Der neue Audi TT Roadster und TTS Roadster – Hightech und Emotion

Mit einem Roadster fing die Erfolgsstory des Audi TT Mitte der 90er Jahre an – das allererste Designmodell des kompakten Sportwagens trug ein leichtes Stoffverdeck. 1999 ging der TT Roadster in Serie, 2007 debütierte sein Nachfolger. Jetzt präsentiert Audi den offenen Zweisitzer in der dritten Generation. Der neue TT Roadster und TTS Roadster überzeugen mit ausgeprägt sportlichem Charakter und wegweisender Technik.

Schon beim Einstieg macht der TT Roadster seinen puristisch-sportlichen Charakter deutlich. Mit dem Öffnen der Türen erwacht das Audi virtual cockpit, das volldigitale Kombiinstrument, zum Leben. Es präsentiert alle Informationen in brillanten, plastischen Grafiken – von der optionalen Navigationskarte bis zum großen, zentralen Drehzahlmesser im TTS Roadster. Auch das Bedienkonzept im MMI ist eine Innovation: Es unterstützt die freie Textsuche und die natürlich­sprachliche Steuerung.

Der neue offene Zweisitzer von Audi ist eine Fahrmaschine – stark, effizient, konsequent. Das Handling ist sportlich – der Roadster lenkt spontan in die Kurve ein, geführt von der sensiblen und direkt übersetzten Progressivlenkung.

Mit dem neu entwickelten permanenten Allradantrieb quattro kommen Fahrspaß und Stabilität zusammen. Dafür sorgt die elektrohydraulische Lamellenkupplung, die die Antriebsmomente je nach Fahrzustand, Fahrbahneigenschaften und Fahrertyp optimal zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt.

Der TT Roadster mit 2.0 TDI-Motor trägt das „ultra“-Label – sein Kraftstoffverbrauch beschränkt sich auf 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Mit der CO2-Emission von nur 114 Gramm pro Kilometer setzt der TT Roadster einen neuen Bestwert im Sportwagen-Segment.

Der 2.0 TFSI-Motor im TTS Roadster überzeugt mit 228 kW (310 PS) Leistung und emotionalem Sound. Der Spurt von 0 auf 100 km/h ist in 4,9 Sekunden erledigt – der neue Audi TTS Roadster ist ein mitreißender Sportwagen.

Auf einen Blick –  Der neue Audi TT Roadster

Konzept, Exterieurdesign, Karosserie und Verdeck

  • Zweisitziger Roadster, Länge 4,18 Meter, Radstand 2,51 Meter, kurze Überhänge, Leergewicht ab 1.320 Kilogramm, Gepäckraumvolumen 280 Liter
  • Athletisch-puristisches Design mit Anklängen an die erste TT-Generation
  • Auf Wunsch LED-Scheinwerfer oder Matrix-LED-Scheinwerfer
  • Karosserie in ASF-Mischbauweise aus Stahl und Aluminium
  • Serienmäßig: Leichtes Akustikverdeck aus Stoff mit elektrischem Antrieb

Interieurdesign, Bedienung und Ausstattung

  • Fließend-leichte Linienführung, neue Palette an Farben und Materialien
  • Konsequente Fahrerfokussierung, neu entwickelte sportliche Sitze
  • Bedienung der Klimatisierung in den Luftdüsen
  • Digitales Audi virtual cockpit, neu konzipierte MMI-Bedienung, leistungsfähige Sprachsteuerung
  • Hochmoderne, flexible Technik-Architektur für das Infotainment
  • Viele Infotainment-Bausteine im Angebot, darunter MMI Navigation plus, Audi connect mit LTE-Modul und Bang & Olufsen Sound System
  • Auf Wunsch hochmoderne Fahrerassistenzsysteme erhältlich

Antrieb

  • Drei Vierzylindermotoren von 135 kW (184 PS) bis 228 kW (310 PS) Leistung
  • 2.0 TDI ultra mit nur 4,3 Liter Verbrauch pro 100 Kilometer (114 g CO2 pro km)
  • 2.0 TFSI im TTS Roadster mit 380 Nm, 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden
  • Sechsgang S tronic für beide Benzin-Motorisierungen verfügbar
  • Permanenter Allradantrieb quattro für TFSI-Motoren erhältlich (Serie beim TTS Roadster), neu entwickelte Lamellenkupplung für ein Höchstmaß an Fahrspaß und Sicherheit

Fahrwerk

  • Aufwendige Radaufhängungen, Vierlenker-Hinterachse
  • Progressivlenkung mit elektromechanischer Servounterstützung Serie
  • Auf Wunsch Fahrdynamiksystem Audi drive select und adaptive Dämpfung
  • Audi magnetic ride (beides Serie beim TTS Roadster)
  • Abschaltbare Stabilisierungskontrolle ESC, radselektive Momentensteuerung
  • Leichtbauräder im Format 17 Zoll (TTS Roadster: 18 Zoll), optional bis 20 Zoll
  • Aluminium-Bremssättel an der Vorderachse beim TTS Roadster

Sportwagen für die Sinne – der neue Audi TT Roadster und der neue TTS Roadster

Ein Sportwagen für die Sinne: Audi bringt die dritte Generation des TT Roadster und den neuen TTS Roadster auf die Straße. Der offene Zweisitzer demonstriert die Technikkompetenz der Marke beim Leichtbau, bei den Motoren, beim permanenten Allradantrieb quattro und beim neuen Audi virtual cockpit.

Das Ergebnis ist pure Emotion – der Spaß am offenen Fahren. Dafür sorgt auch die komfortable Ausstattung des neuen TT Roadster: Über die Audi phone box kann der Fahrer sein Mobiltelefon an das Infotainment-System anbinden, das Gurtband-Mikrofon ermöglicht auch bei offenem Verdeck eine gute Sprachqualität. Die S-Sportsitze im Zweisitzer bieten optimalen Halt und Komfort – bis hin zur optionalen Kopfraumheizung.

Von Grund auf neu: das Audi virtual cockpit und das MMI

In der neuen TT-Generation gibt es ein neues Anzeige- und Bedienkonzept – es ist fahrerfokussiert und vermittelt mit seinem selbsterklärenden Aufbau einen neuartigen „joy of use“. Die augenfälligste Innovation ist das Audi virtual cockpit. Das digitale Kombiinstrument mit seinem 12,3 Zoll großen TFT-Monitor stellt alle Informationen in gestochen scharfen und kontrastreichen 3D-Grafiken dar und lässt sich zwischen verschiedenen Ebenen umschalten.

Auch das MMI-Terminal auf der Konsole des Mitteltunnels folgt der neuen Bedienlogik. Flache Hierarchien ersetzen verzweigte Menübäume, fast alle Eingaben sind in wenigen Schritten erledigt, oft durch eine freie Textsuche und natürlichsprachliche Bedienung. Der Dreh-/Drück-Steller trägt in Kombination mit dem optionalen Connectivity-Paket oder der MMI Navigation plus auf seiner Oberfläche ein Touchpad, das MMI touch. Mit ihm kann der Fahrer Zeichen eingeben, scrollen und zoomen.

Als alternative Bedienelemente stehen das Multifunktionslenkrad in zwei Versionen und eine hochentwickelte Sprachbedienung bereit. Sie versteht auch Formulierungen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch, etwa: „Ich will mit Peter telefonieren“ oder „Wo ist die nächste Tankstelle?“. Bisher war die Formulierung der Befehle vorgegeben.

Athletisch und maskulin: das Exterieurdesign

Der neue TT Roadster misst, ebenso wie der TTS Roadster, 4,18 Meter in der Länge bei 2,51 Meter Radstand, seine Überhänge sind kurz. Er steht athletisch und konzentriert auf der Straße, wie aus einem Guss. Die Audi-Designer haben die zeitlos puristische Linie des Ur-TT bewahrt, viele Elemente jedoch neu interpretiert und das Design so um markante Facetten bereichert. Der Kunde hat elf Außenfarben zur Auswahl, eine davon exklusiv für S line. In der Farbpalette sind sieben Farben neu für den TT, zwei davon komplett neu für die Audi-Palette – das technisch anmutende Nanograu und das emotionale Tangorot. Für den TTS stehen zusätzlich die Kristalleffekt-Farbe Pantherschwarz und Sepangblau zur Wahl. Der TTS Roadster und das S line Exterieurpaket sind durch besonders scharfe Details wie die sportlich-markanten Lufteinlässe oder die aerodynamischen Seitenschweller zu erkennen.

An der Front des neuen Roadsters dominieren die Horizontalen, der Singleframe-Grill ist ähnlich breit und flach wie beim Hochleistungsportwagen Audi R8. Auf Wunsch liefert Audi LED-Scheinwerfer oder die innovative Matrix LED-Technologie, bei der kleine, regelbare Einzel-Leuchtdioden das Fernlicht generieren. Trennstege, die das Tagfahrlicht abstrahlen, gliedern die Scheinwerfer. Das dynamische Blinklicht ist eine weitere Neuerung der Marke.

Im Profil des offenen Zweisitzers erinnern ebenfalls viele Lösungen an die Design-Ikone der ersten Generation. Die breiten Radläufe bilden eigene geometrische Körper, der vordere von ihnen durchbricht die Fuge der Motorhaube, die über der Tür als Tornadolinie zum Heck läuft. Die Tankklappe ist klassisch kreisrund, unter ihr gibt es wie im Motorsport keinen Deckel mehr. Sechs Schrauben zieren den Ring der Tankklappe.

Auch am Heck unterstreichen horizontale Linien die Breite des Autos. Die Stege in den LED-Heckleuchten sind gemeinsam mit dem Tagfahrlicht aktiv. Die dritte Bremsleuchte, ein Streifen an der Kante des Gepäckraumdeckels, verbindet beide Einheiten miteinander. Ab 120 km/h Tempo fährt ein Spoiler aus dem Gepäckraumdeckel aus. Mit geschlossenem Verdeck erzielt der neue TT Roadster einen cw-Wert von 0,30 – das unverwechselbare Design geht mit einer exzellenten Aerodynamik einher.

Neueste Technologie: die Karosserie und das Verdeck

Die Karosserie des neuen Kompaktsportlers bildet eine neue Evolutionsstufe des Audi Space Frame (ASF) auf der Basis des Modularen Querbaukastens (MQB). Ultrahochfeste Komponenten aus formgehärtetem Stahl verstärken den Boden der Fahrgastzelle. In der Zelle sowie bei allen Außenhaut- und Anbauteilen ist Aluminium im Einsatz – in den klassischen Halbzeugen Gussknoten, Strangpressprofil und Blech.

Mit Blick auf die Sicherheit und die Torsionssteifigkeit haben die Audi-Ingenieure die Karosserie des Roadsters im Vergleich zum Coupé ganz bewusst in wichtigen Bereichen verstärkt. Das betrifft die A-Säulen, die Schweller sowie Bereiche unter dem Vorder- und Hinterwagen. Eine solide Wand trennt die Passagierzelle vom Gepäckraum, ihr oberer Bereich birgt die stählernen Überrollbügel. Mit dem 2.0 TFSI-Motor und Handschaltung wiegt der TT Roadster leer (ohne Fahrer) nur 1.320 Kilogramm.

Nur 39 Kilogramm bringt das Stoffverdeck auf die Waage. Beim Öffnen faltet es sich zu einem flachen Paket zusammen, das den 280 Liter fassenden Gepäckraum nicht beschneidet. Der serienmäßige elektrische Antrieb erledigt das Öffnen und Schließen in jeweils zehn Sekunden, auch während der Fahrt bis etwa 50 km/h.

Das Verdeck überspannt den Blechkörper niedrig, es sitzt auch bei hohem Tempo straff. Aufgrund seiner sehr guten Geräuschdämmung durch eine Vlies‑Schicht, trägt es die Bezeichnung Akustikverdeck. Auf Wunsch gibt es ein elektrisches Windschott und eine Kopfraumheizung für die ebenfalls optionalen S-Sportsitze.

Kraftvoll und hocheffizient: die Motoren

Zum Verkaufsstart offeriert Audi für den neuen TT Roadster einen TDI und einen TFSI. Im TTS Roadster kommt ein TFSI-Motor zum Einsatz. Die aufgeladenen Zweiliter-Vierzylinder leisten zwischen 135 kW (184 PS) und 228 kW (310 PS) und sind erheblich effizienter als ihre Vorgängeraggregate. Ein Start-Stopp-System ist Serie, in Kooperation mit dem optionalen Fahrdynamiksystem Audi drive select (Serie beim TTS Roadster) ist ein Soundaktuator an Bord.

Der TT Roadster 2.0 TDI ultra mit Handschaltung und Frontantrieb leistet 135 kW (184 PS) und gibt 380 Nm Drehmoment ab. Wie alle Motoren im neuen TT Roadster hält der Diesel die Limits der Abgasnorm Euro 6 ein. Auf 100 Kilometer verbraucht er im Mittel nur 4,3 Liter Kraftstoff (114 g CO2 pro km) – ein neuer Bestwert im Segment. Der 2.0 TFSI kommt im TT Roadster auf 169 kW (230 PS) und 370 Nm, im TTS Roadster auf 228 kW (310 PS) und 380 Nm. Mit der S tronic beschleunigt das Topmodell in nur 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei verleihen schaltbare Abgasklappen seinem Klang noch mehr Fülle.

Technische Daten des Audi TT Roadster 2.0 TFSI (Stand 09/14)

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Technische Daten des Audi TT Roadster 2.0 TFSI S tronic (Stand 11/14)

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Technische Daten des Audi TT Roadster 2.0 TFSI quattro S tronic (Stand 09/14)

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Technische Daten des Audi TT Roadster 2.0 TDI ultra (Stand 09/14)

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Technische Daten des Audi TTS Roadster 2.0 TFSI quattro (Stand 11/14)

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Technische Daten des Audi TTS Roadster 2.0 TFSI quattro S tronic (Stand 11/14)

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Bei allen Motoren fließen die Kräfte serienmäßig auf ein manuelles Sechsganggetriebe, bei den beiden TFSI optional auf die Sechsgang S tronic. Das Doppelkupplungsgetriebe wechselt die Gänge blitzschnell und ohne spürbare Zugkraftunterbrechung, im manuellen Modus kann es der Fahrer mit Wippen am Lenkrad steuern. Im Modus efficiency von Audi drive select legt die S tronic den Freilauf ein, wenn der Fahrer vom Gas geht. Das System sorgt damit für eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.

Neue Evolutionsstufe: der permanente Allradantrieb quattro

Auch beim permanenten Allradantrieb quattro, der beim neuen Audi TT Roadster 2.0 TFSI optional und beim TTS Roadster serienmäßig an Bord ist, hat Audi einen großen Entwicklungsschritt vollzogen. Seine elektrohydraulische Lamellenkupplung verteilt die Antriebsmomente je nach Fahrzustand, Fahrbahneigenschaften und Fahrertyp optimal zwischen Vorder- und Hinterachse.

Die elektronische Regelung der Kupplung vereint Fahrspaß und Sicherheit auf einem neuen Niveau: Bei sportlicher Fahrweise schickt sie die Kraft verstärkt an die Hinterachse. Auf einer Fahrbahn mit niedrigem Reibwert erlaubt der quattro-Antrieb im Zusammenspiel mit der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC) sichere Drifts.

Zum ersten Mal bei Audi ist das Management der quattro-Kupplung in das optionale System Audi drive select (Serie beim TTS Roadster) integriert, das verschiedene Fahr-Modi bereithält. Das System kontrolliert die Arbeitsweise des Gaspedals und der Lenkunterstützung und bindet zudem mehrere Wunsch-Bausteine ein, darunter die adaptive Dämpfung Audi magnetic ride (Serie beim TTS Roadster).

Dynamisch und hochpräzise: das Fahrwerk

Das aufwendige Fahrwerk und die straffe Abstimmung verleihen dem offenen Zweisitzer ein dynamisches, hochpräzises Handling. Die vordere Radaufhängung besteht in Teilbereichen aus Aluminium. Die elektromechanisch unterstützte Progressivlenkung ist Serie, ihre Zahnstange macht die Übersetzung mit wachsendem Lenkeinschlag direkter. Die Vierlenker-Hinterachse kann die Längs- und Querkräfte voneinander getrennt verarbeiten. Beim TTS Roadster, beim S line Sportpaket und im Zusammenspiel mit Audi magnetic ride ist die Karosserie zehn Millimeter tiefer gelegt.

Ab Werk fährt der Audi TT Roadster auf besonders leichten 17 Zoll-Rädern, die Reifen haben die Dimension 225/50. Beim TTS Roadster und beim S line Sportpaket lautet das Format 18 Zoll und die Reifengröße 245/40. Die Optionspalette reicht bis zum Format 20 Zoll. Je nach Motorisierung haben die belüfteten vorderen Bremsscheiben bis zu 338 Millimeter Durchmesser, beim TTS Roadster werden sie von besonders leichten Aluminium-Bremssätteln angepackt.

Den Glanzpunkt beim sportlichen Handling setzt die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC), die sich ganz oder teilweise abschalten lässt. Bei schneller Kurvenfahrt bremst die radselektive Momentensteuerung, eine ihrer Funktionen, das kurveninnere Vorderrad (beim Frontantrieb) oder beide kurveninneren Räder (beim quattro-Antrieb) minimal an. Durch die Differenz der Vortriebskräfte dreht sich der Roadster ganz leicht in die Kurve ein – das Fahrverhalten wird noch präziser, neutraler und stabiler.

Sportlicher Look: das Interieurdesign

Mit seiner sehnigen Linienführung, der Top-Verarbeitungsqualität und den neuen Farben und Materialien macht das Interieur den Sportwagen-Charakter der neuen TT-Generation erlebbar. Von oben gesehen ähnelt die schlanke Instrumententafel der Tragfläche eines Flugzeugs, die runden Luftdüsen, ein klassisches TT-Feature, erinnern an Triebwerke. Sie beherbergen die Bedienung der Klimaanlage beziehungsweise der optionalen Komfortklimaautomatik.

Die ebenfalls neu entwickelten, tief montierten Sportsitze mit ihren integrierten Kopfstützen wiegen zusammen fünf Kilogramm weniger als die Sitze im Vorgängermodell. Optional (Serie beim TTS Roadster) montiert Audi die S‑Sportsitze mit weiteren umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten, auf Wunsch auch elektrisch einstellbar. Die stark konturierten Wangen der Sitze lassen sich optional pneumatisch einstellen. Der Gepäckraum des offenen Zweisitzers fasst 280 Liter Volumen.

Für den TT Roadster und den TTS Roadster stehen serienmäßig je drei Innenraumfarben zur Wahl, beim Topmodell gibt es farbige Akzentbereiche im Interieur (Option beim TT Roadster). Auf Wunsch bezieht Audi die Sitze mit Alcantara oder Leder. Das S line Sportpaket taucht den Innenraum in Schwarz, die Audi design selection admiralblau stellt eine exklusive Designalternative dar.

Großzügig und attraktiv: die Ausstattung

Der neue Audi TT Roadster fährt in Österreich Anfang April 2015 zu den Händlern, der Grundpreis für den 2.0 TFSI und den 2.0 TDI beträgt 45.320,- Euro. Die Serienausstattung ist großzügig, attraktive Sonderausstattungen komplettieren die Palette. Bei den Fahrerassistenzsystemen reicht das Programm von Audi side assist über den Audi active lane assist (Serie bei den TFSI-Motorisierungen) und die Verkehrszeichenerkennung bis zum Parkassistent mit Umgebungsanzeige.

An der Spitze der Infotainment-Palette steht die MMI Navigation plus mit dem MMI touch. Sie nutzt die zweite Generation des Modularen Infotainmentbaukastens (MIB) mit einem hochleistungsfähigen Tegra 30-Chip vom Audi-Kooperationspartner NVIDIA, der eng mit dem Prozessor im Audi virtual cockpit zusammenarbeitet. Der ergänzende Hardware-Baustein Audi connect bringt die Internet-Dienste der Marke über den superschnellen Standard LTE ins Auto.

Die Audi phone box koppelt das Handy komfortabel an das Infotainment-System an, das Bang & Olufsen Sound System beschallt den Innenraum mit zwölf Lautsprechern, die Blenden der Tieftöner tragen feine LED-Lichtleiter. Das Gurtband-Mikrofon ermöglicht auch bei offenem Verdeck eine gute Sprachqualität.

Puristischer Fahrspaß – der neue Audi TT Roadster im Detail

Ein moderner Klassiker startet neu durch: Audi bringt die dritte Generation des TT Roadster und die zweite Generation des TTS Roadster auf die Straße. Der offene Zweisitzer fasziniert mit seinem puristischen Sportwagencharakter, markantem Design, hoher Dynamik und wegweisender Technik. Ein Highlight ist das Audi virtual cockpit, das digitale Kombiinstrument.

Das Exterieurdesign

Die Erfolgsstory des TT nahm ihren Anfang vor 20 Jahren, als die Entwicklung des ersten Modells begann. Obwohl der Ur-TT als Coupé debütierte, handelte es sich beim ersten Designmodell um einen Roadster. Schon damals bildete der Kreis das zentrale Motiv – die Bögen um die Radläufe, an der Front und am Heck standen in spannungsvollem Kontrast zu der strikt horizontalen Linienführung. Aufgrund dieser zeitlosen Architektur hatten der TT und der TT Roadster bei vielen Automobilfans schnell den Ruf einer modernen Design-Ikone – ein starker Impuls für die weitere Entwicklung der Marke Audi.

Auch der TT Roadster der dritten Generation steht kraftvoll-kompakt auf der Straße – nur wenig größer als der Ur-TT. Er ist 4.177 Millimeter lang, sein Radstand beträgt 2.505 Millimeter, die Überhänge sind kurz. Die Maße für Breite und Höhe lauten 1.832 und 1.355 Millimeter. Im Vergleich zu seinem Vorgänger baut der neue Roadster 21 Millimeter kürzer und 10 Millimeter schmaler, sein Radstand jedoch ist um 37 Millimeter gewachsen. Der TTS Roadster fällt geringfügig länger und etwas niedriger aus.

Wie gut die neue Audi-Designlinie auch bei den Experten ankommt, zeigen zwei Auszeichnungen, die das TT Coupé kurz nach seinem Debüt erhalten hat. Beim „Automotive Brand Contest“, den der renommierte Rat für Formgebung initiiert hat, wurde der 2+2-Sitzer zur „Innovation of the Year“ gekürt. Wenig später holte der kompakte Sportwagen beim „German Design Award“, hinter dem ebenfalls der Rat für Formgebung steht, den Sieg in der Kategorie „Transportation and Public Design“.

Klassisch: Motive vom Ur-TT Roadster

Die Audi-Designer haben viele Ideen vom ersten TT Roadster aufgegriffen und weiterentwickelt. An den Flanken sind dies die muskulös gewölbten Schultern, die Lichtkante an den plastisch herausgearbeiteten Seitenschwellern und die wie aufgesetzt wirkenden Radläufe. Der vordere von ihnen schneidet die Motorhaubenkante, die über der Tür als Schulterlinie weiterläuft. Am Heck zitieren die organisch ins Design integrierten Leuchten und die zusammengerückten Endrohre der Abgasanlage den Ur-TT.

Über dem rechten Hinterrad sitzt die kreisrunde Tankklappe, ein weiteres klassisches TT-Feature. Zum Öffnen drückt der Fahrer auf den geprägten Schriftzug, danach führt er die Zapfpistole direkt in den Stutzen ein – wie im Motorsport gibt es keinen Deckel mehr abzuschrauben.

Neue Facetten: die Front

Aus der Fusion der typischen TT-Elemente mit der neuen, dynamischen Linie entsteht ein progressiver Designcharakter. Die Front vermittelt mit ihrer betont horizontalen Gestaltung athletische Energie. Die kleinen Dreiecke, die zwischen dem Singleframe-Grill und den Scheinwerfern stehen, bilden attraktive Facetten. Der breite, niedrige Grill und die Ringe auf der vorderen Haube erinnern an den Hochleistungssportwagen Audi R8. Vertikale, leicht geneigt stehende Streben gliedern die Lufteinlässe, eine flache Öffnung unter dem Singleframe verbindet sie miteinander.

Serienmäßig fährt der neue TT Roadster mit Xenon plus-Scheinwerfern vom Band, optional mit LED-Scheinwerfern oder Matrix LED-Scheinwerfern. Bei letzteren erzeugen zwölf kleine, einzeln regelbare Leuchtdioden pro Scheinwerfer das Fernlicht. Analysiert wird die Verkehrssituation über eine Kamera am Innenspiegel. Auf Basis dieser Informationen schaltet das Steuergerät die Dioden je nach Situation einzeln zu und ab oder dimmt sie in je 64 Stufen.Das neue Scheinwerfersystem kann auf diese Weise mehrere Millionen Lichtverteilungen realisieren – in jedem Fall verhindert es das Blenden anderer Verkehrsteilnehmer und leuchtet dabei die Straße immer hell aus.

Im Zusammenspiel mit der MMI Navigation plus bieten die Matrix LED-Scheinwerfer eine weitere Highend-Funktion: Das prädiktive Kurvenlicht auf Basis der Streckendaten wird schon vor dem Lenkeinschlag aktiv.

400 Millisekunden Taktzeit: das dynamische Blinklicht

Bei den Optionsscheinwerfern strahlen drei gitterförmig angeordnete Stege das Tagfahrlicht ab, Leuchtdioden illuminieren sie durch eine Dickwandoptik. Das dynamische Blinklicht trägt als eine weitere Innovation von Audi zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Es läuft im Takt von 400 Millisekunden in die Richtung, die der Fahrer ansteuert, und liefert dadurch anderen Verkehrsteilnehmern eine zusätzliche Richtungsinformation. Im Zusammenspiel mit den LED-Scheinwerfern ist es in den Heckleuchten im Einsatz, mit den Matrix LED-Einheiten auch an der Front.

Auch am Heck unterstreichen horizontale Linien die Breite des offenen Sportwagens. Die Stege in den serienmäßigen LED-Leuchten, die das Motiv der Frontscheinwerfer aufgreifen, sind permanent beleuchtet. Bei einer starken Bremsung blinkt das adaptive Bremslicht mit hoher Frequenz. Die dritte Bremsleuchte verbindet beide Einheiten als Streifen an der Kante des Gepäckraumdeckels. Ein Diffusor schließt die Endrohre der Abgasanlage ein. Ab 120 km/h Geschwindigkeit fährt ein Spoiler elektrisch aus dem Gepäckraumdeckel aus, um Abtrieb auf der Hinterachse zu erzeugen.

Noch schärfer: das S line Exterieurpaket

Auf Wunsch gibt Audi dem neuen TT Roadster das S line Exterieurpaket mit, es setzt an Front, Flanken und Heck zusätzliche scharfe Akzente wie die sportlich-markanten Lufteinlässe oder die aerodynamischen Seitenschweller. Noch markanter ist die Linienführung des TTS Roadster – am augenfälligsten bei den verchromten Gehäusen der Außenspiegel und beim breiten Diffusor, der die vier Endrohre der Abgasanlage einschließt.

Der Lackfächer präsentiert sich bunter als bisher. Die Unilackierungen heißen Brillantschwarz, Ibisweiß und Vegasgelb, die Metalliclackierungen Florettsilber, Gletscherweiß, Monsungrau, Mythosschwarz, Nanograu (neu bei Audi), Scubablau und Tangorot (neu bei Audi).

Im S line Sportpaket und beim TTS Roadster gibt es die Perleffektlackierung Daytonagrau. Der Ton Sepangblau und die Kristalleffektlackierung Panther-schwarz sind für den TTS Roadster reserviert.

Das Verdeck

Beim Verdeck der neuen TT Roadster-Generation handelt es sich um ein automatisches Akustikverdeck. Es spannt sich niedrig-geduckt über die Karosserie und wirkt fließend homogen, das Seitenfenster ist kurz. Sollte seine Spannung nachlassen, wird es von den beiden Elektromotoren, die zum Öffnen und Schließen dienen, wieder straff gezogen. Drei Farben – schwarz, grau und beige – stehen zur Wahl, die Innenfarbe ist schwarz.

Wie alle offenen Autos von Audi hat auch der TT Roadster ein Stoffverdeck. Es fügt sich harmonischer in die Designlinie ein als ein Stahldach und ist zudem viel leichter. Mit seinen Unterbau-Teilen aus Magnesium, Aluminium, Stahl und Kunststoff wiegt das Softtop nur 39 Kilogramm, drei Kilogramm weniger als beim Vorgängermodell. Davon profitieren das Gesamtgewicht und der Schwerpunkt des offenen Zweisitzers.

Platzsparend: die Z-Faltung

Beim Öffnen faltet sich das Verdeck Z-förmig zu einem flachen Paket zusammen. In der Aluminiumwanne, in der es liegt, beeinträchtigt es den 280 Liter fassenden Gepäckraum nicht. Der serienmäßige elektrische Antrieb erledigt das Öffnen und Schließen in zehn Sekunden, auch während der Fahrt bis etwa 50 km/h, Grafiken im Audi virtual cockpit illustrieren den Vorgang. Im Stand kann der Fahrer den TT Roadster auch mit dem Funkschlüssel öffnen und schließen, wenn er nicht weiter als vier Meter vom Auto entfernt steht.

Die thermische und akustische Isolierung des TT Roadster ist exzellent – hier spielt die Vlies-Schicht über dem Innenhimmel eine wichtige Rolle, unterm Strich ist der fünflagige Aufbau 15 Millimeter dick (plus Himmel). Der Geräuschpegel im Innenraum ist gegenüber dem Vorgängermodell gesunken – ein Fortschritt, der vor allem im Frequenzbereich des Fahrtwinds zu hören ist. Optional gibt es ein elektrisch ausfahrbares Windschott sowie eine Kopfraumheizung für die S‑Sportsitze.

Die Karosserie und das Leichtbaukonzept

Die Karosserie der neuen TT Roadster und TTS Roadster präsentiert den jüngsten Stand der ASF-Technologie (Audi Space Frame) in einer neuen Mischbauweise aus Stahl und Aluminium. Damit folgt sie dem klassischen Audi‑Motto „Das richtige Material am richtigen Ort für die optimale Funktion”.

Der Unterbau nutzt viele Komponenten aus dem Modularen Querbaukasten des Volkswagen-Konzerns, vor allem einen starken Verbund warmumgeformter Bleche im Boden und für die hinteren Längsträger. Mit ihrer extremen Festigkeit erlauben sie es, bei den Aufbauteilen die Querschnitte und damit das Gewicht zu verringern, was den Schwerpunkt des ganzen Autos absenkt.

Im Aufbau der Karosserie bestehen große Komponenten wie die A- und B‑Säulen und die Schweller aus Aluminium in den typischen Audi-Halbzeugen Gussknoten und Strangpressprofile. Die Außenhaut und alle Anbauteile sind komplett aus Aluminiumblech gepresst. Unterm Strich machen Aluminium und warmumgeformter Stahl in der Rohkarosserie 42 Prozent des Gewichts aus.

Maximale Sicherheit: gezielte Versteifungen

Gegenüber dem Coupé ist die Fahrgastzelle des Roadsters gezielt versteift. Die Seitenschweller, die per Innenhochdruck-Umformung entstehen, besitzen eine Innenverrippung aus Stahl. Die A-Säulen schließen stählerne Säulen ein, die ihrerseits massive Stahlrohre bergen. V‑förmige Streben versteifen die Zonen unter dem Motor- und Gepäckraum und binden die Achsträger an. Eine massive, aus zwei Kastenprofilen aufgebaute Wand trennt den Innenraum vom Gepäckraum, ihr oberer Bereich integriert die stählernen Überrollbügel. In die Rückwand ist eine Durchlade eingelassen.

Die Crashsicherheit liegt über dem Niveau des Vorgängermodells. Gezielte strukturelle Maßnahmen ermöglichen das Beibehalten des guten Schwingungskomforts des Vorgängers. Der cw-Wert von 0,30 ist hervorragend – Audi hat das charakteristische Design mit einer Aerodynamik vereint, die auch das Vorgängermodell übertrifft. Zu ihren Highlights zählen die Frontkapsel, der Aero-Unterboden und der Heckspoiler. Die vertikalen Stege in den Lufteinlässen leiten die Strömung gezielt an die Flanken, beim 2.0 TFSI Handschalter mit Frontantrieb ist der untere Bereich des Singleframes fest verschlossen.

In der Basisversion mit dem 2.0 TFSI-Motor wiegt der TT Roadster leer (ohne Fahrer) nur 1.320 Kilogramm – weniger als jeder Wettbewerber. Der TTS Roadster der dritten Generation ist beispielsweise 25 Kilogramm leichter als sein Vorgänger.

Neben der Karosserie tragen alle Technikbereiche zur Gewichtsreduktion bei. Im Bordnetz etwa ging das Gewicht um 2,6 Kilogramm zurück, unter anderem durch eine Batterie-Hauptleitung aus Aluminium. Die Fensterheber aus Aluminium bringen ein Kilogramm, die neuen Sportsitze zusammen fünf Kilogramm Ersparnis. Eine leichte Verkleidung der Türtafeln steuert ein halbes Kilogramm bei. Im Fahrwerk reduzieren die 17-Zoll-Serienräder genau jene ungefederten Massen, die beim Fahren besonders zählen, beim TTS Roadster sparen die Aluminium-Bremssättel der Vorderachse fünf Kilogramm ein.

Die Motoren

Die neuen Audi TT Roadster und TTS Roadster starten mit zwei TFSI und einem TDI clean diesel in den Verkauf. Den Vorgaben des Modularen Querbaukastens gemäß, sind die Motoren einheitlich mit der Einlassseite nach vorn und um zwölf Grad nach hinten geneigt eingebaut. Dadurch konnten die Entwickler die Vorderradaufhängung weit nach vorn legen, wovon das Crashverhalten und das Design profitieren.

Alle drei Aggregate sind neu entwickelte Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung und Direkteinspritzung. Sie leisten bis zu 14 Prozent mehr als die Motoren im Vorgängermodell. Beim TTS Roadster wurde der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 15 Prozent reduziert. Die Abgaseinstufung lautet durchgängig Euro 6.

Der TDI clean diesel-Motor und die TFSI-Motoren nutzen ähnliche Effizienzbausteine. Im Vordergrund stehen das Start-Stopp-System, ein Rekuperationssystem, die reibungsmindernden Maßnahmen und das innovative Thermomanagement – es regelt die Kühlkreisläufe von Zylinderkopf und Kurbelgehäuse je nach Bedarf hochpräzise. Eine weitere Parallele bei allen drei Motoren ist der Soundaktuator, der zusammen mit Audi drive select an Bord kommt. Wenn das Fahrdynamiksystem (Serie beim TTS Roadster, Option beim TT Roadster) im Modus dynamic arbeitet, wird der Motorsound noch sportlicher.

7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h: der TT Roadster 2.0 TDI ultra

Mit 135 kW (184 PS) und 380 Nm Drehmoment im Bereich von 1.750 bis 3.250 Umdrehungen pro Minute bringt der TDI clean diesel den neuen TT Roadster in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und macht ihn 237 km/h schnell. Im NEFZ-Zyklus verbraucht er jedoch nur 4,3 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer – das bedeutet eine CO2-Emission von 114 Gramm pro Kilometer und einen neuen Bestwert in der Sportwagen-Welt. Als besonders effizientes Audi-Modell trägt der TT Roadster 2.0 TDI das „ultra“-Label. Schon beim Vorgängermodell hat Audi auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet.

Der Vierzylinder-Diesel, der seine 1.968 cm3 Hubraum aus einer Bohrung von 81,0 Millimeter und einem Hub von 95,5 Millimeter schöpft, ist ein Hightech-Motor. In seinem Kurbelgehäuse rotieren zwei Ausgleichswellen, die Einlassnockenwelle im separaten Ventiltriebsmodul lässt sich bis zu 50 Grad Kurbelwinkel verstellen. Die Common-Rail-Einspritzanlage baut maximal 2.000 bar Druck auf. Die verstellbaren Leitschaufeln des Turboladers und der kompakte Ladeluftkühler im Saugrohr verbessern das Ansprechverhalten. Das motornahe Abgasnachbehandlungssystem kommt nach dem Kaltstart schnell auf Betriebstemperatur.

Schlank und kraftvoll: der 2.0 TFSI

Der 2.0 TFSI, der nur wenig mehr als 140 Kilogramm wiegt, steht in zwei Versionen zur Wahl – mit 169 kW (230 PS) im neuen TT Roadster und mit 228 kW (310 PS) im neuen TTS Roadster. Im Vergleich zum Vorgängermotor, den eine internationale Journalisten-Jury fünf Mal in Folge in seiner Kategorie zur „Engine of the Year“ gewählt hat, hat der Zweiliter zahlreiche Verbesserungen erfahren. Gleich geblieben ist fast nur der Hubraum von 1.984 cm3 (Bohrung x Hub 82,5 x 92,8 Millimeter).

Bei beiden Varianten ergänzt eine zusätzliche Saugrohreinspritzung die Direkteinspritzung FSI im Teillastbereich, sie senkt die Emissionen. Das Audi valvelift system variiert den Hub der Auslassventile und verbessert so den Gaswechsel. Ein kompaktes Drehschiebermodul für das Thermomanagement und der in den Zylinderkopf integrierte Abgaskrümmer tragen stark zur Effizienz bei. Das elektrische Überdruckventil des Turboladers arbeitet extrem schnell und präzise.

Nur 140 Gramm CO2 pro Kilometer: der TT Roadster 2.0 TFSI

Im neuen TT Roadster stemmt der 2.0 TFSI 370 Nm Drehmoment im weiten Bereich von 1.600 bis 4.300 Touren. Er beschleunigt den kompakten Sportwagen mit Frontantrieb und Handschaltung in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter auf elektronisch begrenzte 250 km/h. Der NEFZ-Verbrauch beträgt nur 6,0 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, eine CO2-Emission von 140 Gramm pro Kilometer. Mit der Sechsgang S tronic und dem permanenten Allradantrieb quattro lauten die Eckdaten 5,6 Sekunden für den Standardsprint, ebenfalls 250 km/h Spitze und 6,7 Liter Verbrauch pro 100 Kilometer (154 g CO2 pro km).

Starker Sportwagen: der TTS Roadster

Das Topmodell der Baureihe, der neue Audi TTS Roadster, stößt in den Bereich der starken Sportwagen vor – hier stemmt der 2.0 TFSI von 1.800 bis 5.700 Touren 380 Nm Drehmoment. Mit der optionalen S tronic dauert der Sprint von 0 auf 100 km/h nur 4,9 Sekunden, der elektronisch abgeregelte Topspeed von 250 km/h ist rasch erreicht. Auf 100 Kilometer verbraucht der neue TTS Roadster im NEFZ-Zyklus jedoch nur 6,9 Liter Kraftstoff, ein CO2-Ausstoß von 159 Gramm pro Kilometer.

In wichtigen Bereichen präsentiert sich der Hochleistungs-Vierzylinder modifiziert – bei den Kolben und Pleueln, bei den Hauptlagerstühlen und dem Hauptlagerdeckel im Kurbelgehäuse, bei der Legierung des Zylinderkopfs und bei den Ventilen. Der große Turbolader kann mit 1,2 bar maximalem Ladedruck pro Stunde bis zu 1.000 Kilogramm Luft verdichten, ein Hochleistungs-Ladeluftkühler senkt ihre Temperatur stark ab.

Der starke 2.0 TFSI im TTS Roadster hängt eng am Gas und dreht bis 6.800 Touren. Im Modus dynamic von Audi drive select spricht er noch direkter an, kurze Zwischengasstöße untermalen die Gangwechsel der optionalen S tronic. Bei höherer Last und Drehzahl öffnen zwei Soundklappen in der Abgasanlage, der ohnehin sonore Klang wird noch voller.

Die Getriebe

Serienmäßig fährt der offene Zweisitzer in allen Motorisierungen mit einem manuellen Sechsganggetriebe vom Band. Es hat ein leichtes Gehäuse aus Magnesium und lässt sich auf kurzen Wegen leicht und präzise schalten. Optional montiert Audi bei den beiden TFSI die Sechsgang S tronic, die ebenfalls durch einen hohen Wirkungsgrad besticht. Wie beim Schaltgetriebe sind ihre unteren Gänge sportlich kurz übersetzt, der letzte Gang ist drehzahl- und verbrauchssenkend lang ausgelegt.

Die Sechsgang S tronic wechselt die Gänge komfortabel und ohne wahrnehmbare Unterbrechung der Zugkraft binnen Hundertstelsekunden. Im manuellen Modus läuft die Steuerung über den Wählhebel oder die Wippen am Lenkrad. Im automatischen Modus priorisiert die Wählstellung D niedrigere Drehzahlen für geringeren Verbrauch, im Kennfeld der Stellung S ist die Schaltstrategie sportlicher und das Drehzahlniveau höher.

Attraktive Features: Freilauf und Launch Control

Zu den Stärken der Sechsgang S tronic gehört neben dem ultrakompakten Packaging auch der kraftstoffsparende Freilauf. Er wird aktiv, wenn das System Audi drive select (Option beim TT, Serie beim TTS) im Modus efficiency arbeitet und der Fahrer vom Gas geht. Bei allen TFSI-Motorisierungen ermöglicht das Startprogramm Launch Control die volle Beschleunigung mit geregeltem Reifenschlupf aus dem Stand heraus.

Wie alle Doppelkupplungsgetriebe besteht die Sechsgang S tronic aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben, die von zwei radial angeordneten Lamellenkupplungen bedient werden. Beide Teilgetriebe sind permanent aktiv, aber nur eines von ihnen ist mit dem Motor verbunden. Der direkte Schaltvorgang erfolgt durch den Wechsel der Kupplungen. Jedem Gang ist eine konventionelle Schalteinheit zugeordnet, deshalb kann der Fahrer beispielsweise auch direkt vom sechsten in den vierten Gang wechseln.

Der permanente Allradantrieb quattro

Der permanente Allradantrieb quattro bildet für die neuen TT Roadster und TTS Roadster ein starkes Alleinstellungsmerkmal im Segment. Die quattro-Technologie für quer eingebaute Motoren ist in weiten Bereichen neu entwickelt – für noch mehr Dynamik, noch mehr Fahrsicherheit und noch mehr Fahrspaß.

Das Herzstück des quattro-Antriebs, die elektrohydraulisch betätigte und elektronisch geregelte Lamellenkupplung, kommt ohne den Druckspeicher des Vorgängerbauteils aus, was sie 1,4 Kilogramm leichter macht. Zugunsten der Achslastverteilung sitzt die Kupplung am Ende der Kardanwelle vor dem Hinterachsdifferenzial. Bei Bedarf drückt eine elektrisch angetriebene Axialkolbenpumpe die Lamellenpakete im Inneren der Kupplung mit maximal 38 bar zusammen. Je höher der Öldruck, desto mehr Motormoment gelangt stufenlos von der vorderen auf die hintere Achse.

Um den raschen Druckaufbau zu gewährleisten, wälzt die Pumpe im regulären Fahrbetrieb permanent ein gewisses Ölvolumen um. Wenn diese Vorförderung jedoch nicht gebraucht wird, wird sie stillgelegt – etwa in der Stellung efficiency von Audi drive select. Die temporäre Abschaltung senkt die CO2-Emission um etwa 1,5 Gramm pro Kilometer. Sie endet sofort, wenn das Gripniveau auf der Straße sinkt oder der Fahrer eine sportlichere Gangart wählt.

An der Fahrdynamik orientiert: das Management des quattro-Antriebs

Das elektronische Management der Lamellenkupplung ist exakt auf den neuen Kompaktsportwagen zugeschnitten. Es arbeitet mit der radselektiven Momentensteuerung, einer Funktion der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC), zusammen und ist zudem mit dem Fahrdynamiksystem Audi drive select (Serie beim TTS Roadster, Option beim TT Roadster) vernetzt. Die Regelung orientiert sich stark an fahrdynamischen Parametern wie dem Lenkwinkel.

Wenn Audi drive select auf dynamic und die ESC auf Sport eingestellt sind, offenbart der quattro-Antrieb sein volles dynamisches Potenzial. Jetzt leitet die Kupplung die Antriebsmomente schon beim Einlenken teilweise von der vorderen an die hintere Achse um. Sobald der Fahrer Gas gibt, drücken die Kräfte den Roadster in die Kurve hinein – spontan, ohne Anfangsuntersteuern.

Unter Last sind auf einer Fahrbahn mit niedrigem Reibwert kontrollierte, sichere Drifts möglich, am Ende der Kurve zieht die Vorderachse das Auto wieder gerade. Auf trockener Strecke gelangen bis zu 50 Prozent der Kräfte an die Hinterachse, wenn die Vorderachse extrem wenig Grip hat, sogar bis zu 100 Prozent.

Das Fahrwerk

Das System Audi drive select select, das beim neuen TT Roadster Option und beim TTS Roadster Serie ist, dient als Mastermind der Fahrdynamik. Der Fahrer wählt per Tastendruck zwischen den Modi comfort, auto, dynamic und efficiency sowie dem Modus individual. Audi drive select beeinflusst die Arbeitsweise des Gaspedals und der Servolenkung und bindet mehrere Zusatzbausteine ein – die S tronic und den quattro-Antrieb, die Geschwindigkeitsregelanlage, die Komfortklimaautomatik, die LED- und die Matrix LED-Scheinwerfer.

Eine weitere Komponente, die der Regelung durch Audi drive select unterliegt, ist die adaptive Dämpfung Audi magnetic ride (Serie beim TTS Roadster, Option beim TT Roadster). Sie nutzt ein spezielles Kohlenwasserstofföl mit mikroskopisch kleinen Magnetpartikeln, um die Dämpfung in drei Stufen zu variieren. Im Modus dynamic bindet sie das Auto eng an die Straße an. Die Räder werden bei Kurvenfahrt gezielt abgestützt, Wankbewegungen werden weitgehend unterdrückt – die Lenkansprache und das Handling werden noch spontaner. Beim Bremsen wirkt Audi magnetic ride dem Eintauchen der Karosserie entgegen.

Sportliche Verzahnung: die Progressivlenkung

Das technologische Know-how, das hinter den neuen Audi TT Roadster und TTS Roadster steht, schließt auch das Fahrwerk ein. Große Komponenten der Vorderachse bestehen aus Aluminium. Bei der serienmäßigen Progressivlenkung ist die Zahnstange so verzahnt, dass sich die Übersetzung mit dem Lenkwinkel ändert – etwas indirekter um die Mittellage, sehr direkt bei starkem Einschlag.

Die elektromechanisch erzeugte Servounterstützung der Lenkung harmoniert perfekt mit dieser sportlichen Charakteristik, sie geht mit wachsender Geschwindigkeit zurück. Die Progressivlenkung arbeitet mit drei Assistenzsystemen zusammen – der serienmäßigen Pausenempfehlung und den Optionen Audi active lane assist und Parkassistent.

An der Hinterradaufhängung des offenen Zweisitzers sind pro Rad drei stählerne Querlenker und ein Längslenker im Einsatz, um die Quer- und Längskräfte separat aufzunehmen. Ihre voneinander getrennten Federn und Dämpfer sprechen hochpräzise an. Beim TTS Roadster, beim S line Sportpaket und bei Audi magnetic ride ist die Karosserie zehn Millimeter tiefer gelegt.

Nur 8,7 Kilogramm Gewicht: die Räder

Im Räderprogramm finden sich zwölf Varianten. Der TT Roadster rollt serienmäßig auf 17-Zoll-Leichtbaurädern, die nur je 8,7 Kilogramm wiegen, ihre Reifen haben die Dimension 225/50. Auf Wunsch liefern Audi und die quattro GmbH Räder mit 18, 19 und 20 Zoll Durchmesser in vielen Designs. Die 19-Zoll-Schmiederäder sind mit je 10,3 Kilogramm Gewicht ebenfalls sehr leicht. Beim TTS Roadster und beim S line Sportpaket lautet das Format 18 Zoll mit Reifen der Serie 245/40.

Bei allen Reifen ist die Performance im Vergleich zum Vorgängermodell gewachsen, der Rollwiderstand jedoch signifikant gesunken. Eine Reifendruck-Kontrollanzeige und ein Reparatur-Set sind Serie.

Die großen Räder gewähren Raum für starke Bremsen. Die vorderen Scheiben sind innenbelüftet und haben je nach Motorisierung 312 beziehungsweise 338 Millimeter Durchmesser. Der TTS Roadster hat an der Vorderachse neu entwickelte Aluminium-Festsättel, die zusammen fünf Kilogramm weniger wiegen als die Bauteile im Vorgängermodell. Die Sättel sind schwarz (optional rot) lackiert und tragen TTS-Schriftzüge. Die elektromechanische Parkbremse, eine weitere Neuerung, wirkt bei allen Modellvarianten auf die Hinterräder.

Exaktes Handling für den sportlichen Alltag: die ESC

Ebenfalls neu entwickelt, rundet die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC die Handling-Eigenschaften perfekt ab. Bei schneller Kurvenfahrt bremst die radselektive Momentensteuerung, eine Software-Funktion des ESC, das kurveninnere Vorderrad (beim Frontantrieb) oder beide kurveninneren Räder (beim quattro-Antrieb) minimal an. Beide Räder der Achse können dadurch mehr Seitenkraft übertragen. Durch die Differenz der Vortriebskräfte dreht sich der Roadster ganz leicht in die Kurve ein – das Fahrverhalten wird noch präziser, neutraler, sportlicher und stabiler.

Die ESC gewährt dem Fahrer die Wahl: Im Modus Sport bleibt das System aktiv, verstärkt den Fahrspaß. Im Zusammenspiel mit dem quattro-Antrieb unterstützt es spontanes Einlenken und kontrollierte Drifts durch aktives Anstellen und leichte Bremseingriffe im Übersteuern. Drückt der Fahrer die Taste länger als drei Sekunden, schaltet die ESC komplett ab und ermöglicht so puristisches Fahrverhalten.

Der Innenraum

Wie ein auf Maß geschnittener sportlicher Anzug umgibt der zweisitzige Innen-raum den Fahrer des neuen TT Roadster und des neuen TTS Roadster. Mit seiner hohen Bordkante wirkt er vor allem bei geschlossenem Verdeck intim und beschützend, aber nie beengend.

Die neu entwickelten Sportsitze mit den integrierten Kopfstützen sind noch tiefer montiert als beim Vorgängermodell und unterbieten diese im Gewicht um fünf Kilogramm. Sie lassen sich mit elektrisch einstellbaren Lendenwirbelstützen (Serie beim TTS Roadster), einer Sitzheizung und einer Mittelarmlehne ergänzen. Auf Wunsch (Serie beim TTS Roadster) liefert Audi die schlanken S‑Sportsitze mit stark konturierten Wangen, bei denen sich auch die Sitztiefe einstellen lässt. Für die S-Sportsitze gibt es zudem optional eine elektrische Bedienmimik, ergänzt um eine pneumatische Einstellung der Lehnenwangen.

Modern, smart, clean: das Interieurdesign

Im Design des Innenraums wird der puristische, moderne Sportwagen-Charakter der neuen TT Roadster und TTS Roadster erlebbar. Betonte Horizontalen vermitteln den Eindruck von großzügiger Breite. Die einzelnen Volumina sind klar gegliedert, ihre Oberflächen gespannt und clean, die Linienführung wirkt leicht, fast schwebend. Als straff gespannte Bögen korrespondieren die Armlehnen in den Türverkleidungen mit der Konsole des Mitteltunnels, die im klassischen TT‑Stil die Unterschenkel abstützt.

Die Instrumententafel ähnelt von oben gesehen der Tragfläche eines Flugzeugs, ihre mittlere Zone neigt sich zum Fahrer hin. Die runden Luftausströmer, ein weiteres TT-Charakteristikum, erinnern an Triebwerke. Sie bergen die komplette Klimatisierungsbedienung – die Regler für Sitzheizung, Temperatur, Umluft, Verteilung und Stärke des Luftstroms liegen in ihren Achsen. Bei der optionalen Komfortklimaautomatik zeigen kleine Displays die gewählte Einstellung an. Die hochpräzise gefertigten Luftdüsen illustrieren den hohen Anspruch, den Audi an die Funktion, das Design und die Verarbeitung des ganzen Interieurs stellt.

Im Mittelpunkt: der Fahrer

Durch den Verzicht auf die traditionelle Klimabedieneinheit gewannen die Audi‑Designer die Freiheit, die Instrumententafel in einer schlanken, eleganten Architektur zu realisieren. Den gleichen Effekt hatte die Entscheidung für das Audi virtual cockpit, das die Funktion des zentralen MMI-Monitors übernimmt. Das Interieur des neuen Audi TT* ist voll und ganz auf den Fahrer fokussiert, alle Bedienelemente sind um ihn herum angeordnet.

Die Dreispeichen-Sportlenkräder sind ebenfalls neu gezeichnet. Ihr Kranz ist unten abgeflacht, die breiten, offenen Speichen sind in Aluminiumoptik gehalten. Beim TTS ziert die charakteristische Doppelnaht den Kranz. Unterschiede gelten auch für die Multifunktionstasten – serienmäßig sind es vier, in der plus-Version (Serie beim TTS Roadster) 14 Tasten und Walzen.

 Neue Farben und Materialien: Color & Trim

Auch für den Innenraum haben die Audi-Designer eine neue Farbpalette kreiert. Für den TT Roadster stehen die drei Töne Schwarz, Felsgrau und Palominobraun zur Wahl. Beim S line Sportpaket und TTS Roadster gibt es die Farben Schwarz oder Rotorgrau mit Kontrastnähten, exklusiv für den TTS Roadster ist Expressrot im Angebot. Die Oberfläche der Instrumententafel hat im Topmodell eine innovative Lasertextur – ihre wabenförmige, leicht erhabene Struktur wirkt technisch und sportlich zugleich.

Bei den Dekorblenden auf der Konsole des Mitteltunnels und am Türzuziehgriff können die Kunden zwischen dem serienmäßigen Feinlack Metallicgrau und Aluminium (Serie beim TTS Roadster und beim S line Sportpaket) in mehreren Varianten wählen. Auf Wunsch lassen sich in weiteren Bereichen des Interieurs individuell wählbare Farbakzente setzen – an den Spangen der S-Sportsitze, an den Flanken der Mittelkonsole und an den inneren Ringen der Luftdüsen (Serie beim TTS Roadster).

Fein abgestimmt: die Audi design selection admiralblau

Liebhaber des Besonderen finden viele weitere Möglichkeiten zur Individualisierung vor. Für die Sitze gibt es Bezüge in Alcantara/Leder (Serie beim TTS Roadster) und in Leder Feinnappa mit einem speziellen Aufheizschutz bei Sonneneinstrahlung, dazu kommen zwei Lederpakete. Die S-Sportsitze tragen edle Feinnappa-Bezüge, die Mittelbahnen sind im Rautenmuster abgesteppt. Die Audi design selection admiralblau kombiniert abgestimmte Lederfarben, wechselnd kontrastierende Nähte, Dekoreinlagen aus dunklem Aluminium, farbige Interieurelemente und spezielle Gewebefußmatten miteinander.

Als weitere Alternative steht das S line Sportpaket bereit, das den Innenraum ganz in Schwarz taucht – oder neuerdings auch mit rotorgrauen Umfängen. Seine Design-Highlights sind die Stoff-Leder-Bezüge mit S-Prägung, die erweiterte Aluminiumoptik mit Pedalen und Fußstütze in Edelstahl, die Aluminium-Einstiegsleisten mit S line Schriftzug und das speziell designte Lenkrad.

Das Audi virtual cockpit und das MMI

In den neuen Audi TT Roadster und TTS Roadster setzt das volldigitale Audi virtual cockpit neue Maßstäbe. Sein TFT-Display mit 12,3 Zoll Diagonale hat eine Auflösung von 1.440 x 540 Pixel, es ist gestochen scharf, brillant und kontrastreich. Im Hintergrund arbeitet ein Tegra 30-Chip des Kooperationspartners NVIDIA.

Eine besondere Herausforderung für das Audi virtual cockpit bildet die Fahrt mit offenem Verdeck. Hier überzeugt das digitale Kombiinstrument im neuen TT Roadster mit einer Lichtleistung von 800 Candela – doppelt so viel, wie bislang im Automobilbereich üblich. Eine weitere Herausforderung bildeten die Spiegelungen. Hierfür haben die Audi-Ingenieure das Audi virtual cockpit mit seiner Oberkante in Richtung Fahrer geneigt.

Mit der „View“-Taste am Multifunktionslenkrad kann der Fahrer zwischen zwei Oberflächen wechseln. Im „Infotainment“-Modus dominiert ein zentrales Fenster die Ansicht – es bietet der Navigationskarte oder den Listen aus den Bereichen Telefon, Radio und Audio eine große Bühne. Der Drehzahlmesser und der Tachometer sind links und rechts als kleine Rundinstrumente zu sehen. In der klassischen Ansicht ist das Mittelfenster kleiner, die Instrumente sind etwa so groß wie Analoganzeigen. Beim TTS Roadster steht ein sportlicher Modus im Fokus, in dem ein zentraler Drehzahlmesser das Bild dominiert.

Das Audi virtual cockpit stellt alle Informationen attraktiv und vielseitig dar – von den Navigationspfeilen über die dynamischen Animationen bis zu den Grafiken der Assistenzsysteme. Detaileffekte runden den State-of-the-art-Look ab, die virtuellen Rundinstrumente beispielsweise werden pro Sekunde 60 mal gerechnet, damit die Nadeln auch bei voller Beschleunigung absolut flüssig laufen. Je nach Grundmenü ändert das Display sein Farbdesign.

Bereits bei seiner Premiere im TT hat das Audi virtual cockpit die Experten überzeugt: Die Jury der „Automotive Interiors Expo Awards 2014“ wählte es auf den ersten Platz in der Kategorie „Interieur-Innovation des Jahres – Serienfahrzeuge“. Bei der Preisverleihung wurden die weltweit besten Designer, Lieferanten, Innovationen und Produkte im Interieurbereich ausgezeichnet.

Spielerisch einfach: das neue MMI

Ebenso wegweisend wie das Audi virtual cockpit ist das neue MMI-System im neuen Audi TT und im TT Roadster. In der Vollversion als MMI Navigation plus mit MMI touch zeigt es sein ganzes Potenzial. Das Terminal auf der Konsole des Mitteltunnels und seine Menüstruktur sind von Grund auf neu gestaltet – das Resultat ist eine Bedienung mit flachen Hierarchien. Wie bei einem modernen Smartphone ersetzt eine intelligente, schnell bedienbare Logik verzweigte Menübäume, häufig genutzte Funktionen lassen sich mit wenigen Schritten erreichen.

Den Mittelpunkt des Terminals bildet der runde Dreh-/Drücksteller. In Kombination mit dem Connectivity-Paket oder der MMI Navigation plus trägt er auf seiner Oberfläche das berührungsempfindliche MMI touch. Das Touchpad dient zur Eingabe von Zeichen und Mehrfingergesten – der Fahrer kann scrollen und zoomen wie auf seinem Handy. Ein optischer Sensor überwacht die Drehbewegungen des präzise rastenden Stellers auf Hundertstelmillimeter genau.

Oberhalb des Dreh-/Drück-Stellers befinden sich die Kipptasten für die wichtigsten Grundmenüs Navigation/Karte, Telefon, Radio und Media. Die allgemeine Menü-Taste und die Zurück-Funktion sind unter dem Steller platziert. Mit den Tasten links und rechts von ihm öffnen sich intelligent verknüpfte Funktions- und Kontext-Menüs.

„Wo kann ich tanken?“: die MMI-Suche mit freier Texteingabe und natürlichsprachlicher Steuerung

Ein besonderes Highlight im neuen System ist die MMI-Suche, die für alle Grundmenüs verfügbar ist und wie bei einer Suchmaschine über freie Texteingabe läuft. Sie beantwortet Anfragen in der Regel schon nach wenigen Buchstaben und berücksichtigt dabei den Standort des Autos. Bei der Restaurantsuche etwa muss der Fahrer nur den Namen des Lokals und die ersten Buchstaben der Stadt eingeben – schon erscheinen die Treffer in der Ergebnisliste, europaweit und samt Adresse. Die Suche nach Musiktiteln, Alben und Radiosendern erfolgt in ähnlicher Weise.

Auch die Sprachbedienung präsentiert sich intensiv weiterentwickelt, sie versteht jetzt viele Formulierungen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch. Um einen Kontakt anzurufen genügen Befehle wie „Ich möchte mit Peter reden“ oder „Verbinde mich mit Peter“. Auch die Navigation reagiert auf natürlichsprachliche Eingaben („Wo kann ich tanken?“, „Fahr‘ uns zum nächsten Italiener“). Das Gleiche gilt für die Bereiche Radio („Spiele Radio Galaxy“) und Media („Ich möchte Musik vom iPod hören“). Das Gurtmikrofon sorgt für gute Sprachqualität beim Telefonieren, auch bei geöffnetem Verdeck.

Als zusätzliches Bedieninstrument steht das Multifunktionslenkrad plus mit seinen Tasten und Walzen bereit (Serie beim TTS Roadster). Ohne den Blick von der Straße abwenden zu müssen, kann der Fahrer hier die gleichen Schritte ausführen wie mit dem MMI-Terminal, die Touch-Gesten ausgenommen.

Das Infotainment und Audi connect

Der neue Audi TT ist das am besten vernetzte Automobil in Deutschland – so die Bilanz beim „Car Connectivity Award“ der Zeitschriften auto motor und sport und CHIP. Der neue TT Roadster und TTS Roadster fahren mit der gleichen Technik und der gleichen Angebotsstruktur vom Band wie das Coupé.

Audi hat das Infotainment-Programm im Baukastensystem konzipiert. Im Connectivity-Paket kommt schon das berührungssensitive Touchpad, das MMI touch, an Bord. An der Spitze der Palette steht die MMI Navigation plus mit dem MMI touch. Sie nutzt den Modularen Infotainmentbaukasten der zweiten Generation mit dem Tegra 30-Grafikprozessor des Audi-Partners NVIDIA, der sich bei seiner Arbeit permanent mit seinem Pendant im Audi virtual cockpit abstimmt. Mit mehr als einem Gigahertz Taktfrequenz kann der Vierkern-Chip pro Sekunde acht Milliarden Rechenoperationen abarbeiten.

Das Highend-System präsentiert sich als vielseitige Medienzentrale. Es bietet zwei Kartenleser, das Audi Music Interface (AMI) zum Anschluss von mobilen Playern, ein DVD-Laufwerk, einen Aux-in-Anschluss und eine Bluetooth-Schnittstelle für Freisprechen und Audiostreaming. Ein 10-GB-Flashspeicher für Musikdaten, acht Lautsprecher und eine Tempolimitanzeige auf Basis der Navigationskarte runden das Spektrum ab.

Superschnell im Internet: Audi connect mit LTE-Modem

Der ergänzende Baustein Audi connect verbindet den offenen Zweisitzer über den superschnellen LTE-Standard mit dem Internet. Über den integrierten WLAN-Hotspot kann der Beifahrer mit seinem mobilen Endgerät frei im Internet surfen und mailen.

Für den Fahrer kommen die Online-Dienste von Audi connect an Bord – von Google Earth und Google Street View, den Verkehrsinformationen online und der Parkplatzsuche bis hin zu Twitter und Facebook. Ein attraktiver neuer Service ist das Online-Update für die Navigationskarte. Im ebenfalls neuen Online Media Streaming eröffnet die App Audi MMI connect den Zugang zu den Diensten Aupeo! und Napster. Die Musikdaten gelangen per WLAN vom Smartphone auf die MMI Navigation plus und auf die Soundanlage.

Mit der Audi phone box lässt sich das Smartphone komfortabel ans Auto anbinden. Das Audi music interface bindet portable Mediaplayer an. Weitere Infotainment-Bausteine sind Tuner für digitalen Radio- und TV-Empfang, das Connectivity-Paket, das media sound-Paket und das Audi sound system.

Das optionale Bang & Olufsen Sound System steuert mit 680 Watt Leistung zwölf Lautsprecher an. Ihre Blenden tragen statt kleiner Löcher feine Rillen, an den Tieftönern sind sie mit eloxierten Aluminiumteilen versehen, die das Logo des dänischen HiFi-Spezialisten tragen. Nachts strahlen schmale LED-Lichtleiter weißes Licht ab.

Die Ausstattung

In Österreich startet die Auslieferung vom TT Roadster Anfang April 2015. Der Grundpreis für den 2.0 TFSI und den 2.0 TDI beträgt 45.320,- Euro. Preise zum TTS Roadster folgen in Kürze.

Die Serienausstattung ist großzügig. Vier Airbags und das integrale Kopfstützensystem mildern die Folgen eines Unfalls. Die Sportsitze mit den integrierten Kopfstützen, eine ISOFIX-Befestigung auf dem Beifahrersitz, das Audi virtual cockpit, das MMI Radio mit MP3-fähigem CD-Laufwerk, die Xenon plus-Scheinwerfer, das Multifunktionslenkrad, die Progressivlenkung, die elektro-mechanische Parkbremse, die Start-Stopp-Taste und die 17-Zoll-Räder dokumentieren den Hightech-Status des offenen Zweisitzers.

Auch die Palette an Sonderausstattungen ist reichhaltig. Neben den bereits genannten Optionen verdienen der Komfortschlüssel, der Fernlichtassistent, das Lichtpaket, das Ablage- und Gepäckraumpaket und die Durchladeeinrichtung mit Ski-/Snowboardtasche Erwähnung. Für sportliche Individualisten stehen das S line Exterieurpaket, das S line Sportpaket und die Audi design selection admiralblau zur Wahl.

Die Fahrerassistenzsysteme für die neuen Audi TT Roadster und TTS Roadster sind ebenfalls hochmodern. Der Audi side assist sichert den Spurwechsel per Radarmessung nach hinten ab. Der Audi active lane assist, Serie bei den TFSI‑Motorisierungen, hält den offenen Zweisitzer mit leichten Lenkeingriffen in der Spur, der Parkassistent mit Umgebungsanzeige steuert ihn selbsttätig in Parklücken und wieder heraus. Ein weiteres Optionssystem ist die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung. Die Pausenempfehlung und der Bremsassistent Folgekollision sind Serie.

 

© Audi / Der neue Audi TT Roadster und TTS Roadster – Hightech und Emotion

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