Hinter dem Rednerpult in einem Hotelzimmer in Austin stellte Tim Mayer die Dinge entschieden klar und lieferte eine eindringliche Botschaft. Der angekündigte Kandidat für die Nachfolge von Mohammed Ben Sulayem als FIA-Präsident zieht sich aus dem Rennen zurück. Dies geschieht aus Gründen, die für ihn wahrhaft absurd erscheinen.
Am Rande des Austin Grand Prix in Texas, USA, trat Tim Mayer vor die Presse. Der Mann, der als möglicher Nachfolger des scheidenden Präsidenten gehandelt wurde, gab überraschend bekannt, dass er sich aus dem Bewerbungsprozess zurückzieht und bestätigte damit die Spekulationen, die bereits seit mehreren Stunden in der Luft schwebten. „Ich bin kein Kandidat mehr. Nicht weil ich es nicht möchte, sondern weil ich es nicht kann“, offenbarte er und ließ damit keinen Zweifel an seiner Enttäuschung, dass er die Möglichkeit verpasste, den seit 2021 amtierenden Präsidenten herauszufordern.
„Das ist keine Demokratie“
Seiner Meinung nach ist das Verfahren absurd und lässt keine ernsthafte Kandidatur gegen den amtierenden Präsidenten zu. Offensichtlich strebt Mohammed Ben Sulayem, mangels ernsthafter Mitbewerber, eine weitere Amtszeit an. Dies missfiel dem ehemaligen Kommissar, der nicht zögerte, seine Unzufriedenheit offen zur Schau zu stellen. „Es ist keine Demokratie, es ist eine Illusion. Wir haben keine Debatte über Ideen, keinen Austausch von Visionen und keine kritische Überprüfung der Führung. Es gibt einfach nur einen Kandidaten: den scheidenden Präsidenten. Wenn die FIA an diesem Kurs festhält, wird sie ernsthafte Konsequenzen riskieren. Die größten Clubs haben bereits ihre Bedenken geäußert, und Motorsportinvestoren üben offen Kritik am Verbandsmanagement“, warnte er und beleuchtete ein blockiertes System, das dringend reformbedürftig ist.
In seinen Ausführungen verwies Mayer auf einen Mangel an Transparenz und Glaubwürdigkeit. Zudem behauptete er, mehrere Ethikbeschwerden eingereicht zu haben, um Unregelmäßigkeiten während des Wahlprozesses anzusprechen.
Abschließende Gedanken
Hinter seinem Rednerpult in einem Hotelzimmer in Austin stellte Tim Mayer die Dinge entschieden klar und lieferte eine eindringliche Botschaft. Der angekündigte Kandidat für die Nachfolge von Mohammed Ben Sulayem als FIA-Präsident zieht sich aus dem Rennen zurück. Dies geschieht aus Gründen, die für ihn wahrhaft absurd erscheinen.

