neue Abarth 695 biposto steht für die Reduzierung auf das Wesentliche: zwei Sitze – italienisch „biposto” – und technische Komponenten, die aus dem Motorsport stammen. Der Kleinste in der Liga der Supersportwagen ist die perfekte Fusion aus Leistung und Fahrgefühl eines Rennautos mit den Vorschriften der Zulassungsbehörden. Was lag also näher, als das spektakulärste Abarth Serienfahrzeug aller Zeiten auf einer Rennstrecke zu präsentieren? In diesem Fall das „Autodromo Riccardo Paletti” im norditalienischen Varano.

Pünktlich zum 50. Geburtstag des historischen Abarth 695 feierte auf der nach einem italienischen Formel-1-Piloten benannten Strecke ein Stammhalter Premiere, der seinen automobilen Vorfahren in Sachen Leistungsfähigkeit deutlich übertrifft. Aus 22 kW (30 PS) sind innerhalb eines halben Jahrhunderts 140 kW (190 PS) geworden, die Höchstgeschwindigkeit des neuen Abarth 695 biposto liegt mit 230 km/h runde 100 km/h über dem Wert von 1964.

Die Präsentation ist der Schlusspunkt unter einem ereignisreichen Jahr für den Abarth 695 biposto. Nach der Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon im Frühjahr und Show-Auftritten zum Beispiel bei den „Le Mans Classic” in Frankreich, dem „Goodwood Festival of Speed” und dem „Salon Privée” in England sowie dem Schweizer Oldtimerrennen „Lignières Historique” startet der Abarth 695 biposto nun auf den Straßen Europas durch.

Und es sieht so aus, als könnten die Abarth Fans das jüngste Mitglied der Skorpion-Familie kaum erwarten: Die Jahresproduktion 2014 ist bereits ausverkauft. Bestellungen sind natürlich weiterhin möglich, in Österreich beträgt der Basispreis 44.000 Euro.

Von seiner Gründung bis zum heutigen Tag hat Abarth immer wieder scheinbar Unmögliches möglich gemacht. Der geradezu mit Adrenalin aufgeladene Abarth 695 biposto ist ein weiterer Beleg für die handwerklichen Fähigkeiten, die Passion und die Kreativität der Officine Abarth in Turin.

Auch das stärkste Serienfahrzeug in der Geschichte der Marke verkörpert perfekt die Philosophie, die Carlo Abarth seinen Fahrzeugentwicklungen zugrunde legte:

Am Sonntag auf der Rennstrecke, am Montag auf dem Weg zur Arbeit.

Der neue Abarth 695 biposto ist ein Angebot und eine Chance für alle, Tag für Tag Leidenschaft und Fahrspaß in einem besonderen Automobil zu erleben und sich ein bisschen wie ein Rennfahrer zu fühlen.

Konsequent wie nie – Motorsport-Technologie im Serienfahrzeug

Der Auftrag für die Ingenieure lautete kurz und knapp: Entwickelt ein Fahrzeug, das die Leistungsfähigkeit des in internationalen Rennserien eingesetzten Abarth 695 Assetto Corse hat, aber im ganz normalen Straßenverkehr legal gefahren werden kann. Natürlich nahmen die Techniker die Herausforderung an, die in spannenden Eckdaten mündete:

  • Die Leistung des Turbomotors 1.4 T-JET wurde auf 140 kW (190 PS) gesteigert, höher als je bei einem Abarth Serienfahrzeug zuvor. Die spezifische Leistung von 139 PS pro Liter Hubraum stellt einen neuen Rekord in dieser Klasse dar.
  • Trockengewicht 997 Kilogramm; daraus resultiert ein Leistungsgewicht von nur 5,2 Kilogramm pro PS.
  • Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden.
  • Höchstgeschwindigkeit 230 km/h.
  • Überragende Fahragilität durch geringes Gewicht, breite Spur, kurzen Radstand und kurze Karosserieüberhänge vorne und hinten.

Die Entscheidung, aus dem Motorsport stammende Komponenten für ein Straßenfahrzeug zu verwenden, macht aus dem neuen Abarth 695 biposto die extremste, jemals gebaute Variante des Modells – den Kleinsten in der Liga der Supersportwagen. Auffallend sind unter anderem der große Ladeluftkühler, die über die Sporttaste aktiv steuerbare Dual-Mode-Abgasanlage Abarth by Akrapovic, das Performance-Luftfiltersystem von BMC, das vorne in der Höhe einstellbare Sportfahrwerk von Extreme Shox, das Bremssystem von Brembo, die gewichtsoptimierten 18-Zoll-Leichtmetallräder von OZ und die aus Titanrohren gefertigte Verstrebung von Poggipolini.

Die Karosserie

Die kraftvolle und individuelle Optik des neuen Abarth 695 biposto verbindet maximale Performance mit italienischem Design und Elementen, die typisch für den ikonischen Stil der Marke sind. Der vordere Stoßfänger wurde mit dem Ziel optimierter Luftdurchströmung neu gestaltet und mit Kohlefaser-Einsätzen versehen. Der größere Spoiler an der hinteren Dachkante sorgt für mehr Anpressdruck auf der Hinterachse. Der hintere Stoßfänger verbessert durch einen Diffusor aus Kohlefaser ebenfalls die Aerodynamik und bietet außerdem Raum für die exklusive Abgasanlage Abarth by Akrapovic.

Die 18-Zoll-Leichtmetallräder von OZ zeichnen sich nicht nur durch besonders geringes Gewicht aus. Ihre spezielle Form sorgt außerdem für eine optimale Ableitung heißer Luft von den Bremsen. Um eine größere Spurweite realisieren zu können, ist der neue Abarth 695 biposto mit einem Karosseriekit versehen, der Kotflügelverbreiterungen und ausgeprägte Seitenschweller enthält. Die Seitenschweller weisen ebenfalls Einsätze aus Kohlefaser auf.

Der neue Abarth 695 biposto wird ausschließlich in der exklusiven Farbe Performance Grau angeboten, die beinahe wirkt, als sei das Fahrzeug aus Asphalt gegossen. Titanfarbene Akzente auf der Motorhaube, Türgriffe und der Heckklappengriff in Titanoptik sowie die schwarze Einfassung der Heckleuchten komplettieren das harmonische Karosseriedesign.

Der Innenraum

Wie bei Rennwagen üblich, bestimmt im Cockpit des neuen Abarth 695 biposto pure Funktionalität das Bild. Lediglich zwei Rennsportsitze Abarth Corsa by Sabelt sind an Bord, die hintere Sitzbank entfällt. Die Schalen der Sitze sind, je nach Version, aus Kohlefaser gefertigt und auf der Sitzfläche mit Alcantara und titanfarbenem Leder bezogen. Fahrer und Beifahrer werden optional von Vierpunkt-Hosenträgergurten von Sabelt gehalten, die an der Querstrebe befestigt sind.

Die Türen sind, ebenfalls wie bei Rennwagen üblich, mit einer einfachen Platte verkleidet. Statt konventionelle Ablagefächer sind Netze für das Unterbringen von kleineren Gegenständen vorgesehen. Die herkömmlichen Türgriffe sind außerdem durch zwei Schlaufen aus Gurtstoff ersetzt – völlig ausreichend, um die Türen zu schließen.

Hinter den Sitzen verhindert ein Netz nicht nur Vorrutschen von etwaigem Gepäck, es dient auch zur Aufbewahrung von Helmen. Der Innenraumboden ist in diesem Bereich mit einem Material verkleidet, dessen Farbe und Textur an den Asphalt einer Rennstrecke erinnert. Wo normalerweise Fußmatten für wohnliche Atmosphäre sorgen, glänzt beim Abarth 695 biposto nacktes Aluminium. Aus demselben Leichtmetall sind alle drei Pedale sowie Fußstützen für Fahrer und Beifahrer gefertigt. Eine Plakette an der Mittelkonsole weist auf die Ausnahmestellung des Abarth 695 biposto hin und kann auf Wunsch mit dem Namen des Besitzers versehen werden.

Der Antrieb

Mit einem Trockengewicht von gerade einmal 997 Kilogramm und dem T-JET-Motor, der nun stolze 140 kW (190 PS) leistet, bietet der Abarth 695 biposto das beste Leistungsgewicht in seinem Segment. Jedes PS muss nur 5,2 Kilogramm bewältigen. Eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h sind das Resultat.

Der 1,4-Liter-Vierzylinder unter der Motorhaube des Abarth 695 biposto ist weitgehend identisch mit den Renntriebwerken, die im Abarth 695 Assetto Corse und den Monoposto der Formel 4 zum Einsatz kommen. Die spezifische Leistung von 139 PS pro Liter Hubraum stellt einen Bestwert in dieser Kategorie dar, die durch Feinarbeit vor allem an Ansaugtrakt, Abgasanlage und Turbolader erreicht wurde. Mindestens genauso beeindruckend sind das spontane Ansprechen des Triebwerks auf Bewegungen des Gaspedals und die hohe Durchzugskraft. Das maximale Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter bei 3.000 Touren.

Als Weltpremiere im Bereich straßenzugelassener Sportwagen kann der Abarth 695 biposto auf Wunsch mit einem klauengeschalteten Fünfgang-Rennsportgetriebe ausgestattet werden. Die Verwendung von Klauen, die in der Form an Hundefutter erinnern und deshalb im Englischen „Dog Rings” genannt werden, statt konventioneller Synchronringe an den einzelnen Gangrädern ermöglicht ultraschnelles Hochschalten ohne Betätigen der Kupplung. Das so genannte „Dog Ring”-Getriebe wurde von der im Motorsport renommierten Firma Bacci Romano speziell für den Abarth 695 biposto entwickelt. Die Schaltkulisse selbst ist ein aus Aluminium gefertigtes Wunderwerk der Feinmechanik und liegt offen, wie von Rennwagen gewohnt. Das konventionelle H-Schema blieb erhalten.

Die Ausstattungspakete

Die Rennsport-Gene des neuen Abarth 695 biposto kommen auch in den optionalen Ausstattungspaketen perfekt zur Geltung.

So enthält der Kit „Racing Windows” vordere Seitenscheiben aus Polycarbonat mit Schiebeöffnungen, die im professionellen Rennsport aus Gewichts- und Sicherheitsgründen weit verbreitet sind. Dieses Detail bietet der Abarth 695 biposto als erstes Serienfahrzeug. Der Kit „Innesti Frontali” bietet neben dem klauengeschalteten Rennsportgetriebe ein Differenzial mit mechanischer Lamellensperre, eine verstärkte Rennkupplung mit gewichtsoptimiertem Schwungrad, Abdeckungen für Mittelkonsole und Handbremsausschnitt in Kohlefaser sowie einen Handbremsgriff aus Titan.

Wer es mit dem Rennsport ernst meint, findet auch im Kit „Racing” maßgeschneidertes Zubehör. Dazu zählen unter anderem Kohlefaser-Schalensitze und Hosenträgergurte von Sabelt mit Motorsport-Zulassung, das Datenaufzeichnungssystem MXL2 von AIM inklusive entsprechendem Zentraldisplay. Für stilechten Auftritt sorgt außerdem ein im Motorsport offiziell zugelassener Helm im Abarth 695 biposto Design.

Für noch exklusiveres Styling haben die Techniker von Abarth das Kit „124 Speciale” entwickelt. Hauptbestandteil ist eine aus Aluminium gefertigte Motorhaube, die mit zwei charakteristischen Ausbuchtungen – so genannten Powerdomes – an ein legendäres Rallyeauto aus der Historie der Marke erinnert, den Fiat 124 Abarth aus den frühen 1970er Jahren. Ergänzt wird dieser Kit durch Verschlussdeckel für Wasserkühler, Öleinfüllöffnung und Tankstutzen aus Titan.

Für noch mehr Motorsport-Flair – und weiter reduziertes Gewicht – sorgt das Kit „Carbonio”. Aus ultraleichter Kohlefaser gefertigte Verkleidungen von vorderen Türen, der B-Säule, des Fensterdreiecks unter der A-Säule, hinteren Seitenwänden und Armaturentafel sowie Außenspiegel unterstreichen den Hightech-Charakter des Abarth 695 biposto.

Die technischen Partner

Die Herausforderung, ein straßenzugelassenes Fahrzeug mit den Fahrleistungen eines Rennwagens auf die Räder zu stellen, hat Abarth in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern gelöst. Sie teilen mit der Marke mit dem Skorpion im Wappen die Leidenschaft für Höchstleistung und gehören in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu den Topadressen.

Das spezielle Luftfiltergehäuse im Carbon-Finish ist eine Entwicklung von BMC, einem der im Rennsport führenden Hersteller dieser Komponenten. Wird auf diese Weise der Luftstrom auf der Ansaugseite optimiert, sorgt auf der Auslassseite eine Abgasanlage von Akrapovic nicht nur für den charakteristischen Abarth Sound. Die in der MotoGP, bei Superbikes, im Motocross sowie im Rally-Raid-Sport beheimatete Marke hat darüber hinaus ein Dual-Mode-System implementiert. Aktiviert der Fahrer per Knopfdruck im Cockpit den Modus „Sport”, öffnet eine in der Abgasanlage integrierte Klappe vollständig. Noch besserer Gasdurchsatz sowie ein nochmals geschärfter Auspuffsound sind die Folge.

Der Abarth 695 biposto ist mit einem Fahrwerk von Extreme Shox ausgerüstet. Es besteht aus Federbeinen mit in der Höhe verstellbarem Federsitz an der Vorderachse und Monotube-Dämpfern mit externem Ölreservoir an der Hinterachse. Die Dämpfungswirkung ist jeweils einstellbar. Ähnliche Systeme setzte Extreme Shox in der Formel 1, bei Rallyes, der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und bei Langstreckenrennen (Le Mans Series) ein.

Für optimale Verzögerung auf der Straße und auf der Rennstrecke ist eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo zuständig. An der Vorderachse kommen innenbelüftete, gelochte Scheiben mit einem Durchmesser von 305 Millimeter und Vierkolben-Bremssättel aus Aluminium (Durchmesser 38 mm) zum Einsatz. Die gewichtsoptimierten Leichtmetallräder hat OZ mit der großen Erfahrung aus Formel 1, Rallye-Weltmeisterschaft, Deutscher Tourenwagen Masters (DTM) und Indycar-Serie entwickelt.

Als Weltpremiere bei einem Serienfahrzeug sind die vorderen Seitenscheiben des Abarth 695 biposto auf Wunsch wie bei Rennwagen üblich fixiert und aus besonders leichtem Polycarbonat (Lexan) von Sabic hergestellt. Das Design der Scheiben und der Schiebeöffnungen stammt von Sicherheitsglas-Spezialisten Isoclima. Ebenfalls zum ersten Mal bei einem Serienfahrzeug kommt optional ein klauengeschaltetes Rennsportgetriebe („Dog Ring”) von Bacci Romano zum Einsatz, das zusammen mit dem mechanischen Lamellen-Sperrdifferenzial überlegen dynamisches Potenzial garantiert.

Umfangreiche Analyseinstrumente stellt das Data-Logging-System MLX2 von AIM Sport zur Verfügung, das während der Fahrt eine Vielzahl performancerelevanter Fahrzeugdaten aufzeichnet. Ebenfalls auf eine große Erfahrung im Rennsport kann Poggipolini bauen, der Hersteller der aus Titanrohren bestehenden Querstrebe des Abarth 695 biposto.

Seit Jahren arbeitet Abarth mit Sabelt zusammen, wenn es um Sportsitze, Gurte und Rennbekleidung geht. Beim Abarth 695 biposto setzen beide Marken diese Kooperation fort. Erhältlich sind spezielle Schalensitze – je nach Version mit Unterbau aus Composite-Material oder Kohlefaser – und Hosenträgergurte, auf Wunsch jeweils mit Prüfzeichen für die Zulassung im Motorsport. Auch nach den Vorgaben des Motorsportweltverbandes FIA gefertigte Rennbekleidung (Anzüge, Handschuhe, Schuhe) sowie Helme im Design des Abarth 695 biposto stellt Sabelt her.

Accessoires von Mopar®

Von Mopar®, der Marke von Fiat Chrysler Automobiles für Dienstleistungen, Serviceangebote und Original-Ersatzteile, kommt eine Kollektion mit Accessoires und Freizeitkleidung für Damen und Herren, maßgeschneidert auf den supersportlichen Auftritt des Abarth 695 biposto. Die verwendeten Materialien sind ebenfalls vom Rennsport inspiriert, in vielen Teilen finden sich Kohlefaser und Aluminium. Auch Farben und Design sind exakt auf die Optik des neuen Abarth abgestimmt. Die gesamte Kollektion ist bei den autorisierten Abarth Vertriebspartnern erhältlich.

Abarth 695 biposto – Technische Daten

MOTOR

Bauweise

vorne quer eingebaut,

4 Zylinder in Reihe,

4 Ventile pro Zylinder

Hubraum (cm3)

1.368

Leistung (kW/PS)

bei min-1

140 / 190

5.500

Max. Drehmoment (Nm)

bei min-1

250

3.000 (im Modus „Sport”)

Turbolader

Garrett GT1446

Bohrung x Hub (mm)

72,0 x 84,0

Verdichtungsverhältnis

9,8:1

 

Abgasanlage

Dual-Mode Abarth by Akrapovic

Luftfilter

BMC OTA

FAHRLEISTUNGEN

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

230

Beschleunigung

0-100 km/h (s)

5,9

ANTRIEB

System

Vorderradantrieb

Getriebe

Fünfgang-Handschaltung

Option: Klauenschaltgetriebe („Dog Ring”) und mechanisches Sperrdifferenzial

RADAUFHÄNGUNGEN

vorne

Einzelradaufhängung System MacPherson

mit Stabilisator

hinten

Einzelradaufhängung an Verbundlenkerachse

mit Stabilisator

Fahrwerk

tiefer gelegtes Sportfahrwerk, in der Höhe einstellbar (Extreme Shox)

RÄDER

Leichtmetallfelgen

Reifen 215/35 x 18 Zoll

BREMSEN

vorne

Scheiben gelocht und innenbelüftet,

Durchmesser 305 mm, Dicke 28 mm,

Vierkolben-Bremssättel von Brembo

hinten

Scheiben gelocht,

Durchmesser 240 mm, Dicke 11 mm

LENKUNG

elektrische Servolenkung Dualdrive

mit Sport-Modus

VERBRAUCH

 

 

 

 

 

UMWELT

städtisch (l/100 km)

8,2

außerstädtisch (l/100 km)

5,1

kombiniert (l/100 km)

6,2

CO2-Emissionen (g/km)

145

Emissionsklasse

Euro 6

ABMESSUNGEN

Sitzplätze

2

Leergewicht* (kg)

997

Länge (mm)

3.657

Breite (mm)

1.647

Höhe (mm)

1.485

Radstand (mm)

2.300

Spurweite

vorne / hinten (mm)

1.429 / 1.422

* Trockengewicht ohne Fahrer und Betriebsstoffe (Benzin, Kühlwasser usw.)

Abarth Virtual Tour - online zu Besuch im Abarth Hauptquartier in Turin

Neueste Technologien erlauben Fans einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen der Officine Abarth. Möglich macht dies die Internet-Präsentation des Gebäudes in Google Street View.

Officine Abarth ist die Heimat der Marke auf dem Gelände des historischen Werks im Turiner Stadtteil Mirafiori, wo seit 2007 auch das Centro Stile Fiat Chrysler Automobiles untergebracht ist, das Designstudio des Unternehmens. Seit 2008 werden hier nicht nur alle Fahrzeuge von Abarth gefertigt, hier sind auch Management und Designabteilung zu Hause.

Officine Abarth steht außerdem im Mittelpunkt einer Weltpremiere im europäischen Automobilsektor. Seit kurzem können Fans der Marke die Zentrale besuchen, ohne die eigene Wohnung zu verlassen – Google Street View macht’s möglich. Über die offiziellen Internetseiten sowie über Google Maps sind alle öffentlichen Bereiche der Officine Abarth online zugänglich.

Start der „Abarth Virtual Tour” ist im Eingangsbereich der Officine Abarth, der von der italienischen Flagge und dem historischen, aus Stahl gefertigten Abarth Markenzeichen beherrscht wird. Über eine große Glastür erreicht man den 560 Quadratmeter großen Schauraum, den sich historische Abarth und legendäre Rennfahrzeuge mit den aktuellen Modellen teilen. An der „Abarth Wall of Fame” zeugen 40 historische Fotos von den zahlreichen Rennsiegen der Marke mit dem Skorpion im Wappen.

Der virtuelle Rundgang führt aber auch hinter die Kulissen, durch Flure und Korridore. Einer der Höhepunkte ist der Abstecher in die Produktion. In der Montagehalle, in der an acht Hebebühnen gleichzeitig gearbeitet wird, können Besucher hautnah erleben, wie die Rennsport-inspirierten Fahrzeuge von Abarth gefertigt werden. Sogar die Lackiererei ist mittels der Abarth Virtual Tour zugänglich.

Eine besondere Perspektive vermittelt die Funktion, den Innenraum der Abarth Fahrzeuge in der 360-Grad-Rundumansicht zu betrachten. Star dieses Bereiches ist der Abarth 695 biposto, das leistungsfähigste jemals gebaute Serienfahrzeug der Marke. Der Hightech-Sportwagen kann nicht nur von außen und innen aus allen erdenkbaren Perspektiven erkundet werden. Zusätzlich vermitteln in Google Street View integrierte, so genannte Hotspots mit einer Vielzahl von Videos und sogar technischen Zeichnungen die Faszination dieses außergewöhnlichen Automobils. Auch an anderen Stellen können spezielle Multimedia-Inhalte abgerufen oder auch durch die Zoom-Funktion bestimmte Details regelrecht unter die Lupe genommen werden.

Ergänzt wird die Abarth Virtual Tour durch Bereiche, in denen die Performance-Kits, die Accessoires und die Fanartikel vorgestellt werden. Auf diese Weise stellt die neuartige Präsentationsform mit modernsten Technologien eine Evolution des bisherigen Kataloges dar, der in Echtzeit aktualisiert und mit neuesten Angeboten versehen werden kann. Abarth hat mit der Virtual Tour einen weiteren Schritt in der Erneuerungsphase der Marke zurückgelegt.

Zum ersten Mal gezeigt wurde die Abarth Virtual Tour auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst 2014, wo Besucher durch die Verwendung der brandneuen Virtual-Reality-Brille Oculus Rift einen besonders realistischen Eindruck des Officine Abarth erhielten. Diese Spezialbrille mit unerreicht großem Blickfeld ermöglicht praktisch einen wirklichkeitsgetreuen Spaziergang durch das Gebäude. Navigiert wird dabei durch Bewegungen des Kopfes – die revolutionäre 3D-Brille ändert in Echtzeit das Bild.

Abarth Driving Academy - die Fahrsicherheitsschule der Marke
Auf dem „Autodromo Riccardo Paletti” in der Nähe des norditalienischen Parma lehren erfahrene Rundstrecken- und Rallyepiloten das Beherrschen kritischer Situationen im Straßenverkehr. Auch Grundkenntnisse des Rennfahrens gehören zum Ausbildungsprogramm.

Die beeindruckenden Fahrleistungen des neuen Abarth 695 biposto – zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und der Wert von 5,9 Sekunden für die Beschleunigung von null auf 100 km/h – lassen sich in vollem Umfang am besten auf einer Rennstrecke erleben. Auftritt „Autodromo Riccardo Paletti”, eine Piste unweit von Varano de’Melegari (Nähe Parma). Die nach einem italienischen Formel-1-Piloten benannte Rennstrecke ist ein beliebtes Test- und Trainingsareal, auf dem schon viele später berühmte Rennfahrer ihre ersten Runden gedreht haben. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve, der hier bei Formel-3-Rennen antrat, oder MotoGP-Superstar Valentino Rossi. In der „Jacky-Ickx-Schikane” oder der „Parabolica” haben sich auch Alessandro Zanardi, Giancarlo Fisichella, Alessandro Nannini, Luca Badoer oder Kimi Raikkönen ans Limit heran getastet.

Die 2,4 Kilometer lange Rennstrecke hat die Freigabe des Weltmotorsportverbandes FIA für Autorennen und ist seit 1991 die Heimat des „Centro Internazionale Guida Sicura” (CIGS), der Fahrsicherheitsschule des ehemaligen Formel-1-Piloten und Alfa Romeo Werksfahrers Andrea de Adamich. Zu den zahlreichen Aktivitäten, die CIGS zusammen mit Fiat Chrysler Automobiles hier durchführt, gehört auch die Abarth Driving Academy.

Ein Ausbildungsziel der Abarth Driving Academy ist der sichere Umgang mit Fahrzeugen von Abarth in kritischen Situationen des täglichen Straßenverkehrs. Aber auch der Spaß am Rennsport kommt nicht zu kurz, zum Beispiel das Auffinden der Ideallinie und des optimalen Bremspunktes. Die Flotte der Trainingsfahrzeuge besteht aus Abarth 500, Abarth 500 Assetto Corse und Abarth Grande Punto. Die Ausbilder sind durchweg erfahrene Rundstrecken- oder Rallyefahrer, darunter Andrea Piccini, Mimmo Schiattarella, Alex Fiorio, Piero Liatti, Andrea Aghini, Antonio Tamburini, Rui Aguas, Marco Cavigioli, Giampiero Simoni, Fabio Mancini, Luca Rossetti und Alessandro Balzan.

© FCA / Der neue Abarth 695 biposto – der Kleinste in der Liga der Supersportwagen

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