Die Weltpremiere des neuen Golf Alltrack

Mit dem Passat Alltrack schloss Volkswagen 2012 die Lücke zwischen der On- und Offroad-Welt. Jetzt transferiert Volkswagen dieses Konzept mit dem neuen Golf Alltrack in eine weitere Klasse. Die Weltpremiere des Allradmodells feiert Europas größter Automobilhersteller auf dem Mondial de l`Automobile in Paris (04. bis 19. Oktober). Technische und optische Kennzeichen des Golf Alltrack: der Allradantrieb 4MOTION, eine höhere Bodenfreiheit, eine durch Radlauf-verbreiterungen und ausgestellte Seitenschweller geschützte Karosserie, neu gestaltete Stoßfänger und zahlreiche weitere eigenständige Ex- und Interieur-Features. In Sachen Antrieb stehen für den Golf Alltrack ein Benziner (TSI) und drei Diesel (TDI) zur Verfügung – allesamt kraftvolle Turbodirekteinspritzer. Komplett neu im Golf-Programm ist der 1.8 TSI mit 132 kW / 180 PS. Als TDI wird der Golf Alltrack in den Leistungs-stufen 81 kW / 110 PS (1.6 TDI), 110 kW / 150 (2.0 TDI) und 135 kW / 184 PS (2.0 TDI) auf den Markt kommen. Die Versionen mit 180 PS und 184 PS verteilen ihre Kraft serienmäßig über ein 6-Gang-Doppelkupplungs-getriebe (DSG) in Richtung Allradantrieb.

  • Charismatischer Golf Alltrack als Weltpremiere in Paris: Crossover aus Variant und SUV verbindet On- und Offroad-Welt
  • Für jedes Terrain: Golf Alltrack startet mit Allradantrieb und Offroad-Optik
  • Vier starke Motoren: ein neuer TSI mit 180 PS und drei TDI mit bis zu 184 PS

Zehn wichtige Fakten zur Weltpremiere des Golf Alltrack

  1. Pkw und SUV in einem: Neuer Golf Alltrack verbindet technisch und optisch die On- und Offroad-Welt.
  2. Vielseitiger Golf Alltrack setzt wie der größere Passat Alltrack auf die variable Karosserie des Variant.
  3. Serienmäßig mit permanentem Allradantrieb 4MOTION.
  4. Offroad-Fahrprofil und bis zu 20 mm mehr Bodenfreiheit perfektionieren Eigenschaften auf unbefestigten Pisten.
  5. Motoren leisten 81 kW / 110 PS (TDI), 110 kW / 150 PS (TDI), 132 kW / 180 PS (TSI) und 135 kW / 184 PS (TDI).
  6. 180-PS- und 184-PS-Versionen werden serienmäßig mit automatischem 6-Gang-DSG auf den Markt kommen.
  7. Eigenständiges Design der Front- und Heckpartie sowie ausgestellte Radläufe und Seitenschweller.
  8. Hochwertig veredeltes Interieur mit eigenständigen Stoffen und Applikationen korrespondiert mit sportlichem Charakter.
  9. Golf Alltrack wird im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen.
  10. Volkswagen setzt mit dem Golf Alltrack Produktoffensive fort: Es ist die zwölfte neue Golf-Version in 24 Monaten.

Permanenter Allradantrieb

4MOTION
Der neue Golf Alltrack wurde so konzipiert, dass er auf befestigten Pisten eine ebenso gute Performance zeigt wie im leichten Gelände. Die technische Basis dafür bildet der Allradantrieb 4MOTION. Das mit einer Haldex-Kupplung der neuesten Generation ausgestattete System wird bereits aktiv, bevor Schlupf auftritt. Ein Traktionsverlust kann damit nahezu ausgeschlossen werden; 4MOTION nutzt dabei eine vom jeweiligen Fahrzustand abhängige Vorsteuerung. Bei geringer Last oder im Schub erfolgt der Vortrieb primär über die Vorderachse, die Hinterachse ist dabei entkoppelt. Diese Grundabstimmung spart Kraftstoff. Die Hinterachse wird bei Bedarf in Sekundenbruchteilen stufenlos zugeschaltet. Dies geschieht über die via elektrohydraulischer Ölpumpe betätigte Hal-dex-5-Kupplung. Ein Steuergerät errechnet permanent das ideale Antriebsmoment für die Hinterachse und regelt über die Ansteuerung der Ölpumpe, wie weit die Lamellenkupplung geschlossen werden soll. Je nach Bedarf können nahezu 100 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse geleitet werden.

EDS und XDS
Parallel zu der als Längssperre fungierenden Haldex-Kupplung übernimmt das in das elektronische Stabilisierungsprogramm ESC integrierte Vierrad-EDS als elektronische Differenzialsperre an beiden Achsen die Funktion von Quersperren. Darüber hinaus ist der Golf Alltrack an der Vorder- und Hinterachse mit der Zusatzfunktion XDS ausgestattet, die bei schneller Kurvenfahrt die kurveninneren Räder anbremst und so das Lenkverhalten optimiert: Sobald die Elektronik erkennt, dass eines der kurveninneren Räder zu sehr entlastet wird, baut die Hydraulik des ESC an diesem Rad gezielt einen Bremsdruck auf, um wieder die optimale Traktion herzustellen.

Offroad-Fahrprofil und -Fahrwerk
In Allianz mit der um bis zu 20 mm höheren Bodenfreiheit, dem Fahrprofil „Offroad” und 4MOTION zeigt der neueste Golf auf unwegsamem Terrain Ei-genschaften, die sonst eher einem SUV zugeschrieben werden. Über das Fahrprofil „Offroad” werden eine Bergabfahrfunktion (bremst den Wagen automatisch), eine geänderte Gaspedalkennlinie und eine Offroad-Konfiguration des ABS (anderes Regelintervall beim Bremsen bildet Schotterkeil vor den Rädern) aktiv. Darüber hinaus bietet der Golf Alltrack nicht nur ausgesprochen gute Offroad-Eigenschaften und ein Plus an aktiver Sicherheit, er empfiehlt sich vielmehr auch als ideales Zugfahrzeug, das für Anhängelasten von bis zu 2.000 kg ausgelegt ist (gebremst bei 12 % Steigung).

Direkteinspritzende Turbomotoren

Ein TSI, drei TDI
Der neue Golf Alltrack wird wie skizziert mit vier Vierzylindermotoren durchstarten; sie alle erfüllen die Abgasnorm EU-6. Das Leistungsspektrum der Motoren: 81 kW / 110 PS bis 135 kW / 184 PS.

1.8 TSI mit 180 PS
Erstmals im Golf bietet Volkswagen einen 1,8 Liter großen TSI mit 132 kW / 180 PS (ab 4.500 U/min) an. Der direkteinspritzende Vierzylinder-Turbomotor ist ideal für den Einsatz im Golf Alltrack geeignet, da er bereits ab 1.350 U/min ein souveränes Drehmomentmaximum von 280 Nm bereitstellt und diesen Wert bis 4.500 U/min konstant hält. Serienmäßig wird der Golf Alltrack 1.8 TSI mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ausgestattet sein. Der bis zu 217 km/h schnelle Allrounder beschleunigt in 7,8 Sekunden auf 100 km/h; dieser Agilität steht ein sparsamer Verbrauch von 6,8 l/100 km (analog 158 g/km CO2) gegenüber.

Hightech-Diesel
Alle drei Turbodiesel (TDI) des Golf Alltrack sind Motoren der Baureihe EA288. Die erstmals mit dem aktuellen Golf der siebten Generation vorgestellten Common-Rail-Vierzylinder zählen zu den effizientesten Motoren weltweit. Trotz unterschiedlicher Hubräume und Leistungsstufen teilen sie sich wichtige Technologiemodule. Dazu gehören unter anderem abgasrelevante Bauteile wie das Einspritzsystem, die Aufladung und die Ladeluftkühlung innerhalb des Saugrohrmoduls. Zudem kommt eine aufwendige Abgasrückführung zum Einsatz. Ebenfalls an Bord: Oxidationskatalysator, Dieselpartikelfilter und NOx-Speicherkat.

1.6 TDI mit 81 kW / 110 PS
Der Einstiegsmotor in die Welt des neuen Golf Alltrack – ein 1.598 cm3 großer TDI mit 81 kW / 110 PS – verbraucht lediglich 4,7 l/100 km (analog 124 g/km CO2). Die höchste Leistung liegt zwischen 3.200 und 4.000 U/min an, das maximale Drehmoment von 250 Nm steht von 1.500 U/min bis 3.000 U/min zur Verfügung. Mit diesem TDI beschleunigt der Golf Alltrack 1.6 TDI in 12,1 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h.

2.0 TDI mit 150 PS
In der nächsten Leistungsstufe setzt Volkswagen im Golf Alltrack einen 1.968 cm3 großen TDI mit 110 kW / 150 PS und einem Durchschnittsverbrauch von nur 4,9 l/100 km (127 g/km CO2) ein. Der 2.0 Liter TDI des Golf Alltrack besitzt zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Zwischen 3.500 und 4.000 U/min entwickelt er seine höchste Leistung; bereits ab 1.750 U/min stellt der TDI zudem sein maximales Drehmoment von 340 Nm zur Verfügung (bis 3.000 U/min). Der Golf Alltrack 2.0 TDI ist 207 km/h schnell und beschleunigt in 8,9 Sekunden auf 100 km/h.

2.0 TDI mit 184 PS
Mit einer Leistung von 135 kW / 184 PS (bei 3.500 bis 4.000 U/min) setzt dieser Golf Alltrack 2.0 TDI einen Rekord: Er ist der bislang stärkste Golf mit einer Variant-Karosserie. Der Zweiliter-Turbomotor wuchtet bereits ab 1.750 U/min 380 Nm als maximales Drehmoment in Richtung des in diesem Fall serienmäßigen 6-Gang-DSG; bis 3.250 Nm bleibt dieser Wert konstant. Die Leistungs- und Drehmomentwerte sowie der Allradantrieb perfektionieren nicht nur die Offroad-Eigenschaften, sondern ermöglichen wie skizziert eine Anhängelast von 2.000 kg (gebremst bei 12 % Steigung). Der aus dem Golf GTD adaptierte Motor sorgt zudem für sportlichste Fahrleistungen: 7,8 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und 219 km/h Höchstgeschwindigkeit sind der Beleg. Der Golf Alltrack 2.0 TDI verbraucht lediglich 5,1 l/100 km (134 g/km CO2).

Design- und Ausstattungsindividualisierung

Exterieur – Silhouette
Der mit bis zu 20 mm mehr Bodenfreiheit ausgestattete Golf Alltrack teilt sich die Karosserie mit dem Golf Variant; allerdings wurde das Exterieur des neuen Modells in weiten Teilen individualisiert. So entstand ein besonderes charismatisches Fahrzeug. In der Silhouette fallen sofort die schwarzen Radlaufverbreiterungen des Golf Alltrack auf; dieser robuste Schutz findet seine Fortsetzung oberhalb der Seitenschweller und in den unteren Bereichen der neu gestalteten Stoßfänger. Die in mattem „Reflexsilber” lackierten Seitenschweller sind sportlich ausgestellt und übernehmen ebenfalls eine Schutzfunktion. Darüber hinaus wird die Seitenpartie durch die eigens für die Volkswagen Alltrack-Modelle designten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Valley”, die in glänzendem „Reflexsilber” lackierten Außenspiegelkappen, ein „Alltrack”-Logo am Kotflügel, eine Chromleiste (matt) unterhalb der Seitenfenster und die in „Silber” eloxierte Dachreling veredelt.

Exterieur – Front- und Heckpartie
Die eigenständige Frontpartie des Golf Alltrack kennzeichnet im oberen Bereich eine flache Kühlergrill-Querspange in Aluoptik (mattiert), die sich bis in die Scheinwerfer durchzieht. In mattem „Schwarz” gehalten: der Kühlergrill im Wabendesign mit verchromtem „Alltrack”-Logo. Der untere Kühllufteinlass im komplett neu gestalteten Stoßfänger zeigt ebenfalls eine Struktur im Wabendesign. Ein weiteres optisches Highlight ist hier eine markante Querspange in „Reflexsilber”, die sich über die gesamte Breite des Stoßfängers erstreckt und seitlich wie ein Flügel die serienmäßigen Nebelscheinwerfer (mit integriertem Abbiegelicht) einfasst. Den Abschluss zur Straße hin bildet ein Unterfahrschutz in „Reflexsilber”. Auch hinten zeigt der mit dunkelroten Rückleuchten ausgestattete Golf Alltrack ein neues Stoßfängerdesign mit einem optisch dominanten Unterfahrschutz in „Reflexsilber”. Die Version mit dem 180 PS TSI ist an den links und rechts angeordneten Chrom-Endrohren der in diesem Fall zweiflutigen Abgasanlage zu erkennen; die TDI-Versionen zeigen indes mit einem links angeordneten Chrom-Doppelendrohr sportliche Präsenz.

Interieur
Mit dem sportlichen Offroad-Charakter des Golf Alltrack korrespondiert auch das hochwertig ausgestattete Interieur. Hier sind es Details wie ein Lederlenkrad, ein Schalthebel in Leder, die spezifischen Sitzbezüge mit dem Schriftzug „Alltrack” in den vorderen Lehnen, Applikationen in „Dark Magnesium” (Mittelkonsole) und „Tracks” (Instrumententafel und Türverkleidungen) sowie eine Ambientebeleuchtung in den Türverkleidungen, die den Stil im Innenraum prägen. Ebenfalls Serie (Auszug, zusätzlich zu „Comfortline”): eine Klimaautomatik („Climatronic”), LED-Leseleuchten vorn und im Fond, Leuchten im Fußraum vorn, das Infotainmentsystem „Composition Touch”, die Müdigkeitserkennung und eine Geschwindigkeitsregelanlage. Exklusiv: eine Chromleiste mit dem Schriftzug „4MOTION” auf dem Deckel des Ablagefaches in der Mittelkonsole, vordere Türeinstiegsleisten aus Edelstahl mit dem Schriftzug „Alltrack” und Applikationen in Chrom für diverse Schalter und Taster (Licht, Fensterheber, Spiegel). Sportlich: der (optional) schwarze Dachhimmel samt der oberen Säulenverkleidungen und die eigenständige Pedalerie inklusive Fußstütze in einer Alu-Optik. Auf dem Markt kommen wird der Golf Alltrack mit all diesen Features im Frühling kommenden Jahres.

© Volkswagen / Die Weltpremiere des neuen Golf Alltrack

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