Der neue Audi Q7 – Sportlichkeit, Effizienz, Premiumkomfort

Mit dem neuen Q7* setzt Audi Maßstäbe im Segment der Premium SUV. Das um 325 Kilogramm reduzierte Gewicht und der niedrige Schwerpunkt machen ihn höchst agil. Dabei ist er das geräumigste Auto im Segment. Obwohl er in seinen Außenmaßen kleiner wurde, bietet er im Innenraum erheblich mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Mit seinen innovativen Assistenz- und Infotainmentsystemen setzt sich der SUV an die Spitze des Wettbewerbs. Die effizienten Motoren verbrauchen im Schnitt 26 Prozent weniger Kraftstoff.

  • Entwicklungsvorstand Prof. Dr. Ulrich Hackenberg: „Neuer Q7 als Statement unserer Kompetenz bei Leichtbau, Effizienz und Assistenzsystemen“
  • 325 Kilogramm leichter und rund 26 Prozent effizienter
  • Erster Diesel Plug-in-Hybrid mit quattro-Antrieb im Premium-SUV-Segment

Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi‑Vorstand für Technische Entwicklung:

Der neue Audi Q7 ist ein Statement unserer Kompetenz: Mit 325 Kilogramm weniger Gewicht setzt er den Benchmark im Wettbewerb. Er ist rund 26 Prozent effizienter und hat die neuesten Assistenzsysteme, Infotainment-Bausteine und connect‑Umfänge an Bord.

Der neue Audi Q7 ist mit nur 1.995 Kilogramm Leergewicht (als 3.0 TDI) der Leichteste in seiner Klasse. Im Vergleich zum Vorgänger wiegt er 325 Kilogramm weniger. Mit seiner Leichtbaukarosserie in Multimaterialbauweise und einem grundlegend neuen Fahrwerk ist er komfortabel und bietet gleichzeitig die typische Performance eines sportlichen Audi – und das bei erstklassigen CO2‑Werten. Den Kraftstoffverbrauch des Q7 haben die Audi‑Ingenieure um bis zu 28 Prozent (TFSI) beziehungsweise 23 Prozent (TDI) gesenkt.

Die Motoren setzen Bestwerte im Segment der großen SUVs mit Allradantrieb: der 3.0 TDI mit 200 kW (272 PS) und der 3.0 TFSI mit 245 kW (333 PS) beschleunigen den neuen Audi Q7 in 6,1 Sekunden (TFSI) beziehungsweise 6,3 Sekunden (TDI) von 0 auf 100 km/h. Der Diesel‑V6 begnügt sich auf 100 Kilometer im Mittel mit gerade mal 5,7 Liter Kraftstoff (149 g CO2 pro km).

Auch bei Bedienkonzept, Infotainment, Connectivity und den Fahrerassistenzsystemen setzt der Audi Q7 neue Maßstäbe. Der Modulare Infotainmentbaukasten der zweiten Generation ist ebenso an Bord wie das Audi virtual cockpit. Das neue MMI all‑in‑touch Bedienteil mit großem Touchpad macht die Bedienung zum Kinderspiel. Die erweiterten Dienste von Audi connect, das Audi tablet für die Fondpassagiere und die zwei Soundanlagen mit 3D‑Klang sind weitere attraktive Innovationen. Neu ist auch die Smartphone‑Integration von Google Android Auto und Apple Carplay. Als eines der ersten Automobile weltweit bietet der neue Audi Q7 diese Funktionen an.

Ein Highlight ist das umfassende Portfolio an neuen Fahrerassistenzsystemen bis hin zur adaptive cruise control mit Stauassistent. Kein anderes Serienauto der Welt bietet aktuell mehr.

Der Audi Q7 e‑tron quattro, der wenig später auf den Markt kommt, ist der erste Plug‑in‑Hybrid mit Dieselmotor von Audi. Er überzeugt mit einer Systemleistung von 275 kW (373 PS) und einem Systemdrehmoment von 700 Nm und ist zugleich der erste Diesel‑Plug‑in‑Hybrid mit quattro‑Antrieb weltweit im Premium SUV‑Segment. Sein Verbrauch beträgt nur 1,7 Liter pro 100 Kilometer (weniger als 50 g CO2 pro km), eine Vollladung der Batterie reicht aus für eine Strecke von 56 Kilometern.

Der neue Audi Q7

Audi präsentiert auf der North American International Auto Show in Detroit den neuen Audi Q7*. Mit der zweiten Generation des großen SUV setzt die Marke mit den Vier Ringen neue Maßstäbe in seinem Marktsegment: Antrieb, Fahrwerk, Leichtbau, Assistenzsysteme und Infotainment überzeugen mit innovativer Technik. Der neue Audi Q7 ist bis zu 325 Kilogramm leichter als sein Vorgänger und spart pro Kilometer bis zu 50 Gramm CO2. Kurz nach dem Marktstart folgt der Audi Q7 e-tron quattro – der weltweit erste Plug‑in‑Hybrid mit einem Sechszylinder-Dieselmotor und quattro-Antrieb.

Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi-Vorstand für Technische Entwicklung:

Mit dem neuen Q7 debütiert zugleich die zweite Generation des Modularen Längsbaukastens – die Technik-Matrix von Audi für Modelle mit längs eingebautem Motor. Durch effiziente Entwicklung und Fertigung kann Audi neue Technologien und Antriebs-varianten flexibel anbieten. Der neue Audi Q7 ist ein Statement unserer Kompetenz: Mit 325 Kilogramm weniger Gewicht setzt er den Benchmark im Wettbewerb. Er ist rund 26 Prozent effizienter und hat die neuesten Assistenz-systeme, Infotainment-Bausteine und connect-Umfänge an Bord.

71 Kilogramm weniger Gewicht: Die Karosserie

Der neue Q7 ist ein imposantes Auto mit dem besten Höhen-Breiten-Verhältnis im Wettbewerb: 5,05 Meter Länge, 2,99 Meter Radstand, 1,97 Meter Breite und 1,74 Meter Höhe (mit Stahlfederung). Obwohl er im Vergleich zum Vorgänger kürzer und schmäler ist, bietet sein Innenraum mehr Länge und mehr Kopffreiheit.

20 Jahre Leichtbau-Erfahrung fließen in den neuen Audi Q7 ein. In der Version mit dem 3.0 TDI-Motor bringt der neue Audi Q7 lediglich 1.995 Kilogramm auf die Waage, das sind gegenüber dem Vorgängermodell 325 Kilogramm weniger Gewicht – so viel wie ein Konzertflügel. Mit dem 3.0 TFSI-Motor ist der Q7 noch leichter, er wiegt nur 1.970 Kilogramm. Die Leichtbaumaßnahmen setzen in allen Bereichen an, vom Bordnetz bis zum Boden des Gepäckraums. Entscheidend ist die Karosseriestruktur: Eine neue Multimaterial-Bauweise senkt ihr Gewicht um 71 Kilogramm. Damit rangiert der neue Q7 im Spitzenbereich seines Segments.

Höchstfeste Teile aus warmumgeformtem Stahl bilden das Rückgrat der Passagier-zelle. Im Vorder- und Hinterwagen sowie im Aufbau sind Gussteile, Strangpress-profile und Blechteile aus Aluminium im Einsatz. Sie haben einen Anteil von 41 Prozent an der Karosseriestruktur. Ebenfalls komplett aus Aluminium gefertigt sind die Türen, die bereits 24 Kilogramm Gewicht einsparen, sowie die vorderen Kotflügel, die Motorhaube und die Heckklappe. Bei der Produktion der Teile und ihrem Zusammenbau nutzt Audi neue fertigungstechnische Verfahren. Die Crashsicherheit und der Insassenschutz im neuen Audi Q7 liegen ebenfalls auf Top-Niveau.

Drei Torsionsringe verstärken den Vorderwagen, den Bereich der C-Säulen, sowie den Heckklappenausschnitt. Diese tragen wesentlich zur stark verbesserten statischen und dynamischen Steifigkeit der Karosserie bei. Die Torsionsringe bilden die Grundlage für das exakte Fahrverhalten und den überlegenen Schwingungs-komfort im Innenraum des Autos.

Ruhe an Bord

Den soliden und eleganten Eindruck verstärkt die hochwertige Akustikdämmung, die in jeder Situation für ein einzigartiges Maß an Ruhe sorgt. Im Zusammenspiel verschiedener Fahrzeugkomponenten, wie beispielsweise dem Brüstungsspiegel ergibt sich die Best-in-class Aeroakustik.

Der cw-Wert des großen SUV beträgt nur 0,32 – dank aufwendiger technischer Lösungen ein Top-Ergebnis im Segment. Der Unterboden ist fast vollständig verkleidet, im Bereich der Hinterachse verringert ein kleiner Spoiler den Auftrieb. Zwischen dem Singleframe-Grill und dem oberen Bereich des Hauptwasserkühlers befindet sich im Effizienzmodell V6 TDI mit 160 kW (218 PS), das zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen wird, eine Jalousie, deren Kunststoff-lamellen sich je nach Bedarf öffnen oder – für bessere Aerodynamik – schließen. Dies basiert auf einer energieoptimierten Ansteuerung für maximalen cw-Vorteil.

Souverän: Das Exterieurdesign

Im Vergleich zum Vorgängermodell haben sich die Proportionen verändert: Der große SUV baut 37 Millimeter kürzer und 15 Millimeter schmäler bei annähernd gleicher Fahrzeughöhe. Im Innenraum bietet er zwischen der ersten und zweiten Sitzreihe dennoch ein Plus von 21 Millimeter Länge und in der ersten Sitzreihe 41 Millimeter beziehungsweise in der zweiten Sitzreihe 23 Millimeter mehr Kopffreiheit.

Das Design zeigt den neuen Q7 maskulin und entschlossen. Über den Rädern spannen sich horizontale Linien; diese Blister sind eine kleine Reminiszenz an die klassischen quattro-Modelle von Audi. Die Außenspiegel sitzen auf den Türbrüstungen, Blades verlaufen von den vorderen bis zu den hinteren Türen und tragen geprägte quattro-Schriftzüge. Die Heckklappe umgreift die massiven, steil stehenden D-Säulen – ein typisches Zeichen der Q-Modelle von Audi.

Der Singleframe-Grill ist stark plastisch durchgeformt und trägt kräftige Querstreben. Er ist organisch in die Front integriert, sein breiter Rahmen läuft bis zu den Scheinwerfern, die je nach Kundenwunsch mit Xenon-, LED- oder Matrix LED-Technologie ausgestattet sind. Das Tagfahrlicht der LED-Schweinwerfer ist wie ein doppelter Pfeil geformt. Die Top-Version bringt in der Rückleuchte das dynamische Blinklicht mit – eine weitere Audi-Innovation.

Neuer Look: Zierleisten und Anbauteile

Der neue Q7 bietet vier neue Außenfarben von insgesamt elf im Angebot. An der gesamten Karosserie des großen SUV sind die Zierleisten in einer matten Aluminiumoptik gehalten – sie wirken sportlich und modern. Im serienmäßigen Look tragen Anbauteile wie die Türeinleger und der Unterfahrschutz vorn und hinten einen silberfarbenen Lack. Mit der Basisausführung sind die Stoßfängerunterteile und Radläufe in anthrazit genarbtem Kunststoff ausgeführt. Optional ist auch eine Ausführung in Wagenfarbe erhältlich. Angelehnt an die Anbauteile trägt das Kühlerschutzgitter einen neuen Lack mit leichter Struktur, welche den Offroad-Charakter des Autos unterstützt.

Im S line Exterieurpaket, der zweiten Alternative, sind die Stoßfänger, die Lufteinlässe, die Seitenschweller, der Dachkantenspoiler und der Diffusor besonders markant gezeichnet. Das Kühlerschutzgitter und die Lamellen der seitlichen Lufteinlässe tragen eine neu entwickelte, progressive dunkelgraue Hochglanz-Lackierung, welche das bekannte Schwarz-Hochglanz ersetzt.

Optional bietet Audi eine elektrisch ausklappende Anhängervorrichtung mit Anhängerassistent. Der neue Audi Q7 kann 3,5 Tonnen Gewicht ziehen, wenn er die optionale adaptive air suspension an Bord hat.

Weit gespannte Linien: Das Innenraumdesign

Der neue Audi Q7 empfängt seine Passagiere mit einer Atmosphäre kultivierter Eleganz und Weiträumigkeit. Das Interieurdesign wirkt straff gespannt, die zweiteiligen Dekorleisten sind in verschiedenen Materialkombinationen erhältlich, Die doppelte Applikationsleiste, die sich in den Türen wiederfindet, sorgt für einen Eindruck von Leichtigkeit.

Die Schalttafel ist optisch von der Mittelkonsole getrennt und unterstützt die Sportlichkeit und Leichtigkeit des Innenraums.

Gefühl von Sicherheit und Schutz: Der Wrap-around

Ein Wrap-around der sich von den Türen durch die Schalttafel zieht und eine Art Schutzschild formt, gibt Fahrer und Passagieren ein Gefühl von Schutz. Die Interfaceteile sind speziell auf den Audi Q7 zugeschnitten. Sie liegen in der Mittelkonsole, die sich zum Fahrer hin orientiert. Formen und Konturen der Interfaceteile passen stimmig zur Innenraumarchitektur. Die Linien der Luftdüsen zeigen zum Kombiinstrument und unterstützen die Fahrerorientierung weiter.

Bei der Ambientebeleuchtung kommen ausschließlich LEDs zum Einsatz. Alternativ steht eine Ambientebeleuchtung in zwei Ausführungen bereit – serienmäßig folgen ultraschmale Lichtleiter den Konturen an der Instrumententafel und in den Türen (inklusive Ausstiegswarnung). In einer Ausbaustufe auch an der Mitteltunnelkonsole. Über das MMI lässt sich diese Beleuchtung nun erstmals justieren, beim Top-Paket sind verschiedene Farben wählbar.

Farbe und Ausstattung: Vielseitige Ausstattungsvarianten

Audi zeigt mit den verwendeten Farben und Materialien im Q7 einen neuen modernen Ausdruck von Leichtigkeit, Sportlichkeit und Luxus im Segment der Premium SUV. Die Instrumententafel beinhaltet eine horizontale Farbtrennung, die eine farbliche Aufhellung nach unten ermöglicht. Es stehen sieben Innenraumfarben zur Wahl. Die zweiteilige Applikationsleiste gibt es in diversen Materialkombinationen: neben hochwertigen Effektlacken stehen viele Aluminium und Holzvarianten zur Wahl, darunter auch Nussbaum Beaufort. Als Bezugsmaterialien bietet Audi Stoff, Alcantara, das strapazierfähige Leder Cricket und das edle Valconaleder.

Für Kunden, die noch mehr Individualität wünschen, hat Audi drei Lederpakete und zwei design selections im Angebot: Eine elegante und eine sportliche Ausrichtung beinhalten Vollbelederung mit Kontrastnähten, Himmel in Alcantara, Luxusvelourfußmatten sowie exclusive Farb- und Materialkombinationen und Applikationsleisten. Darüber hinaus hält das Programm Audi exclusive viele weitere Individualisierungs-möglichkeiten bereit.

Noch mehr Platz als im Vorgängermodell: Das Raumkonzept

Bei verringerter Außenlänge bietet der neue Audi Q7 mit dem längsten Innenraum im Wettbewerb mehr Platz als sein Vorgängermodell. Die Passagiere profitieren von mehr Kopf-, Schulter- und Kniefreiheit. Sein Raumkonzept ist hochvariabel. Serienmäßig liefert Audi in der zweiten Reihe eine Dreier-Sitzanlage mit neigungs-verstellbaren Lehnen und größtem Komfort; auf Wunsch lassen sich alle drei Sitze jeweils um bis zu 110 Millimeter längs verschieben (10 mm längerer Verstellweg).

Eine weitere Option sind zwei Einzelsitze in der dritten Reihe, die als Kindersitz Gruppe 3 zugelassen sind. Mit ihnen wird der Audi Q7 zum Siebensitzer mit zusätzlich verbessertem Nutzwert: Ein Plus von 24 Millimeter Kopffreiheit und 20 Millimeter mehr Schulterraum schaffen dort ein größeres Platzangebot. Im geklappten Zustand sind die Lehnen im Ladeboden integriert und können per Wipptaster, die ergonomisch günstig im Bereich der C-Säulen und im Kofferraum positioniert sind, elektrisch aufgerichtet bzw. abgesenkt werden.

Für einen optimalen Zustieg in die dritte Reihe haben die Sitze der zweiten Reihe eine Wickelfunktion – sie lassen sich zusammenklappen, als kompaktes Paket hochkant stellen und bieten so eine Einstiegsbreite von 376 Millimeter. Alle Sitze in der zweiten und dritten Reihe haben Isofix-/i-Size-Befestigungen für Kindersitze. Damit kann der Kunde im neuen Audi Q7 bis zu sechs Kindersitze fixieren. Auf Wunsch gibt es für den Fond Rollos und eine dunkle „Privacy“-Verglasung. Das Panorama-Glasdach, eine weitere Option, macht den großzügigen Innenraum noch heller und luftiger.

Sind alle sieben Plätze belegt, bietet der Gepäckraum des neuen Audi Q7 295 Liter Volumen, in Beladestellung 770 Liter. Beim Fünfsitzer sind es 890 Liter, mit umgeklappten Lehnen der zweiten Sitzreihe werden daraus 2075 Liter. Für die verbesserte Nutzbarkeit des Kofferraums haben die Entwickler die Ladekante im Vergleich zum Vorgänger um 46 Millimeter abgesenkt. Ein elektrischer Antrieb für die Heckklappe ist Serie, im Zusammenspiel mit dem Komfortschlüssel liefert Audi eine Gestensteuerung: Wird mit dem Fuß mittig unter die Heckklappe „gekickt“, öffnet sich diese von selbst. Mit derselben Fußgeste lässt sich die Heckklappe auch wieder schließen.

Für den praktischen und komfortablen Umgang mit dem großen SUV stehen weitere Optionen bereit – eine elektrische Laderaumabdeckung, eine elektrische Türzuziehhilfe und eine Frontscheibenheizung.

Weniger Tasten für optimale Ergonomie: Bedienung und Anzeige

Alle Bedienteile sind mit feinen umlaufenden Aluminiumlinien gestaltet. Sie sind perfekt auf die Architektur abgestimmt – eine reduzierte Anzahl an Tasten bei gleichzeitig optimaler Ergonomie. Zur Auswahl stehen vorne Standardsitze, Standardsitze mit Klimafunktion, Sportsitze, Sportsitze mit Pneumatik und der Individualkontursitz. Die zweite und dritte Sitzreihe lassen sich gestalterisch an die Vordersitzvarianten anpassen.

Die vorderen Sitze bieten Fahrer und Beifahrer viel Platz und Komfort. Zu den verschiedenen Sitz-Varianten, die Audi im neuen Q7 liefert, zählen auch der vielseitig einstellbare Sportsitz und der klimatisierte Individualkontursitz mit bis zu 18 Verstellmöglickeiten und optional erhältlicher Massagefunktion. Diese beinhaltetet fünf verschiedene Programme, die jeweils in fünf Intensitätsstufen wählbar sind.

Neu entwickelt: die Klimaautomatik

Audi liefert den großen SUV serienmäßig mit einer neu entwickelten Zweizonen-Klimaautomatik aus; ihr neues Bedienkonzept kommt mit wenigen Tasten und Reglern aus. Durch animierte Symbole im Display, dem hochwertigen TFT-Display und den kapazitiven Kipptasten ergibt sich eine intuitive Bedienung der Klimaanlage. Alternativ bietet Audi eine luxuriöse Vierzonen-Anlage, deren Temperaturdisplays in den Drehreglern integriert sind. Ein Display mit Kipptasten zeigt den Status einiger Funktionen an, bei Berührung der Kipptasten vergrößert sich das Menü und erleichtert die Ablesbarkeit und Bedienung.

Der rechte Bereich der Instrumententafel integriert ein durchgehendes Ausströmerband inklusive einer durchgehenden Chromapplikation, aus dem die Luft indirekt und zugfrei austritt. Beide Klimatisierungsvarianten bieten dem Kunden besonders hohe Luftqualität im Innenraum. Sowohl im Frischluft- als auch im Umluftbetrieb filtert die Klimaanlage kleinste Feinstaubpartikel.

Spielerisch leicht: das neue MMI-Bedienkonzept

Mit der neuesten Generation des Audi MMI-Bedienkonzeptes lässt sich im Audi Q7 die Vielzahl an komfortablen und innovativen Funktionen leicht steuern. Die innovative MMI-Suche mit intelligenten Vorschlägen erleichtert die Suche nach bestimmten Musiktiteln ebenso wie die Eingabe von Telefonkontakten oder Navigationszielen und verkürzt damit die Bedienung deutlich. Fast alle Eingaben lassen sich mit wenigen Schritten erledigen; zwei ergänzende Menüs enthalten intelligent verknüpfte Funktionen und Optionen. Hier setzt Audi erneut einen Benchmark.

Die Anzeigen erscheinen auf einem zentralen MMI-Monitor, der beim Systemstart elektrisch aus der Instrumententafel ausfährt und auch den Beifahrern die Nutzung des Audi MMI Systems in gewohnter Weise ermöglicht.

Haptische Rückmeldung: das MMI all-in-touch

In punkto Bedienung steht das neu entwickelte MMI all-in-touch Bedienteil mit einer vollständigen Touch-Oberfläche im Mittelpunkt. Nach jeder Eingabe erfolgt eine akustische und haptische Bestätigung – ein Klick, der auch am Finger zu spüren ist.

Auf dem großen Touchpad kann der Fahrer Zeichen eingeben oder Mehrfinger-Gesten ausführen, um etwa in der Karte zu zoomen und in Listen zu scrollen. Die Hauptfunktionen lassen sich mit dem hochwertig ausgeführten Dreh-Drück-Steller und zwei Wipp-Schaltern aufrufen. Auf acht frei programmierbaren Tasten kann der Fahrer zudem persönliche Favoriten ablegen – beispielsweise Navigationsziele, Telefonnummern oder Radiosender.

Die wesentliche Bedienlogik des Audi MMI findet sich auch auf den neuen Multifunktionslenkrädern wieder. Dadurch kann der Kunde den Bordcomputer mit Fahrzeuginformationen, Fahrerhinweisen sowie das Audiosystem bequem mit dem Daumen der linken Hand bedienen. Je nach Ausstattung kommen Telefonie- und Navigationsbedienung im direkten Fahrerzugriff über das Lenkrad hinzu. Auf der rechten Lenkradseite befindet sich die bewährte Lautstärkewalze mit Lautlos-Funktion sowie die Sprachdialog-Taste, Telefon-Expressbedienung und die praktische Skip-Funktion für den schnellen Wechsel des Radiosenders oder Musiktitels.

„Wo kann ich tanken?“: die neue natürlichsprachliche Steuerung

Ein weiteres Highlight ist die Sprachsteuerung. Diese ist deutlich einfacher gestaltet. Der Fahrer muss sich nicht mehr an fest vorgefertigte Kommandos halten. Das System versteht Formulierungen aus dem täglichen Sprachgebrauch, so dass pro Funktion hunderte von Kommandovariationen möglich sind. Im Menü Telefon kann ein Kontakt ganz einfach mit den Worten „Ich will mit Peter sprechen“ oder „Verbinde mich mit Peter“ angerufen werden. Aber auch die Navigation (beispielsweise „Wo kann ich tanken?“ oder „Ich will etwas essen“) reagiert auf einfache Befehle. Die natürlichsprachliche Steuerung ist auch in den Menüpunkten Radio und Media (beispielsweise „Spiele Radio Galaxy“ oder „Ich möchte iPod hören“) integriert, sodass eine konsequente Sprachbedienung für den Kunden ermöglicht wird.

Die Anzeige fahrrelevanter Informationen übernimmt beim neuen Q7 ein hochwertiger Instrumenteneinsatz mit präzise gefertigten Rundinstrumenten für Drehzahl und Geschwindigkeit. Auf dem 7-Zoll-großen Farb-Display sind vom eingestellten Radiosender über die Navigationskarte bis hin zum optionalen Nachtsichtassistenten wesentliche Anzeigen im direkten Blickfeld platziert.

Aufwendige Grafiken: das Audi virtual cockpit

Zusammen mit der optionalen MMI Navigation plus kommt auf Wunsch das Audi virtual cockpit an Bord – ein TFT-Bildschirm mit einer 12,3 Zoll Diagonale, der gestochen scharfe, aufwendig gerechnete Grafiken präsentiert. Wie im neuen Audi TT* kann nun auch der Q7-Kunde zwischen einer klassischen Ansicht mit hochwertig dargestellten Rundinstrumenten und einer Infotainmentorientierten Ansicht mit erweitertem Anzeigebereich für Listen und Karte wechseln – alles bequem vom Lenkrad aus. Ferner lassen sich persönliche Ansichten, beispielsweise bestimmte Werte des Bordcomputers, konfigurieren. Die hohe Flexibilität der Anzeigen ermöglicht eine brillante Darstellung aller Informationen, abhängig von individuellen Vorlieben und Fahrsituationen.

Gewaltige Rechenpower: der T30-Prozessor von Audi-Partner NVIDIA

Ermöglicht wird die hohe Leistung durch das intelligente Zusammenspiel der Audi Elektronik-Architektur. Der Modulare Infotainmentbaukasten (MIB) ist dabei ein wichtiger Systembestandteil. Zum Einsatz kommt hier bereits die zweite Generation; integriert ist ein Quadcore T30-Prozessor des Audi-Partners NVIDIA.

Zusammen mit dem zweiten T30-Prozessor, der direkt im Audi virtual cockpit integriert ist, erzeugen die Systeme brillante 3D-Grafiken und gestochen scharfe Rundinstrumente, die mit 60 Frames pro Sekunde dargestellt werden. Die grafische Materialität, transparente Darstellungen und Animationen schaffen zusammen mit der High-End Auflösung von 1.440 x 540 Pixel ein visuell völlig neues Erlebnis.

Zu den Highend-Optionen im neuen Audi Q7 gehört auch das Head-up-Display, das harmonisch in die Instrumententafel integriert ist. Es projiziert alle wichtigen Informationen auf die Frontscheibe.

Im Baukastensystem: das Infotainment

Audi liefert die Infotainment-Bausteine für den neuen Q7 in unterschiedlichen Ausbaustufen. Serie in Deutschland ist das MMI Radio plus. Dies bietet Schnittstellen für externe Geräte – Mobiltelefone oder Speicherkarten. Das serienmäßige Audi sound system erzeugt mit seinen zehn Lautsprechern einen exzellenten Klang. Seine Bedienung läuft über ein MMI-Terminal auf dem Mitteltunnel, das aus einem Dreh-/Drück-Steller, zwei Options-Tasten und vier Hauptfunktions-Tasten besteht.

Die Anzeigen erscheinen auf einem zentralen MMI-Monitor mit 7-Zoll-Diagonale, der beim Systemstart elektrisch aus der Instrumententafel ausfährt.

Als Highend-Infotainmentzentrale steht die MMI Navigation plus bereit; ihr Monitor weist eine 8,3-Zoll-Diagonale auf. Im Hintergrund arbeitet der Modulare Infotainmentbaukasten der zweiten Generation; sein wichtigster Baustein ist der schnelle Tegra 30-Grafikprozessor von Audi-Kooperationspartner NVIDIA.

Sound mit dritter Dimension: der 3D-Klang

Über die MMI Navigation plus hinaus bietet Audi weitere Hardware-Bausteine. Das Bose Sound System mit 3D-Klang und das Bang & Olufsen Advanced Sound System mit 3D-Klang faszinieren auch anspruchsvolle HiFi-Nutzer. Beide Systeme spielen Musik im neuartigen 3D-Klang ab – zusätzliche Lautsprecher in den A-Säulen liefern die räumliche Dimension der Höhe mit, die Musik erklingt auf einer großen virtuellen Bühne. Das Bang & Olufsen-System steuert mit 1.920 Watt Verstärkerleistung 23 Lautsprecher inklusive Subwoofer an.

Die bereits aus anderen Modellen bekannte Audi phone box, eine weitere Option im neuen Q7, koppelt das Handy an die Mobilfunkantenne des Autos. Kurz nach dem Marktstart des neuen Audi Q7 folgen das induktive Laden und die kabellose Smartphoneanbindung als zusätzliche Funktion.

Neues Rear Seat Entertainment: das Audi tablet

Beim Rear Seat Entertainment geht Audi neue Wege. Als Fond-Monitore dienen ein bzw. auf Wunsch zwei Audi tablets mit jeweils 10,1-Zoll-Diagonale und feinem Finish. Im Kern steckt ein leistungsstarker NVIDIA Tegra 4-Prozessor. Das Audi tablet hält den harten Anforderungen im Auto stand – es ist temperaturresistent und erfüllt die notwendige Crashsicherheit, die herkömmliche Endgerätlösungen vermissen lassen. Das Audi tablet wird per WLAN mit der MMI Navigation plus verbunden und erhält dadurch Zugriff auf Radio, Medien, Navigation und Car Funktionen des Audi Q7.

So kann ein Fondpassagier beispielsweise ein Navigationsziel über das Audi tablet an die MMI Navigation schicken. Über die WLAN-Anbindung können die Passagiere auch im Internet surfen. Durch den Einsatz des Betriebssystems Android im Audi tablet und der Verfügbarkeit des Google Play Stores hat der Kunde Zugriff auf eine Vielzahl an Applikationen sowie Spiele, Filme, Musik, eBooks und vieles mehr. Nach der Fahrt lässt sich das Audi tablet aus seiner Halterungen an den Sitzen ausklinken und offline oder an jedem externen WLAN‑Netz online weiterbetreiben. Das Audi tablet verfügt über eine Full HD‑Kamera, einen 32 GB großen internen Speicher sowie über eine zusätzliche Bluetooth und NFC- Verbindungsmöglichkeit für beispielsweise Kopfhörer.

Internet mit LTE-Speed: Audi connect

Zusammen mit der MMI Navigation plus kommt das Modul Audi connect an Bord – es verbindet den neuen Audi Q7 via LTE-Standard mit dem Internet. Die Beifahrer können über einen WLAN-Hotspot mit bis zu 100 Mbit/s Download-Geschwindigkeit surfen und mailen und dabei unterschiedliche Anwendungen ausführen. Der Fahrer kann die maßgeschneiderten Services von Audi connect nutzen – von den Verkehrsinformationen online über die Navigation mit Google Earth und Google Street View bis zum Online Media Streaming. Die neue App gewährt Zugriff auf das Personal Web Radio von Aupeo! und die große Titel-Auswahl von Napster.

Zudem hat der Q7 ein neues Top-Angebot im Audi connect-Portfolio – das Audi smartphone interface holt „Apple Car Play“ und „Google Android Auto“ an Bord. Wird ein iOS- oder Android-Handy am USB-Port angekoppelt (iOS ab Version 7.1, Android ab Version 5.0 Lollipop), öffnet sich im Audi smartphone interface die entsprechende Umgebung. Beide sind für die Nutzung im Auto maßgeschneidert. Den Kern des Angebots bildet die Online-Musik. Darüber hinaus haben beide Plattformen Navigationsfunktionen, Benachrichtigungs-/Terminerinnerungen und Messaging-Funktionen. Im Laufe der Zeit wird das Angebot durch zahlreiche 3rd‑Party-Applikationen wie zum Beispiel Pandora, Spotify und WhatsApp erweitert.

Kundenwunsch erfüllt: Online-Update für die Navigationskarte

Neben dem bekannten Audi connect Portfolio bietet der Audi Q7 auch weitere neue Dienste an: Die Marke mit den Vier Ringen ermöglicht nun beispielsweise ein Online-Update für die Navigationskarte. Der Fahrer des Audi Q7 kann das Update über die LTE-Verbindung direkt ins Auto laden. Alternativ kann er die Daten am Rechner auf der myAudi-Plattform unter www.audi.de/myaudi downloaden und via SD-Karte ins Auto übertragen. Eine dritte Möglichkeit ist die Installation beim Audi-Händler.

Wenn ein neues Kartenupdate bereit steht, erfolgt ein Hinweis in der MMI Navigation plus. Der Rhythmus beträgt sechs Monate, die ersten fünf Updates sind für Audi-Fahrer kostenfrei. Die Kunden können entweder die komplette Europa-Karte oder nur einzelne Regionen aktualisieren. Während des Online-Updates im Auto funktioniert die Navigation ohne Einschränkung weiter.

Audi connect ist mit der MMI Navigation plus drei Monate kostenfrei nutzbar. Eine Verlängerung für drei weitere Jahre ist optional ab Werk oder über den Audi After Sales Service erhältlich.

Audi connect: weitere neue Dienste

Kurz nach Marktstart erhält der Audi Q7 weitere neue Dienste. Verfügbar ist dann die Ausstattung „Audi connect Notruf & Service“ mit den Funktionen Notruf, Online Pannenruf und Audi Servicetermin online.

Des Weiteren beinhaltet die Ausstattung das Dienstepaket „Audi connect Fahrzeugsteuerung“, das die Services Fahrzeugstatusreport, Fernsteuerung Ver‑/Entriegeln, Parkposition sowie die Fernsteuerung der optionalen Standheizung umfasst. „Audi connect Notruf & Service“ ist für zehn Jahre kostenfrei nutzbar. Das Dienstepaket „Audi connect Fahrzeugsteuerung“ ist drei Jahre kostenfrei verfügbar und kann im Anschluss kostenpflichtig verlängert werden.

Ein Angebot, das neue Maßstäbe setzt: die Fahrerassistenzsysteme

Mit seinem Angebot an Fahrerassistenzsystemen setzt der neue Audi Q7 Maßstäbe, die über die Standards in seinem Segment hinausreichen; einige Systeme sind von Grund auf neu entwickelt.

Serie sind die Einparkhilfe hinten, die Geschwindigkeitsregelanlage, der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer, die Pausenempfehlung und das Sicherheitssystem Audi pre sense city. Bei Stadt-Tempo warnt es den Fahrer vor drohenden Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und Fußgängern, im Notfall veranlasst es eine starke Bremsung.

Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden, unterstützt der Bremsassistent Folgekollision den Fahrer durch gezielte Bremsmanöver während des Unfalls. Das kann helfen, ein Schleudern des Autos und somit weitere Kollisionen zu vermeiden. Das optionale „Audi pre sense basic“ leitet in instabilen Fahrzuständen präventive Schutzmaßnahmen für die Insassen ein – beispielsweise Straffen der vorderen Sicherheitsgurte.

Die Options-Lösungen sind in den Paketen „Parken“, „Stadt“ und „Tour“ gebündelt. Das Paket „Parken“ enthält die Umgebungskameras und den Parkassistent, der das Auto selbsttätig rückwärts in Längs- und Querparklücken steuert. Der Fahrer muss nur noch bremsen und Gas geben.

Neu: Querverkehrsassistent, Ausstiegswarnung und Anhängerassistent

Das Paket „Stadt“ umfasst neue Systeme: Der Querverkehrsassistent warnt den Fahrer vor anderen Fahrzeugen, wenn er langsam rückwärts fährt, etwa beim Heraussetzen aus einer Querparklücke. Die Ausstiegswarnung weist vor dem Öffnen der Tür auf Fahrzeuge oder Fahrräder hin, die sich von hinten nähern.

Wenn der neue Audi Q7 als Zugfahrzeug dient, lenkt ihn der Anhängerassistent rückwärts exakt in die Richtung, die der Fahrer mit dem Dreh-/Drück-Steller im MMI vorgibt. Dabei managt er auch das gegenläufige Einschlagen des Lenkrads, stabilisiert das gesamte Gespann beim geradeaus Rückwärtsfahren und warnt bei einem zu steil eingestellten Einschlagswinkel, falls der Anhänger an das Heck des Autos stoßen könnte.

Der Audi side assist sichert den Spurwechsel per Radarmessung nach hinten ab; Audi pre sense rear strafft die Gurte, falls ein Heckaufprall droht. Die Einparkhilfe plus sowie die Rückfahrkameras runden das „Stadt“-Paket ab.

Für zähfließenden Verkehr: Die ACC Stop & Go inklusive Stauassistent

Im Paket „Tour“ stecken weitere Innovationen von Audi. Die adaptive cruise control hält den Q7 durch Beschleunigen und Verzögern auf dem gewünschten Abstand zum Vordermann. Wenn sie deaktiviert ist, zeigt sie die Distanz an. In der Top-Ausbaustufe, als ACC Stop & Go inklusive Stauassistent, übernimmt das System auf gut ausgebauten Straßen auch die Lenkarbeit, solange der Verkehr zähflüssig ist und das Tempo nicht mehr als 60 km/h beträgt.

Der Audi active lane assist unterstützt den Fahrer per Kamera und mit kleinen Lenkeingriffen beim Halten der Spur. Das Sicherheitssystem Audi pre sense front warnt vor einem drohenden Auffahrunfall, strafft die Gurte und verzögert das Auto notfalls selbsttätig; beides vollzieht sich in mehreren Stufen.

Noch weniger Verbrauch: der prädiktive Effizienzassistent

Der Prädiktive Effizienzassistent ist eine wegweisende Innovation von Audi. Er nutzt die Streckendaten des Navigationssystems, um den Fahrer auf Situationen hinzuweisen, in denen er sinnvollerweise das Tempo verlangsamen sollte – etwa vor Kurven, Ortschaften oder Tempolimitschildern, die noch nicht zu sehen sind. In Kooperation mit der adaptive cruise control (ACC) und der Verkehrszeichen-erkennung passt das System die vorgewählte Geschwindigkeit an den Strecken-verlauf und an die Tempolimits an. Der Prädiktive Effizienzassistent, der auch die vorausschauende Steuerung der Freilauffunktion der Achtstufen-tiptronic übernehmen kann, hat das Potenzial, den Kraftstoffverbrauch auf Landstraßen um bis zu zehn Prozent zu senken.

Optional erhältlich ist ein Nachtsichtassistent. Er erkennt Fußgänger und größere Wildtiere per Infrarot-Kamera im Dunkeln auf große Entfernung und veranlasst entsprechende Warnungen. Die Kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung rundet das Spektrum ab.

Kurz nach Marktstart folgen zwei weitere Systeme. Der Ausweichassistent unterstützt den Fahrer durch Eingriffe in die Lenkung, wenn er ein Hindernis umfahren muss. Der Abbiegeassistent überwacht beim Linksabbiegen mit niedrigem Tempo den Gegenverkehr; in einer kritischen Situation bremst er das Auto.

Stark und effizient: die weiterentwickelten Motoren

Der neue Audi Q7 kommt mit zwei starken und hochkultivierten V6-Motoren auf den europäischen Markt, einem TDI und einem TFSI. Dank intensiver Weiterentwicklung ist ihr Verbrauch um bis zu 50 Gramm CO2 pro Kilometer gesunken; beide Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6.

Beim kraftvollen 3.0 TDI schlagen 200 kW (272 PS) und ein Drehmoment von 600 Nm zu Buche. Der Spurt von 0 auf 100 km/h erfolgt in 6,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 234 km/h. Der Verbrauch beschränkt sich im Mittel auf 5,7 Liter pro 100 Kilometer, ein CO2-Ausstoß von 149 Gramm pro Kilometer. Der V6-Diesel ist konsequent auf minimale innere Reibung und effizientes Thermomanagement ausgelegt. Der 3.0 TDI läuft extrem ruhig, wozu auch die schaltbaren hydraulischen Motorlager beitragen. Sie sorgen für einen vibrationsarmen Motorlauf und leiten nur wenig Geräusche ins Auto.

Der 3.0 TFSI gibt 245 kW (333 PS) und 440 Nm Drehmoment ab; er beschleunigt den großen SUV in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis 250 km/h. Sein mechanischer Kompressor, der die Aufladung übernimmt, wird im Teillastbetrieb deaktiviert – eine Technik, die zum geringen Verbrauch von 7,7 Liter pro 100 Kilometer im NEFZ-Zyklus ( 179 g CO2 pro km) beiträgt.

Zu einem späteren Zeitpunkt folgt eine zweite Version des 3.0 TDI mit 160 kW (218 PS) und einem Drehmoment von 500 Nm. Mit diesem Effizienzmodell wird der CO2-Ausstoß des 3.0 TDI nochmals reduziert und setzt damit Maßstäbe bei der Effizienz.

Ein weiteres Aggregat ist der 2.0 TFSI mit 185 kW (252 PS) und 370 Nm Drehmoment. Er ist vor allem für die asiatischen Märkte und die USA geplant.

by wire: die Kraftübertragung

Sanft, schnell, leicht und effizient – im neuen Audi Q7 leitet eine neu entwickelte Achtstufen-tiptronic die Kräfte des Motors auf den permanenten Allradantrieb quattro. Die Wandlerautomatik schaltet weich und erzielt einen hohen Wirkungsgrad; beim Gaswegnehmen bietet sie eine Freilauffunktion. Ein neues Dämpfungssystem ermöglicht es, den Motor mit extrem niedrigen Drehzahlen unter 1.000 Umdrehungen pro Minute laufen zu lassen.

Der Fahrer kann die tiptronic – neben dem Automatikmodus – über serienmäßige Wippen am Lenkrad oder über einen Wählhebel steuern. In beiden Fällen werden die Kommandos rein elektrisch („by wire“) übertragen.

Im Gehäuse der Achstufen-tiptronic ist das selbstsperrende Mittendifferenzial integriert – das Herzstück des quattro-Antriebs. Es baut erheblich leichter und kompakter als das Verteilergetriebe des Vorgängermodells und sorgt durch seine optimierten Sperrwerte für hervorragende Traktion und Fahrdynamik. Im regulären Fahrbetrieb leitet das Mittendifferenzial die Kräfte im Verhältnis 40:60 an die Vorder- und Hinterachse. Wenn die Räder einer Achse Grip verlieren, kann es blitzschnell, ohne jede Verzögerung bis zu 70 Prozent der Momente nach vorn und maximal 85 Prozent nach hinten leiten.

Das mechanische Mittendifferenzial arbeitet direkt mit der radselektiven Momentensteuerung zusammen. Bei schneller Kurvenfahrt bremst die Regel-Software die entlasteten kurveninneren Räder mit fein dosierten Eingriffen ab – das Eigenlenkverhalten des großen SUV wird noch agiler und präziser, der Grip noch besser.

Souveräner Komfort und sportliche Agilität: das Fahrwerk

Der neue Audi Q7 ist ein hochkomfortabler Begleiter. Auf Schnellstraßen zieht er ruhig und souverän seine Bahn, er überzeugt seine Passagiere mit hohem Abrollkomfort. Auf kurvigen Landstraßen verhält er sich handlich, präzise und agil und kommt auch dort weiter, wo der Asphalt endet. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Schwerpunkt des großen SUV um 50 Millimeter abgesenkt, unter anderem durch eine tiefere Einbaulage des Motors.

Auch das Fahrwerk präsentiert zahlreiche Neuerungen. Fünflenker-Konstruktionen dienen als Vorder- und Hinterradaufhängung, sie lösen die Doppelquerlenker-Achsen des Vorgängermodells ab. Die neuen Elastomerlager und die getrennten Federn und Dämpfer an der Hinterachse sprechen extrem feinfühlig an. Die ebenfalls neue elektromechanische Servolenkung, deren Unterstützung mit wachsender Geschwindigkeit zurückgeht, arbeitet sehr effizient. Sie sorgt für eine direkte Lenkansprache und ermöglicht einige der neuen Fahrerassistenzsysteme.

Minus 100 Kilogramm: strenger Leichtbau beim Fahrwerk

Verglichen mit dem Vorgängermodell ist das Fahrwerk des neuen Audi Q7 um mehr als 100 Kilogramm leichter – dank vieler Neuerungen. Die Lenker der Radaufhängungen beispielsweise bestehen jetzt aus Aluminium und hochfestem Stahl, die Gelenkwellen der Vorderachse sind hohl ausgeführt und bei den Schwenklagern handelt es sich um Aluminium-Schmiedeteile.

Top-Innovation: die neue Allradlenkung

Auf Wunsch liefert Audi die Allradlenkung, eine weitere wegweisende Innovation. Ein Lenksystem mit elektrischem Spindelantrieb schlägt die Hinterräder je nach Situation bis zu fünf Grad ein. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenkt sie gegensinnig zu den Vorderrädern, erhöht die Fahrzeugagilität nochmals deutlich und verkleinert den Wendekreis um bis zu einen Meter. Bei höheren Geschwindigkeiten folgen die Hinterräder der Bewegung der Vorderräder. Damit wird die Lenkansprache noch weiter optimiert und die Fahrzeugstabilität in Ausweichsituationen zusätzlich erhöht.

Schon mit der serienmäßigen Stahlfederung bietet der neue Audi Q7 exzellenten Komfort. Noch sanfter wird das Abrollen mit der adaptive air suspension, deren Management über ein neu entwickeltes zentrales Fahrwerksteuergerät läuft, das alle Systeme der Aufbauregelung ansteuert. Die neuen von Audi entwickelten Regelungen für Luftfederung und aktive Dämpfung variieren die Karosseriehöhe und den Aufbaukomfort situationsabhängig. Auf der Autobahn wird die Karosserie um bis zu 30 Millimeter abgesenkt, bei langsamer Fahrt im Gelände bis zu 60 Millimeter angehoben. Die adaptive air suspension steht auch in einer Sport-Ausführung zur Verfügung.

Bis zu sieben Ebenen: Audi drive select

Im Zusammenspiel mit der adaptive air suspension bietet das serienmäßige Fahrdynamiksystem Audi drive select sieben Modi – efficiency (erstmals im Audi Q7 erhältlich), comfort, auto, dynamic, individual, allroad und lift/offroad. Je nach Ausstattung bindet Audi drive select unterschiedliche Technikbausteine ein, darunter auch die Achtstufen-tiptronic, die elektromechanische Servolenkung, die Allradlenkung und die Motorcharakteristik.

Serienmäßig fährt der neue Audi Q7 auf 18-Zoll-Rädern mit Reifen im Format 235/65. Auf Wunsch liefern Audi und die quattro GmbH viele weitere Räder mit bis zu 21-Zoll-Format. Große, innenbelüftete Bremsscheiben bringen den SUV sicher zum Stehen, an der Vorderachse werden sie von Sechskolben-Sätteln aus Aluminium angepackt. Die elektromechanische Parkbremse, mit komfortablen Halte- und Anfahrfunktionen verfeinert, wirkt auf die Hinterräder.

Der neue Audi Q7 bewegt sich auch im Gelände souverän – hier wirken sich die große Bodenfreiheit von bis zu 235 Millimetern und die große mögliche Achsverschränkung aus. Eine optionale Anzeige präsentiert dem Fahrer den Nick- und Wankwinkel. Ein elektronischer Bergabfahrassistent regelt die gewünschte Geschwindigkeit.

Der deutsche Kunde kann den neuen Q7 im Frühjahr 2015 bestellen und er rollt im Sommer 2015 mit zahlreicher Serienausstattung zu den Händlern. In Deutschland gibt es den Q7 ab rund 61.000 Euro.

Plug-in-Hybrid mit quattro-Antrieb: der Audi Q7 e-tron quattro

Audi baut sein Portfolio von Autos mit leistungsfähigem Elektroantrieb zügig aus – 2015 erweitert der Audi Q7 e-tron quattro die Angebotspalette – der weltweit erste Plug-in-Hybrid mit einem Sechszylinder-Diesel und quattro Antrieb. Der SUV mit quattro-Antrieb begnügt sich auf 100 Kilometer mit nur 1,7 Liter Kraftstoff, eine CO2-Emission von weniger als 50 Gramm pro Kilometer. Die Lithium-Ionen-Batterie speichert 17,3 kWh Energie – und ermöglicht so eine Reichweite von bis zu 56 Kilometer im rein elektrischen Betrieb.

Der 3.0 TDI des Audi Q7 e-tron leistet 190 kW (258 PS); die E-Maschine, die in die Achtstufen-tiptronic integriert ist, gibt 94 kW Leistung ab. Die Systemleistung beträgt 275 kW (373 PS), das Systemdrehmoment 700 Nm. Mit dieser Kraft beschleunigt der Audi Q7 e-tron in 6,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 6,1 Sekunden rein elektrisch von 0 auf 60 km/h, erst bei 225 km/h endet der Vortrieb.

Der Q7 PHEV ist der weltweit erste PHEV mit Wärmepumpe, der den Energiebedarf für Heizung und Klimatisierung minimiert – bei gleichbleibendem Kundenkomfort. Über eine App kann der Kunde das Auto zudem vorkonditionieren, also heizen und kühlen.

*Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi Q7 3.0 TDI (200 kW) 5-Sitzer:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 6,1 – 5,7**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 159 – 149**

Audi Q7 3.0 TDI (200 kW) 7-Sitzer:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 6,2 – 5,9**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 163 – 153**

Audi Q7 3.0 TFSI (245 kW) 5-Sitzer:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,1 – 7,7**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 189 – 179**

Audi Q7 3.0 TFSI (245 kW) 7-Sitzer:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,3 – 7,9**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 193 – 183**

Audi TT:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,5 – 4,2**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 174 – 110**

**Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs variieren aufgrund der Räder- beziehungsweise Reifenwahl und hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

 

© Audi / Der neue Audi Q7 – Sportlichkeit, Effizienz, Premiumkomfort

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