Fiat hat sich mit der Marke Kartell Furnishings zusammengetan, um während der Mailänder Designwoche eine großangelegte, überarbeitete Version des Pandas zu präsentieren: mit roten Akzenten, kleinen Figuren und den markanten Logos der Marke. Bedauerlicherweise wird dieses Modell jedoch nicht in einer limitierten Auflage erscheinen.
Stellantis hat bereits mehrfach versucht, Kooperationen im Bereich Möbeldesign einzugehen. Nach der Zusammenarbeit von Lancia mit dem Unternehmen Cassina für eine spezielle Serie, die die Rückkehr der Marke mit dem Ypsilon feierte, ist nun Fiat an der Reihe, die Verbindung mit dem italienischen Designunternehmen Kartell herzustellen. Kartell, das 1949 gegründet wurde, hat sich über sieben Jahrzehnte auf stilvolle Möbel spezialisiert, darunter Stühle und Designlampen.
Diese beiden Marken haben in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet: So entwarf Kartell beispielsweise das Interieur des ersten Fiat 500 in den 1950er Jahren. Zudem wurde ein Konzept des Fiat 500E von Kartell im Jahr 2020 präsentiert, welches 2023 versteigert worden ist. Der Wagen wurde von 8. bis 13. April am Stand von Kartell auf der Möbelmesse Salone Del Mobile in Mailand ausgestellt.
Rote Leidenschaft
Der neue Fiat-Stadtwagen, der ein Pendant zum Citroën C3 darstellt, erstrahlt in einer auffälligen roten Lackierung, die sich von der Karosserie bis zu den Radzentren zieht, während einige Details in einem glänzenden Schwarz gehalten sind: unter anderem die Türgriffe, der Kühlergrill und die Spiegelschalen. Innen vermittelt eine blaue Atmosphäre ein stilvolles Ambiente, ergänzt durch eine dunkelgraue Polsterung, die besonders für die Logos der Marke Kartell ausgeprägt ist. In der Nähe des zentralen Displays findet sich zudem eine kleine Figur, die eine ikonische Lampe der Marke nachahmt.

Derzeit scheint Fiat vor allem Informationen zu einem aktuellen Projekt zu verbreiten, ohne konkrete Erwähnungen einer Serienproduktion zu machen. Laut des Unternehmens Tranalpine handelt es sich bei diesem Vorhaben größtenteils um ein Labor, das nach umweltfreundlichen Materialien sucht, wie zum Beispiel Polycarbonat 2.0 sowie Polsterstoffen, die zu 60 % aus recyceltem Polyester bestehen. Diese Stoffe sind das Ergebnis eines „Tex-to-Tex“-Prozesses, der darauf abzielt, textilen Abfall wiederzuverwerten.
Fotos: Dr.
Folgen Sie Motornews auf WhatsApp, um keine Neuigkeiten in automatischen und zweirädrigen Mitteilungen zu verpassen!
