Der neue Volkswagen Scirocco und der neue Scirocco R

Charismatische Coupés bereichern seit Jahrzehnten das Volkswagen Modellspektrum. Den Anfang machte 1955 das Karmann Ghia Coupé – eine Stilikone, die permanent weiterentwickelt und bis 1974 gebaut wurde. Noch im selben Jahr kam der Nachfolger dieses Klassikers auf den Markt: der erste Scirocco. Mit ihm schickte Volkswagen ein neues, agiles Coupé ins Rennen der bezahlbaren Sportwagen. Binnen 18 Jahren – von 1974 bis 1992 – wurden vom Scirocco in zwei Generationen 795.734 Exemplare produziert. Ein Coupé-Welterfolg. Im Spätsommer 2008 startete Volkswagen mit der dritten Generation des Scirocco ein Comeback des legendären Sportwagens. Bis Ende 2013 verließen 212.450 Scirocco das Volkswagen Werk im portugiesischen Palmela. Wieder eine Erfolgsserie. Jetzt präsentiert Volkswagen eine neue Version des Scirocco. Technisch und optisch weiterentwickelt. Ein Coupé, das als agiler Cruiser, als dynamischer Begleiter auf dem Weg zum Job, als hochkarätiger Sportwagen (bis zu 206 kW / 280 PS Leistung!) für den Ausflug auf die Rennstrecke oder einfach nur als charismatischer Allrounder mit großer Heckklappe und variablem Kofferraum (312 bis 1.006 Liter) glänzt.

Auf den Punkt

Dynamik rauf, Verbrauch runter – Sportwagen-Bestseller Scirocco mit komplett neuer Motorenrange

  • Front- und Heckpartie im neuen Design; serienmäßig mit LED-Rückleuchten
  • Neue Motoren wurden bis zu 20 PS stärker und bis zu 19 Prozent sparsamer

Zehn wichtige Fakten zum neuen Scirocco

  1. Start mit sechs neuen TSI- und TDI; alle Motoren wurden stärker (bis zu 20 PS) und sparsamer (bis zu 19 Prozent).
  2. Scirocco verbraucht mit Einstiegsmotoren nur 5,4 l/100 km (1.4 TSI, 92 kW / 125 PS) und 4,2 l/100 km (2.0 TDI, 110 kW / 150 PS).
  3. Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit aller neuen Scirocco Versionen wurden deutlich verbessert.
  4. Scirocco 2.0 TSI (132 KW / 180 PS) mit zusätzlichen 20 PS beschleunigt 0,6 Sekunden schneller auf 100 km/h als der Vorgänger.
  5. Scirocco 2.0 TSI (162 kW / 220 PS) entwickelt mit 350 Nm beachtliche 70 Nm mehr Drehmoment als der Vorgänger mit 155 kW / 210 PS.
  6. Scirocco R ist mit 206 kW / 280 PS der stärkste und agilste Scirocco aller Zeiten (0-100 km/h mit DSG in 5,5 Sekunden).
  7. Neue Front- und Heckpartie inklusive neuer Scheinwerfer, neuer LED-Rückleuchten und neuem Heckklappen-Öffnungsmechanismus (schwenkbares Volkswagen Emblem).
  8. Modifiziertes Interieur; serienmäßig mit Zusatzinstrumenten als Hommage an den Ur-Scirocco.
  9. Soundsystem Dynaudio Excite, Blind Spot-Sensor (Warnung vor Fahrzeugen im toten Winkel; voraussichtlich ab Herbst 2014 bestellbar) und Park Assist (Parklenkassistent) als neue Technik-Features.
  10. Markteinführung in Europa ab August.

Technische Daten des VW Scirocco und des Scirocco R

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Stärker – sechs Motoren mit bis zu 206 kW / 280 PS

Bis zu 20 PS mehr Leistung. Alle Motoren im Programm der Baureihe wurden erneuert und dabei stärker und sparsamer. Das aktuelle Leistungsspektrum der vier TSI (Benziner) und zwei TDI (Diesel) im Überblick: 92 kW / 125 PS (TSI), 110 kW / 150 PS (TDI), 132 kW / 180 PS (TSI), 135 kW / 184 PS (TDI), 162 kW / 220 PS (TSI) und skizzierte 206 kW / 280 PS (TSI des Scirocco R). Den größten Sprung machen der neue Scirocco 2.0 TSI mit 132 kW / 180 PS (plus 20 PS / zuvor 1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS) und der jetzt 280 PS starke Scirocco R (plus 15 PS / zuvor 195 kW / 265 PS). Mit der Leistung verbesserten sich auch die Fahrleistungen. Und das mitunter deutlich. So beschleunigt die neue 180-PS-Version in nur 7,4 statt 8,0 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit verbesserte sich um 9 auf 227 km/h. Das gleiche Bild zeichnet sich bei den Dieselantrieben ab. Beispiel Scirocco 2.0 TDI mit 150 PS: Hier verbesserte sich die Beschleunigung um 0,7 auf 8,6 Sekunden und die V/max von 207 auf 215 km/h (Schaltversion).

Bis zu 19 Prozent sparsamer. Die sechs Turbodirekteinspritzer gehören zur neuesten Generation der Volkswagen Vierzylindermotoren; sie erfüllen durchgängig die Abgasnorm EU-6 und wurden um bis zu 19 Prozent sparsamer. Serienmäßig sind alle Scirocco bis zu einer Leistung von 162 kW / 220 PS mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet; darüber hinaus nutzen diese Versionen die Bremsenergie (Rekuperationsmodus) zum Laden der Batterie, damit die Motoren via Lastpunktverschiebung noch effizienter arbeiten können. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe an Bord, wird Energie über eine Freilauffunktion gespart (bis 220 PS). Die sparsamste Version mit Benzinmotor ist der Scirocco 1.4 TSI mit 125 PS. Durchschnittsverbrauch: 5,4 l/100 km. Mit 4,2 l/100 km setzt sich der 150 PS starke Scirocco 2.0 TDI als sparsamste Dieselvariante in Szene. Trotz aller Effizienz werden auch die zwei TDI dem sportlichen Charakter des Scirocco gerecht, wie die 0-100-km/h-Werte von 8,6 Sekunden (150 PS) und 7,5 Sekunden (184 PS) eindrucksvoll belegen.

Schärfer – neu gestaltete Front- und Heckpartie

Exterieur präzisiert. Äußere Kennzeichen des aktuellen Scirocco sind seine neu gestaltete Front- und Heckpartie inklusive neu konzipierter H7-Scheinwerfer, optionaler Bi-Xenonscheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und LED-Tagfahrlicht sowie serienmäßiger LED-Rückleuchten. Das hintere und jetzt schwenkbare VW-Zeichen wurde als Griff zum Öffnen der Heckklappe ausgelegt.

 Souveräner – neue Ausstattungsfeatures

Interieur aufgeladen. Im serienmäßig mit Sportsitzen und Ledersportlenkrad (adaptiert vom Golf GTI) ausgestatteten Interieur setzt sich das Coupé unter anderem mit neuen Stoffen, Lederkonfigurationen und Farben in Szene. Zu den neuen technischen Features gehören das 400-Watt-Soundsystem Dynaudio Excite, der (voraussichtlich ab Herbst 2014 bestellbare) Blind Spot-Sensor zur Warnung vor Fahrzeugen im toten Winkel und der Parklenkassistent (Park Assist). Ebenfalls neu: serienmäßige Zusatzinstrumente (Ladedruck, Stoppuhr, Motoröltemperatur) als Hommage an den Ur-Scirocco.

Scirocco kommt im August auf den Markt. Volkswagen produziert auch den neuesten Scirocco in seinem portugiesischen Werk bei Lissabon. Von dort aus wird der Sportwagen – mit allen sechs Motorvarianten – ab August zuerst in Europa durchstarten; in einigen Ländern wie zum Beispiel Österreich und Deutschland ist der Vorverkauf bereits angelaufen. Weitere Volumenmärkte wie China, die Türkei, Australien, Russland und Südkorea folgen unmittelbar.

Zentrale Aspekte – das Exterieur

Das kraftvolle Steilheck-Coupé – Design der Scirocco-Front- und Heckpartie weiter geschärft

  • Scirocco startet mit neuen Scheinwerfern und LED-Rückleuchten
  • Neue Leichtmetallfelgen in den Dimensionen 17, 18 und 19 Zoll

Das Design bildet die optische Klammer für das sportliche Gesamtpaket des Scirocco: Mit seiner unverwechselbaren Silhouette, dem charakteristischen Heck, der souveränen Frontpartie und seinen knackigen Proportionen zeigt das Coupé auch optisch, dass dieses Auto ein hohes Maß an Agilität und damit Fahrspaß bietet. Wie schon die erste Scirocco Generation, so gilt auch die dritte Serie des Sportwagens als stilistische Ikone. Das Design dieser Ikone wurde nun weiter geschärft.

Neue Frontpartie. Präzise gezeichnete Linien, eine komplett neue Lichtsignatur der Scheinwerfer sowie aerodynamische „Blades“ (schmale Aerodynamikelemente im Stile des Golf GTI) seitlich im Stoßfänger fügen sich zu einer neuen Frontpartieoptik. Deutlich konturierter und breiter wirkt der neue Scirocco zudem durch in Wagen-farbe lackierte statt schwarz gehaltene Flächen im Stoßfänger. Bei hellen Lackfarben bilden die schmalen „Blades“ und ein schwarzer, nach oben hin offener Rahmen im Stoßfänger einen markanten Kontrast. Ebenfalls in schwarz gehalten und neu gestaltet sind der große Kühllufteinlass im unteren Bereich der Frontpartie und der obere Lufteinlass. Zusammen mit dem XL1 und dem Beetle ist der Scirocco zudem der einzige Volkswagen, bei dem sich das Volkswagen Emblem auf der Motorhaube befindet. Um die Frontpartie besser vor Parkschäden zu schützen, gibt es den ParkPilot (akustische Abstandswarnung) nun auch für den vorderen Stoßfänger.

Neue Scheinwerfer. Typisch für jeden Volkswagen ist ein markantes Lichtdesign. Beim neuen Scirocco ist dieser illuminierte Fingerabdruck besonders interessant, wenn die neuen Bi-Xenonscheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht an Bord sind: Unterhalb des Xenon-Moduls haben die Ingenieure und Designer eine schmale, gewölbte LED-Kontur integriert, die wie ein Augenlid wirkt und als Tagfahrlicht fungiert. Separat in den Außenbereichen des Stoßfängers sind die Blinker, die Nebelscheinwerfer und – ausstattungsabhängig – die Tagfahrlichter untergebracht. Optisch voneinander getrennt werden sie durch die „Blades“. Zusammen mit der in Wagenfarbe lackierten Verkleidung des unteren Kühllufteinlasses ergibt sich einmal mehr eine deutliche Betonung der Wagenbreite. Durch das neue Design scheint der Scirocco zudem noch tiefer auf der Straße zu liegen.

Neue Heckpartie. Die Design-DNA der Marke definiert, dass die Breite des Fahrzeugs im Front- und Heckbereich durch den Einsatz horizontaler Gestaltungsmerkmale betont wird. Beim neuen Scirocco wird diese Wirkung über komplett neu gestaltete LED-Rückleuchten und eine ebenfalls neue Heckklappe weiter verstärkt. Die zur Fahrzeugmitte hin trapezförmig konturierten Rückleuchten mit ihrer C-förmigen Lichtkontur ragen nun weiter in die Heckklappe hinein; die wiederum ist mit einer horizontalen Lichtkante unterhalb der Scheibe ausgestattet. In dieses kraftvolle und präzise Design passt ein neuer, schwarzer Diffusor, durch den der Stoßfänger weniger hoch und der Wagen im Hinblick auf die Proportionen insgesamt flacher aussieht. Praktisch: Das VW Emblem schwenkt nun bei Druck um die Mittelachse nach oben, um so als (vor Schmutz geschützter) Griff zum Öffnen der Heckklappe zu dienen. Serienmäßig wie die Rückleuchten in LED-Technik ausgeführt: die Kennzeichenbeleuchtung.

Neue Räder und Farben. In der Silhouette fallen die neu designten Leichtmetallräder (18-Zoll-Typ „Lisboa“ und „Salvador“) auf. Serienmäßig ist der Scirocco mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Long Beach“ und 205er Reifen ausgestattet (ab 110 kW / 150 PS: 225er Reifen). Optional kann das Coupé – und auch das ist neu – unter anderem mit der legendären Leichtmetallfelge „Talladega“ bestellt werden, die zuvor dem Scirocco R vorbehalten war. Der wird nun serienmäßig mit der neuen 18-Zoll-Felge „Cadiz“ bestückt (optional in 19 Zoll). Neu im Programm sind fünf der insgesamt 13 Farben: die drei Uni-Lacke „Pure White“, „Flash Rot“ und „Urano-grey“ sowie die Metallicfarben „Ultra Violet“ und „Pyramid Gold“.

Serienmäßige Exterieurausstattung. Im Exterieurbereich gehören zur Serienausstattung unter anderem das Sportfahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Blinkleuchten in den Außenspiegelkappen, vordere Lufteinlässe in markanter Wabenstruktur, eine Dachantenne, ein Dachkantenspoiler, die Kennzeichenbeleuchtung in LED-Technik, dunkelrote Rückleuchten in LED-Technik, Doppelendrohre der Abgasanlage (bei 162 kW / 220 PS verchromt) und eine grüne Wärmeschutzverglasung.

Exterieur des Scirocco R. Traditionell eigenständige Design- und Ausstattungselemente prägen das Topmodell der Baureihe: den Scirocco R. Dies gilt ebenso für die Gestaltung der Front- und Heck-schürzen in einer Motorsportoptik sowie die Räder. Vorn fallen dabei besonders die drei großen, schwarz glänzenden Lufteinlässe, die serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht und LED-Tagfahrlicht sowie die LED-Blinker auf. Seitlich sind es unter anderem die Außenspiegelgehäuse in „Chrom matt“, die Schwellerverbreiterungen im „R“ Styling und die schwarz lackierten 17-Zoll-Bremssättel mit „R“ Logo. Hinten gehören zu den Insignien des „R“ nach wie vor die verchromten Abgasendrohre (je eines links und rechts) und der größere Dachkantenspoiler. Neu gestaltet wurde die bereits erwähnte 18-Zoll-Serienfelge des Scirocco R. Sie trägt die Bezeichnung „Cadiz“ und ist auch in einer 19-Zoll-Version erhältlich.

Zentrale Aspekte – das Interieur

Ergonomisches Sportwagen-Cockpit – Neue Instrumente, neue Lenkräder, neue Farben und Materialien

  • Serienmäßige Zusatzinstrumente als Hommage an den Ur-Scirocco
  • „R“ Ausstattung sorgt für ein zusätzliches Plus an Dynamik im Interieur

Die neue Version des Scirocco wurde auch im Interieur in vielen Bereichen weiterentwickelt. So fällt sofort der optimierte Schalttafelschnitt auf der Beifahrerseite ins Auge, der mit einer markanten horizontalen Kante das Volumen der Armaturen optisch strafft. Die Blenden der Luftausströmer sowie die zentrale Blende um die Navigationseinheit in „Titansilber“ sind jetzt bündig in die Schalttafel eingelassen und unterstreichen damit die sehr gute Verarbeitungsqualität und die hohe Wertigkeit im Innenraum. Analog zu Modellen wie dem Golf GTI ist der Scirocco nun zudem mit einem neuen Kombiinstrument in Tubenoptik ausgestattet; die Instrumente sind mit einer neuen Grafik versehen und edel in einer Aluminium-Optik („Titansilber“) eingefasst. Ebenfalls vom Golf GTI abgeleitet wurde das Design der Lenkräder. Serienmäßig an Bord sind darüber hinaus drei oberhalb der Mittelkonsole integrierte Zusatzinstrumente: Ladedruck, Stoppuhr und Motoröltemperatur. Sie sind eine Hommage an den ersten Scirocco, bei dem je nach Ausstattungsversion zwei Zusatzinstrumente weiter unten in der Mittelkonsole eingebaut waren. Selbstverständlich ist darüber hinaus auch der neue Scirocco wieder mit serienmäßigen Features wie einer Klimaanlage, dem Berganfahrassistenten, elektrischen Fensterhebern und Sportsitzen ausgestattet.

Sportliche Dekore, Stoffe und Farben. Im Bereich des Handbremshebels gibt es jetzt ein nun per Jalousie schließbares Staufach. Das neue optionale Dekor mit der Bezeichnung „Checkered Flag“ in der Mittelblende schlägt nicht zufällig eine optische Brücke in die Welt des Golf GTI. Neu gestaltet wurden last but not least die Sitze mit den hier angebotenen Bezugsmaterialien. Dazu gehören der Stoff „Matthew“ (ein Karo-Design mit titanschwarzen Sitzaußenflächen sowie die Farbvarianten „Ceramique“, „Sioux“ und „Schwarz in Carbonstyle“ für die Lederausstattung „Vienna“. Ebenfalls neu: das zusätzlich zu „Schwarz“ angebotene helle Ausstattungs-Trim „Ceramique“ für den unteren Teil der Schalttafel, der Türverkleidungen und der Mittelkonsole.

Serienmäßige Interieur- und Funktionsausstattung. Zur weiteren Serienausstattung des Scirocco gehören Features wie Dekoreinlagen in „Titansilber“ für die Instrumententafel, die bereits erwähnten Sportsitze vorn (auch in der Höhe einstellbar), Sitzbezüge im Stoff „Matthew“, Sportlenkrad sowie Handbremshebelgriff und Schaltknauf in Leder, die asymmetrisch geteilt umklappbare Rücksitzlehne und die Einstiegshilfe Easy Entry. Funktionsseitig an Bord (Auszug): Berganfahrassistent, die schon skizzierte Klimaanlage, Höhen- und Längseinstellung der Lenksäule, Multifunktionsanzeige „Plus“, das Radio „RCD 310“ mit acht Lautsprechern, elektrische Fensterheber und natürlich die neuen Zusatzinstrumente (Ladedruck, Motoröltemperatur und Stoppuhr).

Interieur des Scirocco R. Analog zum Exterieur kennzeichnet auch das Interieur des Scirocco R die Handschrift von Volkswagen R. Zu den individualisierten Features gehören die Sitzbezüge „Race“ mit „R“ Logo und kristallgrauen Ziernähten, der schwarze Dachhimmel, Dekoreinlagen in „Carbon Touch“, Applikationen in hochglänzendem „Piano Black“ (Radioblende, Multifunktions-Leder-Sportlenkrad und Türzuziehgriffe) und Pedale in Edelstahl. Tradition haben zudem die blauen Zeiger der spezifischen „R“ Instrumente und die Türeinstiegsleisten in Aluminium mit „R“ Logo.

Zentrale Aspekte – die Sonderausstattunge

Mehr Komfort, mehr Dynamik – Scirocco jetzt mit Light Assist und Blind Spot-Sensor

  • Park Assist unterstützt beim Parken, Blind Spot-Sensor macht Überholen sicherer
  • Neues Soundsystem von Dynaudio mit nunmehr 400 Watt Gesamtleistung

Der neue Scirocco kann über ein großes Spektrum an Sonderausstattungen weiter individualisiert werden. Zu den ganz neuen technischen Features gehören dabei das 400-Watt-Soundsystem Dynaudio Excite, der Blind Spot-Sensor und der Parklenkassistent (Park Assist).

Die wichtigsten Komponenten im Überblick:

Blind Spot-Sensor. Dieses System kann dazu beitragen, schwere Unfälle zu verhindern. Hintergrund: Die Blind Spot-Sensoren machen den Fahrer durch ein LED-Symbol im äußeren Bereich der Außenspiegel auf Fahrzeuge aufmerksam, die sich im toten Winkel seitlich neben dem Scirocco befinden oder von hinten nähern: Sobald sich ein Fahrzeug im toten Winkel nähert, leuchtet das Symbol auf; betätigt der Fahrer zudem den Blinker in Richtung des erkannten Fahrzeugs, blinkt das Symbol als weitere Warnstufe. Das Risiko gefährlicher Spurwechselsituationen wird dadurch reduziert. Mittels Radarsensoren „überwacht“ das ab 30 km/h automatisch aktive System einen Umfeldbereich von rund 20 Metern. Der Blind Spot-Sensor ist in Österreich voraussichtlich ab Herbst 2014 bestellbar.

Parklenkassistent Park Assist. Der Parklenkassistent ermöglicht nicht nur das assistierte Parken parallel zur Fahrbahn, sondern auch das Rückwärtsparken im rechten Winkel zur Fahrbahn. Darüber hinaus ist das System mit einer Brems- und Ausparkfunktion ausgestattet. Aktiviert wird das System per Tastendruck in der Mittelkonsole. Via Blinker wählt der Fahrer die Seite, auf der geparkt werden soll. Ermittelt der Park Assist über die Ultraschallsensoren eine ausreichend große Parklücke, kann das assistierte Einparken starten: Der Fahrer legt den Rückwärtsgang ein und muss nur noch Gas geben und Bremsen. Das Lenken übernimmt der Wagen. Akustische Signale sowie visuelle Hinweise in der Multifunktionsanzeige unterstützen den Fahrer. Das System unterstützt den Fahrer zudem beim Herausfahren aus Längsparklücken.

Light Assist. Die automatische Fernlichtregelung Light Assist analysiert via Kamera in der Frontscheibe vorausfahrende oder entgegenkommende Verkehrsteilnehmer und regelt automatisch das Ein- bzw. Ausschalten des Fernlichtes (ab 65 km/h).

Adaptive Fahrwerksregelung DCC. Ideal auf einen Sportwagen wie den Scirocco zugeschnitten ist die adaptive Fahrwerksregelung DCC. Das System stellt die Dämpfung permanent und radindividuell anhand der Signale von je drei Aufbau- und Radwegsensoren auf die jeweilige Fahrbahn ein. Bei Beschleunigungs-, Brems- oder Lenkvorgängen wird die Dämpfung jedoch in Sekundenbruchteilen verhärtet, um die fahrdynamischen Erfordernisse optimal zu erfüllen. Durch diese automatische Verstellung ermöglicht DCC in fahrdynamisch weniger anspruchsvollen Situationen eine deutliche Steigerung des Komforts; und das löst den Zielkonflikt zwischen sportlich straffer und komfortabler Auslegung. Damit der Fahrer das Systemverhalten zusätzlich seinen Wünschen anpassen kann, bietet DCC neben dem „Normal“-Programm (in dem alle Regelfunktionen voll aktiv sind) zusätzlich die Modi „Sport“ und Comfort“.

XDS. Die Quer-Differenzialsperre XDS (serienmäßig an Bord des Scirocco R) verbessert die Traktions- und Handling-Eigenschaften. Technisch handelt es sich beim XDS um eine Funktionserweiterung der in das elektronische Stabilisierungsprogramm integrierten elektronischen Differenzialsperre (EDS). Sobald die Elektronik erkennt, dass das kurveninnere Rad der angetriebenen Vorderachse bei schneller Fahrt zu sehr entlastet wird, baut die ESP-Hydraulik an diesem Rad gezielt einen Bremsdruck auf, um wieder die optimale Traktion herzustellen. Das XDS wirkt so als Quer-Sperrdifferenzial, mit dem das für Fronttriebler typische Untersteuern in schnell gefahrenen Kurven ausgeglichen wird. Folge: Das Fahrverhalten wird dank XDS präziser und neutraler.

Berganfahrassistent. Mit dem serienmäßigen Berganfahrassistenten können Streckenabschnitte mit großen Steigungen deutlich souveräner absolviert werden. Der Berganfahrassistent unterstützt den Fahrer beim Anfahren am Hang, da er das Zurückrollen des Scirocco verhindert und dem Abwürgen des Motors entgegenwirkt.

Soundsystem Dynaudio Excite. Speziell für den neuen Scirocco entwickelt wurde das neue Soundsystem Dynaudio Excite. Ein digitaler 8-Kanal-Verstärker erzeugt in diesem Fall 400 Watt Gesamtleistung. Die acht eigenresonanzarmen Lautsprecher und der Subwoofer wurden individuell für den Innenraum des Scirocco konfiguriert. Ergebnis: Highend-Sound.

Lederausstattung „Vienna“. Auf Wunsch steht die Lederausstattung „Vienna“ zur Verfügung; in diesem Fall gehören elektrisch einstellbare Lendenwirbelstützen und eine Sitzheizung (vorn), eine Chromeinfassung am Lichtdrehschalter, Chromapplikationen an der Spiegeleinstellung und an den Fensterheberschaltern und ein schwarzer Dachhimmel zum Umfang. Alternativ kann die Lederausstattung „Vienna“ auch im „Carbon Style“ geordert werden; hier sind die Sitzwangenmittelteile in einer Carbonoptik ausgeführt.

R-Line Exterieur. Volkswagen R hat auch für den neuen Scirocco ein besonders sportliches Ex- und Interieur-Paket konzipiert. Das Exterieur-Paket besticht durch eigenständige Stoßfänger im „R“ Styling (vorn mit integrierten Nebelscheinwerfern und schwarz glänzendem Kühlergrill und Lufteinlassgitter), ebenfalls individualisierte Schwellerverbreiterungen und einem Heckspoiler im „R“ Design. Teil des Paketes sind zudem die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Salvador“ mit 235er Reifen. Last but not least weist vorn im Kühlergrill ein R-Line Logo auf die sportliche Zusatzausstattung hin. Das R-Line Exterieur-Paket ist Bestandteil des Österreich-Specials „Sport“.

R-Line Interieur. Separat ist ein R-Line Interieur-Paket erhältlich. Es beinhaltet einen schwarzen Dachhimmel, Dekoreinlagen in „Carbon Touch“ für die Instrumententafel, Einstiegsleisten aus Aluminium mit R-Line Logo, ein individualisiertes Sportlederlenkrad mit Alu-Dekor, Pedale in Edelstahl, Sitzbezüge im Stoff „Race“ (Wangeninnenseiten in Microfaser) und R-Line Logo auf den Rückenlehnen.

R-Line Lederausstattung „Vienna“. Als weitere Individualisierungsstufe steht für den neuen Scirocco in Kombination mit dem Interieur-Paket die R-Line Lederausstattung „Vienna“ zur Verfügung. Hier sind die Sitzmittelbahnen und Wangeninnenseiten der Sitze in edlem, schwarzem Leder gehalten; einen Kontrast zum Schwarz bilden die in „Kristallgrau“ ausgeführten Ziernähte. Ein R-Line Logo veredelt in diesem Fall die Kopfstützen. Ebenfalls Bestandteil des Paketes: Chromeinfassungen am Lichtschalter, Chromapplikationen am Spiegeleinstellschalter und an den Fensterheberschaltern und elektrisch einstellbare Lendenwirbelstützen (vorn).

Panorama-Ausstelldach. Für jede Menge Licht im Innenraum sorgt optional ein großes Panorama-Ausstelldach, das sich von der A- bis zur B-Säule erstreckt. Auf Knopfdruck stellt sich das transparente Dach um bis zu 39 Millimeter auf. Bei sehr starker Sonneneinstrahlung kann ein Rollo ausgefahren werden. Das allerdings dürfte in den seltensten Fällen notwendig werden, da das Glas des Panorama-Ausstelldaches nur 8,2 Prozent der UV-Strahlung, 2,8 Prozent der Infrarot-Strahlung (Wärme) und 6,9 Prozent des sichtbaren Lichts durchlässt.

Zentrale Aspekte – die Motoren

Bis zu 20 PS mehr und bis zu 19 Prozent sparsamer: Tiefgreifendes Motoren-Update für den bis zu 206 kW / 280 PS starken Scirocco

  • Neue EU-6-Motoren verbessern Fahrleistungen des Scirocco zum Teil deutlich
  • Neu entwickelter Benziner (TSI) mit 132 kW / 180 PS verbraucht lediglich  6,0 l/100 km

Alle Motoren des neuen Scirocco wurden entweder weiter- oder gänzlich neu entwickelt. Das Spektrum besteht aus vier Benzin- und zwei Dieselmotoren – aufgeladene Direkteinspritzer mit vier Zylindern und Vierventilköpfen. Die Turbomotoren wurden im Vergleich zu den Aggregaten des Vorgängers um bis zu 19 Prozent sparsamer; sie erfüllen zudem durchgängig die Abgasnorm EU-6. Serienmäßig besitzt jeder neue Scirocco bis zu einer Leistung von 162 kW / 220 PS ein Start-Stopp-System. Ebenfalls Serie: die Bremsenergierückgewinnung (Rekuperationsmodus). Trotz des reduzierten Verbrauchs kennzeichnet alle Motoren ein Leistungsplus. In der Folge bieten alle neuen Scirocco Versionen verbesserte Fahrleistungen. Bis auf die Grundmotorisierung (1.4 TSI) können alle Antriebsversionen des Scirocco optional mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden. Angetrieben wird der Scirocco generell über die Vorderachse.

Benziner leisten zwischen 125 PS und 280 PS. Das Leistungsspektrum der vier TSI (Turbobenzindirekteinspritzer) erstreckt sich von 92 kW / 125 PS über 132 kW / 180 PS und 162 kW / 220 PS bis hin zum 206 kW / 280 PS starken Ausnahmemotor des Scirocco R. Seinen Ersteinsatz feiert im Scirocco der 125 PS starke 1.4 TSI; die neue Grundmotorisierung verbraucht 1,0 Liter weniger als der Vorgänger und beschleunigt den Scirocco auf maximal 203 km/h. Ebenfalls komplett neu im Programm des Coupés ist der 180 PS starke 2.0 TSI, der in Europa dem 1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS folgt. Obwohl der neue Motor 20 PS mehr Leistung entwickelt und den Scirocco bis zu 227 km/h schnell macht (Vorgänger: 218 km/h), ist er gegenüber der 160-PS-Version um 0,6 Liter sparsamer. Ebenfalls neu an Bord des Coupés ist der vom Golf GTI adaptierte 2.0 TSI mit 220 PS; eine Verbrauchsreduzierung von 1,4 Litern gegenüber dem Vorgänger entspricht besagten 19 Prozent. Mit diesem Motor beschleunigt der Scirocco 2.0 TSI in nur 6,5 Sekunden auf 100 km/h und ist im Fall der handgeschalteten Version 246 km/h schnell. Nochmals zügiger absolviert der 280 PS starke Scirocco R den Sprint auf 100 km/h: Hier verstreichen nur 5,7 Sekunden und im Fall der DSG-Version gar nur 5,5 Sekunden, bis der Sportwagen 100 km/h schnell ist. Damit absolviert der neue Scirocco R den klassischen Sprint 0,5 Sekunden schneller als der Vorgänger.

Diesel entwickeln 150 PS und 184 PS. Die zwei TDI des Scirocco leisten fortan 110 kW / 150 PS und 135 kW / 184 PS. Beide Motoren sind mit 4,2 l/100 km (150 PS) respektive 4,4 l/100 km extrem sparsam (Versionen mit manuellem Getriebe). Die Verbrauchsreduzierung gegenüber den schwächeren Motoren des Vorgängers (140 PS und 177 PS) beträgt beachtliche 0,6 Liter (150 PS) respektive 0,7 Liter (184 PS). Die drehmomentstarken Turbodiesel (340 Nm und 380 Nm) machen den Scirocco zu einem ausgesprochen sportlichen Auto. Beispiel 2.0 TDI mit 184 PS: Mit diesem Motor sprintet das Coupé in nur 7,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 230 km/h.

Vier TSI und zwei TDI.

Alle Motoren mit ihren Leistungsdaten, Leistungszuwächsen, Verbrauchswerten und verbesserten Fahrleistungen im Detail:

1.4 TSI mit 92 kW / 125 PS. Die neue Grundmotorisierung des Scirocco ist wie skizziert exakt 1,0 Liter sparsamer als der abgelöste Vorgänger mit 90 kW / 122 PS. Im kombinierten Betrieb verbraucht der agile Turbomotor lediglich 5,4 l/100 km (analog 125 g/km CO2). Die höchste Leistung steht zwischen 5.000 und 6.000 U/min zur Verfügung, das souveräne Drehmomentmaximum von 200 Nm auf einem Plateau von 1.400 bis 4.000 U/min. Der TSI ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h und einen 0-100-km/h-Sprint in kurzen 9,3 Sekunden (Vorgänger: 200 km/h und 9,7 Sekunden).

2.0 TSI mit 132 kW / 180 PS. Komplett neu im Programm ist der TSI mit 132 kW / 180 PS. Diese Leistung hat bei Volkswagen eine lange Tradition. Hintergrund: Der neue TSI-Motor folgt mit seinen Leistungsdaten einer antriebstechnischen Ikone, dem 2,0-Liter-GTI-Motor, den das Unternehmen zum 25. Geburtstag des legendären Golf GTI entwickelte. Dieser Motor leitete 2001 den Trend zum Downsizing und damit auch bei den Benzinern den Siegeszug der Turbomotoren ein. Während der GTI-Motor seine Leistung damals aus 1,8 Litern und via Saugrohreinspritzung entwickelte, greift der neue Hightech-TSI des Scirocco auf ganz exakt 1.984 cm3 und die heute übliche Direkteinspritzung zurück. Seine 180 PS entwickelt der Motor in einem Drehzahlfenster von 4.200 bis 6.200 U/min. Das maximale Drehmoment von 280 Nm liefert die Maschine im beachtenswerten Drehzahlspektrum von 1.500 bis 4.400 U/min ab. Nach nur 7,4 Sekunden ist der Scirocco mit diesem Motor 100 km/h schnell; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 227 km/h an (Vorgänger: 8,0 Sekunden und 218 km/h für Schaltgetriebe und DSG). Im Fall der Version mit optionalem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ergeben sich 225 km/h und ebenfalls 7,4 Sekunden. Den beachtlichen Fahrleistungen steht ein Durchschnittsverbrauch von nur 6,0 l/100 km (139 g/km CO2) gegenüber (DSG: 6,4 l/100 und 148 g/km CO2).

2.0 TSI mit 162 kW / 220 PS. Vom Golf GTI adaptiert wurde der 2.0 TSI mit einer Leistung von 162 kW / 220 PS (4.200 bis 6.200 U/min). Er leistet 10 PS mehr als der entsprechende Motor im Vorgänger des neuen Scirocco, verbraucht dabei allerdings in Verbindung mit manuellem Getriebe 1,4 l/100 km weniger. Ein mehr als deutlicher Fortschritt. Im Detail sind es 6,0 l/100 km (139 g/km CO2) im Fall der Schaltversion und 6,4 l/100 km (148 g/km CO2) in Verbindung mit dem optionalen 6-Gang-DSG; für die Version mit Doppelkupplungsgetriebe ergibt sich ein Verbrauchsvorteil von ebenfalls beachtlichen 1,1 l/100 km. Beachtlich ist auch die messbare Performance: In nur 6,5 Sekunden, und damit nochmals 0,4 Sekunden schneller als der 155 kW / 210 PS starke Vorgänger, beschleunigt der Scirocco in beiden Getriebeversionen auf 100 km/h. Als V/max ergeben sich 246 km/h und 244 km/h (DSG). Apropos Performance: Bereits ab 1.500 U/min stellt der Motor sein Drehmomentmaximum von 350 Nm – 70 Nm mehr als die abgelöste 210-PS-Version – zur Verfügung; das Drehmoment bleibt bis 4.400 U/min konstant auf diesem hohen Niveau.

2.0 TSI mit 206 kW / 280 PS. Der Scirocco R ist die Topversion der Baureihe. Mit seinen nun 280 PS dringt der Sportwagen in Leistungsbereiche vor, mit denen das Coupé auch auf der Rennstrecke höchste Souveränität zeigt. 15 PS stärker als der Vorgänger, beschleunigt der neue Sportwagen mit optionalem 6-Gang-DSG an Bord in nur 5,5 Sekunden auf 100 km/h; im Fall der Version mit manuellem Getriebe sind es 5,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird in beiden Fällen bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Bei 6.000 U/min steht die höchste Leistung zur Verfügung, das höchste Drehmoment (350 Nm) zwischen 2.500 und 5.000 U/min. Trotz der außergewöhnlichen Fahrdynamik und der weiter gesteigerten Leistung konnte der Verbrauch des Scirocco R leicht gesenkt werden: und zwar auf 7,9 l/100 km (analog 185 g/km CO2) in Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe und auf 8,0 l/100 km (187 g/km CO2) mit manuellem Getriebe.

2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS. Mit der sportlichen Positionierung des Scirocco korrespondiert auch die neue 150-PS-TDI-Version. Der Turbodieseldirekteinspritzer leistet 10 PS mehr als der Vorgänger, verbraucht aber weniger: Für die Version mit manuellem Getriebe ergibt sich ein Verbrauch von 4,2 l/100 km (minus 0,3 l/100 km); im Fall der DSG-Version (4,5 l/100 km) liegt der Verbrauchsvorteil bei 0,4 l/100 km. Entsprechend niedrig sind die CO2-Werte von 109 g/km und 119 g/km (DSG). Der 2,0-Liter-TDI besitzt zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Bei 3.500 U/min entwickelt er seine höchste Leistung; von 1.750 bis 3.000 U/min stellt der TDI sein maximales Drehmoment von 340 Nm (plus 20 Nm) zur Verfügung. Bei dieser Version fallen die Verbesserungen der Fahrleistungen besonders deutlich aus: Der Scirocco 2.0 TDI ist 215 km/h respektive 213 km/h (DSG) schnell (Vorgänger: 207 und 205 km/h) und beschleunigt in 8,6 Sekunden auf 100 km/h (140-PS-Version: 9,3 Sekunden).

2.0 TDI mit 135 kW / 184 PS. Vom aktuellen Golf GTD übernommen wurde der stärkste TDI des neuen Scirocco. Hier stieg die Leistung gegenüber dem Vorgänger um 7 PS auf nun 184 PS (bei 3.500 bis 4.000 U/min). Das maximale Drehmoment von souveränen 380 Nm liegt im breiten Drehzahlband zwischen 1.750 und 3.000 U/min an. Der 1.968 cm3 große TDI beflügelt den Scirocco zu äußerst sportlichen Fahrleistungen: Das Coupé sprintet in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht er mit 230 km/h (Vorgänger: 223 km/h). Ist das 6-Gang-DSG mit dem Motor verbunden, ergibt sich eine Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h (177-PS-Version: 220 km/h). Via manuellem 6-Gang-Getriebe geschaltet, begnügt sich der TDI mit 4,4 l/100 km (CO2-Emission: 115 g/km). Gegenüber dem Vorgänger ergibt sich damit eine Verbrauchsreduzierung um stattliche 0,7 l/100 km. Ist das DSG an Bord, sind es 4,8 l/100 km (125 g/km CO2) bei ebenfalls 0,7 l/100 km Reduzierung.

Zentrale Aspekte – das Fahrwerk und die Bremsen

Dynamisches Layout – Scirocco R serienmäßig mit Differenzialsperre XDS

  • Ab 110 kW / 150 PS serienmäßig mit 225er Reifen im 17-Zoll-Format
  • Scirocco R mit 17-Zoll-Bremsanlage und ESC-Sportmodus

Den Scirocco kennzeichnet eine Fahrwerksauslegung, die der Bezeichnung „Sportfahrwerk“ in jeder Beziehung gerecht wird. Vorn sorgt eine McPherson-Achse für eine exakte Spurführung und ausgeglichene Komforteigenschaften. Hinten ist es eine Vierlenkerachse, die sich der Herausforderung zwischen sportlicher und komfortabler Auslegung stellt. Optional wird der Scirocco zudem mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC angeboten. Die permanente elektronische Regelung der Dämpfung löst den Zielkonflikt zwischen einer sportlich straffen und komfortablen Abstimmung.

Breite Spur. Charakteristisch für den Scirocco sind seine breiten Spurweiten. Vorn sind es 1.569 Millimeter, hinten 1.575 Millimeter. Die hintere Spur ist damit eine der breitesten im Wettbewerbsumfeld. Zur Vergrößerung der Spurweite und Reduzierung der ungefederten Massen kommen an der Hinterachse Radträger aus Aluminium zum Einsatz. Bei hoher Agilität wurde das Fahrwerk so abgestimmt, dass der Scirocco ein Höchstmaß an Stabilität und Fahrsicherheit bietet. In dieses Konzept mit einbezogen wurden auch die serienmäßigen 17-Zoll-Reifen der Serien-Dimension 225/45 (205/50 für 92 kW / 125 PS); sie unterstützen die hohe, maximal erreichbare Querdynamik des Sportwagens.

Das spezifische Fahrwerk des Scirocco R

Serienmäßig gibt Volkswagen dem Scirocco R ein spezifisch abgestimmtes Sportfahrwerk und das Vorderachs-Quersperrdifferenzial XDS mit auf den Weg (ab einer Leistung von 110 kW / 150 PS steht das XDS für alle anderen Versionen des Scirocco optional zur Verfügung). Das XDS ist eine Funktionserweiterung der in das elektronische Stabilisierungsprogramm integrierten elektronischen Differenzialsperre (EDS), Traktionsverluste werden wirkungsvoll eliminiert.

17-Zoll-Bremsanlage für maximale Verzögerung. Mit den höheren Fahrleistungen des Scirocco R korrespondiert die entsprechend angepasste Bremsanlage. Statt eines 16-Zoll-Systems sorgt deshalb eine 17-Zoll-Anlage mit rundum innenbelüfteten Scheiben und R-spezifisch glänzend schwarz lackierten Bremssätteln für souveräne Verzögerungswerte. Vorn weisen die Scheiben einen Durchmesser von 345 Millimetern, hinten von 310 Millimetern auf. Speziell auf den Scirocco R abgestimmt wurde auch das elektronische Stabilisierungsprogramm. Es kann via ESC-Taste (Mittelkonsole) in einen Sportmodus geschaltet werden. Bei sehr schnellen und kurvenreichen Fahrten – etwa auf der Rennstrecke – spricht das elektronische Stabilisierungsprogramm in der Folge später an und ermöglicht so nochmals agilere Handlingeigenschaften. Parallel wird die Antriebsschlupfregelung (ASR) bei aktivem ESC-Sportmodus komplett abgeschaltet. Mit einer sportlicheren Kennlinie versehen wurde überdies hinaus auch die elektromechanische Servolenkung des Scirocco R.

© Volkswagen / Der neue Volkswagen Scirocco und der neue Scirocco R

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