Der neue Volkswagen Passat

Auf den Punkt – Weltpremiere der Generation 8

Der neue Passat – die Hightech Business Class von Volkswagen

  • Technologien und Design setzen Klassengrenzen außer Kraft
  • Erster Passat mit Plug-In-Hybridsystem und interaktiven Digitalinstrumenten

 Wichtige Fakten zum neuen Passat:

  •  Der neue Passat kommt in Europa im vierten Quartal 2014 als Limousine und Variant auf den Markt.
  • Dank innovativem Leichtbau wurde der neue Passat um bis zu 85 kg leichter als der Vorgänger.
  • Alle Motoren sind neu im Programm der Baureihe; sie wurden um bis zu 20 Prozent sparsamer.
  • Stärkster Diesel im Passat ist ein neuer TDI mit 176 kW / 240 PS. Verbrauch: 5,3 l/100 km.
  • Erstmals wird es den Passat mit einem Plug-In-Hybridantrieb geben. Systemleistung: 155 kW / 211 PS (Markteinführung Mitte 2015).
  • Debüt im Passat: City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Trailer Assist, Stauassistent, Emergency Assist.
  • Der neue Passat ist der erste Volkswagen mit einem Active Info Display und einem Head-up-Display.
  • Mit dem neuen Passat debütiert die achte Generation des seit 1973 nahezu 22 Millionen Mal gebauten Beststellers.
  • Mit bis zu 1,1 Millionen produzierten Passat pro Jahr (2013; inkl. Derivate) ist die Baureihe die Nummer 1 des Konzerns.

Der Passat ist ein Weltbestseller. Inklusive aller Derivate nahezu 22 Millionen Mal gebaut. Allein 2013 entschieden sich über 1,1 Millionen Menschen für ein Modell dieser Baureihe. Theoretisch wurde im letzten Jahr alle 29 Sekunden irgendwo auf dem Globus ein Passat respektive Magotan (China) verkauft. 2 Passat pro Minute, 126 in der Stunde und mehr als 3.000 am Tag. An jedem Tag. Der Passat von Volkswagen ist das erfolgreichste Modell des Konzerns. Jetzt präsentiert Volkswagen als Weltpremiere in Potsdam die achte Generation des Passat und damit eines der fortschrittlichsten Mittelklasse-Modelle unserer Zeit. Die Markteinführung in Europa wird im Laufe des vierten Quartals erfolgen.

100 Prozent neu. Alles an diesem Auto ist neu. Sein Design, seine Technologien, seine Motoren, seine Möglichkeiten. Maßstäbe setzt der Passat zudem mit einem um bis zu 85 kg reduzierten Leergewicht und seinen um bis zu 20 Prozent niedrigeren Verbrauchswerten. Erstmals wird es zudem einen Passat mit Plug-In-Hybridantrieb geben.

Positionierung und Design


Exterieur.
Mit dem Debüt des neuen Passat enthüllt Volkswagen ein Design, das stilvolle Klarheit mit einem hohen Maß an Kraft verbindet. Ein Design, das nicht modisch ist, sondern zeitgemäß. Ein Design, das nicht beliebig ist, sondern expressiv. Ein Design, bei der jede Linie bewusst gesetzt ist. Ein Design, das seine Zeit prägen wird. Der neue Passat entstand auf der Basis des modularen Querbaukastens – dank dieser Plattform konnten die Proportionen deutlich dynamischer ausgelegt (u.a. niedrigere Karosserie, längerer Radstand, größere Räder) und gleichzeitig das Package verbessert werden. Unter Beibehaltung aller funktionalen Tugenden hat der Passat dabei merklich an Charisma, Exklusivität und Dynamik gewonnen. Dank seiner neu entwickelten LED-Scheinwerfer und der generell serienmäßigen LED-Rückleuchten zeigt der Passat selbst bei Nacht eine unverwechselbare Optik. Fakt ist, dass Volkswagen mit dem neuen Passat eine Limousine und einen Variant auf die Räder gestellt hat, deren Klarheit und Kraft eine Brücke in die nächst höhere Klasse schlagen. Der erfolgreichste europäische Geschäftswagen steht damit für eine neue Art der Business Class – ein Grenzgänger zwischen der Mittel- und oberen Mittelklasse, zwischen dem B- und C-Segment.


Interieur
. Analog zum expressiven Exterieur entwickelten die Designer einen Innenraum, dessen Ästhetik, Klarheit und Wertigkeit stimmig mit dem hochwertigen Gesamtkonzept des achten Passat korrespondiert. Aufgrund zahlreicher neuer Designlösungen wie einem prägnanten Horizontalband mit durchgehenden Luftausströmern und Technologien wie einem Active Info Display (interaktiv digitale Instrumente), einem Head-up-Display oder einer als extrem flachen Streifen ausgeführten Ambientebeleuchtung präsentiert sich auch das Interieur avantgardistischer und exklusiver als je zuvor.

Assistenz- und Antriebssysteme

Mehr Komfort und Sicherheit. Neue Assistenz-, Infotainment- und Komfortsysteme machen die individuelle Mobilität nachhaltiger, vernetzter, kommunikativer, fahraktiver und nochmals sicherer. Der Passat avanciert dabei zu einem Allrounder, dessen Technologien die Segmentgrenzen auflösen. Zu diesen Technologien gehören – neben dem Active Info Display und Head-up-Display – Systeme wie ein App-basiertes Rear Seat Entertainment für Tablet-Computer, der Front Assist plus City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung sowie drei Weltneuheiten: der Emergency Assist (Fahrzeugstopp im Notfall), der Trailer Assist (assistiertes Rangieren mit Anhänger) und der Stauassistent.

Acht TSI- und TDI-Motoren. Der neue Passat wird mit acht direkteinspritzenden Turbomotoren und einem Leistungsspektrum von 88 kW / 120 PS bis 206 kW / 280 PS zu haben sein. Alle Antriebssysteme sind neu an Bord des Passat. Der Verbrauch der Motoren und analog auch deren CO2-Emissionen konnten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Alle Versionen sind mit einem Start-Stopp-System plus Rekuperationsmodus ausgestattet. Für jede Motorvariante (außer 92 kW / 125 PS TSI) steht optional und im Fall der Topmotorisierungen sogar serienmäßig ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zur Verfügung.

Plug-In-Hybrid mit 155 kW / 211 PS. Erstmals wird es für den Passat einen Plug-In-Hybridantrieb geben (115-kW-TSI-Ottomotor plus 80-kW-E-Maschine und extern aufladbarer Batterie). Mit einer Systemleistung von 155 kW / 211 PS ist er der bislang stärkste Plug-In-Hybrid von Volkswagen. Über eine Reichweite von bis zu 50 km kann dieser Passat als echtes Zero-Emission-Vehicle rein elektrisch gefahren werden. Die Verbrauchs- und Emissionswerte werden auf einem ähnlich hervorragenden Niveau wie die des Golf GTE mit Plug-In-Hybridantrieb liegen (Golf GTE: 1,5 l/100 im NEFZ und 35 g CO2/km).

TSI – die Ottomotoren im Überblick. Bei den Benzinern beginnt das Angebot mit 92 kW / 125 PS. In der nächsten Leistungsstufe folgt ein 110 kW / 150 PS starker TSI mit aktiver Zylinderabschaltung und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG; der aufgeladene 1,4-Liter-Direkteinspritzer setzt sich mit einem Verbrauch von 5,0 l/100 km in Szene (analog 117 g/km CO2) – 1,3 l/100 weniger als der vergleichbare Vorgänger. Die weiteren Leistungsstufen: 132 kW / 180 PS und 206 kW / 280 PS. Der TSI des Plug-In-Hybrids leistet wie skizziert 115 kW / 156 PS. Alle TSI können mit einem Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden (außer 92 kW / 125 PS TSI); bei den Modellen mit 150 PS und 280 PS und beim Passat mit Plug-In-Hybridantrieb ist das DSG serienmäßig an Bord.

Hightech-TDI mit 240 PS. Ein antriebstechnisches Highlight ist der stärkste jemals von Volkswagen angebotene Vierzylinder-Turbodieseldirekteinspritzer (TDI): ein neuer 2,0-Liter-Bi-Turbomotor mit 176 kW / 240 PS, der lediglich 5,3 l/100 verbraucht (analog 139 g/km CO2). Mit diesem Motor erreicht die Limousine eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h; im Fall des Variant sind es 238 km/h. Aufgrund des hohen maximalen Drehmoments von 500 Nm wird der 240-PS-Passat serienmäßig mit 4MOTION Allradantrieb und 7-Gang-DSG ausgestattet.

TDI – die Dieselmotoren im Überblick. Im Bereich der Diesel startet das Motorenprogramm mit einem 88 kW / 120 PS TDI, der lediglich 4,0 l/100 km verbraucht (analog 106 g/km CO2), gefolgt von einem 110 kW / 150 PS starken TDI, mit einem Verbrauch von 4,1 l/100 km (analog 108 g/km CO2) – 0,5 l/100 km weniger als der vergleichbare Motor des Vorgängers. Die nächst stärkeren Turbodiesel entwickeln 140 kW / 190 PS und besagte 176 kW / 240 PS.

Ausstattungsversionen und R-Line Pakete

Drei Ausstattungslinien. Volkswagen wird den neuen Passat wie den Vorgänger in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline auf den Markt bringen.

Passat Trendline. Bereits der Passat Trendline ist umfangreich ausgestattet. Alle Modelle verfügen über ein Start-Stopp-System und den Rekuperationsmodus. Im Exterieurbereich serienmäßig (Auszug): 16-Zoll-Räder mit 215er Reifen und LED-Rückleuchten. Im Interieur gehören Features wie ein kühlbares Handschuhfach, die vordere Mittelarmlehne mit Ablagefach und die Höheneinstellung für die Vordersitze zur Ausstattung. Funktionsseitig hat der Passat Trendline unter anderem eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Keyless-Go (Taste zum Starten und Stoppen des Motors), die Müdigkeitserkennung, die Multikollisionsbremse, eine Reifenkontrollanzeige, das Radio „Composition Colour“ mit 5-Zoll-Touchscreen, die Multifunktionsanzeige „Plus“, ein Lederlenkrad, Tagfahrlicht, Berganfahrassistent, eine elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion, eine Freilauffunktion (bei DSG) und eine Klimaanlage an Bord.

Passat Comfortline. Der Passat Comfortline ist zusätzlich unter anderem mit Chromleisten an den Seitenfenstern, einer exklusiven Dekorblende, Komfortsitzen vorn (12-Wege-ergoComfort-Sitz auf der Fahrerseite; Lendenwirbelstützen auf der Fahrerseite elektrisch einstellbar, und auf der Beifahrerseite manuell), Multifunktionslederlenkrad, automatisch abblendendem Innen- und Außenspiegel (Fahrerseite), Regensensor, ParkPilot und Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion ausgestattet. Ebenfalls Serie: 16-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Passat Highline. Über die Comfortline-Features hinaus wird der Passat Highline im Exterieur mit einer Chromleiste über dem Kühlergrill ausgestattet. Genauso Serie: eine umlaufende Chromleiste im unteren Karosseriebereich, LED-Rückleuchten mit einem besonders innovativen Lichtkonzept und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Innen gehören besonders edle Schalttafel-Dekoreinlagen („Aluminium gebürstet“ oder Edelholz „Brillant Pine“; Mittelkonsole in „Piano Black“), Einstiegsleisten in Edel-stahl, Sitze in Alcantara / Leder und die Sitzheizung vorn zur Serienausstattung. Funktionsseitig ergänzen eine Klimaautomatik (Climatronic mit zusätzlichem Bedienteil im Fond), die mehrfarbige Multifunktionsanzeige „Premium“ und automatisch beheizte Scheibenwaschdüsen (vorn) die Ausstattung. Die Versionen mit 176 kW und 206 kW werden zudem mit Nebelscheinwerfern und verchromten Endrohr-Trapezblenden im hinteren Stoßfänger ausgeliefert. Zudem haben die beiden Versionen die adaptive Fahrwerksregelung DCC serienmäßig an Bord.


R-Line Pakete für den Passat
. Volkswagen R hat für den Passat sportlich konfigurierte R-Line Interieur- und Exterieur-Pakete entwickelt. Zum Interieurpaket gehören (Auszug): Bezüge in „Leder Vienna / Stoff“, ein R-Line Multi-funktionssportlenkrad mit Schaltwippen (bei DSG), ein Fußhebelwerk in Edelstahl, R-Line Dekoreinlagen und ein schwarzer Dachhimmel. Inhalte des Exterieurpaketes (Auszug): R-Line Stoßfänger, ein markantes Kühlerschutzgitter mit R-Line Schriftzug, verchromte Trapez-Endrohrblenden, Schwellerverbreiterungen, ein Dachkantenspoiler (Variant) und ein schwarz glänzender Diffusor. Darüber hinaus kann der Passat mit verschiedenen 17-, 18- und 19-Leichtmetallrädern sportlich individualisiert werden.

Zentrale Aspekte – das Design

Klarheit und Kraft schlagen Brücke in nächsthöhere Klasse: Passat zeigt mehr Charisma, Exklusivität und Dynamik als je zuvor
Sportliche Proportionen mit deutlich mehr Radstand bei nahezu gleicher Länge
Innovatives Interieur mit neuem Belüftungslayout und starker Lichtinszenierung

Mit der Weltpremiere des neuen Passat enthüllt Volkswagen ein Design, das stilvolle Klarheit mit einem hohen Maß an souveräner Kraft verbindet. Klarheit und Kraft – beides verschmilzt im Exterieur des Passat der achten Generation zu einem Design, das höchste Exklusivität vermittelt. Ein Design, das nicht modisch ist, sondern zeitgemäß. Ein Design, das nicht beliebig ist, sondern souverän. Ein Design, bei dem jede Linie bewusst gesetzt ist. Ein Design, das seine Zeit prägen wird. Unter Beibehaltung aller funktionalen Tugenden hat der neue Passat dabei merklich an Charisma, Exklusivität und Dynamik gewonnen. Fakt ist, dass Volkswagen mit dem neuen Passat eine Limousine und einen Variant auf die Räder gestellt hat, deren Klarheit und Kraft eine Brücke in die nächsthöhere Klasse schlagen. Der erfolgreichste deutsche Geschäftswagen steht damit für eine neue Art der Business Class – ein Grenzgänger zwischen der Mittel- und oberen Mittelklasse, zwischen dem B- und C-Segment.

Stilistische Evolution einer Baureihe

Ausgangssituation. Seit mehr als vier Jahrzehnten perfektioniert Volkswagen den Passat. Intern tragen die nun acht Generationen die Bezeichnungen B1 bis B8. Das B steht bei Volkswagen für die Segmentzugehörigkeit des Passat (Mittelklasse), die Ziffer gibt Auskunft über die jeweilige Generation. Stilprägend für die Baureihe waren rückblickend der B1, das Ur-Modell von 1973, und alle Generationen ab dem B5 (1996). Mit dem Passat B5 leitete Volkswagen einen Paradigmenwechsel ein: Waren alle Passat-Generation zuvor bereits ausgewogene Multitalente mit einem hohen Komfort, sehr guten Alltagseigenschaften und einem überdurchschnittlich guten Raumangebot, machten nun die Qualität und das Design einen Sprung, der den Passat in die erste Liga seiner Klasse und die der erfolgreichsten Geschäftswagen katapultierte. Dieser Weg wurde mit dem B6 (ab 2005) und dem B7 (ab 2010) konsequent und erfolgreich fortgesetzt: Aktuell ist der Passat – inklusive seiner individuell auf den chinesischen und amerikanischen Markt zugeschnittene Derivate – mit mehr als 1,1 Millionen produzierten Exemplaren wie skizziert das erfolgreichste Auto der Marke und des Konzerns.

Atemberaubende Proportionen. Vor dem Hintergrund dieses Erfolges stellten sich der Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff und dessen Team zu Beginn der Arbeiten am B8 folgende Frage: „Was braucht man, um einen Weltbestseller optisch noch attraktiver zu machen?“ Klare Antwort: „Atemberaubende Proportionen.“ Genau die konnten konsequenter als je zuvor realisiert werden, da mit dem erstmals für den Passat eingesetzten modularen Querbaukasten (MQB) eine völlig neue konstruktive Plattform zur Verfügung stand. Obwohl nahezu gleich lang wie der Vorgänger, wuchs der Radstand um beachtliche 79 mm; die Vorder- und Hinterräder wurden größer und wanderten weiter nach außen; die Karosserieüberhänge konnten so signifikant verkürzt werden. Gleichzeitig wurde der Passat flacher und breiter. Aufgrund der optimierten Aggregatelage konnte die Motorhaube deutlich abgesenkt und die Frontscheibe nach hinten gerückt werden. Durch dieses „cab-backward design“ mit ausgereiften Limousinen-Proportionen ergab sich eine sehr lange Motorhaubenoptik und damit die Anmutung eines Oberklassemodells. Klar war also, dass der neue Passat dynamische Proportionen bekommen sollte. Damit aber war der Stil des Designs, die Ausrichtung, noch nicht definiert. Klaus Bischoff: „Mit dem neuen Passat wollten wir einen formalen Klassensprung schaffen. Unser Anspruch war es, das Potenzial dieses Fahrzeuges hin zu einer Business-Limousine gestalterisch herauszuarbeiten. Mir war es dabei wichtig, signifikante Designthemen zu entwickeln, die Souveränität und optische Präsenz ausstrahlen und die die kraftvolle Sportlichkeit des neuen Passat expressiv zum Ausdruck bringen.“

Exterieur-Design und -Details


Reine Fakten – die Dimensionen.
Faktisch ist die Limousine 4.767 mm lang und damit 2 mm kürzer als der Vorgänger. Gleichzeitig wurde der Radstand um besagte 79 mm auf 2.791 mm verlängert; dabei wanderten die Vorderräder 29 mm in Richtung Frontstoßfänger, die Hinterräder um 17 mm in Richtung Heckstoßfänger (die Fahrgastzelle wurde um 33 mm verlängert). Folge: kürzere Karosserieüber-hänge (vorn minus 67 mm, hinten minus 13 mm). Parallel wurde der Passat um 14 mm niedriger (1.456 mm) und 12 mm breiter (1.832 mm). Die Melange dieser Dimensionen ergibt ein Verhältnis der Proportionen, mit dem die besten Voraussetzungen für ein ebenso kraftvolles wie exklusives Design geschaffen wurden.

Silhouette mit markanter Charakterlinie. Wer zum ersten Mal auf den neuen Passat trifft wird bemerken, dass der Wagen aufgrund seines Designs kein typisches Mittelklasseauto ist; der Stil würde auch zu einem Wagen der oberen Mittelklasse oder gar Oberklasse passen. Die exklusive Anmutung des neuen Passat wird unter anderem über verschiedenste, extrem präzise gezogene Kanten und Knicke erzielt, durch die sich einzelne Lichtflächen entwickeln. Besonders markant ist in der Silhouette der Bereich zwischen der Fensterbrüstung (unterhalb der Seitenscheiben) und der sogenannten Charakterlinie (in Höhe der Türgriffe): Hier verschmelzen die Knicke und Kanten im oberen Bereich der Seitenpartie zu einer horizontalen Fläche, aus der sich – von vorn bis nach hinten betrachtet – die markante und athletische Schulterpartie des Passat entwickelt. Die Charakterlinie startet dabei vorn als Verlängerung der oberen Scheinwerferbegrenzung im Kotflügel, wird kurz durch den prägnanten vorderen Radlauf unterbrochen und steigt dann leicht aber kontinuierlich als eigentliche Schulterlinie nach hinten an (die Kabine aus Scheiben und Dachsäulen zieht parallel wie bei einem Sportwagen nach innen ein). Spannend: Zwischen der Fensterbrüstung und der Charakterlinie gibt es einen Wechsel in der Lichtfläche. Die Modulation ist hier in zwei Bereiche geteilt: Der obere Bereich bildet vorn im Kotflügel eine breite Hohlkehle, die nach hinten hin bis zur C-Säule der Limousine respektive der D-Säule des Variant wie ein zulaufendes Dreieck immer schmaler wird; diese Lichtfläche endet also in der hinteren Dachsäule. Darunter verläuft in der gegenläufigen Richtung ein Bereich, der hinten breit als kraftvoll gewölbte Schulterpartie startet und nach vorne hin als ebenfalls zulaufendes Dreieck immer schmaler wird; die Flanke wirkt dadurch keilförmiger, als sie in Wirklichkeit ist. Die Schulterlinie und der kraftvolle hintere Radlauf werden durch dieses intensive Wechselspiel der Licht- und Schatten-flächen zudem maximal betont.

Highend-Präzision auch in der Produktion. Direkt auf die mit einem weiteren Knick versehene Charakterlinie haben die Designer die Türgriffe platziert – eine höchst präzise Gestaltung, die ebenso präzise Produktionsverfahren voraussetzt. Und dieses Know-how ist bislang ein Alleinstellungsmerkmal von Volkswagen. Unterhalb der Charakterlinie folgen die leicht nach außen gewölbten Türflächen und die souveränen Radläufe. Ganz unten wird die Silhouette durch die ausgeprägten Seitenschweller begrenzt. Zwischen den Türflächen und dem Übergang in die Seitenschweller ist es wieder ein Knick samt Wechsel der Wölbung, über den erneut eine muskulös anmutende Lichtfläche erzeugt wird. Diese Lichtfläche wird seitlich im hinteren Stoßfänger fortgesetzt. Edel: eine auf Höhe der Seitenschweller umlaufende Chromapplikation (ab „Highline“). Durch das Wechselspiel der Linien und Lichtflächen wird optisch signifikant die Höhe des neuen Passat abgebaut; Limousine und Variant wirken deshalb deutlich niedriger, als sie es real sind. Mit zu diesem sportlich-exklusiven Gesamteindruck tragen last but not least eine weitere Knickkante über den Seitenscheiben, der umlaufende Chrom der sehr langen Fensterfläche (ab „Comfortline“) und eine Doppelkante im Dachbereich bei. Folge: Die Betrachter sind sich aufgrund des gestreckten Volumens der Seitenpartie sicher, dass der neue Passat deutlich länger geworden sei; faktisch ist er aber wie dargestellt um 2 mm kürzer als der Vorgänger.

Frontpartie mit unverwechselbarem Charisma. Der Passat des Jahres 2014 kommt mit einer komplett neu gestalteten Frontpartie-Generation auf den Markt. Deutlich größer als die Scheinwerfer ist der Kühlergrill ausgelegt. Er wird in allen drei Ausstattungsversionen (Trendline, Comfortline, Highline) durch vier Chromstreben veredelt. Seitlich knicken diese Streben trapezförmig nach innen zu den Scheinwerfern ab. Die unterste Chromstrebe des Grills findet ihre Fortsetzung in den Scheinwerfern. Oberhalb des Grills und der Scheinwerfer gibt es eine weitere Chrom-Applikation, die sich über die gesamte Breite der Frontpartie erstreckt und ihre Fortsetzung seitlich in der Charakterlinie findet (ab „Highline“). Generell gilt, dass die Scheinwerfer und der Grill mit ihrer klaren, horizontalen Ausrichtung der Volkswagen Design-DNA folgen und mehr denn je zu einer horizontalen Einheit verschmelzen. Gleichwohl setzten die Designer nicht allein auf die Breite, sondern arbeiteten parallel bewusst mit diagonalen Winkeln, um eine souveräne, prägnante und unverwechselbare Frontpartie-Grafik zu erzeugen.

Gesicht in der Menge. Das „Gesicht“ selbst – die Querspange aus Grill und Scheinwerfern – unterstreicht mit seiner deutlichen Präsenz die Souveränität des Passat. Durch die obere Chromspange des Passat Highline wird dieser Dynamikeffekt weiter verstärkt. Markant: die unterhalb des Grills und der Scheinwerfer angeordnete Knickkante samt Lichtfläche, die als Linie dem oberen Verlauf von Kühler und Scheinwerfern folgt. Im unteren Bereich des Stoßfängers spiegeln sich die Umrisse des Kühlergrills und der Scheinwerfer wider. Jeweils außen angeordnet sind die Nebelscheinwerfer.

LED-Scheinwerfer. Volkswagen hat für den Passat der achten Generation ein völlig neues Lichtdesign entwickelt. Der Wagen wird mit Halogen- und LED-Scheinwerfern angeboten.

LED-Scheinwerfer. Mit den neu entwickelten Voll-LED-Scheinwerfern in Reflektortechnologie bietet Volkswagen ein Lichtsystem an, das im Passat die Xenonscheinwerfer ablöst. Nebeneinander angeordnet projizieren zwei ausgesprochen flache Linsenmodule das Licht auf die Fahrbahn und sorgen für eine tageslichtähnliche Ausleuchtung. Das Herzstück dieser Scheinwerfer bildet das äußere Multibeam-Linsenmodul. Es erzeugt neben dem Abblendlicht und Fernlicht (mit angepasstem Landstraßen- und Autobahnlicht) auch das dynamische Kurvenfahrlicht. Das innenliegende Flatbeam-Linsenmodul ist indes für die sogenannte Vorfeldausleuchtung zuständig. Ein weiteres Highlight der Projektions-LED-Scheinwerfer ist das Tagfahrlicht mit 32 LEDs. Seine Signatur besteht aus zwei separaten Modulen; einem großen „U“ (das beide Linsenmodule umfasst), und einem kleinen „U“, das die Kontur des Multibeam-Linsenmoduls einrahmt. Unterhalb des Tagfahrlichts unterstreicht der breite Blinker (zwölf LEDs) das Lichtdesign des Scheinwerfers. Zusätzlich sind auf der Innenseite des Scheinwerfers die LEDs für das statische Abbiegelicht positioniert.

LED-Scheinwerfer (plus Dynamic Light Assist). In der Topversion wird dieser Voll-LED-Projektionsscheinwerfer zusätzlich via Fahrzeugkamera gesteuert. Volkswagen kombiniert dabei erstmals den Dynamik Light Assist (automatisches Dauerfernlicht) und die LED-Technologie. Die Kamera erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und gleicht die Daten mit der Scheinwerfer-elektronik ab; die koordiniert über das Steuergerät des Kurvenfahrlichts und das schwenkbare Multibeam-Linsenmodul die Lichtverteilung.

Heckpartie. Im Heckbereich fällt sofort auf, dass sich die Kabine wie bei einem Sportwagen nach hinten hin stark einzieht, um dann nach unten hin in die ausgeprägt breite Schulterpartie überzugehen. Deutlich breiter und schlanker geworden sind die Rückleuchten. Besonders markant ist die quer über das Heck verlaufende Knickkante unterhalb der Rückleuchten: Unterhalb dieser Kante zieht sich das Heck nach innen ein – der obere Teil der Hecks ragt dadurch weiter über den Stoßfänger hinaus als der untere. Die Designer konnten durch diesen Trick die größtmögliche Länge im Bereich des Hecks nutzen, gleichzeitig aber den Richtlinien zahlreicher Versicherungseinstufungen gerecht werden, die im Bereich des Stoßfängers einen bestimmten Deformationsbereich vorschreiben.

Trapezförmige Abgasblenden. Wie ein roter Faden zieht sich die Liebe zum Detail durch den neuen Passat. Ein Beispiel dafür sind im Heckbereich bei den größeren Motorversionen bündig in den Stoßfänger integrierte, trapezförmige Chromblenden der Abgasanlage. Extrem präzise sind genau darüber die Reflektoren eingearbeitet. Sie wiederum definieren exakt den Schlusspunkt der ab dem Passat Highline umlaufenden unteren Chromleiste. Die Limousine und der Variant besitzen diese kleinen aber feinen Details gleichermaßen. Beide Karosserieversionen differenzieren sich im Heckbereich – über die bauartbedingte Eigenständigkeit hinaus – unter anderem durch die Position der Nummernschildeinfassung voneinander: Die Limousine trägt diese Einfassung im Stoßfänger, der Variant in der Heckklappe.

Rückleuchten (Stufe 1). Der neue Passat wird serienmäßig mit Voll-LED-Rückleuchten auf den Markt kommen. Und zwar in einer Serien- und einer weiter individualisierten Topversion. Beide Versionen erstrecken sich zweigeteilt von der Kofferraum- respektive Heckklappe bis in das Seitenteil. In der Serienrückleuchte sind im äußeren Teil oben die Schluss- und Bremslichtfunktion sowie unten die Blinker angeordnet. Im inneren Segment (Heckklappe) wurden neben dem Schlusslicht auch das Nebelschlusslicht und die Rückfahrscheinwerfer integriert.

Rückleuchten (Stufe 2). Äußerst markant ist das Lichtdesign der Topversion. Sichtbar wird die Funktionalität dieser LED-Rückleuchte beim Bremsen: In diesem Fall schaltet die horizontale Lichtsignatur in die senkrecht angeordnete Bremslichtsignatur um – sie wird dabei im äußeren Teil durch zwei und im inneren Teil durch eine vertikale Linie erzeugt. Optisch wirkt es wie ein Umklappen der horizontalen Schluss- in die vertikale Bremslichtsignatur. Der Signalwechsel unterstreicht die Erkennbarkeit der Bremse und erhöht so die Verkehrssicherheit. Neben dem Schluss- und Bremslicht ist in den außen liegenden Rückleuchten-Modulen auch das Blinklicht integriert. Im innenliegenden Modul (Heckklappe) befinden sich die Schluss- und Bremslichtfunktion, das Rückfahrlicht und das hohe Nebelschlusslicht. Optional sind diese LED-Rückleuchten auch in einer abgedunkelten Version erhältlich (nur in Kombination mit R-Line Interieur- und Exterieurpaket).

Interieur-Design und -Details

Exklusive Atmosphäre. Analog zum aufwendig gestalteten Exterieur entwickelten die Interieur-Designer einen Innenraum, dessen Ästhetik, Klarheit und Wertigkeit stimmig mit dem hochwertigen Gesamtkonzept des neuen Passat korrespondiert. Aufgrund zahlreicher neuer Designlösungen, präzise ausgeführter Details und innovativer Technologien wie einem Active Info Display und einem Head-up-Display präsentiert sich das Interieur dabei avantgardistischer, markanter und vielseitiger denn je. Dank des modularen Querbauskastens konnte zudem das Platzangebot weiter verbessert werden. Zwei Beispiele: Obwohl der neue Passat 2 mm kürzer als der Vorgänger ist, wuchs die Innenraumlänge um 33 mm. Größer wurden auch die Kofferräume: Beim Variant stieg das Volumen um 47 auf 650 Liter; wird der Kofferraum bis unter das Dach beladen, steigt das Volumen auf 1.780 Liter. Im Fall der Limousine wurde die Kapazität um 21 auf 586 Liter verbessert.

Horizontales Lüftungsband. Den zu Beginn der Entwicklung definierten Anspruch, ein leichtes und großzügiges Raumgefühl zu schaffen, konnten die Designer mit einer schlanken und konsequent horizontal strukturierten Schalttafel umsetzen; stilistisch sind die vorderen Türverkleidungen in diese Gestaltung eingebunden. Das zentrale Designelement der Schalttafel bildet ein innovativ konzipierter Luftausströmer, der sich als funktionell ausgelegtes Dekorelement wie ein Band über die gesamte Breite des Interieurs erstreckt. Es gibt im neuen Passat also keine separat platzierten Luftausströmer, sondern ein durchgängiges, lediglich durch die Instrumente und die mittig angeordnete Analoguhr getrenntes Element, das konsequent Form und Funktion verbindet. Der klare architektonische Charakter entsteht durch die beeindruckende Länge der in den Luftausströmer integrierten Chromlamellen und eine darunter integrierte Dekorblende. Die Dimensionen des Luftausströmers prägen nicht nur das Design der Schalttafel, vielmehr wirken sie sich funktional ebenso positiv auf die Klimatisierung und die Lüftungsakustik aus.

Stilvolle Ambientebeleuchtung. Unterhalb des Luftausströmers und der Dekorblende folgt ein extrem flach ausgeführter Ambientelichtstreifen, der sich in den Türen fortsetzt. Mit diesem umlaufenden Lichteffekt wird der Raum geformt und stimmungsvoll inszeniert. Diese Inszenierung beginnt bereits mit dem Öffnen der Zentralverriegelung via Funkfernbedienung oder Keyless Access. In diesem Fall dimmt zuerst die zentrale Beleuchtungseinheit im Dachhimmel auf und taucht die Mittelkonsole in ein warmes Licht; direkt im Anschluss werden die Türöffner innen beleuchtet und die umlaufende Ambientebeleuchtung als schmaler, feiner Streifen in der Schalttafel und den Türverkleidungen aktiviert (die drei zur Verfügung stehenden Farben „Cyan“, „Weiß“ und „Bernstein“ sowie die Intensität können über das Menü „CAR“ im Infotainmentsystem eingestellt werden). Nahezu parallel wird zudem auch der Fußraum in ein Orientierungslicht getaucht. Sobald die Zündung aktiviert wird, sind das umlaufende Ambientelicht sowie die Beleuchtung der Instrumente und Schalter dominant; alle anderen Lichtquellen werden auf ein zuvor individuell eingestelltes Level gedimmt. Beim Abstellen der Zündung werden erneut alle Lichtquellen hochgefahren, um die Orientierung zu erleichtern.

Fahrerorientierte Architektur. Besonderen Wert legten die Designer auf eine fahrerorientierte Auslegung und weiträumige Anmutung des vorderen Interieurbereichs. Ausgehend von der zentralen Sitzposition des Fahrers, baut sich die Schalttafel deshalb zu beiden Seiten der Instrumente leicht in Richtung Windschutzscheibe gerichtet in den Raum auf. So entsteht einerseits eine weiträumige Wirkung, andererseits eine ideale ergonomische Landschaft. Extrem klar, übersichtlich und gut bedienbar wurde auch die Mittelkonsole aufgebaut. Hier integriert ist hoch und gut einsehbar das Infotainmentsystem; darunter erschließt sich die Klimatisierung. Da die Konsole zwischen Fahrer und Beifahrer in Richtung Infotainmentsystem sportlich ansteigt, liegt die Schaltkulisse entsprechend hoch; der Schaltknauf ist damit ergonomisch bestens erreichbar.

Active Info Display. Im Passat wird Volkswagen erstmals ein als Volldisplay aufgebautes Kombiinstrument mit interaktiver Darstellung auf den Markt bringen: das Active Info Display. Alle Instrumente werden dabei rein virtuell über Software realisiert. Allein die im unteren Teil des Displays angeordneten Symbolleuchten sind weiterhin als Hardware ausgeführt. Die Navigationsinformationen können in 2D und 3D dargestellt werden; das Display ist 12,3 Zoll groß. Die Auflösung von 1.440 x 540 Pixel erlaubt eine äußerst präzise, grafisch hochwertige und interaktive Darstellung aller Details. Beispiel Navigationsmodus: Hier rücken Tacho und Drehzahlmesser an den seitlichen Rand, um der Landkarte mehr Raum zu geben. Je nach Bedarf können zudem Informationen wie Fahr-, Navigations- und Assistenzfunktionen in die Grafikflächen des Tachos und Drehzahlmessers integriert werden. In der Mittelkonsole via Infotainmentsystem darstellbare Daten wie Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover können auch im Active Info Display des Passat dargestellt werden. Volkswagen wird das Active Info Display optional als Alternative zu den analogen Instrumenten anbieten.

Head-up-Display. Als erster Volkswagen wird der neue Passat künftig auch mit einem Head-up-Display zu haben sein. Es projiziert wichtige Infos wie die Geschwindigkeit oder Navigations-Piktogramme direkt in das primäre Sichtfeld des Fahrers. Dank der Projektion des Head-up-Displays bleiben die Augen des Fahrers beim Erfassen von Daten wie der Geschwindigkeit auf die Straße fokussiert. Durch das Projizieren von Warnmeldungen in das direkte Fahrersichtfeld kann zudem die Reaktionszeit deutlich verkürzt werden. Das Head-up-Display des Passat ist eine „Combiner-Lösung“: Die Daten werden dabei auf eine ausfahrbare Glasscheibe vor die Frontscheibe projiziert. Dabei ist es gelungen, die Anzeigequalität der wesentlich teureren Windshieldsysteme zu erreichen. Bei Nichtgebrauch ist das Display geschützt in der Instrumententafel versenkt und die Öffnung bündig verschlossen. Für das Auge des Fahrers scheinen sich die projizierten Daten rund zwei Meter vor dem Passat zu befinden. Folge: Da der Fahrer seinen Blick deutlich seltener zwischen den Instrumenten und der Straße hin und her wandern lassen und somit nicht permanent neu fokussieren muss, ermüden dessen Augen weniger schnell. Aktiviert wird das Head-up-Display über ein separates Bedienelement neben dem Lichtdrehschalter. Der Fahrer kann via Menü des Infotainmentsystems selbst entscheiden, welche Infos angezeigt werden sollen: aktuelle Geschwindigkeit, erlaubte Geschwindigkeit, Navigationshinweise, Infos der Assistenzsysteme und Warnungen (ab Mitte 2015 erhältlich).

Zentrale Aspekte – die Technologien

Die technischen Innovationen des neuen Passat:
Vernetzte Assistenzsysteme leiten neue Ära der Sicherheit ein
Neue Infotainmentsysteme mit mobilen Onlinediensten und MirrorLink™
Assistenzsysteme schauen um die Ecke und erkennen gefährdete Fußgänger

Neue Assistenz-, Infotainment- und Komfortsysteme machen die individuelle Mobilität nachhaltiger, vernetzter, kommunikativer, fahraktiver und nochmals sicherer. Der Passat avanciert dabei zu einer neuen Business Class, deren Technologien die Segmentgrenzen auflösen. Zu diesen Technologien gehören Systeme wie das Active Info Display (ein komplett digitales Kombiinstrument), ein ausfahrbares Head-up-Display, ein neues Rear Seat Entertainment für Tablet-Computer, der Front Assist plus City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, der Emergency Assist (Fahrzeugstopp im Notfall), der Trailer Assist (assistiertes Rangieren mit Anhänger) und ein ebenfalls neuer Stauassistent.

Info- und Entertainmentsysteme

Infotainmentbaukasten. Der neue Passat kommt mit der Generation II der Volkswagen Infotainmentsysteme auf den Markt. Die neuesten Systeme dieses modularen Infotainmentbaukastens (MIB) ermöglichen ein Höchstmaß an Konnektivität, um externe Geräte zu koppeln. Zu den diversen Schnittstellen gehört unter anderem die Einbindung von Smartphones und entsprechender Apps via Mirror-Link™. Darüber hinaus bekamen die Infotainmentsysteme deutlich schnellere Prozessoren (optimiertes Booten, raschere Routenberechnung, flüssigere Touchscreen-Performance, perfektionierte Sprachdialoge) und neue Displays mit höherer Auflösung (im Fall der 6,5-Zoll-Systeme). Das Spektrum der Geräte besteht aus dem 5-Zoll-System „Composition Colour“, den 6,5-Zoll-Systemen „Composition Media“ und „Discover Media“ (plus Navigation) mit einer vierfach besseren Auflösung (6,5 Zoll im Vergleich zum 5,8-Zoll-Display der Generation I) und der neuesten Version des 8,0-Zoll-Navigationssystem „Discover Pro“.

Die externen Schnittstellen im Detail. Bereits ab dem „Composition Colour“ kann Musik wahlweise via AUX-IN-Stecker, SD-Karte sowie optional über USB-Stick und Bluetooth eingespeist werden. Zudem ist ein iPod/iPhone-Interface verfügbar. Darüber hinaus ist ein CD-Laufwerk integriert, ab dem „Composition Media“ gehören Bluetooth-, SD-Card- und USB-Schnittstelle zum Serienumfang. Das „Discover Media“ (Einstiegs-Navigationssystem) ist optional zudem mit WLAN ausgerüstet. Im Top-Navigationssystem „Discover Pro“ sind darüber hinaus das DVD-Laufwerk, eine Sprachsteuerung und optional ein TV-Tuner an Bord. MirrorLink™ steht für das „Composition Media“ sowie für das „Discover Media“ optional und im Fall des „Discover Pro“ serienmäßig zur Verfügung.

Car-Net / Grundfunktionen. In Kombination mit den Navigationssystemen „Discover Media“ und „Discover Pro“ wird für den Passat Car-Net angeboten. Hinter dieser 2014 erstmals eingeführten Dachmarke verbergen sich mobile Online-Dienste. Car-Net macht es möglich, zum Beispiel „Verkehrsinformationen Online“ in die dynamische Routenführung zu integrieren und online öffentliche und personalisierte „Points-of-Interest“ (POI) in die Navigation einzubinden. Darüber hinaus wird es möglich sein, auf der Basis des Kartenservice „Google-Earth™“ eine fotorealistische Anzeige der Kartendarstellung abzurufen (Google Maps). Zusätzlich stehen als Novum für das „Discover Media“ und das „Discover Pro“ die Funktionen „Parkplatzinformation“ (Anzahl freier Plätze in Parkhäusern inkl. Location), „Tankstellenpreise“ (aktuelle Kraftstoffpreise inkl. Location), „Wetter“, „Nachrichten“ und „Fahrzeugzustandsbericht“ (z.B. Infos für die Wartung) zur Verfügung. Ebenfalls neu: „POI- und Zieleinspeisung“; ab dem „Discover Media“ können dabei Ziele und POIs via PC, Tablet oder Smartphone ausgewählt und später in das Navigationssystem übertragen werden.

Rear Seat Entertainment. Die Integration verschiedenster Geräte umfasst im neuen Passat auch Tablets. Durch die Vernetzung von externen Geräten via WLAN mit dem Infotainmentsystem des Autos entstehen neue Möglichkeiten. Zum Beispiel die Integration einer neuen Art von Rear Seat Entertainment. Der Schlüssel ist hier eine App, die Infotainmentsystem und Tablet kompatibel macht. Via WLAN können die Tablets dabei auf verschiedenste Funktionen des „Discover Media“ oder „Discover Pro“ zuzugreifen.

Assistenz- und Komfortsysteme

Area View. Die kamerabasierte Umgebungsansicht Area View feierte 2010 im Touareg ihre Weltpremiere. Entwickelt wurde das System, um via Infotain-mentsystem einen 360-Grad-Überblick auf die nahe Umgebungs- und Verkehrssituation zu ermöglichen. Für den neuen Passat wurde das System signifikant weiterentwickelt. Die neue Generation des Area View kommt bei Volkswagen erstmals im Passat zum Einsatz. Das System zeichnet sich durch einen erweiterten Funktionsumfang, eine höhere Kameraauflösung, eine Hindernis-erkennung und neue 3D-Birdview-Perspektiven aus.

Park Assist. Der Park Assist macht es möglich, in alle parallel- und quer zur Fahrbahn angeordneten Parklücken halbautomatisch einzuparken; darüber hinaus wird auch das Ausparken aus parallel angeordneten Parklücken angeboten. Im Fall von quer angeordneten Parklücken wird nun zudem nicht nur das rückwärts Einparken unterstützt, sondern auch das halbautomatische vorwärts Parken.

Trailer Assist. Das Rückwärtsfahren mit einem Anhänger ist selbst für Routiniers eine Herausforderung. Volkswagen bringt deshalb im Passat als weltweit erster Automobilhersteller ein Assistenzsystem auf den Markt, mit dem das Rangieren im Hängerbetrieb so einfach wie nie zuvor wird: den Trailer Assist. Um ein Gespann von einer Straße rückwärts in eine Einfahrt zu rangieren, hält der Fahrer an einer geeigneten Stelle an und legt den Rückwärtsgang ein. Via Tastendruck wird das System aktiviert. Im Kombiinstrument werden nun der aktuelle und der mögliche Fahrwinkel visualisiert. Dies geschieht auf Basis von Bildverarbeitungsalgorithmen aus den Daten der Rückfahrkamera, die den Knickwinkel des Anhängers beobachtet und auswertet. Mit Hilfe des Spiegeleinstellschalters, der dabei als eine Art Joystick fungiert, kann der Fahrer die gewünschte Fahrtrichtung seines Gespanns stufenlos einstellen. Der Passat übernimmt die via Spiegeleinstellschalter vorgegebenen Lenkbefehle des Fahrers, der selbst wiederum lediglich Gaspedal und Bremse bedient. Die Ausrichtung des Passat erfolgt durch das automatische Ansteuern der elektromechanischen Servolenkung. Eine Korrektur ist permanent über die Spiegeleinstellung möglich.

Spurwechselassistent Side Assist mit Ausparkassistent inkl. Spurhalteassistent Lane Assist. Das System kann dazu beitragen, schwere Unfälle zu verhindern. Und zwar insbesondere in zwei Situationen. Erstens: Auf der Autobahn, da es schnell überholende sowie langsame Fahrzeuge im toten Winkel erkennt, den Fahrer warnt und so das Überholen sicherer macht. In Kombination mit dem kamerabasierten Lane Assist an Bord wird auch bei einer Lenkbewegung in Richtung Gefahrenseite die Warnstufe aktiviert (selbst ohne Blinkersetzung) und bei einem beginnenden Spurwechsel aktiv vom Fahrzeug gegengelenkt. Zweitens: Beim rückwärts Ausparken. Hintergrund: Der Ausparkassistent revolutioniert das rückwärts Ausparken aus Parklücken, die im rechten Winkel zur Fahrbahn liegen. Das radarbasierte Sensormodul erkennt Fahrzeuge, die sich von der Seite her nähern. Droht eine Kollision, gibt der Ausparkassistent zunächst eine optische, dann eine akustische Warnung aus. Falls die Situation durch die Fahrer nicht entschärft wird und die Gefahr einer direkten Kollision besteht, aktiviert der Ausparkassistent einen automatischen Bremseingriff.

Stauassistent. Auf der Basis des Lane Assist und der automatischen Distanzregelung ACC hat Volkswagen den Stauassistent entwickelt. Das System macht Stau- respektive Stop-and-go-Fahrten deutlich komfortabler. Als Grundlage bietet der Lane Assist auch unterhalb von 60 km/h die Funktion einer adaptiven Spurführung an. Dabei lenkt das System nicht nur korrigierend gegen, wenn der Wagen die Spur verlässt; vielmehr hält der Lane Assist bei aktiver adaptiver Spurführung den Passat kontinuierlich in der Mitte der Richtungsfahrbahn. Die automatische Distanzregelung ACC ist ein weiteres Assistenzsystem, das in den Stauassistent eingebunden ist. Denn das Bremsen und Gasgeben erfolgt bei aktivem ACC auch im Stop-and-go-Bereich automatisch. ACC und Lane Assist verschmelzen zum Stauassistent: Das System ermöglicht eine assistierte Quer- und Längsführung. Der Wagen lenkt, beschleunigt und bremst also automatisch, jedoch mit der Bedingung, dass der Fahrer die Hände am Lenkrad hat und mitlenkt, damit er jederzeit eingreifen kann.

Emergency Assist. Ein weiteres System, bei dem der Lane Assist und das ACC zu einem neuen Assistenzsystem verschmelzen, ist der Emergency Assist: Sobald die Sensoren erkennen, dass der Fahrer weder Lenk-, Brems- noch Beschleunigungsaktivitäten zeigt, leitet das System in verschiedenen Eskalationsstufen zunächst das Wachrütteln des Fahrers und in der Folge einen Nothalt ein. Dabei wird automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet; darüber hinaus führt der Passat leichte Lenkmanöver aus, um das Umfeld auf die Gefah-rensituation aufmerksam zu machen. Das ACC verhindert dabei das Auffahren auf den vorausfahrenden Verkehr. Der Emergency Assist von Volkswagen ist eine Weltneuheit. Generell kann übrigens bei jedem Passat mit integrierter Mobiltelefon-Schnittstelle über das Infotainmentsystem via „SOS Notruf“ der sogenannte „Euro-Notruf 112“ aktiviert werden, um im Fall der Fälle Rettungsdienste zur Hilfe zu rufen. Voraussetzung dafür ist ein via Bluetooth mit dem Infotainmentsystem gekoppeltes Telefon oder eine aktive SIM-Card in der Mobiltelefon-Schnittstelle „Premium“.

Front Assist mit City-Notbremsfunktion. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Während der Front Assist bei höheren Geschwindigkeiten vor zu dichtem Auffahren und Kollisionen warnt und im Bedarfsfall automatisch das Fahrzeug verzögert, übernimmt die City-Notbremsfunktion diese Aufgabe im Stadtverkehr. Bislang erkannte das Notbremssystem ausschließlich Fahrzeuge. Im neuen Passat reagiert das weiterentwickelte System erstmals auch auf Fußgänger. Der Front Assist mit City-Notbremsfunktion ist ein weiteres Beispiel für die Demokratisierung von Fahrerassistenzsystemen, da Volkswagen diese Technologie bereits ab dem Passat Comfortline serienmäßig anbietet.

Progressivlenkung. Dank der Progressivlenkung kommt der Fahrer des Passat mit kleineren Lenkbewegungen respektive weniger Lenkradumdrehungen aus, um die gewünschten Kurvenradien zu realisieren; bei engen Kehren muss er also weniger oft umgreifen. Bis zum Volleinschlag sind es bei der Progressivlenkung 2,1 Lenkrad-umdrehungen, ohne das optionale System indes 2,75. Die Progressivlenkung ermöglicht im Mittenbereich bis in hohe Geschwindigkeiten hinein ein präziseres und entspanntes Fahren. Auf kurvenreichen Landstraßen und beim Abbiegen wird der Fahrer aufgrund der direkteren Auslegung ein Plus an Dynamik feststellen. Bei niedrigerem Tempo, etwa in der Stadt oder beim Parken, wird der Passat dank des geringen Lenkwinkelbedarfs deutlich handlicher.

© Volkswagen / Der neue Volkswagen Passat

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken