Lewis Hamilton hat sich vor ein paar Wochen mit Jerry Bruckheimer, dem Produzenten von „F1“, zusammengesetzt. Ein Treffen, das wie ein Motor im Leerlauf klingt—ruhig, aber voller Versprechen. Könnte viel in Bewegung bringen.
Der Film „F1“ ist heuer im Sommer auf die Leinwand gerollt, noch warm von der Boxencrew der Postproduktion, und schon steht die nächste Kurve an: eine mögliche Fortsetzung. Bruckheimer hat mit Lewis Hamilton gesprochen—nicht nur Superstar am Lenkrad, sondern auch als ausführender Produzent und technischer Taktgeber an Bord. Zwei Menschen, die Benzin im Blut haben, haben Ideen hin- und hergeschoben wie Ingenieure Aerodynamik-Bauteile im Windkanal.
Fortsetzung in der Startaufstellung
Über zwei Jahre Arbeit stecken im ersten „F1“, und doch denkt das Team bereits weiter. Bruckheimer hat kürzlich erzählt, er habe mit dem Ferrari-Piloten über ein mögliches Sequel philosophiert—nicht im luftleeren Raum, sondern mit Zahlen am Tacho: über 630 Millionen US-Dollar an der Kinokassa weltweit, getragen von einem Budget, das sich zwischen 200 und 300 Millionen einpendelt. In London, sagt er, liefen zuletzt drei Abende hintereinander jeweils zwei Vorstellungen—wie Doppelschichten, wenn die Nacht kurz und der Asphalt noch warm ist. Dabei wurden schon Skizzen für ein zweites Drehbuch angetippt, mehr Gefühl als Form, aber spürbar mit Zug zur Spitze.
Und klar: Wer einen Film über die Königsklasse dreht, darf nicht so tun, als ob—man muss fahren. Genau das hat das Team gemacht. Vier Monate Training, nicht in der Theorie, sondern mit Helm und Puls: zuerst F4—der erste feste Handschlag mit der Geschwindigkeit. Dann F2—mehr Abtrieb, mehr Ernst. Schließlich das eigene Auto—der Moment, in dem die Maschine zur Figur wird. Ohne die Unterstützung der Formel 1 wäre das nicht gegangen; Stefano Domenicali, der Chef der Serie, hat mitgezogen, Türen geöffnet, Authentizität durchgewinkt. Neun Rennstrecken standen auf dem Plan, jede mit eigener Handschrift: mal glatt wie frischer Asphalt, mal bockig wie ein kalter Regenreifen. So riecht echtes Racing. So klingt es auch.
Kurz zusammengefasst
Lewis Hamilton hat sich vor wenigen Wochen mit „F1“-Produzent Jerry Bruckheimer getroffen—ein Gespräch mit Zündfunken. Zwischen dem Ferrari-Fahrer und dem Produzenten kam das Thema einer Fortsetzung rasch auf den Tisch. Wenn alles passt, steht der nächste Film schon in der Boxengasse, der Motor warm, bereit für die Runde zwei.

