Der Projektor surrt noch in den Ohren, die Reifenwärmer im Kopf: Beim Film “F1” mit Brad Pitt liegt wieder etwas in der Luft. So dicht wie Benzindunst auf der Startaufstellung. Seit dem Kinostart im Juni hat der Streifen weltweit Kassenluft geatmet, die Kritiker genickt, die Fans gejubelt. Joseph Kosinski – ja, der Taktgeber hinter Top Gun: Maverick – hat den Asphalt zum Erzähler gemacht: Kamera tief, der Ton rau, die Bewegungen ehrlich. Die Rennszenen schneiden wie ein scharfes Messer durch einen ruhigen Nachmittag, die Schauspieler hängen sich rein, ohne Pathos, mit Puls. Kein Wunder, dass die Frage nach der nächsten Runde immer lauter wird. Man hört sie zwischen den Zeilen wie das Pfeifen eines Turbos beim Lupfen.
Kommt die Fortsetzung? Brad Pitt würde wieder ans Grid rollen
2025 trägt schwer am Kinojahr, und “F1” ist einer der Brocken. Produzent Jerry Bruckheimer hat keine halben Sachen gemacht, Apple hat den Tank randvoll gefüllt – Ausstattung, Zugang, reale Streckenluft, alles dabei. Das Resultat? Ein sauberer Kassenschlager. Kein Hype auf Stelzen, sondern Resonanz aus Kinosesseln. Dazu der feine technische Kompass von Lewis Hamilton, nicht nur Berater, sondern auch Executive Producer: man spürt, wie die Details stimmen, wie der Film auf der Ideallinie bleibt, auch wenn’s eng wird.
Je länger der Abspann in den Köpfen nachläuft, desto klarer wird: Die Bühne für Teil zwei steht schon fast. Joseph Kosinski hat zuletzt bestätigt, was Hamilton Anfang November durchblicken ließ: Eine Fortsetzung ist mehr als nur Boxengassengeflüster. Man denke bereits darüber nach, welches Kapitel für Sonny Hayes – Pitts Figur mit staubtrockener Coolness – und für das Team APX GP als Nächstes aufschlägt. Der Regisseur sagt es ohne Show: Das Echo weltweit war so deutlich, dass man kaum die Finger von diesem Lenkrad lassen mag. Die Crew hatte Spaß, und die Kamera hat’s gemerkt.
Auch von ganz oben grünes Licht in Aussicht: Tim Cook, bei Apple der Mann mit dem großen Scheck und der noch größeren Schnittliste, klingt hörbar angefixt. Das Thema liege auf dem Tisch, sagt er, und der Sommererfolg sei unüberhörbar. Man sei stolz. Zu Recht: Die Talente vor und hinter der Kamera haben abgeliefert, präzise wie ein guter Boxenstopp – und Brad Pitt? Der hat nicht gespielt, der ist gefahren. Ruhig, konzentriert, mit jener Altersgelassenheit, die nicht langsamer, sondern klüger macht.
Pitt selbst winkt übrigens nicht ab. Im Gegenteil. Er erzählt von einem Dreh, der sich so rund angefühlt hat wie ein perfekter Exit aus der Haarnadel. Ja, er scherzt über die Jahre auf der Uhr – aber er klingt wie jemand, der den Motor gerne noch einmal anwerfen will. Und man glaubt es ihm. Denn wer einmal diese Mischung aus Tempo, Risiko und Nähe erlebt hat, will nicht nach Hause, sondern noch eine Runde. Noch ein Stint. Noch ein Versuch, die Bremspunkte später zu setzen.
Unterm Strich: Wenn “F1 2” offiziell wird, überrascht das niemanden in der Garage. Die Zutaten liegen bereit, der Teamfunk summt, die Reifen sind angewärmt. Jetzt fehlt nur das Schild: Box, Box. Und das kurze “Copy” aus Cupertino.
Kurz zusammengefasst
Eine große Ansage könnte dem Film “F1” mit Brad Pitt bevorstehen. Der im Juni gestartete Kinohit, inszeniert von Joseph Kosinski, hat weltweit kräftig eingeschlagen – bei F1-Kennern ebenso wie beim Publikum. Mit wuchtigen Rennszenen, sichtbarer Hingabe der Darsteller und der Fachhand von Lewis Hamilton als Berater/Executive Producer steht eine Fortsetzung realistisch im Raum: Regisseur Kosinski denkt bereits laut über das nächste Kapitel für Sonny Hayes und APX GP nach, Apple-Chef Tim Cook zeigt sich offen und begeistert, und Brad Pitt wäre für Runde zwei gerne wieder am Start.

