Der Porsche Panamera (ausführliche Meldung)

Der Porsche unter den Gran Turismo
Mit dem Panamera bringt Porsche den ersten viertürigen Gran Turismo seiner Geschichte auf den Markt. Vollkommen neu entwickelt setzt der Panamera nicht nur durch souveräne Fahrleistungen bei gleichzeitig günstigem Verbrauch Maßstäbe in seiner Klasse, sondern auch durch besonders großzügigen Komfort auf allen vier Sitzplätzen und exklusive Ausstattung. Die nach 911, Cayenne und Boxster/Cayman vierte Porsche-Baureihe startet im September zunächst in drei Varianten:

Panamera S
4,8-Liter-V8-Motor mit 400 PS; Hinterradantrieb, Sechsgang-Schaltgetriebe, optional Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK); Beschleunigung 0 – 100 km/h in 5,6 Sekunden, mit PDK in 5,4 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 285 km/h, mit PDK 283 km/h; Verbrauch 12,5 l/100 km, mit PDK 10,8 l/100 km.

Panamera 4S
4,8-Liter-V8-Motor mit 400 PS; Porsche Traction Management (PTM) mit aktivem Allradantrieb; Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe; Beschleunigung 0 – 100 km/h in 5,0 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 282 km/h; Verbrauch 11,1 l/100 km.

Panamera Turbo
4,8-Liter-V8-Biturbo-Motor mit 500 PS; Porsche Traction Management mit aktivem Allradantrieb; Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe; Beschleunigung 0 – 100 km/h in 4,2 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 303 km/h; Verbrauch 12,2 l/100 km.

Später folgen ein Einstiegsmodell mit V6-Motor sowie ein Panamera mit Hybridantrieb.

Zu den Kerntechnologien des neuen Panamera gehören fünf Innovationen, die erstmals in einem Serien-Modell der Oberklasse angeboten werden.
So führt der Gran Turismo das erste Doppelkupplungsgetriebe in dieses Marktsegment ein, das erste Start-Stop-System in Verbindung mit einem automatisch schaltenden Getriebe, die adaptive Luftfederung mit schalt-barem Zusatzvolumen in jeder Feder, die aktive Aerodynamik in Form des automatisch ausfahrenden und im Anstellwinkel verstellbaren Heckspoilers sowie das erste Sport Chrono Paket. Das stimmt auf Tastendruck unter anderem Motor, Fahrwerk und Getriebe sportlicher ab, und verfügt in Verbindung mit dem PDK über die Funktion “Launch Control” für beste Beschleunigungswerte aus dem Stand.

Auch in ihrer Effizienz setzen die Panamera-Modelle in der Oberklasse ein Zeichen. Alle Versionen verfügen über Motoren mit Benzindirekteinspritzung, reibungsarme Antriebssysteme und Leichtbaukarosserien. Selbst die Top-Version, der Panamera Turbo, wiegt mit der bereits umfangreichen Serienausstattung weniger als 2.000 Kilogramm (DIN). Zur weiteren Kraftstoffeinsparung und Senkung der CO2-Emissionen bieten alle Panamera-Modelle mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe die neue Auto Start-Stop-Funktion an, die bei Fahrzeugstillstand – etwa an der Ampel oder im Stau – bei gehaltenem Bremspedal automatisch den Motor abstellt und ihn beim Lösen des Bremspedals selbsttätig wieder startet. Dadurch lassen sich insbesondere im Stadtverkehr erhebliche Kraftstoffeinsparungen erzielen.

Unterschiedliche Fahrwerke: Synthese von Sportlichkeit und Komfort

Wie kein anderes Fahrzeug in seiner Klasse kombiniert der Panamera Sportlichkeit und Komfort. Neben der Stahlfederung steht beim Panamera S und 4S auf Wunsch und beim Panamera Turbo serienmäßig eine völlig neu entwickelte, adaptive Luftfederung mit zusätzlichem Luftvolumen in jeder Feder zur Verfügung – beide kombiniert mit dem variablen Dämpfungssystem Porsche Active Suspension Management (PASM).

Die adaptive Luftfederung ermöglicht eine noch breitere Spreizung der Fahrwerks-Charakteristik mit weiter gesteigertem Fahrkomfort auf der einen und sehr sportlicher Fahrdynamik auf der anderen Seite. Als Option kann der Panamera zusätzlich mit der Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) ausgestattet werden, welche die Seitenneigung bei Kurvenfahrt aktiv kompensiert und gleichzeitig das Ansprechverhalten auf Bodenunebenheiten bei Geradeausfahrt verbessert. Das System ermöglicht höchste Agilität in jedem Geschwindigkeitsbereich, ein optimales Einlenk- und ein ausgeglichenes Lastwechselverhalten. Damit verschiebt PDCC im Paket mit der elektronisch geregelten Hinterachsquersperre zur Steigerung von Traktion und Agilität nicht nur im Hinblick auf Fahrdynamik die Grenzen, sondern verbessert auch den Komfort.

Neuartiges Innenraumkonzept : Ein Cockpit für Vier

Konsequent als Viersitzer entwickelt, geht der Gran Turismo auch bei Innenraumdesign und maßgeschneidertem Komfort für jeden einzelnen Insassen neue Wege. Trotz seiner unverwechselbar flachen und gestreckten Silhouette bietet der bei 4,97 Meter Länge nur 1,42 Meter hohe Panamera ein großzügiges Raumgefühl auf allen vier Plätzen.

Die durchgehende, zur Armaturentafel ansteigende Mittelkonsole schafft optimale ergonomische Voraussetzungen für den Fahrer und betont die persönliche Sphäre jedes einzelnen Passagiers. Auch aus der zweiten Reihe haben die Passagiere einen freien Blick nach vorne. Dadurch wirkt der Fahrzeuginnenraum durchgängig und vermittelt auch den Fondpassagieren das Gefühl, direkt am Fahrerlebnis teilhaben zu können: Ein Cockpit für Vier.

Design und Aerodynamik -Wohlgeformtes Windspiel

Mit seiner Formensprache definiert der Porsche Panamera im Wettbewerb ein neues Segment. Die Synthese aus typischen Sportwagen-Genen, die einer Coupéform entspringen, und einer eigenständigen Interpretation der klassischen Limousinenform sowie den Vorzügen eines variablen Raumkonzeptes gibt dem neuen Porsche sein unverwechselbares Erscheinungsbild. Das Exterieurdesign nimmt zahlreiche klassische Porsche-Formthemen auf, um bei dem gleichzeitig großzügigen Innenraumangebot ein dynamisches und kraftvolles Erscheinungsbild zu vermitteln. Mit ihrer kompakten Gesamtlänge und den kurzen Überhängen, der vergleichsweise geringen Höhe und der breiten Karosserie zitieren die Proportionen die klassische Porsche-Formensprache.

In der Frontansicht ist die Verwandtschaft zu den Sportwagen von Porsche klar zu erkennen. Mit dem geradlinigen oberen Abschluss der großen Lufteinlässe und den überwölbten Kotflügeln, die charakteristisch geformte Scheinwerfer tragen, zitiert der Panamera vertraute Elemente. Für ein kraftvolles Erscheinungsbild sorgen die horizontal angeordneten Bug-leuchten in den äußeren Lufteinlässen und die konturierte Motorhaube. Panamera S und 4S besitzen in Wagenfarbe lackierte Bugteile mit integrierten Kühlluftöffnungen. Während der Panamera S durch schwarze Doppellamellen in den seitlichen Lufteinlässen im Bug gekennzeichnet wird, erkennt man das allradgetriebene Modell Panamera 4S an den titanfarbenen Doppellamellen. Horizontale Positionsleuchten in Form von Lichtleitern zwischen Blinker und Tagfahrlicht sorgen für eine charakteristische Optik auch bei Nacht.

Der Panamera Turbo besitzt ein vollkommen eigenständiges Bugteil. Die mit einer Gitterstruktur versehenen Lufteinlässe der turbospezifischen Fahrzeugfront sorgen für einen noch kraftvolleren und dynamischeren Auftritt. Das Tagfahrlicht im Panamera Turbo ist in Form von vier LED um die beiden runden Hauptscheinwerfer angeordnet und verleiht dem Fahrzeug damit eine besonders eigenständige Optik. Die Positionsleuchten sind als Lichtleiter um die Blinkereinheit in der Bugleuchte angebracht und machen den Panamera Turbo auch bei Dunkelheit unverwechselbar.

Die Seitenansicht des neuen Panamera weist das Fahrzeug sofort als echten Porsche aus. Die Silhouette ist geprägt vom kompakten vorderen Überhang, der durch die kraftvollen Einzüge noch kürzer wirkt. Maßgebend für die Porsche-typische Anmutung ist jedoch die Dachkontur. Sanft geschwungen fällt sie nach hinten ab und mündet in eine Heckform ohne Gegenschwung. In Verbindung mit der sich nach hinten verjüngenden Kabine entsteht so die für Porsche charakteristische Ausprägung der hinteren Linienführung, die breit, muskulös und sehnig konturiert in einen harmonisch gerundeten Heckabschluss mündet.

Die seitlichen Luftauslässe in den Kotflügeln hinter den Vorderrädern sind bei Panamera S und 4S schwarz, beim Turbo einschließlich der Finnen in Chromoptik ausgeführt. Die vergleichsweise kompakte Gesamtlänge von unter fünf Metern trägt zu einem äußerst dynamischen Erscheinungsbild bei. Radanspoilerungen vorne und hinten und eine großflächige Unterbodenverkleidung dienen der aerodynamischen Optimierung.

Große Räder im exclusiven Panamera-Design

Die großen Räder mit sportlichen Felgendesigns sprechen eine eindeutige Formensprache und lassen den Panamera kraftvoll und souverän auf der Straße stehen. Die offene Gestaltung der Felgen ermöglicht einen ungehinderten Blick auf die groß dimensionierte Bremsanlage mit silberfarben (Panamera S und Panamera 4S) und rot (Panamera Turbo) lackierten Bremssätteln.

Auch in der Heckansicht ist der Panamera unmittelbar als Porsche erkennbar. Dafür sind zum einen die Porsche-typischen Rückleuchten in LED-Technik verantwortlich, deren Kammeraufteilung die Seitenlinie aufnimmt und deren horizontale Leuchtengrafik die Breite des Panamera bei Nacht noch unterstreicht. Zum anderen fallen die in Edelstahl gebürstet ausgeführten, markanten Doppelendrohre links und rechts ins Auge, die durch ihre dynamische Optik die Kraft der Panamera-Modelle abbilden. Beim Panamera S und Panamera 4S sind diese rund, beim Panamera Turbo eckig.

Ein weiteres optisches Highlight ist der harmonisch in das Heckdesign integrierte Diffusor, Teil des ausgefeilten Aerodynamikkonzeptes. Beim Panamera S ist er glattflächig und schwarz, beim Panamera 4S ebenfalls schwarz aber mit zusätzlichen Finnen versehen und beim Panamera Turbo mit Finnen und titanfarben.

Variable Spoiler: Aerodynamik wie ein 911 Carrera

Ein Kernelement der mustergültigen Effizienz des Porsche Panamera ist seine herausragende Aerodynamik: Wie die 911 Carrera Sportwagen weist der Gran Turismo einen cW-Wert von nur 0,29 (Panamera S/4S) und 0,30 (Panamera Turbo) auf. Dieser dient einerseits der Fahrperformance, andererseits ist gute Aerodynamik ein entscheidendes Kriterium für geringen Kraftstoffverbrauch.

Ein besonderes Highlight ist der adaptive Spoiler am unteren Abschluss der Heckscheibe, der ab 90 km/h ausfährt und geschwindigkeitsabhängig den optimalen Anstellwinkel einstellt. Während Panamera S und 4S über einen so genannten Zwei-Wege-Spoiler verfügen, besitzt der Panamera Turbo einen Vier-Wege-Spoiler – eine Weltneuheit in der Luxusklasse. Denn bei diesem spreizt sich beim Ausfahren das zweiteilige Oberteil in die Breite, um die Spoileroberfläche zu vergrößern. Das verbessert die Aerodynamik zusätzlich. Wie bei den Carrera-Modellen lässt sich der Spoiler auch manuell ausfahren.

In beiden Ausführungen nimmt der Spoiler ab 90 km/h einen Winkel von minus drei Grad zur Horizontalen ein. Dadurch wird der Luftwiderstand weiter reduziert. Ab 160 km/h wird der Zwei-Wege-Spoiler von Panamera S und 4S auf fünf Grad eingestellt und ab 205 km/h auf die Performance-Einstellung mit 14 Grad Anstellwinkel. Der Vier-Wege-Spoiler des Panamera Turbo bleibt bis 205 km/h auf der Minus-drei-Grad-Stellung und fährt dann direkt in die Performance-Position, die beim Turbo zehn Grad beträgt. Dadurch reduziert der Vier-Wege Spoiler nicht nur den Auftrieb, sondern er produziert wie der Heckflügel des 911 Turbo bei hohen Geschwindigkeiten sogar Abtrieb an der Hinterachse. Das Resultat: Auch bei sehr hohem Tempo bietet der Panamera eine ausgezeichnete Straßenlage sowie hohe Spurstabilität.

Exakt berechnete Luftströmungen

Die Frontansicht der Panamera-Modelle ist aerodynamisch geprägt durch das Bugteil mit drei großen Lufteinlassöffnungen. Bei Panamera S und Panamera 4S sind die seitlichen Lufteinlässe verschlossen, um die Aerodynamik und den cW-Wert zu verbessern. Der Saugmotor bezieht seine Ansaugluft durch den Unterboden. Beim Panamera Turbo befinden sich hinter den seitlichen Lufteinlässen die Ladeluftkühler, die zusätzlich Kühlluft von dem mit Bypass-Kanälen versehenen Lufteinlass in der Mitte erhalten. Optimierung im Detail beweist auch der Sensor des optionalen Abstandsregeltempostaten, der im mittleren Lufteinlass platziert ist und so gestaltet wurde, dass er keinerlei Einfluss auf die Kühlluftzufuhr hat. Unterhalb der Spoilerlippen an den Außenseiten der Bugschürze befinden sich Kanäle zur Bremsenkühlung, die gezielt Luft auf die Radinnenseite leiten. Dank der intelligenten Konstruktion reduzieren diese Kanäle zusätzlich den Auftrieb an der Vorderachse. Der Panamera Turbo hat außerdem Bremsluftumlenkschaufeln, die eine noch effizientere Kühlung der Bremsanlage sicherstellen.

Die Seitenpartie des Panamera spiegelt mit typischer Porsche-Flyline die aerodynamische Qualität in eindrucksvoller Weise wider. Besonders auffällig sind dabei die Luftauslässe hinter den Vorderrädern, die Außenspiegel und der geschwindigkeitsabhängig ausfahrende Heckspoiler. Radanspoilerungen sorgen für eine optimale Luftströmung um die Räder, bündige Seitenscheiben zu A-, B- und C-Säule für eine ungestörte Umströmung des Fahrzeugs. Die Außenspiegel sind besonders luftwiderstandsarm gestaltet. Um neben Aerodynamik und Akustik auch die Übersichtlichkeit zu verbessern und die Verschmutzung der Seitenscheiben zu vermeiden, sind sie an den Türen und nicht im Spiegeldreieck angebracht.

Alle Panamera-Modelle verfügen über einen nahezu vollständig verkleideten Unterboden, um die Luftströmung unterhalb des Fahrzeugs zu optimieren und Verwirbelungen zu reduzieren. Erstmals in diesem Fahrzeugsegment wird die Verkleidung des Unterbodens auch im Bereich des Tunnels und der Nachschalldämpfer umgesetzt. Sie hilft, den Luftwiderstand und den Auftrieb an den Achsen zu reduzieren. Dadurch wird der cW-Wert verbessert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Der verkleidete Unterboden bietet die Möglichkeit, die vorbeiströmende Luft gezielt an bestimmte Stellen zu leiten, an denen ein Bedarf an Kühlluft besteht. So befinden sich Kiemen im Bereich des Hinterachsdifferenzials, die Kühlluft einfangen um dieses gezielt zu kühlen. Der modellspezifische Heckdiffusor trägt in Verbindung mit dem Heckspoiler dazu bei, den Hinterachsauftrieb weiter zu reduzieren.

Motoren und Getriebe -Souveräne Achtzylinder mit 400 und 500 PS

Der Panamera kommt zu seinem Debüt ausschließlich mit 4,8-Liter-Achtzylindermotoren in zwei Leistungsstufen auf den Markt, die dem Gran Turismo eine souveräne Gesamtperformance sichern. Sie basieren auf den V8-Aggregaten der Cayenne-Baureihe, wurden für den Panamera jedoch umfassend überarbeitet und angepasst. So sind zugunsten des niedrigen Fahrzeugschwerpunktes die Ölwannen neu und flacher konstruiert. Bei den allradgetriebenen Modellen Panamera 4S und Panamera Turbo ist zudem das Vorderachsgetriebe direkt am Motor angebracht. Viel Detailarbeit floss darüber hinaus in die weitere Verbesserung von Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Triebwerke, die dafür bereits optimale Voraussetzungen mit sich bringen.

Im Panamera S und Panamera 4S arbeitet eine neue Generation des Porsche 4,8-Liter-V8-Saugmotors. Die modifizierte Ansauganlage sowie eine Optimierung der Motorsteuerung ermöglichen eine auf 400 PS (294 kW) bei 6.500/min gesteigerte Leistung sowie ein maximales Drehmoment von 500 Nm zwischen 3.500 und 5.000/min. Im Panamera Turbo stellt der 4,8-Liter-V8-Biturbo-Motor eine Leistung von 500 PS (368 kW) bei 6.000/min und ein maximales Drehmoment von 700 Nm bereits bei 2.250 bis 4.500/min zur Verfügung. Bei allen Panamera-Modellen kommen die Benzindirekteinspritzung (Direct Fuel Injection – DFI) und VarioCam Plus, die einlassseitige variable Nockenwellenverstellung mit Ventilhubumschaltung, zum Einsatz.

Weiterentwickelte Saugmotoren mit Gewichtsvorteilen

Ein Kernpunkt der Überarbeitung war die weitere Reduzierung der bewegten und unbewegten Massen.
So verfügen jetzt alle Motoren über:

  • Steuerkastendeckel und Ventildeckel aus Magnesium (2,5 Kilogramm Gewichtsersparnis)
  • Leichtbaunockenwellenversteller in Vollaluminium (1,7 Kilogramm Gewichtsersparnis)
  • Aluminiumschrauben bei sämtlichen Magnesiumteilen sowie bei den Verbindungsschrauben zwischen Motor und Getriebe (ein Kilogramm Gewichtsersparnis)
  • Dünnwandrohrkrümmer (1,2 Kilogramm Gewichtsersparnis)

Für die Saugmotoren von Panamera S und Panamera 4S entwickelten die Porsche-Ingenieure eine neue, leichtere Kurbelwelle und leichtere Pleuel. Zusammengenommen addiert sich das Mindergewicht des Kurbeltriebs auf 2,3 Kilogramm verglichen mit dem Motor des Cayenne S. Die Gewichtseinsparung an dieser Stelle zahlt sich doppelt aus: Durch die geringeren rotatorischen Massen reagiert der Motor spontaner, wird noch sparsamer und laufruhiger. Die Maschine des Panamera S hat ein Ölführungsgehäuse aus Magnesium, das zu einer weiteren Gewichtsreduzierung von rund zwei Kilogramm führt. Das Gehäuse des Panamera 4S besteht wegen des integrierten Vorderachsgetriebes weiterhin aus Aluminium.

Die variable Ansauganlage ist auf einen kraftvollen Drehmomentverlauf ausgelegt und gegenüber dem Cayenne S-Triebwerk weiter entdrosselt. Dafür sorgt zum einen eine Drosselklappe mit größerem Durchmesser, zum anderen der neue Drucksensor zum Messen des Luftmassenstroms. Er wird erstmals in einem Porsche-Serienfahrzeug eingesetzt und übernimmt die Funktion des bisherigen Heißfilm-Sensors ein, der anders als der Drucksensor prinzipbedingt im angesaugten Luftstrom steht und dadurch als Drossel wirkt. Das Resultat: 15 PS oder knapp vier Prozent mehr Leistung als der Cayenne S-Motor.

Wie das Cayenne S-Triebwerk verfügt der Saugmotor des Panamera über ein Schaltsaugrohr. Es vereint den Vorteil eines langen Saugrohrs – höheres Drehmoment im unteren Drehzahlbereich – mit dem eines kurzen: hohe spezifische Leistung im oberen Drehzahlbereich. Dazu nutzt die Resonanzsauganlage drehzahlabhängig die Schwingungen der Luftmasse im Ansaugtrakt, um einen besseren Füllungsgrad des Motors zu erzielen. Die mehrteilige Ansauganlage ist aus Kunststoff hergestellt und damit besonders leicht.

Optimierte Fahrdynamik durch tief eingebauten Motor

Weil Fahrdynamik eine besonders wichtige Rolle im Panamera-Konzept spielt, ist der Motor des neuen Porsche Gran Turismo ungewöhnlich tief eingebaut. Dies wirkt sich unmittelbar auf den Fahrzeug-Schwerpunkt und damit in einer Porsche-typischen Fahrdynamik mit hervorragender Straßenlage aus. Dazu sind generell alle Panamera-Motoren mit einer extrem flachen, neuen Ölwanne ausgestattet. Um diesen tiefen Einbauort auch bei den mit Porsche Traction Management (PTM) ausgestatteten Modellen zu realisieren, wurde das Vorderachsdifferenzial direkt am Motor angebracht. Anstatt den Motor höher einzubauen und die Antriebswelle unterhalb des Motors zu positionieren, läuft die Antriebswelle vorne in einem Kanal direkt durch das Kurbelgehäuse. Auch die bedarfsgerecht geregelte Ölpumpe präsentiert sich in einer neuen, besonders flachen Bauform mit kompakteren Zahnradsätzen. Über eine Öldruckgesteuerte hydraulische Verstellung der im Eingriff befindlichen Zahnradbreite kann ihre Förderleistung je nach Bedarf reguliert werden.

Der Energieverbrauch der Ölpumpe sinkt somit auf ein Minimum, gleich-zeitig wird aber eine dem jeweiligen Motor-Lastbereich entsprechende Schmierung sichergestellt. Um eine sichere Ölversorgung in allen Fahrsituationen zu gewährleisten, verfügen die V8-Motoren über eine integrierte Trockensumpfschmierung.

Turbomotor mit weiterentwickelten Ladern

Das Panamera-Konzept mit möglichst niedrigem Schwerpunkt erforderte auch Anpassungen des Achtzylinder-Turbomotors. Betroffen sind davon vor allem die beiden parallel angeordneten Turbolader. Erstmals wird beim Motor des Panamera Turbo ein einteiliges Abgaskrümmer-Turbolader-modul aus hochtemperaturfestem Stahlguss ohne Zwischenflansch eingesetzt, das besonders kompakt ausfällt. Gleichzeitig bot diese Bauweise die Möglichkeit, die Querschnittsverläufe für eine bessere Strömung zu optimieren und damit einen minimalen Druckverlust vor der Turbine zu erreichen.

Die komprimierte Luft wird über je einen Ladeluftkühler pro Zylinderbank dem Motor zugeführt. Die Kühlung sorgt für zweierlei: hohe Zylinderfüllung und reduzierte Bauteiltemperaturen. Das Ansaugsystem des Panamera Turbo entspricht weitgehend dem des V8-Saugmotors. Im Gegensatz zum  V8-Saugmotor sind die Schaltklappen jedoch nicht erforderlich, da der Aufladeeffekt durch die beiden Turbolader erzeugt wird. Damit sind über das gesamte Kennfeld die kurzen Saugrohrlängen wirksam. Als Leichtbaumaßnahme rotiert im Motor des Panamera Turbo ebenfalls ein um 0,6 Kilogramm leichterer Kurbeltrieb. Wie beim Saugmotor weist die Kurbelwelle einen höheren Gegengewichtsradius als bisher auf.

Serienmäßig: Sporttaste schärft die Panamera-Sinne

Für alle Panamera Modelle serienmäßig ist die Sporttaste, die sich zentral in der Mittelkonsole auf der Fahrer zugewandten Seite des Schalthebels beziehungsweise PDK-Wählhebels befindet. Damit kann der Fahrer zwischen einer komfort- sowie verbrauchsoptimierten einerseits und einer sportbetonten Abstimmung andererseits wählen. Bei Betätigung der Sporttaste leuchtet im Kombiinstrument ein “Sport”-Schriftzug auf.

Im Sportmodus steuert das elektronische Motormanagement das Triebwerk bissiger. Bei Fahrzeugen mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe erfolgt im Automatikmodus das Hochschalten später und das Zurückschalten früher. Außerdem ist die Auto Start-Stop-Funktion deaktiviert. Zudem wechseln auch die Fahrwerkregelsysteme Porsche Active Suspension Management (PASM) und die optionale Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) in den Sportmodus. Dadurch wird die Dämpfung sportlicher und das Einlenkverhalten in Kurven direkter. Bei Panamera 4S und Panamera Turbo schaltet der aktive Allradantrieb des PTM auf eine heckdominantere Antriebsmomentverteilung.

Sport Chrono Pakete für ambitionierte Fahrer

Für besonders sportliche Fahrer bietet Porsche für den Panamera – wie auch bei den Sportwagen – zusätzlich Sport Chrono Pakete in Kombination mit dem Porsche Communication Management (PCM) an. Damit verfügt der Gran Turismo über einen weiteren Taster mit der Aufschrift “Sport Plus” in der Mittelkonsole, mit dem bestimmte Eigenschaften nochmals stärker geschärft werden als über die serienmäßige Sporttaste:

  • Beim Panamera Turbo wird die Overboost-Funktion aktiviert. Bei schneller Pedalbewegung und/oder Kickdown wird der Ladedruck kurzfristig angehoben. Die Ladedruckerhöhung bewirkt eine deutliche Steigerung des maximalen Drehmoments um bis zu zehn Prozent. Zwischen 3.000/min und 4.000/min beträgt der Maximalwert dann 770 Nm statt 700 Nm
  • Die Übergänge zwischen Zug und Schub und umgekehrt werden sportlich straffer, die Lastwechsel spontaner und dynamischer
  • Bei Fahrzeugen mit PDK werden die Schaltzeiten kürzer, die Schaltvorgänge noch sportlicher. Schon bei geringer Verzögerung – auch bei hohen Drehzahlen – schaltet im Automatik-Modus eine dynamischere Bremsrückschaltung zügig zurück. Zusätzlich wer-den die Schaltpunkte in Richtung höherer Drehzahlen verschoben, wodurch dann noch später hochgeschaltet und noch früher zurückgeschaltet wird. Bei manuellen Gangwechseln sind die Schaltvorgänge schneller, dynamischer und knackiger
  •  Die serienmäßige PASM sorgt für noch sportlichere Dämpfung, direkteres Einlenken und damit besseren Straßenkontakt
  •  Die adaptive Luftfederung senkt das Fahrzeug um 25 Millimeter auf das Tiefniveau ab und schaltet auf eine härtere Federrate um
  •  Die Wankstabilisierung PDCC unterdrückt bei Kurvenfahrt die Seitenneigung nahezu vollständig
  •  Das Stabilisierungssystem PSM greift für mehr Längs- und Quer-dynamik später ein, das Einbremsen in Kurven wird spürbar agiler: PSM lässt nun, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten, eine sportlichere Fahrweise beim Anbremsen und Herausbeschleunigen zu – für mehr Fahrspaß. Noch mehr Agilität bietet der Sport Plus-Modus bei ausgeschaltetem PSM. Es bleibt zur Sicherheit jedoch stets im Hintergrund verfügbar und greift automatisch ein, wenn beide Vorderräder im ABS-Regelbereich sind
  •  Der Anstellwinkel des Heckspoilers ändert sich unabhängig von der Geschwindigkeit auf die performanceorientierte Stellung

Bei allen Fahrwerksfunktionen außer PSM kann nach Aktivierung der Sporttaste manuell wieder ein anderes Fahrwerksprogramm angewählt werden. Mit Deaktivierung der Zündung wird auch der Sportmodus deaktiviert und die Einstellungen kehren in den Normalmodus zurück.

Ein zentraler Bestandteil der Sport Chrono Pakete ist die Stoppuhr auf der Armaturentafel. Für die Anzeige, Speicherung und Auswertung von Rundenzeiten sowie Zeiten alternativer Strecken wird das Porsche Communication Management (PCM) um die Performance-Anzeige erweitert. Sie zeigt Gesamtfahrzeit, gefahrene Strecke der aktuellen Runde sowie die bisherige Rundenzahl und die jeweils erreichten Rundstreckenzeiten an. Außerdem werden die schnellste Runde sowie die Tankreichweite ausgewiesen. Wegstrecken können aufgezeichnet und Referenzstrecken definiert werden.

Eine Besonderheit im Sport Chrono Paket für Modelle mit PDK ist die Launch Control. Sie ermöglicht optimales Beschleunigen beim Anfahren. Zunächst muss der Fahrer dafür bei eingelegter Fahrstufe “D” oder “M” die Sport Plus-Taste drücken. Dann wird mit dem linken Fuß das Bremspedal betätigt und gehalten sowie mit dem rechten Fuß gleichzeitig Vollgas (Kickdown) gegeben. Die Motordrehzahl wird auf den der jeweiligen Modellvariante entsprechenden optimalen Wert eingeregelt und die Kupplung wird bereits leicht angelegt. Im Kombiinstrument erscheint die Anzeige “Launch Control aktiv”. Löst der Fahrer jetzt die Bremse, beschleunigt der Panamera optimal für den bestmöglichen Spurt. Mit aktivierter Launch Control spurtet der Panamera in allen Versionen aus dem Stand um 0,2 Sekunden schneller auf 100 km/h.

Fit für Euro 5 und ULEV: Edelstahl-Abgasanlage

Die Abgase strömen durch Abgasanlagen aus langlebigem Edelstahl. Um die Emissionen vor allem in der Kaltstartphase niedrig zu halten, ist es wichtig, die Katalysatoren schnell auf optimale Betriebstemperaturen zu bringen. Dazu wird bei den Europa-Modellen nach dem Kaltstart Sekundärluft in die Auslasskanäle eingeblasen, wodurch sich die Abgastemperatur erhöht. Das dient zur schnellen Aufheizung der Katalysatoren und ermöglicht eine effektive Abgasreinigung. Alle Panamera-Modelle unterschreiten in Europa deutlich die Grenzwerte der Euro 5-Norm und gelten in den USA als Ultra Low Emission Vehicle (ULEV; Turbo: Low Emission Vehicle, LEV).

Die Abgasanlage des Panamera Turbo weist größere Querschnitte auf.

Die Abgase verlassen den Panamera Turbo über je zwei außen geführte silber-mattierte Doppelendrohre, die im Gegensatz zu den Endrohren des Panamera S und 4S eckig ausgeführt sind. Zur Erzielung eines optimalen Sounds geben Abgasklappen drehzahlabhängig zwei oder vier Austrittsrohre frei.

Darüber hinaus wird für alle Panamera-Modelle optional eine Sportabgasanlage angeboten – erstmals bei Porsche nicht nur für die Versionen mit Saugmotor, sondern auch für den Turbo. Der spezielle Hauptschalldämpfer sorgt für ein kerniges und voluminöses Klangbild. Zwischen den Endschalldämpfern und den Endrohrblenden befinden sich analog zur Serien-Abgasanlage des Panamera Turbo jeweils zwei Abgasklappen, die geöffnet werden können und somit für einen verbesserten Durchsatz sorgen. Die Sportabgasanlage besitzt zwei prägnante Doppelendrohre mit titan-farbenen Einfassungen, die zusätzlich mit markanten Doppelendrohrblenden aus Edelstahl versehen sind. Die Einstellung des kernigeren Sportwagensounds erfolgt über eine zusätzliche Taste in der Mittelkonsole. Das Klangbild wird unter Berücksichtigung der Parameter Last, Geschwindigkeit, Drehzahl und Gang gesteuert.

Weltpremiere in der Panamera-Klasse: Start-Stop-Funktion in Verbindung mit PDK

Mit dem Porsche Panamera hält die Auto Start-Stop-Funktion als Weltneuheit Einzug in diese Fahrzeugklasse. Alle Versionen des Gran Turismo mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe sind serienmäßig mit diesem kraftstoffsparenden System ausgestattet, das bei Bedarf und je nach länderspezifischer Ausführung über eine Taste in der Mittelkonsole deaktiviert oder aktiviert werden kann. Das System ermöglicht eine Verbrauchsersparnis von bis zu zehn Prozent im städtischen Zyklus und rund fünf Prozent im NEFZ gesamt. Damit verbunden reduzieren sich auch die CO2-Emissionen um etwa fünf Prozent. Nicht zuletzt stellt das Abstellen des Motors im Stillstand auch einen Komfortgewinn für die Insassen dar.

Bremst der Fahrer den Panamera bei aktivem System bis zum Stillstand und bleibt auf dem Bremspedal, stellt die Auto Start-Stop-Funktion nach rund einer Sekunde den Motor ab. Dies wird über das grüne Auto Start-Stop-Symbol im Kombiinstrument dem Fahrer mitgeteilt. Die Funktion tritt beispielsweise nicht in Kraft, wenn Rangier- oder Anhängerzugbetrieb erkannt wurde, an starken Steigungen und Gefällen, im Sport- und Sport Plus-Modus und bei abgeschaltetem PSM. Beim Halt an leichten Steigungen oder Gefällen unterstützt das PSM den Fahrer, indem es den Bremsdruck aufrecht hält, um bei abgestelltem Motor ein Wegrollen entgegen der Fahrtrichtung zu verhindern.

Auch bei abgestelltem Motor ist der Betrieb der wesentlichen Komfort- und Sicherheitsfunktionen gegeben. So laufen Audio- und Kommunikationssysteme weiter, Beleuchtung, Airbagsysteme und PSM bleiben unverändert verfügbar. Die Klimatisierung stellt den Temperaturkomfort sicher. Dazu nutzt sie die Restwärme des Motors für die Beheizung oder die Restkühlenergie im Kühlsystem für die Kühlung des Innenraums. Droht die Innenraumtemperatur vom vorgewählten Wert deutlich abzuweichen, wird der Motor automatisch wiedergestartet.

Löst der Fahrer die Bremse, springt der Motor automatisch wieder an. Um diesen Startvorgang möglichst schnell, energiesparend und batterie-schonend durchzuführen, wird er über Direkteinspritzung und Zündung unterstützt. Dazu wurde der Motor durch einen Sensor ergänzt, der die Stellung der Kurbelwelle erkennt und so die Information zur Verfügung stellt, welcher Zylinder frühzeitig befüllt und gezündet werden kann. So steht bereits nach kurzer Zeit wieder die Motorleistung zum Anfahren bereit. Aus Sicherheitsgründen wird der Wiederstart unterbunden, wenn etwa die Fahrertür geöffnet oder der Gurt des Fahrers nicht geschlossen ist.

Für die Umsetzung der Auto Start-Stop-Funktion wurde der Starter ver-stärkt und auf die erhöhte Anzahl von Motorstarts ausgelegt. Zusätzlich wird die Batterie hinsichtlich Lade- und Alterungszustand sowie Temperatur überwacht, um die Wiederstartfähigkeit sicherzustellen (Hinweis: Batterie und Starter sind Verschleißteile und unterliegen bei häufigen Wiederstarts erhöhter Abnutzung).

Tempostat auf Wunsch mit radarbasierter Abstandsregelung

Bereits serienmäßig verfügen die Panamera-Modelle über eine automatische Geschwindigkeitsregelung (Tempostat). Diese erhöht auf langen Strecken den Fahrkomfort, da die gewählte Reisegeschwindigkeit automatisch gehalten wird. Der einstellbare Geschwindigkeitsbereich reicht dabei von 30 bis 240 km/h. Optional ist in Verbindung mit dem PDK-Getriebe zudem ein Abstandsregeltempostat erhältlich, der im Bereich zwischen 30 und 210 km/h arbeitet. Er überwacht mit einem Radarsensor die Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug, hält automatisch den Abstand und bremst gegebenenfalls ab – wenn nötig mit bis zu 3,5 m/s2 und bis zum Stillstand. Zur Komforterhöhung für den Fahrer geht das System vor dem endgültigen Anhalten in eine Kriechphase über, damit bei nur kurzem Stopp des vorausfahrenden Fahrzeuges ein Stopp des eigenen Fahrzeuges vermieden wird und ein flüssiges, langsames Fahren möglich ist. Erreicht wird diese sehr langsame Geschwindigkeit durch erhöhten Schlupf in der Nasskupplung des PDK, die prinzipbedingt jedoch keinen erhöhten Verschleiß bedeutet.

Der Abstandsregeltempostat umfasst auch Sonderfunktionen wie Überholhilfe, Kurvengeschwindigkeitskontrolle und Abstandswarnung. Blinkt der Fahrer zum Überholen unterbricht die Überholhilfe die Abstandsregelung zum vorausfahrenden Fahrzeug früher und verstärkt die Beschleunigung automatisch, falls die Überholspur frei ist. Beim Durchfahren einer Kurve mit aktiviertem Abstandsregeltempostat aber ohne vorausfahrendes Fahrzeug – die so genannte Freifahrt – erfolgt ab einer bestimmten Querbeschleunigung, bei niedrigen Geschwindigkeiten ab einem bestimmten Lenkwinkel, eine Kurvengeschwindigkeitskontrolle. Dadurch wird eine automatische Beschleunigung verringert oder unterbrochen beziehungs-weise die Fahrgeschwindigkeit so weit verringert, dass die Querbeschleunigung reduziert wird. Nach Verlassen der Kurve erfolgt ein kontrolliertes Wiedereinsetzen der Beschleunigung zum Einregeln der Sollgeschwindigkeit.

Die Abstandswarnung unterstützt selbst im deaktivierten Zustand des Abstandsregeltempostaten den Fahrer: Fährt er im Bereitschaftsmodus des Systems zu dicht auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf, so wird er über ein gelbes Warndreieck im Kombiinstrument gewarnt. Im TFT-Display des Kombiinstruments kann eine Abstandsregeltempostatanzeige mit umfangreichen Informationen wie Soll- und Ist-Abstand, Wunschgeschwindigkeit oder Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs dargestellt werden.

Premiere: Erster Gran Turismo mit Doppelkupplungsgetriebe

Als weltweit erstes Fahrzeug der Oberklasse bietet der Porsche Panamera mit dem PDK ein Doppelkupplungsgetriebe an. Bei Panamera 4S und Panamera Turbo ist es Teil der Serienausstattung, beim Panamera S als Option lieferbar. Das PDK vereint die Fahrdynamik und den sehr guten mechanischen Wirkungsgrad eines manuellen Schaltgetriebes mit dem hohen Schalt- und Fahrkomfort eines konventionellen Automatikgetriebes ohne spürbare Zugkraftunterbrechung. Dabei steht ein manueller Modus inklusive Gangempfehlung sowie ein Automatik-Modus zur Verfügung. Dadurch kann das PDK sowohl die sportlichen als auch die komfortorientierten Anforderungen der Panamera-Kunden erfüllen. Wie bei den Sportwagen bedient der Fahrer das neue Porsche-Doppelkupplungsgetriebe entweder über den Wählhebel in der Mittelkonsole oder über zwei Schiebetasten in den Lenkradspeichen. Im manuellen Schaltmodus unterstützt die Gangempfehlung im Kombiinstrument verbrauchsoptimiertes Fahren.

Das bekannte Prinzip des PDK aus dem Porsche 911 wurde komplett überarbeitet und vor allem im Hinblick auf Fahrkomfort und weiche Gang-wechsel weiter optimiert. In der Reihe zahlreicher Getriebekonzepte stellt das PDK ein Novum im Segment der Oberklasse dar. Das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe bietet damit eine ganze Reihe von einzigartigen Kundenvorteilen, zum Beispiel:

  • Unerreicht schnelle Schaltvorgänge ohne spürbare Zugkraft-unterbrechung für gesteigerte Agilität und mehr Fahrspaß
  • Sehr hoher Fahrkomfort durch sanfte, automatisierte Kupplungs- und Schaltvorgänge
  • Hohe Anfahrdynamik bei gleichzeitig hohem Anfahrkomfort durch einen kurz ausgelegten ersten Gang mit früher, nicht wahrnehmbarer Überblendung in den voreingelegten zweiten Gang
  • Direkte und schnelle Mehrfachrückschaltungen bei spontaner Leistungsanforderung
  • Deutlich erweiterte Funktionsumfänge wie die Launch Control (mit optionalem Sport Chrono Paket) und performanceorientierte Schaltvorgänge mit Momentenüberhöhung
  • Weniger Systemgewicht, gegenüber einer konventionellen Allradautomatik um rund 15 Kilogramm leichter

Das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe umfasst sieben Gänge und einen Rückwärtsgang. Die Gänge eins bis sechs sind sportlich abgestimmt, die Höchstgeschwindigkeit erreicht ein Panamera im sechsten Gang. Die Gesamtspreizung zwischen dem ersten und dem siebten Gang des Getriebes liegt bei 10,1. Diese effiziente Gangabstufung ist einzigartig im PKW-Bereich. Der siebte Gang ist sehr lang übersetzt und bietet die Möglichkeit, mit reduzierten Motordrehzahlen sowohl den Langstrecken-komfort zu erhöhen, als auch den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Das PDK ist aus zwei Teilgetrieben aufgebaut, die über je eine eigene Kupplung mit dem Antrieb verbunden sind. Ein Teilgetriebe trägt die Gänge 1, 3, 5 und 7, das andere die Gänge 2, 4 und 6 sowie den Rückwärtsgang. Die Gangwechsel erfolgen sehr schnell, ruckfrei und ohne Zugkraftunter-brechung, indem die Kupplung des einen Teilgetriebes geöffnet und simultan die des anderen geschlossen wird. In Wählhebelstellung D erfolgt das vollautomatisch. Per Lenkradtasten oder Antippen des Wählhebels kann aber auch manuell geschaltet werden. Das Kuppeln erfolgt in jedem Fall ohne Zutun des Fahrers.

Serie im Panamera S: Schaltgetriebe mit sechs Gängen

Der Panamera S wird serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten, das vom Cayenne übernommen und weiterentwickelt wurde. So ist das Schaltgetriebe durch hochfeste Zahnräder und reibungs-optimierte Achslager an die hohen Leistungswerte und die Motor-charakteristik des neuen Panamera S angepasst. Zur Gewichts- und damit Verbrauchsreduzierung sind Kardanwelle und Hinterachsgetriebe in Leichtbauweise gefertigt.

Wie bei Porsche üblich, bietet auch der Panamera S ein Porsche-typisches Vier-Gassen-Schaltbild. Der Rückwärtsgang liegt in einer eigenen Gasse vorne links und wird durch eine Schlagsperre (erhöhte Einlegekraft) gegen unbeabsichtigtes Einlegen gesichert. Um den Fahrer bei einer besonders effizienten Fahrweise zu unterstützen empfiehlt ihm die serienmäßige Hochschaltanzeige im Kombiinstrument den verbrauchsgünstigsten Zeitpunkt zum Gangwechsel.

Aktiver Allradantrieb mit den Sportgenen des 911: Porsche Traction Management

Auf der prinzipiellen Basis des Allradantriebes der Porsche-Sportwagen entwickelten die Väter des Panamera die Gran Turismo-Variante des Porsche Traction Managements PTM. Damit erbt der neue Viertürer alle Vorteile der bewährten 911-Lösung: Gesteigerte Agilität und Fahrdynamik, bessere Traktion und Fahrstabilität, erweiterte Fahrzeugkontrolle und Fahrsicherheit im fahrdynamischen Grenzbereich. Dazu kommen im Vergleich zu konventionellen Allradantrieben Gewichts- und Verbrauchsvorteile durch die kompakte Bauweise und die verbesserte Fahrperformance durch den niedrigen Schwerpunkt.

Streng genommen kann zwischen Fahrdynamik und Traktion nicht getrennt werden, da die Übergänge fließend sind. Ein Beispiel: Nur wenn ein Fahr-zeug gute Traktion hat, also die Reifen keinen überhöhten Schlupf auf-bauen, können auch Seitenführungskräfte übertragen werden. Für die Vorderachse bedeutet dies Lenkfähigkeit, für die Hinterachse Stabilität.
Ein Durchdrehen der Antriebsräder kann durch den Einsatz von PTM reduziert oder im Idealfall ganz unterbunden werden.

Beim PTM im Panamera ist der aktive Allradantrieb als gesteuerter so genannter Hang-on-Allrad ausgeführt, der im Gehäuse des Porsche-Doppelkupplungsgetriebes integriert ist. Die darin verbaute elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung übernimmt die Verteilung der Antriebskraft zwischen der permanent angetriebenen Hinterachse und der Vorderachse voll variabel und ohne feste Grundverteilung. Durch permanente Überwa-chung des Fahrzustandes kann so auf unterschiedliche Fahrsituationen blitzschnell reagiert werden: Sensoren kontrollieren unter anderem kontinuierlich die Drehzahlen aller vier Räder, die Längs- und Querbe-schleunigung des Fahrzeugs sowie den Lenkwinkel.

Beginnen beispielsweise beim Beschleunigen die Hinterräder durchzu-drehen, wird über einen stärkeren Eingriff der Lamellenkupplung mehr Antriebskraft nach vorne verteilt. In Kurven gelangt immer nur so viel Antriebskraft an die Vorderräder, dass eine optimale Seitenführung gegeben ist. Beim Eingriff der Bremsregelsysteme entkoppelt das PTM die Vorderachse ganz, um rad-individuelle PSM-Eingriffe zu ermöglichen.

Kreative Konstruktion: Kompakte Kraftübertragung mit Schrägverzahnung

Die Übertragung der Antriebskraft an das Vorderachsdifferenzial geschieht über eine außergewöhnliche Beveloid-Verzahnung im Hang-on-Allrad. Diese spezielle Schrägverzahnung ist auf zwei Ebenen verschränkt und erlaubt es dadurch, die zum Vorderachsdifferenzial abgehende Verbin-dungswelle um elf Grad geneigt einzubauen. Gegenüber einem konven-tionellen Verteilergetriebe ermöglicht diese Lösung eine kompaktere Bauweise mit einer Gewichtseinsparung von rund drei Kilogramm. Die Gewichtsreduzierung setzt sich bei der hohl ausgeführten und gesteckten Verbindungswelle zum Vorderachsgetriebe weiter fort.

Ein weiteres Novum in diesem Fahrzeugsegment stellt das am Motor direkt verschraubte Vorderachsdifferenzial dar. Weil damit der Durchtrieb an die Vorderräder durch den Motor erfolgt, konnte der Motor des Panamera besonders tief im Fahrzeug eingebaut werden. Das senkt den Schwerpunkt und verbessert die Fahrperformance.

Fahrwerk und Fahrdynamiksysteme -Einzigartiges Spektrum von komfortabel bis sportlich

Das Fahrwerk des Panamera setzt neue Maßstäbe in der Gran Turismo-Klasse. Es verbindet die Gene eines Sportwagen-Fahrwerkes wie Präzision, Stabilität und Sicherheit mit Limousinen-Eigenschaften wie Komfort und Souveränität in einer einzigartigen Bandbreite. Dazu verfügen alle Panamera serienmäßig über die adaptive Dämpferregelung Porsche Active Suspension Management (PASM), welche die Dämpferkräfte stufenlos variiert und an die Fahrbahngegebenheiten und die Fahrweise anpasst. Bei Panamera S und Panamera 4S ist PASM mit Stahlfedern kombiniert, beim Panamera Turbo mit einer adaptiven Luftfederung mit schaltbarem Zusatzvolumen in jeder Feder – eine Weltneuheit auf dem Sektor der Komfortfahrwerke. Die Luftfederung ist für die beiden anderen Modelle als Option lieferbar. Die Fahrwerks-Kombination von PASM und Luftfederung kann auf Wunsch darüber hinaus mit dem aktiven Fahrwerk-regelsystem Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) einschließlich elektronisch geregelter Hinterachsquersperre ergänzt werden. PDCC kann die Wankneigung der Karosserie in Kurven nahezu vollständig ausgleichen und sorgt für höchste Agilität und eine optimale Fahrzeugbalance.

Bis auf wenige Bauteile besteht das komplette Fahrwerk der neuen Panamera-Modelle aus leichtem Aluminium. Vorn übernimmt eine Doppelquerlenkerachse mit Hilfsrahmen die Radführung, hinten eine Mehrlenkerachse mit Fahrschemel. Für eine effektive Dämpfung der über die Räder in das Fahrwerk eingeleiteten Schwingungen besitzen die neuen Panamera-Modelle an der Vorderachse hydraulische Lager an den Querlenkern und an der Vorder- und Hinterachse Stützlager mit optimierten Dämpfungseigenschaften. Dies gewährleistet neben einer exakten Führung der Fahrwerkselemente einen hohen Fahrkomfort. Insbesondere an der Vorderachse werden durch die hydraulische Dämpfung weniger störende Schwingungen auf die Lenkung übertragen.

Durch die Kombination von großen Spurweiten und breiten Rädern mit vorne und hinten unterschiedlichen Reifendimensionen zeigt der Panamera bei besonders dynamischer Fahrweise ein sportlich-agiles, präzises und sicheres Fahr-verhalten. Diese Kombination ermöglicht eine hohe Fahr-stabilität mit geringer Seitenneigung der Karosserie und ein hohes Querbeschleunigungspotenzial.

Lenkung mit variabler Übersetzung, Servotronic auf Wunsch

Die serienmäßige Lenkung mit variabler Übersetzung sorgt für hohe Lenkpräzision und Agilität insbesondere auf kurvenreichen Strecken und sichere Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Bei kleinen Lenkein-schlägen um die Mittellage – beispielsweise während der Fahrt auf der Autobahn – ist die Übersetzung indirekter und reagiert damit toleranter auf Lenkbewegungen. Bei größeren Lenkeinschlägen wird die Übersetzung direkter. Das erleichtert etwa das Fahren enger Kurven oder das Einparken.

Optional ist für alle Panamera-Modelle die Servotronic erhältlich, eine geschwindigkeitsabhängige Lenkunterstützung. Bei hohen Geschwindig-keiten ist die Lenkung straff. Die Lenkmanöver sind äußerst präzise – bei gleichzeitig hohem Lenkkomfort. Bei niedrigen Geschwindigkeiten hingegen ermöglicht die Servotronic besonders leichtgängiges Rangieren und Einparken.

PASM serienmäßig: Auf Knopfdruck komfortabel oder sportlich

Das Porsche Active Suspension Management, kurz PASM, gehört zur Serienausstattung der neuen Panamera-Modelle. PASM besteht aus adaptiv geregelten Dämpfern mit kontinuierlich verstellbarer Dämpferkraft. Der Fahrer kann über die PASM-Fahrwerkstaste auf der Mittelkonsole zwischen drei Kennfeldern wählen – Komfort, Sport und Sport Plus. Das ermöglicht den Spagat zwischen einem sportlich-komfortablen und einem sportlich-straffen Fahrwerk. Im Komfortprogramm genießt der Fahrer den Komfort einer Reiselimousine, im Sport Plus Programm die Performance und Agilität eines Porsche-Sportwagens. In allen drei Programmen wird stets die notwendige Dämpferkraft errechnet und für das jeweilige Rad bereitgestellt. Nur die Schwerpunkte der Zielsetzung, ob Komfort oder Performance haben eine andere Gewichtung. Der zuletzt gewählte PASM-Modus bleibt auch nach einem Wiederstart erhalten. Bei einem Wechsel des Fahrprogramms erscheint im Kombiinstrument für vier Sekunden das Dämpfersymbol und der Hinweis “Dämpfer Komfort” oder “Dämpfer Sport” oder “Dämpfer Sport Plus”.

Weltneuheit: Adaptive Luftfederung mit schaltbarem Zusatzvolumen in jeder Feder

Die völlig neu entwickelte adaptive Luftfederung des Panamera ist eine Weltneuheit: Sie verfügt über vier Luftfedern, erstmals ergänzt mit jeweils einem schaltbaren Zusatzvolumen zur Veränderung der Federrate. Sie ist serienmäßig beim Panamera Turbo und optional erhältlich für die anderen Modelle. Wählt der Fahrer die Komforteinstellung, sorgt jede einzelne Luftfeder mit ihrem Gesamtluftvolumen von rund 2,2 Liter für besonders sanftes Fahren, das vor allem auf langen Reisen die Kondition der Insassen schont. Möchte der Fahrer dagegen lieber sportlich unterwegs sein, reduziert sich durch Schließen eines Ventils das aktive Volumen auf rund 1,1 Liter. Dadurch erhöht sich die Federrate und das Fahrwerk wird straffer. Gleichzeitig schaltet PASM ebenfalls auf das Sportprogramm. Zudem wird über dem Einfederweg die Kennlinie progressiver. Die Regelung erfolgt gemeinsam mit der PASM-Dämpferkennung und intensiviert damit die vom Fahrer gewählte Fahrwerksabstimmung. Damit ist eine breite Variation des Fahrverhaltens zwischen komfortabel und besonders sportlich möglich.

Ein weiterer Vorteil der Luftfederung ist die mögliche Höhenverstellung.
Sie erlaubt es, die Bodenfreiheit des Panamera in drei Stufen zu variieren: das manuell anwählbare Hochniveau ermöglicht bis maximal 30 km/h das Anheben des Fahrzeugs um 20 Millimeter zum sicheren Befahren von steilen Rampen zum Beispiel in Parkhäusern oder zur Überwindung hoher Bordsteine. Andererseits wird durch die Anwahl des Sport Plus-Fahrwerk-programms die Fahrzeuglage automatisch um 25 Millimeter auf das Tiefniveau abgesenkt. Damit verbunden ist die Reduzierung des wirksamen Luftvolumens, um eine härtere Federrate einzustellen. PASM stellt das dazu passende Dämpferkennfeld ein. Jeder Niveau-Wechsel erfolgt in rund vier Sekunden.

Der Panamera verfügt dazu über ein so genanntes geschlossenes Luft-federsystem mit Kompressor, Magnetventilblock und einem Druckspeicher mit integriertem Drucksensor. Bei der Absenkung wird die überflüssige Luft nicht nach außen abgeblasen sondern wieder in den 5,2 Liter großen Druckspeicher zurück befördert. Mit diesem System ist der Panamera besonders energieeffizient und schnell in der Regelung. An der Vorder-achse ist das zusätzliche Luftvolumen in das Federbein zusammen mit dem Stoßdämpfer integriert und wird durch ein elektrisches Ventil gesteu-ert. An der Hinterachse sind Luftfeder und Dämpfer getrennt eingebaut, arbeiten aber nach dem gleichen Prinzip wie an der Vorderachse.

High End-Fahrwerk: Wankregelung PDCC mit elektronischer Hinterachsquersperre

Als höchste Ausbaustufe des Panamera-Fahrwerks bietet Porsche in Verbindung mit der adaptiven Luftfederung optional die Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) an, kombiniert mit der elektronisch geregelten Hinterachsquersperre. PDCC verhindert Wankbewegungen der Karosserie um die Fahrzeuglängsachse durch Aufbringen eines Gegenmomentes mittels aktiver Stabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse. Außerdem verbessert das System die Fahrzeugbalance durch eine dynamische Wankmomentenverteilung. Das Resultat: Höchste Agilität in jedem gefahrenen Geschwindigkeitsbereich sowie ein optimales Einlenk- und ein ausgeglichenes Lastwechselverhalten.

Die gesteigerte Agilität wird durch eine stets ideale Stellung des Reifens zur Fahrbahn und damit einen optimierten Seitenkraftaufbau des Reifens bewirkt. Gleichzeitig lässt sich das Eigenlenkverhalten durch die variable Wankmomentenverteilung gezielt beeinflussen. Als Ergebnis aus gestei-gerter Agilität und reduzierter Seitenneigung werden mit PDCC die Fahr-performance, das Handling und der Fahrkomfort sowie die Fahrstabilität spürbar verbessert. Dies zeigt sich vor allem auf kurvenreichen Straßen und bei höheren Geschwindigkeiten. Bei Geradeausfahrt sind die Stabilisatorhälften entkoppelt, wodurch die Federung noch sensibler auf einseitige Fahrbahnunebenheiten reagiert und damit noch mehr Komfort bietet. Die fahrdynamischen Vorzüge der PDCC werden durch die elektronisch geregelte Hinterachsquersperre mit variabler Sperrwirkung nochmals verstärkt.

Bei hohen Querbeschleunigungen, beim Beschleunigen auf Fahrbahnen mit unterschiedlichen Reibwerten und beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven verbessert die Hinterachsquersperre bedarfsgerecht die Traktion. Der elektronische Bremseingriff (ABD) zur Traktionskontrolle wird weniger häufig in Anspruch genommen. Beim Lastwechsel in der Kurve dreht das Fahrzeug durch das von der Hinterachsquersperre aufgebaute entgegen gerichtete Giermoment weniger ein und bleibt besser in der Spur.

PDCC, PASM und Luftfederung werden immer gemeinsam über die Auswahl eines der drei Fahrwerksprogramme beeinflusst. In der Komfort-einstellung wirken PDCC und die geregelte Hinterachsquersperre dank der Wank-Entkopplung zur entspannten Fahrt auf unebener Straße komfort-betont. Im Sport- und Sport Plus-Modus beeinflussen die aktiven Eingriffe der Systeme das Anlenkverhalten, die maximale Wank-Abstützung, das Eigenlenkverhalten und die Traktion so, dass maximale Performance und Agilität gewährleistet sind.

Kernelemente der PDCC sind die aktiven Stabilisatoren mit hydraulischen Schwenkmotoren, die anstelle der konventionellen mechanischen Stabili-satoren an Vorder- und Hinterachse integriert sind. Ein Flügelsteller unterteilt den Schwenkmotor in mehrere Kammern, die mit Öl befüllt sind. Durch gezielte Ansteuerung einzelner Kammern und Veränderung des Öldrucks wird ein Moment aufgebaut, das über die beidseitig am Schwenk-motor angeordneten Stabilisatorhälften sowohl auf den Aufbau als auch auf die Räder wirkt. Das System kann den Öldruck und -fluss in beiden Wankrichtungen variabel steuern und damit Seitenneigungskräften, wie sie bei Fahrten durch Kurven aufgrund der am Fahrzeug wirkenden Querbeschleunigung auftreten, entgegenwirken. Damit kann die Seitenneigung bis in hohe Querbeschleunigungsbereiche nahezu vollständig kompensiert und so das Fahrzeug waagerecht gehalten werden.

Souveräne Bremsanlage, auf Wunsch auch mit Keramikscheiben

Traditionell verfügt jeder Porsche über eine Bremsanlage, deren Leistung um ein Mehrfaches über der Motorkraft liegt. Optisch sind die Brems-anlagen der Panamera-Modelle nach der bei Porsche üblichen Logik differenziert: silberfarbene Bremssättel kennzeichnen den Panamera S und den Panamera 4S, rote Bremssättel den Panamera Turbo.

Bei Panamera S und Panamera 4S verzögern vorn Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen und Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 360 Millimeter. Der Panamera Turbo hat an der Vorderachse neuartige Verbundbremsscheiben mit einem Durchmesser von 390 Millimeter. Diese Bremsscheiben bestehen aus einem leichten Aluminiumtopf, der mit dem Grauguss-Reibring verbunden ist, anstelle des üblichen Edelstahl-Topfs. Dadurch werden die ungefederten Massen verringert.

Hinten sind bei Panamera S und Panamera 4S Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen und Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 330 Millimeter montiert. Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 350 Millimeter kennzeichnen den Panamera Turbo. Alle Bremsscheiben sind zur Wärmeabfuhr innenbelüftet und für ein besseres Reibwertverhalten bei optimalem Bremsenkomfort mit Nuten versehen. Wie bei allen anderen Porsche-Modellen steht auf Wunsch auch für den Panamera die im Rennsport bewährte und besonders leistungsfähige Keramik-Bremsanlage Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) mit gelb lackierten Bremssätteln zur Verfügung. Für die Modelle mit Saugmotor beträgt der Bremsscheibendurchmesser vorn 390 Millimeter, für den Panamera Turbo  410 Millimeter. Der Durchmesser der hinteren Bremsscheiben liegt einheitlich bei 350 Millimeter. Die PCCB bietet gegenüber einer Brems-anlage mit Graugussscheiben ein schnelleres Ansprechverhalten, sehr hohe Fadingstabilität durch konstante Reibwerte und dadurch hohe Sicherheitsreserven bei starker Beanspruchung. Zudem verringert der Keramikverbund-Werkstoff das Gewicht gegenüber einer konventionellen Grauguss-Bremsscheibe auf rund die Hälfte. Das sorgt für eine bessere Bodenhaftung, gesteigerten Fahr- und Abrollkomfort sowie mehr Agilität und ein nochmals verbessertes Handling.

Der Panamera verfügt als erstes Porsche-Modell über eine elektrisch betätigte Parkbremse, die komfortabel über einen Taster links vom Lenkrad bedient werden kann. Die elektrische Parkbremse kann damit manuell aktiviert und bei getretener Fußbremse deaktiviert werden. Sie löst sich auch nach manueller Betätigung automatisch, wenn ein Wiederanfahrwunsch über das Gaspedal erkannt wird.

Noch sicherer fahren mit erweitertem PSM

Serienmäßig sorgt im Panamera das Porsche Stability Management (PSM) in einer weiterentwickelten Stufe für hohe aktive Sicherheit. Das PSM umfasst die Funktionen

  • ABS (Antiblockiersystem)
  • ASR (Antriebsschlupfregelung)
  • MSR (Motorschleppmomentregelung)
  • ABD (Automatisches Bremsendifferenzial)
  • Bremsassistent
  • Vorbefüllung der Bremsanlage
  • Gespannstabilisierung
  • Anfahrassistent
  • Stillstandsmanagement

Die Vorbefüllung der Bremsanlage erhöht die Bremsbereitschaft und dient der Verkürzung des Anhalteweges in Notsituationen. Bei sehr schnellem Lösen des Gaspedals – charakteristisch für eine bevorstehende Notbremsung – wird schon vor der Betätigung des Bremspedals vom PSM-Hydraulikaggregat etwas Druck an den Radbremsen aufgebaut. Damit werden die Bremsbeläge leicht an die Bremsscheiben angelegt. Das Ansprechverhalten der Bremsanlage wird dadurch deutlich verbessert und der Anhalteweg verkürzt. Ebenfalls in erhöhte Bremsbereitschaft versetzt wird das Bremssystem, wenn der Panamera mit dem optionalen Abstandsregeltempostat ausgerüstet ist und dessen Radarsensor meldet, dass der Fahrer zu dicht auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auffährt. Das funktioniert auch mit deaktivierter Abstandsregelung im Bereitschaftsmodus des Systems. Grundsätzlich wird bei aktiver Abstandsregelung der vorge-wählte Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug automatisch über die Motorsteuerung und gegebenenfalls mittels gezielter Bremseingriffe durch das PSM eingehalten.

Die beim Porsche Cayenne bewährte Gespannstabilisierung ist ebenfalls ein Bestandteil des Panamera-PSM. Das System ist in der Lage, Pendel-bewegungen des Anhängers zu erkennen, wenn diese die Fahrstabilität des Zugfahrzeuges beeinträchtigen. Durch gezielte Stabilisierungseingriffe an den Bremsen zunächst der Vorder- und gegebenenfalls auch der Hinter-achse wird dann der Pendelneigung entgegengewirkt.

Der aus Cayenne und Carrera bekannte Anfahrassistent wurde in Fahr-zeugen mit Schaltgetriebe funktional optimiert um den Fahrer weiter zu entlasten. Das System ermöglicht an Steigungen nach dem Lösen der Bremse komfortables Anfahren, ohne dass das Fahrzeug zurückrollt. Wenn der Fahrer sein Fahrzeug verlassen möchte, ohne zuvor den Anfahrvorgang zu beenden, übergibt der Anfahrassistent die Haltefunktion an die elektrische Parkbremse, um das Fahrzeug zu sichern.

Auch das Stillstandsmanagement in Fahrzeugen mit PDK-Getriebe verhindert ein Rückrollen des Fahrzeuges gegen die Fahrtrichtung. Dieses Assistenzsystem ist im Panamera ohne ein zusätzliches Bedien-element verfügbar und unterstützt den Fahrer ergänzend zum Anfahr-assistenten auch dann, wenn der Fahrer die Bremse beim Erreichen des Stillstandes nicht aktiv betätigt. Analog zum Anfahrassistenten wird auch beim Stillstandsmanagement die Haltefunktion an die elektrische Park-bremse übergeben, wenn der Fahrer das Fahrzeug verlassen möchte.

Grundsätzlich greift PSM in kritischen Fahrsituationen nahe dem Grenz-bereich durch selektive Bremseneingriffe stabilisierend ein. Dadurch bietet das System sehr hohe aktive Fahrsicherheit bei Porsche-typischer Agilität. Der Fahrer kann das PSM auch abschalten, so dass es nur beim Bremsen wieder aktiv wird. Die Reaktivierung des Systems erfolgt jetzt aber erst bei stärkerem Durchtreten des Bremspedals, wenn an mindestens einem Vorderrad die ABS-Regelschwelle überschritten wird. Der sportliche Fahrer genießt damit großen Spielraum, da bei schwächeren Bremsungen noch keine PSM-Eingriffe erfolgen und das Fahrzeug neutraler in die Kurve eingebremst werden kann.

Elegante Räder mit eigens entwickelten Reifen

Die neuen Panamera-Modelle rollen auf neu entwickelten 18- oder 19-Zoll- beziehungsweise optionalen 20-Zoll-Aluminium-Leichtbau-Rädern mit eigenständigem Design. Jeder Gran Turismo ist mit Mischbereifung, also unterschiedlichen Reifendimensionen an Vorder- und Hinterachse, ausgestattet. Dadurch konnten die Reifen auf die Anforderungen der jeweiligen Fahrzeugachse abgestimmt werden, was optimale Traktion, Fahrstabilität und Lenkfähigkeit bei größtmöglichem Komfort ergibt.

Auf den serienmäßigen 18-Zoll-Panamera S-Rädern im Zehn-Speichen-Design stehen Panamera S und 4S souverän auf der Straße. Der Panamera Turbo rollt serienmäßig auf 19-Zoll-Panamera Turbo-Rädern im Fünf-Doppelspeichen-Leichtbaudesign, die optional auch für den Panamera S und den Panamera 4S erhältlich sind. Durch ihre besonders filigrane Form unterstreichen sie den sportlich eleganten Auftritt. Optional ist das 19-Zoll-Panamera Design-Rad im V-förmig eingerahmten Fünf-Speichen-Design erhältlich. Für noch sportlicheres Fahren steht dem Kunden das optionale 20-Zoll RS Spyder Design-Rad in Rennsportoptik mit glanzgedrehtem Felgenhorn zur Verfügung. Alle Räder sind in Flow-Forming-Leichtbautechnologie zur Reduzierung der ungefederten Massen ausgeführt. Für alle Räder sind Radnabenabdeckungen mit farbigem Porsche-Wappen erhältlich.

Um den hohen Fahrleistungen der Panamera-Modelle gerecht zu werden, entwickelten die Porsche-Partner in der Reifenindustrie neue Reifenspe-zifikationen und stimmten sie speziell auf den Gran Turismo ab. Neue Laufstreifenmischungen und gewichtsoptimierte Seitenwandkonstruktionen sorgen für einen geringen Rollwiderstand. Somit tragen die Panamera-Reifen auch zur Verringerung des Kraftstoffverbrauches bei. Die 18-Zoll-Serien-bereifung für Panamera S und Panamera 4S hat die Dimensionen 245/50 vorn und 275/45 hinten. Beim Panamera Turbo betragen die Größen der 19-Zoll-Reifen vorn 255/45 und hinten 285/40. Alle Reifen besitzen den Geschwindigkeitsindex Z.

Alle Panamera-Modelle sind serienmäßig mit dem Reifendruck-Kontrollsystem RDK ausgestattet. Es überwacht permanent den Druck in allen vier Rädern. Der Fahrer kann die Luftdrücke komfortabel über die Anzeige im Kombiinstrument abfragen und wird vom System gewarnt, falls sich kritische Abweichungen vom Sollzustand ergeben. Für noch mehr Fahrkomfort kann bis zu einer definierten Geschwindigkeit ein abgesenkter Luftdruck verwendet werden, der ebenfalls über das RDK überwacht wird. Das System stellt sich bereits nach kurzer Zeit auf einen neuen Radsatz ein und zeigt den aktuellen Druck an jedem Reifen an.

Für den Fall einer Reifenpanne verfügt jeder Panamera – soweit gesetzlich zugelassen – über ein Platz sparendes Pannenset, bestehend aus Reifen-dichtmittel und elektrischem Luftdruckkompressor. Damit können Not-reparaturen vor Ort durchgeführt werden, was die Weiterfahrt mit maximal 80 km/h bis zur nächsten Werkstatt ermöglicht.

Karosserie und passive Sicherheit -Fester Leichtbau mit vorbildlichem Schwerpunkt

Die Karosserie des Panamera stellt die Synthese aus sportwagen-typischem Leichtbau, hohem Komfort, großzügigem Platzangebot und effizienter Aerodynamik dar. Moderne Fertigungsverfahren und unterschiedliche Werkstoffe werden gezielt je nach Aufgabe in Hybrid-Bauweise eingesetzt. Verwendet werden Stähle unterschiedlicher Güte, Leichtmetalle wie Aluminium und Magnesium sowie Kunststoffe. Durch diesen intelligenten Leichtbau wiegt beispielsweise der Panamera S gerade einmal 1.770 Kilogramm.

Die Karosserie des Panamera ist so gestaltet, dass die Massen zur Fahr-zeugmitte hin konzentriert sind. Das sorgt einerseits für eine hervorragende Gewichtsverteilung, andererseits konnte so eine Karosserie konstruiert werden, die sehr hohen Ansprüchen an den Insassenschutz gerecht wird und gezielte Verformungszonen im Crashfall bietet. Für das anspruchsvolle Gewichtsziel werden im äußeren Karosseriebereich leichtere Materialien wie Aluminium oder Kunststoff eingesetzt. So kommt sowohl beim Vorderwagen als auch beim Hinterwagen Aluminium zum Einsatz. Beispielsweise sind die Federbeinaufnahmen vorne, die Aufnahmen der Pralldämpfer, die vorderen Längsträger sowie die Aufnahmen der Kotflügel aus Aluminium gefertigt. Beim Hinterwagen bestehen das Heckabschluss-teil sowie dessen Querträger und der Rahmen um die Heckleuchten sowie das Kofferraumeckteil aus Aluminium, die Kofferraummulde ist aus Kunststoff gefertigt.

Motorhaube, Kotflügel, die vier Türen sowie die Heckklappe sind in der Grundstruktur aus Aluminium gefertigt. Die Fensterrahmen der Türen bestehen aus Magnesium und sorgen so für ein weiter verringertes Gesamtgewicht. Dadurch liegt auch bei der Karosserie des Panamera der Schwerpunkt sehr niedrig, was Straßenlage und Fahrperformance zugute kommt. Die Türfeststellung ist bei den Panamera-Modellen erstmals bei Porsche stufenlos. Alle vier Türen können damit bequem in jeder Position arretiert werden, so dass die Passagiere in engen Parklücken jederzeit komfortabel und gefahrlos ein- und aussteigen können.

Die Heckklappe des Panamera ist für alle Modelle optional mit automatischer Betätigung erhältlich. Öffnen und Schließen sind damit auf Knopfdruck möglich. Für die Heckscheibe ist optional ein Heckscheibenwischer lieferbar. Eine weitere Option ist das elektrische Schiebe-/Hubdach aus getöntem Einscheibensicherheitsglas mit manuellem Schiebehimmel und Komfortschließfunktion.

Serienmäßig sind alle Panamera-Modelle mit einer getönten Wärme-schutzverglasung rundum mit einem Graukeil in der Windschutzscheibe sowie hydrophob beschichteten Türseitenscheiben vorne ausgestattet. Diese sind mit einer auf Nano-Technologie basierenden Beschichtung versehen, die dafür sorgt, dass die Scheiben deutlich weniger verschmutzen und dadurch die Durchsicht der Scheiben bei Regen und im Winter verbessert wird.

Optional ist für den Panamera ein Dachtransportsystem erhältlich, das zwei abschließbare Quertraversen aus Aluminium zur Verankerung in den seitlichen Dachkanälen umfasst. Darauf können alle Porsche-Aufsatzmodule wie Dachbox, Skiträger oder Snowboardhalter montiert werden. Die maximale Dachlast beträgt 75 Kilogramm.

Auf Wunsch ist eine elektrisch ausklappbare Anhängezugvorrichtung mit integrierter 13-poliger Steckdose lieferbar. Der Kugelkopf der Anhängezugvorrichtung kann per Knopfdruck im Kofferraum elektrisch aus- oder eingeklappt werden und verschwindet im eingeklappten Zustand in einer zügigen Drehbewegung komplett unter dem Heckteil. Die maximale Zuglast beträgt 2.200 Kilogramm mit gebremstem Anhänger oder 750 Kilogramm mit ungebremstem Anhänger bei einer Stützlast von jeweils 100 Kilogramm.

Passive Sicherheit nach höchster Porsche-Norm – auch für Fußgänger

Die passive Sicherheit des Panamera übertrifft die gesetzlichen Forderungen in allen Märkten deutlich und orientiert sich an den weit anspruchsvolleren Porsche-internen Normen. Im Bereich der Fahrgastzelle sind harte borlegierte Stähle und Mehrphasenstähle verarbeitet, um die Fahrgastzelle extrem widerstandsfähig zu machen, Deformationen im Falle eines Aufpralls zu minimieren und die Insassen zu schützen. Eine Längs- und Querträgerstruktur vorne nimmt über zwei übereinander liegende Lastpfade Deformationsenergie auf, verteilt die Kräfte und minimiert so die Deformation des Innenraums. Ein steifer Stirnwandträger reduziert im Crashfall die Verformung des Fußraums und verbessert so den Schutz der Beine. Für die Herstellung dieses schützenden Trägers aus Edelstahl wird ein spezielles Verfahren – das so genannte Innen-Hochdruck-Umformverfahren – angewendet, bei dem das Bauteil aus einem einzigen Stück gefertigt wird. Der Aluminium-Hilfsrahmen der Vorderachse als zweiter Lastpfad neben der Längsträgerstruktur unterstützt mit einer definierten Verformung die passive Sicherheit zusätzlich. Einfach austauschbare Prallelemente schützen bei kleineren Unfällen den Karosserierohbau.

Mit dem Panamera kommt bei einem Porsche-Modell zum ersten Mal eine aktive Fronthaube zum Einsatz, die den Fußgängerschutz deutlich erhöht: Wenn Sensoren im Frontmodul einen kritischen Aufprall erkennen, hebt das System die Haube im hinteren Bereich an. Spezielle pyrotechnische Treibsätze – ähnlich wie bei den Gurtstraffern – sorgen dabei dafür, dass die Haube angehoben wird. Dadurch wird der zu Verfügung stehende Deformationsweg zwischen Motorhaube und dem darunter liegenden Motor vor einem Aufprall vergrößert und so das Verletzungsrisiko reduziert.

Acht Airbags serienmäßig

Das im Karosserierohbau realisierte anspruchsvolle Sicherheitskonzept setzt sich im Innenraum fort. Fahrer und Beifahrer werden durch Fullsize-Airbags geschützt, die je nach Unfallschwere und Art des Unfalls zweistufig gezündet werden. Zwei Sensoren in der Fahrzeugfront erkennen in Verbindung mit der Sensorik im Airbagsteuergerät einen Crash und werten diesen deutlich früher und genauer aus. Bei weniger schweren Unfällen werden die Insassen von der ersten Stufe zurückgehalten. Der Luftsack ist dabei weicher, wodurch die Belastung der Insassen gesenkt wird. Die erstmals bei Porsche eingesetzten serienmäßigen Knieairbags im unteren Bereich der Schalttafel sorgen für die Rückhaltung des Unterkörpers von Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall mit entsprechender Unfallschwere.

Das serienmäßige Porsche Side Impact Protection System POSIP enthält Zweikammer-Thorax-Becken-Seitenairbags vorne, seitlich in der Lehne integriert und differenziert abgestimmt auf den Becken- und Rippenbereich für Fahrer und Beifahrer. Dazu kommen Curtain-Airbags über den kompletten Dachrahmen und die Seitenscheiben von der A- bis zur C-Säule sowie einen Seitenaufprallschutz in den Türen. Optional sind Seitenairbags im Fond erhältlich. Ein Überschlagssensor erkennt einen drohenden Überschlag und aktiviert automatisch Curtain-Airbags und Gurtstraffer.

Für die einfache und sichere Anbringung eines Kindersitzes sind in allen Panamera-Modellen auf den Fondsitzen ISOFIX-Befestigungen serienmäßig verbaut. Damit können Kindersitze mit dem besonders sicheren und nach gültigem Standard genormten ISOFIX-System eingesetzt werden. Zusätzlich ist auf Wunsch eine weitere ISOFIX-Befestigung auf dem vorderen Beifahrersitz erhältlich. In diesem Fall ist der Beifahrerairbag über einen Schalter deaktivierbar. Auf Wunsch ist unter dem Beifahrersitz ein kompakter Feuerlöscher mit einem Kilogramm Löschmittel untergebracht.

Intelligente Lichtsysteme für optimale Sicht und Sicherheit

Als Hauptscheinwerfer werden bei den neuen Panamera-Modellen serienmäßig Bi-Xenon-Scheinwerfer eingesetzt. Sie verfügen über eine automatische dynamische Leuchtweitenregulierung sowie eine Scheinwerferreinigungsanlage und sind beim Panamera Turbo zusätzlich mit dem adaptiven Lichtsystem ausgestattet. Es bietet die Funktionen dynamisches und statisches Kurvenlicht inklusive Abbiegelicht, ge-schwindigkeitsabhängige Fahrlichtsteuerung sowie Schlechtwetterlicht.

Das dynamische Kurvenlicht wird ab einer Geschwindigkeit von zehn km/h aktiviert. Die Lichtsteuerung schwenkt die Hauptscheinwerfer um bis zu 15 Grad in die Kurve. Das statische Kurvenlicht aktiviert eine zusätzliche Halogenlichtquelle mit einem Abstrahlwinkel von rund 30 Grad zur Fahrt-richtung. Das statische Kurvenlicht wird im Stand und bei Geschwin-digkeiten bis zu 40 km/h durch den Blinker oder den Lenkwinkel aktiviert. Dadurch wird beispielsweise beim Einbiegen in eine Seitenstrasse der Fahrbahnrand besser ausgeleuchtet. Bei höheren Geschwindigkeiten erfolgt die Aktivierung nur noch über den Lenkwinkel.

In das System ist weiterhin die geschwindigkeitsabhängige Fahrlicht-steuerung mit den Lichtmodi Landstraßenlicht, Autobahnlicht und Schlechtwetterlicht integriert. Das Landstraßenlicht bietet gegenüber der Grundeinstellung des Abblendlichtes eine größere Reichweite am linken Straßenrand und eine breitere Lichtstreuung. Bei höheren Geschwin-digkeiten passt die Steuerung den Lichtkegel an: Er wächst weiter nach vorne und verbessert damit die Sicht, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Die Aktivierung des Autobahnlichts erfolgt bei Geschwindigkeiten über 130 km/h oder bei mehr als 110 km/h und einer längeren Strecke mit geringen Lenkwinkeln. Das Autobahnlicht hebt die Lichtleistung an und stellt eine für höhere Geschwindigkeiten effektivere Hell-Dunkel-Grenze ein. Das Schlechtwetterlicht wird mit dem Einschalten der Nebelschluss-leuchte aktiviert und reduziert bei schwierigen Sichtverhältnissen wie Nebel oder Schneefall die Reflexion: Das Abblendlicht wird dazu breiter aufgefächert und der linke Scheinwerfer passt die Hell-Dunkel-Grenze horizontal so an, dass die Reichweite des Lichtkegels reduziert wird. Zudem schwenkt der linke Scheinwerfer nach links was eine entsprechende Verlagerung des Lichtschwerpunktes nach außen zur Folge hat. Dadurch wird der Fahrer weniger geblendet. Die Funktion des Schlechtwetterlichts steht bis zu einer Geschwindigkeit von 70 km/h zur Verfügung.

Interieur und Ausstattungen

Neuartiges Innenraumkonzept mit individuellem Platzkomfort Die Materialauswahl in Kombination mit der neuen Formensprache setzt beim Panamera im Hinblick auf haptische Qualität, Anmutung und Eleganz Zeichen. In Verbindung mit den hochwertigen Materialien ist so ein neu-artiges, elegant-sportliches Raumkonzept entstanden. Alle Teppiche in den Fußräumen und im Gepäckraum sind aus Tuftvelours in Interieurfarbe gehalten, Dachhimmel und Sicherheitsgurte sind farblich passend zur gewählten Innenraumkombination ausgeführt.

In der komplett neuen Architektur des Panamera-Innenraums erwarten den Fahrer auch viele vertraute Porsche-Elemente. Dazu zählen die für den 911 typischen fünf Rundinstrumente mit dem zentral positionierten Drehzahlmesser und ein links vom Lenkrad platziertes Zündschloss. Die tiefe Sitzposition und die sportlich-steile Lenkrad-Position entsprechen dem aus den Porsche-Sportwagen bekannten Layout und vermitteln dem Fahrer auch im Panamera einen direkten Kontakt zur Straße. Wie die Sportwagen und der Cayenne zeichnet sich der Panamera durch ein logisches, intuitiv erfassbares Bedienkonzept aus.

Auf die Vielzahl der Funktionen lässt sich über die Mittelkonsole, den für alle Panamera-Modelle serienmäßigen berührungsempfindlichen Bildschirm und die Dachkonsole direkt und bequem zugreifen. Die für die Fahrzeugbedienung wichtigsten Funktionen und Einstellungen sind dabei nach Funktionsgruppen angeordnet und über Tasten links und rechts des Schalthebels für den Fahrer einfach und direkt im Zugriff. Die Anordnung wurde so gestaltet, dass die Bedienung schnell und intuitiv abläuft, ohne dass zentrale Bedienelemente lange und kompliziert im Untermenü des Bordcomputers gesucht werden müssen. Dieses Konzept, die Schalter aus der Schalttafel nahezu komplett in die Mittelkonsole zu überführen, stellt ein Novum in diesem Fahrzeugsegment dar.

Der Panamera verfügt zusätzlich über ein 4,8 Zoll großes hochauflösendes TFT-Farbdisplay im Kombiinstrument, das in der zweiten Tube von rechts integriert ist. Der Fahrer kann dabei wählen, welche Funktionen er sich hier darstellen lassen will. So ist es beispielsweise möglich, Listen von Radio-sendern, Telefonnummern oder aus dem optionalen Navigationssystem eine Kartendarstellung – der bekannten perspektivischen, gewohnt zwei-dimensionalen Darstellung und der neuen 3D-Darstellung – zu wählen. Die Bedienung erfolgt komfortabel entweder über den rechten Bordcomputer-Hebel oder über die rechte Lenkrad-Drehwalze des optionalen Multi-funktionslenkrads. Teil des aufwändigen Innenraumdesigns ist die sorgfältig abgestimmte Interieurbeleuchtung. Sie sorgt für ein angenehmes Licht-Ambiente des Fahrzeuginnenraums, die bei Dunkelheit weder aufdringlich noch störend wirkt und alle wichtigen Bereiche des Interieurs optimal ausleuchtet. Die Beleuchtung ist optisch so integriert, dass sie bei Dunkelheit hervorragend mit dem Interieurdesign harmoniert und gezielt dessen Highlights hervorhebt. Optional ist ein fondorientiertes Innenraum-Licht-Paket erhältlich, das unter anderem zwei Lesespots in der Fond-Dachkonsole umfasst sowie Fußraum, Türablagefächer und Mittel-konsolenfach hinten mit LED beleuchtet. Die ebenfalls enthaltene Ambientebeleuchtung ist stufenlos dimmbar.

Die für Panamera S und 4S serienmäßigen Komfortsitze vorne sind sportlich ausgelegt und für einen ausgezeichneten Reisekomfort achtfach elektrisch verstellbar. Im Fond bieten zwei Einzelsitze mit klappbarer Mittelarmlehne großzügige Bein- und Kopffreiheit auch für große Passa-giere. Im Panamera Turbo ist die elektrische Sitzverstellung mit einem Komfort-Memory-Paket kombiniert, das zusätzlich die elektrische Sitz-flächenverlängerung und Lordosenstützen vorne sowie eine elektrische Lenksäulenverstellung umfasst. Auf Wunsch sind adaptive Sportsitze oder für den Fond elektrisch vielfach verstellbare Komfortsitze lieferbar. Für Panamera S und Panamera 4S ist die Sitzheizung vorne serienmäßig und hinten optional erhältlich. Beim Panamera Turbo gehört die Sitzheizung vorne und hinten zur Serienausstattung. In Verbindung mit der Sitzheizung ist ebenfalls eine Sitzbelüftung vorne oder für alle Sitzplätze lieferbar. Sitzheizung und -belüftung sind in jeweils drei Stufen individuell regelbar, wobei bei einmaligem Antippen des Schalters die höchste Stufe eingestellt wird.

Bi-Color Lederausstattungen, attraktive Dekore, Vier-Zonen-Klimaautomatik optional

Panamera S und Panamera 4S besitzen serienmäßig eine Teillederaus-stattung in geprägtem Leder in drei attraktiven Farben. Beim Panamera Turbo serienmäßig und für die anderen Versionen optional kann der Kunde für die Glattlederausstattung aus vier Farben wählen. Weitere Varianten wie eine Glattlederausstattung in drei Bi-Color-Kombinationen sowie eine Naturlederausstattung in zwei Farben oder einer Bi-Color-Kombination stehen zur Auswahl. Als Dekorleisten werden für die Panamera-Modelle zahlreiche Individualisierungsalternativen von Carbon über Aluminium bis hin zu fünf Holzausstattungen – darunter auch “Olive Natur” – angeboten. Die Dekorleisten werden jeweils durch galvanisierte Akzentleisten ergänzt. Die Vielfalt der Individualisierungsmöglichkeiten reicht bis in kleinste Details wie beispielsweise ein in das Kopfstützenleder eingeprägtes Porsche-Wappen.

Die Panamera-Modelle sind mit Klimaanlagen ausgestattet, die im Hinblick auf Energie-Effizienz, Gewicht und Platzbedarf optimiert sind. Zur Verteilung und Temperierung entwickelten die Porsche-Ingenieure ein ausgeklügeltes System von Luftkanälen und Klappen, die für das individuelle Wunschklima sorgen.

Serienmäßig ist eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Luftmenge und -verteilung werden hierbei, für Fahrer- und Beifahrerseite getrennt, vollautomatisch geregelt und können bei Bedarf auch manuell über eine zentral angeordnete Bedieneinheit auf der Mittelkonsole eingestellt werden. Fahrer und Beifahrer können nicht nur Luftstrom und Richtung an den Luftausströmdüsen direkt nach eigenen Wünschen verstellen, sondern auch im Menü des Kombiinstrument die Art der Luftströmung in den Stufen sanft, normal und stark variieren. Die Regelung auf die gewünschte Temperatur erfolgt automatisch. Ein gekühltes Handschuhfach ist ebenfalls Bestandteil der Serienausstattung.

Außerdem besitzt die Klimaautomatik eine automatische Umluft-Steuerung mit Luftgütesensor, die bei schlechter Außenluftqualität – zum Beispiel im Tunnel – selbstständig auf Umluftbetrieb schaltet. Im Kombiinstrument kann unter anderem die Umluft-Steuerung manuell aktiviert oder die Temperaturschichtung (kühlere Ausströmung an den Mitteldüsen) variiert werden. Mit der Restwärmefunktion kann die Wärme des Motors nach Abschaltung für rund 20 Minuten zum Heizen des Innenraums genutzt werden.

Ein serienmäßiger Aktivkohlefilter reinigt die Außenluft von Partikeln wie Pollen und absorbiert Gerüche. Ein Beschlagsensor überwacht die Schei-bentemperatur sowie die relative Luftfeuchtigkeit in Scheibennähe und berechnet daraus den Taupunkt. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte Steuerung der Luftmenge. Die Messfühler konnten im Panamera erstmalig vollständig im Regen-Licht-Feuchte-Sensor im Spiegelfuß integriert werden.

Auf Wunsch ist eine Vier-Zonen-Klimaautomatik erhältlich, mit der Temperatur, Gebläsestärke und Luftverteilung für jeden Platz separat eingestellt werden können. Das Bedienfeld für die Klimatisierung des Fondbereichs befindet sich für die Passagiere der Rücksitze gut zugänglich auf der durchgehenden Mittelkonsole zwischen den Rücksitzen. Ein 3D-Sonnen-sensor ermittelt Intensität und Einstrahlwinkel auch für den Fond und sorgt damit für eine individuelle Sonnenkompensation für jede Klimazone. Somit ist eine gezielte Klimatisierung der einzelnen Sitzplätze möglich.

Optional reduziert darüber hinaus eine Geräusch- und Wärmeschutz-verglasung die Aufheizung des Innenraums bei direkter Sonneneinstrahlung und isoliert noch besser gegen Außengeräusche. Sie besteht aus speziellem Verbundglas mit dazwischen liegender Folie für einen besonders guten Schutz vor Sonneneinstrahlung durch erhöhte Reflexion von Infrarotstrahlung. Die ebenfalls optionale Privacy-Verglasung oder elektrisch ausfahrbare Rollos hinter den Fondsitzen oder für die hinteren Seitenscheiben bieten noch mehr Schutz gegen Sonneneinstrahlung und neugierige Blicke.

Üppiger Kofferraum: Auf Wunsch gleich mit passendem Kofferset

Die Eigenständigkeit des Panamera zeigt sich auch in seinem außer-gewöhnlichen Gepäckraumkonzept. Nach dem Öffnen der auf Wunsch auch elektrisch betätigten Heckklappe lassen sich vier Koffer bequem hinter den Fondsitzen verstauen. Durch den hohen Gepäckraum können sie stehend untergebracht werden und bleiben so auch einzeln im Zugriff. Das Gepäckraumvolumen von Panamera S und 4S beträgt 445 Liter, der Panamera Turbo bietet 432 Liter. Durch die mit einem Handgriff einzeln umlegbare Fondsitzlehnen entsteht eine nahezu ebene Ladefläche, die eine maximale Laderaumvariabilität bietet. Mit umgeklappten Fondsitz-lehnen wächst das Ladevolumen auf üppige 1263 Liter (1250 Liter beim Turbo). Serienmäßig dient ein flexibles Gepäckraumrollo als Abdeckung, eine feste Laderaumabdeckung gibt es als Option. Auf Wunsch ist ein Skisack erhältlich, bei dem der Mittelteil zwischen den Rücksitzen separat umklappbar ist. Der Skisack kann für einfachere Handhabung aus dem Fahrzeug entnommen werden.

Zur Markteinführung des Panamera entwickelte die Porsche Design Group eine neue Gepäckserie, die optimal in den Kofferraum passt und in Porsche-Zentren erhältlich sein wird. Sie besteht aus Trolleys mit Aluminium-Rahmen und Poly-carbonatschalen, was sie besonders leicht und stabil macht und ihr charakteristisches Design bestimmt. Angeboten werden drei verschiedene Größen, die sowohl in Fahrzeug- als auch in Individualfarben erhältlich sind. Die Serie, die in Deutschland gefertigt wird, überzeugt mit Details wie einem im Aluminiumrahmen integrierten Sicherheitsschloss zum Schutz vor unbefugtem Öffnen.

Komfortabler Zugang: Porsche Entry & Drive

Für den Panamera Turbo hat Porsche als serienmäßige Komfortaus-stattung das Porsche Entry & Drive-System entwickelt, das optional auch für die beiden anderen Modelle angeboten wird. Mit dem System kann das Fahrzeug ver- und entriegelt sowie gestartet werden, ohne den Schlüssel in die Hand nehmen zu müssen. Der Fahrer muss ihn lediglich bei sich tragen. Sobald der Fahrer den Türgriff berührt, fragt Porsche Entry & Drive einen Zugangscode ab, der im Schlüssel gespeichert ist. Ist dieser korrekt, wird die Tür entriegelt. Gestartet und abgestellt wird das Fahrzeug über das drehbare Bedienteil im Zündschloss. Zum Verriegeln muss die Verriegelungstaste in einem der Türgriffe gedrückt werden. Auch der Kofferraum kann ohne den Schlüssel in die Hand nehmen zu müssen über den Taster an der Heckklappe entriegelt werden.

Für das persönliche Entertainment: Breite Palette an Funktionen und Ausstattungen

Der Panamera setzt in der automobilen Luxusklasse auch mit neuen Komfortfunktionen und Ausstattungen im Bereich Audio und Kommu-nikation ganz eigene Standards. Höhepunkt ist die Kommandozentrale, ein Sieben-Zoll-Touchscreen, entweder in Verbindung mit dem Audiosystem CDR-31 oder mit dem Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigationsmodul.

Das Audiosystem CDR-31 ist Serienausstattung bei Panamera S und 4S, das PCM Serienausstattung im Panamera Turbo und für die beiden anderen Modelle optional erhältlich. Das weiterentwickelte PCM ist noch einfacher zu bedienen. Hauptmerkmal ist der neue hochauflösende Sieben-Zoll-WVGA-Bildschirm (Wide Video Graphics Array). Durch die im Vergleich zur Vorgänger-Generation vierfach höhere Auflösung des Displays wird eine weitere Verbesserung der Ablesbarkeit und Steigerung der Übersichtlichkeit erzielt. Besonders deutlich kommt die hohe Grafik-Auflösung bei der Anzeige der 3D-Navigationskarte inklusive Terrain- und City-Modellen (3D-Darstellung von Gebäuden) und der Anzeige von 3D-Points of Interest zum Tragen. Bei der Kartenansicht kann zwischen der

neuen 3D-Darstellung und der bekannten perspektivischen, gewohnt zweidimensionalen Darstellung gewählt werden. Im Splitscreen-Modus können zwei Funktionen gleichzeitig dargestellt werden, etwa die Navi-gationskarte und die Routenführungsliste. Erstmals steht im neuen Panamera eine Tempolimit-Anzeige zur Verfügung. Diese blendet auf den entsprechend erfassten Autobahnen die Geschwindigkeitsbegrenzung im PCM oder in das TFT-Display des Kombiinstruments ein. Das Navigationsmodul verfügt über eine integrierte, schnelle Festplatte.

Darüber hinaus gibt es für das PCM eine Vielzahl von weiteren attraktiven Funktionsangeboten, vom integrierten Telefonmodul, über Bluetooth®-Anbindung von Mobiltelefonen und eine Sprachbedienung bis hin zum elektronischen Fahrtenbuch. Selbstverständlich ist auch die optionale universelle Audio-Schnittstelle vorgesehen, an die beispielsweise ein iPod® oder ein USB-Datenträger angeschlossen werden kann.

Auf Wunsch können die Fondpassagiere im Panamera ihr ganz persön-liches Unterhaltungsprogramm genießen. Das Porsche Rear Seat Entertainment aus dem Porsche Exclusive-Angebot beinhaltet zwei in die Rückenlehnen der Vordersitze integrierte Konsolen für schwenkbare Sieben-Zoll-TFT-Displays inklusive integrierten Playern und drahtlosen Infrarot-Kopfhörern. Die Bedienung erfolgt komfortabel mittels Touchscreen und die Konsolen für die Bildschirme sind passend zum Interieur mit Leder bezogen.

Für audiophilen Musikgenuss: BOSE® Surround Sound-System

Die Passagiere des Panamera Turbo genießen serienmäßig den Klang des speziell für den Panamera neu entwickelten BOSE® Surround Sound-Systems, das auf Wunsch auch für die anderen Modelle lieferbar ist. Insgesamt 14 Lautsprecher, ein 200-Watt-Aktivsubwoofer mit Class-D Endstufe und 200 Millimeter Membrandurchmesser sowie neun Verstär-kerkanäle sorgen für ein beeindruckendes Klangerlebnis. Es steht eine Gesamtleistung von 585 Watt zur Verfügung.

In Verbindung mit dem PCM erschließt das System bei der Musikwieder-gabe von Audio- oder Video-DVD das beeindruckende Klangspektrum digitaler 5.1-Aufnahmen. Selbstverständlich können weiterhin auch CD abgespielt werden – in Stereo sowie in einem Surround-Modus, der von der patentierten BOSE® Centerpoint®-Technologie generiert wird. Der neue Algorithmus von Centerpoint® 2 extrahiert aus dem Stereosignal einen realistischen Raumklang.

Die von BOSE® entwickelte SurroundStage®-Signalverarbeitung ordnet jeden einzelnen Audiokanal, gleich ob von einer DVD oder durch Centerpoint® generiert, einer ausgewählten Kombination von Laut-sprechern zu und sorgt somit stets für optimal ausbalancierten Surround-Sound auf allen Plätzen. Die dynamische Loudness-Funktion hebt die Bässe bei abnehmender Lautstärke an und gleicht so die abnehmende Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs bei diesen Frequenzen aus. Gleichzeitig misst die AudioPilot® Noise Compensation Technology mit Hilfe eines Mikrofons laufend alle Geräusche im Fahrzeug-inneren und passt die Musikwiedergabe automatisch so an, dass ein gleich bleibender Klangeindruck über alle Fahrzustände entsteht.

Schnellster Konzertsaal der Welt: Panamera mit Burmester® High-End-Anlage

Zum ersten Mal steht in einem Porsche als Krönung des Hörgenusses auf Wunsch ein High-End Surround Sound-System der Berliner Edelmanu-faktur Burmester® zur Verfügung, einem der renommiertesten High-End-Anbieter im audiophilen Bereich weltweit. Noch nie zuvor wurde eine so große, akustisch wirksame Gesamtmembranfläche bereits während der Konzeptphase eines Fahrzeugs vorgesehen und jetzt in einem Serien-fahrzeug umgesetzt: Mehr als 2.400 Quadratzentimeter vermitteln eine live-ähnliche Dynamik. Dabei sorgen 16 Lautsprecher, die von 16 Verstärker-Kanälen mit mehr als 1.000 Watt Gesamtleistung angesteuert werden, für ein einzigartiges Klangerlebnis, das durch einen Aktivsubwoofer mit 300-Watt-Class-D-Verstärker abgerundet wird.

Konzeptionell wurden für dieses Soundsystem völlig neue Wege eingeschlagen. Die verwendete Frequenzweichen-Technologie ist nahezu unverändert aus dem Home-Audio-Bereich von Burmester® abgeleitet. Analoge und digitale Filter wurden jeweils für den individuellen Einsatzzweck präzise abgestimmt. Speziell für den Panamera werden vorne Bändchen-Hochtöner (Air-Motion-Transformer, AMT) eingesetzt, die sich durch eine unverkennbar feine und klare Hochtonwiedergabe auszeichnen.

Die maßgeschneiderten Lautsprecherchassis sind exakt auf den Panamera abgestimmt und liefern ein Höchstmaß an Bassfundament, Auflösung und Impulsgenauigkeit. Das Ergebnis: selbst bei höchsten Lautstärken ein bisher unerreichter, natürlicher und substanzreicher Raumklang. Auch beim Sound-System des Panamera spielt Leichtbau eine wichtige Rolle. So wiegen alle Komponenten der Burmester®-Anlage zusammen unter zwölf Kilogramm.

Technische Daten Porsche Panamera S*

Karosserie:
Selbsttragende Leichtbaukarosserie in Stahl-Aluminium-Magnesium-Mischbauweise; Fahrer- und Beifahrer-Airbag zweistufig; Seiten- und Knie-Airbags für Fahrer und Beifahrer; Kopfairbags (Curtain-Airbags) für alle vier Insassen; aktive Fronthaube zum Fußgängerschutz; vier Sitzplätze.

Aerodynamik:
Luftwiderstandsbeiwert: cW = 0,29; Stirnfläche: A = 2,33 m2; cW x A = 0,68

Motor:
Wassergekühlter Achtzylinder-V-Motor; Motorblock und Zylinderköpfe aus Aluminium; vier obenliegende Nockenwellen; vier Ventile pro Zylinder; einlassseitig variable Steuerzeiten und Ventilhubumschaltung (VarioCam Plus); hydraulischer Ventilspielausgleich; Schwingrohraufladung; Benzin-Direkteinspritzung; je zwei Dreiwege-Katalysatoren pro Zylinderreihe mit je zwei Lambdasonden; Motoröl 11,3 Liter; elektro-nische Zündung mit ruhender Zündverteilung (acht Zündspulen); Sekundärlufteinblasung.

Bohrung:                  96,0 mm

Hub:                           83,0 mm

Hubraum:                 4.806 cm3

Verdichtung:           12,5:1

Motorleistung:        294 kW (400 PS) bei 6.500/min

Max. Drehmoment: 500 Nm bei 3.500 bis 5.000/min

 Literleistung:             61,2 kW/Liter (83,2 PS/Liter)

Höchstdrehzahl:       6.700/min

Kraftstoffart:             Super Plus

Elektrik:                       12 Volt; Drehstromgenerator 2.660 W; Batterie-Kapazität 95 Ah

Kraftübertragung:
Motor und Getriebe zu einer Antriebseinheit verschraubt; Antrieb über Doppelgelenkwellen auf die Hinterräder; Sechsgang-Schaltgetriebe; Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) optional.

Übersetzungen:                   Schaltgetriebe          PDK
1. Gang                                  4,68                            5,97

2. Gang                                  2,53                            3,31

3. Gang                                  1,69                            2,01

4. Gang                                  1,22                            1,37

5. Gang                                  1,00                            1,00

6. Gang                                  0,84                           0,81

7. Gang                                  –                                 0,59

R-Gang                                  4,28                           4,57

Achsübersetzung:                 3,42                          3,55

Kupplungsdurchmesser:    260 mm                   153 mm/202 mm

Fahrwerk:
Aluminium-Doppelquerlenkerachse vorne; Aluminium-Mehrlenkerachse mit Fahrschemel hinten; elektronisch geregelte Zweirohr-Gasdruckdämpfer vorne und hinten mit Porsche Active Suspension Management (PASM); kontinuierliche Dämpferverstellung mit drei manuell anwählbaren Kennfeldern.

Bremsen:
Zweikreis-Bremsanlage mit achsweiser Aufteilung; vorn Sechs-Kolben-Alu­Monobloc-Bremssättel, genutete und innenbelüftete Bremsscheiben mit 360 mm Durchmesser und 36 mm Dicke; hinten Vier-Kolben-Alu-Monobloc-Bremssättel, genutete und innenbelüftete Bremsscheiben mit 330 mm Durchmesser und 28 mm Dicke; Porsche Stability Management (PSM); Vakuum-Bremskraftverstärker; Bremsassistent.

Räder und Reifen:  vorn    8 J x 18 mit 245/50 ZR 18 hinten 9 J x 18 mit 275/45 ZR 18

Gewichte:     Leergewicht DIN                                1.770 kg

Zulässiges Gesamtgewicht                                2.375 kg

Maße:
Länge             4.970 mm

Breite              1.931 mm

Höhe               1.418 mm

Radstand        2.920 mm

Spurweiten    vorne 1.658 mm

hinten  1.662 mm

Kofferraumvolumen nach VDA:        445 bis 1.263 Liter

Tankinhalt:                                         80 Liter

Fahrleistungen**:
Höchstgeschwindigkeit                     285 (283) km/h

Beschleunigung:
0 – 100 km/h in sec.  5,6 (5,4***)

0 – 160 km/h in sec.  12,1 (11,7)

0 – 200 km/h in sec    18,6 (18,5)

0 – 1.000 m in sec.    24,5 (24,3)

Verbrauch nach EU5**:
innerstädtisch            18,8 (16,0) Liter/100 km

außerstädtisch            8,9   (7,9) Liter/100 km

gesamt                       12,5 (10,8) Liter/100 km

CO2-Emission**:                             293 (253) g/km

Technische Daten Porsche Panamera 4S*

Karosserie:
Selbsttragende Leichtbaukarosserie in Stahl-Aluminium-Magnesium-Mischbauweise; Fahrer- und Beifahrer-Airbag zweistufig; Seiten- und Knie-Airbags für Fahrer und Beifahrer; Kopfairbags (Curtain-Airbags) für alle vier Insassen; aktive Fronthaube zum Fußgängerschutz; vier Sitzplätze.

Aerodynamik:
Luftwiderstandsbeiwert: cW = 0,29;

Stirnfläche: A = 2,33 m2; cW x A = 0,68

Motor:
Wassergekühlter Achtzylinder-V-Motor; Motorblock und Zylinderköpfe aus Aluminium; vier obenliegende Nockenwellen; vier Ventile pro Zylinder; einlassseitig variable Steuerzeiten und Ventilhubumschaltung (VarioCam Plus); hydraulischer Ventilspielausgleich; Schwingrohraufladung; Benzin-Direkteinspritzung; je zwei Dreiwege-Katalysatoren pro Zylinderreihe mit je zwei Lambdasonden; Motoröl 11,3 Liter; elektronische Zündung mit ruhender Zündverteilung (acht Zündspulen); Sekundärlufteinblasung.

Bohrung:                  96,0 mm

Hub:                           83,0 mm

Hubraum:                 4.806 cm3

Verdichtung:           12,5:1

Motorleistung:        294 kW (400 PS) bei 6.500/min

Max. Drehmoment:            500 Nm bei 3.500 bis 5.000/min

Literleistung:          61,2 kW/Liter (83,2 PS/Liter)

Höchstdrehzahl:    6.700/min

Kraftstoffart:           Super Plus

Elektrik:                    12 Volt; Drehstromgenerator 2.660 W; Batterie-Kapazität 95 Ah

Kraftübertragung:
Motor und Getriebe zu einer Antriebseinheit verschraubt; aktiver Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Momentenverteilung; Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK).

Übersetzungen:
1. Gang                                             5,97

2. Gang                                             3,31

3. Gang                                             2,01

4. Gang                                             1,37

5. Gang                                             1,00

6. Gang                                             0,81

7. Gang                                             0,59

R-Gang                                              4,57

Achsübersetzung:                            3,55

Kupplungsdurchmesser:               153 mm/202 mm

Fahrwerk:
Aluminium-Doppelquerlenkerachse vorne; Aluminium-Mehrlenkerachse mit Fahrschemel hinten; elektronisch geregelte Zweirohr-Gasdruckdämpfer vorne und hinten mit Porsche Active Suspension Management (PASM); kontinuierliche Dämpferverstellung mit drei manuell anwählbaren Kennfeldern.

Bremsen:
Zweikreis-Bremsanlage mit achsweiser Aufteilung; vorn Sechs-Kolben-Alu­Monobloc-Bremssättel, genutete und innenbelüftete Bremsscheiben mit 360 mm Durchmesser und 36 mm Dicke; hinten Vier-Kolben-Alu-Monobloc-Bremssättel, genutete und innenbelüftete Bremsscheiben mit 330 mm Durchmesser und 28 mm Dicke; Porsche Stability Management (PSM); Vakuum-Bremskraftverstärker; Bremsassistent.

Räder und Reifen:  vorn    8 J x 18 mit 245/50 ZR 18; hinten 9 J x 18 mit 275/45 ZR 18

Gewichte:     Leergewicht DIN                                1.860 kg

Zulässiges Gesamtgewicht              2.440 kg

Maße:
Länge             4.970 mm

Breite              1.931 mm

Höhe               1.418 mm

Radstand        2.920 mm

Spurweiten    vorne 1.658 mm; hinten  1.662 mm

Kofferraumvolumen nach VDA:        445 bis 1.263 Liter

Tankinhalt:                                         100 Liter

Fahrleistungen:      Höchstgeschwindigkeit    282 km/h

Beschleunigung
0 – 100 km/h in sec.            5,0***

0 – 160 km/h in sec.          11,5

0 – 200 km/h in sec           18,5

0 – 1.000 m in sec.           24,0

Verbrauch nach EU5: 

innerstädtisch       16,4 Liter/100 km

außerstädtisch        8,1 Liter/100 km

gesamt                  11,1 Liter/100 km

CO2-Emission: 260 g/km

Technische Daten Porsche Panamera Turbo*

Karosserie:
Selbsttragende Leichtbaukarosserie in Stahl-Aluminium-Magnesium-Mischbauweise; Fahrer- und Beifahrer-Airbag zweistufig; Seiten- und Knie-Airbags für Fahrer und Beifahrer; Kopfairbags (Curtain-Airbags) für alle vier Insassen; aktive Fronthaube zum Fußgängerschutz; vier Sitzplätze.

Aerodynamik:          Luftwiderstandsbeiwert: cW = 0,30;

Stirnfläche: A = 2,33 m2; cW x A = 0,70

Motor:
Wassergekühlter Achtzylinder-V-Motor; Motorblock und Zylinderköpfe aus Aluminium; vier obenliegende Nockenwellen; vier Ventile pro Zylinder; einlassseitig variable Steuerzeiten und Ventilhubumschaltung (VarioCam Plus); hydraulischer Ventilspielausgleich; Bi-Turbo-Aufladung; Benzin-Direkteinspritzung; je zwei Dreiwege-Katalysatoren pro Zylinderreihe mit je zwei Lambdasonden; Motoröl 11,3 Liter; elektro-nische Zündung mit ruhender Zündverteilung (acht Zündspulen); Sekundärlufteinblasung.

Bohrung:                  96,0 mm

Hub:                           83,0 mm

Hubraum:                 4.806 cm3

Verdichtung:           10,5:1

Motorleistung:        368 kW (500 PS) bei 6.000/min

Max. Drehmoment:            700 (770****) Nm bei 2.250 bis 4.500/min

Literleistung:          76,6 kW/Liter (104,1 PS/Liter)

Höchstdrehzahl:     6.700/min

Kraftstoffart:                       Super Plus

Elektrik:                    12 Volt; Drehstromgenerator 2.660 W; Batterie-Kapazität 95 Ah

Kraftübertragung:
Motor und Getriebe zu einer Antriebseinheit verschraubt; aktiver Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Momentenverteilung; Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK).

Übersetzungen:
1. Gang                                             5,97

2. Gang                                             3,31

3. Gang                                             2,01

4. Gang                                             1,37

5. Gang                                             1,00

6. Gang                                             0,81

7. Gang                                             0,59

R-Gang                                              4,57

Achsübersetzung:                            3,15

Kupplungsdurchmesser:                   164 mm/220 mm

Fahrwerk:
Aluminium-Doppelquerlenkerachse vorne; Aluminium-Mehrlenkerachse mit Fahrschemel hinten; Luftfedern mit schaltbarem Zusatzvolumen vorne und hinten; elektronisch geregelte Zweirohr-Gasdruckdämpfer vorne und hinten mit Porsche Active Suspension Management (PASM); kontinuierliche Dämpferverstellung mit drei manuell anwählbaren Kennfeldern.

Bremsen:
Zweikreis-Bremsanlage mit achsweiser Aufteilung; vorn Sechs-Kolben-Alu­Monobloc-Bremssättel, genutete und innenbelüftete Bremsscheiben mit 390 mm Durchmesser und 38 mm Dicke; hinten Vier-Kolben-Alu-Monobloc-Bremssättel, genutete und innenbelüftete Bremsscheiben mit 350 mm Durchmesser und 28 mm Dicke; Porsche Stability Management (PSM); Vakuum-Bremskraftverstärker; Bremsassistent.

Räder und Reifen:  vorn      9 J x 19 mit 255/45 ZR 18; hinten 10 J x 19 mit 285/40 ZR 18

Gewichte:     Leergewicht DIN     1.970 kg

Zulässiges Gesamtgewicht              2.500 kg

Maße:
Länge             4.970 mm

Breite              1.931 mm

Höhe               1.418 mm

Radstand        2.920 mm

Spurweiten    vorne 1.656 mm

hinten  1.646 mm

Kofferraumvolumen nach VDA:        432 bis 1.250 Liter

Tankinhalt:                                            100 Liter

Fahrleistungen:
Höchstgeschwindigkeit    303 km/h

Beschleunigung
0 – 100 km/h in sec.            4,2***

0 – 160 km/h in sec.            9,0

0 – 200 km/h in sec           13,9

0 – 1.000 m in sec.           22,1

Verbrauch nach EU5:
innerstädtisch       18,0 Liter/100 km

außerstädtisch        8,9 Liter/100 km

gesamt                  12,2 Liter/100 km

CO2-Emission:        286 g/km

 

*      Die technischen Daten können länderspezifisch variieren

**    Die Werte in Klammern beziehen sich auf Fahrzeuge mit PDK-Getriebe

***  In Verbindung mit PDK und dem optionalen Sport Chrono Paket Plus verbessert sich die Beschleunigung

von null auf 100 km/h um 0,2 Sekunden

****Bei Overboost in Verbindung mit dem optionalen Sport Chrono Paket Turbo im Sport Plus-Modus

© Porsche / Der Porsche Panamera

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