HomeF1Ferrari: Hamilton kassiert erneut harten Seitenhieb von Schumacher

Ferrari: Hamilton kassiert erneut harten Seitenhieb von Schumacher

Lewis Hamilton hat wieder eine verbale Watschn von Ralf Schumacher kassiert. Man spürt es förmlich im Paddock: diese kühle Brise, wenn der Name Hamilton fällt und Ralf die Stirn leicht verzieht. Der Motor heult im Hintergrund, die Boxengasse riecht nach Gummi und Bremsstaub — und aus dem Sky-Studio kommt eine Stimme, die keinen Millimeter nachgibt.

Der ehemalige Formel-1-Pilot, Bruder von Michael und inzwischen als Experte bei Sky Sport Deutschland unterwegs, hat sich erneut den Ferrari-Mann vorgeknöpft. Heuer läuft Hamiltons erste Saison in Rot wie ein kalter Diesel am Montagmorgen: zäh, widerständig, ohne Wärme. Noch immer kein Podestplatz in einem Grand Prix 2025. Bei Ferrari knirscht es, und Präsident John Elkann hat den Ton nachjustiert: weniger reden, sauberer fahren. Diese Mahnung — kurz, trocken, scharf — klang, als hätte sie eine ganz bestimmte Adresse in der Garage. Hamilton steckt in einer Serie, die sich anfühlt wie Nieselregen auf Slicks: unangenehm, endlos, schwer zu fassen. Ralf Schumacher hat’s gehört, gespürt — und legt nach.

Schumacher teilt aus – spitz, nüchtern, ohne Zuckerguss

Schumacher hatte schon zuvor gesagt, Hamilton erfülle bei Ferrari die Erwartungen nicht. Jetzt dreht er die Schraube weiter. Aus seiner Sicht war der Transfer ein teurer Schuss ins Leere, ein Personalentscheid, der mehr kostet als er bringt. Leistung? Zu wenig. Wirkung? Unter Soll. Hamilton, so seine Linie, ist im Moment schlicht nicht gut genug für das, was die Scuderia braucht — und was Elkann offenbar verlangt. Ja, der Name hat Glanz, er lässt Schlagzeilen aufflackern wie Scheinwerfer im Nachttraining. Vielleicht ist sogar die Aktie kurz hochgezuckt. Aber auf der Strecke, dort wo die Wahrheit immer 300 km/h fährt, fehlt die Substanz.

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Das klingt hart. Und doch beschreibt es den Eindruck vieler an der Strecke: Ferrari hatte sich mehr erhofft, mehr Biss, mehr klare Runden, weniger Funk-Geschichten. Man sieht Hamilton im Cockpit kämpfen, die Lenkung spannt sich, das Heck murmelt — aber der Wagen beißt nicht, er wartet. Und Warten ist in Maranello traditionell ein schlechter Beifahrer. Schumacher, spürbar genervt vom Saisonverlauf, bleibt bei seinem Urteil. Kein Poltern, eher dieses trockene Klicken eines Drehmomentschlüssels: fest, endgültig, ohne Spiel.

Kurz zusammengefasst

Ralf Schumacher hat Lewis Hamilton erneut scharf kritisiert: Der Ex-Pilot und Bruder von Michael schießt gegen den Ferrari-Fahrer, dessen erstes Jahr in Maranello heuer ohne Podium und weit unter den Erwartungen verläuft.

Lea Bertrand
Lea Bertrand
Léa Bertrand ist Redakteurin bei MotorNews, wo sie sich durch ihr Fachwissen über Autos und ihre redaktionellen Fähigkeiten auszeichnet. Sie absolvierte einen Master in Journalismus an der Universität Wien (Österreich) und ergänzte ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf Autojournalismus am Salzburger Institut für Journalismus. Ihre akademische Laufbahn in Österreich ermöglichte es ihr, eine internationale Sicht auf die Automobilbranche zu erlangen und einen einzigartigen analytischen Ansatz zu entwickeln. Ihre Arbeit bei MotorNews umfasst Analysen zu technologischen Innovationen in der Automobilbranche, Fahrzeugtests und die Untersuchung von Marktentwicklungen, wobei sie auch eine ökologische und ökonomische Dimension einbezieht. Lea interessiert sich besonders für neue Mobilitätsformen und nachhaltige Lösungen, die die Zukunft der Branche prägen. Für weitere Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie sie per E-Mail kontaktieren : lea.bertrand@motornews.fr
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