Carlos Sainz, der bei der Vorstellung des Grand Prix von Madrid anwesend war, äußerte sich mit dem Ziel, seine Kollegen im Rennnetz zu beruhigen, die an der Planung der neuen Rennstrecke mitgewirkt haben.
Präsentation der Rennstrecke Madring
Am Freitag fand ein Treffen statt, bei dem die neue Formel-1-Strecke, bekannt als „Madring“, in Madrid präsentiert wurde. Die Eröffnung ist für das nächste Jahr geplant. Carlos Sainz, der an diesem Event als Botschafter der Strecke teilnahm, hat aktiv an der Gestaltung des Kurses mitgewirkt. Der in Madrid geborene Fahrer wollte seine Rennkollegen beruhigen und deren Neugier auf die Strecke wecken. „Die Fahrer fragten mich nach der Streckenführung, den Kurven und dem Layout… Ich sagte ihnen, sie sollten sich keine Sorgen machen, denn ich würde mein Bestes tun, um die Rennstrecke zu einer spannenden Show zu machen“, erklärte er.
Erwartungen an eine gute Rennstrecke
Sainz sprach auch darüber, was er sich von einer ansprechenden Rennstrecke verspricht. „Es gibt Strecken wie Baku, die abgesehen von der Kurve im Burgbereich keine drastischen Wendungen haben, aber dennoch Charakter besitzen, weil sie lange Geradeausabschnitte bieten. Dort gibt es viele Überholmöglichkeiten, es ist einfach spektakulär.“
Charakteristik der neuen Strecke
Die neue Strecke besteht aus 22 Kurven und erstreckt sich über eine Länge von 5,4 km. Besonders hervorzuheben ist die auffällige Hochgeschwindigkeitskurve Nummer 10. Laut dem ehemaligen Scuderia-Piloten könnte diese Eigenschaft die Strecke zu einem der besten im Rennkalender machen. „Die letzten Abschnitte mit den hohen Kurven und den Bankoptionen sind genau das, was wir lieben und was wir auf den traditionellen europäischen Straßenkursen erwarten.“ Zudem bietet die Strecke eine Mischung aus offenen und engeren Bereichen, die die Zuschauer in die Stadt ziehen werden. „Ich bin überzeugt, dass wir die beste Rennstrecke der Welt und das größte Event im Kalender haben können“, schloss Sainz.

