Es scheint, dass der CEO von Ferrari, Benedetto Vigna, in letzter Zeit ungewöhnlich offen über die Pläne des Unternehmens für den Jahrgang 2025 gesprochen hat, während das Unternehmen traditionell einen eher zurückhaltenden Ansatz verfolgt.





Im Februar stellte Benedetto Vigna die Ergebnisse des Unternehmens vor, wobei eine geringe Zunahme der Auslieferungen um lediglich 0,7 % auf 13.752 Einheiten zu verzeichnen war. Er führte diesen Anstieg auf die „Qualität des Einkommens“ zurück und betonte den Einfluss eines „soliden Produktmix und einer steigenden Nachfrage nach Individualisierung“.
Ein äußerst erfolgreiches Jahr 2024
Im Jahr 2024 wurde die Produktion von Modellen wie dem Portofino M, SF90 Stradale, 812 und Roma schrittweise eingestellt, um Ferrari zu ermöglichen, sich verstärkt auf die Herstellung von Purosangue, Roma Spider, 296 GTS, SF90 xx und 12-Zylinder-Modellen zu konzentrieren. Unter diesen Modellen machten die Hybridvarianten 296 und SF90 51 % der Gesamtproduktion aus. Zudem trugen die Auslieferungen von limitierte Modellen wie dem Daytona SP3 und der Modificata 499p zur Erweiterung des Angebots bei.
Ein „pfannenflötiger“ Klang
Benedetto Vigna kündigte an, dass Ferrari am 9. Oktober während des Finanzmarkttages weitere Informationen bekannt geben wird. Er erklärte, dass das Projekt für Elektrofahrzeuge auf „einzigartige und innovative Weise“ vorgestellt werden soll. Insbesondere wird ein neuartiges aerodynamisches System integriert, um die Geräuschkulisse des Fahrzeugs zu verbessern. Eine Art von Pfannenflöte wird dafür sorgen, dass das Fahrzeug einen einzigartigen Klang erzeugt, um das Fehlen motorbezogener Geräusche zu kompensieren. Darüber hinaus plant die italienische Marke, im Jahr 2025 insgesamt sechs neue Modelle zu launchen.
