HomeF1Ferrari, Charles Leclerc: Origineller Heiratsantrag an seine Partnerin

Ferrari, Charles Leclerc: Origineller Heiratsantrag an seine Partnerin

Es riecht nach warmem Gummi und Rosenblättern. Kein Boxenstopp, kein Strategiewechsel — nur dieser kurze Moment, in dem der Puls höher dreht als jeder V6. Charles Leclerc bleibt Ferrari treu, eh klar. Aber er setzt ein anderes Manöver: eines mit Herz, nicht mit Abtrieb. Zielperson: Alexandra Saint Mleux. Helferlein: Leo, der Langhaardackel, der das Paar praktisch wie ein Safety Car durchs Leben begleitet.

Ein Heiratsantrag mit Drehmoment

Der Trick ist so schlicht wie frech: Leo trabt heran, das Fell glänzt wie frisch polierte Carbonteile, am Halsband ein kleines Schild. Darauf — in elegantem Französisch — “Mon papa veut t’épouser”. Man hört förmlich, wie der Kommandostand schweigt. Kein Funk, nur Herzklopfen. So bittet ein Monegasse um die Hand: nicht laut, sondern präzise. Wie auf einer Qualifying-Runde, auf Tempo, aber ohne Hektik.

Am Sonntag hat Leclerc die Szene auf Instagram und X (ja, das frühere Twitter) ausgerollt: eine Bildserie, kuratiert wie ein Parc fermé. Rosenblätter in Tausendern — wirklich Tausendern —, Kerzen, die wie Streckenposten den Weg markieren, und Mehlspeisen mit ihren Initialen, so akkurat gesetzt, als wären sie mit einer Drehmomentschlüssel-Seele verziert. Mittendrin: Leo, die flauschige Schaltkulisse zwischen Zweisamkeit und Zukunft. Der Post trägt den Titel “Mr² & Mrs Leclerc” — mathematisches Augenzwinkern inklusive — und knackt locker die Marke von 5,5 Millionen Likes. Kein Windkanal der Welt baut dir so viel Reichweite. Es ist das Bild eines Fahrers, der sonst Hundertstel jagt, hier aber den Moment hält, bis er einrastet. Klick. Sitzend. Fix.

Kerzenlicht, Kordellinie — und ein Dackel, der Dessert bekommt

Beim Dinner bekam Leo übrigens sein eigenes Stückchen Ruhm: ein kleines, knochenförmiges Törtchen mit der Aufschrift “Maman a dit oui”. Eine Pointe, so weich wie ein gut dosierter Bremspunkt. Es passt, weil diese ganze Inszenierung nicht brüllt, sondern lächelt. Nicht Showcar. Eher Werksauto ohne Folie, aber mit Charakter.

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Charles Leclerc und Alexandra Saint Mleux — sie, französische Influencerin; er, Monacos schnellster Romantiker — hatten ihren offiziellen Startschuss beim Grand Prix von Monte-Carlo 2023. Seitdem: zwei, die auf derselben Ideallinie unterwegs sind. Keine kapriziöse PR-Geschichte, eher eine sauber gezogene Kurve durch Regen und Sonne. Jetzt folgt die nächste Etappe. Nicht die schwierigste, aber die wichtigste: Alltag im Doppel. Wer verheiratet ist, weiß, das ist nicht langsamer. Es ist nur ehrlicher. Die Richtung stimmt, der Grip passt. Und wenn’s doch mal rutscht — gut, dafür gibt’s Humor, Geduld und einen Dackel mit Erfahrung im Kurveneingang.

Die Bilder tragen den Blick von Antoine Truchet, fein wie ein sauberer Scheitelpunkt. Lichter, die flirren. Stoff, der fällt. Hände, die finden. Die Scuderia bleibt draußen vor der Tür, die rote Mythologie darf kurz Pause machen. Drinnen zählt nur dieses mechanisch einfache, menschlich komplexe Gefühl: Ja. Man könnte meinen, der Motor schnauft im Leerlauf, aber nein — hier dreht nur die Seele ein wenig höher.

Kurz gesagt

Charles Leclerc fährt nicht weg, er fährt weiter — nur jetzt zu zweit. Kein Abschied von Ferrari, sondern ein Anlauf auf die private Pole: Der monegassische F1-Pilot hat Alexandra Saint Mleux um ihre Hand gebeten, mit Leo, dem Langhaardackel, als charmanter Boxenengel. Rosenblätter, Kerzen, Mehlspeisen mit Initialen, ein Post mit “Mr² & Mrs Leclerc” und Millionen Herzen, die digital aufleuchten: Der Heiratsantrag war ebenso zart wie präzise. Nächster Stint: Ehe. Mit Grip, Gefühl — und einem Dackel, der schon weiß, wo die Linie ist.

Lea Bertrand
Lea Bertrand
Léa Bertrand ist Redakteurin bei MotorNews, wo sie sich durch ihr Fachwissen über Autos und ihre redaktionellen Fähigkeiten auszeichnet. Sie absolvierte einen Master in Journalismus an der Universität Wien (Österreich) und ergänzte ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf Autojournalismus am Salzburger Institut für Journalismus. Ihre akademische Laufbahn in Österreich ermöglichte es ihr, eine internationale Sicht auf die Automobilbranche zu erlangen und einen einzigartigen analytischen Ansatz zu entwickeln. Ihre Arbeit bei MotorNews umfasst Analysen zu technologischen Innovationen in der Automobilbranche, Fahrzeugtests und die Untersuchung von Marktentwicklungen, wobei sie auch eine ökologische und ökonomische Dimension einbezieht. Lea interessiert sich besonders für neue Mobilitätsformen und nachhaltige Lösungen, die die Zukunft der Branche prägen. Für weitere Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie sie per E-Mail kontaktieren : lea.bertrand@motornews.fr
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