Der neue Subaru Outback

Seit seiner Einführung im Jahr 1995 verbindet der Subaru Outback den Komfort einer geräumigen Kombilimousine mit den Offroad-Fähigkeiten eines SUV. Der neue Outback zeichnet sich durch ein modernes Design, einen noch geräumigeren und hochwertigeren Innenraum sowie verfeinerte Fahreigenschaften aus.

Sowohl der einzigartige 2,0-Liter-Boxer-Turbodiesel mit 110 kW / 150 PS als auch der 2,5-Liter-Boxer-Benziner mit 129 kW / 175 PS sind serienmäßig mit dem stufenlosen CVT-Automatikgetriebe „Lineartronic“ kombiniert.

Als erstes Subaru-Modell in Europa ist der neue Outback mit dem Fahrerassistenzsystem „EyeSight“ mit Stereokamera verfügbar. Sein vorausschauender Notbremsassistent kann bei Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h eine Kollision mit einem stehenden Objekt verhindern.
In Österreich ist EyeSight in jedem neuen Outback serienmäßig an Bord.

Abseits befestigter Straßen sorgt der ebenfalls serienmäßige „X-Mode“ Offroad-Assistent mit Bergabfahrhilfe für sichere, ungehinderte Fortbewegung.

Das „Subaru Starlink“ Infotainment-System ist dank großem Touchscreen und intelligenter Sprachsteuerung einfach zu bedienen und bietet eine umfassende Konnektivität mit zahlreichen Smartphones.

In Österreich beginnt der Verkauf des neuen Outback im März 2015. Sein Grundpreis liegt bei 39.990,- Euro für den Outback 2.0D CVT Comfort.

Design

Bei der Gestaltung des Erscheinungsbildes gingen die Designer nach dem Motto „mehr Outback“ an die Arbeit. Ziel war es, den unverkennbaren Stil und die kraftvolle Erscheinungsweise zu kultivieren, die sich bereits durch alle Vorgängermodelle ziehen.

Außendesign

Die unverwechselbare Silhouette des neuen Outback spiegelt die Kraft und Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs im wider. Größere Reifen und breitere Kotflügel visualisieren die optimale Bodenhaftung durch den Subaru-Allradantrieb „Symmetrical AWD“. Verkleidungen im unteren Karosseriebereich schützen das Fahrzeug bei Offroad-Fahrten und unterstreichen zudem sein robustes und aktives Image. Große Nebelscheinwerfer, funktionale Dachleisten sowie eine außergewöhnliche Bodenfreiheit sind für den Outback charakteristische Merkmale.

Der sechseckige Kühlergrill und die an Raubvogel-Augen erinnernden LED-Scheinwerfer stellen die optische Verbindung zu den anderen Subaru-Modellen dar, während die Form der gesamten Frontpartie für ein eigenständiges Aussehen sorgt. Die Rückleuchten greifen den dynamischen Auftritt der Scheinwerfer auf. Zudem senken LED-Rück- und Bremslichter den Treibstoffverbrauch und verbessern die Sichtbarkeit bei Nacht.

Innendesign

Komfortabel und sportlich gestaltet sich die Innenausstattung der neuen Outback-Generation. Mehr Annehmlichkeiten, verbesserte Qualität, ein sportlich ausgerichteter Fahrerbereich sowie ein anspruchsvolles Infotainment-System schaffen eine angenehme Atmosphäre im Fahrzeug.

Besonderen Wert legten die Entwickler auf die Qualität der verbauten Materialien und deren Haptik. Sobald der Passagier die Tür des Fahrzeugs öffnet, spürt er die Aufmerksamkeit, die jedem auch noch so kleinen Detail entgegengebracht wurde – von der Armaturentafel über die weich gepolsterten Armlehnen bis hin zu Form und Material der Türgriffe.

Komfort

Der Fahrgastraum wurde so gestaltet, dass ein komfortables und entspanntes Fahren auch auf langen Strecken möglich ist. Gute Sicht, großzügiges Platzangebot und Sicherheitsfeatures wurden mit einem kraftvollen, sportlichen Aussehen sowie einer lichten und geräumigen Atmosphäre gepaart.

Mit dem Ziel, mehr Sicherheit und einen bequemen, geräumigen Innenraum zu schaffen, wurden die Türen stromlinienförmiger und der Türrahmen schlanker gestaltet. Bei nahezu unveränderten Außenabmessungen bietet der neue Outback breitere Sitze sowie mehr Schulter-, Ellenbogen- und Beinfreiheit hinten.

Um den Innenraum insgesamt zu vergrößern, wurde die A-Säule etwas nach vorne gerückt. Zudem wird mit Hilfe von direkt an den Türblättern montierten Seitenspiegeln der tote Winkel verringert und die Sicht nach vorne verbessert. All diese Maßnahmen führen zu einem offeneren Gefühl im Fahrgastraum.

Um sportlich-aktiven Outback-Fahrern den Dachtransport ihrer Sportgeräte zu erleichtern, wurden die Türschweller mit breiten Trittflächen versehen. Diese ermöglichen einen komfortablen und sicheren Stand beim Auf- und Abladen des Dachgepäcks.
Die elektrische Heckklappe (Serie bei Superior und Exclusive) öffnet und schließt automatisch. Zudem kann eingestellt werden, bis zu welcher Höhe sich die Klappe öffnen soll. Dies verhindert Beschädigungen der Heckklappe beim Dachtransport langer Gegenstände und in niedrigen (Tief-) Garagen.

Information und Unterhaltung

Als erster Subaru in Europa ist der neue Outback mit dem Infotainment-System „Subaru Starlink“ ausgestattet. Sein hochauflösender 7-Zoll-Touchscreen bietet Zoom- und Navigationsmöglichkeiten wie bei einem Smartphone oder Tablet. Darüber hinaus lässt sich Subaru Starlink über Funktionstasten im Lenkrad sowie über die intelligente Sprachsteuerung bedienen.
Fahrer und Beifahrer können Unterhaltungs-Apps wie AhaTM nutzen. Sie erhalten Zugang zu Nachrichten, Wettervorhersagen, Podcasts, Hörbüchern und mehr.

Mit Hilfe der MirrorlinkTM-Technologie kann der Fahrer sein Smartphone via USB oder Bluetooth mit dem Fahrzeug verbinden und zahlreiche Funktionen seines mobilen Gerätes bequem über das Infotainment-System des Fahrzeugs bedienen.
Das CD-Soundsystem mit sechs Lautsprechern wurde perfekt auf den neuen Outback abgestimmt. Verbindet man ein Smartphone oder einen MP3-Player über den USB- oder AUX-Anschluss, so kann man die darauf gespeicherte Musik wiedergeben.
Beim Outback Exclusive ist ein SD-Karten-Navigationssystem in das Subaru-Starlink-System integriert.

Antrieb

Der neue Outback wird mit zwei Motorisierungen angeboten.

2,0-Liter-Boxer-Turbodiesel

Der 2.0-Liter-Vierzylinder-Boxer-Turbodiesel im Outback 2.0D leistet 110 kW/150 PS bei 3.600/min und stellt ein maximales Drehmoment von 350 Nm zwischen 1.600 und 2.400/min zur Verfügung.

Seit seiner Markteinführung 2008 ist der Subaru-Boxer-Diesel der weltweit erste und einzige Boxer-Dieselmotor, der in Großserienproduktion für PKW gefertigt wird. Je zwei Zylinder sind in einem Winkel von 180 Grad flach gegenüber angeordnet Dadurch gleichen sich die Massenkräfte der vier Zylinder optimal aus. Dies sorgt für einen besonders leisen, vibrationsarmen Motorlauf ganz ohne Ausgleichswellen

Die flache und leichte Bauweise des Subaru-Boxer-Diesels ermöglicht ein geringeres Fahrzeuggewicht und einen niedrigeren Schwerpunkt als bei Reihen- oder V-Motoren. Dies verleiht dem Outback eine besonders hohe Agilität und Fahrsicherheit.
Für den neuen Outback wurde dieses einzigartige Aggregat erneut verfeinert und erfüllt nun die Euro-6-Abgasnorm. Zur gesteigerten Effizienz und Umweltverträglichkeit trägt unter anderem der überarbeitete Turbolader bei.

2,5-Liter-Boxer-Benzinmotor

Die neue Generation des 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxer-Benzinmotors leistet 129 kW/175 PS bei 5.800/min und verfügt über ein maximales Drehmoment von 235 Nm bei 4.000/min. Auch dieses Triebwerk zeichnet sich bauartbedingt durch sein geringes Gewicht, seinen niedrigen Schwerpunkt und seinen besonders leisen, vibrationsarmen Lauf aus.

Im neuen Outback stellt Boxer-Benziner höhere Drehmomentwerte bei mittleren Drehzahlen bereit, was zu einem verbesserten Ansprechverhalten in praktischen Fahrsituationen führt. Veränderungen der Ansaug-, Verbrennungs- und Abgassysteme führen zu einem noch angenehmeren Motorklang, einem geringeren Kraftstoffverbrauch und reduzierten Abgasemissionen.

Getriebe – Lineartronic

Beide Motoren sind serienmäßig mit dem stufenlosen CVT-Automatikgetriebe „Lineartronic“ kombiniert. Beim CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission) verbindet eine Zugkette in einem Ölbad zwischen zwei variablen Kegelscheibenpaaren, dem so genannten Variator, die Getriebeeingangswelle mit dem Antrieb. Die Scheiben werden je nach Fahrzustand und Leistungsforderung hydraulisch gedrückt oder gespreizt: Dadurch läuft die Zugkette entweder weiter innen oder außen in den Kegelscheibenpaaren und sorgt in jeder Fahrsituation stufenlos für die optimale Übersetzung. Der Unterschied zwischen dem kleinsten und dem größten Durchmesser der Riemenscheiben ist relativ groß, weshalb eine hohe Endgeschwindigkeit bei einer relativ niedrigen Motordrehzahl erreicht wird.

Um dem Drehmoment von 350 Nm des Turbodiesels standzuhalten, wurde im Outback 2.0D das Getriebegehäuse verstärkt und die Laschenkette optimiert. Außerdem kommt ein größer dimensionierter Drehmomentwandler zum Einsatz.

Auf Wunsch kann der Fahrer die Lineartronic auch über zwei Schaltwippen am Lenkrad manuell schalten, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Im manuellen Modus verändert das Getriebe die Übersetzung nicht mehr stufenlos, sondern in sechs Stufen beim Benziner und in sieben Stufen beim Turbodiesel.

Ein vorübergehender manueller Eingriff über die Schaltwippen am Lenkrad, zum Beispiel zum Herunterschalten bei Gefälle, ist auch ohne vorheriges Umschalten in den manuellen Modus möglich. Gibt der Fahrer wieder Gas, so kehrt die Lineartronic nach circa zwei Sekunden in den Automatik-Modus zurück.

Allradantrieb „Symmetrical AWD“

Wie fast alle Subaru-PKW seit 1972 ist auch der neue Outback serienmäßig mit dem permanenten Allradantrieb „Symmetrical AWD“ ausgestattet. Die zentral angeordnete Kurbelwelle des Boxermotors geht in einen linearen, zentral angeordneten Hauptantriebs-strang über. Von diesem zweigen vier nahezu gleich lange Antriebswellen an die einzelnen Räder ab. Diese symmetrische Architektur sorgt auf der Straße und im Gelände für optimale Traktion und Fahrstabilität.

X-Mode Offroad-Assistent

Sowohl der Outback 2.0D als auch der Outback 2.5i sind serienmäßig mit dem bereits aus dem Forester bekannten „X-Mode“ Offroad-Assistenten ausgestattet. Dieser steuert auf Tastendruck automatisch den Motor, den Allradantrieb, die Bremsen und weitere Fahrzeugkomponenten für souveräne Fortbewegung auf unbefestigten Wegen und im Gelände.

Die Bergabfahrtkontrolle (Hill Descent Control) des X-Mode-Systems hält automatisch eine konstante Geschwindigkeit, die bei Bedarf mit Gas- und Bremspedal verändert werden kann. So kann sich der Fahrer ganz auf das Lenken konzentrieren und steile Böschungen oder Fahrwege, aber auch enge, kurvige Tiefgarageneinfahrten sicher bewältigen.

Karosserie, Lenkung und Fahrwerk

Karosserie, Lenkung und Fahrwerk wurden in der neuen Outback-Generation auf erstklassige Leistung getrimmt.
Die hohe Bodenfreiheit von 200 mm geht einher mit einer noch besseren Lenkstabilität. Eine noch steifere Karosserie, eine veränderte Position der Radaufhängung sowie ein gesenkter Schwerpunkt verhindern ein Aufschaukeln des Fahrzeuges. Es wird ein höherer Fahrkomfort erreicht, ohne Kompromisse bei der Fahrstabilität einzugehen.

Die Lenkung wurde mit 14,0:1 deutlich direkter übersetzt als zuvor (16,5:1). Dies trägt zu einem agileren Fahrgefühl bei. Mit Hilfe eines kleinen, leichten Hochleistungs-Steuergerätes in der elektrischen Servolenkung konnte die Leistung des Servomotors gesteigert und eine feinere Motorsteuerung bewirkt werden. Daraus resultiert ein sehr präzises und natürliches Lenkgefühl. Mit diesem System kann außerdem der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden.

Optimierte Frontstabilisatoren und leistungsfähigere hintere Stoßdämpfer mit geringerer Reibung tragen zu einer verbesserten Lenkstabilität bei. Die aktive Drehmomentverteilung (Active Torque Vectoring) bewirkt eine besonders präzise und unmittelbare Umsetzung von Lenkbefehlen.

Mit einer vollständigen Neugestaltung der Karosserieform konnte die dynamische Steifigkeit der hinteren Federung sowie deren Position im Fahrgestell verbessert werden, was zu geringeren Vibrationen im Boden und den Sitzen führt. Der Luftwiderstandsbeiwert konnte um 10,6 Prozent reduziert werden, was wiederum einen erheblichen Beitrag zur Einsparung von Kraftstoff darstellt. Unter anderem wurde dies durch eine verbesserte Luftführung am Heck erreicht.

Durch die Neuanordnung der elektronischen Feststellbremse spricht diese besser an und arbeitet leiser als bisher.

Sicherheit

Subaru strebt eine Rundum-Sicherheit seiner Fahrzeuge an. Neben der weiteren Verbesserung seiner aktiven und passiven Sicherheitseigenschaften erzielt der neue Outback mit dem in Österreich serienmäßigen Fahrerassistenzsystem „EyeSight“ einen besonderen Fortschritt im Bereich der präventiven Sicherheit.

Aktive Sicherheit

Seit 1972 gewährleistet der permanente Allradantrieb „Symmetrical AWD“ eine ausgezeichnete Fahrstabilität, insbesondere bei rutschiger Fahrbahn oder plötzlichen Ausweichmanövern. Durch eine leichtere und steifere Karosserie, ein modifiziertes Fahrwerk und eine veränderte Abstimmung der elektronischen Fahrdynamikregelung (Vehicle Dynamic Control System – VDC) wurde die Fahrsicherheit des neuen Outback optimiert.

Der „X-Mode“ Offroad-Assistent sorgt für eine erhöhte aktive Sicherheit auf rutschigen Straßen, auf unbefestigten Wegen und im Gelände. Seine Bergabfahrhilfe macht das Befahren steiler Gefällstrecken und Böschungen sicherer.

Passive Sicherheit

Der neue Outback ist mit mehr hochfesten Stahlplatten und verstärkten Fugen verschiedenster Struktur ausgestattet. Neben der Reduktion des Gewichtes führen diese Veränderungen zu einer festeren Karosserie die bei Front-, Heck- oder Seitenkollisionen für mehr Sicherheit sorgt. Außerdem wurde der Fußgängerschutz weiter verbessert.

Der Outback verfügt über Front-, Seiten- und Vorhangairbags sowie über einen Knieairbag für den Fahrer.

Präventive Sicherheit – „EyeSight“ Fahrerassistenzsystem

Als erstes Subaru-Modell in Europa ist der neue Outback mit dem Fahrerassistenzsystem „EyeSight“ erhältlich. Anders als die meisten anderen Frontassistenzsysteme verwendet EyeSight ausschließlich eine Stereokamera zur Objekterfassung und –identifizierung. Die beiden kompakten Kameras befinden sich links und rechts vom Innenspiegel.

Technik

Stereokameras erzeugen ein räumliches Bild nach dem gleichen Prinzip wie das menschliche Auge: Das gleiche Objekt erscheint im linken Kamerabild in einer anderen Position als im rechten Kamerabild. Je geringer der Abstand des Objekts zur Stereokamera, desto größer ist der Positionsunterschied (Versatz) des Objekts zwischen den beiden Kamerabildern. Aus dem unterschiedlich großen Bildversatz verschiedener Objekte berechnet EyeSight deren unterschiedliche Entfernung vom Fahrzeug und erzeugt so ein räumliches Bild.

Häufig können Stereokamerasysteme Objekte schneller bzw. zuverlässiger erfasssen und identifizieren als andere zurzeit am Markt befindliche Systeme zur Objekterkennung (Monokamera-, Radar-, Laser-, Infrarot- und kombinierte Systeme).

Die EyeSight Stereokamera hat eine Reichweite von ca. 110 Metern und einen horizontalen Sichtwinkel von 35 Grad. Sie erfasst und identifiziert PKW, LKW und Busse, Motorrad- und Fahrradfahrer, Fußgänger sowie Fahrbahnmarkierungen und Wände. Darüber hinaus erkennt das System aufleuchtende Bremslichter vorausfahrender Fahrzeuge.

Funktionen

Auf Basis der Kameradaten bietet EyeSight dem Fahrer eine Reihe von Funktionen, die das Autofahren angenehmer und sicherer Machen. Der vorausschauende Notbremsassistent, die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung und der Spurhalteassistent bilden die Hauptfunktionen. Diese werden durch diverse Nebenfunktionen ergänzt.

Vorausschauender Notbremsassistent (Pre-Collision Braking)

Der vorausschauende Notbremsassistent kann bei Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h den Aufprall auf ein stehendes Objekt verhindern. Bei höheren Geschwindigkeiten oder Geschwindigkeitsunterschieden kann das System die Aufprallgeschwindigkeit und damit die Folgen der Kollision deutlich reduzieren.

Erkennt EyeSight eine akute Kollisionsgefahr, so warnt das System den Fahrer optisch und akustisch. Reagiert der Fahrer nicht, so leitet der Notbremsassistent eine moderate Bremsung mit circa 0,4 G ein. Wenn die verbleibende Zeit es zulässt, geht diese Bremsung in eine Stotterbremsung über, um die Warnwirkung zu verstärken. Reagiert der Fahrer noch immer nicht, so leitet EyeSight eine Vollbremsung mit circa 1 G ein.

Je geringer die Überlappung des eigenen Fahrzeugs mit dem Hindernis ist (je mehr man also seitlich versetzt fährt), desto später greift der Notbremsassistent ein, da der Fahrer mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kollision durch ein Ausweichmanöver abwenden kann.

Bremskraftunterstützung

Bremst der Fahrer selbstständig, jedoch nicht stark genug, um die drohende Kollision zu vermeiden, so erhöht die Bremskraftunterstützung den Bremsdruck auf das notwendige Maß.

Bremslichterkennung

Die Bremslichterkennung von EyeSight ermöglicht eine besonders frühzeitige Warnung und ein harmonisches Bremsverhalten des Notbremsassistenten.

Notbrems-Lenkassistent (Pre-Collision Steering Assist)

Versucht der Fahrer durch Lenken dem Hindernis auszuweichen, so wird er hierbei vom Notbrems-Lenkassistenten unterstützt. Mit Hilfe des Fahrdynamiksystems VDC (Vehicle Dynamics Control) werden die kurveninneren Räder eingebremst und so die Lenkbewegung verstärkt. Bei Geschwindigkeiten über 120 km/h wird diese Funktion aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Anfahr-Kollisionsschutz (Pre-Collision Throttle Management)

Befindet sich vor dem stehenden Fahrzeug ein Hindernis, der Fahrer legt die Fahrstufe D oder S ein und tritt auf das Gaspedal, so begrenzt der Anfahr-Kollisionsschutz durch Kontrolle der Drosselklappenstellung die Motorleistung, um dem Fahrer die Möglichkeit zu geben, rechtzeitig die drohende Kollision zu vermeiden. Außerdem wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt.

Beschleunigungs-Kollisionsschutz (Pre-Collision Throttle Management)

Tritt der Fahrer kräftig auf das Gaspedal, obwohl das vorausfahrende Fahrzeug mit unveränderter Geschwindigkeit weiterfährt, so begrenzt der Beschleunigungs-Kollisionsschutz ebenfalls die Motorleistung, um einen Aufprall abzuwenden. Auch in diesem Fall leuchtet ein Warnsignal auf und ein Warnton ertönt.

Adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Control / ACC)

Die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung hält automatisch den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und passt die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs entsprechend an.

Der Abstand lässt sich in vier Stufen wählen. In jeder Stufe wird der Abstand jedoch automatisch an die Geschwindigkeit angepasst. Der Fahrer kann eine Geschwindigkeit von 30 km/h bis 180 km/h wählen. Das System regelt die Geschwindigkeit von 0 km/h bis maximal 180 km/h, je nach eingestellter Geschwindigkeit.

Hat ACC aufgrund eines vorausfahrenden Fahrzeugs die Geschwindigkeit reduziert und setzt der Fahrer anschließend den linken Blinker, so beginnt das Fahrzeug zu beschleunigen. Dadurch wird ein natürliches Überholverhalten erzielt.

Stillstandskontrolle (Stay-Stopped Control)

Bremst ACC das Fahrzeug bis zum Stillstand ab, zum Beispiel an einer roten Ampel, so fixiert die Stillstandskontrolle das Fahrzeug mit Hilfe der elektronischen Parkbremse, ohne dass der Fahrer die Bremse treten muss.

Anfahr-Assistent (Lead Vehicle Start Alert)

Fährt nach einem Halt das vorausfahrende Fahrzeug wieder an und entfernt sich mindestens drei Meter, so macht der Anfahr-Assistent den Fahrer optisch und akustisch darauf aufmerksam. Tritt der Fahrer kurz auf das Gaspedal oder drückt die Reset-Taste am Lenkrad, so fährt das eigene Fahrzeug an und folgt erneut dem vorausfahrenden Fahrzeug.

Spurhalteassistent und Schlangenlinienwarnung

Spurhalteassistent (Lane Departure Warning)

Erreicht der Fahrer bei Geschwindigkeiten über 50 km/h den Rand seiner Fahrspur, ohne zuvor den Blinker betätigt zu haben, so warnt ihn der Spurhalteassistent optisch und akustisch.

Schlangenlinienwarnung (Lane Sway Warning)

Fährt der Fahrer bei Geschwindigkeiten über 60 km/h über einen längeren Zeitraum Schlangenlinien, so ermahnt ihn EyeSight optisch und akustisch zur Wachsamkeit.

Euro NCAP

Im Euro NCAP Crashtest erzielte der neue Outback die Höchstnote von fünf Sternen. Beim Seitenaufprall und beim Schutz 18 Monate alter Kinder erhielt er sogar die maximale Punktzahl. Auch der Schutz der Passagiere vor einem Schleudertrauma infolge eines Heckaufpralls ist in der ersten und zweiten Sitzreihe vorbildlich.

Bezüglich der Fußgängersicherheit wurde der vordere Stoßfänger besonders positiv bewertet. Unter den sicherheitsunterstützenden Systemen überzeugte insbesondere der voraus-schauende Notbremsassistent.

Preise und Ausstattung, Markteinführung

Der Outback 2.0D CVT Comfort bietet ab 39.990,- Euro bereits eine äußerst umfangreiche Ausstattung. LED-Scheinwerfer, Fahrlichtautomatik, Elektrisch einklapp- und beheizbare Außenspiegel mit LED-Blinkern und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen garantieren einen standesgemäßen Auftritt.

Innen wartet der Outback Comfort mit beheizbaren Vordersitzen, einem achtfach elektrisch einstellbaren Fahrersitz, Lederlenkrad und –schaltknauf, vier elektrischen Fensterhebern, Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie dem Subaru Starlink Infotainment-System mit integrierter Rückfahrkamera auf.

Vor allem aber sind das Lineartronic Automatikgetriebe, der EyeSight Fahrerassistent und der X-Mode Offroad-Assistent serienmäßig an Bord.

Der Outback 2.0D CVT Superior bietet darüber hinaus einen elektrisch einstellbaren Beifahrersitz, schlüssellosen Zugang mit Start/Stopp-Knopf und PIN-Code-Eingabemöglichkeit, ein elektrisches Glasschiebedach sowie eine elektrische Heckklappe. Er ist ab 42.990,- Euro erhältlich

Der Outback Exclusive ist wahlweise als Benziner oder als Diesel erhältlich. Er fährt auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Fahrer und Passagiere werden von Einstiegsleisten aus Edelstahl empfangen und nehmen auf Ledersitzen Platz. Der Fahrersitz verfügt über eine Memory-Funktion und das Subaru Starlink Infotainment-System beinhaltet ein SD-Karten-Navigationssystem. Der Outback 2.0D CVT Exclusive kostet ab 46.990,- Euro und der Outback 2.5i CVT Exclusive ist ab 45.990,- Euro erhältlich.

Alle Outback-Versionen sind in acht Außenfarben erhältlich: Crystal White Pearl, Ice Silver Metallic, Platinum Grey Metallic, Dark Grey Metallic, Crystal Black Silica, Tungsten Metallic (beige), Venetian Red Pearl und Lapis Blue Pearl.

Die Ausstattungslinien Comfort und Superior haben schwarze Stoffsitze. Der Outback Exclusive ist in allen Farben mit schwarzem Leder erhältlich. In den Farben Dark Grey Metallic, Crystal Black Silica, Tungsten Metallic und Lapis Blue Pearl kann er alternativ mit beigem Leder gewählt werden.

Farben des Subaru Outback

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Technische Daten des Subaru Outback (Stand 10/14)

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Preise des Subaru Outback (Stand 01/15)

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