Ein altes Ferrari-Erbe hat durch die Ankunft von Lewis Hamilton auf sich aufmerksam gemacht.
Jean Todt glaubt, dass die Übernahme von Lewis Hamilton bei Ferrari nicht unbedingt positiv ist. Der frühere Leiter der Scuderia, der von 2009 bis 2021 auch als Präsident der FIA fungierte, äußerte sich in einem Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica. Dort sprach er über die Ankunft des siebenmaligen Weltmeisters in dem legendären italienischen Team und stellte fest, dass diese Entwicklung möglicherweise keine Stärkung für Ferrari darstellt.
Todts kritische Einschätzung zu Hamilton
„Was benötigt Ferrari, um wieder Siege einzufahren? Nur sehr wenig. In der Vergangenheit war das Team schon sehr nah dran. Das Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz hat gut harmoniert. Der Verlust kann nicht den Fahrern zugeschrieben werden. Auch mit Hamilton wird das Niveau des Teams hoch bleiben. Ob er jedoch besser abschneiden wird als sein Vorgänger, bleibt abzuwarten; das hängt vom Auto ab. Ich bezweifle, dass [Leclerc] von Hamilton beeinträchtigt wird. Für Charles könnte dies eine Chance sein, noch mehr Motivation zu finden, ähnlich wie es bei George Russell in Mercedes der Fall war„, sagte der Franzose, der der Ansicht ist, dass die Ankunft des siebenmaligen Champions Charles Leclerc, der in der vergangenen Saison den dritten Platz in der Fahrerwertung belegte, nicht negativ beeinflusst.
Zusammenfassung
Jean Todt ist der Meinung, dass die Ankunft von Lewis Hamilton bei Ferrari nicht gerade vorteilhaft ist. Der ehemalige Scuderia-Leiter, der von 2009 bis 2021 Präsident der FIA war, äußerte sich gegenüber der italienischen Zeitung La Repubblica zu Hamiltons Wechsel in das berühmte italienische Team.

