Der neue Volkswagen Touareg

Touareg mit neuem Design und neuen Technologien:  Neuer V6 TDI mit 262 PS verbraucht nur 6,6 l/100 km

  • Exterieur – neue Front- und Heckpartie; Bi-Xenonscheinwerfer serienmäßig
  • Technik – EU6-TDI mit SCR-Katalysator und Segelfunktion

Zehn wichtige Fakten zum neuen Touareg

  • Exterieur – neues Design für die Front- und Heckpartie des Touareg, neue Farben und neue Felgen.
  • Serienmäßig alle Versionen mit Bi-Xenonscheinwerfern.
  • Ab sofort mit serienmäßiger Multikollisionsbremse zur Vermeidung von Folgeunfällen.
  • Interieur – neue Lederfarben, Dekore, Tasten / Regler und jetzt im exklusiven Weiß beleuchtete Bedienelemente.
  • Neue „R-Line“ Pakete dynamisieren das Ex- und Interieur.
  • V6 TDI mit neuem SCR-Katalysator erfüllen EU6-Norm.
  • Alle Touareg V6 TDI verfügen über eine Segelfunktion.
  • Mobile Online-Dienste wie „Google Earth™ mapping service“ und „Online-Verkehrsinformationen“ starten ab Winter in Europa.
  • Weiterentwickeltes Stahlfederfahrwerk bietet spürbar mehr Komfort und Agilität; optional Luftfederungsfahrwerk.
  • Europäische Markteinführung des neuen Touareg beginnt im Herbst.

Der Touareg vereint die Komforteigenschaften souveräner Oberklasse-SUV mit den Offroad-Eigenschaften anspruchsvoller Geländewagen. Diese Konfiguration des allradgetriebenen Volkswagen – hochklassiges Sport Utility Vehicle und zugleich robuster Offroader für den Trip um den Globus – bietet eine ganz eigene Faszination. Jetzt hat Volkswagen den Touareg optisch signifikant geschärft und technisch in allen Bereichen weiterentwickelt. Ein neues Design der Front- und Heckpartie, neue Assistenzsysteme wie die serienmäßige Multikollisionsbremse und eine neue Generation der automatischen Distanzregelung ACC, neue Onlinedienste, deutlich sparsamere und zum Teil stärkere V6 TDI-Motoren mit SCR-Kat und EU-6-Zertifizierung sowie ein verbessertes Fahrwerkslayout kennzeichnen die neue Touareg-Generation.

Exterieur mit neuer Front- und Heckpartie. Optisch zu erkennen gibt sich der aktuelle Touareg wie skizziert an seiner neu designten Front- und Heckpartie. Vorn markant: die jetzt serienmäßigen und ebenfalls neu konzipierten Bi-Xenon-Scheinwerfer. Im Heckbereich kommen neue Rückleuchten zum Einsatz. In der Version „Chrom & Style“ wird der neue Touareg durch eine im unteren Bereich der Karosserie umlaufende Chromleiste veredelt. Aktualisiert wurde das Farbspektrum (neu: „Reef Blue Metallic“, „Sand Gold Metallic“, „Black Oak Brown Metallic“ und „Moonlight Blue Perleffekt“); neu gestaltet haben die Designer zudem vier der insgesamt 16 Leichtmetallfelgen: „Arica“ (18 Zoll), „Salvador“ (19 Zoll von Volkswagen R), „Masafi“ (20 Zoll) und „Talladega“ (20 Zoll von Volkswagen R).

Interieur mit neuen Materialien, Farben und Schaltern. Im Interieur wurden unter anderem die für den Touareg typischen Aluminiumschalter neu designt; sie wirken optisch, als seien sie aus einem vollen Metallblock gefräst worden. Eine nun weiße Beleuchtung sämtlicher Schalter und Regler (statt zuvor Rot) verfeinert das Interieur-Ambiente. Erweitert wurde das Spektrum der Innenfarben und Leder. Darauf abgestimmt: die zwei neuen Holzdekore „Sapelli Mahagoni“ und „Engineered Ebony“.

EU-6-Norm für V6 TDI mit Segelfunktion. Besonders im Fokus der technischen Weiterentwicklung standen die V6-TDI-Motoren, da in Europa mehr als 90 Prozent aller Touareg mit einem der zwei angebotenen V6-TDI-Leistungsstufen gekauft werden. Beide Sechszylinder wurden modifiziert und um einen SCR-Katalysator bereichert. Mit der „Selective Catalytic Reduction“ werden die Stickoxide im Abgas signifikant reduziert; dank des SCR-Kats erfüllen die „Touareg 4MOTION V6 TDI BlueMotion Technology“ – so die vollständige Bezeichnung – ab sofort die anspruchsvolle Abgasnorm EU-6. Ebenfalls neu an Bord der V6 TDI: eine Segelfunktion (Freilauf). Während des Segelns wird der Motor von der serienmäßigen 8-Gang-Automatik entkoppelt, um in Phasen ohne Beschleunigungsbedarf die kinetische Energie zu nutzen und so den Verbrauch weiter zu senken. Aerodynamische Feinarbeit im Bereich der Karosserie und des Unterbodens sowie die Einführung neuer, rollwiderstandsoptimierter Reifen wirken sich ebenfalls kraftstoffsparend aus: Der Verbrauch der 150-kW-Version (204 PS) konnte von 7,0 auf 6,6 l/100 km Diesel gesenkt werden; dies entspricht einer CO2-Reduzierung von 184 g/km auf 173 g/km. Noch deutlicher sind die Fortschritte beim größeren der zwei V6 TDI, dessen Leistung von 180 kW (245 PS) auf 193 kW (262 PS) erhöht wurde: Sein Verbrauch reduziert sich trotz des Leistungsplus von 7,2 auf gleichfalls 6,6 l/100 km (analog 174 g/km CO2). Im Fall der „Terrain Tech“-Version – dem Touareg mit speziellen Offroad-Applikationen und einem Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe, u.a. konzipiert für besonders anspruchsvolle Offroad-Bedingungen – ergibt sich eine Verbesserung von 7,3 auf 6,9 l/100 km.

Fahrwerks-Update und neue Assistenzsysteme. Optimiert wurde das serienmäßige Stahlfederfahrwerk; zu den Verbesserungen zählen hier ein nun noch agileres Lenkverhalten und ein Plus an Komfort. Optional steht für den Touareg wieder eine Luftfederung zur Verfügung, mit dem zum Beispiel im Gelände die Bodenfreiheit auf bis zu 300 mm erhöht werden kann; bei höheren Geschwindigkeiten (ab 140 km/h) senkt sich die Karosserie dank Luftfederung indes automatisch ab.

Infotainment mit neuen Online-Diensten. In Verbindung mit dem Radio-Navigationssystem „RNS 850“ und der Mobiltelefonvorbereitung „Premium“ wird der Touareg erstmals mit „Mobilen Online-Diensten“ zu haben sein. Dabei werden die „Points-of-Interest-Suche“ (POI) über Google, die Kartendarstellung via „Google Earth™ mapping service“ und „Online-Verkehrsinformationen“ zur Verfügung stehen.

Start ab Herbst 2014. Auf den Markt kommen wird der neue Touareg im Herbst zuerst in Westeuropa; und zwar als Diesel (V6 TDI und V8 TDI) sowie Hybridmodell (V6 TSI plus Elektromotor). Der Vorverkauf in Österreich startet voraussichtlich Ende September. Ende 2014 startet die Markteinführungen in Russland, Anfang 2015 in Nordamerika und Asien, wo Volkswagen den Touareg traditionell auch wieder mit V6- und V8-Benzinern anbieten wird.

Zentrale Aspekte – Exterieur und Interieur

Design und Aerodynamik geschärft:Touareg gewinnt mit neuer Frontpartie weiter an Charisma

  • Neue Frontpartie mit Bi-Xenonscheinwerfern und markantem Chrom-Kühler
  • Edle, weiße Schalter- und Ambientebeleuchtung und neue Holzdekore

Fünf wichtige Fakten zum Exterieur und Interieur

  • Neue Bi-Xenonscheinwerfer bilden eine stilistische Einheit mit dem ebenfalls neu gestalteten Chrom-Kühlergrill.
  • Neuer Frontstoßfänger lässt den Touareg deutlich breiter und damit kraftvoller wirken.
  • Ausstattungspaket „Chrome & Style“  mit neuer, umlaufender Chromleiste veredelt den Touareg.
  • Neu gestaltete Aluminium-Drehschalter wirken, als wären sie aus einem vollen Metallblock gefräst.
  • Weiße statt rote Schalter- und Ambientebeleuchtung veredelt das Nachtdesign.

Die komplett neu entwickelte zweite Generation des Touareg kam Mitte 2010 auf den Markt. Der jetzt vorgestellte Touareg basiert auf dieser Generation. Nach dem Layout der Volkswagen Design-DNA, das sehr klare und präzise Linien mit einer stark horizontalen Gliederung der Front- und Heckpartie vorsieht, wurde der Touareg nun weiterentwickelt. Insbesondere die Frontpartie schlägt dabei mit ihrem neu gestalteten Band aus Kühlergrill und Scheinwerfern eine erste Brücke zu den Volkswagen SUV-Studien der jüngsten Zeit.

Das Exterieur

Frontpartie. Das Frontpartiedesign des Touareg wurde komplett neu entwickelt. Besonders markant sind die nun größeren Scheinwerfer; serienmäßig sind es in allen Versionen Bi-Xenonscheinwerfer (25 W). Als Sonderausstattung gibt es eine Bi-Xenonversion (35 W) mit LED-Tagfahrlicht und dynamischem Kurvenlicht. Zur Fahrzeugmitte hin bilden die trapezförmigen Leuchtkörper eine Linie mit dem inklusive VW-Emblem (3D-Design) neu gestylten Kühlergrill. Im Gegensatz zum Vorgänger wird er durch vier statt zwei Chromlamellen veredelt und reicht wie auch die Scheinwerfer weiter in den jetzt noch stärker horizontal gegliederten Stoßfänger hinein. In der Folge wirkt der neue Touareg deutlich breiter. In dieses Bild passt der untere Bereich des Stoßfängers mit seiner vollständig neuen Grafik: Ähnlich wie beim neuen Passat, bildet der untere Lufteinlass samt Ziergitter jetzt ein breites, stilisiertes „A“ statt „V“, an das sich rechts und links trapezförmig die seitlichen Lufteinlässe anschließen. Der Touareg steht damit in der Wirkung nochmals satter auf der Straße. Darunter angeordnet sind die ebenfalls neu gestalteten Nebelscheinwerfer; sie bilden stilistisch die äußeren unteren Abschlüsse des skizzierten „A“. Wurde das Paket „Chrome & Style“ geordert, folgt in der nächsten Ebene eine Chromleiste sowie ein in Wagenfarbe lackierter Stoßfängerbereich; diese Veredelung findet ihre Fortsetzung umlaufend in der Seiten- und Heckpartie.

Heckpartie. Von hinten ist der weiter präzisierte Touareg an seinem neuen, klar gestalteten Stoßfänger zu erkennen, mit dem, ähnlich wie im Bereich der Frontpartie, die Breite des SUV unterstrichen wird. Zwischen den Endrohren der Abgasanlage integriert wurde ein ebenfalls neu konzipierter Diffusor. In den Stoßfänger ausgelagert haben die Designer die LED-Nebelschlussleuchten und die Rückstrahler. Im Bereich der Heckklappe fallen von unten nach oben betrachtet die auch hier realisierte Chromleiste (Paket „Chrome & Style“), das neu gestaltete VW-Emblem und eine geschärfte Tornadolinie zwischen den Rückleuchten (optional LED) auf. Der Touareg mit dem 193 kW starken V6 TDI verfügt zudem über einen Dachspoiler, der die Verwirbelungen im Heckbereich und damit auch den Verbrauch weiter reduziert. Bei den übrigen Motorisierungen kann dieser Spoiler über das „R-Line“ Exterieur-Paket auch optional bestellt werden.

Silhouette. Seitlich sind es zwei neu designte Felgen, die den Touareg kennzeichnen. Im 18-Zoll-Format setzt mit der neuen Modellgeneration das Leichtmetallrad „Arica“ ein, dessen Design durch zehn Speichen geprägt wird. Fünf Doppelspeichen besitzt hingegen die neue 20-Zoll-Leichtmetallfelge des Typs „Masafi“. Als Ergänzung der optional zu 65 Prozent lichtabsorbierenden Scheiben gibt es nun zudem eine Glasvariante für den Fond, die das Licht zu 90 Prozent absorbiert; sie ist von außen nach innen nahezu undurchsichtig.

Farben. Volkswagen wird den neuesten Touareg in insgesamt zwölf Farben anbieten; fünf dieser Farben sind neu im Programm: „Light Silver Metallic“, „Sand Gold Metallic“, „Moonlight Blue Metallic“, „Black Oak Braun Metallic“ und „Reef Blue Metallic“.

Das Interieur

Neue Schalter und weiße Beleuchtung. Das Interieur des Touareg spiegelt eine außergewöhnliche Allianz aus robusten SUV- und edlen Oberklasse-Elementen wider. Zu den SUV-Elementen gehören im Touareg die Aluminium-Drehsteller für die Climatronic, die Fahrwerkseinstellung respektive Steuerung der Luftfederung, das Radio-Navigationssystem, die Spiegeleinstellung sowie die Drehregler der Luftausströmer – sie alle werden nun durch neu konzipierte Highend-Aluminium-Drehsteller ersetzt, die haptisch wie optisch perfektioniert wurden. Auffallend ist zudem die durchgängig weiße statt rote Beleuchtung aller Bedienelemente. Auch die Ambientebeleuchtung (Türen, Fußraum und Dachkonsole) ist nun in Weiß gehalten. Ebenfalls neu: Chromapplikationen um Bedienmodule wie die Fahrwerkseinstellung. Oberhalb des Infotainmentsystems wurde in der Mittelkonsole zudem die zentrale Tasten-/Anzeigenleiste erweitert: Bislang gab es hier von links nach rechts die drei Elemente „Park Distance Control“ (PDC), den Warnblinkschalter und die Statusanzeige „Passenger Airbag off“ (Beifahrerairbag). Links neben dem PDC-Taster ist nun ein zusätzlicher Schalter für die erstmals im Touareg angebotene Lenkradheizung (optional) angeordnet; rechts neben der Anzeige für den Beifahrerairbag wurde die neue Bedientaste für die Frontscheibenheizung (ebenfalls Sonderausstattung) integriert. Neu im Bereich der Vordersitze: eine manuelle Lordoseneinstellung für den Basissitz des Touareg.

Bezugsstoffe und Applikationen. Erweitert wurde das Spektrum der Bezugsstoffe und Holzapplikationen. Beispiel „Leder Vienna“: Als Ergänzung zu den Farbtönen „Titanschwarz“, „Corn Silk Beige“ und „Naturbraun“ steht nun als vierte Farbrichtung „Bonanza “ (dunkles, rotgetöntes Braun) zu Verfügung. Über diese vier Töne hinaus kann das besonders edle „Leder Nappa“ in der ebenfalls neuen Farbe „St. Tropez“ (heller Sandton) bestellt werden. Gleichfalls neu: die zwei Edelholzdekore „Sapelli Mahagoni“ und „Engineered Ebony“.

Zentrale Aspekte – Serien- und Sonderausstattung

Hightech-SUV sicherer als je zuvor: Neue Multikollisionsbremse verhindert gefährliche Folgeunfälle

  • ACC mit Front Assist, City-Notbremsfunktion und optionaler Stop-and-go-Funktion
  • Individualisierung über „R-Line“ Pakete

Fünf wichtige Fakten zur Serien- und Sonderausstattung

  • Neue Multikollisionsbremse serienmäßig.
  • V6 TDI serienmäßig mit Segelfunktion (Freilauf).
  • Automatische Distanzregelung mit City-Notbremsfunktion und optionaler Stop-and-go-Funktion.
  • V6-Modelle bereits mit Highend-Infotainmentsystem; alle Touareg mit serienmäßiger Gespannstabilisierung.
  • V8-und Hybrid-Modell serienmäßig mit Leder-Komfortsitzen, Edelholzapplikationen, automatischer Heckklappe und Keyless Access.

Volkswagen bietet das Oberklasse-SUV in einer hochwertigen Ausstattungsversion und als Sondermodelle „Touareg Mountain“, „Touareg Sky“ und „Touareg Sport“ an; Differenzierungen gibt es zwischen den V6-Versionen und den noch besser ausgestatteten Modellen mit V8- und Hybridantrieben. Darüber hinaus ist der Touareg mit einem großen Spektrum an Komfort- und Assistenzsystemen erhältlich. Viele dieser Systeme sind serienmäßig an Bord, wie etwa die neue Multikollisionsbremse. Gezielt individualisiert werden kann der Touareg parallel zur klassischen Sonderausstattung über neu konzipierte „R-Line“ Pakete

Die Serienausstattung

Serienausstattung der V6-Modelle. Die V6 TDI-Versionen sind bereits ab Werk mit Features wie den neuen Bi-Xenonscheinwerfern, permanentem Allradantrieb, 17-Zoll-Leicht­metallrädern (mit 235er Reifen), der neuen Multikollisionsbremse, Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Multifunktionslenkrad, Infotainmentsystem RCD 550 mit Touchscreen, Klimaautomatik (Climatronic), Servotronic-Lenkung und ESC mit Gespannstabilisierung ausgestattet. Darüber hinaus bekommen die BlueMotion-Tech­nology-Modelle ein Start-Stopp-System, den Rekuperationsmodus und eine neue Segelfunktion (Freilauf) mit auf den Weg. Ebenfalls ab Werk ist die Rücksitzbank um 160 Millimeter längs verstellbar; die im Verhältnis 40:20:40 teil- und umklappbare Lehne kann zudem in der Neigung eingestellt werden.

Serienausstattung der V8- und Hybrid-Modelle. Im Fall der V8-Versionen und des Touareg Hybrid sind abweichend respektive zusätzlich Details wie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen (mit 255er Reifen), das für die V6-Versionen optionale Designpaket „Chrome & Style“, Komfortsitze im „Leder Vienna“, Edelholzapplikationen, eine elektrische Öffnungs- und Schließfunktion für die Heckklappe, eine Diebstahlwarnanlage sowie das Schließ- und Startsystem Keyless Access im serienmäßigen Ausstattungsumfang enthalten.

Die Sonderausstattungen

Wichtige Sonderausstattungen und Assistenzsysteme. Der Touareg gehört mit seinen zahlreichen Assistenz- und Komfortsystemen zu den sichersten und komfortabelsten SUV auf dem Markt. Einige Bespiele: Das größte Panorama-Schiebedach aller SUV sorgt auch an trüben Tagen für Licht. Das Assistenzsystem Area View erkennt mittels vier Kameras das Umfeld des Touareg und schafft damit zusätzliche Sicherheit. Schutz bieten zudem bis zu neun Airbags. Lane Assist sorgt dafür, nicht vom rechten Weg abzukommen; der Side Assist warnt derweil bei einem Spurwechsel vor von hinten herannahenden Fahrzeugen. Die Automatische Distanzregelung ACC plus Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion bremst notfalls bis zum Stand und erleichtert das Fahren im Stau mit dem Stop-and-go-Assistent. Der proaktive Insassenschutz vernetzt die Assistenzsysteme und sorgt dafür, dass im Falle eines Falles nicht nur die Gurte gestrafft, sondern je nach Querdynamik auch die Scheiben und das Panorama-Schiebedach geschlossen werden. Innovativ sind zudem die hochwertigen Bi-Xenonscheinwerfer mit optionalem Dynamic Light Assist. Dieses kamerabasierte Dauerfernlicht „sieht“ den Gegenverkehr und vorausfahrende Fahrzeuge und regelt automatisch – via Kurvenlicht-Modul individuell für jeden Scheinwerfer – das Fernlicht, ohne zu blenden.

Neue Online-Dienste. In Verbindung mit dem Radio-Navigationssystem „RNS 850“ und Mobiltelefonvorbereitung „Premium“ ist der Touareg erstmals mit „Mobilen Online-Diensten“ zu haben. Dabei werden die „Points-of-Interest-Suche“ (POI) über Google, die Kartendarstellung via „Google Earth™ mapping service“ und „Online-Verkehrsinformationen“ zur Verfügung stehen.

Die „R-Line“ Pakete

„R-Line“ für das Ex- und Interieur. Volkswagen wird auch den neuen Touareg wieder mit den besonders sportlichen „R-Line“ Ausstattungspaketen (Exterieur und Interieur) auf den Markt bringen. Das „R-Line“ Exterieur-Paket beinhaltet unter anderem Stoßfänger im „R-Line“ Design, schwarz glänzende Lufteinlässe mit zusätzlichen Chromleisten, Schwellerverbreiterungen, einen schwarz glänzenden Diffusor im Heck (ebenfalls mit zusätzlicher Chromleiste), verchromte Endrohre und einen aerodynamisch optimierten Dachkantenspoiler. Darüber hinaus weist eine „R-Line“ Plakette im Kühlergrill auf die besonders dynamische Ausstattung hin. Das „R-Line“ Interieur-Paket bereichert den Touareg um ein Sportlenkrad, „R-Line“ Dekoreinlagen in „Silver Lane“, „R-Line“ Einstiegsleisten und Edelstahl-Pedalkappen. Optional kann das Paket zudem um abgedunkelte Fondscheiben (zu 65 oder 90 Prozent lichtabsorbierend), einen schwarzen Dachhimmel sowie eine Sportsitzanlage in „Leder Nappa“ (zweifarbig) oder in „Alcantara / Nappa“ erweitert werden.

Leichtmetallräder von Volkswagen R

Die Spezialisten von Volkswagen R haben verschiedene Leichtmetallfelgen in den großen Formaten 19, 20 und 21 Zoll für den Touareg entwickelt. Im Detail sind es die 19-Zoll-Leichtmetallräder „Girona“ (mit glanzgedrehtem Felgenhorn) und „Salvador“, die 20-Zoll-Leichtmetallräder „Talladega“ (in „Sterling-Silber“ oder „Grau Metallic“) und „Tarragona“ (in Schwarz mit glanzgedrehter Oberfläche) sowie das 21-Zoll-Leichtmetallrad „Mallory“ (in „Sterling-Silber“).

Die Assistenz- und Komfortsysteme (Auszug)


Multikollisionsbremse.
Ein neues serienmäßiges Technologie-Highlight ist die Multikollisionsbremse. Sie bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um die noch vorhandene kinetische Energie signifikant zu reduzieren. Die Auslösung der Multikollisionsbremse basiert auf der Erkennung einer primären Kollision durch die Airbagsensorik. Die Verzögerung des Touareg mittels Multikollisionsbremse wird durch das ESC-Steuergerät auf max. 0,6 g begrenzt. Dieser Wert entspricht dem Verzögerungsniveau des Front Assist; damit ist die Beherrschbarkeit des Autos durch den Fahrer auch im Fall der automatischen Bremsung sichergestellt. Die Multikollisionsbremse kann vom Fahrer jederzeit „übersteuert“ werden; gibt er etwa erkennbar Gas, wird die Multikollisionsbremse deaktiviert. Abgeschaltet wird das automatische System ebenfalls, wenn der Fahrer selbst eine Vollbremsung mit noch stärkerer Verzögerung einleitet. Grundsätzlich führt das Assistenzsystem eine Bremsung bis auf eine verbleibende Geschwindigkeit von 10 km/h aus; diese Restgeschwindigkeit ist geeignet, um nach dem Bremsvorgang einen sicheren Standort anzusteuern.

Proaktives Insassenschutzsystem. Wesentliches Merkmal des Insassenschutzsystems ist die Verbindung von aktiven und passiven Sicherheitselementen. Die technische Basis bilden dabei die Sensoren der fahrdynamischen Regelsysteme (zum Beispiel Bremsassistent und ESC). Sie helfen, kritische Situationen mit erhöhtem Unfallpotential frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Volkswagen bietet den proaktiven Insassenschutz systembedingt in Verbindung mit einem kompletten Fahrerassistenzpaket an. Es beinhaltet die Automatische Distanzregelung ACC inklusive Front Assist und City-Notbremsfunktion, die Parkdistanzkontrolle, den Spurhalteassistent Lane Assist und den Spurwechselassistent Side Assist. Erkennt das System eine potentielle Unfallsituation, werden die Insassen und das Fahrzeug auf einen möglichen Unfall vorbereitet. Die automatische Straffung der Sicherheitsgurte fixiert Fahrer und Beifahrer im Sitz, um so das bestmögliche Schutzpotential durch das Airbag- und Gurtsystem zu erreichen. Bei hoher Querdynamik werden zusätzlich die Seitenscheiben und das Panorama-Schiebedach bis auf einen Restspalt geschlossen.

Automatische Distanzregelung ACC. Die Automatische Distanzregelung ACC (Adaptive Cruise Control) regelt selbsttätig den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Verkehr – ein Tempomat, der nicht nur automatisch beschleunigt, sondern auch bremst. Notfalls bis zum Stillstand. Der Raum vor dem Fahrzeug wird dabei über zwei Radarsensoren abgetastet. Dieses Doppelradarsystem besitzt eine Reichweite von 200 Metern mit einem Öffnungswinkel von 40 Grad. Im Touareg ist das ACC zudem mit einem Fahrerassistenzpaket vernetzt, das zusätzlich das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist, die neue City-Notbremsfunktion und den proaktiven Insassenschutz beinhaltet. Im Fall der Automatischen Distanzregelung „plus“ ist darüber hinaus eine neue „Stop-and-go-Funktion“ mit an Bord.

Front Assist mit City-Notbremsfunktion. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Während der Front Assist bei höheren Geschwindigkeiten vor zu dichtem Auffahren und Kollisionen warnt und im Bedarfsfall automatisch das Fahrzeug verzögert, übernimmt die City-Notbremsfunktion diese Aufgabe im Stadtverkehr.

Area View. Hierbei handelt es sich um ein Umfeldbeobachtungssystem. Über vier Kameras (in der Heckklappe, in den Außenspiegeln und im Kühlergrill) transferiert Area View das komplette Umfeld des Touareg auf den zentralen Touchscreen in der Mittelkonsole. Dabei können via Splitscreen mehrere Bilder gleichzeitig dargestellt werden. Das Steuergerät berechnet zudem aus den vier einzelnen Kamerabildern eine hochwertige Gesamtansicht der Umgebung – aus  der Perspektive einer über dem Fahrzeug befindlichen, virtuellen Kamera. Im Gelände überträgt Area View via Frontkamera und Seitenkameras das unmittelbare Bild direkt vor und neben dem Wagen – bei extremen Passagen ein mitunter unschätzbarer Vorteil.

Lane Assist. Der Spurhalteassistent Lane Assist arbeitet ebenfalls kamerabasiert. Besteht hier die Gefahr, dass der Wagen ohne Blinksignal die Spur verlässt, warnt das System den Fahrer via Lenkradvibration und einer visuellen Darstellung der erkannten und überfahrenen Spurmarkierungen im Multifunktionsdisplay der Instrumente. Das System besteht aus einer Kamera zwischen Dachhimmel und Innenspiegel und einem Vibrationsmotor im Lenkrad. Die Kamera erkennt sichtbare Fahrspurmarkierungen (die Markierung einer Seite reicht) und berechnet mit Hilfe eines speziellen Algorithmus unter Berücksichtigung von Fahrdynamikdaten die Gefahr des Spurverlassens. Eingeschaltet, wird Lane Assist ab Geschwindigkeiten von über 65 km/h aktiv – also außerhalb der Stadt. Beim Unterschreiten von 60 km/h deaktiviert sich das System.

Side Assist. Zwei Radarsensoren im Heck des Touareg scannen den herannahenden Verkehr. Durch LEDs in den Außenspiegeln wird der Fahrer informiert, sobald sich Fahrzeuge im toten Winkel (Blind Spot Detection) befinden oder sich extrem schnell nähern (Lane Change Assist). Wird während der Informationsstufe der Blinker betätigt, deutet dies auf einen beabsichtigten Spurwechsel und somit auf ein Gefährdungspotential hin. Das nun helle Aufblinken der LED im Außenspiegel weist den Fahrer auf die mögliche Gefahrensituation hin. Ist der Touareg nicht nur mit Side Assist, sondern auch mit ACC ausgestattet, wird die Funktionsfähigkeit der Automatischen Distanzkontrolle durch eine Datenfusion beider Systeme erweitert. Das in diesem Fall mit dem Side Assist vernetzte ACC wägt dabei zum Beispiel ab, ob etwa durch das Beschleunigen ein Heckaufprall vermieden werden kann, insofern der Raum vor dem Touareg frei ist.

Zentrale Aspekte – V6 und V8-Motoren

Großer V6 TDI stärker und nachhaltiger: Neuer V6 TDI mit 262 PS verbraucht lediglich 6,6 l/100 km

  • V6 TDI erfüllen mit neuem SCR-Katalysator die strenge Abgasnorm EU-6
  • Neuer Touareg startet in Europa mit drei TDI-Motoren und als Hybridversion

Fünf wichtige Fakten zu den V6- und V8-Motoren

  • EU-6-TDI leisten 150 kW / 204 PS und 193 kW / 262 PS.
  • V6 TDI serienmäßig mit neuer Segelfunktion (Freilauf).
  • Leistungsspektrum in Westeuropa von 150 kW / 204 PS (V6 TDI) bis 245 kW / 333 PS (V6 TSI Hybrid).
  • V8 TDI mit 250 kW / 340 PS ist der stärkste Diesel im Volkswagen Programm.
  • Touareg serienmäßig mit 8-Gang-Automatik.

Angeboten wird der Touareg in Westeuropa zur Markteinführung mit zwei V6 TDI, einem V8 TDI und einer Hybridversion. Das Leistungsspektrum liegt zwischen 150 kW / 204 PS und 250 kW / 333 PS. Dank umfangreicher aerodynamischer Verbesserungen (u.a. Lufteinlassöffnungen vorn, modifizierte Außenspiegelkappen, neue Radspoiler), rollwiderstandsoptimierte Reifen und eine Reibungsoptimierung des serienmäßigen 8-Gang-Automatikgetriebes konnte Volkswagen die Verbrauchswerte der Motoren um bis zu fünf Prozent senken. Im Alltagsbetrieb wird der Verbrauch zudem durch ein optimiertes Start-Stopp-System (Motor wird nun bereits bei Geschwindigkeiten von unter 7 km/h abgestellt) und die Rekuperationsfunktion reduziert. Darüber hinaus optimiert die Freilauffunktion (bislang nur für den Touareg Hybrid verfügbar) im Alltag die Verbrauchswerte der Versionen mit V6 TDI. Hintergrund: Sobald der Fahrer vom Gas geht, wird der Motor vom Getriebe getrennt; im Fachjargon nennt sich dieser Betriebszustand „Segeln“. Dies ist selbst bei höheren Geschwindigkeiten (bis 160 km/h im Fall des Touareg Hybrid, bis 150 km/h bei den V6 TDI) und damit auch auf Autobahnen möglich. Die Kraft der Motoren wird grundsätzlich über eine 8-Gang-Automatik und den permanenten Allradantrieb 4MOTION an die Räder weitergeleitet. In Asien, Nordamerika und Russland wird Volkswagen den Touareg traditionell auch wieder mit V6- und V8-Benzinern anbieten. Die zur Markteinführung in Westeuropa angebotenen Motortechnologien und -versionen im Detail:

Die V6-Motoren

V6 TDI mit SCR-Kat. Besonders im Fokus der technischen Weiterentwicklung standen die V6-TDI-Motoren (mit Common-Rail-Direkteinspritzung), da in Europa mehr als 90 Prozent aller Touareg mit einem der zwei angebotenen V6-TDI-Leistungsstufen gekauft werden. Beide Sechszylinder wurden modifiziert und um einen SCR-Katalysator bereichert. Mit der „Selective Catalytic Reduction“ werden die Stickoxide im Abgas signifikant reduziert. Die gesamte Abgasreinigungsanlage besteht aus dem neuen SCR-DPF-Katalysatormodul, einem SCR-Dosiermodul (AdBlue / Reichweite pro Füllung ca. 15.000 km) und einem zusätzlichen Sperrkat (eliminiert überschüssiges Ammoniak); darüber hinaus verfügt die Abgasreinigungsanlage über einen Oxidationskatalysator. Dank des neuen SCR-Katalysators erfüllen beiden Touareg V6 TDI ab sofort die Abgasnorm EU-6.

V6 TDI mit 204 PS. Das technische Grundlayout und der Hubraum von 2.967 cm3 sind bei den zwei Sechszylindern identisch. In der ersten Leistungsstufe entwickelt der aufgeladene Dieseldirekteinspritzer eine Leistung von 150 kW / 204 PS (ab 3.250 U/min). Das maximale Drehmoment von beachtlichen 450 Nm steht bereits ab 1.250 U/min zur Verfügung und bleibt bis 3.250 U/min konstant auf diesem Niveau. Der Verbrauch der 150-kW-Version konnte von 7,0 auf 6,6 l/100 km Diesel gesenkt werden; dieser Wert entspricht einer CO2-Emission von 173 g/km. Der Touareg beschleunigt mit diesem Motor in 8,7 Sekunden auf 100 km/h und ist bis zu 206 km/h schnell.

V6 TDI mit 262 PS. Die Leistung des stärkeren V6 TDI wurde von 180 kW (245 PS) auf nun 193 kW (262 PS) gesteigert (ab 4.000 U/min). Mit einem Drehmoment von 580 Nm (ab 1.750) empfiehlt sich das 262-PS-SUV nicht nur als souveräner Reisewagen, sondern auch als besonders kraftvolles Zugfahrzeug. Wichtig: Alle Touareg dürfen zulässige Anhängelasten von bis zu 3.500 kg (gebremst bis 12 % / ungebremst bis 8 % Steigung) an die schwenkbare (elektrische Entriegelung) Anhängerkupplung nehmen. Der Verbrauch des großen V6 TDI reduzierte sich trotz des Leistungsplus von 7,2 auf gleichfalls 6,6 l/100 km (174 g/km CO2). Der 262 PS starke Touareg V6 TDI ist in 7,3 Sekunden 100 km/h schnell und fährt bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

V6 TDI mit 262 PS und „Terrain Tech“: Optional kann der Touareg V6 TDI mit 262 PS via „Terrain-Tech“-Variante statt mit Torsendifferenzial mit einem noch stärker für den Offroad-Einsatz ausgelegten Verteilergetriebe inklusive Untersetzungsstufe sowie einem jeweils bis zu 100 Prozent sperrendem Zentral- und Hinterachsdifferenzial geordert werden. Diese Version besitzt einen fünfstufigen Drehschalter, über den der Fahrer den Geländewagen an die Einsätze anpasst. Im Fall der bis zu 220 km/h schnellen „Terrain Tech“-Version ergibt sich ein Verbrauch von 6,9 l/100 km (zuvor 7,3 l/100 km) analog 180 g/km CO2.

Der V8-Motor

V8 TDI mit 340 PS. Stärkster TDI im Touareg-Programm ist ein V8 mit 4.134 cm3 Hubraum und 250 kW / 340 PS (bei 4.000 U/min). Der V8 TDI arbeitet wie die V6 TDI mit einer Common-Rail-Direktein­spritzung. Das ungewöhnlich hohe Drehmomentmaximum von 800 Newtonmetern liegt zwischen 1.750 und 2.750 U/min an. Dem gegenüber steht ein in Anbetracht der Leistung bescheidener Verbrauch von 9,1 l/100 km (analog 239 g/km CO2). Wie die V6 TDI, besitzt auch der V8 TDI ein Thermomanagement mit einer geschalteten Wasserpumpe, um die Aufwärmphase zu verkürzen. Der Touareg V8 TDI erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 242 km/h und beschleunigt in nur 5,8 Sekunden – der Sportwagen unter den Touareg TDI.

Das Hybridsystem

Hybrid mit 380 PS (TSI plus Elektromotor). Die Antriebseinheit des Touareg Hybrid besteht im Wesentlichen aus einem per Kompressor aufgeladenen V6 TSI (245 kW / 333 PS), einem speziell auf den Hybrid-, Zugfahrzeug- und Offroad-Einsatz zugeschnittenen 8-Gang-Automatikgetriebe samt Drehmomentwandler, Achsgetriebe und Verteilergetriebe sowie dem zwischen Verbrennungsmotor und Automatik integrierten Hybridmodul. Dieses Modul – das „Hybridherz“ – beinhaltet den Elektromotor (34,3 kW / 46 PS) und eine Trennkupplung. Arbeiten V6 TSI und E-Maschine gleichzeitig (Boosten), ergibt sich eine Systemleistung von bis zu 279 kW / 380 PS und ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmetern. Trotz dieser hohen Leistung kennzeichnet den bis zu 240 km/h schnellen Touareg Hybrid ein niedriger Verbrauch von nur 8,2 l/100 km (analog 193 g/km CO2). Die Antriebsenergie für den Elektromotor wird in einer Nickel-Metallhydrid-Batterie (NiMH) in der Reserveradmulde gespeichert. Bei einer Nennspannung von 288 Volt besitzt die Batterie einen Energiegehalt von 1,7 Kilowattstunden (kWh). Die in der Batterie gespeicherte Energie reicht aus, um den Touareg über eine Distanz von rund zwei Kilometern und bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h rein elektrisch anzutreiben. Sobald der Fahrer vom Gas geht, wird der V6 TSI vom Getriebe getrennt (bis 160 km/h). Durch die eliminierten Schleppmomentverluste „rollt“ der Touareg deutlich länger. Und das führt bei vorausschauender Fahrweise direkt zu einer Verbrauchsreduzierung.

Zentrale Aspekte – Allradantrieb und Fahrwerk

Permanenter Allradantrieb in zwei Versionen: 4MOTION für Globetrotter optional mit Untersetzungsgetriebe

  • Serienmäßiger Allradantrieb ermöglicht Steigfähigkeit von 31 Grad
  • Stahlfederungsfahrwerk des Touareg wurde weiter perfektioniert

 Fünf wichtige Fakten zum Allradantrieb und Fahrwerk

  • Stahlfederungsfahrwerk des Touareg wurde komfortabler; parallel konnte die Agilität weiter verbessert werden.
  • Luftfederungsfahrwerk bietet verschiedene Höhenniveaus und senkt sich bei höherem Tempo automatisch ab.
  • 4MOTION in der Serienversion mit selbstsperrendem Torsen-Verteilergetriebe.
  • 4MOTION „Terrain-Tech“ für den harten Offroad-Einsatz optional mit sperrbarem Zentraldifferential und Reduktionsgetriebe.
  • Optionaler adaptiver Wankausgleich sorgt für äußerst sportliche Handlingeigenschaften.

Der Touareg besitzt serienmäßig einen permanenten Allradantrieb (4MOTION; 31 Grad Steigfähigkeit) und ein Stahlfederfahrwerk; das Fahrwerk wurde tiefgreifend überarbeitet. Optional bietet Volkswagen den Touareg zudem mit einem noch geländegängigeren Allradantrieb (4MOTION „Terrain Tech“; 45 Grad Steigfähigkeit) samt Untersetzungsgetriebe und einem innovativen Luftfederungsfahrwerk an. Allradantrieb und Fahrwerk im Detail:

Der Allradantrieb

4MOTION. In der serienmäßigen Konfiguration besitzt der Touareg einen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsen-Verteilergetriebe (Steigfähigkeit 31 Grad) und elektronischen Differentialsperren (EDS) an allen vier Rädern. Ebenfalls serienmäßig ist der Touareg zudem mit einem „Offroad-Fahrprogramm“ ausgestattet, das das ABS, EDS und ASR auf den Geländeeinsatz abstimmt, den Bergabfahrassistent aktiviert und die Automatikschaltpunkte anpasst.

4MOTION mit Untersetzungsgetriebe. Speziell beim Touareg gibt es weltweit eine Klientel, die den SUV unter extremsten Bedingungen einsetzt. Diese Kunden können in Verbindung mit dem Touareg V6 TDI in der Leistungsstufe mit 193 kW / 262 PS auf einen 4MOTION-Antrieb mit 45 Grad Steigfähigkeit zurückgreifen. Angeboten wird diese Option als „Terrain-Tech“-Variante. Es beinhaltet ein sperrbares Zentraldifferential mit elektrisch geregelter Lamellensperre und Reduktionsgetriebe (2,69:1) sowie eine größere Boden­freiheit (vorne 10, hinten 15 Millimeter). Im Normalbetrieb erfolgt eine schlupfabhängige und stufenlose Antriebskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse (40:60). Darüber hinaus kann das Zentraldifferential gesperrt werden, um eine feste Antriebsverteilung zu erzielen. Bei beiden 4MOTION-Systemen besteht die Möglichkeit, im Gelände das Start-Stopp-System manuell zu deaktivieren. In Verbindung mit „Terrain Tech“ kann auch das ESC abgeschaltet werden. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung wird über einen „Lock“-Taster zudem das ungewollte Absenken des Fahrzeugs aus dem Offroad-Niveau in das Normal-Niveau verhindert, indem der Touareg bei 70 km/h abgeregelt und damit nicht schneller wird.

Das Fahrwerk

Stahlfederfahrwerk. Volkswagen bietet den Touareg mit einem Stahlfederfahrwerk oder einem optionalen Luftfederungsfahrwerk an. Das Stahlfederfahrwerk mit rundum eingesetzten Einzelradaufhängungen wurde jetzt weiter perfektioniert. Zu den Verbesserungen zählen ein noch agileres Lenkverhalten und ein Plus an Komfort. Das Grundlayout bilden nach wie vor zwei Doppelquerlenkerachsen, vorne mit oberen Aluminiumlenkern sowie unteren Stahllenkern. Hinten verfügt die Doppelquerlenkerachse über geschmiedete, obere Aluminiumlenker und untere Dreieckslenker aus Stahl.

Luftfederung. Das System der optionalen Luftfederung beinhaltet eine automatische Niveauregulierung und Höheneinstellung sowie eine elektronische Dämpferregelung. Die Luftfederung gewährleistet bei Fahrten auf befestigten Straßen einen ausgesprochen hohen Komfort und – durch eine geschwindigkeitsabhängige Fahrwerksabsenkung – optimierte Handlingeigenschaften. Der Fahrer kann alternativ zum automatischen Modus „Normal“ einen „Comfort-“ oder „Sport“-Modus anwählen. Entscheidet er sich für „Comfort“, strebt das Skyhook-System grundsätzlich den bestmöglichen Ausgleich von Fahrbahnunebenheiten an, während im Modus „Sport“ mit einer Tieferstellung um 25 Millimeter eine erhöhte Agilität bewirkt wird. Im Gelände verbessert die Luftfederung bei ebenfalls ungewöhnlich gutem Komfort durch die variable Fahrwerkshöhe nochmals die Offroad-Eigenschaften.

Offroad-Eigenschaften. Generell führt das Fahrwerk des neuen Touareg mit den Doppelquerlenkerachsen ein erprobtes Layout fort, das große Federwege und eine gute Verschränkung (4MOTION: 157 Millimeter / 4MOTION „Terrain Tech“ mit Untersetzungsgetriebe: 173 Millimeter) im Gelände erlaubt. Vorne ergibt sich in der Version mit der serienmäßigen Stahlfederung ein Böschungswinkel von 24º; das Heck punktet mit 25º. In Allianz mit einer Bodenfreiheit von 220 Millimetern macht damit auch der neue Touareg abseits befestigter Pisten eine hervorragende Figur. Wird der SUV in der „Terrain-Tech“-Version bestellt, ist die Karosserie vorn um 10 und hinten um 15 Millimeter höhergelegt. Mit der optionalen Luftfederung steigt die Bodenfreiheit sogar auf maximale 300 Millimeter; damit verbessern sich vorn und hinten auch die Böschungswinkel.

Fahrdynamikpaket mit adaptivem Wankausgleich. Um die Fahreigenschaften des Touareg weiter in Richtung „Dynamik“ zu kalibrieren, gibt es zwei optionale Möglichkeiten. Erstens: ein Sport­fahrwerk mit straffer dämpfenden Stahlfedern. Zweitens: eine eigenständig ausgelegte Version der Luftfederung – das „Fahrdynamikpaket“ mit adaptivem Wankausgleich. Fällt die Entscheidung für dieses Paket, wird der Touareg mit einer sportlicher abgestimmten Luftfederung und einer um 25 Millimeter tieferen Karosserie ausgeliefert. Erreicht wird das Plus an Dynamik über verstärkte Stabilisatoren, in Abhängigkeit von der Lenkradbewegung geregelte Dämpfer und eine modifizierte Regelsoftware.

© Volkswagen / Der neue Volkswagen Touareg

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken