Mattia Binotto hat nach seiner Beförderung zum Chef von Sauber seine Visionen für die bevorstehenden Saisons geteilt.
Mattia Binotto leitet ein ambitioniertes Projekt. Nach seiner Entlassung bei Ferrari ist der Italiener zu Sauber zurückgekehrt, wo er die Verantwortung für das Audi-Projekt in der Formel 1 trägt. Der deutsche Automobilhersteller wird 2026 als Werkspartner von Sauber in die Formel-1-Welt eintreten. Die letzten Jahre waren für das Team besonders herausfordernd, und Binotto hat sich zum Ziel gesetzt, die Denkweise innerhalb des Teams grundlegend zu verändern. In einem Gespräch mit Automatisches Journal betonte er: „In den vergangenen Jahren befand sich das Team im Überlebensmodus. Sie haben versucht, in jeder Situation das Beste herauszuholen, aber eine Siegermentalität zu entwickeln, erfordert einen völlig anderen Ansatz. Es gibt viel zu tun, sowohl in kulturellen Aspekten als auch im Verhalten.“
„Ein langwieriger Prozess“, räumt Binotto ein
Sauber plant jedoch, in naher Zukunft durch eine signifikante Verbesserung der finanziellen Möglichkeiten die eigene Position zu stärken. Binotto ist sich jedoch darüber im Klaren, dass es eine Weile dauern wird, bis die gewünschten Erfolge erzielt werden: „Es handelt sich um einen langen Prozess, dessen sind wir uns bewusst. Die Arbeit an der Kultur und dem Verhalten stellt eine der größten Herausforderungen dar, aber wir haben bereits mit dieser Veränderung begonnen.“ Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg werden vermutlich versuchen, den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Zusammenfassung
Mattia Binotto hat seine Ambitionen nach seiner Übernahme der Leitung bei Sauber dargelegt. Der Italiener ist überzeugt, dass gerade eine Änderung der Mentalität der Mannschaft entscheidend ist, um in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein.

